Vom Fisch zur Leiterplatte

Vor 10 Jahren gründeten Biologen und Kaufleute zusammen mit Elektrotechnikern und Lebensmittelwissenschaftlern der Hochschulen Kiel und Bremerhaven das High-Tech-Unternehmen SEQUID. Die Wissenschaftler wollten ihre Kenntnisse auf den Gebieten der Biologie und der Elektrotechnik vereinen, um die Qualität von Fisch und anderen Lebensmitteln auf neuartige Weise genauer als üblich zu messen. Hochsensible, teure Messtechnik, wie sie schon in der Forschung angewendet wurde, musste dazu in ein tragbares, preiswertes und robustes Messgerät für den Einsatz in den Verarbeitungsfabriken überführt werden. Die Entwickler von Sequid setzten dabei auf die sogenannte „dielektrische Spektroskopie“. Dabei werden die Moleküle des Lebensmittels mit einem schwachen elektrischen Puls zu Schwingungen angeregt, und deren Abklingverhalten gibt dann Aufschluss über die Beschaffenheit des Lebensmittels.

Mit der handgehaltenen Sonde RFQ-Scan von Sequid kam man somit wichtigen Qualitätsmerkmalen wie z.B. Wasserzusätze und Anzahl an Frostzyklen auf die Schliche. Durch Anpassung der Kalibrationsalgorithmen ließen sich die Anwendungen auch auf andere Lebensmittel wie Geflügel, Schinken und Brotteige erweitern.

Der heiße Kern der Entwicklung war aber die hochauflösende Pulserzeugung und -detektion. Diese auch als Kabelradar oder Zeitbereichsreflektometer (engl.: Time-domain Reflectometer – TDR) bekannten Geräte waren nun in einer kompakten und robusten Einheit zu einem bis dato nie dagewesenen Preis verfügbar. Sequid entwickelte zunächst das einkanalige STDR-65, ein „Single-Ended TDR“ mit einer Pulsanstiegszeit von unter 65ps, mit der sich Fehler z.B. auf Koaxialkabeln millimetergenau lokalisieren lassen. Die Erweiterung auf das zweikanalige DTDR-65 eröffnete den Markt zur Impedanzkontrolle von differentiellen Leiterbahnen und Leiterverbindungen, wie sie z.B. bei USB, HDMI und Ethernet Verwendung finden. „Deren Verbreitung wird aufgrund der stetig anwachsenden Datenraten zukünftig noch weiter zunehmen“ ist sich Dr. Thorsten Sokoll, Geschäftsführer Entwicklung, sicher und sagt einen steigenden Einsatz von TDR-Technologie in der Elektronikentwicklung voraus. „Mit dem DTDR-65 haben wir bald 100 Geräte im Markt, von Asien über Europa bis nach Nord-Amerika. Und das bei den namhaftesten Großkonzernen der Elektroindustrie“, weiß Dr. Frank Arnold, Geschäftsführer Marketing und Finanzen, zu berichten. Während das DTDR-65 noch eher für die Entwicklungsabteilungen der Kunden konzipiert wurde, konnte mit dem ATDR-100 ein Sprung in die Fertigung von Leiterplatten erreicht werden. Das ATDR-100 misst Impedanzen in Serie – automatisiert – und ist ohne Fachkenntnisse anwendbar. Komplettiert werden die Geräte natürlich durch eine professionelle Software-Umgebung und dem nötigen Zubehör.


Die Firma Sequid GmbH wird heute von den Geschäftsführern und Gesellschaftern Dr. Ove Schimmer, Dr. Thorsten Sokoll und Dr. Frank Arnold geleitet.

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