Il Viaggio, Dante
Premiere 10. Oktober 2026, 19:30 Uhr, Opernhaus
Mit einer Einführung, dem Besuch einer Bühnenprobe und einem Nachgespräch lädt die Staatsoper dazu ein, Pascal Dusapins Il Viaggio, Dante bereits vor der Premiere am 10. Oktober kennenzulernen. Die Oper begleitet einen Menschen auf einer inneren Reise durch Hölle, Fegefeuer und Paradies.
Die 2022 beim Festival d’Aix-en-Provence uraufgeführte und gefeierte Produktion von Claus Guth kommt im Rahmen der Dusapin-Reihe als Deutsche Erstaufführung nach Hannover. Glasharmonika, Orgel und ein vielfältiges Schlagwerk formen eine transparente Klanglandschaft, in der Erinnerung, Angst und die Hoffnung auf Erlösung ineinandergreifen. Die musikalische Leitung hat Roland Kluttig.
La Bohème
Wieder im Programm 17. Oktober 2026, 19:30 Uhr, Opernhaus
Puccinis La Bohème kehrt in der beliebten Inszenierung nach Chris Alexander auf die Bühne zurück. In der Pariser Dachgeschosswohnung von Rodolfo, Marcello, Schaunard und Colline wird kaum geheizt, doch Fantasie und Freundschaft halten die jungen Künstler über Wasser. Als die Näherin Mimì an Rodolfos Tür klopft, beginnt eine leidenschaftliche Liebe, deren Sehnsucht nach Wärme auf die Härte der Armut trifft.
Puccinis Musik folgt jeder Geste mit großer Präzision und verbindet das geschäftige Leben der Großstadt mit intimen Momenten. Die musikalische Leitung übernimmt Tobias Wögerer.
Ich, ich, ich!
Premiere 22. Oktober 2026, 19:30 Uhr, Ballhof 1
Eine tote Katze, eine hilfesuchende Patientin und ein Psychiater, der sich lieber selbst zuhört: Raquel García-Tomás’ Komische Oper Ich, ich, ich! nimmt die Eitelkeiten der Gegenwart ins Visier. Während Dr. Giovanni Tempesta seine Patientin Klothilde unablässig unterbricht, entfaltet sich in Rückblenden ein schicksalhafter Tag zwischen Vernissage, Hotel, Beerdigung und Meditationsgruppe.
Mit comicartigen Zuspitzungen und musikalischen Zitaten seziert das Werk Selbstverliebtheit, digitale Selbstdarstellung und den Kult um vermeintliche Authentizität. Masaru Kumakura dirigiert, Ruben Michael inszeniert. Gesungen wird in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln.
Zweites Sinfoniekonzert
25. Oktober 2026, 17:00 Uhr, und 26. Oktober 2026, 19:30 Uhr, Opernhaus
Im Vorfeld der Ballettpremiere Romeo und Julia stellt das Niedersächsische Staatsorchester zwei instrumentale Perspektiven aus Shakespeares Liebestragödie gegenüber: Joachim Raffs selten gespieltes Orchestervorspiel und Pjotr Tschaikowskis Fantasie-Ouvertüre.
Dazwischen stehen Beethovens Sinfonie Nr. 1 und sein Tripelkonzert in C-Dur. Solistisches Zentrum ist das Trio Orelon mit Judith Stapf, Arnau Rovira i Bascompte und Marco Sanna. Otto Tausk leitet das Konzert.
Ausblick auf den November
Romeo und Julia
Premiere 6. November 2026, 19:30 Uhr, Opernhaus
Nach den Romeo und Julia-Vertonungen im Zweiten Sinfoniekonzert folgt im November Goyo Monteros neue Ballett-Uraufführung: Die Premiere eröffnet am 6. November den tänzerischen Blick auf Shakespeares berühmte Liebestragödie.
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Weitere Informationen zum Programm der Spielzeit 2026/27 finden Sie auf unserer Website.
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