Neue Schilder im Naturschutzgebiet warnen vor herabstürzenden Ästen und morschen Bäumen

Neue Schilder im Naturschutzgebiet Priorteich – Sachsenstein warnen Spaziergänger vor abgestorbene Ästen und morsche Bäumen. Die Schilder stehen im beliebten Wandergebiet rund um die Walkenrieder Klosterteiche mit dem Priorteich als Badesee. Das Niedersächsische Forstamt Lauterberg stellt die Schilder auf im Waldgebiet zwischen Bad Sachsa südlich der Landstraße 604 und nördlich der Bahntrasse. Als Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 beherbergt dieses Naturschutzgebiet auch seltene Fledermausarten wie die Mopsfledermaus oder das Große Mausohr. Mit seiner Ausweisung 1949 zählt es zu den ältesten Naturschutzgebieten Niedersachsens. Die Niedersächsischen Landesforsten wollen das Gebiet nun weiter aufwerten und mehr alte und morsche Bäume belassen. „Die sogenannten Habitatbäume bieten zahlreichen Fledermäusen Lebensräume. Wir lassen deshalb Altbäume und solche mit hohem Totholzanteil stehen, solange sie keine unmittelbare Gefahr für Waldbesucher darstellen“, begründet Revierförster Andreas Quandt die ökologischen Ziele im Naherholungsgebiet. Wie bisher auch gelte im Naturschutzgebiet das Wegegebot und die Pflicht, Hunde ganzjährig an der Leine zu führen, ergänzt Förster Quandt.

Gemeinsam mit Michael Reinboth vom Verein “Wir Walkenrieder“ stellt Andreas Quandt die roten Hinweisschilder vor. „Die Gefahr kommt von oben – davor warnen die Schilder unsere Waldbesucher. Ein Naturschutzgebiet mit altem Baumbestand ist bei Sturm nicht der beste Ort zum Spazierengehen“, rät auch Michael Reinboth, der sich mit den Forstleuten freut über zahlreiche Fledermäuse, die zwischen Walkenried und Bad Sachsa leben. Die Wanderwege rund um die Klosterteiche und durch den Sachsenstein werden vom Verein "Wir Walkenrieder" für den Harzklub betreut. Sie wurden in den letzten Jahren vollständig neu beschildert und mit UTM-Koordinaten versehen.

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