- Das vorletzte Saisonrennen der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft fand auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya statt.
- Die PEUGEOT 9X8 belegten die Plätze 12 und 13.
- Das achte Rennen und damit das große Saisonfinale wird in drei Wochen in Monza ausgetragen.
Die FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft hat an diesem Wochenende auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya ihren vorletzten Saisonlauf bestritten. Für das Team PEUGEOT TotalEnergies bot die Veranstaltung eine weitere Gelegenheit, das Potenzial des PEUGEOT 9X8 unter wechselhaften Bedingungen und auf einer anspruchsvollen Rennstrecke auf die Probe zu stellen. Trotz eines Endergebnisses, das hinter den Erwartungen des Teams zurückblieb, lieferte der Spanien-Lauf wertvolle Erkenntnisse.
Nur wenige Minuten vor dem Start stellte Regen die ersten Rennphasen vor eine zusätzliche Herausforderung. Da sie zuvor keine Erfahrungswerte auf nasser Strecke sammeln konnten, mussten sich die Fahrer schnell an die tückischen Bedingungen anpassen. Trotz einer zusätzlichen Einführungsrunde kam es in den ersten Runden zu zahlreichen Zwischenfällen. Loïc Duval im PEUGEOT 9X8 #94 und Paul Di Resta im PEUGEOT 9X8 #93, die von den Startplätzen 15 bzw. 17 ins Rennen gestartet waren, schafften es, sich im Feld nach vorne zu arbeiten.
Trotz eingeschränkter Sicht und zweier Rennunterbrechungen konnten beide Fahrer schnell mehrere Positionen gutmachen. Nach einer Rennstunde kletterte Paul Di Resta bis auf den sechsten Platz vor. Dank einer leicht abweichenden Strategie lag der Schotte sogar für einige Momente an der Spitze des Rennens. Die allmählich besser werdenden Bedingungen ermöglichten es dann beiden PEUGEOT 9X8, auf Slick-Reifen zu wechseln, da die Strecke bis zur Zielflagge nach und nach abtrocknete.
Während gute Aussichten auf einen Platz in den Top 10 bestanden, geriet der 9X8 mit der Startnummer 93 nach einer Rennunterbrechung, die etwas mehr als zwei Stunden vor dem Ziel erfolgte, eine Runde hinter die Spitzenreiter zurück. Das Trio aus Paul Di Resta, Nick Cassidy und Alex Quinn überquerte die Ziellinie schließlich als Zwölfter. Ihre Teamkollegen Loïc Duval, Malthe Jakobsen und Théo Pourchaire kamen direkt hinter ihnen auf Platz 13 ins Ziel.
Für Alex Quinn, den Neuzugang im Team, bot dieses Rennen eine wertvolle Gelegenheit, die Herausforderungen eines FIA-WEC-Rennwochenendes an der Seite des Teams PEUGEOT TotalEnergies kennenzulernen. Der Brite konnte so sein Verständnis für das Fahren eines Hypercars unter Rennbedingungen weiter vertiefen.
Der Abschluss der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft findet diesmal in Monza statt. Im „Tempel der Geschwindigkeit“, wo der PEUGEOT 9X8 2022 sein FIA-WEC-Debüt feierte, ist das gesamte Team entschlossen, die Saison mit einem positiven Ergebnis zu beenden.
Emmanuel Esnault, Teamchef PEUGEOT TotalEnergies:
„Die Bedingungen zu Beginn des Rennens boten einige gute Überholmöglichkeiten und beide Fahrzeuge machten Plätze gut. Als die Strecke abtrocknete, ordneten wir uns wieder auf einer Position ein, die unserem aktuellen Leistungsniveau entspricht.
Das Ergebnis ist zweifellos frustrierend, da Punkte in greifbarer Nähe schienen. Aber wir nehmen den positiven Schwung mit, den wir das gesamte Wochenende über erleben durften. Schließlich ist die Aufnahme von Alex ein echter Gewinn: Er hat sich sofort im Team eingelebt und seine Schnelligkeit, Reife und Anpassungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Wir konzentrieren uns nun auf den letzten Lauf, der am 8. November in Monza stattfinden wird.“
Nick Cassidy (PEUGEOT 9X8 #93)
„Ich hatte heute einen guten Stint und habe mich im Auto sofort wohlgefühlt. Ich denke, wir haben unter den gegebenen Bedingungen das Maximum aus unserem Fahrzeug herausgeholt. Leider hat uns eine Rennunterbrechung eine Runde Rückstand auf die Spitzenreiter eingebracht, wodurch wir aus dem Kampf um die Top 10 herausgefallen sind. Das ist natürlich frustrierend, da wir bis zu diesem Zeitpunkt noch Chancen auf die vorderen Plätze hatten. Insgesamt können wir angesichts der Bedingungen dieser Strecke, die für unser Fahrzeug nicht gerade die günstigsten waren, einige positive Aspekte mitnehmen. Wir werden dieses Rennen natürlich analysieren, und ich denke, wir werden in Monza stärker zurückkommen – auf einer Rennstrecke, die den Stärken unseres Fahrzeugs besser entgegenkommt.“
Loïc Duval (PEUGEOT 9X8 #94)
„Der Start war wegen der schlechten Sichtverhältnisse wirklich kompliziert, aber ich konnte jegliche Zwischenfälle vermeiden. Das Tempo war auf der durchnässten Strecke recht gut, auch als wir nach zwei Stunden auf Slick-Reifen gewechselt haben. Leider hatten wir auf der Strecke, die in dieser Hinsicht besonders anspruchsvoll ist, mit Reifenverschleiß zu kämpfen. Von da an fehlte uns im Vergleich zu den Spitzenfahrern ein wenig Tempo, aber wir haben dennoch eine ermutigende Leistung gezeigt.“
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