Knorr-Bremse nach der InnoTrans 2018: Kundenlösungen mit echtem Mehrwert treiben Geschäft weiter voran

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▪ Messeauftritt im Zeichen der Megatrends Urbanisierung, Digitalisierung und Eco-Effizienz
▪ Überholungsvertrag für Desiro-, Velaro- und Lokomotivenflotten mit Siemens Mobility Services unterzeichnet
▪ Absichtserklärung mit Siemens Mobility Services zur Integration von iCOM-Appli-kationen in Railigent® unterzeichnet
▪ Kooperation mit Perpetuum zur Überwachung von Fahrzeugkomponenten
▪ Vorstellung Projekt iCOM Monitor bzgl. Zustandsüberwachung mit Rheinbahn
▪ Erprobungsprojekt mit der Deutschen Bahn für umweltfreundliches CO2-Kältemittel in Klimaanlagen gestartet
▪ Erstmaliger Erhalt einer Zulassung des Eisenbahnbundesamtes im Rahmen eines Bremsen-Modernisierungsprojektes während der InnoTrans

Für Knorr-Bremse, Weltmarktführer für Bremssysteme und ein führender Anbieter weiterer Subsysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge, war die InnoTrans 2018 in Berlin ein voller Erfolg und Ausgangspunkt für neue Geschäftsabschlüsse.

„Mit unseren Lösungen zu den Markttreibern System connection, Life-cycle efficiency, Availability und Transport capacity sowie Ecodesign haben wir unsere Position als Innovationsführer der Branche gefestigt und den Mehrwert aufgezeigt, den wir den weltweiten Fahrzeugherstellern und Bahnbetreibern bieten können. Damit haben wir den Nerv der Branche voll getroffen“, bilanziert Dr. Jürgen Wilder, Mitglied des Vorstands der Knorr-Bremse AG und zuständig für die Division Schienenfahrzeuge.

Highlights der InnoTrans 2018


Mit einer hohen Systemkompetenz und einem breiten Produktportfolio ermöglicht Knorr-Bremse ihren Kunden die flexible Entwicklung moderner und vernetzter Schienenfahrzeuge. Ein Highlight auf der InnoTrans 2018 war beispielsweise die modulare Lokomotiven-Bremssteuerung CCB-3, die für alle wesentlichen weltweiten Schienenverkehrsstandards entwickelt wurde. Bei Fahrzeugbauern, die ihre Lokomotiven auf verschiedenen Märkten vertreiben wollen, reduziert dies Kosten und Aufwand einer Umgestaltung ihrer Fahrzeuge für einzelne Märkte.

Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts der Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge auf der InnoTrans lag auf der Reduktion von Lebenszykluskosten eines Fahrzeugs, der „Lifecycle efficiency“: Mit modularen sowie qualitativ hochwertigen Produkten und Systemen, wie beispielsweise der Bremssteuerung EP2002 3.0, optimiertem Wartungsaufwand oder dauerhaften Obsoleszenz-Lösungen erhöht Knorr-Bremse die Verfügbarkeit von Fahrzeugen und gestaltet ihren Betrieb effizienter.

Dritter Schwerpunkt des Messeauftritts der Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge lag auf Produkten und Systemen, die helfen, CO2- und Lärmemissionen zu reduzieren. In diesem Rahmen stellte die Knorr-Bremse Gesellschaft Kiepe Electric das wegweisende IMC-Ladekonzept (In Motion Charging) für den Betrieb von Oberleitungsbussen vor. Auf oberleitungsfreien Sektionen können somit diese Busse wie Batteriebusse betrieben werden, da die Aufladung während der Fahrt in Abschnitten mit Oberleitungen erfolgt.

Der Messeauftritt der Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge auf der diesjährigen InnoTrans kann als durchgängiger Erfolg verbucht werden und hat den Austausch mit internationalen Kunden deutlich unterstützt. So kann Knorr-Bremse zahlreiche Geschäftsabschlüsse, Absichtserklärungen und ein wegweisendes Erprobungsprojekt vermelden, die auf der Messe unterzeichnet wurden.

Vereinbarungen mit Siemens

Mit Siemens Mobility schloss Knorr-Bremse RailServices einen langfristigen und länderübergreifenden Überholungsvertrag. Der Nachmarktspezialist wird künftig die Bremssysteme von allen in der Wartungsverantwortlichkeit von Siemens liegenden Desiro- und Velaro-Flotten in England und Russland sowie aktuelle Lokomotivenflotten auf europäischer Ebene instandhalten.

Hinzu kommt eine Absichtserklärung zur Integration von iCOM-Applikationen (digitale Plattform für den Schienenverkehr von Knorr-Bremse) in Railigent, der Application Suite von Siemens Mobility Services. Durch die Kombination des umfassenden Komponenten-Know-how von Knorr-Bremse und Siemens‘ erstklassiger Instandhaltungs- und AI-Expertise kann die Verfügbarkeit der Kundenflotten erhöht werden.

Verbesserter Einblick in den Zustand von Fahrzeugflotten

Zusammen mit ihrer Applikation iCOM Monitor steht die Plattform iCOM auch im Mittelpunkt einer Absichtserklärung mit dem Unternehmen Perpetuum. Dessen System zur Erfassung und Überwachung der Vibrationen von Rädern, Schaltgetrieben, Motoren und Radlagern möchte RailServices mit iCOM Monitor verbinden. Dieser Aspekt der Systems Connection soll den Einblick in den Zustand von Fahrzeugen nochmals verfeinern, um zum Beispiel Wartungszyklen zu verlängern und Verfügbarkeiten zu steigern. Die Folge sind niedrigere Fahrzeuglebenszykluskosten und erhöhte Transportkapazitäten. Mit der Düsseldorfer Rheinbahn war bei Knorr-Bremse zudem ein Betreiber zu Gast, der die Applikation in Trambahnen implementierte. Die Online-Übertragung der Fahrzeugzustände aus den fahrenden Bahnen hinaus führt hier zu einer spürbar verbesserten Organisation von Werkstattleistungen, Fahrzeugverfügbarkeiten sowie Betriebskostenreduzierung.

Erprobungsprojekt für umweltfreundliches CO2-Kühlmittel

Kiepe Electric schloss mit der Deutschen Bahn einen Vertrag zur Erprobung einer neuartigen Klimaanlage ab. Ihr Ecodesign setzt anstelle von umweltschädlichem Kältemittel auf Fluorkohlenwasserstoffbasis (FKW) natürliches und deutlich umweltfreundlicheres CO2 ein. Der Unterschied ist beachtlich: Das Global Warming Potenzial (GWP) der FKWs liegt um den Faktor ein- bis zweitausend über dem von CO2 (GWP 1).

Die Anlage baut auf ein System auf, das sich in einem dieselelektrischen Fahrzeug (VT 642) der Chemnitzer Erzgebirgsbahn bereits im Einsatz befindet. Der neuerliche Erprobungsvertrag bezieht sich nun auf zwei adaptierte Systeme für Doppelstock-Reisezugwagen der DB Regio. „Für die Knorr-Bremse HVAC-Gruppe zeigt sich der Nutzen der Kooperation in Form von in die Entwicklung zurückfließenden realen Felddaten. Die können zur weiteren Technologieoptimierung und zum Nachweis der Serientauglichkeit genutzt werden“, erklärt Peter Pichler, Managing Director von Kiepe Electric am Standort Wien. „Unser Partner in diesem Pilotprojekt profitiert vom Nachweis der Zuverlässigkeit der neuen umweltfreundlichen Technologie im Praxiseinsatz.“

Eisenbahn-Bundesamt (EBA) lässt RailServices-Modernisierungslösung zu

Während der Messe erhielt Knorr-Bremse zudem eine richtungsweisende Mitteilung aus dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA): Am 20. September stellte die Behörde erstmals eine sogenannte Inbetriebnahmegenehmigung (IBG) auf die Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge aus. Die Zulassung bezieht sich auf ein Modernisierungsprojekt mit der neuen Bremssteuerung ESRA 3.0. Knorr-Bremse RailServices integrierte sie in ein älteres Desiro Classic VT642-Bestandsfahrzeug. Dort trägt die Steuerung mit dazu bei, das Betriebsleben des Fahrzeugs zu verlängern und Lebenszykluskosten im Umkehrschluss zu senken. Bei der Lösung hatte RailServices neben der Modernisierung des Bremssystems selbst erstmals auch die Gesamtverantwortung für die nötige zusätzliche Fahrzeugzulassung übernommen. „Mit der IBG kann Knorr-Bremse diese Lösung nun einschließlich der Fahrzeugzulassung auch anderen Betreibern von Desiro Classic VT642-Fahrzeugen anbieten“, ergänzt Mark Cleobury, Geschäftsführer bei der Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH.

Über die Knorr-Bremse AG

Knorr-Bremse ist Weltmarkführer für Bremssysteme und ein führender Anbieter sicherheitskritischer Subsysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Die Produkte von Knorr-Bremse leisten weltweit einen maßgeblichen Beitrag zu mehr Sicherheit und Energieeffizienz auf Schienen und Straßen. Seit mehr als 110 Jahren treibt das Unternehmen als Innovator in seinen Branchen Entwicklungen in den Mobilitäts- und Transporttechnologien voran und hat einen Vorsprung im Bereich der vernetzten Systemlösungen. Knorr-Bremse ist einer der erfolgreichsten deutschen Industriekonzerne und profitiert von den wichtigen globalen Megatrends: Urbanisierung, Eco-Effizienz, Digitalisierung und automatisiertes Fahren.

Rund 29.000 Mitarbeiter (Stand 30.06.2018) an über 100 Standorten in mehr als 30 Ländern setzen sich mit Kompetenz und Motivation ein, um Kunden weltweit mit Produkten und Dienstleistungen zufriedenzustellen. Lokalisierung ist ein zentraler Fokus der Strategie von Knorr-Bremse. Knorr-Bremse liefert Brems-, Einstiegs-, Steuer- und Hilfsenergieversorgungssysteme, Klima- und Fahrerassistenzsysteme für Schienenfahrzeuge sowie Brems-, Lenk-, Antriebs- und Getriebesteuerungs- und Fahrerassistenzsysteme für Nutzfahrzeuge.

Im Jahr 2017 erwirtschaftete Knorr-Bremse in seinen beiden Geschäftsdivisionen weltweit einen Umsatz von 6,2 Mrd. EUR (IFRS). Ein umfassendes Nachmarkt- und Servicegeschäft sowie hohe Eintrittsbarrieren verleihen diesen Umsätzen zunehmend konjunkturell unabhängige Stabilität. Das Unternehmen verfügt über ein starkes, unternehmerisch handelndes und erfahrenes Management. Darüber hinaus sind technologische Exzellenz, Zuverlässigkeit, Leidenschaft und Verantwortung tief in der Unternehmenskultur verankert.

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