Insolvenz der MS „MONIA“ und die Folgen für Anleger

Die MS „MONIA“ tom Wörden GmbH & Co. KG (Oldendorf) ist insolvent. Am 22. Juni 2017 hat das Amtsgericht Niebüll Rechtsanwalt Dr. Sven-Holger Undritz zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt (Az. 5 IN 55/17). Betroffene Anleger müssen nun mit hohen Verlusten rechnen. Der Deutsche Finanzmarktschutz e.V. (DFMS) rät ihnen deshalb zur Prüfung ihrer rechtlichen Möglichkeiten.

Im Jahr 2008 legte die Navalis Invest GmbH & Co. KG (Weyhe) den Schiffsfonds MS „MONIA“ auf. Mittlerweile firmiert das Emissionshaus unter dem Namen Weser Kapital. Interessierte Anleger konnten sich mit einer Mindestsumme von 15.000 Euro an dem Fonds beteiligen. Nun hat die Fondsgesellschaft Insolvenz angemeldet. „Zuvor war eigentlich der Verkauf des Fondsschiffes im Gespräch. Daraus scheint wohl aber nichts geworden zu sein“, so der DFMS-Geschäftsführer H. Heinze (www.finanzmarktschutz.de).

Für Anleger beginnt damit das Zittern um ihre Investitionen, vor allem da die Fondsgesellschaft weiterhin ein Darlehen ausstehen hat. Laut fondstelegramm beträgt es noch rund 14,5 Millionen US-Dollar. Der Schiffswert sei hingegen zuletzt auf 4,5 Millionen US-Dollar geschätzt worden. H. Heinze: „Vor diesem Hintergrund erscheint eine hohe Insolvenzquote mehr als fraglich. Um die Gefahr des Totalverlustes zu bannen, empfehle ich eine professionelle Prüfung der Ansprüche.“


Potentielle Anspruchsgegner sind Anlageberater und Vermittler. Diese haben die Pflicht, ordnungsgemäß über die Risiken einer Anlage aufzuklären. Haben sie diese verletzt, können sie für Schadensersatzansprüche herangezogen werden. Die Vereinsanwälte des DFMS bieten dementsprechend eine kostenfreie Erstbewertung an.

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