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	<title>Firma Handwerkskammer Region Stuttgart, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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	<description> Die beste Pressemitteilung, der beste Content, die interessantesten News…</description>
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	<title>Firma Handwerkskammer Region Stuttgart, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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		<title>Macher-Geschichten 2026: Sechs Wege zum Meistertitel</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/11/04/macher-geschichten-2026-sechs-wege-zum-meistertitel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Handwerkskammer Region Stuttgart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2026 10:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Handwerk feiert kommenden Freitag 631 neue Meisterinnen und Meister auf der Meisterfeier in Stuttgart. Mit viel Motivation, Können und Fleiß haben sie ihre Meisterausbildung in der Region Stuttgart absolviert. Das intensive Training und Lernen hat sie alle geprägt, sechs stellen wir in kurzen Portraits vor. Charlotte Handler, Maler- und Lackierermeisterin aus Esslingen Christian Aeby,<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/11/04/macher-geschichten-2026-sechs-wege-zum-meistertitel/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Macher-Geschichten 2026: Sechs Wege zum Meistertitel</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/11/04/macher-geschichten-2026-sechs-wege-zum-meistertitel/" data-wpel-link="internal">Macher-Geschichten 2026: Sechs Wege zum Meistertitel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Das Handwerk feiert kommenden Freitag 631 neue Meisterinnen und Meister auf der Meisterfeier in Stuttgart. Mit viel Motivation, Können und Fleiß haben sie ihre Meisterausbildung in der Region Stuttgart absolviert. Das intensive Training und Lernen hat sie alle geprägt, sechs stellen wir in kurzen Portraits vor.</b></p>
<ol class="bbcode_list">
<li>Charlotte Handler, Maler- und Lackierermeisterin aus Esslingen</li>
<li>Christian Aeby, Müllermeister aus Utzenstorf in der Schweiz</li>
<li>Niels Maria Hoffelner, Metallbaumeister aus Meßkirch</li>
<li>Leonie Blank, Sattler- und Feintäschnermeisterin aus Stuttgart</li>
<li>Kai Zangl, Fahrzeuglackierermeister aus Pleidelsheim</li>
<li>Julian Kugler, Installateur- und Heizungsbaumeister aus Gebenweiler</li>
</ol>
<p><b>1. Wenn Handwerk auf Ballett trifft</b></p>
<p>Über ein Praktikum entdeckte<b> Charlotte Handler aus Esslingen</b> ihre Leidenschaft für das Maler- und Lackiererhandwerk und entschied sich bewusst gegen ein Studium. „Ich wollte etwas Handwerkliches machen“, erinnert sie sich. Diese Entscheidung war genau richtig: Die 23-Jährige ist heute Bestmeisterin ihres Gewerkes und breit qualifiziert. Innerhalb von zwei Jahren absolvierte sie an der Akademie für Betriebsmanagement in Stuttgart neben der Meisterausbildung zusätzlich die Abschlüsse zur Betriebsmanagerin sowie zur Gebäude- und Energieberaterin.</p>
<p>Ihr Meisterstück hat eine persönliche Note: Die Innenraumgestaltung einer Ballettschule in der Farbe rosa. „Als Kind habe ich jahrelang Ballett getanzt. Mit der Farbe rosa möchte ich ganz bewusst ein Zeichen setzen: Auch Eigenschaften, die traditionell als weiblich gelten, haben ihren festen Platz im Handwerk. Die Branche ist längst keine Männerdomäne mehr. Frauen sind mit ihren Stärken und Fähigkeiten in der Handwerkswelt genauso erfolgreich und qualifiziert wie Männer.“ Im Mittelpunkt befindet sich eine marmorierte Fläche mit einem vergoldeten Ballettschuh als Blickfang. Die beiden weiteren Platten zeigen dieselbe Ornamentik in Positiv- und Negativdarstellung und schaffen so spannende Kontraste. In der Prüfungswoche musste nicht nur das Meisterstück gebaut, sondern auch ein Angebot ausgearbeitet, ein Fachgespräch geführt und die Nachkalkulation erstellt werden. „Das Meisterstück hat mir dabei am meisten Spaß gemacht. Hier waren wir sehr frei und konnten kreativ sein.“ In den nächsten Jahren möchte sich die ambitionierte Handwerkerin in den Bereichen Farbgestaltung und -beratung weiter spezialisieren. Auch die Selbstständigkeit reizt die Bestmeisterin, doch davor möchte sie jetzt erst mal Erfahrung sammeln.</p>
<p><b>2. Ein Jahr, zwei Abschlüsse</b><b><br />
</b><br />
Für <b>Christian Aeby aus Utzenstorf in der Schweiz</b> gehört der Müllerberuf schon von klein auf zum Leben dazu. So arbeitet schon sein Vater als Müller und besitzt sogar eine kleine Mühle in seinem Heimatort. Nachdem er einige Jahre als Konstrukteur gearbeitet hat, zog es Christian Aeby doch auch ins Müllerhandwerk.</p>
<p>Zunächst machte er eine Ausbildung zum Müller in der Fachrichtung Lebensmittel in der Schweiz. Durch die Schweizerische Müllereifachschule St. Gallen stieß der 27-jährige auf die Kooperation mit der Gewerblichen Schule im Hoppenlau in Stuttgart. Das Angebot sprach ihn sofort an: In nur einem Jahr konnte er hier sowohl den deutschen Meisterbrief als auch den schweizerischen diplomierten Müllereitechniker erwerben.</p>
<p>Durch den Unterricht an gleich zwei Schulen konnte sich Aeby noch breiteres und vertiefteres Fachwissen aneignen. „Es war auch unglaublich bereichernd, sich mit so vielen unterschiedlichen Leuten aus der DACH-Region zu vernetzen. Hier sind wertvolle Kontakte und Freundschaften entstanden“, so Aeby. Große Freude bereitete ihm auch die praktische Arbeit und die Anfertigung seines Meisterstücks am Prüfungstag. Hier produzierte der junge Müller seine eigene Haferkeks-Backmischung. In der Zukunft hat Aeby mit seinen beiden Abschlüssen viel vor. Für seinen jetzigen Arbeitgeber in Uzwil nimmt er weltweit Mühlen in Betrieb. So führt ihn sein nächster Einsatz nach Nigeria.</p>
<p><b>3. Herz, Feuer, Handarbeit</b></p>
<p>Kein einziger rechter Winkel, keine Zeichnung am Computer und ein Herz, das zur Lampe wird: Das Meisterstück von <b>Niels Maria Hoffelner aus Meßkirch</b> zeigt, wie formbar Metall ist. Aus Baustahl fertigte er einzelne Wirbel und verband sie mit Bandscheiben aus Schmiedebronze zu einer Wirbelsäule. Jede Rippe hat er einzeln geschmiedet und geformt, damit ein stimmiger Brustkorb entstand. Im Brustkorb ist ein Herz eingesetzt, in dem eine flackernde Glühbirne verbaut ist. „Ich wollte in meinem Meisterstück meine Leidenschaft für das Schmiede-Handwerk darstellen“, erzählt der Metallbaumeister.</p>
<p>Angefacht wurde seine Liebe bei der Handwerkerwoche an der Walldorfschule. Seine Eltern förderten das Interesse, sodass er sich zuhause in Oberlenningen eine Werkstatt einrichten konnte, um sich im Schmieden zu üben. Nach dem Realschulabschluss 2020 startete er dann in Nürtingen seine Ausbildung zum Metallgestalter. Ihn begeistert, dass man beim Schmieden mit allen Elementen arbeitet: „Ich kann das Metall formen wie Knete, sodass man das Anfangsmaterial nicht mehr erkennt. Und natürlich ist mit Feuer arbeiten einfach cool“, so der 25-Jährige.</p>
<p>Als frisch gebackener Meister arbeitet Niels Maria Hoffelner heute festangestellt als Schmied auf dem Campus Galli in Meßkirch, wo der St. Galler Klosterplan mit Werkzeugen und Techniken aus dem 9. Jahrhundert nachgebaut wird. Langfristig möchte er sich historischen Arbeitsfeldern wie Restaurierung und Gestaltung widmen und irgendwann eine eigene Werkstatt führen, mit Schwerpunkt auf Restaurationen, Rekonstruktionen und Kunst. Sein Meisterstück steht nun in seinem Wohnzimmer. Er hofft, dass er in 50 Jahren noch stolz auf die Lampe sein wird.</p>
<p><b>4. Vom Landessieg zum Meistertitel</b></p>
<p>Stolz auf ihre „meisterliche“ Karriere im Handwerk kann <b>Leonie Blank aus Stuttgart</b> sein: Nach ihrem Sieg auf Landesebene bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk (DMH) im Jahr 2024 hat sie nun auch den Meistertitel im Sattler- und Feintäschner-Handwerk erreicht. Kreativ sein, Dinge gestalten, daran hatte sie schon von klein auf großes Interesse. Ihr Meisterstück: ein Renault Frégate aus dem Jahr 1955, bei dem sie den Innenraum komplett neu ausgestattet hat. „Die Arbeit an einem so alten Auto war besonders spannend, weil immer wieder neue Überraschungen aufgetaucht sind und meistens nichts nach Plan lief. Trotzdem hat mir die Arbeit unglaublich viel Spaß bereitet“, berichtet die 24-jährige Handwerkerin.</p>
<p>Das Fahrzeug, das ihr gehört, wird sie immer an die prägende Meisterausbildung erinnern, für die sie sich jederzeit wieder entscheiden würde. „Man lernt viele neue Menschen kennen und erlebt eine unglaublich spannende Zeit.“ Weiterhin in Teilzeit zu arbeiten und noch genügend Zeit für das Privatleben zu finden, sei für sie die größte Herausforderung gewesen. Jetzt freut sich Leonie Blank erst mal über die Möglichkeit, mit ihrem Meistertitel als qualifizierte Fachkraft Verantwortung zu übernehmen. Auch eine Selbstständigkeit kann sich die engagierte Handwerkerin in der Zukunft gut vorstellen.</p>
<p><b>5. Next Level: Handwerksmeister</b></p>
<p>Gaming und nostalgische Kindheitserinnerungen kombiniert der Fahrzeuglackierermeister <b>Kai Zangl aus Pleidelsheim</b> in seinem Meisterstück zur bunten Welt der Spielfigur Mario. Wie er auf diese besondere Idee gekommen ist? Zum Start der Meisterausbildung bastelte ihm seine Mutter eine Schultüte – mit einem Schlüsselanhänger des Videospielhelden.</p>
<p>Aufgewachsen in einer Handwerkerfamilie stand für ihn schon früh fest, welchen Berufsweg er später einschlagen würde. Seine Leidenschaft für Autos entdeckte er bereits als Kind. „Mit der Ausbildung zum Fahrzeuglackierer habe ich dieses Interesse zum Beruf gemacht.“ Nach Stationen bei namhaften Automobilherstellern und der Bundeswehr wuchs in ihm der Wunsch, sich fachlich weiterzuentwickeln. „Ich eigne mir gerne neues Wissen an und möchte möglichst alles über mein Handwerk verstehen.“</p>
<p>Während er im Berufsalltag vor allem Autos zu neuem Glanz verhilft, gestaltete er als Meisterstück drei in einer übergroßen Spielekonsole eingesetzte Platten, die ein Gesamtkunstwerk ergeben. Die Highlights sind der Schriftzug im Spieldesign, ein Regenbogen, der nur aus Lasur und transparenter Farbe besteht und ein Zeppelin mit mehreren Gestaltungselementen. Bei der Präsentation des Meisterstücks war der Jungmeister sogar mit Latzhose, Mütze und natürlich dem dazugehörigen Schnauzer gekleidet. Jetzt mit dem Meistertitel in der Tasche möchte sich der 34-Jährige auf die Nachwuchsarbeit konzentrieren: „Mir macht die Arbeit mit Auszubildenden sehr viel Spaß. Ich möchte ihnen mein Handwerk beibringen und zeigen, wie man es richtig macht. Dabei fühlt man sich auch selbst jung.“</p>
<p><b>6. Am Herzen der Energiewende</b></p>
<p>„Mit unserem Handwerk arbeiten wir am Herzen des Gebäudes. Ziel ist es, die Energieversorgung so effizient wie möglich zu gestalten“, betont der diesjährige Bestmeister im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk <b>Julian Kugler</b>. Für den 24-Jährigen <b>aus Gebenweiler im Rems-Murr-Kreis</b> ist die Energiewende nicht nur beruflicher Alltag, sondern auch Thema seiner Meisterprüfung. In der theoretischen Aufgabe plante er die energetische Altbausanierung von zwei Gebäuden, die über ein gemeinsames Gebäudenetz und einen Hackgutkessel versorgt werden. „Ich habe das gesamte Versorgungskonzept entwickelt, von der Heiztechnik über die Lüftungsanlage bis hin zur Trinkwasserversorgung.“</p>
<p>Gerade die Sanierung bestehender Gebäude sei für die Branche von zentraler Bedeutung. „Wir können nicht ausschließlich neu bauen. Für eine nachhaltige Zukunft müssen wir dafür sorgen, dass auch bestehende Gebäude beim Energieverbrauch einen nachhaltigen Standard erreichen“, sagt der Bestmeister. Die Vorbereitung auf die Meisterprüfung sei sehr anspruchsvoll und zeitintensiv gewesen. „Die Arbeit daran hat mir aber große Freude bereitet. Ich habe einen hohen Anspruch an meine Arbeit und möchte für meine Kunden stets das bestmögliche Ergebnis erzielen.“</p>
<p>Erste Erfahrungen in der Branche sammelte er bereits als Kind im elterlichen Unternehmen: „Für mich kam nie etwas anderes in Frage. Am Handwerk liebe ich vor allem die Vielseitigkeit. Nur im Büro zu sitzen, das kann ich mir nicht vorstellen.“ Perspektivisch soll er das Familienunternehmen in die nächste Generation führen. Schon heute ist Julian Kugler im Betrieb in zentrale Aufgaben eingebunden: „Ich übernehme Projekte und Planungsaufgaben, führe Kundenberatungen durch und begleite die Umsetzung vor Ort.“</p>
<p><b>Zur Meisterfeier 2026</b></p>
<p>Mit Stolz und großer Anerkennung feiert die Handwerkskammer Region Stuttgart unter dem Motto „Nacht der Meister – Dein Handwerk. Dein Moment.“ im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) die neuen Leistungsträgerinnen und -träger im Handwerk. Von den 631 Handwerkerinnen und Handwerkern können sich jetzt 125 Frauen und 506 Männer offiziell Meisterinnen und Meister nennen. Der älteste Meister ist 46 Jahre und der jüngste Meister 20 Jahre alt. Bei den Gewerken ist die Kraftfahrzeugtechnik mit 98 Absolventinnen und Absolventen Spitzenreiter, danach teilen sich Maler:in und Lackierer:in sowie Installateur:in und Heizungsbauer:in den zweiten Platz mit jeweils 52. Auf Platz drei folgt die Elektrotechnik mit 45 neuen Meisterinnen und Meistern. Sechs Frauen und sechs Männer werden außerdem als Bestmeister:in ausgezeichnet.<b><br />
</b></p>
<p><b>Die Bestmeister:innen 2026<br />
</b></p>
<ul class="bbcode_list" style="list-style-type:disc">
<li>Bäcker-Handwerk: Hanna Borho, 71364 Winnenden</li>
<li>Friseur-Handwerk: Anton Kieselbach, 88477 Schwendi</li>
<li>Installateur und Heizungsbau-Handwerk: Julian Kugler, 73667 Kaisersbach</li>
<li>Klempner-Handwerk: Patrick Jäckle, 88400 Biberach an der Riß</li>
<li>Land- und Baumaschinenmechatronik-Handwerk: Josia Hoster, 72221 Haiterbach</li>
<li>Maler und Lackierer-Handwerk: Charlotte Marie Handler, 73734 Esslingen</li>
<li>Maßschneider-Handwerk: Celine Schrader, 64295 Darmstadt</li>
<li>Müller-Handwerk: Christian Albert Aeby, CH-3427 Utzenstorf</li>
<li>Orgel- und Harmoniumbauer-Handwerk: Sarah Rebecca Keßler, 65618 Selters</li>
<li>Raumausstatter-Handwerk: Sarah Sophie Bürklin, 79211 Denzlingen</li>
<li>Schilder- und Lichtreklamehersteller-Handwerk: Paula Kösler, 70372 Stuttgart</li>
<li>Zimmerer-Handwerk: Nikolai Lang, 73529 Schwäbisch Gmünd</li>
</ul>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Handwerkskammer Region Stuttgart<br />
Heilbronner Stra&szlig;e 43<br />
70191 Stuttgart<br />
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Kommunikation und Politik<br />
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/handwerkskammer-region-stuttgart/macher-geschichten-2026-sechs-wege-zum-meistertitel/boxid/1319321" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Handwerkskammer Region Stuttgart</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/handwerkskammer-region-stuttgart" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Handwerkskammer Region Stuttgart</a>
                    </li>
</ul></div>
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            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---4/1319321.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/11/04/macher-geschichten-2026-sechs-wege-zum-meistertitel/" data-wpel-link="internal">Macher-Geschichten 2026: Sechs Wege zum Meistertitel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Besten ihres Jahrgangs: Handwerkskammer zeichnet 62 Nachwuchstalente aus</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/26/die-besten-ihres-jahrgangs-handwerkskammer-zeichnet-62-nachwuchstalente-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Handwerkskammer Region Stuttgart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 13:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Höchstleistung des Handwerksnachwuchs: Im Jubiläumsjahr der Deutschen Meisterschaft im Handwerk ehrte die Handwerkskammer am Freitagabend 62 Kammersiegerinnen und Kammersieger, darunter Nachwuchskräfte aus Zukunftsberufen ebenso wie aus seltenen Traditionsgewerken. Drei von ihnen erhielten zusätzlich den mit jeweils 1.000 Euro dotierten Rotary-Förderpreis. Mit herausragenden Leistungen in ihren Gesellen- und Abschlussprüfungen haben sich 62 Nachwuchstalente gegen die Konkurrenz<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/26/die-besten-ihres-jahrgangs-handwerkskammer-zeichnet-62-nachwuchstalente-aus/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Die Besten ihres Jahrgangs: Handwerkskammer zeichnet 62 Nachwuchstalente aus</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/26/die-besten-ihres-jahrgangs-handwerkskammer-zeichnet-62-nachwuchstalente-aus/" data-wpel-link="internal">Die Besten ihres Jahrgangs: Handwerkskammer zeichnet 62 Nachwuchstalente aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Höchstleistung des Handwerksnachwuchs: Im Jubiläumsjahr der Deutschen Meisterschaft im Handwerk ehrte die Handwerkskammer am Freitagabend 62 Kammersiegerinnen und Kammersieger, darunter Nachwuchskräfte aus Zukunftsberufen ebenso wie aus seltenen Traditionsgewerken. Drei von ihnen erhielten zusätzlich den mit jeweils 1.000 Euro dotierten Rotary-Förderpreis.</b></p>
<p>Mit herausragenden Leistungen in ihren Gesellen- und Abschlussprüfungen haben sich 62 Nachwuchstalente gegen die Konkurrenz ihres Jahrgangs in der Deutschen Meisterschaft im Handwerk – German Craft Skills auf Kammerebene durchgesetzt. Unter den Ausgezeichneten sind 23 Frauen und 39 Männer aus unterschiedlichsten Gewerken. „Seit 75 Jahren macht die Deutsche Meisterschaft im Handwerk außergewöhnliche Talente sichtbar. Wer sich mit den Besten seines Berufs misst, verlässt seine Komfortzone und wächst daran. Genau diesen Ehrgeiz und diese Leistungsbereitschaft brauchen wir, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern“, sagte Alexander Kotz, Vizepräsident der Arbeitnehmerseite der Handwerkskammer Region Stuttgart, bei der Siegerehrung.</p>
<p>Der Leistungswettbewerb zeigt die Bandbreite der Handwerksberufe: Als Sieger eines Berufs, der derzeit sehr gefragt ist, wurde der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Matthias Bottesch aus Ostfildern ausgezeichnet. Aber auch seltene Berufe sind dieses Jahr dabei: Finn Hösch aus Schlat ist der jahrgangsbeste Seiler der Region, Leontine Externbrink aus Esslingen am Neckar die beste Buchbindergesellin und Theresa Weiler aus Göppingen ist Kammersiegerin der Metallbildner.</p>
<p>„Alle Kammersiegerinnen und -sieger zeigen eindrucksvoll, wie vielseitig und leistungsstark das moderne Handwerk ist. Und nach der Ausbildung ist noch lange nicht Schluss: Wer mehr möchte, kann den Meistertitel oder den Betriebswirt im Handwerk anstreben. Dann steht auch der Weg in die Selbstständigkeit offen“, betont Alexander Kotz. Wer sich fachlich weiter herausfordern möchte, könne sich außerdem für die internationalen Berufswettbewerbe EuroSkills oder WorldSkills qualifizieren.</p>
<p><b>75 Jahre DMH-Wettbewerb</b></p>
<p>Seit 75 Jahren bietet die Deutsche Meisterschaft im Handwerk die Chance, Erfahrungen zu sammeln und das eigene Talent einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Fleischerei-Fachverkäuferin Sandra Thumm aus Filderstadt holte 1994 den Bundessieg in ihrem Gewerk: „Es war einfach toll, sich gegen die anderen Besten in meinem Beruf zu messen“, erinnert sich die Betriebsinhaberin der Metzgerei Thumm heute. „Ich kann es nur jedem jungen Menschen empfehlen, bei dem Wettbewerb mitzumachen. Man lernt viel über sich selbst und knüpft Kontakte zu Gleichgesinnten. Gerade heute ist das so wichtig wie nie.“ Nun tritt ihr Sohn Manuel Thumm in ihre Fußstapfen: Er wurde dieses Jahr Kammersieger im Fleischer-Handwerk und hat ein klares Ziel: „Ich möchte auch den Bundessieg holen“, erklärt der 21-Jährige.</p>
<p><b>Rotary-Preisträger erhalten 1.000 Euro</b></p>
<p>Für sein besonderes Engagement wurde Manuel Thumm am Freitagabend zusätzlich mit dem Rotary-Förderpreis ausgezeichnet. Die 1.000 Euro möchte er für seine Weiterbildung zum Meister nutzen, um langfristig die seit fast 135 Jahren bestehende Metzgerei der Familie in fünfter Generation weiterzuführen.</p>
<p>Auch Modistin Klara Fischer erhielt den Förderpreis. Ausgezeichnet wurde ihr Einsatz für den Erhalt eines seltenen Handwerks, die geplante Meisterqualifikation sowie das Engagement für die Nachwuchsförderung und die Weitergabe traditioneller handwerklicher Fähigkeiten. Dritter Preisträger ist Khalid Ismail. Er ist 2020 aus Syrien nach Deutschland gekommen und hat durch Ehrgeiz, Ausdauer und Eigeninitiative seine Ausbildung zum Mechatroniker für Kälte- und Klimatechnik um ein halbes Jahr verkürzt und im Juli 2026 mit Auszeichnung abgeschlossen. Er engagiert sich für energieeffiziente Kälte-, Klima- und Wärmepumpentechnik sowie den fachgerechten Umgang mit umweltbelastenden Stoffen und strebt nach dem Meistertitel die Gründung eines eigenen Handwerksbetriebs an. „Die Geschichten unserer Preisträger zeigen, was das Handwerk ausmacht: Tradition und Innovation, Familiennachfolge und Unternehmensgründung, Integration und Aufstieg durch Leistung. Genau diese Vielfalt macht unsere Branche stark“, resümiert Vizepräsident Alexander Kotz.</p>
<p><b>Eine Liste aller Kammersiegerinnen und -sieger finden Sie unter <a href="http://www.hwk-stuttgart.de/kammersieger2026" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.hwk-stuttgart.de/kammersieger2026</a></b></p>
<p>Gerne können wir den Kontakt zu einzelnen Kammersiegerinnen und -siegern vermitteln.</p>
<p><b>Zum Wettbewerb:</b></p>
<p>Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk, auch DMH (ehemals PLW, „Profis leisten was“) genannt, findet seit 1951 unter der Federführung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) statt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Die Meisterschaft zeigt die Exzellenz im Handwerk, soll die Attraktivität einer beruflichen Ausbildung steigern und junge Handwerkerinnen und Handwerker in ihrer Entwicklung fördern.<br />
Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk ist ein zusammenhängender Wettbewerb. Nach dem Sieg auf Kammerebene können die jungen Handwerkerinnen und Handwerker auf Landes- und dann auf Bundesebene antreten. Die Siegerehrung auf Landesebene findet am 14. November in Stuttgart statt. Die Bundessiegerinnen und Bundessieger werden am 5. Dezember in Berlin gekürt.</p>
<p>Weitere Informationen erhalten Sie unter <a href="https://www.hwk-stuttgart.de/dmh" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.hwk-stuttgart.de/dmh</a></div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Handwerkskammer Region Stuttgart<br />
Heilbronner Stra&szlig;e 43<br />
70191 Stuttgart<br />
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Telefax: +49 (711) 1657-222<br />
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		<title>Handwerkskonjunktur stabilisiert sich auf niedrigem Niveau</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/01/handwerkskonjunktur-stabilisiert-sich-auf-niedrigem-niveau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Handwerkskammer Region Stuttgart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 08:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[auftragseingang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Konjunktur im Handwerk der Region Stuttgart zeigt im dritten Quartal des Jahres eine leichte Erholung. Die Geschäftslage hat sich gegenüber dem schwachen zweiten Quartal leicht verbessert, die wirtschaftliche Entwicklung bleibt aber weiterhin fragil. Vor allem bei Aufträgen und Investitionen fehlt der nötige Aufschwung.  Die Ergebnisse der neuesten Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Region Stuttgart zeigen erste<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/01/handwerkskonjunktur-stabilisiert-sich-auf-niedrigem-niveau/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Handwerkskonjunktur stabilisiert sich auf niedrigem Niveau</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Konjunktur im Handwerk der Region Stuttgart zeigt im dritten Quartal des Jahres eine leichte Erholung. Die Geschäftslage hat sich gegenüber dem schwachen zweiten Quartal leicht verbessert, die wirtschaftliche Entwicklung bleibt aber weiterhin fragil. Vor allem bei Aufträgen und Investitionen fehlt der nötige Aufschwung. </p>
<p>Die Ergebnisse der neuesten Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Region Stuttgart zeigen erste Stabilisierungen, aber die wirtschaftliche Gesamtlage sorgt weiterhin für eine angespannte Situation bei den Handwerksbetrieben in der Region. Die Geschäftslage verbessert sich auf einen Saldo von +15 Punkten, nach +11 Punkten im zweiten Quartal. Der Wert ergibt sich aus der Differenz zwischen positiven und negativen Einschätzungen der Betriebe. Trotz der Verbesserung bleibt die Geschäftslage damit auf einem niedrigen Niveau. Eine schlechtere Geschäftslage in einem dritten Quartal wurde zuletzt während der Finanzkrise 2009 gemessen. Auch bei der Kapazitätsauslastung zeigt sich eine leichte Verbesserung. Allerdings sind weiterhin lediglich 11 Prozent der Betriebe zu mehr als 100 Prozent ausgelastet. </p>
<p>„Die Handwerkskonjunktur hat die Talsohle scheinbar durchschritten. Für eine nachhaltige Erholung ist es aber noch zu früh. Dafür ist die Auftragslage zu schwach und die Investitionsbereitschaft zu gering“, erklärt Peter Friedrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart.  </p>
<p><b>Aufträge bleiben aus, Investitionen zurückhaltend</b> </p>
<p>Die Auftragslage bei den Handwerksbetrieben in der Region Stuttgart bleibt auch in diesem Quartal angespannt. Die Investitionsbereitschaft bleibt ebenfalls verhalten. Auch die Absichten, zu einem späteren Zeitpunkt zu investieren, sind rückläufig. Besonders deutlich zeigt sich die Diskrepanz im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe. Beide Gewerke bewerten ihre aktuelle Geschäftslage positiv, erwarten aber beim Auftragseingang für das kommende Quartal weiterhin Rückgänge.  </p>
<p>Grund für die Zurückhaltung bei Investitionen und Aufträgen ist die schwache wirtschaftliche Entwicklung. Zwar wird diese durch staatliche Investitionen vorangetrieben, aber aus Sicht der Handwerkskammer braucht es hier stärkere Impulse. „Das Sondervermögen kann wichtige Impulse geben. Entscheidend ist jetzt, dass daraus konkrete Projekte und Aufträge werden. Gerade das Handwerk vor Ort muss von den Investitionen profitieren können“, so Hauptgeschäftsführer Peter Friedrich.  </p>
<p>Damit die Investitionsbereitschaft wieder steigen kann, müssen die zusätzlichen Mittel tatsächlich auch für zusätzliche Investitionen eingesetzt und die Vorhaben zügig umgesetzt werden. „Gleichzeitig braucht es hierzu verlässliche Rahmenbedingungen, damit auch die privaten Investitionen wieder Fahrt aufnehmen”, fordert der Kammerchef.  </p>
<p><b>Weiterführende Informationen: </b></p>
<p>Den aktuellen Konjunkturbericht finden Sie unter folgendem Link: <a href="http://www.hwk-stuttgart.de/konjunktur-2026-3" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.hwk-stuttgart.de/konjunktur-2026-3</a> </p>
<p>Einen Überblick über alle Konjunkturberichte der vergangenen Jahre erhalten Sie hier: <a href="https://www.hwk-stuttgart.de/konjunktur%C2%A0" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.hwk-stuttgart.de/konjunktur </a> </div>
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		<title>Handwerk der Region Stuttgart gewinnt deutlich mehr Nachwuchs</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/31/handwerk-der-region-stuttgart-gewinnt-deutlich-mehr-nachwuchs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Handwerkskammer Region Stuttgart]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 10:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[app]]></category>
		<category><![CDATA[azubi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit 3.463 neuen Ausbildungsverträgen starten die Betriebe der Region Stuttgart erfolgreich in das neue Lehrjahr. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 5,3 Prozent. Jetzt gilt es, die Nachwuchskräfte zu halten. Wer eine Heizung einbaut, individuelle Torten gestaltet, eine Prothese auf Maß fertigt, Häuser energetisch saniert oder Photovoltaikanlagen installiert, der kann nicht so leicht<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/31/handwerk-der-region-stuttgart-gewinnt-deutlich-mehr-nachwuchs/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Handwerk der Region Stuttgart gewinnt deutlich mehr Nachwuchs</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Mit 3.463 neuen Ausbildungsverträgen starten die Betriebe der Region Stuttgart erfolgreich in das neue Lehrjahr. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 5,3 Prozent. Jetzt gilt es, die Nachwuchskräfte zu halten.</b></p>
<p>Wer eine Heizung einbaut, individuelle Torten gestaltet, eine Prothese auf Maß fertigt, Häuser energetisch saniert oder Photovoltaikanlagen installiert, der kann nicht so leicht durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden. „Die steigenden Ausbildungszahlen sind ein starkes Signal für das Handwerk und zeigen: Junge Menschen suchen nicht nur irgendeinen Job, sondern eine sinnvolle und verlässliche berufliche Perspektive. Genau das bietet das Handwerk: mit guter Beschäftigungssicherheit, sichtbaren Ergebnissen und vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten“, sagt Peter Friedrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart.</p>
<p>Besonders gefragt sind die Klimaberufe, also Berufe, die aktiv zur Energiewende, Ressourceneffizienz und CO2-Minderung beitragen: Mit 449 Neuverträgen schieben sich die Anlagenmechaniker:innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik mit einem großen Zuwachs auf Platz 1 der beliebtesten Berufe. Auch Elektroniker:innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik (402 Neuverträge), Zimmer:innen (153 Neuverträge) und Maler- und Lackierer:innen (179 Neuverträge) verzeichnen einen Zuwachs. Ebenso kann sich das Lebensmittelhandwerk und die Baubranche über steigende Ausbildungszahlen freuen. „Wer heute einen Handwerksberuf erlernt, arbeitet an den zentralen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft mit“, erklärt der Kammerchef.</p>
<p>Umgekehrt schlägt sich die angespannte Lage der Automobilindustrie inzwischen erkennbar in den Ausbildungszahlen des Handwerks nieder: Die Berufe Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker:in, Fahrzeuglackierer:in, Automobilkaufmann:frau und Feinwerkmechaniker:in verzeichnen Rückgänge in den neuen Ausbildungsverträgen. Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung bei den Kfz-Mechatroniker:innen: Mit 104 Neuverträgen weniger als im Vorjahr verlieren sie erstmals ihren langjährigen Spitzenplatz und rutschen auf Rang zwei der beliebtesten Ausbildungsberufe.</p>
<p><b>Fachkräfte halten und Perspektiven aufzeigen</b></p>
<p>Die insgesamt steigenden Ausbildungszahlen seien ein wichtiges Signal. Angesichts des hohen Fachkräftebedarfs und des demographischen Wandels im Handwerk komme es nun darauf an, die jungen Menschen erfolgreich bis zum Berufsabschluss zu begleiten. „Für die Betriebe ist der Zuwachs sowohl Anerkennung als auch Auftrag: Sie müssen den jungen Menschen jetzt gute Bedingungen bieten, damit aus dem erfolgreichen Ausbildungsstart auch ein erfolgreicher Berufsabschluss wird“, so Friedrich. Die Ausbildungsberaterinnen und Ausbildungsberater der Kammer unterstützen als unabhängige Ansprechpersonen sowohl die Auszubildenden als auch die Betriebe bei Fragen oder Problemen und helfen dabei, gemeinsam Lösungen zu finden.</p>
<p>Ebenso wichtig sei, dass die ausgebildeten Fachkräfte langfristig dem Handwerk erhalten bleiben. Peter Friedrich appelliert daher an die Betriebe, ihren Nachwuchskräften frühzeitig die Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen: „Wer im Handwerk arbeitet, kann anspruchsvolle Technik, Kreativität und unternehmerische Verantwortung miteinander verbinden. Von fachlichen Weiterbildungen über den Meistertitel bis hin zur eigenen Betriebsführung stehen viele Türen offen.“ Diese Chancen sprechen zunehmend auch junge Menschen mit höheren Schulabschlüssen an: Jeder oder jede fünfte der neuen Azubi-Generation bringt ein Abitur oder eine Fachhochschulreife mit.</p>
<p><b>Handwerkskammer unterstützt Azubis und Betriebe</b></p>
<p>Um junge Menschen frühzeitig für die vielfältigen Karrierewege im Handwerk zu begeistern, habe die Handwerkskammer ihr Berufsorientierungs-Team weiter ausgebaut. Dabei setze sie auf moderne und interaktive Formate, wie ein Escape Game und den Einsatz von Virtual-Reality-Brillen oder der App Handwerk Heroes, um den Schülerinnen und Schülern erste Einblicke in die Vielzahl der verschiedenen Handwerksberufe zu ermöglichen, fasst Friedrich zusammen.</p>
<p>Auch die Betriebe investierten viel in die Gewinnung und Ausbildung des Nachwuchses. Mit der primAQ-Zertifizierung unterstütze die Kammer Unternehmen dabei, ihr Engagement sichtbar zu machen und die Qualität ihrer Ausbildung weiterzuentwickeln. Zusätzlich biete das zweimal jährlich stattfindende Ausbilderfrühstück eine Plattform für Austausch, Information und Vernetzung.</p>
<p><b>Berufliche Bildung stärken</b></p>
<p>Das Ausbildungsplus darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Fachkräftemangel eine der größten Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft bleibt, warnt Friedrich: „Noch immer bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Oft ist es schwierig, Betriebe und Bewerberinnen oder Bewerber passgenau zusammenzubringen oder es fehlt an Grund- und Sprachkompetenzen bei jungen Menschen.“ Deshalb brauche es gerade jetzt gezielte Unterstützung in Schulen und eine bessere Vermittlung zwischen Jugendlichen und Betrieben. Die Fördermittel der Unterstützungsprogramme wie „Passgenaue Besetzung“ bis 2027 einzustellen, sende dagegen ein falsches Signal.</p>
<p>„Die großen Zukunftsaufgaben lassen sich nur mit gut ausgebildeten Fachkräften bewältigen. Wer Klimaschutz, Wohnungsbau und moderne Infrastruktur will, muss deshalb auch in die berufliche Bildung investieren“, fordert Peter Friedrich. Dazu gehörten insbesondere moderne Bildungszentren, die technisch mit den Anforderungen der Arbeitswelt Schritt halten können. Bund und Länder müssten deshalb dauerhaft deutlich mehr Mittel für die Modernisierung und digitale Ausstattung bereitstellen. „Die Ausbildung der Fachkräfte von morgen darf nicht an veralteter Infrastruktur scheitern“, so der Kammerchef.</p></div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---4/1310271.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/31/handwerk-der-region-stuttgart-gewinnt-deutlich-mehr-nachwuchs/" data-wpel-link="internal">Handwerk der Region Stuttgart gewinnt deutlich mehr Nachwuchs</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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		<item>
		<title>Wir feiern das Handwerk der Region – Glückwunsch an die Jubilare!</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/26/wir-feiern-das-handwerk-der-region-glckwunsch-an-die-jubilare-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Handwerkskammer Region Stuttgart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 09:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[acs]]></category>
		<category><![CDATA[bauer]]></category>
		<category><![CDATA[dillinger]]></category>
		<category><![CDATA[handwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeltwanger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jahrzehnte voller Leidenschaft, Können und Zusammenhalt – darauf sind wir im Handwerk besonders stolz. Ob Betriebe, die seit Generationen bestehen, oder Menschen, die ihr Leben dem Handwerk widmen: Die Handwerkskammer Region Stuttgart sagt Danke und ehrt alle, die mit ihrem Einsatz die Region gestalten.  Betriebsjubiläen (Jubiläumsdatum in Klammern)   Stadtkreis Stuttgart  75 Jahre  Auto-Schöttle GmbH, Stuttgart (1.<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/26/wir-feiern-das-handwerk-der-region-glckwunsch-an-die-jubilare-3/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Wir feiern das Handwerk der Region – Glückwunsch an die Jubilare!</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/26/wir-feiern-das-handwerk-der-region-glckwunsch-an-die-jubilare-3/" data-wpel-link="internal">Wir feiern das Handwerk der Region – Glückwunsch an die Jubilare!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Jahrzehnte voller Leidenschaft, Können und Zusammenhalt – darauf sind wir im Handwerk besonders stolz. Ob Betriebe, die seit Generationen bestehen, oder Menschen, die ihr Leben dem Handwerk widmen: Die Handwerkskammer Region Stuttgart sagt Danke und ehrt alle, die mit ihrem Einsatz die Region gestalten.</b> </p>
<p><b>Betriebsjubiläen (Jubiläumsdatum in Klammern) </b> </p>
<p><b>Stadtkreis Stuttgart</b> </p>
<p><b>75 Jahre</b> <br />
Auto-Schöttle GmbH, Stuttgart (1. Mai 2026) </p>
<p><b>50 Jahre</b> <br />
Holzbau Schöpfer GbR Inh. Joachim &amp; Thomas Schöpfer, Zimmerei, Stuttgart (24. Mai 2026) </p>
<p><b>25 Jahre</b> <br />
Drago Kovacevic, Malergeschäft, Stuttgart (1. Mai 2026) <br />
Regina Boss, Kosmetikstudio, Stuttgart (1. Mai 2026) <br />
Maler Daief GmbH, Stuttgart (1. Juni 2026) <br />
Dieter Öhler, Zahntechnisches Labor, Stuttgart (20. Juli 2026) <br />
Thomas Lautenschlager Stuckateurgeschäft und Malerwerkstätte, Stuttgart (26. Juli 2026) </p>
<p><b>Kreis Böblingen</b> </p>
<p><b>100 Jahre</b> <br />
Nagel GmbH, Rollladen- und Sonnenschutztechnik, Schönaich (1. Mai 2026) </p>
<p><b>50 Jahre</b> <br />
Waidelich GmbH, Bauunternehmung, Weil der Stadt (1. April 2026) <br />
Rudi Kalb, Glaserei, Renningen (20. April 2026) </p>
<p><b>25 Jahre</b> <br />
Bernd Ugele Klempnerei, Herrenberg (1. Juni 2026) <br />
F1 Friseursalon GmbH, Böblingen (10. Mai 2026)  <br />
Rolf Stoll, Bautrocknung, Weil im Schönbuch (1. Juli 2026) <br />
Kammerlander KML GmbH, Elektrotechnik, Schönaich (25. Juli 2026) </p>
<p><b>Kreis Esslingen</b> </p>
<p><b>125 Jahre</b> <br />
Möbelhaus Bluthardt GmbH, Esslingen (6. Februar 2026) </p>
<p><b>100 Jahre</b> <br />
Karl Wörner Sanitärtechnik e.K. Inhaber Markus Wörner, Filderstadt (1. Juli 2026) <br />
Autohaus Roos GmbH, Nürtingen (1. Juli 2026) </p>
<p><b>75 Jahre</b> <br />
Horst Münzenmaier, Münzenmaier Blechbearbeitung, Altbach (2. Mai 2026) <br />
Max Draenert Apparatebau GmbH &amp; Co. KG, Deizisau (15. Mai 2026) </p>
<p><b>50 Jahre</b> <br />
Fliesenfachgeschäft bubeck GmbH, Aichtal (1. Mai 2026) <br />
ACS Medientechnik GmbH, Leinfelden-Echterdingen (7. Mai 2026) <br />
Bruno Großmann e.K. (Inh. Katja Großmann-Eichhorn), Wendlingen (29. Juni 2026) <br />
Werner Sämann, Stuckateurbetrieb GmbH &amp; Co. KG, Deizisau (15. Juli 2026) </p>
<p><b>25 Jahre</b> <br />
S.E.M. Schreinerei und Renovierungs GmbH, Notzingen (1. Mai 2026) <br />
Henzler GmbH, Glaserei, Großbettlingen (28. Mai 2026) <br />
G + K Rohrreinigung GmbH, Baltmannsweiler (5. Juni 2026) <br />
Dieter Öhler Zahntechnisches Labor, Stuttgart (20. Juli 2026) <br />
Seyfried &amp; Wiedemann Meisterbetrieb GmbH, Zimmerei, Frickenhausen (26. Juli 2026) </p>
<p><b>Kreis Ludwigsburg</b> </p>
<p><b>75 Jahre</b> <br />
Friedrich Rühle, Zimmerei, Ingersheim (10. Juli 2026) <br />
Hermann GmbH Bauunternehmen, Kirchheim/Neckar (1. Juni 2026) </p>
<p><b>50 Jahre</b> <br />
Hoch- und Stahlbetonbau Kratzer + Rieber GmbH &amp; Co. KG, Remseck (1. Mai 2026) <br />
Reustle GmbH Kraftfahrzeugtechnik, Karosserie- und Fahrzeugbau, Löchgau (1. Juli 2026) </p>
<p><b>25 Jahre</b> <br />
Markus Embacher, Maler- und Lackierwerkstätte, Ditzingen (1. Mai 2026) <br />
Ewald Klotz und Mirjam Klotz Fleischerei, Remseck (1. Mai 2026) <br />
Martin Schaible, Zimmerei, Korntal-Münchingen (1. Mail 2026) <br />
Mladen Holetic, Installateur- und Heizungsbaubetrieb, Möglingen (1. Mai 2026) <br />
Peter Fanzott, Kraftfahrzeugtechnik, Tamm (1. Juni 2026) <br />
Mark Kosar, Elektrotechnik, Großbottwar (15. Mai 2026) <br />
WKS Wärme-Kälte-Schallschutz-Technik GmbH, Freiberg am Neckar (20. Juni 2026) <br />
Thomas Deuster, Feinwerkmechanik, Sachsenheim (24. Juni 2026) <br />
Frank Braun, Elektrotechnik, Kornwestheim (1. Juli 2026) <br />
Tanja Sarnow, Friseurgeschäft, Pleidelsheim (1. Juli 2026) <br />
SCANIA Vertrieb und Service GmbH, Kraftfahrzeugtechnik, Möglingen (12. Juli 2026) <br />
Thomas Zeltwanger, Montagebau, Murr (1. Juni 2026)  <br />
Michael Schmidt, Kraftfahrzeugtechnik, Kirchheim/Neckar (11. Mai 2026) </p>
<p><b>Kreis Göppingen</b> </p>
<p><b>50 Jahre</b> <br />
Autohaus Wilhelm Maier GmbH &amp; Co. KG, Kuchen (11. Mai 2026) <br />
Rita Höllwarth, Rollladen- und Sonnenschutztechnik, Bad Boll (3. Mai 2026) </p>
<p><b>25 Jahre</b> <br />
Daubenschütz Wassertechnik GmbH, Drackenstein (15. Mai 2026) <br />
Markus Hubrig, Klempnerei, Installateur- und Heizungsbaubetrieb, Börtlingen (4. Juli 2026) <br />
Michael Kadow, Kraftfahrzeugtechnik, Gingen (1. Juli 2026) <br />
Limmer GmbH, Fertiggaragen, Hof- und Wegebau, Albershausen (11. Juli 2026)         <br />
Manuel Neumeister, Bodenleger-, Holz- und Bautenschutz-, Montagebaubetrieb, Böhmenkirch (1. Januar 2026) </p>
<p><b>Rems-Murr-Kreis</b> </p>
<p><b>200 Jahre</b> <br />
Elser GmbH Holzbau, Murrhardt (1. Januar 2026) </p>
<p><b>100 Jahre</b> <br />
Karl Bürkle, Baumeister GmbH &amp; Co. KG, Fellbach (25. Juni 2026) <br />
Möbel-Graf GmbH, Schreinerei, Berglen (1. Juli 2026) </p>
<p><b>75 Jahre</b> <br />
Siess Stuckateur GmbH, Kirchberg an der Murr (1. Mai 2026) </p>
<p><b>50 Jahre</b> <br />
Borntraeger GmbH, Elektrotechnik, Sulzbach an der Murr (1. Juli 2026) </p>
<p><b>25 Jahre</b> <br />
Simone Kalischko, Kosmetikstudio, Schorndorf (1. Juni 2026) <br />
Michael Schür e.K., die Raumexperten, Welzheim (1. Juni 2026) <br />
Einbauservice Benkö GmbH, Kraftfahrzeugtechnik, Karosserie- und Fahrzeugbau, Backnang (11. Juni 2026)  <br />
Adrian Ungermann, Elektrotechnik, Backnang (5. Juni 2026) <br />
Marc Dillinger, Zahntechnisches Labor, Fellbach (1. Juli 2026) <br />
Udo Sahner Kraftfahrzeugtechnik, Besigheim (1. Mai 2026) </p>
<p><b>Arbeitnehmerjubiläen (Jubiläumsdatum in Klammern) </b> </p>
<p><b>Stadtkreis Stuttgart</b> </p>
<p><b>25 Jahre</b> <br />
Bruno Andre Rodrigues Barbosa, Facharbeiter für Tief- und Straßenbau, Stuttgart, bei der Julius Bach Bauunternehmung, Stuttgart (30. Juli 2026) <br />
Hanna Gülanay, Facharbeiter für Tief- und Straßenbau, Sindelfingen, bei der Julius Bach Bauunternehmung, Stuttgart (7. Juni 2026) <br />
Markus Bauer, Projektleiter, Stuttgart, bei der Nägele Stuttgart GmbH, Denkendorf (15. Juni 2026) <br />
Avni Lokaj, Kranfahrer, Stuttgart, bei der Berthold Kuhnle Bauunternehmung GmbH &amp; Co. KG, Waiblingen (28. Mai 2026) </p>
<p><b>Kreis Böblingen</b> </p>
<p><b>25 Jahre</b> <br />
Omer Imeri, Stuckateur, Weil der Stadt, bei der Mingram Stukkateurbetriebs GmbH, Gerlingen (14. Mai 2026) </p>
<p><b>Kreis Esslingen</b> </p>
<p><b>50 Jahre</b> <br />
Klaus Hartmann, Malermeister, Weilheim, bei Chris Hartmann, Maler- und Lackierbetrieb, Holzmaden (1. Juli 2026) </p>
<p><b>25 Jahre</b> <br />
Alen Smikic, Projektleiter, Gas- und Wasserinstallateur, Wernau, bei der K. Haug &amp; K. Sohn GmbH &amp; Co. KG, Esslingen (7. Mai 2026) </p>
<p><b>Kreis Ludwigsburg</b> </p>
<p><b>40 Jahre</b> <br />
Michael Beck, Maler und Lackierer, Ludwigsburg, bei der Ulrich-Krehl-Kalesse Malermeister GmbH, Ludwigsburg (10. Juli 2026) </p>
<p><b>25 Jahre</b> <br />
Adem Gülgönül, Produktionsmitarbeiter, Großbottwar, bei der Hörner Präzisionsmechanik GmbH, Steinheim (2. Juli 2026) <br />
Betina Krämer, Friseurin, Steinheim an der Murr, bei Marcus Krämer, Steinheim an der Murr (1. Juni 2026) </p>
<p><b>Kreis Göppingen</b> </p>
<p><b>40 Jahre</b> <br />
Claudia Irtingkauf, Kaufmännische Mitarbeiterin im Abrechnungswesen, Eislingen, bei der Stahlbau Nägele GmbH, Eislingen (1. Juli 2026) </p>
<p><b>25 Jahre</b> <br />
Marc Wilhelm, Assistent der Geschäftsleitung, Rechberghausen, bei der Stahlbau Nägele GmbH, Eislingen (1. Juli 2026) <br />
Torsten Götz, Bauleiter, Deggingen, bei der Georg Moll Tief- + Straßenbau GmbH + Co. KG, Gruibingen (5. Juni 2026) <br />
Bernd Tolksdorf, Elektroinstallateur, Süßen, bei der Peter Nägele GmbH, Süßen (1. Mai 2026) </p>
<p><b>Rems-Murr-Kreis</b></p>
<p><b>25 Jahre</b> <br />
Harald Küster, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Fellbach, bei der Sieber Elektrotechnik GmbH, Kernen im Remstal (16. Juli 2026) </div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ohne Weiterbildung keine Energiewende: Handwerk fordert bessere Förderung</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/24/ohne-weiterbildung-keine-energiewende-handwerk-fordert-bessere-frderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Handwerkskammer Region Stuttgart]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 07:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[bafög]]></category>
		<category><![CDATA[bildungsakademie]]></category>
		<category><![CDATA[energiewende]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Energiewende, Digitalisierung und tausende anstehende Betriebsübergaben erhöhen den Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften im Handwerk. Die Handwerkskammer Region Stuttgart fordert daher eine stärker finanzielle Förderung der Höheren Berufsbildung durch das Aufstiegs-BAföG, um die Zukunftsfähigkeit der Betriebe zu sichern. Die Anforderungen an Handwerksbetriebe wachsen rasant: Die Energiewende, neue gesetzliche Vorgaben, Digitalisierung und der Einsatz Künstlicher Intelligenz schaffen<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/24/ohne-weiterbildung-keine-energiewende-handwerk-fordert-bessere-frderung/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Ohne Weiterbildung keine Energiewende: Handwerk fordert bessere Förderung</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/24/ohne-weiterbildung-keine-energiewende-handwerk-fordert-bessere-frderung/" data-wpel-link="internal">Ohne Weiterbildung keine Energiewende: Handwerk fordert bessere Förderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Energiewende, Digitalisierung und tausende anstehende Betriebsübergaben erhöhen den Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften im Handwerk. Die Handwerkskammer Region Stuttgart fordert daher eine stärker finanzielle Förderung der Höheren Berufsbildung durch das Aufstiegs-BAföG, um die Zukunftsfähigkeit der Betriebe zu sichern.</b></p>
<p>Die Anforderungen an Handwerksbetriebe wachsen rasant: Die Energiewende, neue gesetzliche Vorgaben, Digitalisierung und der Einsatz Künstlicher Intelligenz schaffen neue Aufgaben und Geschäftsfelder. Gleichzeitig stehen allein in der Region Stuttgart in den kommenden Jahren rund 5.000 Handwerksbetriebe zur Übergabe an die nächste Generation bereit. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, braucht das Handwerk mehr qualifizierte Fach- und Führungskräfte.</p>
<p>„Die Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft werden nicht ohne gut ausgebildete Handwerkerinnen und Handwerker gelingen. Ob Energiewende, klimafreundliches Bauen, Digitalisierung oder Betriebsübernahmen – dafür braucht es Menschen mit spezialisiertem Fachwissen und unternehmerischen Kompetenzen“, betont Rainer Reichhold, Präsident der Handwerkskammer Region Stuttgart.</p>
<p><b>Reform des Aufstiegs-BAföG reicht nicht aus</b></p>
<p>Die Handwerkskammer begrüßt die im Entwurf des Fünften Gesetzes zur Änderung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) vorgesehenen Verbesserungen. Jedoch bleibe die Reform hinter den tatsächlichen Bedürfnissen der Betriebe und Fachkräfte zurück. So werde weiterhin keine zweite Fortbildung auf derselben Qualifikationsstufe gefördert – obwohl Spezialisierungen in vielen Gewerken immer wichtiger werden. Und während akademische Bildungswege weitgehend gebührenfrei sind, müssen angehende Meister:innen, Betriebswirt:innen oder Spezialist:innen im Handwerk auch zukünftig erhebliche Eigenanteile und Zinskosten bei KfW-Darlehen tragen.</p>
<p>„Wer heute eine Weiterbildung absolviert, investiert nicht nur in die eigene Karriere, sondern übernimmt Verantwortung für die Zukunft seines Betriebs und unseres Wirtschaftsstandorts. Deshalb brauchen wir Förderbedingungen, die die Höhere Berufsbildung attraktiver machen und berufliche Bildungswege als gleichwertig zu akademischen Bildungswegen behandeln“, fordert Reichhold.</p>
<p><b>Qualifizierte Fachkräfte sichern Energiewende</b></p>
<p>Allein im vergangenen Jahr qualifizierten sich rund 200 Handwerkerinnen und Handwerker an der Bildungsakademie der Handwerkskammer Region Stuttgart für Führungsaufgaben, Betriebsübernahmen oder neue Aufgaben im Zuge der Energiewende. „Weiterbildung verlangt Einsatz und Durchhaltevermögen, deshalb freut es uns sehr, dass so viele diesen Weg gegangen sind“, so Peter Friedrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart. „Doch das Handwerk braucht noch mehr hochqualifizierte Fachkräfte: Nur wer sich weiterbildet, bleibt handlungsfähig und gestaltet Veränderungen aktiv mit.“</p>
<p>Einer der diesjährigen Absolventen ist <b>Maximilian Fauser aus Stuttgart</b>. Der Installateur- und Heizungsbaumeister ist Gebietsleiter bei der Firma perma-trade und bildete sich zum <b>Gebäudeenergieberater (HWK) </b>weiter, um sich gezielt für die wachsenden Anforderungen im Bereich Klimaschutz und Energieeffizienz zu qualifizieren. „Die Weiterbildung war für mich eine echte Investition in die Zukunft. Sie hat mir nicht nur fachlich neue Perspektiven eröffnet, sondern auch den Anstoß gegeben, mich nebenberuflich als Gebäudeenergieberater unter dem Namen „Commitment-Energy“ selbstständig zu machen“, berichtet Fauser. Gebäudeenergieberater unterstützen Eigentümer und Unternehmen dabei, Gebäude energetisch zu optimieren und Energiekosten zu senken. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende.</p>
<p>Auch <b>Paul Grünberger aus Korb,</b> Servicetechniker der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) bei der Rolf Knapp GmbH, setzt auf zusätzliche Qualifikationen. Er absolvierte den an der Bildungsakademie entwickelten Kurs zum <b>SHK-Experten für Nachhaltige Gebäudetechnik</b> – deutschlandweit die erste Möglichkeit für SHK-Fachkräfte, sich umfassend zu technischen Gebäudesystemen wie Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen weiterzubilden. Der Lehrgang qualifiziert Fachkräfte für genau jene Aufgabenfelder, die für die Transformation des Gebäudesektors immer wichtiger werden. „Ich wollte technisch nicht abgehängt werden“, sagt Grünberger. „Die vertieften Kenntnisse helfen mir jetzt dabei, Probleme an Kundenanlagen schneller und gezielter zu lösen. Außerdem bin ich deutlich vielseitiger einsetzbar.“</p>
<p><b>Weiterbildung stärkt Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks</b></p>
<p>Für die Handwerkskammer steht fest: Ohne Investitionen in die Höhere Berufsbildung werden weder die Energiewende noch die Sicherung von Betriebsnachfolgen erfolgreich gelingen. „Gut qualifizierte Fachkräfte sind der Schlüssel für Innovation, Wertschöpfung und Wachstum im Handwerk. Wer sich weiterbildet, schafft die Grundlage für neue Geschäftsfelder, übernimmt Führungsverantwortung oder führt künftig selbst einen Betrieb. Deshalb muss die Politik die Weiterbildung deutlich stärker finanziell fördern“, so Kammerpräsident Reichhold.</p>
<p>Informationen zu den verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten finden Sie auf der Website der Bildungsakademie der Handwerkskammer Region Stuttgart: <a href="http://www.bia-stuttgart.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.bia-stuttgart.de/</a></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/24/ohne-weiterbildung-keine-energiewende-handwerk-fordert-bessere-frderung/" data-wpel-link="internal">Ohne Weiterbildung keine Energiewende: Handwerk fordert bessere Förderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gute Perspektiven für junge Menschen: Handwerk bleibt starke Ausbildungsbranche</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/15/gute-perspektiven-fr-junge-menschen-handwerk-bleibt-starke-ausbildungsbranche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Handwerkskammer Region Stuttgart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 09:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/15/gute-perspektiven-fr-junge-menschen-handwerk-bleibt-starke-ausbildungsbranche/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Während in vielen Wirtschaftsbereichen das Angebot an Ausbildungsplätzen zurückgeht, bleibt das Handwerk ein verlässlicher Partner der beruflichen Bildung. Denn um die aktuellen Zukunftsaufgaben wie Digitalisierung, Energiewende sowie Infrastruktur- und Wohnungsbau umzusetzen, braucht es qualifizierte Fachkräfte. Die Handwerkskammer Region Stuttgart betont deshalb die guten Ausbildungschancen im Handwerk und fordert gleichzeitig Investitionen in die Qualität der beruflichen<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/15/gute-perspektiven-fr-junge-menschen-handwerk-bleibt-starke-ausbildungsbranche/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Gute Perspektiven für junge Menschen: Handwerk bleibt starke Ausbildungsbranche</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/15/gute-perspektiven-fr-junge-menschen-handwerk-bleibt-starke-ausbildungsbranche/" data-wpel-link="internal">Gute Perspektiven für junge Menschen: Handwerk bleibt starke Ausbildungsbranche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Während in vielen Wirtschaftsbereichen das Angebot an Ausbildungsplätzen zurückgeht, bleibt das Handwerk ein verlässlicher Partner der beruflichen Bildung. Denn um die aktuellen Zukunftsaufgaben wie Digitalisierung, Energiewende sowie Infrastruktur- und Wohnungsbau umzusetzen, braucht es qualifizierte Fachkräfte. Die Handwerkskammer Region Stuttgart betont deshalb die guten Ausbildungschancen im Handwerk und fordert gleichzeitig Investitionen in die Qualität der beruflichen Bildung.</b></p>
<p>In vielen Branchen wird über sinkende Ausbildungszahlen und fehlende Lehrstellen diskutiert. Das Handwerk setzt dagegen ein anderes Signal: Tausende Betriebe in der Region bilden aus und bieten jungen Menschen zahlreiche Einstiegsmöglichkeiten in einen qualifizierten Beruf. Gleichzeitig bleibt die Besetzung vieler Ausbildungsplätze eine Herausforderung. Um mehr junge Menschen für die handwerklichen Berufe zu gewinnen, setzt das Handwerk auf attraktive Karriereperspektiven und eine hochwertige Ausbildung.</p>
<p>„Das Handwerk steht für Chancen und Perspektiven. Während Ausbildungsplätze in anderen Bereichen knapper werden, bieten unsere Betriebe weiterhin jungen Menschen die Möglichkeit, mit einer Ausbildung den Grundstein für ihre berufliche Zukunft zu legen“, betont Handwerkskammerpräsident Rainer Reichhold. „Gute Ausbildungsqualität ist dabei die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg, Innovation und gesellschaftliche Stabilität. So sichern wir die qualifizierten Fachkräfte von morgen.“</p>
<p><b>Handwerk schafft Chancen für die Fachkräfte von morgen</b></p>
<p>Bei der Vollversammlung der Handwerkskammer Region Stuttgart am 13. Juli wurden daher in einem Podiumsgespräch vier verschiedene Perspektiven auf die aktuelle Ausbildungssituation im Handwerk eingebracht.</p>
<p>Stephanie Nägele-Molitor, Mitglied der Geschäftsleitung und Ausbildungsleitung der Stahlbau Nägele GmbH, wurde als „Deutschlands beste Ausbilderin im Handwerk 2025“ ausgezeichnet. Sie beobachtet, dass vor allem gute Kommunikation eine gute Ausbildung ausmacht: „Die jungen Menschen möchten mitentscheiden, möchten ehrliches Feedback. Das heißt, wir müssen als Unternehmen stärker mit Ihnen kommunizieren und am Puls der Zeit bleiben.“ Der Einsatz würde sich lohnen: Nahezu alle Azubis blieben als qualifizierte Fachkräfte im Betrieb.</p>
<p>Die Sicht der Berufsschule kommt von Felix Winkler, Geschäftsführender Schulleiter der Gewerblichen Schulen Stuttgart, Schule für Farbe und Gestaltung. Herausfordernd sei für die Lehrkräfte, mit der geringen Aufmerksamkeitsspanne der Jugendlichen und gleichzeitig der steigenden Heterogenität der Schulklassen umzugehen. Gleichzeitig gebe es aktuell beste Chancen, junge Menschen fürs Handwerk zu gewinnen: „Die Handwerksberufe werden nicht so leicht durch KI ersetzt, das weiß die junge Generation und das kommt gut an.“</p>
<p>Ilian Freude hat gerade seinen Gesellenabschluss in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik absolviert und konnte noch frisch auf die eigene Ausbildung zurückblicken: „Besonders die Sinnhaftigkeit und Vielseitigkeit im Handwerk motiviert, aber auch zu wissen, wie kann ich mich nach der Ausbildung noch weiterentwickeln“, stellt er fest. Er selbst sei aktuell an der Meisterschule und freue sich darauf, bald selbst ausbilden zu können.</p>
<p>„Gerade in Zeiten, in denen viele Jugendliche Schwierigkeiten haben, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden, ist das Handwerk ein wichtiger Anker auf dem Ausbildungsmarkt“, resümiert Peter Friedrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart. „Unsere Betriebe bieten vielfältige Karrierewege – vom Gesellenbrief über den Meister bis hin zur Unternehmensübernahme. Die Qualität der Ausbildung entscheidet dabei mit darüber, ob sich junge Menschen für diesen Weg entscheiden.“</p>
<p><b>Qualität sichtbar machen und weiterentwickeln</b></p>
<p>Die Handwerkskammer Region Stuttgart unterstütze daher mit dem Zertifizierungsprogramm primAQ ihre Mitgliedsbetriebe dabei, Ausbildungsqualität systematisch zu überprüfen und weiterzuentwickeln, so Friedrich. Im Mittelpunkt stehen Kriterien wie eine strukturierte Ausbildungsplanung, feste Ansprechpartner, regelmäßige Feedbackgespräche und eine intensive Betreuung der Auszubildenden. „Wer sich für eine Ausbildung im Handwerk entscheidet, soll sich darauf verlassen können, bestmöglich begleitet und gefördert zu werden“, so Friedrich. „Das Qualitätssiegel macht gute Ausbildung sichtbar und stärkt die Attraktivität der Betriebe für junge Menschen.“</p>
<p><b>Handwerk fordert mehr Unterstützung</b></p>
<p>Ein wesentlicher Garant für die Ausbildungsqualität im Handwerk ist die Überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) an speziellen Bildungszentren des Handwerks. Sie ergänzt die Ausbildung in Betrieb und Berufsschule und stellt sicher, dass Auszubildende alle relevanten beruflichen Fertigkeiten erlernen. Damit sorgt die ÜBA für ein einheitliches Ausbildungsniveau und unterstützt den Technologietransfer in die Betriebe. Jedoch steigen die Kosten für moderne Werkstätten, digitale Ausstattung und qualifiziertes Bildungspersonal kontinuierlich, warnt Kammerpräsident Rainer Reichhold.</p>
<p>Aus Sicht des Handwerks braucht es deshalb weitere Investitionen in die berufliche Bildung. Neben der finanziellen Förderung für moderne Bildungsstätten seien insbesondere eine bessere personelle Ausstattung der beruflichen Schulen, die Sicherung von Ausbildungskapazitäten sowie eine stärkere Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung notwendig. „Gerade weil das Handwerk jungen Menschen weiterhin so viele Ausbildungs- und Karrierechancen bietet, müssen die politischen Rahmenbedingungen stimmen“, fordert Reichhold. „Außerdem steigen die Erwartungen an die berufliche Bildung stetig. Damit das Handwerk auch künftig die Fachkräfte für Transformation, Klimaschutz und Digitalisierung ausbilden kann, brauchen wir verlässliche Unterstützung für unsere Bildungsstätten.“</p>
<p><b>Die Handwerkskammer Region Stuttgart fordert:</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Berufliche Bildung finanziell stärken</b> – gleiche Förderchancen wie im akademischen Bereich schaffen.</li>
<li><b>Investitionen in moderne Bildungsstätten </b>– Neubau, Ausstattung und Modernisierung verlässlich fördern.</li>
<li><b>Innovationen ermöglichen</b> – Räume für neue Qualifikationen und Zukunftsberufe schaffen.</li>
</ul>
<p>Welche weiteren Forderungen das Handwerk unter anderem zu den Themen Arbeitsrecht, Fachkräftesicherung und Energiewende stellt, kann im aktuellen <b>Handwerkspolitischen Bericht</b> nachgelesen werden: <a href="http://www.hwk-stuttgart.de/hwpb0726" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.hwk-stuttgart.de/hwpb0726</a></p>
<p><b>Hintergrundinformation </b></p>
<p>Die ehrenamtlich tätige Vollversammlung ist das oberste Entscheidungsorgan der Handwerkskammer. Sie setzt sich aus 39 Delegierten zusammen, 13 sind Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitnehmergruppe, 26 Mitglieder vertreten das selbstständige Handwerk und das handwerksähnliche Gewerbe. Sie werden alle fünf Jahre von den Mitgliedsbetrieben gewählt, bestimmen maßgeblich die Grundsatzentscheidungen der Handwerkskammer und üben das Budgetrecht aus. Im Einzelnen entscheidet die Vollversammlung unter anderem über den Haushaltsplan, die Haushaltssatzung, die Grundbeiträge und den Umlagesatz. Außerdem wählt die Vollversammlung aus ihrer Mitte die Präsidentin oder den Präsidenten, die Stellvertretung, den Vorstand und die Ausschussmitglieder.</p></div>
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		<title>Verborgene Potenziale nutzen: Wege zur Fachkräftesicherung in der Region Stuttgart</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/14/verborgene-potenziale-nutzen-wege-zur-fachkrftesicherung-in-der-region-stuttgart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Handwerkskammer Region Stuttgart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 08:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[betriebe]]></category>
		<category><![CDATA[Bosch;]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als doppelt so viele unbesetzte Stellen wie heute: Bis 2035 könnte der Fachkräftebedarf in der Region Stuttgart auf rund 108.000 offene Stellen anwachsen. Wie Unternehmen diesem Trend begegnen können und welche Potenziale bislang ungenutzt bleiben, zeigen Handwerkskammer, IHK und Welcome Service Region Stuttgart bei der gemeinsamen Veranstaltung „Internationale Fachkräfte im Fokus – Strategien für eine starke<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/14/verborgene-potenziale-nutzen-wege-zur-fachkrftesicherung-in-der-region-stuttgart/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Verborgene Potenziale nutzen: Wege zur Fachkräftesicherung in der Region Stuttgart</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Mehr als doppelt so viele unbesetzte Stellen wie heute: Bis 2035 könnte der Fachkräftebedarf in der Region Stuttgart auf rund 108.000 offene Stellen anwachsen. Wie Unternehmen diesem Trend begegnen können und welche Potenziale bislang ungenutzt bleiben, zeigen <b>Handwerkskammer, IHK und Welcome Service Region Stuttgart </b>bei der gemeinsamen Veranstaltung „Internationale Fachkräfte im Fokus – Strategien für eine starke Region“ am 27. Juli.</p>
<p><b>Fachkräfte als Schlüssel für die Zukunft</b></p>
<p>Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, Personalverantwortliche, Arbeitskräfte sowie internationale Fachkräfte und zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, wie Fachkräftepotenziale erschlossen werden können – von internationalen Recruiting-Strategien bis zu Weiterbildungs- oder Qualifizierungsprogrammen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem noch wenig bekannten Validierungsverfahren, mit dem berufliche Kompetenzen auch ohne formalen Abschluss offiziell anerkannt werden können.</p>
<p>„Der hohe Fachkräftebedarf lässt sich nicht allein durch neue Bewerberinnen und Bewerber lösen. Wir müssen auch die Kompetenzen sichtbar machen und weiterentwickeln, die längst in den Betrieben der Region vorhanden sind. Genau hier setzen wir mit unseren Angeboten an“, sagt Gabriele Hanisch, Geschäftsführerin Unternehmensservice der Handwerkskammer Region Stuttgart.</p>
<p>„Das Validierungsverfahren bietet Menschen die Chance, ihre im Berufsleben erworbenen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse offiziell bewerten und zertifizieren zu lassen“, sagt Andrea Bosch, Leiterin der Abteilung Berufliche Bildung und Fachkräfte der IHK Region Stuttgart. „Für viele bedeutet diese Anerkennung enorm viel, weil ihre Kompetenzen sichtbar und vergleichbar werden.“</p>
<p>„Deutschland braucht qualifizierte Zuwanderung, aber internationale Arbeitskräfte und Arbeitgeber finden oft noch nicht gut zusammen. Mit der Veranstaltung wollen wir deshalb Wissen vermitteln, Austausch ermöglichen und zeigen, wer in der Region Stuttgart Arbeitgeber und internationale Fachkräfte unterstützt“, sagt Dr. Verena Andrei, Leiterin Welcome Service Region Stuttgart und Welcome Center Stuttgart.</p>
<p><b>Kompetenzen sichtbar machen: Das Validierungsverfahren</b></p>
<p>Ein Baustein der Fachkräftesicherung ist das seit 2025 gesetzlich verankerte Validierungsverfahren. Es richtet sich an Menschen ab 25 Jahren, die über langjährige Berufserfahrung verfügen, jedoch keinen formalen Abschluss in ihrem Beruf besitzen. Durch praktische Aufgaben werden ihre beruflichen Kompetenzen festgestellt, mit den Anforderungen einer regulären Berufsausbildung verglichen und bei entsprechender Übereinstimmung offiziell anerkannt. So werden ihre beruflichen Fähigkeiten sicht- und nachweisbar, während die Betriebe eine bessere Grundlage erhalten, um Mitarbeitende ihrer Qualifikation entsprechend einzusetzen und gezielt weiterzuentwickeln.</p>
<p>Bei der IHK Region Stuttgart wurden im Jahr 2026 bereits neun Validierungen abgeschlossen. Fünf weitere sind im laufenden Jahr bereits terminiert und eine befindet sich noch in der Vorbereitung. Für den Zeitraum 2025–2026 beträgt die Gesamtzahl der abgeschlossenen Validierungen somit 16. „Im vergangenen Jahr haben wir einen jungen Mann validiert, der seine langjährige Berufserfahrung als Fachkraft für Lagerlogistik offiziell bestätigen lassen wollte. Dank der erfolgreich bestandenen Validierung konnte er sich auf eine verantwortungsvollere Stelle bewerben – und hat die Stelle auch bekommen. Solche Erfolgsgeschichten zeigen, welche persönlichen und beruflichen Perspektiven eine Validierung eröffnen kann“, betont Andrea Bosch.</p>
<p>Bei der Handwerkskammer Region Stuttgart gingen im ersten Halbjahr 2026 bereits 30 Anträge auf Validierung in verschiedenen Gewerken ein. Der Bedarf und das Interesse könnte in den kommenden Jahren weiter zunehmen, sagt Daniel Piepenbrink, Feststeller im Validierungsverfahren für Kfz-Mechatroniker und selbst langjähriger Handwerksmeister: „Wir haben nicht mehr genügend qualifizierte Fachkräfte auf dem Markt. Umso wichtiger ist es, vorhandene Kompetenzen von langjährigen Mitarbeitenden ohne Abschluss zu erkennen und zu nutzen. Dafür muss die Berufsvalidierung noch bekannter werden.“ Das Verfahren sei nicht nur für Menschen mit internationalem Hintergrund interessant, sondern auch für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger.</p>
<p><b>Veranstaltung auf einen Blick</b></p>
<p><b>Internationale Fachkräfte im Fokus – Strategien für eine starke Region</b><br />
<b>Datum:</b> 27. Juli, 13 bis 16 Uhr<br />
<b>Ort:</b> Handwerkskammer Region Stuttgart, Heilbronner Straße 43, 70191 Stuttgart</p>
<p><b>Anmeldung und weitere Informationen:</b> <a href="http://www.hwk-stuttgart.de/internationale-Fachkraefte-im-Fokus" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.hwk-stuttgart.de/internationale-Fachkraefte-im-Fokus</a></div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
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		<title>28.000 Betriebe stehen vor Übergabe – Handwerk startet neue Unternehmensbörse</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/09/28-000-betriebe-stehen-vor-bergabe-handwerk-startet-neue-unternehmensbrse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Handwerkskammer Region Stuttgart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 08:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[baden]]></category>
		<category><![CDATA[betriebe]]></category>
		<category><![CDATA[bleibt]]></category>
		<category><![CDATA[handwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[region]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund 28.000 Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg stehen in den kommenden fünf Jahren vor einer Übergabe oder Schließung. Das zeigt eine aktuelle Sonderumfrage von Handwerk BW. Mit der neuen „Unternehmensbörse Handwerk“ soll die Nachfolgesuche erleichtert werden. Zugleich fordern die baden-württembergischen Handwerkskammern und Handwerk BW, erfolgreiche Programme wie „Next Generation Handwerk“ dauerhaft fortzuführen. Zum 1. Juli 2026 ist<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/09/28-000-betriebe-stehen-vor-bergabe-handwerk-startet-neue-unternehmensbrse/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about 28.000 Betriebe stehen vor Übergabe – Handwerk startet neue Unternehmensbörse</span>[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Rund 28.000 Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg stehen in den kommenden fünf Jahren vor einer Übergabe oder Schließung. Das zeigt eine aktuelle Sonderumfrage von Handwerk BW. Mit der neuen „Unternehmensbörse Handwerk“ soll die Nachfolgesuche erleichtert werden. Zugleich fordern die baden-württembergischen Handwerkskammern und Handwerk BW, erfolgreiche Programme wie „Next Generation Handwerk“ dauerhaft fortzuführen.</b></p>
<p>Zum 1. Juli 2026 ist in Baden-Württemberg die neue Unternehmensbörse Handwerk gestartet. Die acht Handwerkskammern im Land bringen damit Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber sowie Nachfolgeinteressierte gezielter zusammen. Für das baden-württembergische Handwerk ist das ein wichtiger Baustein, um den Generationenwechsel zu sichern. Denn nach einer aktuellen Sonderumfrage stehen in den kommenden fünf Jahren rund 28.000 Handwerksbetriebe im Land vor einer Übergabe oder Schließung.</p>
<p>„Die Nachfolgefrage entscheidet darüber, ob funktionierende Handwerksbetriebe erhalten bleiben oder vom Markt verschwinden. Jeder Betrieb, der mangels Nachfolge schließen muss, bedeutet den Verlust von Arbeitsplätzen, Ausbildungsplätzen, ortsnaher Versorgung und wertvollem Know-how. Deshalb braucht es eine leistungsfähige Beratung mit mehr digitaler Vermittlung“, sagt Rainer Reichhold, Präsident von Handwerk BW.</p>
<p>Über die Unternehmensbörse können Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhaber kostenfrei Inserate veröffentlichen. Nachfolgeinteressierte können individuelle Suchprofile anlegen. Eine intelligente Matching-Funktion gleicht verifizierte Betriebe und Interessierte anhand von Kriterien wie Gewerk, Region, Qualifikation oder Betriebsgröße ab. Nutzerinnen und Nutzer erhalten passende Vorschläge, sobald ein Inserat zu ihrem Profil passt.</p>
<p>„Mit Next Generation Handwerk machen wir Mut zur Selbstständigkeit: Sein eigener Chef sein, seine eigenen Ideen verwirklichen und etwas schaffen, das bleibt. Mit unserer Unternehmensbörse bieten wir optimale Vermittlung und Beratung aus einer Hand“, sagt Peter Friedrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart. „Bis zu 5.000 Betriebe in der Region Stuttgart suchen in den nächsten 5 Jahren echte Unternehmer als Übernehmer.“</p>
<p>Die Unternehmensbörse ist eng mit den Beratungsteams der Handwerkskammern verzahnt. Die Expertinnen und Experten begleiten Betriebe und Nachfolgeinteressierte bei Fragen der Unternehmensbewertung, Finanzierung, rechtlichen Ausgestaltung und betriebswirtschaftlichen Planung: „Wer den Schritt in die Selbstständigkeit plant, muss nicht bei null anfangen. Die Übernahme eines bestehenden Betriebs bietet eingespielte Teams, gewachsene Kundenbeziehungen und bewährte Strukturen“, so Reichhold.</p>
<p>Die Unternehmensbörse und die Übergabeberatung sind Teil des Projekts Next Generation Handwerk, gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg im Rahmen der Kampagne „Nachfolge BW“. Die baden-württembergischen Handwerkskammern und Handwerk BW fordern, dieses erfolgreiche Unterstützungsangebot dauerhaft fortzuführen. „Programme wie Next Generation Handwerk oder auch die Übergabeberatung der handwerkseigenen Beratungsgesellschaft BWHM dürfen nicht auslaufen. Wer die Zukunft des Handwerks sichern will, muss Betriebsnachfolgen genauso fördern wie Existenzgründungen“, betont Reichhold.</p>
<p>Wer einen Handwerksbetrieb übernehmen oder eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger finden möchte, kann sich ab sofort kostenfrei auf der Unternehmensbörse Handwerk registrieren: <a href="http://www.nachfolge-im-handwerk.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.nachfolge-im-handwerk.de</a></div>
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<li>
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		<title>Konjunktur: Handwerk verliert den Glauben an den schnellen Aufschwung</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/02/konjunktur-handwerk-verliert-den-glauben-an-den-schnellen-aufschwung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Handwerkskammer Region Stuttgart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 11:23:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Region Stuttgart zeichnen das Bild einer Branche, die ihre wirtschaftlichen Entscheidungen zunehmend an Unsicherheit und Risiko ausrichtet: Der Konjunkturindikator erreicht den niedrigsten Stand seit der Wirtschaftskrise 2003/2004, die Geschäftserwartungen markieren sogar den schlechtesten Wert, der jemals in einem zweiten Quartal gemessen wurde. 42 Prozent der Unternehmen planen, ihre<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/02/konjunktur-handwerk-verliert-den-glauben-an-den-schnellen-aufschwung/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Konjunktur: Handwerk verliert den Glauben an den schnellen Aufschwung</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Region Stuttgart zeichnen das Bild einer Branche, die ihre wirtschaftlichen Entscheidungen zunehmend an Unsicherheit und Risiko ausrichtet: Der Konjunkturindikator erreicht den niedrigsten Stand seit der Wirtschaftskrise 2003/2004, die Geschäftserwartungen markieren sogar den schlechtesten Wert, der jemals in einem zweiten Quartal gemessen wurde. 42 Prozent der Unternehmen planen, ihre Investitionen im kommenden Quartal zu reduzieren, lediglich elf Prozent wollen mehr investieren. Fast jeder fünfte Betrieb rechnet mit einem Personalabbau. „Die Zahlen sind ein Warnsignal für den Standort. Unsere Betriebe setzen derzeit nicht auf Wachstum, sondern versuchen sich wirtschaftlich abzusichern, was unter den Umständen verständlich ist. Doch wirtschaftliche Dynamik entsteht nur dort, wo Unternehmen bereit sind, zu investieren, auszubilden und neue Geschäftsfelder zu erschließen“, sagt Peter Friedrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart.</p>
<p>Die Erwartungen der Betriebe fallen in nahezu allen Bereichen pessimistisch aus, auch bei Aufträgen und Umsätzen. Gleichzeitig berichten vier von fünf Betrieben von steigenden Einkaufspreisen, während nur knapp ein Drittel höhere Verkaufspreise am Markt durchsetzen konnte. Die Entwicklung gehe inzwischen über eine normale Konjunkturschwäche hinaus, so Friedrich. Die Unternehmen reagieren nicht mit kurzfristigen Sparmaßnahmen, sondern verschieben langfristige Entscheidungen. Das betreffe Investitionen ebenso wie Personal oder die Entwicklung neuer Geschäftsfelder. „Wir sehen die Gefahr, dass sich dadurch die wirtschaftliche Schwäche selbst verstärkt“, warnt der Kammerchef.</p>
<p><b>Investitionsschwäche der Industrie erreicht das Handwerk</b></p>
<p>Besonders deutlich wird die Entwicklung im Bauhauptgewerbe und im Handwerk für den gewerblichen Bedarf. Beide Gewerke rechnen mit weiter sinkenden Aufträgen, planen erhebliche Investitionskürzungen und stellen sich auf eine schwierige Entwicklung in den kommenden Monaten ein. Gerade das Handwerk für den gewerblichen Bedarf gilt als wichtiger Partner der Industrie und anderer Unternehmen. Seine Entwicklung sei deshalb ein Indikator dafür, dass die Investitionsschwäche längst nicht mehr einzelne Branchen betrifft, sondern weite Teile der regionalen Wirtschaft erfasst hat, sagt Peter Friedrich: „Immer mehr Unternehmer verschieben Investitionen und stellen langfristige Entscheidungen zurück. Wer jedoch Investitionen zurückstellt, weil die Unsicherheit zu groß geworden ist, entscheidet nicht nur über das nächste Quartal, sondern über die Wettbewerbsfähigkeit von morgen.“</p>
<p>Das Handwerk der Region brauche deshalb dringend verlässliche wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, einen konsequenten Abbau bürokratischer Belastungen sowie wettbewerbsfähige Energiepreise. Denn wirtschaftliche Erholung beginnt nicht erst mit besseren Konjunkturdaten. „Jede Investition ist eine Wette auf die Zukunft. Aufgabe der Politik ist es, diese Wette wieder kalkulierbar zu machen. Unternehmen investieren dann, wenn sie darauf vertrauen können, dass sich Leistung, Risiko und Verantwortung langfristig auszahlen. Genau dieses Vertrauen muss jetzt wieder wachsen“, resümiert der Kammerchef.</p>
<p>Zum aktuellen Konjunkturbericht: <a href="http://www.hwk-stuttgart.de/konjunktur-2026-2" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.hwk-stuttgart.de/konjunktur-2026-2</a></div>
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