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	<title>Firma Industrie- und Handelskammer des Saarlandes, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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	<title>Firma Industrie- und Handelskammer des Saarlandes, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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		<title>Industrieller Mittelstand im Zangengriff</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Industrie- und Handelskammer des Saarlandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 07:28:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der industrielle Mittelstand ist eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Seine Unternehmen stehen für technologische Kompetenz, Qualität, spezialisierte Lösungen, langfristige Kundenbeziehungen und industrielle Wertschöpfung. Viele von ihnen sind international erfolgreich, in ihren Märkten führend und tief in ihren Regionen verwurzelt. Doch die Wettbewerbsbedingungen haben sich fundamental verändert. Deutsche Industrieunternehmen treffen heute auf Wettbewerber, die technologisch<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/14/industrieller-mittelstand-im-zangengriff/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Industrieller Mittelstand im Zangengriff</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/14/industrieller-mittelstand-im-zangengriff/" data-wpel-link="internal">Industrieller Mittelstand im Zangengriff</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der industrielle Mittelstand ist eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Seine Unternehmen stehen für technologische Kompetenz, Qualität, spezialisierte Lösungen, langfristige Kundenbeziehungen und industrielle Wertschöpfung. Viele von ihnen sind international erfolgreich, in ihren Märkten führend und tief in ihren Regionen verwurzelt.</p>
<p>Doch die Wettbewerbsbedingungen haben sich fundamental verändert. Deutsche Industrieunternehmen treffen heute auf Wettbewerber, die technologisch und qualitativ stark aufgeholt haben, schneller skalieren und zugleich teilweise unter deutlich günstigeren Kostenbedingungen produzieren. Hinzu kommen staatliche Subventionen, Überkapazitäten, asymmetrischer Marktzugang und industriepolitische Strategien, die gezielt Marktanteile verschieben.</p>
<p>Gleichzeitig belastet Deutschland seine eigenen Unternehmen mit hohen Energie- und Arbeitskosten, steigenden Sozialabgaben, einer im internationalen Vergleich hohen Steuer- und Abgabenlast, immer komplexerer Regulierung und langsamen Planungs- und Genehmigungsverfahren.</p>
<p>Der industrielle Mittelstand gerät damit zunehmend in einen Zangengriff: von außen durch härteren und teilweise verzerrten Wettbewerb – von innen durch einen Standort, dessen Kosten- und Regulierungsniveau immer schwerer zu tragen ist. Genau diese Doppelbelastung muss Wirtschaftspolitik in den Blick nehmen.</p>
<p><b>Wir müssen nicht die Billigsten sein – aber wettbewerbsfähig</b></p>
<p>Deutschland wird den globalen Kostenwettbewerb nicht gewinnen. Das muss ein Hochlohn- und Industriestandort auch nicht. Unsere Stärke muss vielmehr darin liegen, besser, produktiver, technologisch führend und innovativer zu sein. Ein höherer Preis kann am Markt bestehen, wenn ihm ein erkennbarer Mehrwert gegenübersteht: bessere Qualität, höhere Zuverlässigkeit, innovative Technologie, leistungsfähiger Service oder geringere Lebenszykluskosten.</p>
<p>Doch genau hier verschiebt sich die Wettbewerbsrealität. Chinesische Unternehmen konkurrieren längst nicht mehr nur über niedrige Preise. Sie haben bei Qualität, Technologie, Geschwindigkeit und Skalierung stark aufgeholt. Chinesische Industriepolitik verfolgt ausdrücklich das Ziel, traditionelle Industrien technologisch aufzuwerten, Produktivität zu erhöhen und in höherwertige Marktsegmente vorzudringen. Damit verlagert sich der Wettbewerb zunehmend genau in jene Bereiche, in denen deutsche Unternehmen bislang ihren Kostennachteil kompensieren konnten.</p>
<p>Wenn ein Kunde zwei Produkte technologisch und qualitativ als weitgehend gleichwertig wahrnimmt, entscheidet zunehmend der Preis. Dann können selbst hochproduktive und innovative deutsche Unternehmen große Preisabstände nicht mehr aus eigener Kraft kompensieren.</p>
<p>Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob Deutschland der billigste Standort sein kann. Deutschland darf aber nicht so viel teurer sein, dass Qualität, Innovation und Service gar nicht mehr in die Entscheidung eingehen.</p>
<p><b>Fairer Wettbewerb – offene Märkte brauchen klare Regeln</b></p>
<p>Freier Handel bleibt eine Grundlage unseres Wohlstands. Aber freier Handel setzt fairen Wettbewerb voraus. Wo Dumping, massive staatliche Subventionen, strukturelle Überkapazitäten, Umgehung von Schutzmaßnahmen oder nicht reziproker Marktzugang nachgewiesen werden, muss Europa seine WTO-konformen Handelsschutzinstrumente konsequent, zielgerichtet und rechtzeitig einsetzen.</p>
<p>Dabei reicht es nicht, einzelne Rohstoffe oder Vorprodukte isoliert zu betrachten. Handelsschutz muss Wertschöpfungsketten schützen. Werden europäische Produzenten eines Vorprodukts geschützt, während daraus hergestellte Endprodukte weiterhin ohne vergleichbare Belastung aus Drittstaaten importiert werden können, entsteht eine Downstream-Lücke. Der europäische Verarbeiter kauft teurer ein, während sein außereuropäischer Wettbewerber diesen Kostenaufschlag nicht trägt.</p>
<p>Im Ergebnis kann eine Maßnahme, die industrielle Wertschöpfung schützen soll, Wertschöpfung innerhalb Europas verschieben oder sogar verdrängen. Schutzmaßnahmen müssen deshalb Produzenten, Weiterverarbeiter und nachgelagerte Wertschöpfungsstufen gemeinsam in den Blick nehmen.</p>
<p>Hinzu kommt die Exportseite. Stark exportorientierte Industrieunternehmen konkurrieren auf Drittlandsmärkten mit Anbietern, die europäische Energie-, Klima- und Regulierungskosten nicht tragen. Schutzinstrumente am europäischen Eingang helfen diesen Unternehmen auf ihren Weltmärkten nicht automatisch. Gleiches gilt für CO₂-Bepreisung und CBAM: Ein Grenzausgleich kann Wettbewerbsverzerrungen bei Importen reduzieren, schafft aber für europäische Exporteure in Drittstaaten keinen entsprechenden Ausgleich. Mit dem schrittweisen Auslaufen kostenloser ETS-Zuteilungen kann sich deshalb ein zusätzlicher Kostenkeil zulasten exportierender Industrieunternehmen öffnen.</p>
<p>Europäische Handelspolitik muss künftig systematischer drei Fragen beantworten: Was bedeutet eine Maßnahme für den Produzenten? Was bedeutet sie für den Weiterverarbeiter? Und was bedeutet sie für den Exporteur? Industriepolitik muss Wertschöpfungsketten ganzheitlich betrachten.</p>
<p>Die geoökonomische Fragmentierung nimmt zu. Große Wirtschaftsräume sichern ihre Märkte zunehmend durch Zölle, Subventionen, Local-Content-Regeln oder andere industriepolitische Maßnahmen ab. Werden Absatzmärkte außerhalb Europas stärker abgeschottet, verschwinden industrielle Überkapazitäten nicht. Sie suchen neue Absatzmöglichkeiten. Ein vergleichsweise offener europäischer Markt kann dadurch verstärkt zum Ziel von Handelsumlenkung werden. Das erhöht den Druck insbesondere dort, wo bereits Überkapazitäten bestehen. Europa darf darauf nicht mit flächendeckendem Protektionismus reagieren. Aber ebenso wenig darf es naiv sein. Offene Märkte brauchen Regeln – und Regeln müssen durchgesetzt werden. Handelsschutzverfahren müssen deshalb schneller werden, Umgehungsstrategien konsequent verfolgt und Marktverwerfungen früher erkannt werden. Wenn Industriepolitik erst reagiert, nachdem Produktionskapazitäten dauerhaft verschwunden sind, reagiert sie zu spät.</p>
<p>Eine weitere Schieflage entsteht dort, wo der Staat selbst Nachfrager ist. Unternehmen werden zu immer höheren Klima-, Umwelt-, Dokumentations-, Sozial- und Qualitätsstandards verpflichtet. Diese Anforderungen verursachen Kosten. Gleichzeitig zählt bei öffentlichen Vergaben in der Praxis häufig weiterhin vor allem der kurzfristig niedrigste Anschaffungspreis. Das ist widersprüchlich. Der Staat kann nicht auf der einen Seite Milliarden für Transformation, Dekarbonisierung und industrielle Resilienz einsetzen und auf der anderen Seite bei seinen eigenen Beschaffungsentscheidungen diejenigen Kosten- und Qualitätsstandards weitgehend ignorieren, die er Unternehmen selbst auferlegt.</p>
<p>Vergaberechtlich ist der niedrigste Preis schon heute nicht zwingend. Das wirtschaftlichste Angebot kann Qualität, Innovation, Lebenszykluskosten, Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Resilienz berücksichtigen. Diese Möglichkeiten müssen konsequenter genutzt werden. Öffentliche Beschaffung kann darüber hinaus ein wirkungsvolles Instrument sein, um Leitmärkte zu schaffen. Gerade bei neuen Technologien brauchen Unternehmen nicht nur Förderprogramme. Sie brauchen Kunden. Der Staat kann als Ankerkunde dazu beitragen, Technologien zur Marktreife und in die Skalierung zu bringen. Dabei geht es ausdrücklich nicht um pauschale nationale Herkunftspräferenzen. Aber Europa muss die Frage beantworten, wie europäische Standards, industrielle Resilienz und Versorgungssicherheit in der öffentlichen Beschaffung angemessen berücksichtigt werden können. Wer Standards setzt, muss sie beim Einkauf auch bewerten.</p>
<p><b>Wettbewerbsfähigkeit entscheidet sich auch im Inland</b></p>
<p>Regulierung verursacht nicht nur Bürokratiekosten. Sie verändert Wettbewerb. Formal gleiche Pflichten wirken auf einen Mittelständler fundamental anders als auf einen Großkonzern. Ein internationaler Konzern kann neue Berichtspflichten auf spezialisierte Rechts-, Compliance-, Nachhaltigkeits- oder Steuerabteilungen verteilen. Im Mittelstand übernehmen dieselben Aufgaben häufig Beschäftigte, die gleichzeitig Einkauf, Finanzen, Personal, Produktion oder Vertrieb organisieren.</p>
<p>Das ist ein klassisches Fixkostenproblem: Regulatorische Fixkosten skalieren nicht. Damit droht Regulierung zum Größenfilter zu werden. Nicht das produktivere, innovativere oder technisch bessere Unternehmen besteht, sondern das Unternehmen mit dem größeren Verwaltungsapparat. Genau das wäre wirtschaftspolitisch fatal. Regulierung muss deshalb risikoorientierter, digitaler, konsistenter und mittelstandsgerechter werden. Daten dürfen nur einmal erhoben werden. Berichtspflichten müssen aufeinander abgestimmt werden. Neue Regeln brauchen einen verbindlichen Mittelstands- und Wettbewerbscheck. Und jede Regulierung muss sich daran messen lassen, ob ihr gesellschaftlicher Nutzen die damit verbundenen Kosten tatsächlich rechtfertigt. Das Ziel muss eine Wirtschaft sein, in der Unternehmer wieder mehr Zeit für Unternehmertum haben – für Kunden, Investitionen, Innovation und Beschäftigung – und weniger Zeit für die Verwaltung immer neuer Berichtspflichten.</p>
<p>So wichtig faire internationale Wettbewerbsbedingungen auch sind: Sie können strukturelle Standortnachteile nicht kompensieren. Wenn deutsche Unternehmen selbst gegenüber Wettbewerbern innerhalb Europas dauerhaft erhebliche Kostennachteile haben, liegt die entscheidende wirtschaftspolitische Aufgabe im eigenen Land.</p>
<p>Besonders kritisch entwickeln sich aus Sicht der Wirtschaft dabei die Arbeitskosten. Steigende Sozialversicherungsbeiträge verteuern Beschäftigung sowohl für Unternehmen als auch für Arbeitnehmer. Ohne strukturelle Reformen in Rente, Gesundheit und Pflege droht sich diese Entwicklung weiter zu verschärfen. Ein leistungsfähiger Sozialstaat ist eine Stärke Deutschlands. Aber er muss finanzierbar bleiben. Ein Sozialstaat, der Arbeit immer stärker belastet, schwächt am Ende die Grundlage, aus der er finanziert wird. Deshalb müssen Sozialversicherungsbeiträge stabilisiert und perspektivisch wieder in Richtung 40 Prozent geführt werden. Dafür braucht Deutschland echte Strukturreformen und nicht immer neue Beitragserhöhungen. Gleichzeitig müssen Arbeitsanreize gestärkt und das Arbeitsrecht an eine Wirtschaft im permanenten Strukturwandel angepasst werden. Es geht nicht um weniger Schutz. Es geht um mehr Veränderungsfähigkeit: flexiblere Arbeitszeiten, rechtssichere Formen der Selbstständigkeit und Rahmenbedingungen, die Transformation ermöglichen, statt notwendige Anpassungen dauerhaft zu erschweren.</p>
<p>Dasselbe gilt für Energie und Steuern. Hohe Energiepreise, hohe Unternehmenssteuern, steigende Netzentgelte und Systemkosten schwächen Investitionen und Produktivität. Dauerhafte Subventionen können strukturell zu hohe Standortkosten nicht lösen. Sie können den Unterschied zeitweise überdecken, ihn aber nicht beseitigen.</p>
<p>Gerade der inhabergeführte Mittelstand ist häufig tief mit seiner Region verbunden. Eigentümer wohnen vor Ort, engagieren sich gesellschaftlich, bilden aus und denken in Generationen. Diese Standorttreue ist ein enormes wirtschaftliches Kapital. Aber sie darf politisch nicht überstrapaziert werden.</p>
<p>Unternehmen müssen nicht schließen oder ihren Hauptsitz verlagern, damit industrielle Substanz verloren geht. Der Prozess beginnt viel früher: Neue Maschinen werden an einem ausländischen Standort installiert. Eine neue Produktlinie entsteht dort. Forschung und Entwicklung wachsen außerhalb Deutschlands. Ein zusätzliches Werk wird nicht hier gebaut. Deindustrialisierung beginnt häufig nicht mit der Werksschließung. Sie beginnt mit der Investition, die anderswo getätigt wird. Das ist die gefährlichste Form schleichender Deindustrialisierung: Sie erscheint zunächst in keiner großen Schlagzeile. Aber mit jeder nicht getätigten Investition verliert der Standort künftige Produktivität, Innovation, Wertschöpfung und Beschäftigung.</p>
<p><b>Was jetzt zu tun ist</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Arbeit und Sozialstaat wettbewerbsfähig machen.</b> Die Sozialversicherungsbeiträge müssen stabilisiert und perspektivisch wieder in Richtung 40 Prozent geführt werden. Dafür braucht es Strukturreformen in Rente, Gesundheit und Pflege sowie stärkere Erwerbs- und Arbeitsanreize. Das Arbeitsrecht muss mehr betriebliche Flexibilität ermöglichen – insbesondere bei Arbeitszeit, Transformation und rechtssicheren Formen der Selbstständigkeit.</li>
<li><b>Energie- und Steuerlast strukturell senken.</b> Netzentgelte, staatlich beeinflusste Stromkosten und die Systemkosten insgesamt müssen dauerhaft sinken. Gleichzeitig braucht Deutschland mehr verfügbares Energieangebot, leistungsfähigere Netze, gesicherte Leistung und technologieoffene Lösungen bei Speichern, Wasserstoff, CCS/CCU und Eigenerzeugung. Hinzukommen muss eine international wettbewerbsfähigere Unternehmensbesteuerung – ausdrücklich auch für Personengesellschaften.</li>
<li><b>Bürokratie abbauen und Verfahren radikal beschleunigen.</b> Verbindliche Genehmigungsfristen, digitale Verfahren, Once-Only, Vollständigkeits- und Genehmigungsfiktionen sowie ein Ende nationalen Gold-Platings müssen zum Standard werden. Berichtspflichten sind konsequent zu reduzieren. Jede neue Regulierung braucht einen verbindlichen Mittelstands-, Kosten- und Wettbewerbscheck.</li>
<li><b>Fairen Wettbewerb durchsetzen – Wertschöpfungsketten und Exporte mitdenken.</b> Anti-Dumping-, Anti-Subventions- und andere Handelsschutzinstrumente müssen dort konsequent eingesetzt werden, wo Wettbewerbsverzerrungen belastbar nachgewiesen sind. Verfahren müssen schneller werden und Umgehungen konsequent verfolgt werden. Bei allen Schutzmaßnahmen sind Downstream-Effekte, Handelsumlenkungen und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Exporteure systematisch mitzudenken. Bei CBAM und ETS darf Carbon Leakage nicht vom Import auf den Export verlagert werden.</li>
<li><b>Öffentliche Beschaffung als strategischen Hebel nutzen.</b> Qualität, Lebenszykluskosten, Innovationsgehalt, Resilienz, Versorgungssicherheit und vergleichbare Standards müssen bei Vergaben stärker gewichtet werden. Der Staat sollte seine Marktmacht als Ankerkunde nutzen und dort Leitmärkte schaffen, wo neue Technologien und hochwertige europäische Wertschöpfung skalieren können – WTO-konform und ohne pauschalen Protektionismus.</li>
<li><b>Investition, Innovation und Produktivität ins Zentrum rücken.</b> Deutschland wird als Hochlohnstandort langfristig nur mit höherer Produktivität und technologischer Stärke erfolgreich sein. Dafür braucht es verlässliche Investitionsbedingungen, leistungsfähige Infrastruktur, bessere Finanzierungsmöglichkeiten, schnelleren Technologietransfer und mehr Freiräume für unternehmerische Innovation.</li>
<li><b>Reformen vor Subventionen stellen.</b> Industriepolitik darf strukturell schlechte Standortbedingungen nicht dauerhaft mit Förderprogrammen überdecken. Subventionen können in klar definierten strategischen Fällen sinnvoll sein. Sie ersetzen aber keine Reformen. Die Reihenfolge muss wieder stimmen: reformieren – investieren – innovieren – transformieren.</li>
</ul>
<p>Der industrielle Mittelstand braucht keinen Schutz vor Wettbewerb. Er lebt vom Wettbewerb. Seine Unternehmen wollen nicht die Billigsten sein. Sie wollen durch Qualität, Technologie, Produktivität und Innovation gewinnen. Aber dafür brauchen sie die Chance, diesen Wettbewerb unter fairen Bedingungen zu führen. Deutschland und Europa dürfen deshalb weder naiv gegenüber staatlich verzerrtem Wettbewerb sein noch versuchen, ihre eigene mangelnde Wettbewerbsfähigkeit hinter Zollmauern oder dauerhaften Subventionen zu verstecken.</p>
<p>Die richtige Antwort ist eine Doppelstrategie: außen ein Level Playing Field, innen eine echte Reformagenda. Internationale Wettbewerbsfähigkeit lässt sich nicht verordnen und nicht dauerhaft subventionieren. Sie muss jeden Tag neu erarbeitet werden – von den Unternehmen, aber ebenso durch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, die wir ihnen geben.</p>
<p><b>Deutschland muss nicht der billigste Industriestandort der Welt sein. Aber es muss wieder ein Standort werden, an dem es sich lohnt, die nächste Investition zu tätigen. Und genau daran muss sich erfolgreiche Wirtschaftspolitik messen lassen.</b></div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Industrie- und Handelskammer des Saarlandes<br />
Franz-Josef-R&ouml;der-Stra&szlig;e 9<br />
66119 Saarbr&uuml;cken<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/industrie-und-handelskammer-des-saarlandes-saarbruecken/industrieller-mittelstand-im-zangengriff/boxid/1316349" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Industrie- und Handelskammer des Saarlandes</a>
                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/14/industrieller-mittelstand-im-zangengriff/" data-wpel-link="internal">Industrieller Mittelstand im Zangengriff</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Saarländischer Wirtschaftspreis: Bewerbungen ab sofort möglich</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/01/saarlndischer-wirtschaftspreis-bewerbungen-ab-sofort-mglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Industrie- und Handelskammer des Saarlandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 08:59:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmen und Start-ups können sich ab heute für den erstmals vergebenen Saarländischen Wirtschaftspreis bewerben. IHK Saarland und win – Dein Wirtschaftsnetzwerk Saar zeichnen damit Veränderungen aus, die Unternehmen im Saarland konkret vorangebracht haben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Dezember 2026. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Anke Rehlinger. Gesucht werden Beispiele dafür, wie<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/01/saarlndischer-wirtschaftspreis-bewerbungen-ab-sofort-mglich/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Saarländischer Wirtschaftspreis: Bewerbungen ab sofort möglich</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/01/saarlndischer-wirtschaftspreis-bewerbungen-ab-sofort-mglich/" data-wpel-link="internal">Saarländischer Wirtschaftspreis: Bewerbungen ab sofort möglich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Unternehmen und Start-ups können sich ab heute für den erstmals vergebenen Saarländischen Wirtschaftspreis bewerben. IHK Saarland und win – Dein Wirtschaftsnetzwerk Saar zeichnen damit Veränderungen aus, die Unternehmen im Saarland konkret vorangebracht haben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Dezember 2026. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Anke Rehlinger.</b></p>
<p>Gesucht werden Beispiele dafür, wie Betriebe neue Produkte, digitale Lösungen oder Geschäftsmodelle entwickeln, ihre Zusammenarbeit verändern oder Verantwortung für die Region übernehmen. Bewerben können sich etablierte und junge Unternehmen, die im Saarland ansässig oder wirtschaftlich aktiv sind. Entscheidend ist nicht ihre Größe, sondern was sie verändert und damit erreicht haben.</p>
<p>„Das Saarland braucht Unternehmen, die den Wandel selbst in die Hand nehmen. Mit dem Wirtschaftspreis wollen wir sichtbar machen, wie aus guten Ideen konkrete Verbesserungen werden – im Betrieb und für unsere Region. Ich ermutige gerade auch kleinere Unternehmen, ihre Erfahrungen einzureichen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé. Der Preis wird in vier Kategorien vergeben: „Unternehmenskultur“, „Regionale Verantwortung“, „Innovation, Digitalisierung &amp; Geschäftsmodellentwicklung“ sowie „Organisationswandel“. Dazu gehören beispielsweise neue Führungsmodelle, regionale Ausbildungsinitiativen, digitale Angebote oder verbesserte betriebliche Abläufe. „Wandel hat viele Gesichter. Manchmal beginnt er mit einem neuen Produkt, manchmal mit einer anderen Art, zusammenzuarbeiten. Wir suchen Geschichten, die zeigen, was Unternehmen tatsächlich umgesetzt haben und was andere daraus lernen können“, sagt Oliver Geis-Sändig, Vorsitzender von win – Dein Wirtschaftsnetzwerk Saar.</p>
<p><b>Jury und Unterstützer</b></p>
<p>Eine unabhängige externe Jury beurteilt die Bewerbungen und entscheidet über Nominierungen und Auszeichnungen. Die Jurymitglieder sind mit Josef Brunner (Unternehmer, Investor und Autor), Valentina Daiber (Vorstandsmitglied der Telefónica Deutschland Holding AG), Christine Regitz (Head of SAP Women in Tech) und Dr. Bernhard Rohleder (Hauptgeschäftsführer des Bitkom e. V.) bekannte Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft mit persönlichem Bezug zum Saarland. Hauptsponsor des Saarländischen Wirtschaftspreises ist BMW, als Premiumpartner sind Peter Gross Bau, GLOBUS, Ursapharm, Villeroy &amp; Boch sowie die Saarländische Investitionskreditbank (SIKB) aktiv.</p>
<p><b>Bewerbung und Preisverleihung</b></p>
<p>Der erste Schritt einer Bewerbung ist eine kurze Interessensbekundung auf <a href="http://www.wirtschaftspreis-saarland.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.wirtschaftspreis-saarland.de</a>. Interessenten erhalten anschließend die Bewerbungsunterlagen und haben Gelegenheit, ihre Erfolgsgeschichte anhand eines strukturierten Fragebogens zu schildern. Die Jury nominiert in jeder der vier Kategorien drei Unternehmen und wählt daraus je einen Preisträger. Die Gewinner werden am 22. April 2027 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im „The Square“ in Saarbrücken bekannt gegeben.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Industrie- und Handelskammer des Saarlandes<br />
Franz-Josef-R&ouml;der-Stra&szlig;e 9<br />
66119 Saarbr&uuml;cken<br />
Telefon: +49 (681) 9520-0<br />
Telefax: +49 (681) 9520-888<br />
<a href="http://www.saarland.ihk.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.saarland.ihk.de</a></div>
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dr. Mathias Hafner<br />
stv. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer &#8211; Pressesprecher<br />
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Fax: +49 (681) 9520-388<br />
E-Mail: &#109;&#097;&#116;&#104;&#105;&#097;&#115;&#046;&#104;&#097;&#102;&#110;&#101;&#114;&#064;&#115;&#097;&#097;&#114;&#108;&#097;&#110;&#100;&#046;&#105;&#104;&#107;&#046;&#100;&#101;
</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/industrie-und-handelskammer-des-saarlandes-saarbruecken/saarlndischer-wirtschaftspreis-bewerbungen-ab-sofort-mglich/boxid/1314718" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Industrie- und Handelskammer des Saarlandes</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/industrie-und-handelskammer-des-saarlandes-saarbruecken" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Industrie- und Handelskammer des Saarlandes</a>
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		<title>Saar-Arbeitsmarkt: Herbstbelebung noch kein Signal für eine Trendwende</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/30/saar-arbeitsmarkt-herbstbelebung-noch-kein-signal-fr-eine-trendwende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Industrie- und Handelskammer des Saarlandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 13:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Der erneute leichte Rückgang der Arbeitslosigkeit im September deutet auf den Beginn der saisonal üblichen Herbstbelebung hin. Das ist erfreulich, aber noch kein Signal für eine Trendwende. Denn die Beschäftigung im Saarland sinkt weiterhin – vor allem in der Industrie. Dort gingen im Vergleich zum Vorjahr rund 5.000 Arbeitsplätze verloren. Die nach wie vor zu<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/30/saar-arbeitsmarkt-herbstbelebung-noch-kein-signal-fr-eine-trendwende/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Saar-Arbeitsmarkt: Herbstbelebung noch kein Signal für eine Trendwende</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„Der erneute leichte Rückgang der Arbeitslosigkeit im September deutet auf den Beginn der saisonal üblichen Herbstbelebung hin. Das ist erfreulich, aber noch kein Signal für eine Trendwende. Denn die Beschäftigung im Saarland sinkt weiterhin – vor allem in der Industrie. Dort gingen im Vergleich zum Vorjahr rund 5.000 Arbeitsplätze verloren. Die nach wie vor zu hohen Standortkosten belasten die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen massiv. Hinzu kommt die wirtschaftspolitische Unsicherheit, die Investitionen erschwert und damit auch die Beschäftigungsperspektiven verschlechtert. Deshalb müssen den angekündigten Strukturreformen der Bundesregierung jetzt konkrete Maßnahmen folgen. Sie sind ein notwendiger erster Schritt, um die Standortbedingungen nachhaltig zu verbessern. Nur wenn Unternehmen wieder verlässlich planen und wettbewerbsfähig investieren können, wird auch eine Trendwende am Arbeitsmarkt möglich.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé die heute (30. September) von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Arbeitsmarktzahlen.</div>
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		<title>Saarwirtschaft kommt nicht vom Fleck</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/24/saarwirtschaft-kommt-nicht-vom-fleck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Industrie- und Handelskammer des Saarlandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 07:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die wirtschaftliche Erholung im Saarland lässt weiter auf sich warten. Hohe Standortkosten, geopolitische Unsicherheit und eine anhaltend schwache private Nachfrage belasten die Unternehmen. Das zeigen die Ergebnisse der September-Umfrage der IHK Saarland, an der sich rund 300 Unternehmen mit gut 90.000 Beschäftigten beteiligt haben. Der IHK-Lageindikator verharrt mit 4,0 Punkten auf dem Niveau des Vormonats.<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/24/saarwirtschaft-kommt-nicht-vom-fleck/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Saarwirtschaft kommt nicht vom Fleck</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die wirtschaftliche Erholung im Saarland lässt weiter auf sich warten. Hohe Standortkosten, geopolitische Unsicherheit und eine anhaltend schwache private Nachfrage belasten die Unternehmen. Das zeigen die Ergebnisse der September-Umfrage der IHK Saarland, an der sich rund 300 Unternehmen mit gut 90.000 Beschäftigten beteiligt haben.</b></p>
<p><b>Der IHK-Lageindikator verharrt mit 4,0 Punkten auf dem Niveau des Vormonats. Während sich die Geschäftslage in der Industrie weiter eintrübt, verzeichnet das Dienstleistungsgewerbe eine leichte Verbesserung. Etwas aufgehellt haben sich die Geschäftsaussichten: Der IHK-Erwartungsindikator steigt um 3,3 Punkte auf minus 8,8 Zähler. Von einem selbsttragenden Aufschwung kann damit weiterhin keine Rede sein. Stabilisierende Impulse gehen insbesondere von staatlichen Aufträgen für Rüstungsgüter und Bauleistungen aus.</b></p>
<p>„Die Saarwirtschaft kommt auch im Herbst nicht in Fahrt. Die Nachfrage bleibt schwach, die hohen Standortkosten belasten die Wettbewerbsfähigkeit und die wirtschaftspolitische Unsicherheit bremst Investitionsentscheidungen. Zwar stabilisieren staatliche Aufträge einzelne Wirtschaftsbereiche. Doch staatliche Nachfrage allein schafft noch keinen selbsttragenden Aufschwung. Dafür brauchen wir vor allem wieder mehr private Investitionen. Die Bundesregierung steht deshalb in der Verantwortung, die angekündigten Strukturreformen endlich konsequent umzusetzen. Entscheidend sind spürbare Fortschritte bei wettbewerbsfähigen Energiepreisen, Steuern und Abgaben, Bürokratieabbau sowie der Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren. Die Unternehmen brauchen jetzt konkrete Ergebnisse statt weiterer Reformankündigungen. Ohne bessere Standortbedingungen bleibt jede konjunkturelle Erholung fragil“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé.</p>
<p>Insgesamt bewerten 25 Prozent der befragten Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder sehr gut, 55 Prozent als befriedigend und 20 Prozent als schlecht.</p>
<p>Im Verarbeitenden Gewerbe laufen die Geschäfte in der keramischen Industrie sowie in Teilen der Stahlindustrie und der Bauwirtschaft gut. Überwiegend befriedigend ist die Lage im Ernährungsgewerbe, im Stahlbau, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Medizintechnik, im Fahrzeugbau sowie in der Elektro-, Gummi- und Kunststoffindustrie. Angespannt bleibt die Situation insbesondere bei den Gießereien, die weiterhin unter hohen Energiekosten und zunehmendem Importwettbewerb leiden.</p>
<p>Im Dienstleistungsgewerbe berichten 78 Prozent der Unternehmen von guten oder befriedigenden Geschäften. Besonders positiv entwickelt sich die Lage in der IT- und Versicherungswirtschaft. Im Handel, im Hotel- und Gaststättengewerbe, in der Logistik sowie bei den unternehmensnahen Dienstleistern bleibt das Stimmungsbild dagegen durchwachsen.</p>
<p><b>Steuerreform: Entlastung darf nicht zur Investitionsbremse werden</b></p>
<p>Die Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate bleiben trotz der leichten Verbesserung verhalten. Lediglich sechs Prozent der Betriebe rechnen mit einer günstigeren Geschäftsentwicklung, 14 Prozent erwarten eine Verschlechterung. Die große Mehrheit von 80 Prozent geht von unveränderten Geschäften aus.</p>
<p>Mit Blick auf die geplante Einkommensteuerreform sieht die IHK insbesondere mögliche zusätzliche Belastungen für ertragsstarke Personenunternehmen kritisch. Zwar sollen kleine und mittlere Einkommen entlastet werden. Die vorgesehenen höheren Spitzensteuersätze können jedoch auch Unternehmen treffen, deren Gewinne der Einkommensteuer unterliegen.</p>
<p>„Deutschland braucht eine Steuerreform, die Investitionen und wirtschaftliche Dynamik ermöglicht. Die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen mit höheren Spitzensteuersätzen gegenzufinanzieren, birgt jedoch erhebliche Risiken für den unternehmerischen Mittelstand. Denn die Einkommensteuer ist für viele Personenunternehmen zugleich Unternehmenssteuer. Werden ihre Gewinne zusätzlich belastet, kann das die Spielräume für Investitionen, Innovationen und neue Arbeitsplätze schmälern. Umverteilung allein ist noch längst keine Wachstumsstrategie. Eine Steuerreform wird nicht zum Wachstumsprogramm, wenn sie Investitionen an anderer Stelle ausbremst. Neben einer höheren Ausgabeneffizienz gehören deshalb auch tragfähige Reformen der sozialen Sicherungssysteme auf die wirtschaftspolitische Agenda. Entscheidend ist, dass die Steuer- und Abgabenbelastung insgesamt wettbewerbsfähig bleibt und wieder bessere Voraussetzungen für private Investitionen, Beschäftigung und Wachstum entstehen“, so Thomé.</p></div>
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		<title>LANGE NACHT DER INDUSTRIE am 4. November: Anmeldung ab sofort möglich</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/23/lange-nacht-der-industrie-am-4-november-anmeldung-ab-sofort-mglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Industrie- und Handelskammer des Saarlandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 08:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
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		<category><![CDATA[defence]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Jubiläumsausgabe im vergangenen Jahr findet die LANGE NACHT DER INDUSTRIE am 4. November erneut im Saarland statt. Insgesamt 15 Industriebetriebe öffnen an diesem Abend ihre Tore. Dadurch stehen in diesem Jahr 750 Plätze für Interessierte zur Verfügung. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, die sich über Ausbildungsberufe und<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/23/lange-nacht-der-industrie-am-4-november-anmeldung-ab-sofort-mglich/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about LANGE NACHT DER INDUSTRIE am 4. November: Anmeldung ab sofort möglich</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/23/lange-nacht-der-industrie-am-4-november-anmeldung-ab-sofort-mglich/" data-wpel-link="internal">LANGE NACHT DER INDUSTRIE am 4. November: Anmeldung ab sofort möglich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Nach der Jubiläumsausgabe im vergangenen Jahr findet die LANGE NACHT DER INDUSTRIE am 4. November erneut im Saarland statt. Insgesamt 15 Industriebetriebe öffnen an diesem Abend ihre Tore. Dadurch stehen in diesem Jahr 750 Plätze für Interessierte zur Verfügung. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, die sich über Ausbildungsberufe und berufliche Perspektiven in der Saarindustrie informieren möchten. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Getragen wird die LANGE NACHT DER INDUSTRIE vom Verband der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes (ME Saar) und der IHK Saarland.</p>
<p>„Die saarländischen Betriebe bieten jungen Menschen interessante Perspektiven in technisch anspruchsvollen Berufen. Hier können Schülerinnen und Schüler hautnah erleben, wie Industrieprodukte in komplexen Verfahren Schritt für Schritt entstehen. Sie bekommen so einen Einblick in eine Berufswelt, die im normalen Alltag nicht zugänglich ist. Gerade deshalb ist die LANGE NACHT DER INDUSTRIE ein ganz besonderes Erlebnis. Durch die Begleitung – häufig auch durch Auszubildende in den jeweiligen Betrieben – erhalten die Jugendlichen auch praxisnahe Tipps zu den beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten und die verschiedenen Ausbildungsangebote. Für die Unternehmen selbst ist die LANGE NACH DER INDUSTRIE eine starke Plattform, um sich jungen Menschen als attraktive Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber zu präsentieren. Die hohe Beteiligung auf Unternehmensseite zeigt, dass Fachkräftegewinnung und vor allem Fachkräftenachwuchs zunehmend an Bedeutung gewinnt“, sagt Martin Schlechter, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes.</p>
<p>„Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE ist seit vielen Jahren ein wichtiger Baustein der beruflichen Orientierung im Saarland. Sie bringt junge Menschen unmittelbar mit unseren Unternehmen und den vielfältigen Arbeitswelten der Industrie in Kontakt. Bei den Betriebsbesuchen erleben die Teilnehmenden aus erster Hand, für welche technologische Kompetenz und Innovationskraft die Saarindustrie steht und welche attraktiven beruflichen Perspektiven sie eröffnet. Gerade solche persönlichen Eindrücke geben wertvolle Impulse für die eigene Berufswahl. Dass sich in diesem Jahr 50 Prozent mehr Unternehmen beteiligen, freut mich besonders. Es zeigt, welchen hohen Stellenwert die berufliche Orientierung junger Menschen für unsere Betriebe hat. Zugleich können wir die Vielfalt der Saarindustrie noch breiter und anschaulicher vermitteln. Deshalb laden wir insbesondere Schülerinnen und Schüler ein, den Abend zur beruflichen Orientierung zu nutzen“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé.</p>
<p>Nach einem zentralen Auftakt in Saarbrücken starten die Teilnehmenden in Gruppen zu organisierten Touren und besuchen ausgewählte Unternehmen. Dort erleben sie Produktionsabläufe aus nächster Nähe und erfahren, was und wie die Betriebe produzieren, wie sie ausbilden und welches Arbeitsumfeld sie ihren Beschäftigten bieten. Gespräche mit Auszubildenden, Fachkräften und Personalverantwortlichen stehen ebenso auf dem Programm wie Informationen zu Ausbildungsberufen, dualen Studiengängen und weiteren Karrieremöglichkeiten. Auf diese Weise vermittelt die LANGE NACHT DER INDUSTRIE ein authentisches Bild davon, wie abwechslungsreich, verantwortungsvoll und technologieorientiert die Arbeit in einem Industriebetrieb heute ist.</p>
<p>An der diesjährigen LANGEN NACHT DER INDUSTRIE beteiligen sich die Firmen Diehl Defence, DILLINGER, Festo, Fresenius Medical Care, Fricke, Hager Group, HYDAC, LAKAL, MEISER, NEMAK, Purem, Schaeffler, STEAG, thyssenkrupp Gerlach und Woll Maschinenbau. Die beteiligten Unternehmen spiegeln einmal mehr die große Vielfalt der Saarindustrie wider – vom international tätigen Konzern bis zum industriellen Mittelstand und über zahlreiche Branchen hinweg.</p>
<p>Kooperationspartner der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE sind die Agentur für Arbeit, der Bildungscampus Saarland, die Universität des Saarlandes und die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Die Schirmherrschaft hat Ministerpräsidentin Anke Rehlinger übernommen.</p>
<p>Die Anmeldung zur LANGEN NACHT DER INDUSTRIE ist ab sofort über die App „Lange Nacht der Industrie“ möglich. Dort finden Schülerinnen und Schüler sowie weitere Interessierte Informationen zu den angebotenen Touren und teilnehmenden Unternehmen. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung.</p></div>
<div class="pb-company">
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		<title>IHK-Vollversammlung fordert bessere Bedingungen für Veranstaltungswirtschaft</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/18/ihk-vollversammlung-fordert-bessere-bedingungen-fr-veranstaltungswirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Industrie- und Handelskammer des Saarlandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2026 08:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Vollversammlung der IHK Saarland hat in ihrer Sitzung am 16. September 2026 eine Resolution zur Stärkung der Konzert-, Sport- und Veranstaltungswirtschaft verabschiedet. Sie fordert eine Gesamtstrategie mit konkretem Maßnahmenplan. Nach Vorlage der Machbarkeitsstudie soll rasch und verbindlich über eine neue Event- und Konzerthalle entschieden werden. Die IHK-Resolution betont, dass Konzert- und Veranstaltungswirtschaft ein bedeutender<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/18/ihk-vollversammlung-fordert-bessere-bedingungen-fr-veranstaltungswirtschaft/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about IHK-Vollversammlung fordert bessere Bedingungen für Veranstaltungswirtschaft</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Vollversammlung der IHK Saarland hat in ihrer Sitzung am 16. September 2026 eine Resolution zur Stärkung der Konzert-, Sport- und Veranstaltungswirtschaft verabschiedet. Sie fordert eine Gesamtstrategie mit konkretem Maßnahmenplan. Nach Vorlage der Machbarkeitsstudie soll rasch und verbindlich über eine neue Event- und Konzerthalle entschieden werden.</b></p>
<p>Die IHK-Resolution betont, dass Konzert- und Veranstaltungswirtschaft ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und Standorttreiber ist, der häufig in seiner Bedeutung unterschätzt wird. Veranstaltungen schaffen Wertschöpfung bei Veranstaltern, Spielstätten, Technik- und Sicherheitsdiensten, Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel. Zugleich erhöhen sie die Attraktivität des Saarlandes für Fachkräfte, Unternehmen und Touristen. „Die Konzert- und Veranstaltungswirtschaft ist kein Randthema, sondern ein wichtiger Standortfaktor für das Saarland. Fehlt die passende Infrastruktur, wandern Veranstaltungen ab. Damit verliert das Saarland Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Sichtbarkeit“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé.</p>
<p><b>Infrastruktur weist Lücken auf</b></p>
<p>Steigende Kosten, verändertes Kundenverhalten und Marktkonzentration setzen die Branche derzeit massiv unter Druck. Das Saarland ist zudem von starken Wettbewerbsstandorten umgeben, die bereits eine attraktive und moderne Infrastruktur aufgebaut haben. Im Saarland fehle dagegen eine durchgängige „Kapazitätsleiter“ mit Spielstätten unterschiedlicher Größe. Besonders problematisch sind fehlende mittlere Kapazitäten und eine moderne Halle im oberen Kapazitätsbereich. Eine neue Event- und Konzerthalle mit mindestens 7.000 Plätzen könnte mittelgroße internationale Tourneen und Sportevents ermöglichen. Sie wäre ein Impuls für Tourismus und regionale Wertschöpfung.</p>
<p>„Eine neue Halle ist jedoch kein Selbstzweck und sie allein wird die strukturellen Herausforderungen nicht lösen. Sie muss in ein Gesamtkonzept eingebettet sein, bestehende Strukturen ergänzen und auf einem tragfähigen Betriebsmodell aufsetzen“, so Thomé.</p>
<p><b>Gesamtstrategie und schnelle Entscheidung zur Eventhalle</b></p>
<p>Die IHK-Vollversammlung fordert bessere Rahmenbedingungen für bestehende Spielstätten, weniger Bürokratie, verlässliche Förderstrukturen und eine stärkere Unterstützung auch kleiner und mittlerer Veranstaltungsorte. Veranstaltungs-, Kultur-, Sport- und Tourismuspolitik müssten enger zusammenarbeiten. Die vom Congress-Centrum Saar (CCS) beauftragte Machbarkeitsstudie soll Marktpotenziale, Standort, Kosten und volkswirtschaftliche Effekte untersuchen. Sobald die Ergebnisse vorliegen, müsse verbindlich und schnell entschieden werden, fordert die IHK.</p>
<p>Das Positionspapier „Konzert- und Veranstaltungswirtschaft stärken!“ ist dieser Pressemitteilung als PDF-Anhang beigefügt.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Industrie- und Handelskammer des Saarlandes<br />
Franz-Josef-R&ouml;der-Stra&szlig;e 9<br />
66119 Saarbr&uuml;cken<br />
Telefon: +49 (681) 9520-0<br />
Telefax: +49 (681) 9520-888<br />
<a href="http://www.saarland.ihk.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.saarland.ihk.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dr. Mathias Hafner<br />
stv. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer &#8211; Pressesprecher<br />
Telefon: +49 (681) 9520-300<br />
Fax: +49 (681) 9520-388<br />
E-Mail: &#109;&#097;&#116;&#104;&#105;&#097;&#115;&#046;&#104;&#097;&#102;&#110;&#101;&#114;&#064;&#115;&#097;&#097;&#114;&#108;&#097;&#110;&#100;&#046;&#105;&#104;&#107;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/industrie-und-handelskammer-des-saarlandes-saarbruecken/ihk-vollversammlung-fordert-bessere-bedingungen-fr-veranstaltungswirtschaft/boxid/1312945" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Industrie- und Handelskammer des Saarlandes</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/industrie-und-handelskammer-des-saarlandes-saarbruecken" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Industrie- und Handelskammer des Saarlandes</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<title>3 Plus Solutions gewinnt „Großen Preis des Mittelstandes“</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/15/3-plus-solutions-gewinnt-groen-preis-des-mittelstandes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Industrie- und Handelskammer des Saarlandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 12:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die 3 Plus Solutions GmbH &#38; Co. KG aus Lebach hat den „Großen Preis des Mittelstandes“ gewonnen. Die Firma, die zugleich IT-Systemhaus und Marketing-Agentur ist, wurde am Wochenende in Düsseldorf auf einer Gala ausgezeichnet. Außerdem wurde die terraplastik Spritzgusstechnik GmbH aus Merzig als Finalist geehrt, wie die IHK Saarland als regionale Servicestelle des bundesweiten Unternehmenswettbewerbs<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/15/3-plus-solutions-gewinnt-groen-preis-des-mittelstandes/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about 3 Plus Solutions gewinnt „Großen Preis des Mittelstandes“</span>[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die 3 Plus Solutions GmbH &amp; Co. KG aus Lebach hat den „Großen Preis des Mittelstandes“ gewonnen. Die Firma, die zugleich IT-Systemhaus und Marketing-Agentur ist, wurde am Wochenende in Düsseldorf auf einer Gala ausgezeichnet. Außerdem wurde die terraplastik Spritzgusstechnik GmbH aus Merzig als Finalist geehrt, wie die IHK Saarland als regionale Servicestelle des bundesweiten Unternehmenswettbewerbs mitteilte. Für den 32. Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes“ waren 4.842 kleine und mittelständische Unternehmen aus allen 16 Bundesländern nominiert.</p>
<p>Die Leipziger Oskar-Patzelt-Stiftung prämiert jährlich Unternehmen, die besondere Leistungen auf den Gebieten Firmenentwicklung, Modernisierung und Innovation, Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, ehrenamtliches Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe erbracht haben.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Industrie- und Handelskammer des Saarlandes<br />
Franz-Josef-R&ouml;der-Stra&szlig;e 9<br />
66119 Saarbr&uuml;cken<br />
Telefon: +49 (681) 9520-0<br />
Telefax: +49 (681) 9520-888<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Volker  Meyer zuTittingdorf<br />
Referent, Stv. Pressesprecher, Redakteur saarwirtschaft Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrung Stabsbereich Kommunika<br />
Telefon: +49 (681) 9520-310<br />
E-Mail: &#086;&#111;&#108;&#107;&#101;&#114;&#046;&#077;&#101;&#121;&#101;&#114;&#122;&#117;&#084;&#105;&#116;&#116;&#105;&#110;&#103;&#100;&#111;&#114;&#102;&#064;&#115;&#097;&#097;&#114;&#108;&#097;&#110;&#100;&#046;&#105;&#104;&#107;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/industrie-und-handelskammer-des-saarlandes-saarbruecken/3-plus-solutions-gewinnt-groen-preis-des-mittelstandes/boxid/1312406" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Industrie- und Handelskammer des Saarlandes</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/industrie-und-handelskammer-des-saarlandes-saarbruecken" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Industrie- und Handelskammer des Saarlandes</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---4/1312406.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/15/3-plus-solutions-gewinnt-groen-preis-des-mittelstandes/" data-wpel-link="internal">3 Plus Solutions gewinnt „Großen Preis des Mittelstandes“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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		<item>
		<title>Zehn Jahre „heimat shoppen“ im Saarland: Starkes Zeichen für den Handel vor Ort</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/14/zehn-jahre-heimat-shoppen-im-saarland-starkes-zeichen-fr-den-handel-vor-ort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Industrie- und Handelskammer des Saarlandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 09:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum zehnten Mal hat sich das Saarland auf Initiative der IHK an der bundesweiten Kampagne „heimat shoppen“ beteiligt. An den Aktionstagen am 11. und 12. September 2026 engagierten sich rund 1.000 Einzelhändler, Gastronomen, Dienstleister und weitere Unternehmen in 44 Städten, Gemeinden und Ortsteilen. Gemeinsam warben sie für den Einkauf vor Ort und setzten ein sichtbares Zeichen für<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/14/zehn-jahre-heimat-shoppen-im-saarland-starkes-zeichen-fr-den-handel-vor-ort/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Zehn Jahre „heimat shoppen“ im Saarland: Starkes Zeichen für den Handel vor Ort</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/14/zehn-jahre-heimat-shoppen-im-saarland-starkes-zeichen-fr-den-handel-vor-ort/" data-wpel-link="internal">Zehn Jahre „heimat shoppen“ im Saarland: Starkes Zeichen für den Handel vor Ort</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Zum zehnten Mal hat sich das Saarland auf Initiative der IHK an der bundesweiten Kampagne „heimat shoppen“ beteiligt. An den Aktionstagen am 11. und 12. September 2026 engagierten sich rund 1.000 Einzelhändler, Gastronomen, Dienstleister und weitere Unternehmen in 44 Städten, Gemeinden und Ortsteilen. Gemeinsam warben sie für den Einkauf vor Ort und setzten ein sichtbares Zeichen für lebendige Innenstädte und Ortskerne. Die IHK Saarland stellte den teilnehmenden Betrieben umfangreiches Werbematerial bereit: 51.000 „heimat shoppen“-Einkaufstüten, 15.000 Luftballons, 3.000 Plakate und 15.000 Mini-Traubenzucker. Mit Schaufensterdekorationen, Angeboten und Aktionen machten die Unternehmen die Kampagne in vielen Teilen des Saarlandes sichtbar.  </p>
<p>„Zehn Jahre ‚heimat shoppen‘ im Saarland stehen für eine Dekade voller Engagement für unsere Innenstädte, Ortskerne und den Handel vor Ort. Die erneut große Beteiligung zeigt, dass die Unternehmen ihre Verantwortung für attraktive und lebenswerte Standorte sehr ernst nehmen“, bilanziert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé. Zehn Jahre „Heimat shoppen“ im Saarland sind zehn Jahre gelebte Verbundenheit mit unserer Heimat und unserem Mittelstand. Jeder Einkauf vor Ort stärkt unsere Unternehmen, sichert Arbeits- und Ausbildungsplätze und trägt dazu bei, dass unsere Innenstädte und Ortskerne attraktiv und lebendig bleiben. Auf dass wir auch in den nächsten Jahren mit „Heimat Shoppen“ die Vorzüge des Einkaufens vor Ort erlebbar machen“, sagt Wirtschaftsminister Jürgen Barke.</p>
<p><b>Foto-Challenge und selbst kreierte Schokolade</b></p>
<p>Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe sind wichtige Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe. Sie schaffen berufliche Perspektiven direkt vor Ort. Einkaufen vor Ort bedeutet persönliche Beratung, vertraute Gesichter und kurze Wege. Darauf möchten die Initiatoren von „heimat shoppen“ aufmerksam machen. Zu den diesjährigen Höhepunkten der Aktion zählte unter anderem eine Foto-Challenge in Homburg. In Eppelborn beteiligten sich erneut viele Unternehmen an der Aktion „Biber lieben kurze Wege – kauf lokal in Eppelborn!“. Kita-Kinder hatten dafür selbst gebastelte Biber für die Schaufenster der teilnehmenden Betriebe gestaltet. In Fraulautern wurde anlässlich der Aktion unter dem Motto „Mir hann … Alles in Fraulautern“ eine eigene Schokolade kreiert. Thomé: „Die IHK Saarland bedankt sich bei allen teilnehmenden Unternehmen, Gewerbevereinen, Kommunen, Wirtschaftsförderungen und weiteren Partnern. Gemeinsam setzen sie sich mit Erfolg dafür ein, dass Innenstädte, Ortskerne und Einkaufsstandorte lebendige Treffpunkte bleiben“.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Industrie- und Handelskammer des Saarlandes<br />
Franz-Josef-R&ouml;der-Stra&szlig;e 9<br />
66119 Saarbr&uuml;cken<br />
Telefon: +49 (681) 9520-0<br />
Telefax: +49 (681) 9520-888<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dr. Mathias Hafner<br />
stv. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer &#8211; Pressesprecher<br />
Telefon: +49 (681) 9520-300<br />
Fax: +49 (681) 9520-388<br />
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---4/1312051.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/14/zehn-jahre-heimat-shoppen-im-saarland-starkes-zeichen-fr-den-handel-vor-ort/" data-wpel-link="internal">Zehn Jahre „heimat shoppen“ im Saarland: Starkes Zeichen für den Handel vor Ort</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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		<title>Saarkonjunktur: Industrieschwäche verhindert die Trendwende &#8211; Auftragsmangel und hohe Kosten belasten die Unternehmen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/25/saarkonjunktur-industrieschwche-verhindert-die-trendwende-auftragsmangel-und-hohe-kosten-belasten-die-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Industrie- und Handelskammer des Saarlandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 12:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[saarwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[thomé]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Stimmung in der Saarwirtschaft hat sich im August wieder eingetrübt. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Lage und zu den Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Nachdem sich die Geschäftslage sieben Monate in Folge verbessert hatte, gab der IHK-Lageindikator erstmals wieder nach und sank um 2,8 Punkte auf 4,0 Zähler. Ursächlich<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/25/saarkonjunktur-industrieschwche-verhindert-die-trendwende-auftragsmangel-und-hohe-kosten-belasten-die-unternehmen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Saarkonjunktur: Industrieschwäche verhindert die Trendwende &#8211; Auftragsmangel und hohe Kosten belasten die Unternehmen</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/25/saarkonjunktur-industrieschwche-verhindert-die-trendwende-auftragsmangel-und-hohe-kosten-belasten-die-unternehmen/" data-wpel-link="internal">Saarkonjunktur: Industrieschwäche verhindert die Trendwende &#8211; Auftragsmangel und hohe Kosten belasten die Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Stimmung in der Saarwirtschaft hat sich im August wieder eingetrübt. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Lage und zu den Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Nachdem sich die Geschäftslage sieben Monate in Folge verbessert hatte, gab der IHK-Lageindikator erstmals wieder nach und sank um 2,8 Punkte auf 4,0 Zähler. Ursächlich dafür sind schlechtere Lageeinschätzungen in den Gießereien und in Teilen der Stahlindustrie. Gleichzeitig verschlechterten sich die ohnehin verhaltenen Aussichten: Der IHK-Erwartungsindikator verlor 1,1 Punkte und liegt nun bei minus 12,2 Zählern. Verantwortlich für die Eintrübung sind die nochmals schwächeren Perspektiven in der Automobilzulieferindustrie. Leicht stabilisierend wirkt dagegen der Dienstleistungssektor – hier blieb die Geschäftslage weitgehend unverändert, die Erwartungen haben sich sogar leicht verbessert. „Auftragsmangel, rückläufige Umsätze und hohe Kosten gehen zunehmend an die Substanz der Saarindustrie. Zusätzlichen Gegenwind bringen der Energiepreisschock infolge des Krieges im Nahen Osten und das Niedrigwasser, das insbesondere die Stahlindustrie und die Bauwirtschaft belastet und über höhere Frachtkosten auch weitere Branchen trifft. Unter diesen Bedingungen ist eine durchgreifende Erholung nicht in Sicht. Das für 2026 prognostizierte Mini-Wachstum steht inzwischen auf der Kippe. Wir müssen uns darauf einstellen, dass es bestenfalls bei einer Stagnation bleibt. Die Saarwirtschaft kämpft damit inzwischen eher darum, ein viertes Rezessionsjahr in Folge zu vermeiden, als um einen echten Aufschwung.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé die Ergebnisse der August-Umfrage der IHK Saarland, an der sich rund 300 Unternehmen mit gut 90.000 Beschäftigten beteiligten.</p>
<p>Insgesamt bewerten 24 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage mit gut oder sehr gut, 56 Prozent mit befriedigend und 20 Prozent mit schlecht. Besonders angespannt bleibt die Situation im Verarbeitenden Gewerbe. Wie ausgeprägt die industrielle Schwäche im Saarland inzwischen ist, zeigt die Umsatzentwicklung: Von Januar bis Juni lagen die kumulierten Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe um 6,2 Prozent unter dem bereits schwachen Vorjahreswert. Bundesweit wurde im gleichen Zeitraum dagegen ein Plus von 3,2 Prozent verzeichnet. Innerhalb der Saarindustrie bleibt das Bild differenziert. Gut laufen die Geschäfte in der Keramikindustrie. Überwiegend befriedigend ist die Geschäftslage in der Elektroindustrie, im Ernährungsgewerbe, in der Metallerzeugung, im Stahlbau, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Stahlindustrie, in der Medizintechnik, in der Gummi- und Kunststoffindustrie sowie in Teilen der Automobilzulieferindustrie. Deutlich angespannt bleibt die Situation bei den Gießereien. Vergleichsweise robust zeigt sich die Bauwirtschaft, die insbesondere von öffentlichen Aufträgen im Hoch- und Tiefbau profitiert.</p>
<p>Stabilisierend wirkt weiterhin der Dienstleistungssektor. Dort berichten 81 Prozent der Unternehmen von guten oder zumindest befriedigenden Geschäften. Besonders positiv entwickelt sich die IT-Wirtschaft, während bei Banken und Versicherungen befriedigende Lageeinschätzungen überwiegen. Im Handel setzt sich das durchwachsene Stimmungsbild fort. Das Gastgewerbe profitiert überwiegend vom lebhaften Sommergeschäft.</p>
<p><b>Schwache Aussichten bremsen Investitionen</b></p>
<p>Auch für die kommenden sechs Monate zeichnet sich keine durchgreifende Besserung ab. Lediglich fünf Prozent der Unternehmen rechnen mit besseren Geschäften, 19 Prozent erwarten eine Verschlechterung. Mit 76 Prozent geht die große Mehrheit von einer weitgehend unveränderten Entwicklung aus. Der Erwartungsindikator bleibt damit deutlich im negativen Bereich. Insbesondere in der Industrie belasten die schwache Nachfrage, hohe Energie- und Standortkosten sowie die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung die Investitionsbereitschaft.</p>
<p>„Deutschland steckt in einer Investitions- und Produktivitätskrise. Gerade angesichts des demografischen Wandels ist das eine zentrale wirtschaftspolitische Herausforderung: Mit weniger Erwerbstätigen müssen wir künftig mehr Wertschöpfung erzielen. Das gelingt nur mit höherer Produktivität – und dafür brauchen wir Investitionen in neue Technologien, Digitalisierung, KI und moderne Produktionsanlagen. Ohne Investitionen keine Produktivität, ohne Produktivität kein nachhaltiges Wachstum. Die von der Bundesregierung angekündigten Reformen bei Bürokratie, Arbeitsmarkt und sozialen Sicherungssystemen sind erste Schritte. Sie reichen aber bei weitem nicht aus. Jetzt müssen die strukturellen Standortnachteile Deutschlands konsequent abgebaut werden: durch wettbewerbsfähige Steuern und Energiepreise, niedrigere Abgaben, weniger Regulierung, schnellere Verfahren und eine moderne Infrastruktur. Entscheidend ist, dass sich Investitionen in Deutschland wieder rechnen. Kapital fließt dorthin, wo die Bedingungen stimmen. Wenn wir Wachstum, industrielle Wertschöpfung und Wohlstand im Land halten wollen, müssen wir genau diese Bedingungen jetzt schaffen“, so Thomé.</p>
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		<title>Auftragsmangel und hohe Kosten belasten die Unternehmen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/25/auftragsmangel-und-hohe-kosten-belasten-die-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Industrie- und Handelskammer des Saarlandes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 08:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[banken]]></category>
		<category><![CDATA[befragten]]></category>
		<category><![CDATA[digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Stimmung in der Saarwirtschaft hat sich im August wieder eingetrübt. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Lage und zu den Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Nachdem sich die Geschäftslage sieben Monate in Folge verbessert hatte, gab der IHK-Lageindikator erstmals wieder nach und sank um 2,8 Punkte auf 4,0 Zähler. Ursächlich<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/25/auftragsmangel-und-hohe-kosten-belasten-die-unternehmen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Auftragsmangel und hohe Kosten belasten die Unternehmen</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/25/auftragsmangel-und-hohe-kosten-belasten-die-unternehmen/" data-wpel-link="internal">Auftragsmangel und hohe Kosten belasten die Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Stimmung in der Saarwirtschaft hat sich im August wieder eingetrübt. Das signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Lage und zu den Erwartungen für die kommenden sechs Monate. Nachdem sich die Geschäftslage sieben Monate in Folge verbessert hatte, gab der IHK-Lageindikator erstmals wieder nach und sank um 2,8 Punkte auf 4,0 Zähler. Ursächlich dafür sind schlechtere Lageeinschätzungen in den Gießereien und in Teilen der Stahlindustrie. Gleichzeitig verschlechterten sich die ohnehin verhaltenen Aussichten: Der IHK-Erwartungsindikator verlor 1,1 Punkte und liegt nun bei minus 12,2 Zählern. Verantwortlich für die Eintrübung sind die nochmals schwächeren Perspektiven in der Automobilzulieferindustrie. Leicht stabilisierend wirkt dagegen der Dienstleistungssektor – hier blieb die Geschäftslage weitgehend unverändert, die Erwartungen haben sich sogar leicht verbessert. „Auftragsmangel, rückläufige Umsätze und hohe Kosten gehen zunehmend an die Substanz der Saarindustrie. Zusätzlichen Gegenwind bringen der Energiepreisschock infolge des Krieges im Nahen Osten und das Niedrigwasser, das insbesondere die Stahlindustrie und die Bauwirtschaft belastet und über höhere Frachtkosten auch weitere Branchen trifft. Unter diesen Bedingungen ist eine durchgreifende Erholung nicht in Sicht. Das für 2026 prognostizierte Mini-Wachstum steht inzwischen auf der Kippe. Wir müssen uns darauf einstellen, dass es bestenfalls bei einer Stagnation bleibt. Die Saarwirtschaft kämpft damit inzwischen eher darum, ein viertes Rezessionsjahr in Folge zu vermeiden, als um einen echten Aufschwung.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé die Ergebnisse der August-Umfrage der IHK Saarland, an der sich rund 300 Unternehmen mit gut 90.000 Beschäftigten beteiligten.</p>
<p>Insgesamt bewerten 24 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage mit gut oder sehr gut, 56 Prozent mit befriedigend und 20 Prozent mit schlecht. Besonders angespannt bleibt die Situation im Verarbeitenden Gewerbe. Wie ausgeprägt die industrielle Schwäche im Saarland inzwischen ist, zeigt die Umsatzentwicklung: Von Januar bis Juni lagen die kumulierten Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe um 6,2 Prozent unter dem bereits schwachen Vorjahreswert. Bundesweit wurde im gleichen Zeitraum dagegen ein Plus von 3,2 Prozent verzeichnet. Innerhalb der Saarindustrie bleibt das Bild differenziert. Gut laufen die Geschäfte in der Keramikindustrie. Überwiegend befriedigend ist die Geschäftslage in der Elektroindustrie, im Ernährungsgewerbe, in der Metallerzeugung, im Stahlbau, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Stahlindustrie, in der Medizintechnik, in der Gummi- und Kunststoffindustrie sowie in Teilen der Automobilzulieferindustrie. Deutlich angespannt bleibt die Situation bei den Gießereien. Vergleichsweise robust zeigt sich die Bauwirtschaft, die insbesondere von öffentlichen Aufträgen im Hoch- und Tiefbau profitiert.</p>
<p>Stabilisierend wirkt weiterhin der Dienstleistungssektor. Dort berichten 81 Prozent der Unternehmen von guten oder zumindest befriedigenden Geschäften. Besonders positiv entwickelt sich die IT-Wirtschaft, während bei Banken und Versicherungen befriedigende Lageeinschätzungen überwiegen. Im Handel setzt sich das durchwachsene Stimmungsbild fort. Das Gastgewerbe profitiert überwiegend vom lebhaften Sommergeschäft.</p>
<p><b>Schwache Aussichten bremsen Investitionen</b></p>
<p>Auch für die kommenden sechs Monate zeichnet sich keine durchgreifende Besserung ab. Lediglich fünf Prozent der Unternehmen rechnen mit besseren Geschäften, 19 Prozent erwarten eine Verschlechterung. Mit 76 Prozent geht die große Mehrheit von einer weitgehend unveränderten Entwicklung aus. Der Erwartungsindikator bleibt damit deutlich im negativen Bereich. Insbesondere in der Industrie belasten die schwache Nachfrage, hohe Energie- und Standortkosten sowie die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung die Investitionsbereitschaft.</p>
<p>„Deutschland steckt in einer Investitions- und Produktivitätskrise. Gerade angesichts des demografischen Wandels ist das eine zentrale wirtschaftspolitische Herausforderung: Mit weniger Erwerbstätigen müssen wir künftig mehr Wertschöpfung erzielen. Das gelingt nur mit höherer Produktivität – und dafür brauchen wir Investitionen in neue Technologien, Digitalisierung, KI und moderne Produktionsanlagen. Ohne Investitionen keine Produktivität, ohne Produktivität kein nachhaltiges Wachstum. Die von der Bundesregierung angekündigten Reformen bei Bürokratie, Arbeitsmarkt und sozialen Sicherungssystemen sind erste Schritte. Sie reichen aber bei weitem nicht aus. Jetzt müssen die strukturellen Standortnachteile Deutschlands konsequent abgebaut werden: durch wettbewerbsfähige Steuern und Energiepreise, niedrigere Abgaben, weniger Regulierung, schnellere Verfahren und eine moderne Infrastruktur. Entscheidend ist, dass sich Investitionen in Deutschland wieder rechnen. Kapital fließt dorthin, wo die Bedingungen stimmen. Wenn wir Wachstum, industrielle Wertschöpfung und Wohlstand im Land halten wollen, müssen wir genau diese Bedingungen jetzt schaffen“, so Thomé.</p></div>
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