Großes Interesse aus der DACH-Region am ABWASSER SYMPOSIUM

Über einhundert Vertreter kommunaler und privatwirtschaftlicher Betreiber von Kläranlagen und Abwassernetzen, von Planungsbüros, verarbeitenden Unternehmen und Forschungsinstituten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen am 21. und 22. März 2018 im Trainings- und Schulungszentrum der MC-Bauchemie in Bottrop an einem Symposium rund um das Themenfeld „Abwasser“ teil.

Die Veranstaltung, die MC-Bauchemie unter dem Motto „Struktur & Wandel“ ausrichtete, lockte zahlreiche Teilnehmer mit interessanten Praxisvorträgen, Exkursionen sowie einer begleitenden Fachausstellung ins Ruhrgebiet. Das ABWASSER SYMPOSIUM befasste sich mit Schadensmechanismen der abwasserwirtschaftlichen Infrastruktur sowie Methoden zur Inspektion, Prävention und Instandsetzung.

Auftakt live im Abwasserkanal
Vor der Begrüßung zum Symposium durch Nicolaus Müller, Geschäftsführer der MC-Bauchemie, nahmen zahlreiche Teilnehmer das Angebot einer Exkursion zum Bauabschnitt 40 des nahegelegenen Emscherkanals wahr. Ein gelungener Auftakt, da dieses Jahrhundertprojekt das Motto des Symposiums „Struktur und Wandel“ auf ideale Weise verkörpert. Schließlich ist es das Ziel, mit dem über 50 Kilometer langen, unterirdischen Abwassersystem, das sich von Dortmund bis Duisburg erstreckt, die Abwässer des nördlichen Ruhrgebiets unterirdisch abzuleiten, um die Emscher zu entlasten und schließlich vollständig zu renaturieren.

Praxisvorträge aus der DACH-Region

Der Vortrag von Dipl.-Ing. (TU) Carsten Machentanz, Projektleiter bei der Emschergenossenschaft in Essen, knüpfte an die Exkursion an und informierte aus erster Hand über die besonderen Anforderungen an den Korrosionsschutz des für den Bau der unterirdischen Kanäle verwendeten Betons. Da dieser eine extrem hohe Säurebeständigkeit und Langlebigkeit vorweisen muss, wurden spezielle Hochleistungsfließmittel und Betonzusatzstoffe der MC-Bauchemie eingesetzt. Danach widmete sich Prof. Dr.-Ing. Karsten Körkemeyer vom Lehrstuhl für Baubetrieb und Bauwirtschaft der TU Kaiserslautern in einer Bestandsaufnahme den generellen Beanspruchungen abwasserwirtschaftlicher Infrastruktur.


Der Vortrag von Dr. Wolfgang Scherz, Vorstandsmitglied des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) und Geschäftsführer des Abwasserverbands Wiener Neustadt, eröffnete den Teilnehmern einen Einblick in die Abwasserentsorgung in Österreich. Anschließend informierte Marc Böhler von der Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung & Gewässerschutz über den neuesten Stand der technischen Möglichkeiten in der Schweiz zur Elimination von Mikroverunreinigungen aus kommunalem Abwasser.

Den Abschluss des ersten Tages bildete der Vortrag von Prof. Dr. Andreas Gerdes vom Karlsruher Institut für Technologie, in dem er nachhaltige Lösungen für die erfolgreiche Instandsetzung und den Schutz von Abwasserbauwerken aufzeigte.

Dauerhafte Lösungen
Der zweite Tag des Symposiums begann mit einem Vortrag von Sven Staut, Projektingenieur bei der ZETCON Ingenieure GmbH, zum Lebensdauermanagement von Bauwerken. Im Anschluss ging Lothar Stendler, Falch GmbH, auf die Bedeutung und Durchführung der bedarfsgerechten Untergrundvorbereitung ein. Dipl.-Ing. Stefan Kraska vom Ingenieurbüro für Bauwerkserhaltung Weimar GmbH zeigte die Vorteile von Betonuntersuchung für Auftraggeber auf, bevor Dr. Ronny Stadie, Unitleiter der Kiwa Deutschland GmbH, die Teilnehmer über Dauerhaftigkeitsbetrachtungen bei zementbasierten Beschichtungen für abwassertechnische Anlagen informierte. Werner Baumgart, Global Product Manager Concrete Repair & Surface Protection bei MC, und Christoph Lohbeck, Global Target Manager Sewage Water und Underground Sewer bei MC, rundeten den zweiten Veranstaltungstag mit ihrem Vortrag über professionelle Lösungen zum Erhalt und Schutz wasserwirtschaftlich genutzter Infrastruktur ab.

Technik hautnah erlebbar
Die begleitende Fachausstellung in der Deminarhalle des Schulungszentrums wurde nicht nur in den Kaffeepausen von den Teilnehmern zum Studium aktueller Technik genutzt. Dabei präsentierte MC ebenso Know-how und Produktsysteme für den Schutz und die Instandsetzung unterirdischer Infrastruktur des Fachbereiches ombran wie auch Produktsysteme wie MC-RIM Protect und MC-PowerPro HCR für den nachhaltigen Schutz von abwassertechnischen Anlagen aus Beton. Im Bereich der Putz- und Fördertechnik wurden Zwangsmischer und Mörtel-Förderpumpen der Firma PFT präsentiert. Außerdem Konnten die Teilnehmer auf einer Freifläche den MRT-Truck der MC, ein autarkes Komplettsystem zur automatisierten Instandsetzung von Abwasserschächten, hautnah erleben.

Auftakt gelungen
Das starke Interesse der Teilnehmer war wenig überraschend, stellen doch Abwasserkanäle und Kläranlagen ein beträchtliches Anlagevermögen für Kommunen und Unternehmen dar. Ihre Substanz zu erhalten, ist sowohl aus wirtschaftlichen und rechtlichen Gründen als auch aus Gründen des Umweltschutzes von großer Bedeutung. Vor diesem Hintergrund konnte das erste ABWASSER SYMPOSIUM der MC dazu beitragen, aktuelle Herausforderungen in der Abwasserwirtschaft und konkrete, praxistaugliche Lösungen innerhalb der Fach-Community zu diskutieren.

Über die MC-Bauchemie Müller GmbH + Co. KG

Über MC-Bauchemie
Die MC-Bauchemie Müller GmbH & Co. KG ist einer der führenden internationalen Hersteller bauchemischer Produkte und Techniken. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Bottrop ist mit über 2.500 Mitarbeitern in mehr als 40 Ländern der Erde tätig und steht seit über 50 Jahren für wegweisende Lösungen zur Vergütung von Beton sowie zum Schutz und zur Instandhaltung von Bauwerken.

Auszeichnung mit TOB JOB-Arbeitgebersiegel
MC-Bauchemie ist im Februar 2018 mit dem TOP JOB-Arbeitgebersiegel ausgezeichnet worden. Die von der zeag GmbH – Zentrum für Arbeitgeberattraktivität vergebene Auszeichnung erhalten Unternehmen, die sich auf besondere Art und Weise durch eine gesunde und gleichzeitig leistungsstarke Arbeitsplatzkultur verdient machen. Die Mitarbeiter attestierten der MC insbesondere in den Kategorien Kultur & Kommunikation, Mitarbeiterentwicklung & Perspektive sowie internes Unternehmertum besonders gute Qualitäten.

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