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	<title>Firma Landesärztekammer Hessen, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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	<title>Firma Landesärztekammer Hessen, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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		<title>Die Landesärztekammer Hessen trauert um Dr. Bruno Ravera</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Landesärztekammer Hessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 10:37:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit großer Trauer haben wir vom Tod Dr. Bruno Raveras im Alter von 97 Jahren erfahren, einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der italienischen Ärzteschaft und des öffentlichen Lebens in Salerno. Als renommierter Kardiologe und langjähriger Chefarzt prägte er die medizinische Versorgung seiner Heimat. Mehr als 35 Jahre stand er als Präsident an der Spitze der Ärztekammer<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/08/die-landesrztekammer-hessen-trauert-um-dr-bruno-ravera/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Die Landesärztekammer Hessen trauert um Dr. Bruno Ravera</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/08/die-landesrztekammer-hessen-trauert-um-dr-bruno-ravera/" data-wpel-link="internal">Die Landesärztekammer Hessen trauert um Dr. Bruno Ravera</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Mit großer Trauer haben wir vom Tod Dr. Bruno Raveras im Alter von 97 Jahren erfahren, einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der italienischen Ärzteschaft und des öffentlichen Lebens in Salerno.</p>
<p>Als renommierter Kardiologe und langjähriger Chefarzt prägte er die medizinische Versorgung seiner Heimat. Mehr als 35 Jahre stand er als Präsident an der Spitze der Ärztekammer von Salerno und vertrat die Ärzteschaft auch auf nationaler Ebene. Darüber hinaus war er Bürgermeister von Salerno und setzte sich maßgeblich für die Gründung der Medizinischen Fakultät der Universität Salerno ein. Für Generationen von Ärztinnen und Ärzten war er Lehrer, Mentor und berufliches Vorbild.</p>
<p>Vor zehn Jahren durften wir Bruno Ravera persönlich kennenlernen: einen großen Mann mit grauem Haar, einer tiefen, unverwechselbaren Stimme und einem noch größeren Herzen. Er war damals bereits 86 Jahre alt – aber keineswegs alt. Wach, neugierig und voller Tatkraft blieb er offen für neue Gedanken und jede sinnvolle Neuerung.</p>
<p>Gemeinsam mit ihm konnten wir den Grundstein für eine bis heute bestehende und lebendige Partnerschaft zwischen der hessischen Ärzteschaft und den Kolleginnen und Kollegen aus Salerno legen. Mit seiner Herzlichkeit, seiner Weitsicht und seiner verbindenden Persönlichkeit hat Bruno Ravera diese Freundschaft entscheidend geprägt.</p>
<p>Er wird uns als außergewöhnlicher Arzt, als herausragender Repräsentant der italienischen Ärzteschaft und vor allem als besonderer Mensch in Erinnerung bleiben.</p>
<p>Wir sind dankbar und stolz, dass wir ihn kennenlernen und ein Stück seines Weges gemeinsam mit ihm gehen durften.</p>
<p>Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Weggefährten sowie den Kolleginnen und Kollegen der Ärztekammer von Salerno.</p>
<p><b>Wir werden Dr. Bruno Ravera ein ehrendes und herzliches Andenken bewahren.</b></p>
<p><b>Landesärztekammer Hessen</b> </div>
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                    </li>
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                    </li>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>56. Internationaler Seminarkongress in Grado ein voller Erfolg – interdiziplinär, interaktiv mit einer großen Bandbreite an praxisrelevanten Themen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/08/56-internationaler-seminarkongress-in-grado-ein-voller-erfolg-interdiziplinr-interaktiv-mit-einer-groen-bandbreite-an-praxisrelevanten-themen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landesärztekammer Hessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 08:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr ging das Konzept der Kongress-Leitung des CMIG voll auf, aktuelle Themen intensiv interkollegial zu diskutieren und die Theorie durch Kurse praxisrelevant umzusetzen. Im Zentrum des Kongresses stand einerseits der Einfluss der Künstlichen Intelligenz auf das ärztliche Handeln in Klinik und Praxis und andererseits die ethischen Herausforderungen in der medizinischen Versorgung. Dr. Philipp<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/08/56-internationaler-seminarkongress-in-grado-ein-voller-erfolg-interdiziplinr-interaktiv-mit-einer-groen-bandbreite-an-praxisrelevanten-themen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about 56. Internationaler Seminarkongress in Grado ein voller Erfolg – interdiziplinär, interaktiv mit einer großen Bandbreite an praxisrelevanten Themen</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/08/56-internationaler-seminarkongress-in-grado-ein-voller-erfolg-interdiziplinr-interaktiv-mit-einer-groen-bandbreite-an-praxisrelevanten-themen/" data-wpel-link="internal">56. Internationaler Seminarkongress in Grado ein voller Erfolg – interdiziplinär, interaktiv mit einer großen Bandbreite an praxisrelevanten Themen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Auch dieses Jahr ging das Konzept der Kongress-Leitung des CMIG voll auf, aktuelle Themen intensiv interkollegial zu diskutieren und die Theorie durch Kurse praxisrelevant umzusetzen. Im Zentrum des Kongresses stand einerseits der Einfluss der Künstlichen Intelligenz auf das ärztliche Handeln in Klinik und Praxis und andererseits die ethischen Herausforderungen in der medizinischen Versorgung.</p>
<p>Dr. Philipp Stachwitz, Leiter der Stabsstelle Digitalisierung der KBV, zeigte beispielhaft die rasante Entwicklung der KI in allen Bereichen der Gesundheitsversorgung auf und in einem Panel mit ärztlichen und juristischen Experten konnten die Chancen, die diese Entwicklung mit sich bringt, unter Berücksichtigung der Risiken herausgearbeitet werden – mit dem Fazit: Das Berufsbild der Ärztin, des Arztes wird eine massive Veränderung erfahren, die Persönlichkeit mit ihrer Empathie und Kompetenz jedoch wird an Bedeutung gewinnen. Gerade in der Digitalisierung sahen die Kongress-Teilnehmer durchaus die Chance, die medizinische Versorgung weiterhin auf hohem Niveau sicher zu stellen. KI soll nach Detektion eines Problem zur Lösung desselben unterstützen aber nicht übergestülpt werden.</p>
<p>Professor Dr. Andreas Kruse, Seniorprofessor distinctus der Uni Heidelberg, stellte in seiner Themenreihe zu „Fragen der Medizinischen Anthropologie“ die ethischen Herausforderungen gerade in der Zeit der Transformation dar, indem er weit in die Historie zurückging, von den griechischen Philosophen Platon, Aristoteles und Sokrates über Albertus Magnus bis zu Carl Jaspers und Carl Friedrich von Weizsäcker. Mit Verweis auf den Soziologen Ralf Dahrendorf verwies er auf die „Ligaturen“, die Bindungskräfte, die das Individuum in einer Gesellschaft braucht, die die Fundamente der Demokratie darstellen – durchaus eine politische Botschaft.</p>
<p>Auch Social Media war ein Thema. Dr. Svenja Krück verwies unter der Überschrift „Medizin meets Social Media-zwischen Evidenz und Nonsens“ auf den Einfluss der Medfluencer, deren Kompetenz zu hinterfragen ist, auf deren Follower hin. Angesprochen wurden die Themen: Longevity, Neurowellness, Looksmaxxing-Sleepmaxxing und Soft Fitness.</p>
<p>Neben diesen Schwerpunkten kam die Medizin per se nicht zu kurz: Themen wie </p>
<ul class="bbcode_list">
<li>„Notfallmedizin mit Prof. Dr. Peter Sefrin,</li>
<li>„Praxisnahe Dermatologie-Refresher&amp;Update“ mit Prof. Dr. Bernd Bonnekoh,</li>
<li>„Prävention und Notfälle in der Frauenheilkunde“ mit Prof. Dr. Hans Rudolf Tinneberg,</li>
<li>„das kritisch kranke Kind“ mit Dr. Burkhard Wemter und</li>
<li>„vaskuläre Anomalien im Praxisalltag“ mit Frau Medizinaloberrätin Dr. Ulrike Metzger</li>
</ul>
<p>brachten die Kursteilnehmer auf den aktuellen medizinischen Stand.</p>
<p>Die positive Resonanz sowohl von Seite der Seminarteilnehmer als auch der Referenten ermutigen den Vorstand des CMIG an dem Konzept des Seminars, welches eine Nische bei den vielfältigen Fortbildungsangeboten besetzt, festzuhalten.</p>
<p>Der nächste Seminarkongress findet vom 22. Bis 27. August 2027 in Grado statt</p>
<p>Dr. Max Kaplan</p></div>
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<p>Landes&auml;rztekammer Hessen<br />
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<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/landesaerztekammer-hessen/56-internationaler-seminarkongress-in-grado-ein-voller-erfolg-interdiziplinr-interaktiv-mit-einer-groen-bandbreite-an-praxisrelevanten-themen/boxid/1072177" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Landes&auml;rztekammer Hessen</a>
                    </li>
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</ul></div>
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            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>KI in der Medizin: Chancen nutzen, Risiken beherrschen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/04/ki-in-der-medizin-chancen-nutzen-risiken-beherrschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landesärztekammer Hessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 11:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz (KI) wird die Medizin und das Gesundheitswesen grundlegend verändern. Beim deutsch-italienischen Symposium „KI in der Medizin“ am 28. August 2026, das die Landesärztekammer Hessen mit Unterstützung der Ärztekammer von Salerno in Frankfurt veranstaltete, wurde deutlich: Die Potenziale sind groß – von Prävention und Diagnostik über die Primärversorgung bis zur Endoskopie. Gleichzeitig braucht es klare Regeln,<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/04/ki-in-der-medizin-chancen-nutzen-risiken-beherrschen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about KI in der Medizin: Chancen nutzen, Risiken beherrschen</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/04/ki-in-der-medizin-chancen-nutzen-risiken-beherrschen/" data-wpel-link="internal">KI in der Medizin: Chancen nutzen, Risiken beherrschen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Künstliche Intelligenz (KI) wird die Medizin und das Gesundheitswesen grundlegend verändern. Beim deutsch-italienischen Symposium „KI in der Medizin“ am 28. August 2026, das die Landesärztekammer Hessen mit Unterstützung der Ärztekammer von Salerno in Frankfurt veranstaltete, wurde deutlich: Die Potenziale sind groß – von Prävention und Diagnostik über die Primärversorgung bis zur Endoskopie. Gleichzeitig braucht es klare Regeln, sichere Datenstrukturen und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie.</p>
<p>Die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) und die Ärzte- und Zahnärztekammer der Provinz Salerno (Ordine dei Medici Chirurghi ed Odontoiatri della Provincia di Salerno) verbindet seit 2017 eine enge Partnerschaft. Im Mittelpunkt stehen der regelmäßige wissenschaftliche und kulturelle Austausch sowie die gemeinsame Fortbildung. Alle zwei Jahre finden deutsch-italienische Symposien abwechselnd in Frankfurt und in Salerno statt.</p>
<p>Neben den technologischen Möglichkeiten standen auch die Herausforderungen im Fokus des Symposiums: „Wie verändert Künstliche Intelligenz die Medizin? Wie lässt sich Künstliche Intelligenz sinnvoll mit ärztlicher Expertise verbinden? Welche regulatorischen Anforderungen sind zu beachten? Und wie können Chancen genutzt werden, ohne Risiken aus dem Blick zu verlieren?“: Diese Fragen stellte Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen, in seiner Begrüßung dem Symposium voran.</p>
<p>„Wir Europäer müssen noch näher zusammenrücken“, betonte Stefan Sydow, Leiter der Abteilung Gesundheit des Hess. Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege. KI müsse grenzüberschreitend und über die Grenzen einzelner Versorgungsbereiche hinweg gedacht werden. Besonders in der Medizin und Prävention liege großes Potenzial. Ziel müsse es sein, von der Reparaturmedizin stärker zur Vorbeugung zu kommen. Dafür brauche es sichere Daten- und Versorgungsstrukturen – auch mit Blick auf mögliche Krisen.</p>
<p>Massimo Darchini, italienischer Generalkonsul in Frankfurt, unterstrich die Bedeutung der deutsch-italienischen Zusammenarbeit. Gerade in Medizin und Pflege müsse die Entwicklung von KI gemeinsam vorangetrieben werden.</p>
<p>Dott. Giovanni D’ Angelo, Präsident der Ärztekammer von Salerno, wies darauf hin, dass KI Denken und Arbeiten grundlegend verändere. Der wissenschaftliche, ärztliche und kulturelle Austausch zwischen Deutschland und Italien sei deshalb ein wichtiger Schlüssel für die Zukunft. Die Gesundheitsversorgung müsse sich auf völlig neue Möglichkeiten und Wissenszugänge einstellen.</p>
<p><b>Chancen nutzen, Risiken beherrschen</b></p>
<p>„Gebt der KI nicht alle Daten. Vor allem: Gebt ihr niemals Patientendaten.“ Mit dieser klaren Forderung machte der Medizininformatiker Univ-Prof. Dr. med. habil. J.W. Andreas Goldschmidt, Moderator und Referent des Symposiums, auf die Risiken der Technologie aufmerksam. KI könne Gesundheitsförderung, Diagnostik und Therapie verbessern sowie Ärztinnen und Ärzte bei Routineaufgaben entlasten. Gleichzeitig bestünden Datenschutzrisiken, ethische Fragen und die Gefahr fehlerhafter KI-Ergebnisse, etwa durch sogenannte Halluzinationen.</p>
<p>Entscheidend seien daher qualifizierte Anwender, validierte Software, valide Daten, denn falscher Input erzeuge falsche Ergebnisse („Daten-Müll bleibt Müll&quot;), eine konsequente Risikobewertung und klare Haftungsregeln. Goldschmidt forderte zudem belastbare Verträge mit KI-Anbietern. Seine Botschaft: Patienten dürfen nicht zum Experimentierfeld für KI werden.</p>
<p>Europa müsse zugleich seine eigenen technologischen Kompetenzen stärker nutzen. „Wir sind nicht auf verlorenem Posten in Europa, sondern auf einem guten Weg“, so Goldschmidt. Notwendig sei eine leistungsfähige europäische KI, die möglichst auch lokal eingesetzt werden könne. Gleichzeitig müsse die nächste Generation auf den Wandel vorbereitet werden – insbesondere an medizinischen Fakultäten.</p>
<p><b>Wie groß das Potenzial bereits heute ist, zeigten die Fachvorträge:</b></p>
<p>Prof. Gennaro Galasso, Außerordentlicher Professor an der Universität Salerno, Fachbereich Medizin, und u.a. Leiter der Abteilung für Herzerkrankungen am Universitätsklinikum Salerno, wies auf die enorme Bedeutung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen hin: Mit 1,7 Millionen Todesfällen jährlich seien sie Europas größte Todesursache. KI könne Diagnostik, Prognosen und Therapieentscheidungen verbessern. Besonders geeignet seien EKG-Daten und Gesundheitsdaten aus Wearables. Allerdings müssten Algorithmen auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen und Anwendungssituationen überprüft werden.</p>
<p>Prof. Dr. med. Sebastian Kuhn, Direktor des Instituts für Digitale Medizin am Universitätsklinikum Gießen und Marburg, sprach über die Integration von Algorithmen und ärztlicher Expertise. Besonders leistungsfähig sei dabei nicht die KI allein, sondern die Kombination aus ärztlicher und künstlicher Intelligenz. Gleichzeitig warnte Kuhn vor übermäßigem Vertrauen in die Technologie. Es drohten „Deskilling“ und „Never Skilling“, wenn Ärzte durch hochautomatisierte Systeme eigene diagnostische und manuelle Fähigkeiten verlieren. Deshalb müsse die Ausbildung angepasst und digitale Kompetenz stärker vermittelt werden.</p>
<p>Der Gastroenterologe Dott. Attilio Maurano, u.a. Leiter der Operativen Endoskopie des Universitätsklinikums Salerno sowie Dozent für Gastroenterologie am Universitätsklinikum Salerno, zeigte die Fortschritte in der endoskopischen Diagnostik. KI könne schwer erkennbare Läsionen sichtbar machen, Befunde typisieren und Diagnosen durch den Vergleich mit großen Bilddatenbanken unterstützen. Das Anwendungsspektrum reiche von Erkrankungen der Speiseröhre und des Darms bis zu Läsionen der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse. KI sei ein wertvolles Werkzeug des Endoskopikers – den Arzt könne sie derzeit jedoch nicht ersetzen</p>
<p>Dr. med. Christoph Polkowski, Oberarzt am Institut für Neuroradiologie und stv. Chief Medical Informatics Officer, Universitätsmedizin Frankfurt, referierte über „KI-Governance – zwischen technischen Möglichkeiten und regulatorischen Vorgaben“. Während die technischen Möglichkeiten rasant wachsen, hinke die praktische Umsetzung in den Krankenhäusern häufig hinterher. KI biete im Krankenhaus große Chancen. Für einen sicheren Einsatz brauche es hochwertige und standardisierte Daten, kompatible IT-Systeme sowie Datenschutz und klare Regulierung. Entscheidend sei eine umfassende KI-Governance, bei der geschulte Mitarbeitende die Systeme überwachen und die medizinische Verantwortung beim Menschen bleiben.</p>
<p>Über den Einsatz von KI bei seltenen Erkrankungen sprach Michaela Neff, Mitarbeiterin am Institut für Medizininformatik der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt. KI könne Ärztinnen und Ärzte dabei unterstützen, aus Symptomen mögliche Diagnosen abzuleiten, passende Spezialzentren zu finden und große Mengen genetischer oder klinischer Daten auszuwerten. Großes Potenzial bieten auch standardisierte und synthetische Daten, da bei seltenen Erkrankungen häufig nur wenige auswertbare Fälle vorliegen. Gleichzeitig bleiben Datenschutz, Datenqualität und Interoperabilität zentrale Herausforderungen.<br />
Dott. Vincenzo Verrone, Facharzt für Allgemeinmedizin, Dozent bei der Gesundheitsbehörde von Salerno (ASL) und Lehrbeauftragter an der Universität Modena, sieht KI bereits als praktisches Instrument der Primärversorgung. Die Maschine könne Daten analysieren, Muster erkennen und Recherchen beschleunigen. Die entscheidenden Aufgaben blieben jedoch beim Arzt: Kontext verstehen, Mehrdeutigkeiten beurteilen, Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen. Seine zentrale Forderung: „Wir müssen lernen, die KI zu steuern, bevor die KI unsere kognitiven Prozesse steuert.“</p>
<p>Prof. Dott. Univ. Pisa Volkmar Jacobi, Geschäftsführer der Klinik im Forum Neu-Isenburg und ehem. Leitender Oberarzt der Radiologie der Universitätsklinik Frankfurt, zeigte auf, welche erheblichen Möglichkeiten künstliche Intelligenz in der Radiologie eröffne: Untersuchungen könnten beschleunigt, Bildqualität verbessert und Strukturen wie Tumore, Gefäßveränderungen oder Lungenveränderungen präziser erkannt und vermessen werden. Dies unterstrich Jacobi mit konkreten Fällen aus der Praxis. Besonders bei der automatisierten Bildanalyse, Verlaufskontrolle und Quantifizierung biete KI deutliche Vorteile. Gleichzeitig warnte er vor überzogenen Erwartungen. </p>
<p>Zum Abschluss des Symposiums spannte der Kardiologe Dott. Giovanni D‘ Angelo, u.a. ab 2005 Leiter der Kardiologie des Krankenhauses von Eboli und bis zu seiner Pensionierung 2021 Leiter der Abteilung Notfallmedizin der Gesundheitsbehörde von Salerno (ASL), einen breiten Bogen von den Anfängen der Medizin bis heute &#8211; und damit bis zur Rolle der KI in der modernen Medizin.<br />
Nachdem in der Vergangenheit bereits wesentliche Grundlagen der modernen klinischen Methode geschaffen worden seien &#8211; Beobachtung, rationale Diagnostik, Prävention und gezielte Therapie &#8211; habe sich mit der wissenschaftlichen Weiterentwicklung auch das Arzt-Patienten-Verhältnis verändert. Hin zu einer therapeutischen Allianz, die auf Evidenz, informierter Einwilligung, Autonomie und der Würde des Patienten beruhe.</p>
<p>Die Einführung künstlicher Intelligenz stelle eine weitere Entwicklungsstufe dar. KI-Systeme können große Datenmengen analysieren und Ärzte bei Diagnostik, Prognose und Therapieentscheidungen unterstützen. Daraus ergäben sich neue Anforderungen an Qualifikation, menschliche Aufsicht, Dokumentation und Haftung. KI sei somit als Instrument der Entscheidungsunterstützung zu verstehen, während der Arzt weiterhin die zentrale Vermittlerrolle zwischen Technologie und Patient einnehme.</p>
<p><b>Fazit</b></p>
<p>Das Symposium machte deutlich: KI ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug für eine bessere Medizin. Ihr Nutzen hängt entscheidend davon ab, wie verantwortungsvoll sie eingesetzt wird. Dafür braucht es qualifizierte Fachkräfte, sichere Daten, überprüfbare Anwendungen und eine enge europäische Zusammenarbeit.</p></div>
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		<title>Collegium Medicinae Italo-Germanicum: 56. Internationaler Seminarkongress in Grado</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/18/collegium-medicinae-italo-germanicum-56-internationaler-seminarkongress-in-grado/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landesärztekammer Hessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 14:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[amp]]></category>
		<category><![CDATA[bad]]></category>
		<category><![CDATA[frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenklinik]]></category>
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		<category><![CDATA[prof]]></category>
		<category><![CDATA[salzburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 23. bis 28. August 2026 findet der internationale Seminarkongress in bewährter Form als interaktiver Kongress im Laguna Palace Hotel in Grado unter Leitung des Collegium Medicinae Italo-Germanicum in deutscher Sprache statt. Renommierte Referenten informieren zu aktuellen und versorgungsrelevanten Themen, wobei die Kongressleitung großen Wert auf die Möglichkeit zum kollegialen Austausch nach jedem Vortrag legt.<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/18/collegium-medicinae-italo-germanicum-56-internationaler-seminarkongress-in-grado/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Collegium Medicinae Italo-Germanicum: 56. Internationaler Seminarkongress in Grado</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/18/collegium-medicinae-italo-germanicum-56-internationaler-seminarkongress-in-grado/" data-wpel-link="internal">Collegium Medicinae Italo-Germanicum: 56. Internationaler Seminarkongress in Grado</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Vom 23. bis 28. August 2026 findet der internationale Seminarkongress in bewährter Form als interaktiver Kongress im Laguna Palace Hotel in Grado unter Leitung des Collegium Medicinae Italo-Germanicum in deutscher Sprache statt. Renommierte Referenten informieren zu aktuellen und versorgungsrelevanten Themen, wobei die Kongressleitung großen Wert auf die Möglichkeit zum kollegialen Austausch nach jedem Vortrag legt.</p>
<p>Im Eröffnungsvortrag am Sonntag befasst sich der Leiter des Stabsbereichs Digitalisierung der KVB, Dr. Philipp Stachwitz, mit der Künstlichen Intelligenz in der medizinischen Versorgung. Dieses Thema wird am Montag-Abend mit einer Expertenrunde vertieft, die sich mit der praktischen Anwendung von KI in der Praxis mit ihren Vorteilen für den Praxisablauf und Steigerung der Effizienz, aber auch mit den Nachteilen wie Vernachlässigung des menschlichen Aspekts und Störung des Arzt-Patienten-Verhältnis auseinandersetzt. Im Zentrum des Kongresses stehen des weiteren die ethischen Herausforderungen beim ärztlichen Handeln, die Prof. Dr. Dr. Andreas Kruse, Heidelberg, in seiner täglichen Fortbildungsreihe unter dem Motto: &quot;Begleitung in Grenzgängen und Grenzsituationen – Fragen der Medizinischen Anthropologie&quot; analysiert und diskutiert. Weitere Schwerpunkte: &quot;Die Notfallmedizin nach aktuellen Richtlinien&quot; mit der Möglichkeit im Rahmen eines Notfallkurses diese Themen praktisch zu vertiefen. Referent: Prof. Dr. Peter Sefrin, Würzburg. Aus dem Bereich der Primärversorgung befasst sich der Kongress dieses Jahr mit dem &quot;kritisch kranken Kind – frühzeitige Erkennung von der Vorbeugung bis zum akuten Notfall&quot;. Auch zu diesem Thema wird ein Notfalltraining als interaktives Seminar angeboten. Referent: Dr. Burkhard Wermter aus Brixen (ambulatori per le piccole urgenze). Prof. Dr. Dr. Hans Rudolf Tinneberg, ehem. Direktor der Univ.-Frauenklinik Frankfurt, behandelt in seiner Vortragsreihe neben Notfällen in der Frauenheilkunde auch das wichtige Thema Prävention vom Screening bis zum Impfen. Als gebietsübergreifendes Thema wählte das Collegium dieses Jahr &quot;Praxisnahe Dermatologie – Refresher &amp; Update zu Diagnostik und Therapie&quot; mit Prof. Dr. Bernd Bonnekoh und &quot;vaskuläre Anomalien im Fokus – Diagnostik, Therapie und ganzheitliche Versorgung im Praxisalltag&quot; mit Medizinaloberrätin Dr. Ulrike Metzger, Uniklinik Salzburg. Von den &quot;Jungen Ärzten&quot; referiert Dr. Svenja Krück, Bad Oeynhausen, u. a. über &quot;Medizin meets Social Media – zwischen Evidenz und Nonsens&quot;.</p>
<p>Für Kurzentschlossene: Da noch wenige Plätze frei sind, sind noch kurzfristige Anmeldungen möglich. Bei vollständiger Teilnahme am Kongress werden 39 Fortbildungspunkte erworben.</p></div>
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		<title>Arzt-Patienten-Geheimnis in Gefahr: Landesärztekammer Hessen fordert Nachbesserung bei Gesetzentwurf</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/30/arzt-patienten-geheimnis-in-gefahr-landesrztekammer-hessen-fordert-nachbesserung-bei-gesetzentwurf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landesärztekammer Hessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 13:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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		<category><![CDATA[pinkowski]]></category>
		<category><![CDATA[rechtsanwälte]]></category>
		<category><![CDATA[therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Landesärztekammer Hessen sieht in einem neuen Entwurf des Bundesinnenministeriums zur Reform des Nachrichtendienstrechts eine gravierende Lücke – zum Nachteil von Patientinnen und Patienten: &#34;Während in dem Entwurf anwaltliche Kontakte vor nachrichtendienstlichem Zugriff geschützt werden sollen, werden Arzt-Patienten-Kontakte von diesem Schutz ausgenommen&#34;, erklärt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen und findet dafür klare<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/30/arzt-patienten-geheimnis-in-gefahr-landesrztekammer-hessen-fordert-nachbesserung-bei-gesetzentwurf/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Arzt-Patienten-Geheimnis in Gefahr: Landesärztekammer Hessen fordert Nachbesserung bei Gesetzentwurf</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/30/arzt-patienten-geheimnis-in-gefahr-landesrztekammer-hessen-fordert-nachbesserung-bei-gesetzentwurf/" data-wpel-link="internal">Arzt-Patienten-Geheimnis in Gefahr: Landesärztekammer Hessen fordert Nachbesserung bei Gesetzentwurf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Landesärztekammer Hessen sieht in einem neuen Entwurf des Bundesinnenministeriums zur Reform des Nachrichtendienstrechts eine gravierende Lücke – zum Nachteil von Patientinnen und Patienten: &quot;Während in dem Entwurf anwaltliche Kontakte vor nachrichtendienstlichem Zugriff geschützt werden sollen, werden Arzt-Patienten-Kontakte von diesem Schutz ausgenommen&quot;, erklärt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen und findet dafür klare Worte: &quot;Dieser Gesetzentwurf ist eine Missachtung der Ärzteschaft und untergräbt das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient.&quot; Die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) fordert daher umgehend eine entsprechende Änderung des Gesetzentwurfs und schließt sich einer entsprechenden <a href="https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Politik/Stellungnahmen/Nachrichtendienstrecht_SN_BAEK_27072026.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Stellungnahme der Bundesärztekammer (BÄK)</a> an.</p>
<p>Worum es genau geht: Ein aktueller Referentenentwurf des Bundesinnenministeriums plant, dass Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in den Kreis der absolut geschützten Berufsgeheimnisträger aufgenommen werden, was für sie und ihre Mandantschaft den Schutz vor nachrichtendienstlichen Maßnahmen bedeutet. Ärztinnen und Ärzten aber soll dieser Schutz verwehrt bleiben. Sie würden dann (im Gegensatz zu Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten) nicht dem absoluten Schutz für zeugnisverweigerungsberechtigte Berufsgeheimnisträger unterstellt sein, &quot;obwohl das ärztliche Vertrauensverhältnis verfassungsrechtlich besonders geschützt ist&quot;, wie Pinkowski erläutert. Die ärztliche Schweigepflicht und das Arzt-Patientengeheimnis seien besonders hohe Werte, und für eine erfolgreiche Therapie sei es unabdingbar, dass sich Patientinnen und Patienten gegenüber ihren Ärztinnen und Ärzten öffnen können, ohne negative Konsequenzen zu fürchten, so der Mediziner. Deshalb müsse dieses Vertrauensverhältnis ganz besonders vor dem Zugriff Dritter geschützt werden.</p>
<p>Die Ärztekammern sehen in dem genannten Entwurf eine gravierende Ungleichbehandlung zu Lasten der Patientinnen und Patienten, die nicht zu rechtfertigen sei. &quot;Es kann nicht angehen, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Ärztinnen und Ärzten und ihren Patientinnen und Patienten weniger geschützt wird als das zwischen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten und ihren Mandantinnen und Mandanten. Hier fordern wir dringend eine Nachbesserung&quot;, fasst es Pinkowski zusammen. Die LÄKH schließt sich daher der Forderung der BÄK an, Ärztinnen und Ärzte sowohl im Bundesverfassungsschutzgesetz als auch im BND-Gesetz in den Kreis der absolut geschützten Vertrauenspersonen aufzunehmen und die Arzt-Patienten-Beziehung vollständig vor nachrichtendienstlichen Überwachungsmaßnahmen zu schützen. Die BÄK hat dazu bereits ein Papier ausgearbeitet, der die entsprechenden Passagen im Gesetzentwurf ergänzt.</p>
<p><a href="https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Politik/Stellungnahmen/Nachrichtendienstrecht_SN_BAEK_27072026.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zur Stellungnahme der Bundesärztekammer</a></p>
<p><a href="https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungsverfahren/DE/Downloads/referentenentwuerfe/OESI2/NDRefG.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zum Referentenentwurf auf der Website des BMI </a></div>
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		<title>Ärztliche Behandlungsfehler: weniger anerkannte Fälle bei mehr Prüfungsanträgen in 2025</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/27/rztliche-behandlungsfehler-weniger-anerkannte-flle-bei-mehr-prfungsantrgen-in-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landesärztekammer Hessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 13:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen hat ihre Zahlen für das Berichtsjahr 2025 veröffentlicht. Insgesamt gingen 896 Anträge zur Prüfung etwaiger Behandlungsfehler ein (gegenüber 740 im Vorjahr). 781 Fälle wurden bereits abgeschlossen, wobei 287 gutachterliche Entscheidungen zu fällen waren. Diese führten schließlich zur Anerkennung von 92 ärztlichen Behandlungsfehlern (gegenüber 95 im Vorjahr). Damit bewegen<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/27/rztliche-behandlungsfehler-weniger-anerkannte-flle-bei-mehr-prfungsantrgen-in-2025/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Ärztliche Behandlungsfehler: weniger anerkannte Fälle bei mehr Prüfungsanträgen in 2025</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/27/rztliche-behandlungsfehler-weniger-anerkannte-flle-bei-mehr-prfungsantrgen-in-2025/" data-wpel-link="internal">Ärztliche Behandlungsfehler: weniger anerkannte Fälle bei mehr Prüfungsanträgen in 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen hat ihre Zahlen für das Berichtsjahr 2025 veröffentlicht. Insgesamt gingen 896 Anträge zur Prüfung etwaiger Behandlungsfehler ein (gegenüber 740 im Vorjahr). 781 Fälle wurden bereits abgeschlossen, wobei 287 gutachterliche Entscheidungen zu fällen waren. Diese führten schließlich zur Anerkennung von 92 ärztlichen Behandlungsfehlern (gegenüber 95 im Vorjahr). Damit bewegen sich die Zahlen für 2025 im gewohnten Rahmen für Hessen, wobei die Anzahl der anerkannten Fälle etwas niedriger ausfällt als in den Jahren zuvor.</p>
<p>Die meisten Verdachtsfälle betrafen die Fachbereiche Orthopädie/Unfallchirurgie (104), Innere Medizin (25) und Frauenheilkunde (18).</p>
<p>&quot;Die erneut niedrigen Fallzahlen zeugen von hohen Behandlungsstandards in Hessens Kliniken und Praxen&quot;, sagt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. &quot;Die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten hat für Ärztinnen und Ärzte oberste Priorität. Um dies sicherzustellen, sind Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Fehlerprävention unerlässlich.&quot;</p>
<p>Hintergrundinfo:</p>
<p>Haben Patientinnen und Patienten den begründeten Eindruck, dass im Rahmen ihrer ärztlichen Behandlung von Ärztinnen und Ärzten in Hessen vorwerfbare Fehler begangen wurden und sie dadurch einen gesundheitlichen Schaden erlitten haben, können sie sich kostenfrei an die Gutachter- und Schlichtungsstelle wenden. Die in ihrer Arbeit von der Kammer unabhängige Gutachter- und Schlichtungsstelle überprüft ärztliche Behandlungen auf behauptete Fehler in einem freiwilligen, für den Antragsteller kostenlosen Verfahren. Aufgabe der Gutachter- und Schlichtungsstelle ist es, nicht nur die Voraussetzungen für einen gegebenenfalls notwendigen Schadensausgleich zu schaffen, sondern auch ein möglicherweise beschädigtes Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patienten wiederherzustellen.</p>
<p>Weitere Informationen zur Gutachter- und Schlichtungsstelle und zu den Zahlen der vergangenen Jahre finden Sie auf unserer Website unter <a href="https://www.laekh.de/fuer-buerger-innen/behandlungsfehler-gutachter-und-schlichtungsstelle" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">&quot;Behandlungsfehler &#8211; Gutachter- und Schlichtungsstelle&quot;</a>.</div>
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		<title>Startschuss für die Zukunft der Ärztlichen Fort- und Weiterbildung in Hessen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/15/startschuss-fr-die-zukunft-der-rztlichen-fort-und-weiterbildung-in-hessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landesärztekammer Hessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 08:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) hat das Richtfest ihrer neue Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung gefeiert. Der Bau wird gerade umfassend saniert, umgebaut und erneuert. Aktuell stehen die Abrissarbeiten am alten Bestandsgebäude vor dem Abschluss. Hinter den Baumaßnahmen steht auch eine besondere organisatorische Leistung: Der Akademiebetrieb läuft uneingeschränkt weiter. Für die Dauer der Bauarbeiten wurden<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/15/startschuss-fr-die-zukunft-der-rztlichen-fort-und-weiterbildung-in-hessen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Startschuss für die Zukunft der Ärztlichen Fort- und Weiterbildung in Hessen</span>[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) hat das Richtfest ihrer neue Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung gefeiert. Der Bau wird gerade umfassend saniert, umgebaut und erneuert. Aktuell stehen die Abrissarbeiten am alten Bestandsgebäude vor dem Abschluss. Hinter den Baumaßnahmen steht auch eine besondere organisatorische Leistung: Der Akademiebetrieb läuft uneingeschränkt weiter. Für die Dauer der Bauarbeiten wurden die Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen in ein nahe gelegenes Gebäude ausgelagert.</p>
<p>LÄKH-Präsident Dr. med. Edgar Pinkowski sagte beim Richtfest, gefeiert würden nicht nur Holz, Stahl und Beton, sondern auch ein Stück Zukunft der ärztlichen Fort- und Weiterbildung in Hessen. Die Akademie sei weit mehr als ein Gebäude: Sie stehe für ärztliche Selbstverwaltung, für Lernen, Austausch und kollegiale Begegnung. &quot;Die Akademie ist ein Statement. Die Ärzteschaft gestaltet ihre eigene Fortbildung selbst – frei von kommerziellen Interessen, frei von industrieller Einflussnahme&quot;, so Pinkowski. </p>
<p>Die Ärztliche Geschäftsführerin der LÄKH Nina Walter zog eine Parallele zwischen dem Umbau der Akademie und dem medizinischen Behandlungsprozess: von der langwierigen Diagnose über die sorgfältige Therapieplanung bis hin zur intensiven Behandlung – inklusive überraschender Nebenbefunde. Ein solcher Prozess erfordere Ausdauer, Fachkompetenz und großes Engagement.</p>
<p>Der Bad Nauheimer Bürgermeister Klaus Kreß lobte die Entscheidung der LÄKH, die Zukunft der medizinischen Fort- und Weiterbildung aktiv zu gestalten. Dabei versprach er, Bad Nauheim als Gesundheitsstadt stehe fest an der Seite der Akademie. </p>
<p>Architekt Jan-Benjamin Schäfer sprach von einer &quot;Revitalisierung des Gebäudes&quot;. Er hob die Lage am Waldrand hervor und den klaren architektonischen Dialog, den das Akademiegebäude künftig mit seiner Umgebung eingehen werde.</p>
<p>Hintergrundinfo</p>
<p>Die Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung in Bad Nauheim ist die älteste Akademie ihrer Art in Deutschland. Seit 1973 dient sie als Zentrum des medizinischen Wissens, von dem nicht nur das medizinische Fachpersonal, sondern auch die Patientinnen und Patienten und somit die ganze Bevölkerung profitieren sollen, so die LÄKH. Das über 50 Jahre alte Gebäude genügt inzwischen nicht mehr den heutigen Anforderungen der LÄKH an eine moderne Bildungseinrichtung. Deshalb finden jetzt umfassende Baumaßnahmen statt, die unter anderem eine Reduktion der Geschosse, energetische Optimierung und die Installation modernster Haustechnik beinhalten.</p></div>
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		<title>Sucht in unserer Gesellschaft</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/26/sucht-in-unserer-gesellschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landesärztekammer Hessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 10:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[bad]]></category>
		<category><![CDATA[cannabis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>  Wann: Dienstag, 02.06.2026, 19-21 Uhr (Präsenzveranstaltung; online-Teilnahme möglich) Wo: Landesärztekammer Hessen, Hanauer Landstraße 152, 60314 Frankfurt am Main In Folge sog. „stoff-gebundene Süchte“, sei es durch Alkohol und Tabak oder durch illegale Drogen verstarben in Deutschland im Jahr 2023 ca 150.000 Menschen. Welche Auswirkungen aber haben der Cannabis-Konsum oder die „neue Partydroge“ Lachgas? In<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/26/sucht-in-unserer-gesellschaft/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Sucht in unserer Gesellschaft</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/26/sucht-in-unserer-gesellschaft/" data-wpel-link="internal">Sucht in unserer Gesellschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"> </p>
<p><b>Wann: Dienstag, 02.06.2026, 19-21 Uhr (Präsenzveranstaltung; online-Teilnahme möglich) </b><br />
<b>Wo: Landesärztekammer Hessen, Hanauer Landstraße 152, 60314 Frankfurt am Main</b></p>
<p>In Folge sog. „stoff-gebundene Süchte“, sei es durch Alkohol und Tabak oder durch illegale Drogen verstarben in Deutschland im Jahr 2023 ca 150.000 Menschen. Welche Auswirkungen aber haben der Cannabis-Konsum oder die „neue Partydroge“ Lachgas?</p>
<p>In der Gesellschaft bislang noch wenig wahrgenommen sind die „nicht-stoffgebundenen Süchte“, Internetsucht, Spielsucht, Social-Media-Sucht die inzwischen mehr als ein Prozent der Allgemeinbevölkerung betreffen und zunehmend auch ein gesellschaftliches Problem darstellen. Sie weisen ähnliche Suchtsymptome auf wie die substanz-bezogenen: Kontrollverlust, unwiderstehliches Suchtverlangen – mit Folgen wie Vernachlässigung von Beziehungen, Verlust des Arbeitsplatzes, Verschuldung, Krisen und Konflikte. Die Online-Spiel-Sucht betrifft häufig (junge) Männer, die soziale-Netzwerke-Nutzungsstörung mehr Mädchen und Frauen. Einsamkeit in der Pandemie war ein großer Treiber für Digitalsüchte bei Senioren.</p>
<p>Was können wir tun? Als Einzelne, als Therapeuten und als Gesellschaft? Der Psychiater Dr. Mathias Luderer, Drogen- und Suchtbeauftragter der Landesärztekammer Hessen sowie der Diplom-Psychologe Dr. Klaus Wölfling, Leiter AG Spielsucht, Forschung, Lehre, Beratung, Prävention und Therapie, werden einen Überblick geben und Fragen der Teilnehmer beant worten.</p>
<p>Veranstalter ist der Förderverein Bad Nauheimer Gespräche e.V.. Eine Teilnahme ist kostenlos.</p>
<p>Um Anmeldung wird gebeten über die Homepage <a href="http://www.bad-nauheimer-gespraeche.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.bad-nauheimer-gespraeche.de/</a></p>
<p>Veranstaltungen. Weitere Informationen unter <a href="http://www.bad-nauheimer-gespraeche.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.bad-nauheimer-gespraeche.de</a></p>
<p><b>Wir freuen uns über einen Terminhinweis und über Ihre Berichterstattung.</b></p>
<p><b>Der Förderkreis Bad Nauheimer Gespräche e.V.</b> wurde vor über 50 Jahren gegründet, um Themen von allgemeinem, sozial-, gesundheits- und gesellschaftspolitischem Interesse zu thematisieren. Wei tere Informationen und auch Mitschnitte unserer letzten Veranstaltungen finden Sie unter: www.bad nauheimer-gespraeche.de</p>
<p> </p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Landes&auml;rztekammer Hessen<br />
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<div class="pb-contact-item">Lukas Reus<br />
Referent Stabsstelle Medien <br />
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<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/landesaerztekammer-hessen/sucht-in-unserer-gesellschaft/boxid/1061934" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Landes&auml;rztekammer Hessen</a>
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<li>
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                    </li>
</ul></div>
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            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/1061934.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/26/sucht-in-unserer-gesellschaft/" data-wpel-link="internal">Sucht in unserer Gesellschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sommerempfang der hessischen Heilberufe: Miteinander reden &#8211; Heute und in Zukunft</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/22/sommerempfang-der-hessischen-heilberufe-miteinander-reden-heute-und-in-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landesärztekammer Hessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 08:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Heilberufen trafen sich am 20. Mai auf dem Neroberg in Wiesbaden zum jährlichen Sommerempfang der hessischen Heilberufe. In seinem Impulsvortrag referierte der Arzt und Autor Prof. Dr. med. Jochen A. Werner zum Thema &#34;Künstliche Intelligenz in der Medizin: Was Maschinen leisten können – und was menschlich<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/22/sommerempfang-der-hessischen-heilberufe-miteinander-reden-heute-und-in-zukunft/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Sommerempfang der hessischen Heilberufe: Miteinander reden &#8211; Heute und in Zukunft</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/22/sommerempfang-der-hessischen-heilberufe-miteinander-reden-heute-und-in-zukunft/" data-wpel-link="internal">Sommerempfang der hessischen Heilberufe: Miteinander reden &#8211; Heute und in Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Heilberufen trafen sich am 20. Mai auf dem Neroberg in Wiesbaden zum jährlichen Sommerempfang der hessischen Heilberufe. In seinem Impulsvortrag referierte der Arzt und Autor Prof. Dr. med. Jochen A. Werner zum Thema &quot;Künstliche Intelligenz in der Medizin: Was Maschinen leisten können – und was menschlich bleiben muss&quot;. Diana Stolz (CDU), Hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, sprach ein Grußwort.</b></p>
<p><b>Dr. Edgar Pinkowski,</b> Präsident der Landesärztekammer, eröffnete den Abend und hob das Bündnismotto &quot;Heilen und Helfen&quot; als Versprechen hervor, das die Heilberufe in Hessen verbindet. Einen besonderen Dank richtete er an die Hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz für eine stets vertrauensvolle und verlässliche Gesprächskultur.</p>
<p>Diesen Punkt griff <b>Gesundheitsministerin Diana Stolz</b> in ihrem anschließenden Grußwort auf. Die Offenheit, die ihr seit Beginn ihrer Amtszeit seitens der hessischen Heilberufe entgegengebracht werde, erwidere sie gerne. Hessen zeichne sich in der Gesundheitspolitik durch eine neue Debattenkultur aus, die man mit allen Partnern gemeinsam etabliert habe und die bundesweit Beachtung finde. Ihre Tür stehe stets allen offen, die sich mit ihr gemeinsam für das beste Gesundheitswesen in Hessen einsetzen möchten. Die Ministerin schloss einen Ausblick auf die anstehenden Gesundheitsreformen an und hob die Bedeutung der Bundesländer im föderalen System hervor: Vorschläge aus dem Bund, die die Versorgung verschlechterten, werde man nicht mittragen. Nicht nur, aber gerade auch in herausfordernden Zeiten komme es darauf an, alle Betroffenen an einen Tisch zu bringen. Nur dann könnten Reformen und Prozesse erfolgreich sein. Im Bereich der Digitalisierung gehe Hessen mit erfolgreichen Modellprojekten im Gesundheitswesen voran. KI berge große Potenziale für die medizinische Versorgung. Auch in diesem Bereich wolle Hessen mit Projekten vorangehen. Dennoch werde Medizin für Menschen gemacht – deshalb bleibe bei allem Fortschritt die Menschlichkeit das zentrale Element.</p>
<p>Der HNO-Arzt, Klinikmanager und Autor <b>Prof. Jochen A. Werner</b> skizzierte in seinem Impulsvortrag die rasanten Entwicklungen in Diagnostik und Versorgungsprozessen durch Fortschritte in der Digitalisierung. Vieles, was noch vor wenigen Jahren in weiter Ferne schien, sei heute bereits möglich und werde genutzt. Die Potenziale von KI in der Medizin seien dagegen in Deutschland noch lange nicht ausgeschöpft.</p>
<p>Anbieter KI-gestützter Anwendungen seien bisher häufig privatwirtschaftliche Akteure. Besonders im Bereich der Prävention bestehe daher die Gefahr, dass die Heilberufe an Bedeutung verlieren. Dabei sei Menschlichkeit der Kern heilberuflichen Handelns. Digitale Technologien und im Besonderen KI könnten helfen, den Menschen wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Das gelte sowohl für Patienten als auch für Beschäftigte. Prof. Werner rief die Heilberufe deshalb dazu auf, KI aktiv mitzugestalten.</p>
<p>Als Zukunftsaufgabe der Heilberufler und Heilberuflerinnen postulierte Prof. Werner, die Patientinnen und Patienten bei der Nutzung von KI-Assistenten zu unterstützen. Es gehe darum, die Gesundheitskompetenz der Menschen zu erhöhen. Medizinerinnen und Mediziner werden dabei zu Gesundheitslotsen auf dem Lebensweg ihrer Patienten. Insofern werde KI dazu beitragen, wieder mehr miteinander zu kommunizieren und somit eine ärztliche Kernaufgabe zu stärken. Beim Einsatz von KI in der Medizin gehe es nicht darum, Menschen ihre Jobs weg zunehmen, sondern den – weniger werdenden – Beschäftigten im Gesundheitswesen wieder mehr Empathie und Zeit für ihre Patienten und Patientinnen zu ermöglichen. &quot;Die Medizin der Zukunft wird von KI unterstützt und von Menschen getragen&quot;, lautete Prof. Werners Prognose.</p>
<p><b>Dr. Doris Seiz,</b> Präsidentin der Landeszahnärztekammer Hessen, sprach das Schlusswort. Empathie und Miteinander-Reden seien auch die Kernanliegen des hessischen Heilberufebündnisses. Auch sie hob noch einmal den konstruktiven Austausch der hessischen Politik mit den Heilberufen lobend hervor, der auch durch Gelegenheiten wie dem alljährlichen Sommerempfang des hessischen Bündnisses lebendig gehalten werde.</p>
<p>Das <b>Bündnis &quot;Heilen &amp; Helfen&quot;</b> wurde im Jahr 2007 von den hessischen Körperschaften der Heilberufe ins Leben gerufen, um den Anliegen der Heilberufe mehr Gehör in der Politik und Aufmerksamkeit im gesellschaftlichen Diskurs zu verschaffen. Es setzt sich aus verschiedenen Verbänden und Kammern zusammen: Landesärztekammer Hessen, Landeszahnärztekammer Hessen, Kassenzahnärztliche Vereinigung Hessen, Landesapothekerkammer Hessen, Psychotherapeutenkammer Hessen und Landestierärztekammer Hessen. Informationen über das Bündnis Heilen &amp; Helfen und seine Geschichte: <a href="http://www.heilberufehessen.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.heilberufehessen.de</a></p>
<p><i>Gemeinsame Pressemitteilung von Landesärztekammer Hessen, Landeszahnärztekammer Hessen, Kassenzahnärztliche Vereinigung Hessen, Landesapothekerkammer Hessen, Psychotherapeutenkammer Hessen, Landestierärztekammer Hessen</i></div>
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<li>
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		<title>Zahl der hessischen Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung erneut angestiegen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/07/zahl-der-hessischen-rztinnen-und-rzte-in-weiterbildung-erneut-angestiegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Landesärztekammer Hessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 12:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[chirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[elternzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtshilfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Landesärztekammer Hessen hat die Ergebnisse des Hessischen Weiterbildungsregisters für das Jahr 2025 vorgestellt. Die Rücklaufquote lag bei 92 Prozent. Insgesamt 7.031 aktive Ärztinnen und Ärzte wurden von den Weiterbildungsbefugten in einer Gebietsbezeichnung gemeldet. 426 befanden sich in Mutterschutz oder Elternzeit. Im Vorjahr waren es 6.673 aktive Ärztinnen und Ärzte, sodass die Zahl der Weiterzubildenden<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/07/zahl-der-hessischen-rztinnen-und-rzte-in-weiterbildung-erneut-angestiegen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Zahl der hessischen Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung erneut angestiegen</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/05/07/zahl-der-hessischen-rztinnen-und-rzte-in-weiterbildung-erneut-angestiegen/" data-wpel-link="internal">Zahl der hessischen Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung erneut angestiegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Landesärztekammer Hessen hat die Ergebnisse des Hessischen Weiterbildungsregisters für das Jahr 2025 vorgestellt.</p>
<p>Die Rücklaufquote lag bei 92 Prozent. Insgesamt 7.031 aktive Ärztinnen und Ärzte wurden von den Weiterbildungsbefugten in einer Gebietsbezeichnung gemeldet. 426 befanden sich in Mutterschutz oder Elternzeit. Im Vorjahr waren es 6.673 aktive Ärztinnen und Ärzte, sodass die Zahl der Weiterzubildenden wie in den Jahren zuvor gestiegen ist. 118 aktive Ärztinnen und Ärzte wurden in einer Schwerpunktbezeichnung gemeldet.</p>
<p>50 Prozent der jeweiligen Befugnisse einer Gebiets- und Schwerpunktbezeichnung haben keine sich in Weiterbildung befindlichen Ärztinnen und Ärzte beschäftigt. Bei einer Befugnis handelt es sich um eine befugte Person oder, im Falle einer gemeinsamen Befugnis, um mehrere Personen.</p>
<p>Hinsichtlich Altersstruktur und Tätigkeitsgebiet weisen die Ergebnisse weiterhin keine großen Unterschiede auf.</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Die Mehrheit aller gemeldeten Ärztinnen und Ärzte, die sich in Weiterbildung befanden, war weiblich (Gebietsbezeichnung: 57 Prozent; Schwerpunktbezeichnung: 74 Prozent).</li>
<li>Der Altersdurchschnitt unter den Ärztinnen und Ärzten in einer Gebietsbezeichnung betrug im Jahr 2025 rund 35 Jahre (Schwerpunktbezeichnung: 40 Jahre).</li>
<li>Die Mehrheit war im stationären Bereich tätig (Gebietsbezeichnung: 81 Prozent; Schwerpunktbezeichnung: 88 Prozent) gefolgt vom ambulanten Bereich (Gebietsbezeichnung: 13 Prozent; Schwerpunktbezeichnung: 9 Prozent). Der Rest der Weiterzubildenden war in „sonstigen Einrichtungen“ tätig. Darunter zählen u. a. Angestellte im Arbeitsmedizinischen Dienst oder in der Pharmaindustrie.</li>
</ul>
<p><b>Spitzenreiter Inneren Medizin und Neonatologie</b></p>
<p>Die Verteilung der Weiterzubildenden nach Fachgebieten entspricht ebenfalls den Vorjahren: Die größte Gruppe repräsentiert die Innere Medizin (26 Prozent), gefolgt von den Gebieten Chirurgie (15 Prozent) und Anästhesiologie (11 Prozent). Spitzenreiter unter den Schwerpunktbezeichnungen waren die Fachbereiche Neonatologie und Spezielle Geburtshilfe sowie Perinatalmedizin mit jeweils 19 Prozent.</p>
<p>Die Daten verdeutlichen, dass der Anteil an Teilzeitbeschäftigungen seit Erhebungsbeginn um 6 Prozentpunkte angestiegen ist (2025: 22 Prozent; 2013: 16 Prozent). Unter den Schwerpunktbezeichnungen war sogar die Mehrheit der gemeldeten Ärztinnen und Ärzte mit 59 Prozent in Teilzeit tätig.</p>
<p><b>Anteil an Weiterzubildenden mit ausländischem Pass gestiegen</b></p>
<p>„Der Anteil der Weiterzubildenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist erneut gestiegen. Wir verzeichnen einen Anstieg von 16 Prozentpunkten seit Erhebungsbeginn. 2025 verfügten 32 Prozent über einen ausländischen Pass. Dabei war knapp über die Hälfte der ausländischen Ärzte männlich. Besonders der Anteil an Nicht-EU-Bürgerinnen und -Bürgern ist seit 2023 mit 27 Prozentpunkten rasant gestiegen“ berichtet Dr. Iris Natanzon, Wissenschaftliche Referentin der Stabsstelle Qualitätssicherung und Projektkoordinatorin des Hessischen Weiterbildungsregisters.  Unter den Schwerpunktbezeichnungen besaßen 19 Prozent der gemeldeten Ärztinnen und Ärzte einen ausländischen Pass.</p>
<p><b>Hintergrund: Datenerfassung durch die LÄKH</b></p>
<p>Die Landesärztekammer Hessen befragt Weiterbildungsbefugte einmal jährlich zu ihren Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung. Diese Daten bilden die Grundlage des Hessischen Weiterbildungsregisters. Seit 2013 erfasst die Landesärztekammer Hessen die in Weiterbildung beschäftigten Ärztinnen und Ärzte in einer Gebietsbezeichnung. 2025 gab es eine Neuerung: Neben den Gebietsbezeichnungen wurden auch Weiterbildungsbefugte einer Schwerpunktbezeichnung in Hessen angeschrieben und um Meldung ihrer zum Stichtag 01.10.2025 Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung aufgefordert.</p>
<p><b>Ergebnisse jetzt als Download verfügbar</b></p>
<p>Die zentralen Statistiken zum Weiterbildungsregister 2025 sind hier als PDF abrufbar:<br />
<a href="http://www.laekh.de/fileadmin/user_upload/Aerzte/Weiterbildung/Weiterbildungsbefugte/Weiterbildungsregister/2025_Weiterbildungsregister_Statistik.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.laekh.de/fileadmin/user_upload/Aerzte/Weiterbildung/Weiterbildungsbefugte/Weiterbildungsregister/2025_Weiterbil</a></div>
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                    </li>
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