Bundesministerin Brigitte Zypries eröffnete ZVO-Oberflächentage 2017

Mit einem neuerlichen Teilnehmerrekord endeten am 15. September die diesjährigen ZVO-Oberflächentage in Berlin. In ihrer Eröffnungsansprache zu dem dreitägigen Jahreskongress des Zentralverbands Oberflächentechnik e.V. unterstrich Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, den Beitrag der Oberflächentechnik in der Wertschöpfungskette.

Insgesamt 665 Teilnehmer hatten sich zu den diesjährigen ZVO-Oberflächentagen im Hotel Estrel in Berlin eingefunden und damit – zum vierten Mal in Folge – einen Teilnehmerrekord aufgestellt. In fünf parallelen Vortragssessions mit insgesamt 87 Vorträgen wurden an den drei Veranstaltungstagen die aktuellen Trends, Entwicklungen und Innovationen der Galvanotechnik vorgestellt und diskutiert. In der begleitenden Industrieausstellung präsentierten insgesamt 70 Aussteller ihre Produkte und Innovationen. Auch in punkto Internationalität stellten die diesjährigen ZVO-Oberflächentage einen neuen Rekord auf: Die Teilnehmer stammten aus 13 verschiedenen Ländern, darunter neben den traditionellen europäischen Staaten auch aus der Türkei, den USA, Mexiko, Japan und Australien.

Diese Zahlen bestätigen eindrucksvoll den Stellenwert der ZVO-Oberflächentage, die sich die gezielte Vernetzung von Forschung und Praxis zum Thema Galvano- und Oberflächentechnik und die Unterstützung der branchenübergreifenden Kommunikation zum Ziel gesetzt haben.


Die Bedeutung der Veranstaltung und der Branche belegte nicht zuletzt der Besuch von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: In ihrer Eröffnungsansprache am Abend des 13. Septembers drückte sie aus, wie richtig dieser sei, „schließlich ist es der Mittelstand, für den unser Bundesministerium Politik macht", der Mittelstand als „Rückgrat der Gesellschaft. Die Bedeutung der Oberflächentechnik wird oft unterschätzt, weil uns der Beitrag in der Wertschöpfungskette nicht bewusst ist", so Zypries weiter. „Daher ist sie eine Branche, um die wir uns kümmern müssen, da müssen wir Öffentlichkeit herstellen." 

Ein beherrschendes Thema – sowohl in den Vorträgen, als auch im regen Austausch untereinander – waren Alternativen zur Verwendung von chromsäurebasierenden Prozesstechnologien. Aber auch die anderen Vortragsveranstaltungen beispielsweise zu Industrie 4.0, Bauteilreinigung oder Legierungsschichten waren durchweg gut besucht.

Die nächsten ZVO-Oberflächentage finden vom 19. bis 21. September 2018 in Leipzig im Congress Centrum Leipzig (CCL) statt. Nähere Informationen sind auf der Kongress-Homepage oberflaechentage.zvo.org zu finden.

Über die Galvano- und Oberflächentechnik:

Die Galvano- und Oberflächentechnik ist eine mittelständisch geprägte Industriebranche, die europaweit rund 440.000 Mitarbeiter beschäftigt, davon 50.000 in Deutschland. Allein in Deutschland erwirtschaftet die Branche einen Umsatz von ca. 7,5 Mrd. EUR. Die Struktur der Galvanobetriebe wird dabei von KMUs dominiert, nur ein geringer Anteil der Betriebe erreicht Größen von mehr als 100 Mitarbeitern. Die Oberflächenbranche ist eine Schlüsselindustrie, deren Dienstleistung Voraussetzung für die Funktionalität von Bauteilen, Geräten und Maschinen nahezu jeder anderen Branche ist. Die Galvanotechnik verhindert dabei jährlich Korrosionsschäden von ca. 150 Mrd. EUR. Galvanotechnik ermöglicht eine zuverlässige Funktionalität einer Vielzahl unterschiedlichster Bauteile: Kein Auto verlässt mehr das Band, bei dem nicht wesentliche Teile oberflächenveredelt sind. Die moderne Medizintechnik ist ohne neuere Verfahren der Oberflächentechnik nicht denkbar, aber auch Bauwirtschaft und Sanitärindustrie, die Elektrotechnik und die Elektronikindustrie sowie die Flugzeugindustrie kommen ohne Oberflächenveredelung nicht aus.

Mehr Informationen: www.zvo.org

Über den Zentralverband Oberflächentechnik e.V.

Der Zentralverband Oberflächentechnik e.V. (ZVO) nahm seine Arbeit am 1. Januar 2000 auf. Mit steigenden Anforderungen an die Branche wurde die Interessenvertretung weiter konzentriert und der ZVO zum Wirtschaftsverband mit reinen Firmenmitgliedschaften umstrukturiert. Aktuell haben sich 213 Unternehmen dem ZVO angeschlossen, der ein starkes Wachstum verzeichnet. Insgesamt repräsentiert der ZVO über seine körperschaftlichen Mitglieder BIV, DGO, FGK und FiT über 600 Mitgliedsunternehmen.

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