Knorr-Bremse auf der InnoTrans 2018: Kunden, Passagiere und Gesellschaft im Mittelpunkt

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▪ Globale Megatrends im Fokus: Urbanisierung, Eco-Effizienz, Digitalisierung und automatisiertes Fahren
▪ Lösungen für wesentliche Markttreiber: System connection, Life-cycle efficiency, Transport capacity und Ecodesign

Knorr-Bremse, Weltmarktführer für Bremssysteme und ein führender Anbieter weiterer Subsysteme, ist auch in diesem Jahr wieder auf der InnoTrans, der weltweit führenden Messe der Bahnbranche, in Berlin vertreten.


„Knorr-Bremse präsentiert sich in vier Messehallen als Vorreiter bei Mobilitäts- und Transporttechnologien insbesondere mit einem Innovationsvorsprung bei vernetzten Systemen“, erklärt Klaus Deller, Vorstandsvorsitzender von Knorr-Bremse und verantwortlich für die Division Systeme für Schienenfahrzeuge. „Unter dem Messemotto Systems.People.xConnected erweitern wir den Connectivity-Trend und stellen Kunden, Passagiere aber auch ökologische und gesellschaftliche Aspekte in den Mittelpunkt. Mit unseren Produkten und Systemen liefern wir Lösungen für die wesentlichen Markttreiber der Branche: System connection, Life-cycle efficiency, Transport capacity und Ecodesign.“

System connection
Mit einer hohen Systemkompetenz und einem breiten Produktportfolio ermöglicht Knorr-Bremse seinen Kunden eine flexible Entwicklung moderner und vernetzter Schienenfahrzeuge. Zum Beispiel ist die auf der InnoTrans präsentierte modulare Lokomotiven-Bremssteuerung CCB-3 (Haupthalle 1.2, Stand 106) für alle wesentlichen weltweiten Schienenverkehrsstandards entwickelt worden. Bei Fahrzeugbauern, die ihre Lokomotiven auf verschiedenen Märkten vertreiben wollen, reduziert dies den Redesignaufwand ihrer Fahrzeuge. Den Vernetzungsgedanken treibt auch das Knorr-Bremse Tochterunternehmen Selectron weiter voran – und zwar mit der neuen Fahrzeugleitgerät-Familie CPU 94x (Halle 1.2, Stand 106). Das System kann bis zu drei unabhängige virtuelle Steuerungen, etwa für Zugsteuerungssysteme (TCMS), Bremse und Diagnose, auf einem einzigen Fahrzeugleitgerät verarbeiten. Fahrzeugbauer und Betreiber profitieren von geringerem Integrations-, Hardware- und Verdrahtungsaufwand am Zug, was sowohl die Kosten senkt als auch die Auslieferungszeit reduziert.

Life-cycle efficiency
In der Schienenfahrzeugbranche stehen neben den reinen Anschaffungskosten die Lebenszykluskosten eines Fahrzeugs im Vordergrund. Dem trägt Knorr-Bremse mit seinem Hauptthema „Life-cycle efficiency“ Rechnung: Mit modularen sowie qualitativ hochwertigen Produkten und Systemen, optimiertem Wartungsaufwand oder dauerhaften Obsoleszenz-Lösungen erhöht Knorr-Bremse die Verfügbarkeit von Fahrzeugen und gestaltet ihren Betrieb effizienter. Bei der neuen Bremssteuerung EP2002 3.0 zum Beispiel ist der Wartungszyklus von acht auf mindestens zehn Jahre verlängert. Bei der Neuauflage des erfolgreichen EP2002-Vorgängers, mit der Knorr-Bremse das Einsatzspektrum zudem von Metro-Anwendungen auf den Regional- und Fernverkehr ausweitet, sind zahlreiche Verbesserungen inkludiert. Dank seiner Systemerfahrung kann Knorr-Bremse beispielsweise über das Brake Disc Temperature Monitoring die Bremsscheibentemperaturen über ein Echtzeitmodell simulieren. Zudem sorgt die neue Verzögerungsregelung unabhängig vom Reibwert der Beläge für konstante Bremswege.

Im Sinne der Life-cycle efficiency ist auch das neue Knorr-Bremse Steuerventil (KEf) (Haupthalle 1.2, Stand 106) zu betrachten. Mit ihm überarbeitete Knorr-Bremse sein wichtigstes Steuerventil für den Frachtverkehr grundlegend und setzt auf eine Gleichteilstrategie: Mit einer einzigen Steuerventilvariante und einer geringen Anzahl von Relaisventilvarianten erfüllt das KEf hochflexibel die Anforderungen unterschiedlichster Fahrzeugtypen. Zudem wird die Überholung deutlich vereinfacht: Das KEf ersetzt rund 500 KE-Varianten mit unzähligen Bauteilen.

Transport capacity
Die Urbanisierung verlangt nach Transportkapazitäten auf der Schiene. Mit einem kompakten Design sowie mit neuen Werkstoffen und Technologien entwickelt Knorr-Bremse Lösungen, welche bei gleicher Funktionalität und gleichem Verbrauch die Kapazitäten für Passagiere und Fracht erhöhen. Die auf der InnoTrans unter anderem präsentierte Light Weight Caliper mit Safe-Park-Funktionalität (Haupthalle 1.2, Stand 106) ist eine Bremszange für besonders gewichtssensible Anwendungen. Im Vergleich zur konventionellen Zange ist das Gewicht um 33% verringert, der Safe-Park-Zylinder allein liefert 43% Gewichtsreduktion im Vergleich zum Standard-Federspeicher-Zylinder. Auch Sandungssysteme wie das LRV Sanding System (Halle 1.2, Stand 203) leisten ihren Beitrag zu hohen Transportkapazitäten auf der Schiene. Die geschwindigkeitsabhängige Sanddosierung des Systems spart Betreibern bis zu 30% der aufgebrachten Sandmenge und reduziert den Bremsweg um bis zu 50%.

Ecodesign
Den Ressourcenkreislauf hat Knorr-Bremse fest im Blick. Mit seinem Ecodesign reduziert das Unternehmen mit Produkten und Systemen zum Beispiel CO2- und Lärmemissionen. In Halle 1.2, Stand 203, stellt die Knorr-Bremse Gesellschaft Kiepe Electric das wegweisende IMC-Ladekonzept (In Motion Charging) vor. Dabei werden Busse auf oberleitungsfreien Sektionen wie Batteriebusse betrieben. Die Aufladung erfolgt bei der Fahrt in Abschnitten mit Oberleitung. Mit dem IMC500 liefert Kiepe Electric das aktuell leistungsstärkste IMC-System auf dem Markt. Es ermöglicht den effizienten und ressourcenschonenden Betrieb von großen Flotten mit bis zu 80% oberleitungsfreiem Betrieb. Der Klimasystemdemonstrator der Knorr-Bremse Gesellschaft Merak trägt ebenfalls dem Ecodesign-Themenbereich Rechnung: Als Alternative zum R134a-Kältemittel setzt Merak bei ihm deutlich umweltfreundlicheres CO2 ein – und erreicht damit im mitteleuropäischen Einsatzgebiet bereits eine R134a-vergleichbare Performance. Für den gesteigerten Fahrgastkomfort bringt die Knorr-Bremse Gesellschaft IFE ein neues Dichtsystem für Schiebetüren auf den Markt. Es erhöht die Schalldämmung und verringert die Lärmbelastung für die Fahrgäste deutlich. In der Haupthalle 1.2 (Stand 106) ist das System in ein Einstiegssystem verbaut. Besonders daran ist, dass eine integrierte Hebevorrichtung in den Standardschließvorgang integriert ist: Sie hebt den Türflügel kurz vor der Geschlossenlage an und dichtet seine Ober- und Unterkanten ab.

Die beiden zentralen Auftritte der Knorr-Bremse Gruppe finden sich in der Haupthalle 1.2 (Stand 106 & 203). Um weitere Subsysteme in ihrem produktspezifischen Umfeld vorzustellen, zeigt Selectron seine Zugsteuerungssysteme (TCMS) in Halle 6.2 (Stand 212). Auch der Doppelstand von Microelettrica (Steuerungskomponenten und -systeme) und Knorr-Bremse PowerTech (Energieversorgungssysteme) befindet sich in Halle 17 (Stand 206 & 208).

Über die Knorr-Bremse AG

Knorr-Bremse ist Weltmarkführer für Bremssysteme und ein führender Anbieter sicherheitskritischer Subsysteme für Schienen- und Nutzfahrzeuge. Die Produkte von Knorr-Bremse leisten weltweit einen maßgeblichen Beitrag zu mehr Sicherheit und Energieeffizienz auf Schienen und Straßen. Seit mehr als 110 Jahren treibt das Unternehmen als Innovator in seinen Branchen Entwicklungen in den Mobilitäts- und Transporttechnologien voran und hat einen Vorsprung im Bereich der vernetzten Systemlösungen. Knorr-Bremse ist einer der erfolgreichsten deutschen Industriekonzerne und profitiert von den wichtigen globalen Megatrends: Urbanisierung, Eco-Effizienz, Digitalisierung und automatisiertes Fahren.

Rund 29.000 Mitarbeiter (Stand 30.06.2018) an über 100 Standorten in mehr als 30 Ländern setzen sich mit Kompetenz und Motivation ein, um Kunden weltweit mit Produkten und Dienstleistungen zufriedenzustellen. Lokalisierung ist ein zentraler Fokus der Strategie von Knorr-Bremse. Knorr-Bremse liefert Brems-, Einstiegs-, Steuer- und Hilfsenergieversorgungssysteme, Klima- und Fahrerassistenzsysteme für Schienenfahrzeuge sowie Brems-, Lenk-, Antriebs- und Getriebesteuerungs- und Fahrerassistenzsysteme für Nutzfahrzeuge.

Im Jahr 2017 erwirtschaftete Knorr-Bremse in seinen beiden Geschäftsdivisionen weltweit einen Umsatz von 6,2 Mrd. EUR (IFRS). Ein umfassendes Nachmarkt- und Servicegeschäft sowie hohe Eintrittsbarrieren verleihen diesen Umsätzen zunehmend konjunkturell unabhängige Stabilität. Das Unternehmen verfügt über ein starkes, unternehmerisch handelndes und erfahrenes Management. Darüber hinaus sind technologische Exzellenz, Zuverlässigkeit, Leidenschaft und Verantwortung tief in der Unternehmenskultur verankert.

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