QIAGEN nimmt Wertminderung latenter Steueransprüche vor und informiert über zu erwartende Auswirkungen der neuen US-Steuergesetzgebung sowie anderer Veränderungen des globalen Steuerumfelds

QIAGEN N.V. (NASDAQ: QGEN; Frankfurt Prime Standard: QIA) gibt bekannt, dass QIAGEN – hauptsächlich infolge der neuen US-Steuergesetzgebung – für das vierte Quartal 2017 eine Belastung des Konzern- Ergebnisses nach Steuern in Höhe von ca. 110–120 Mio. US-Dollar (ca. 0,47–0,52 US-Dollar pro Aktie) und für das Jahr 2018 zusätzlich eine Belastung nach Steuern in Höhe von ca. 7 Mio. US-Dollar (ca. 0,03 US-Dollar pro Aktie) einplant.

Diese Belastungen wirken sich weder auf die Prognose des bereinigten Gewinns je Aktie von QIAGEN für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2017 noch auf die im Januar 2018 anstehende Prognose für das Gesamtjahr 2018 aus, da diese Aufwendungen nicht in die bereinigten Ergebnisse einfließen werden.

Von der Belastung im vierten Quartal 2017 entfallen ca. 100–110 Mio. US-Dollar auf  Abschreibungen nicht zahlungswirksamer Posten in Zusammenhang mit latenten Steueransprüchen, die Neubewertung von latenten Steuerverbindlichkeiten und sonstige Steuerrückstellungen. QIAGEN hat weitere Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet, die einen Teil der Folgen der neuen US-Steuergesetzgebung begrenzen, für die im vierten Quartal 2017 eine zusätzliche Belastung in Höhe von ca. 10 Mio. US-Dollar nach Steuern eingeplant ist. Eine weitere Belastung in Höhe von ca. 7 Mio. US-Dollar nach Steuern ist als Folge der Restrukturierungsmaßnahmen für das Jahr 2018 geplant. QIAGEN weist darauf hin, dass das Unternehmen seine zuvor angekündigten Effizienzprogramme mit diesen Maßnahmen nun abgeschlossen hat und für das Jahr 2018 keine weiteren wesentlichen Restrukturierungsaufwendungen erwartet, die nicht in Zusammenhang mit Unternehmensübernahmen stehen.


Basierend auf einer ersten Überprüfung der neuen US-Gesetzgebung und vor dem Hintergrund des aktuellen globalen Steuerumfelds geht QIAGEN für das Gesamtjahr 2018 derzeit von einer vorläufigen bereinigten Steuerquote von ca. 20–21 % aus, was in erster Linie auf die neuen US-Zinsabzugsbeschränkungen zurückzuführen ist. Diesem vorläufigen Ausblick für 2018 stehen eine für das Gesamtjahr 2017 erwartete bereinigte Steuerquote von ca. 17–18 % und ein mittelfristiger Ausblick auf eine bereinigte Steuerquote von ca. 19–20 % im Zeitraum 2018 bis 2020, den QIAGEN auf seiner Investoren- und Analystenkonferenz im November 2016 gegeben hatte, gegenüber.

QIAGEN plant im Rahmen der Ergebnismeldung für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2017, die für den 31. Januar 2018 vorgesehen ist, weitere Informationen bekanntzugeben.

Einige der Angaben in dieser Pressemitteilung können im Sinne von Section 27A des U.S. Securities Act (US-Wertpapiergesetz) von 1933 in ergänzter Fassung und Section 21E des U.S. Securities Exchange Act (US-Börsengesetz) von 1934 in ergänzter Fassung als zukunftsgerichtete Aussagen („forward-looking statements") gelten. Diese beinhalten Angaben zur Höhe einer erwarteten Belastung im vierten Quartal 2017, der erwarteten Nachsteuerauswirkungen dieser Belastung auf das Nettoergebnis 2017, der Höhe und dem nicht zahlungswirksamen Charakter erwarteter Abschreibungen im Zusammenhang mit latenten Steueransprüchen, der Neubewertung von latenten Steuerverbindlichkeiten und sonstigen Steuerrückstellungen, der Höhe des voraussichtlich im vierten Quartal 2017 und im Jahr 2018 zu verbuchenden Restrukturierungsaufwands vor und nach Steuern und der erwarteten bereinigten Steuerquote von QIAGEN in Höhe von 17–18 % für das Gesamtjahr 2017. Soweit in dieser Meldung zukunftsgerichtete Aussagen über QIAGENs Produkte, Kollaborationen, Märkte, Strategie und operative Ergebnisse gemacht werden, einschließlich aber nicht begrenzt auf die zu erwartenden Ergebnisse für den bereinigten Nettoumsatz und den bereinigten verwässerten Gewinn, geschieht dies auf der Basis derzeitiger Erwartungen und Annahmen, die mit vielfältigen Unsicherheiten und Risiken verbunden sind. Dazu zählen unter anderem: Risiken im Zusammenhang mit Wachstumsmanagement und internationalen Geschäftsaktivitäten (einschließlich Auswirkungen von Währungsschwankungen und der Abhängigkeit von regulatorischen sowie Logistikprozessen), Schwankungen der Betriebsergebnisse und ihre Verteilung auf unsere Kundengruppen, die Entwicklung der Märkte für unsere Produkte an Kunden in der Akademischen Forschung, Pharma, Angewandte Testverfahren und Molekulare Diagnostik; Veränderung unserer Beziehungen zu Kunden, Lieferanten und strategischen Partnern, das Wettbewerbsumfeld, schneller oder unerwarteter technologischer Wandel, Schwankungen in der Nachfrage nach QIAGEN-Produkten (einschließlich allgemeiner wirtschaftlicher Entwicklungen, Höhe und Verfügbarkeit der Budgets unserer Kunden und sonstiger Faktoren), die Möglichkeit, die regulatorische Zulassung für unsere Produkte zu erhalten, Schwierigkeiten bei der Anpassung von QIAGENs Produkten an integrierte Lösungen und die Herstellung solcher Produkte, die Fähigkeit des Unternehmens, neue Produktideen zu entwickeln, umzusetzen und sich von den Produkten der Wettbewerber abzuheben sowie vor dem Wettbewerb zu schützen, Marktakzeptanz neuer Produkte und die Integration akquirierter Geschäfte und Technologien. Weitere Informationen finden Sie in Berichten, die QIAGEN bei der U.S. Securities and Exchange Commission (US-Börsenaufsichtsbehörde) eingereicht hat.

Über QIAGEN N.V.

QIAGEN N.V., eine niederländische Holdinggesellschaft, ist der weltweit führende Anbieter von Komplettlösungen zur Gewinnung wertvoller molekularer Erkenntnisse aus biologischen Proben. Die Probentechnologien von QIAGEN ermöglichen die Aufreinigung und Verarbeitung von DNS, RNS und Proteinen aus Blut, Gewebe und anderen Stoffen. Testtechnologien machen diese Biomoleküle sichtbar und bereit zur Analyse. Bioinformatik-Lösungen und Wissensdatenbanken helfen bei der Interpretation von Daten zur Gewinnung relevanter und praktisch nutzbarer Erkenntnisse. Automationslösungen integrieren diese zu nahtlosen und kosteneffizienten molekularen Test- Workflows. QIAGEN stellt diese Workflows weltweit mehr als 500.000 Kunden aus den Bereichen Molekulare Diagnostik (Gesundheitsfürsorge), Angewandte Testverfahren (Forensik, Veterinärdiagnostik und Lebensmittelsicherheit), Pharma (pharmazeutische und biotechnologische Unternehmen) sowie Forschung (Life Sciences) zur Verfügung. Zum 30. September 2017 beschäftigte QIAGEN weltweit rund 4.600 Mitarbeiter an über 35 Standorten. Weitere Informationen über QIAGEN finden Sie unter http://www.qiagen.com.

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