Globale Trends bei der Goldproduktion

Ab 2018 verringert sich die Goldproduktion, geopolitische Unsicherheiten und steigende Kosten im Bergbau werden den Goldpreis beeinflussen.

Auf der PDAC, die kürzlich in Toronto stattfand, wurden wichtige Themen erörtert. Faktoren, die sich auf den Goldpreis auswirken, sind dabei von besonderem Interesse. So konnte in den letzten Jahren beobachtet werden, dass das durchschnittliche Lebensalter von Goldminen von 14 auf 11 Jahre gesunken ist. Grund dafür ist zum einen, dass während des Abschwungs von 2011 bis 2015 notwendige Investitionen stark reduziert wurden. Zum anderen pickten sich die Goldsucher die Rosinen, also die hochgradigen Erzzonen zuerst heraus. Als Folge wird die Ausbeute der Goldgesellschaften in den nächsten fünf Jahren im Schnitt also kleiner ausfallen.

Ein weiterer Branchentrend ist der erwartete Rückgang der weltweiten Goldproduktion zwischen 2017 und 2022. Die Goldgehalte werden geringer, neue Goldentdeckungen weniger und es muss in tieferen Schichten abgebaut werden. So werden für traditionelle Goldproduzentenländer wie Australien (-23 Prozent), USA (-15 Prozent) und Peru (-25 Prozent) deutliche Rückgänge in den Produktionsmengen erwartet. Höhere Goldproduktionsraten werden hingegen für Kanada (+80 Prozent), Brasilien und Burkina Faso prognostiziert.


Goldunternehmen in Kanada finden also aus Expertensicht gute Voraussetzungen vor. Das könnten sich auch Investoren zu Herzen nehmen. In Kanada ist zum Beispiel Treasury Metalshttp://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=297708 – dabei sein Goliath-Goldprojekt in Ontario bis 2019 produktionsreif zu machen. Rund 1,2 Millionen Unzen Gold (gemessen und angezeigt) warten darauf aus dem Boden geholt zu werden.

In Brasilien besitzt GoldMininghttp://rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=297882 – sieben Projekte, davon vier zu 100 Prozent. Des Weiteren gehört der schuldenfreien Gesellschaft ein Portfolio von Projekten in Kanada, Peru, Kolumbien und in den USA. Dazu kommt noch die Beteiligung an einem Uranprojekt.

Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.

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