Amateurfunkmesse HAM RADIO eröffnet

Mit einer Beschwörung des weltweit verbindenden Geistes des Amateurfunks ist am heutigen Vormittag die 49. Amateurfunkmesse HAM RADIO in Friedrichshafen eröffnet worden. In den kommenden drei Tagen bis zum 28. Juni werden tausende Funkamateure die Messe Friedrichshafen in ein Mekka ihres technischen Hobbies verwandeln. Unterstützt werden sie in diesem Jahr durch die Anhänger der Astronomie: Erstmal findet am Samstag, dem 27. Juni, die Messe ASTRO statt.

Zum Auftakt der Eröffnungspressekonferenz begrüßte Friedrichshafens Erster Bürgermeister Andreas Hein die zahlreichen nationalen und internationalen Gäste. Er betonte, dass die Stadt Friedrichshafen mit ihrem Pioniergeist und der technischen Expertise ein idealer Standort für die HAM RADIO sei – auch wegen ihrer Lage im Vierländereck.

Den Blick auf die internationale Ausrichtung der HAM RADIO richtete Petra Rathgeber, Projektleiterin bei der Messe Friedrichshafen. So seien im vergangenen Jahr Besucher aus 52 Ländern begrüßt worden.

In seiner Festrede zur Messeeröffnung gab der Vorsitzende des DARC, Christian Entsfellner, einen Überblick über das umfangreiche Messeprogramm. Der Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste ließ er einen flammenden Appell folgen: Den Entdeckergeist und die Neugierde der internationalen Amateurfunkgemeinschaft beschwörend, ermutigte er alle Besucher, die Chancen des Austauschs über alle Grenzen hinweg zu ergreifen.

Dem schloss sich Bob Beebe an: Der Präsident der Amateurfunkvereinigung Großbritanniens zitierte in seiner auf Deutsch den vom DARC verwendeten Slogan „Amateurfunk verbindet Menschen über alle Grenzen hinweg“ und unterstrich dessen Bedeutung in einer Welt, die sich zunehmend auseinanderdividiere.

Die neue Messe ASTRO in den Blick nahm Berthold Waßmuth, Vorsitzender der Astronomischen Vereinigung Bodensee. Es erfülle ihn mit Freude, dass die ASTRO eine Lücke im süddeutschen Ausstellungsprogramm schließe. Sodann richtete er seinen Blick auf die inhaltlichen Synergien mit der HAM RADIO: Das „uralte Kulturgut“ Astronomie teile mit dem Amateurfunk die Technikbegeisterung und den Forschergeist. Seine Vorfreude auf das Programm verknüpfte er mit der Hoffnung, dass die Faszination für beide Hobbies auch jenseits der Messe ausstrahle.

Zum krönenden Abschluss der Pressekonferenz verlieh der DARC-Vorstand den mit 2.500 € dotierten Rudolf-Horkheimer-Preis. Ausgezeichnet wurde das Wavelog-Entwicklerteam. Wavelog ist ein Tool zum Loggen und Nachhalten von Amateurfunkverbindungen. Herausstechend ist dabei besonders der moderne Ansatz im Webbrowser.

Über den Deutscher Amateur-Radio-Club e.V.

Als größter Verband von Funkamateuren in Deutschland hat der DARC e.V. über 30.000 Mitglieder. Damit ist er der drittgrößte Amateurfunkverband weltweit. Er vertritt die Interessen der Funkamateure bundesweit und engagiert sich bei der Förderung des Amateurfunks auf allen Ebenen – auch international als Mitglied der International Amateur Radio Union (IARU). Informationen zum DARC finden Sie im Internet unter www.darc.de.

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