Damit adressiert der Tender Accelerator einen besonders ressourcenintensiven Abschnitt der frühen Produktentwicklung. Heute benötigen Fachleute für die Sichtung und Konsolidierung komplexer Ausschreibungsunterlagen häufig mehrere Tage oder Wochen. Gleichzeitig steigt der Druck durch kürzere Entwicklungszyklen, zunehmende Produktkomplexität, regulatorische Anforderungen und den Fachkräftemangel.
Von unstrukturierten Dokumenten zur belastbaren Entscheidungsgrundlage
Der Tender Accelerator verarbeitet RFQs, Lastenhefte, Spezifikationen, Anhänge und Referenzdokumente. Die KI identifiziert funktionale und nicht-funktionale Anforderungen, Compliance-Vorgaben, offene Punkte und potenzielle Risiken. Anschließend werden die Inhalte in eine konsistente Anforderungsstruktur überführt.
Widersprüche, Lücken und Unklarheiten werden frühzeitig sichtbar. Jede Aussage bleibt dabei mit ihrer ursprünglichen Quelle verknüpft. So erhalten Unternehmen eine nachvollziehbare Grundlage für Aufwandsschätzungen, Risikobewertungen sowie Go-/No-Go-Entscheidungen.
Der erwartete Business Impact
RFQ-Analysen von Wochen auf Tage verkürzen
Senior Engineers von manueller Dokumentenanalyse entlasten
Risiken und Inkonsistenzen früher erkennen
Anforderungen und Quellen transparent nachvollziehen
Wissen aus historischen Projekten für neue Ausschreibungen nutzbar machen
Mehr als ein einzelner KI-Use-Case
Der Tender Accelerator ist nicht als isolierte Anwendung konzipiert. Er dient als risikoarmer Einstieg in ein AI-gestütztes Engineering Operating Model. Die dafür geschaffene Daten- und Prozessbasis lässt sich schrittweise auf weitere Aufgaben entlang des Produktlebenszyklus übertragen, darunter Requirements Verification, System Requirement Derivation, Architekturentwicklung, Testfallgenerierung, Compliance Management, Change Impact Analysis und Engineering Knowledge Management.
Entscheidend ist der Perspektivwechsel: Statt KI lediglich als zusätzliche Funktion in einzelnen Tools einzusetzen, wird sie als intelligente Prozessschicht über der bestehenden Engineering-Landschaft verstanden. Sie verbindet Informationen aus PLM, ALM, MBSE und Dokumentenquellen und unterstützt konkrete Arbeitsschritte über Systemgrenzen hinweg.
Schrittweise zum skalierbaren AI Operating Model
1. AI Readiness
Prozesse, Daten, Systeme und Governance bewerten sowie den Business Case definieren.
2. Pilot
Automatisierte RFQ-Analyse in einem klar abgegrenzten Proof of Value erproben.
3. Industrialisierung
Die Lösung in PLM-, ALM- und Engineering-Prozesse integrieren sowie Standards und Governance etablieren.
4. AI Decision Support
Risikoanalysen, Aufwandsschätzungen und vorhandenes Engineering-Wissen systematisch für Entscheidungen nutzen.
5. AI Engineering Workforce
Spezialisierte KI-Agenten schrittweise entlang des gesamten Engineering-Prozesses einsetzen.
„Der Tender Accelerator ist nicht das Zielbild, sondern der Einstiegspunkt: Unternehmen starten mit einem messbaren Business Case im Angebotsprozess und entwickeln daraus schrittweise ein skalierbares AI Operating Model für das gesamte Product Engineering.“
Andreas Kratz, Director Business Development bei TT PSC
Mit über 600 Spezialisten in den Bereichen IoT, Cloud, Augmented Reality, Machine Learning, Enterprise PLM und anderen Technologien entlang der digitalen Wertschöpfungskette, arbeitet Transition Technologies PSC mit vielen der weltweit etabliertersten Unternehmen zusammen. Mit Niederlassungen auf drei Kontinenten betreut TT PSC Kunden aus den Bereichen Investitionsgüter, Energie, Pharma, Medizintechnik, Automobilindustrie, Konsumgüter, Kommunikation und Hightech. Darüber hinaus ist TT PSC ein langjähriger Partner von PTC und zudem langjähriger Partner vieler multinationaler Unternehmen, die ihre Strategien und Geschäftspläne mit führenden Technologien und Geschäftslösungen unterstützen.
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