Blühende Geschichte/n: Jubiläumstagung in Kloster Irsee widmete sich dem Obst- und Gartenbau in Schwaben

Die 35. Arbeitstagung der Bezirksheimatpflege, des Historischen Vereins für Schwaben und der Schwabenakademie Irsee widmete sich kulturhistorischen Fragen wie auch aktuellen Herausforderungen des Obst- und Gartenbaus.

„Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist vielleicht gar nicht bewusst, welch grundlegende Bedeutung der Obst -und Gartenbau in Schwaben hat“, meinte stellvertretender Bezirkstagspräsident Alfons Weber zur Eröffnung. „Dabei ist – mit Ausnahme der Blasmusik – kaum etwas so schwäbisch wie der Apfel- oder Birnbaum im Garten: Die meisten Bauverordnungen für Neubaugebiete in Schwaben sehen mindestens einen Obstbaum im Garten vor und unzählige Menschen engagieren sich in Obst- und Gartenbauvereinen für ein lebenswertes und schönes Ortsbild“.

Der Bezirk Schwaben hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, das wichtige Natur- und Kulturgut für die nachkommenden Generationen zu bewahren. So fördert er am Bodensee den Sortengarten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, um alte schwäbische Obstsorten wie Prinzessin Marianne oder Minister Dr. Lucius vor dem Aussterben zu bewahren.

Die in Kooperation mit dem Historischen Verein für Schwaben und der Schwabenakademie Irsee veranstaltete Arbeitstagung ist ein Urgestein unter den Veranstaltungen der Bezirksheimatpflege, betonte Corinna Malek-Wagner: „In diesem Jahr feiern wir 150 Jahre Obst- und Gartenbau in Schwaben und gratulieren dem Schwäbischen Bezirksverband für Gartenbau und Landschaftspflege ganz herzlich zu seinem 150jährigen Bestehen“. Ab Frühsommer wird es im Museum für Gartenkultur in Illertissen dazu eine Ausstellung geben. „Gärten jeglicher Art als auch der Anbau von Obst gehören zu den prägendsten Formen unserer schwäbischen Kulturlandschaft“, so die Stellvertreterin von Bezirksheimatpfleger Christoph Lang weiter. „Mit der Tagung blicken wir nicht nur zurück in die reichhaltige Geschichte des schwäbischen Obst- und Gartenbaus, seiner Träger und Akteure, sondern geben auch Anregungen für Gegenwart und Zukunft der von Menschen gestalteten gärtnerischen Lebensumwelt in Schwaben“. So stand eine Exkursion zu dem gleich oberhalb von Kloster Irsee gelegenen Obstlehrgarten mit Streuobstwiese auf dem Tagungsprogramm.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Schwäbisches Bildungszentrum Irsee
Klosterring 4
87660 Irsee
Telefon: +49 (8341) 906-00
Telefax: +49 (8341) 74278
http://www.kloster-irsee.de

Ansprechpartner:
Dr. Stefan Raueiser
Werkleiter
Telefon: +49 (8341) 906-600
Fax: +49 (8341) 906-696
E-Mail: stefan.raueiser@kloster-irsee.de
Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel