Konzert im Barockschloss Neschwitz

Romantische Klaviermusik erklingt am 20. Juni 2026 um 19.00 Uhr im Gartensaal des Barockschlosses Neschwitz. Hier, wo Geschichte für eine ganze Region zu spüren ist, erklingt Musik, die sicher auch die Schlossherren der letzten dreihundert Jahre erfreut hätte.

Als Referenz an das zur Barockzeit errichtete Sommerschloss erklingt zur Eröffnung des Klavierabends der musikalische Altmeister der Musik, Johann Sebastian Bach.

Die „Englische Suite“ Nr. 3, etwa 1717 komponiert, passt somit sehr gut zur Geschichte des Neschwitzer Barockschlosses, welche im Jahre 1723 mit der Fertigstellung als Sommer- und Jagdresidenz durch den Herzog Friedrich Ludwig von Württemberg begann. Im imposanten Gartensaal dieses bedeutenden sächsischen Gebäudes erklingt Musik, die an diesem historischen Ort besonders eindrucksvoll wirkt.

Aber dem Motto des Abends entsprechend sollen romantische Klavierklänge das Publikum erfreuen. Auf dem Programm steht neben den „Drei Preludes“ des bekannten amerikanischen Tonschöpfers George Gershwin und einem Ausschnitt aus der 3. Klaviersonate des polnischen Nationalkomponisten Fryderyk Chopin auch die „Schottische Sonate“ von Felix Mendelssohn Bartholdy. Dieses romantische Klavierwerk, bereits 1828 komponiert, ist ein überaus wirkungsvolles Stück, dass bereits kurz nach der Uraufführung sein Publikum begeisterte.

Der Solist dieses Sonderkonzertes ist der international erfolgreiche Pianist Max Mostovetski, Mitglied des Präsidiums der Deutschen Chopin-Gesellschaft und Preisträger bedeutender nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe.

Der junge Künstler widmet sich in besonderer Weise den Werken des Barockzeitalters und der Romantik. Er hat neben mehreren Preisen für die Interpretation der Klavierwerke Chopins 2025 auch den begehrten Mendelssohn-Preis der Deutschen Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung erhalten.

Die Karten gibt es für 15,00 € pro Person ab sofort im Tourismusbüro Neschwitz
und an der Abendkasse am Barockschloss

Weitere Informationen unter: www.chopingesellschaft.de

Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Im Nordosten Sachsens im Dreiländereck zwischen Deutschland, Tschechien und Polen, wo man die letzten Ausläufer des Lausitzer Hügellandes hinter sich lässt und die Türme der historischen Altstadt Bautzens ihre Silhouette zieren, beginnt im Herzen der Oberlausitz die Heide- und Teichlandschaft. Sie ist eine der artenreichsten Regionen Deutschlands.

Die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft beherbergt über 1.000 angelegte Gewässer. Wie vor 500 Jahren dienen die Teiche heute noch der Fischzucht und prägen die malerische Landschaft. Die Region ist Rastgebiet für zahlreiche Zugvögel und dient als Heimat für viele, zum Teil bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Mit ein bisschen Glück kann man hier sogar den Seeadler beobachten oder auf den Spuren der Wölfe wandern. Um diesen natürlichen und artenreichen Lebensraum zu erhalten, wurde der größte Teil des Gebietes 1996 zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt.

Die meisten Orte der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sind aus slawischen Siedlungen hervorgegangen. Bis heute hat sich über Jahrhunderte hinweg das kleinste slawische Volk, die Lausitzer Sorben, seine nationalen Eigenheiten bewahrt. Dem Engagement dieses kleinen Volkes ist es zu verdanken, dass die Lausitz heute noch zweisprachig ist und Leben und Kultur hier reicher sind als anderorts.

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