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	<title>Firma Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM), Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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	<description> Die beste Pressemitteilung, der beste Content, die interessantesten News…</description>
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	<title>Firma Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM), Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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		<title>Zum Internationalen Tag der Meeresschutzgebiete: Deutschland hat nichts zu feiern</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/30/zum-internationalen-tag-der-meeresschutzgebiete-deutschland-hat-nichts-zu-feiern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Artenreichtum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meeresschutzgebiete sind entscheidend für den Erhalt der Artenvielfalt (Biodiversität) in den Ozeanen, für die Regeneration erschöpfter Fischbestände, für die Dämpfung der Folgen der Klimakrise und zur Sicherung der Nahrungsversorgung von Milliarden Menschen besonders im Globalen Süden. Laut aktuellen Daten des Marine Protection Atlas sind weltweit ca. 9,8 % aller marinen Lebensräume als Meeresschutzgebiete ausgewiesen. Jedoch<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/30/zum-internationalen-tag-der-meeresschutzgebiete-deutschland-hat-nichts-zu-feiern/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Zum Internationalen Tag der Meeresschutzgebiete: Deutschland hat nichts zu feiern</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/30/zum-internationalen-tag-der-meeresschutzgebiete-deutschland-hat-nichts-zu-feiern/" data-wpel-link="internal">Zum Internationalen Tag der Meeresschutzgebiete: Deutschland hat nichts zu feiern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Meeresschutzgebiete sind entscheidend für den Erhalt der Artenvielfalt (Biodiversität) in den Ozeanen, für die Regeneration erschöpfter Fischbestände, für die Dämpfung der Folgen der Klimakrise und zur Sicherung der Nahrungsversorgung von Milliarden Menschen besonders im Globalen Süden.</b></p>
<p>Laut aktuellen Daten des <i>Marine Protection Atlas</i> sind weltweit ca. 9,8 % aller marinen Lebensräume als Meeresschutzgebiete ausgewiesen. Jedoch sind davon lediglich 3,5 % vollständig (<i>fully protected</i>) oder stark geschützt (<i>highly protected</i>).</p>
<p><b>In deutschen Meeresschutzgebieten dürfen nach wie vor Grundschleppnetze eingesetzt werden</b></p>
<p>„Deutschland hat anlässlich des MPA Day keinen Grund zum Feiern“, erklärt der Biologe Ulrich Karlowski von der Deutschen Stiftung Meeresschutz. „Im Gegenteil. Es ist unfassbar, dass ausgerechnet im Nationalpark und UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Krabbenfischer nach wie vor mit Grundschleppnetzen fischen dürfen. Und nicht nur dort.“</p>
<p>Aktuell finden Verhandlungen um eine von der EU geforderte Ausweitung von fischereifreien Zonen im niedersächsischen Küstenmeer statt. Derzeit sind lediglich rund 3 % der Gesamtfläche des niedersächsischen Teils des Nationalparks Wattenmeer komplett nutzungs- und fischereifrei. Die EU-Biodiversitätsstrategie verlangt dort jedoch einen Anteil von 10 % an streng geschützten, fischereifreien Gebieten.</p>
<p>„Auch 10 Prozent sind noch zu wenig für ein wirksames Meeresschutzgebiet. Auf mindestens 50 % der Fläche sollte es keinerlei Fischerei geben. Im übrigen Teil sollten nur nachhaltige Nutzungen erlaubt sein, wie Pole-and-Line-Fischerei (Handangeln)“, fordert Karlowski.</p>
<p><b>Deutsche Meeresschutzgebiete schützen nichts</b></p>
<p>In deutschen Meeresschutzgebieten in den Küstenmeeren (12-Meilen-Zone), die in die Zuständigkeit der Bundesländer fallen, oder in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ/200-Seemeilen-Zone), für die der Bund zuständig ist, gibt es kaum nutzungsfreie Zonen.</p>
<p>Eine 2024 veröffentlichte Auswertung von Fischereidaten (Satelliten-Tracking-Daten von Fischerbooten von Global Fishing Watch) zeigte, dass fünf deutsche Meeresschutzgebiete in der AWZ und im Küstenmeer zu den Top 10 der am stärksten in EU-Gewässern mit Grundschleppnetzen befischten Gebiete zählen. <b>Auf Platz 1 lag dabei ausgerechnet der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer mit über 730.000 Stunden!</b></p>
<p>Doch auch andere Nutzungen sind gang und gäbe in deutschen Meeresschutzgebieten:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Stellnetzfischerei</li>
<li>Sand- und Kiesabbau</li>
<li>Sprengung von Munitionsaltlasten</li>
<li>weitgehend unregulierter Schiffs- und Bootsverkehr</li>
<li>Bau von Offshore-Windkraftanlagen in unmittelbarer Nähe zu MPAs</li>
<li>Bau fossiler Infrastruktur wie die neuen Erdgasbohrungen vor Borkum</li>
<li>Unterseekabel wie Offshore-Windenergie-Netzanbindungskabel oder Datenkabel mit entsprechenden Kabelanlandestationen</li>
<li>Betrieb der Ölförderplattform Mittelplate in der Kernzone 1 des Nationalparks Wattenmeer (strengster Schutzstatus) inklusive einer zum Festland reichenden Pipeline</li>
</ul>
<p><b>Meeresschutzgebiete neu denken</b></p>
<p>Die Deutsche Stiftung Meeresschutz unterstützt die Einrichtung von wirksamen Meeresschutzgebieten (MPAs) oder spezieller Schutzzonen wie <b>IMMA</b> (<i>Important Marine Mammal Area</i>). Vorrangig allerdings setzt man dabei auf Bottom-up-Initiativen, die sich als <b>LMMA</b> (L<i>ocally Managed Marine Area</i>) oder in lokalen Schutzkonzepten für <b>ISRA</b>s (<i>Important Shark and Ray Areas</i>) manifestieren.</p>
<p>„Der gemeinsame Nenner dieser Bottom-up-Meeresschutzinitiativen ist, dass lokale Küstengemeinden unmittelbar in alle Maßnahmen eingebunden sind und daran teilhaben. Zudem werden für die Menschen nachhaltige Nutzungszonen in Kombination mit Schutzzonen etabliert“, erklärt Ulrich Karlowski. „Im Idealfall kommt die Initiative für die Einrichtung einer LMMA von Nutzergruppen wie Fischern. Diese wissen den mit der Einrichtung von Schutzgebieten verbundenen Spill-over-Effekt zu schätzen, der ihnen bereits nach wenigen Jahren höhere Fangerträge beschert.“</p>
<p>Leider funktioniert Meeresschutz in Deutschland ausschließlich nach dem Top-down-Prinzip. „Wenn die Bevölkerung nicht von Anfang an gleichberechtigt in die Planungen eingebunden ist und zu wenig oder keine Teilhabe hat, sind Konflikte vorprogrammiert. Wie bei der gescheiterten Einrichtung des Ostsee-Nationalparks in Schleswig-Holstein“, verdeutlicht Karlowski.</p>
<p><b>Hintergrundinformationen </b></p>
<p><b>Was ist der Spill-over-Effekt von Meeresschutzgebieten</b></p>
<p>In streng geschützten Meeresschutzgebieten mit sogenannten <i>No-Take-Zonen</i>, also ohne Fischerei (<i>fully protected</i>), erholen sich die degradierten Bestände in der Regel innerhalb weniger Jahre. Gleichzeitig verbessert sich die Resilienz der Bestände. Es gibt wesentlich mehr und größere Exemplare. Mit der Zeit wandern ausgewachsene Tiere und Jungtiere über die Grenzen der <i>No-take-Zone</i> hinaus in die befischten Randzonen. Fischer profitieren so vom Spill-over aus dem Schutzgebiet. Sie fangen mehr und oft auch wieder größere Fische und können so ihren Fangertrag steigern.</p>
<p><b>Was ist Grundschleppnetzfischerei?</b></p>
<p>Die Fischerei mit bodenberührenden Netzen (Grundschleppnetzfischerei) ist die zerstörerischste legale Fischereimethode. Ihre negativen Auswirkungen für die Biodiversität und ihre Klimafolgeschäden sind ähnlich wie die der weltweit geächteten und verbotenen Dynamit- oder Sprengstofffischerei.</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>extrem hohe Beifangraten von bis zu 90 Prozent (allein in der EU von 2015 bis 2019 etwa 1 Million Tonnen toter Meerestiere)</li>
<li>Zerstörung des Meeresbodens und empfindlicher Tiefseelebensräume wie Seeberge und Kaltwasserkorallen</li>
<li>Vernichtung potenter natürlicher CO?-Speicherökosysteme wie Seegraswiesen</li>
<li>Freisetzung großer Mengen von in Sedimenten gespeichertem CO?</li>
<li>hoher Kraftstoffverbrauch und damit verbundene schädliche Emissionen (Kohlendioxid, Methan, Lachgas, Schwefeloxide, Stickoxide, Ruß) beim Ziehen künstlich beschwerter Netze über den Meeresboden</li>
<li>Plastikmüll: Einträge von tonnenweise verlorenen Dolly Ropes (rote oder blaue Scheuerfäden aus Polyethylen)</li>
<li>Mit Grundschleppnetzen gefischte Meeresfrüchte und Fische weisen einen der höchsten CO?-Fußabdrücke aller Proteinquellen auf.</li>
<li>Studien zeigen, dass global etwa 23 Prozent des Fischereiaufwands mit bodenberührenden Netzen ausgerechnet in Meeresschutzgebieten stattfindet.</li>
<li>In einigen Ländern wie Deutschland, den Niederlanden und Spanien erreicht der Fischereiaufwand mit Grundschleppnetzen in Meeresschutzgebieten sogar über 25 Prozent.</li>
</ul>
<p><b>Was ist eine Locally Managed Marine Area (LMMA)?</b></p>
<p>Eine Locally Managed Marine Area (LMMA) ist ein Küsten- oder Meeresgebiet, das hauptsächlich von den lokalen Gemeinschaften, Landbesitzern, Partnerorganisationen und/oder kooperierenden Regierungsvertretern verwaltet wird. Diese Gebiete fördern nachhaltige Ressourcennutzung und den Schutz der marinen Umwelt durch lokale Beteiligung und traditionelle Praktiken.</p>
<p><b>Was ist eine Important Marine Mammal Area (IMMA)?</b></p>
<p>Important Marine Mammal Areas („wichtige Lebensräume für Meeressäuger“) sind durch wissenschaftliche Daten abgesicherte, räumlich definierte Lebensräume von Meeressäugetieren (Wale, Delfine, Robben, Seekühe und Eisbären). IMMA-Gebiete haben entscheidende Ökosystemfunktionen für das Überleben der Meeressäuger.</p>
<p>IMMAs werden durch Expertenprozesse auf der Grundlage wissenschaftlicher Kriterien, unabhängig von politisch-ökonomischen Interessen festgelegt. Ihr Zweck ist es, durch Schutzmaßnahmen oder Überwachung den Erhaltungszustand der in dem Gebiet lebenden Arten sicherzustellen und zu verbessern.</p>
<p>Etwa 76 % der <a href="https://www.marinemammalhabitat.org/immas/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">bislang anerkannten IMMAs</a> wurden aufgrund ihrer Bedeutung für gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Arten identifiziert.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)</div>
<p>Die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) ist eine Treuhandstiftung, die 2007 gegr&uuml;ndet wurde. Ziel unserer Arbeit ist es, der Ausbeutung der Weltmeere und der Vernichtung ihrer Bewohner etwas entgegenzusetzen. In Kooperation mit engagierten Forschern und Organisationen rund um den Globus f&ouml;rdern und verwirklichen wir Projekte und Aktionen zum Erhalt des Lebens in den Meeren. Erm&ouml;glicht wird dies durch Spenden.</p>
<p>Wir sind Mitglied im europ&auml;ischen Meeresschutzb&uuml;ndnis Seas At Risk (SAR / seas-at-risk.org), in der Deep Sea Conservation Coalition (DSCC / deep-sea-conservation.org) und sind Netzwerkpartner der UN-Dekade der Meeresforschung f&uuml;r nachhaltige Entwicklung (2021 &ndash; 2030) in Deutschland (Ozeandekade / ozeandekade.de).</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)<br />
Brandgasse 4<br />
41460 Neuss<br />
Telefon: +49 (2131) 525130<br />
Telefax: +49 (2131) 5251340<br />
<a href="https://www.stiftung-meeresschutz.org/" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.stiftung-meeresschutz.org/</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Ulrich Karlowski<br />
Vorstand<br />
Telefon: +49 &#8211; 89 &#8211; 71 66 81 88<br />
E-Mail: &#105;&#110;&#102;&#111;&#064;&#115;&#116;&#105;&#102;&#116;&#117;&#110;&#103;&#045;&#109;&#101;&#101;&#114;&#101;&#115;&#115;&#099;&#104;&#117;&#116;&#122;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/deutsche-stiftung-meeresschutz-dsm-neuss/zum-internationalen-tag-der-meeresschutzgebiete-deutschland-hat-nichts-zu-feiern/boxid/1068653" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-stiftung-meeresschutz-dsm-neuss" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/1068653.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/30/zum-internationalen-tag-der-meeresschutzgebiete-deutschland-hat-nichts-zu-feiern/" data-wpel-link="internal">Zum Internationalen Tag der Meeresschutzgebiete: Deutschland hat nichts zu feiern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Welttag der Ozeane 2026</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/05/welttag-der-ozeane-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[artenvielfalt]]></category>
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		<category><![CDATA[biodiversitätskonvention]]></category>
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		<category><![CDATA[world oceans day]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Jahr steht der Welttag der Ozeane unter dem Motto „Reimagine“. Damit wollen die UN die Menschheit zum Neu- und Umdenken auffordern. Statt die Ozeane einzig als Ressourcenquelle zu nutzen und sie damit immer weiter zu zerstören, soll die Menschheit sie vor Ausbeutung und Zerstörung bewahren, so der Appell der Vereinten Nationen. Hierfür wesentliche<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/05/welttag-der-ozeane-2026/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Welttag der Ozeane 2026</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/05/welttag-der-ozeane-2026/" data-wpel-link="internal">Welttag der Ozeane 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>In diesem Jahr steht der Welttag der Ozeane unter dem Motto „Reimagine“. Damit wollen die UN die Menschheit zum Neu- und Umdenken auffordern. Statt die Ozeane einzig als Ressourcenquelle zu nutzen und sie damit immer weiter zu zerstören, soll die Menschheit sie vor Ausbeutung und Zerstörung bewahren, so der Appell der Vereinten Nationen</b>.</p>
<p>Hierfür wesentliche Bausteine sehen Experten im Hochseeschutzabkommen (High Seas Treaty/BBNJ-Abkommen), das einen verbindlichen Rahmen für die Einrichtung von Schutzgebieten auf dem Gebiet der Hohen See schafft, und in der Biodiversitätskonvention (Convention on Biological Diversity/CBD).</p>
<p>Die CBD legte das wegweisende 30-×-30-Ziel fest. Es bedeutet, dass 30 % der Land- und Meeresflächen bis 2030 unter Schutz stehen sollen, um den Verlust von Ökosystemen und der biologischen Vielfalt zu stoppen.</p>
<p><b>Gesunde Meere sind unverzichtbar</b></p>
<p>Die Ozeane bedecken über 70 Prozent des Planeten. Sie sind eine unverzichtbare Lebensquelle für das Überleben auf der Erde: Ohne lebendige Meere gibt es kein Leben an Land, doch die Kraft der Ozeane ist erschöpft, sie wanken.</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Meeresorganismen wie Phytoplankton, Seegräser oder Mangroven produzieren rund 50 Prozent des atmosphärischen Sauerstoffs.</li>
<li>Wissenschaftler schätzen, dass etwa 3,2 Milliarden Menschen für ihre Versorgung mit tierischem Protein wesentlich auf Nahrung aus dem Meer und damit unmittelbar auf funktionierende Meeresökosysteme und gesunde Fischbestände angewiesen sind.</li>
<li>Noch können die Weltmeere etwa 30 Prozent unserer CO₂-Emissionen aufnehmen.</li>
<li>Die Ozeane regulieren Wetter und Klima der Erde.</li>
<li>Küsten und Meere sind Sehnsuchts- und Erholungsraum für viele Millionen Menschen.</li>
<li>Ökosysteme wie Korallenriffe, Mangrovenwälder und Seegraswiesen sind unverzichtbar für den Küstenschutz. Sie können unsere Küsten vor verheerenden Fluten und vor Erosion schützen – wenn sie intakt sind.</li>
<li>Die biologische Vielfalt der Meere, speziell die der Tiefsee, ist unvergleichlich und noch weitgehend unerforscht.</li>
</ul>
<p>
<b>Den Umgang mit den Meeren neu denken</b></p>
<p><b>Das BBNJ-Hochseeschutzabkommen</b></p>
<p>Der 17. Januar 2026 markierte einen historischen Meilenstein für den Meeresschutz. Nach über 20 Jahre dauernden Verhandlungen trat das UN-Hochseeschutzabkommen (High Seas Treaty/BBNJ-Abkommen) in Kraft.</p>
<p>Erstmals einigte sich damit ein großer Teil der Weltgemeinschaft auf einen völkerrechtlich verbindlichen Rahmen zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Biodiversität in Gebieten außerhalb nationaler Zuständigkeit (Biodiversity Beyond National Jurisdiction/BBNJ), auch Hohe See genannt.</p>
<p><b>Deutschland hinkt beim Schutz der Hohen See hinterher</b></p>
<p>Deutschland hatte im Dezember 2025 zwar beschlossen, das Abkommen zu ratifizieren, es bis zum UN-Welttag der Ozeane 2026 aber <b>nicht formell ratifiziert</b>. Immerhin brachte die Bundesregierung die entsprechenden Gesetzentwürfe auf den Weg.</p>
<p>Die Hinterlegung der offiziellen Ratifikationsurkunde bei den Vereinten Nationen in New York ist jedoch erst für den Juni 2026 vorgesehen. 30 Tage später würde das BBNJ-Abkommen dann in Deutschland in Kraft treten – und dann auch das dazugehörige Umsetzungsgesetz (Hochseeschutzgesetz).</p>
<p><b>Die Biodiversitätskonvention – CBD</b></p>
<p>Das Hochseeschutzabkommen verschafft dem im Dezember 2022 in Montreal von der Biodiversitätskonvention (Übereinkommen zur biologischen Vielfalt, Convention on Biological Diversity/CBD) verabschiedeten 30-×-30-Ziel die notwendige Durchschlagskraft.</p>
<p>Um das sechste globale Massenaussterben aufzuhalten und der Zerstörung von Lebensräumen entgegenzuwirken, will die Staatengemeinschaft 30 Prozent der Land- und 30 Prozent der Meeresflächen bis 2030 unter Schutz stellen.</p>
<p><b>Ozeanische Kipppunkte</b></p>
<p>Die Ozeane sind Schauplatz schwerwiegender, vom Menschen ausgelöster Krisen. Auf die dramatischen Folgen für das Leben auf der Erde macht der UN-Welttag der Ozeane aufmerksam.</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Klimawandel</li>
<li>Biodiversitätsverluste: Sechstes Massenaussterben der Erdgeschichte</li>
<li>Lebensraumzerstörung (Küstenbaumaßnahmen, Sand- und Kiesabbau)</li>
<li>Meeresverschmutzung (Plastikmüll, Überdüngung, Umweltgifte, Lärm, Öl, Hafenschlick)</li>
<li>Übertourismus, Kreuzfahrttourismus</li>
<li>Tiefseebergbau</li>
</ul>
<p><b>Belastungsgrenzen erreicht oder überschritten</b></p>
<p>Dem Trio aus Klimakatastrophe (steigende Meerestemperaturen und Meeresspiegel, Versauerung), Überfischung (Vernichtung der Artenvielfalt, Fischereimüll- und Geisternetzproblematik) und Vermüllung (Plastikabfälle, hochgiftige Substanzen, kommunale und landwirtschaftliche Abwässer) können die Meere heute nicht mehr viel entgegensetzen.</p>
<p>Mittlerweile ist sogar ihre Produktionskapazität für lebenspendenden Sauerstoff gesunken. Von 1960 bis 2019 büßten die Weltmeere mehr als zwei Prozent ihres Sauerstoffgehalts ein. Tendenz steigend. Gleichzeitig verdoppelte sich weltweit die Zahl der Todeszonen ohne Sauerstoff in Küstengebieten von 1960 bis 2007 auf mehr als 500. Auch die CO₂-Speicherkapazität der Meere geht weltweit zurück.</p>
<p>Auf diese dramatischen Entwicklungen macht der UN-Welttag der Ozeane jedes Jahr erneut aufmerksam. Die Ozeane haben ihre Belastungsgrenzen erreicht, teilweise sind sie bereits überschritten.</p>
<p>Lediglich 13,2 Prozent der globalen Meeresfläche gelten heute noch als ökologisch intakte marine Wildnis. Der Großteil davon befindet sich auf der Hohen See – weit entfernt von den vom Menschen übernutzten oder bereits zerstörten marinen Lebensräumen.</p>
<p><b>Ist das UN-Nachhaltigkeitsziel 14 <i>Leben unter Wasser</i> noch zu erreichen? </b></p>
<p>Im September 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen die „Agenda 2030“. Damit verpflichtete sich die Weltgemeinschaft mit 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung auf einen Fahrplan für die Zukunft.</p>
<p>Am Welttag der Ozeane richtet sich der Fokus daher auch auf das <a href="https://www.stiftung-meeresschutz.org/un-nachhaltigkeitsziel-14/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">UN-Nachhaltigkeitsziel 14 „Leben unter Wasser“</a>.</p>
<p>Ziel 14 lautet: „Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen.“ Es ist in zehn Teilziele untergliedert. Seit der Verabschiedung 2015 wurde keines der Unterziele erreicht. Bei vier Teilzielen war die Frist bereits Ende 2020 ergebnislos verstrichen.</p>
<p><b>Aktiver Meeresschutz vor Ort</b></p>
<p>Die Deutsche Stiftung Meeresschutz setzt sich mit ihren Projekten und Förderungen für besseren Meeresschutz ein.</p>
<p>Der Umfang der geleisteten Arbeit reicht von der Förderung von Tierrettungsstationen über Ökosystem-Management und -Renaturierung bis zum Einsatz von Hightech wie bei der Analyse von Umwelt-DNA (eDNA). Mithilfe von eDNA-Analysen kann man seltenen und schwer zu identifizierenden Arten auf die Spur kommen (dunkle Biodiversität).</p>
<p>„Leider hat man die Bedeutung der Ozeane für das Leben auf der Erde erst spät erkannt. Die Übernutzung mariner Ressourcen der zurückliegenden Jahrzehnte darf so nicht weitergehen, denn die Menschheit vernichtet dabei auch ihre eigene Lebensgrundlage. Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir uns ganz direkt für intakte und lebendige Ökosysteme und den Erhalt mariner Artenvielfalt ein“, erklärt der Biologe Ulrich Karlowski von der Deutschen Stiftung Meeresschutz.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)</div>
<p>Die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) ist eine Treuhandstiftung, die 2007 gegr&uuml;ndet wurde. Ziel unserer Arbeit ist es, der Ausbeutung der Weltmeere und der Vernichtung ihrer Bewohner etwas entgegenzusetzen. In Kooperation mit engagierten Forschern und Organisationen rund um den Globus f&ouml;rdern und verwirklichen wir Projekte und Aktionen zum Erhalt des Lebens in den Meeren. Erm&ouml;glicht wird dies durch Spenden.</p>
<p>Wir sind Mitglied im europ&auml;ischen Meeresschutzb&uuml;ndnis Seas At Risk (SAR / seas-at-risk.org), in der Deep Sea Conservation Coalition  (DSCC / deep-sea-conservation.org) und sind Netzwerkpartner der UN-Dekade der Meeresforschung f&uuml;r nachhaltige Entwicklung (2021 &ndash; 2030) in Deutschland (Ozeandekade / ozeandekade.de).</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)<br />
Brandgasse 4<br />
41460 Neuss<br />
Telefon: +49 (2131) 525130<br />
Telefax: +49 (2131) 5251340<br />
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<div class="pb-contact-item">Ulrich Karlowski<br />
Vorstand<br />
Telefon: +49 &#8211; 89 &#8211; 71 66 81 88<br />
E-Mail: &#105;&#110;&#102;&#111;&#064;&#115;&#116;&#105;&#102;&#116;&#117;&#110;&#103;&#045;&#109;&#101;&#101;&#114;&#101;&#115;&#115;&#099;&#104;&#117;&#116;&#122;&#046;&#111;&#114;&#103;
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/05/welttag-der-ozeane-2026/" data-wpel-link="internal">Welttag der Ozeane 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Der 22. März ist der Internationale Tag der Robben</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/03/20/der-22-mrz-ist-der-internationale-tag-der-robben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Internationaler Tag der Robben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den Internationalen Tag der Robben gibt es seit 1982. Er geht auf eine Resolution des US-Kongresses zurück und ist in den USA als International Day of the Seal bekannt. Ursprünglich sollte damit Aufmerksamkeit auf die Grausamkeiten der Robbenjagd im US-Nachbarland Kanada auf Klappmützen- und Sattelrobben gelenkt werden. „Die massiven Veränderungen in der Meeresumwelt, ausgelöst durch<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/03/20/der-22-mrz-ist-der-internationale-tag-der-robben/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Der 22. März ist der Internationale Tag der Robben</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/03/20/der-22-mrz-ist-der-internationale-tag-der-robben/" data-wpel-link="internal">Der 22. März ist der Internationale Tag der Robben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Den Internationalen Tag der Robben gibt es seit 1982. Er geht auf eine Resolution des US-Kongresses zurück und ist in den USA als International Day of the Seal bekannt. Ursprünglich sollte damit Aufmerksamkeit auf die Grausamkeiten der Robbenjagd im US-Nachbarland Kanada auf Klappmützen- und Sattelrobben gelenkt werden.</b></p>
<p>„Die massiven Veränderungen in der Meeresumwelt, ausgelöst durch die Folgen des Klimawandels, Überfischung und Meeresverschmutzung, wirken sich auch auf die Überlebenssituation dieser semi-aquatischen Meeressäugetiere aus“, erklärt der Biologe Ulrich Karlowski von der Deutschen Stiftung Meeresschutz. Beispielhaft hierfür stehen Mittelmeer-Mönchsrobben, die einzigen im Mittelmeer heimischen Robben.</p>
<p>Die Art ist eine der am stärksten vom Aussterben bedrohten Meeressäugetierarten in Europa und die am stärksten gefährdete Robbenart. Der Bestand ist zwar seit einigen Jahren nicht weiter gesunken, liegt aber derzeit bei lediglich ca. 700 Tieren.</p>
<p>Die Deutsche Stiftung Meeresschutz unterstützt seit 2023 ein Projekt der israelischen Organisation Delphis. Hierbei sollen für Mittelmeer-Mönchsrobben unverzichtbare Rückzugs- und Wurfhöhlen und Grotten an der israelischen Küste wiederhergestellt und künstliche Höhlen und Grotten gebaut werden.</p>
<p><b>Auch Seehund &amp; Co. stehen unter Druck</b><br />
Wie alle marinen Top-Prädatoren finden Robben heutzutage weniger Nahrung, sterben als Beifang in Fischernetzen oder durch Verhedderung mit oder Verschlucken von verloren gegangenem Fischfanggerät wie Netzen, Seilen, Schnüren und Haken.</p>
<p>Eine Studie<sup>1</sup> aus den Niederlanden zeigte, dass die Verhedderungsrate von Kegelrobben und Seehunden mit Fischereigerät im niederländischen Wattenmeer zwischen 2010 und 2020 um das Vierfache angestiegen ist.</p>
<p>„Verhedderungen mit herrenlosem Fischereigerät, Beifänge, Nahrungsmangel und die Folgen von Übertourismus sind wahrscheinlich dafür verantwortlich, dass die Population der Wattenmeer-Seehunde in der Nordsee seit fünf Jahren rückläufig ist“, erklärt Karlowski.</p>
<p><b>20 Prozent des Kegelrobben-Bestands von Mecklenburg-Vorpommern auf einen Schlag ausgelöscht<br />
</b>Im Oktober 2024 starben mindestens 44 Kegelrobben, in einer Fischreuse am „Thiessower Haken“ im Südosten von Rügen. Offensichtlich waren die Tiere ertrunken. Damit verlor Mecklenburg-Vorpommern auf einen Schlag mindestens 20 % seines auf etwa 200 Tiere geschätzten Kegelrobbenbestands. Erst als die Reuse an Land genommen wurde, hatte das Sterben ein Ende.</p>
<p>Im Februar 2026 erließ das Amtsgericht Stralsund Strafbefehle gegen zwei Fischer. Sie sollen je drei Monatseinkommen als Strafe für den Tod von fünf Kegelrobben zahlen. Das Amtsgericht sah es als erwiesen an, dass die beiden nach den ersten beobachteten Todesfällen nichts unternommen hätten, um weitere Robben daran zu hindern, in die Reuse zu schwimmen. Die Fischer legten Einspruch ein.</p>
<p><b>Lichtblick zum Internationalen Tag der Robben</b><br />
Die Deutsche Stiftung Meeresschutz weist zum Internationalen Tag der Robben auch auf positive Entwicklungen hin.</p>
<p>So stieg laut der Fischereiabteilung der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA, NOAA Fisheries, der Bestand der Hawaii-Mönchsrobbe auf ca. 1.600 Tiere, nachdem er etwa sechs Jahrzehnte lang rückläufig gewesen war. Doch der heutige Bestand entspricht nur etwa einem Drittel seiner historischen Größe.</p>
<p>Im Nationalpark und UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer steigt die Zahl der hier lebenden Kegelrobben seit Jahren. Die jüngsten grenzübergreifenden Zählungen von 2024 bis 2025 im Wattenmeer und auf Helgoland zeigen mit insgesamt 3.051 neugeborenen und 12.064 erwachsenen Kegelrobben einen anhaltend positiven Trend in der südlichen Nordsee.</p>
<p><b>Abstand halten: Appell zum Internationalen Tag der Robben</b><br />
Eine für Robben gleichfalls problematische Entwicklung ist Übertourismus wie an der deutschen Nordseeküste und im Nationalpark Wattenmeer. Immer wieder respektieren Urlauber nicht die Bedürfnisse an Land ruhender Seehunde und Kegelrobben oder unterlassen es, ihre Hunde fernzuhalten.</p>
<p>„Dadurch zwingt man die erschöpften Tiere, ins Meer zurückzukehren. In der Wurfsaison verlieren Robbenwelpen den Kontakt zu ihren Müttern. Auf sich allein gestellt haben sie keine Überlebenschance. Es sei denn, sie werden gerettet“, erklärt Karlowski.</p>
<p>Eine von der Deutschen Stiftung Meeresschutz unterstützte Robben-Rettungsstation befindet sich in Wyk auf der Insel Föhr.</p>
<p><sup>1</sup>Salazar-Casals, A.; de Reus, K.; Greskewitz, N.; Havermans, J.; Geut, M.; Villanueva, S.; Rubio-Garcia, A. Increased Incidence of Entanglements and Ingested Marine Debris in Dutch Seals from 2010 to 2020. Oceans 2022, 3, 389–400. <a href="https://www.lifepr.de/redirect/ext?tu=https%3A%2F%2Fwww.lifepr.de%2Fredirect%2Fext%3Ftu%3Dhttps%253A%252F%252Fdoi.org%252F10.3390%252Foceans3030026%26amp%3Brp%3DYvSIkhyOTqNbC_5LbKAE_sEjHdI7RHxp_EkmupxGS7Y&amp;rp=Awkx9EeWpimSy7JCoZf6CoWbIai8TPlBb_oEMhJQ0PM" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://doi.org/10.3390/oceans3030026</a></div>
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<div>Über Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)</div>
<p>Die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) ist eine Treuhandstiftung, die 2007 gegr&uuml;ndet wurde. Ziel unserer Arbeit ist es, der Ausbeutung der Weltmeere und der Vernichtung ihrer Bewohner etwas entgegenzusetzen. In Kooperation mit engagierten Forschern und Organisationen rund um den Globus f&ouml;rdern und verwirklichen wir Projekte und Aktionen zum Erhalt des Lebens in den Meeren. Erm&ouml;glicht wird dies durch Spenden.</p>
<p>Wir sind Mitglied im europ&auml;ischen Meeresschutzb&uuml;ndnis Seas At Risk (SAR / seas-at-risk.org), in der Deep Sea Conservation Coalition  (DSCC / deep-sea-conservation.org) und sind Netzwerkpartner der UN-Dekade der Meeresforschung f&uuml;r nachhaltige Entwicklung (2021 &ndash; 2030) in Deutschland (Ozeandekade / ozeandekade.de).</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/03/20/der-22-mrz-ist-der-internationale-tag-der-robben/" data-wpel-link="internal">Der 22. März ist der Internationale Tag der Robben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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		<title>Am 1. März ist UN-Welttag des Seegrases: Meeresökosystem der Superlative</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/02/26/am-1-mrz-ist-un-welttag-des-seegrases-meereskosystem-der-superlative/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[??lebensräume??]]></category>
		<category><![CDATA[Algenwachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Ankern]]></category>
		<category><![CDATA[biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[blue carbon]]></category>
		<category><![CDATA[klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlenstoffspeicher]]></category>
		<category><![CDATA[küstenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[marine Artenvielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresökosystem]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[ökosystemleistungen]]></category>
		<category><![CDATA[posidonia]]></category>
		<category><![CDATA[renaturierung]]></category>
		<category><![CDATA[seegraswiesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. März ist der vierte UN-Welttag des Seegrases (UN World Seagrass Day). Er dient zur Aufklärung über die Bedeutung von Seegraswiesen für die marine Artenvielfalt und den Klimaschutz. Gleichzeitig macht der Welttag des Seegrases auf die Gefahren aufmerksam, denen dieses marine Schlüsselökosystem ausgesetzt ist. Nach wie vor ist das Wissen um die Ökosystemfunktionen und<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/02/26/am-1-mrz-ist-un-welttag-des-seegrases-meereskosystem-der-superlative/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Am 1. März ist UN-Welttag des Seegrases: Meeresökosystem der Superlative</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/02/26/am-1-mrz-ist-un-welttag-des-seegrases-meereskosystem-der-superlative/" data-wpel-link="internal">Am 1. März ist UN-Welttag des Seegrases: Meeresökosystem der Superlative</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Am 1. März ist der vierte UN-Welttag des Seegrases (UN World Seagrass Day). Er dient zur Aufklärung über die Bedeutung von Seegraswiesen für die marine Artenvielfalt und den Klimaschutz. Gleichzeitig macht der Welttag des Seegrases auf die Gefahren aufmerksam, denen dieses marine Schlüsselökosystem ausgesetzt ist.</b></p>
<p>Nach wie vor ist das Wissen um die Ökosystemfunktionen und das Leben der sonderbaren Unterwasserpflanzen lückenhaft. „Die Ökosystemleistungen von Seegras sind phänomenal, werden aber nach wie vor unterschätzt. Seegraswiesen haben eine enorme ökologische und wirtschaftliche Bedeutung. Sie sind die vielleicht potenteste natürliche Kohlenstoffsenke. Für viele tausend Tierarten sind sie Lebensraum“, verdeutlicht der Biologe Ulrich Karlowski von der Deutschen Stiftung Meeresschutz.</p>
<p>Seegraswiesen zählen wie Korallenriffe, Mangroven- und Kelpwälder oder Salzmarschen zu den marinen Schlüsselökosystemen.</p>
<p><b>Blütenpflanzen im Ozean</b></p>
<p>Seegras ist verwirrend. Das fängt beim Namen an, denn die ca. 60 Arten sehen zwar aus wie Gräser an Land, sind aber keine. Sie gehören zur Ordnung der Froschlöffelartigen (<i>Alismatales</i>) und sind die einzigen Blütenpflanzen, die ins Meer zurückgekehrt sind. Das geschah vor 110 bis 120 Millionen Jahren in der Kreidezeit.</p>
<p>Seegräser wachsen meist in Wassertiefen von 1 bis 10 m an den Küsten fast aller Kontinente. Lediglich in der Antarktis fehlen sie. Man unterscheidet vier Familien.</p>
<p>Seegraswiesen können riesige Super-Ökosysteme bilden. Das größte bisher bekannte liegt vor den Bahamas. Seine Fläche entspricht der Größe Portugals.</p>
<p>Wie viele intakte Seegrasflächen es noch gibt, ist unbekannt. Schätzungen gehen davon aus, dass dieses Schlüsselökosystem lediglich 0,1 bis 0,2 Prozent des globalen Meeresbodens bedeckt.</p>
<p><b>Vielfältige Ökosystemleistungen</b></p>
<p>Seegraswiesen verwandeln zweidimensionale, artenarme Meeresflächen in vegetationsreiche, reich strukturierte dreidimensionale Lebensräume. Hier leben unzählige, hauptsächlich kleinere Meerestiere wie Hummer, Krabben, Seepferdchen und andere kleinere Fischarten, Oktopusse und viele andere mehr.</p>
<p>Zu den Ökosystemleistungen von Seegraswiesen zählen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Seepferdchen, Jungfische und andere kleinere Meerestierarten finden Schutz und Nahrung.</li>
<li>Auf den lanzettförmigen Blättern legen Substratlaicher wie der Hering ihre Eier ab.</li>
<li>Große Haie wie Tigerhaie agieren als marine Gesundheitspolizei und patrouillieren auf der Suche nach Nahrung über den Wiesen.</li>
<li>Grüne Meeresschildkröten und Seekühe sind auf intakte Seegraswiesen als Nahrungsgrundlage angewiesen.</li>
<li>Seegraswiesen gehören als Wellenbrecher zum natürlichen Küstenschutzsystem.</li>
<li>Als Biofilter säubern sie das Meerwasser auch von pathogenen Keimen.</li>
<li>Küstenbewohner nutzen die Pflanzen seit Jahrhunderten als Nahrung, für Tierfutter oder als nachhaltiges Füllmaterial.</li>
<li>Sie sind „Wunderpflanzen aus dem Meer“ gegen den Klimawandel.</li>
</ul>
<p><b>Unterschätztes Kohlenstoff-Speicherpotenzial – Blue Carbon</b></p>
<p>Ein Quadratmeter Seegraswiese kann, je nach Art und Standort, genauso viel oder mehr Kohlenstoff speichern wie ein Quadratmeter Regenwald und das auch noch 35-mal schneller!</p>
<p>Die Unterwasserpflanzen speichern den von ihnen im Zuge der Fotosynthese aufgenommenen Kohlenstoff zudem für viele hundert Jahre als „blauen Kohlenstoff“ oder Blue Carbon größtenteils unterirdisch.</p>
<p>Außerdem stabilisiert das dichte Wurzelgeflecht der Pflanzen den Meeresboden und verhindert, dass dort eingeschlossener Kohlenstoff entweicht, als CO? in die Atmosphäre gelangt und die Erderhitzung beschleunigt.</p>
<p><b>Superwiesen in Not</b></p>
<p>Fast so zahlreich wie ihre Ökosystemleistungen sind die Gefahren, denen die Meereswiesen ausgesetzt sind. Auch darauf macht der UN-Welttag des Seegrases aufmerksam.</p>
<p><b>Nach Schätzungen von UNEP, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, gingen zwischen 1970 und 2000 weltweit ca. 30 % der globalen Seegraswiesenbedeckung verloren.</b></p>
<p>Vor allem direkte Zerstörungen wie die Grundschleppnetzfischerei, Ankern oder die Entfernung aus optischen Gründen zur Schaffung eines touristisch vermeintlich ansprechenderen Meeresbodens haben weltweit viele Flächen vernichtet.</p>
<p>Wie alle anderen Meeresökosysteme auch, stehen Seegraswiesen zusätzlich unter Druck durch eine Kombination aus den Folgen der Klimakrise und intensiver Landwirtschaft. Die Überdüngung mit landwirtschaftlichen Abwässern in Verbindung mit steigenden Wassertemperaturen führt zu übermäßigem Algenwachstum und Überwucherung (Lichtkonkurrenz).</p>
<p>Seegräser sind nur bedingt hitzetolerant. Liegt die Temperatur des umgebenden Meerwassers mehrere Tage lang bei über 30 Grad, bleichen die Pflanzen aus, verlieren ihre Blätter.</p>
<p>Auch an unseren Küsten in Nord- und Ostsee sind Seegraswiesen seit vielen Jahren auf dem Rückzug. Doch inzwischen hat ein Umdenken eingesetzt. Erste Renaturierungsprojekte wurden in Angriff genommen.</p>
<p>„Wir müssen Seegraswiesen schützen und sie dort, wo sie zerstört wurden, renaturieren. Für gesunde Meere, für den Klimaschutz und für die vielen Millionen Menschen, die auf gesunde und resiliente Küstenmeere angewiesen sind zur Nahrungsversorgung, Erholung, für ihren Lebensunterhalt oder als kostenloser Küstenschutz“, betont Karlowski.</p>
<p><b>Schutz und Renaturierung von Seegraswiesen</b></p>
<p>Die Deutsche Stiftung Meeresschutz engagiert sich in mehreren Projekten mit ihren Partnern für den Erhalt und die Renaturierung dieses wertvollen Lebensraumes in Ostsee, Mittelmeer und Pazifik.</p>
<p><b>Was jeder tun kann:</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Unterwegs mit dem Boot: Auf keinen Fall in Seegraswiesen ankern.</li>
<li>Urlauben am Mittelmeer: Seegras-Samen oder abgerissene Seegraspflanzen mit Wurzeln an einer der „Meeresgärtner“-Stationen, die bei der Deutschen Stiftung Meeresschutz und ihren Partnern von Project Manaia aufgelistet sind, zum Einsetzen oder Wiederanpflanzen abgeben.</li>
<li>Freiwillige Mitarbeit bei Seegras-Renaturierungen.</li>
</ul>
</div>
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<div>Über Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)</div>
<p>Die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) ist eine Treuhandstiftung, die 2007 gegr&uuml;ndet wurde. Ziel unserer Arbeit ist es, der Ausbeutung der Weltmeere und der Vernichtung ihrer Bewohner etwas entgegenzusetzen. In Kooperation mit engagierten Forschern und Organisationen rund um den Globus f&ouml;rdern und verwirklichen wir Projekte und Aktionen zum Erhalt des Lebens in den Meeren. Erm&ouml;glicht wird dies durch Spenden.</p>
<p>Wir sind Mitglied im europ&auml;ischen Meeresschutzb&uuml;ndnis Seas At Risk (SAR / seas-at-risk.org), in der Deep Sea Conservation Coalition (DSCC / deep-sea-conservation.org) und sind Netzwerkpartner der UN-Dekade der Meeresforschung f&uuml;r nachhaltige Entwicklung (2021 &ndash; 2030) in Deutschland (Ozeandekade / ozeandekade.de).</p>
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Brandgasse 4<br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/02/26/am-1-mrz-ist-un-welttag-des-seegrases-meereskosystem-der-superlative/" data-wpel-link="internal">Am 1. März ist UN-Welttag des Seegrases: Meeresökosystem der Superlative</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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		<title>Am 17. Januar tritt das UN-Hochseeschutzabkommen (BBNJ-Abkommen) in Kraft: ein Meilenstein für den Meeresschutz</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/01/14/am-17-januar-tritt-das-un-hochseeschutzabkommen-bbnj-abkommen-in-kraft-ein-meilenstein-fr-den-meeresschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[BBNJ-Abkommen]]></category>
		<category><![CDATA[biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Biodiversitätsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[globale Zusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hochseeökosysteme]]></category>
		<category><![CDATA[hochseeschutzabkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresnaturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitsziele]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[ozeane]]></category>
		<category><![CDATA[ressourcennutzung]]></category>
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		<category><![CDATA[Umweltverpflichtungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 17. Januar 2026 markiert einen historischen Meilenstein für den Schutz der Ozeane. Nach über 20 Jahre dauernden Verhandlungen tritt das Hochseeschutzabkommen der UN (High Seas Treaty/BBNJ-Abkommen) in Kraft. Erstmals hat sich ein großer Teil der Weltgemeinschaft auf einen rechtlich verbindlichen Rahmen zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Biodiversität in Gebieten außerhalb nationaler Zuständigkeit (Biodiversity<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/01/14/am-17-januar-tritt-das-un-hochseeschutzabkommen-bbnj-abkommen-in-kraft-ein-meilenstein-fr-den-meeresschutz/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Am 17. Januar tritt das UN-Hochseeschutzabkommen (BBNJ-Abkommen) in Kraft: ein Meilenstein für den Meeresschutz</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/01/14/am-17-januar-tritt-das-un-hochseeschutzabkommen-bbnj-abkommen-in-kraft-ein-meilenstein-fr-den-meeresschutz/" data-wpel-link="internal">Am 17. Januar tritt das UN-Hochseeschutzabkommen (BBNJ-Abkommen) in Kraft: ein Meilenstein für den Meeresschutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Der 17. Januar 2026 markiert einen historischen Meilenstein für den Schutz der Ozeane. Nach über 20 Jahre dauernden Verhandlungen tritt das Hochseeschutzabkommen der UN (High Seas Treaty/BBNJ-Abkommen) in Kraft.</b> Erstmals hat sich ein großer Teil der Weltgemeinschaft auf einen rechtlich verbindlichen Rahmen zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Biodiversität in Gebieten außerhalb nationaler Zuständigkeit (Biodiversity Beyond National Jurisdiction/BBNJ) geeinigt.</p>
<p>Die Hohe See (high seas) umfasst mehr als 40 % der Erdoberfläche oder 90 % des bewohnten Lebensraums der Ozeane. Bis zum 15. Januar hatten 81 Länder (inklusive der EU) das Abkommen ratifiziert, 145 hatten es unterzeichnet.</p>
<p><b>Ohne BBNJ-Abkommen keine Meeresschutzgebiete auf der Hohen See</b></p>
<p>„Das Hochseeschutzabkommen ist entscheidend für die Einrichtung von Meeresschutzgebieten auf der Hohen See. Bisher sind dort lediglich etwa 1 % vollständig z. B. mit Fischereiverbotszonen (No-take-Zonen) geschützt. Mit dem Abkommen besteht nun eine – wenn auch kleine – Chance, dass das ‚30 × 30‘-Ziel beim Meeresschutz doch noch erreicht werden kann“, erklärt Ulrich Karlowski, Biologe der Deutschen Stiftung Meeresschutz.</p>
<p>Das „30 × 30“-Ziel geht auf einen Beschluss der 15. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Biodiversitätskonvention (Übereinkommen über die biologische Vielfalt/CBD) aus dem Jahr 2022 zurück. Es bedeutet, dass 30 % der Landes- und Meeresflächen bis 2030 unter Naturschutz stehen sollen.</p>
<p><b>Was ist das BBNJ-Abkommen?</b></p>
<p>Das BBNJ-Abkommen ist ein völkerrechtlicher Vertrag zum Meeresnaturschutz und ein das UN-Seerechtsübereinkommen (SRÜ/UNCLOS) ergänzendes Umsetzungsabkommen. Es schafft einen verbindlichen Rechtsrahmen für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt der Hohen See und soll die schwierige <a href="https://www.stiftung-meeresschutz.org/themen/schutzgebiete/un-vertrag-zum-schutz-der-hohen-see-bbnj-abkommen/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Einrichtung von Meeresschutzgebieten auf der Hohen See erleichtern</a>. Die Arbeiten an dem Abkommen reichen bis ins Jahr 2002 zurück.</p>
<p><b>Etablierung neuer Meeresschutzgebiete ohne die USA?</b></p>
<p>„Leider macht die im Meeresschutz einst wirkmächtigste Nation, die USA, nicht mit. Die Amerikaner hatten das Abkommen zwar unter Joe Biden im September 2023 unterzeichnet. Man kann allerdings davon ausgehen, dass die Trump-Administration es nicht ratifizieren wird. Im Gegenteil, es ist zu befürchten, dass sie die Etablierung von Meeresschutzgebieten auf der Hohen See, dort, wo sie US-Eigeninteressen bei der Ressourcennutzung entgegenstehen, torpedieren werden“, meint Ulrich Karlowski.</p>
<p>Beim Tiefseebergbau am Meeresboden in Gebieten der Hohen See sind die USA bereits ausgeschert und ignorieren die hier zuständige Internationale Meeresbodenbehörde (International Seabed Authority/ISA).</p>
<p><b>Was ist die Hohe See?</b></p>
<p>Von Ausnahmen abgesehen, beginnt die Hohe See ab der 200-Seemeilen-Grenze (ca. 370 Kilometer) der Küstenstaaten. Sie liegt <b>außerhalb der</b> Gerichtsbarkeit<b> von Nationalstaaten</b> (Areas Beyond National Jurisdiction/ABNJ). Zwei Drittel der Ozeane liegen in ABNJ-Gebieten. Ihre Artenvielfalt bezeichnet man als <b>Biodiversity Beyond National Jurisdiction</b> (BBNJ).</p>
<p>Die Hohe See ist laut SRÜ ein „gemeinsames Erbe der Menschheit“. Ihre natürlichen Ressourcen gehören allen, und alle Nationen sollen sie sorgsam und verantwortungsvoll nutzen. Jedoch sind die Regeln des SRÜ zu vage und unverbindlich.</p>
<p>Aufgrund der Vielzahl beteiligter Organisationen und Interessengruppen gelang es bislang kaum, vollständig geschützte Meeresschutzgebiete auf der Hohen See einzurichten.</p>
<p><b>Was sind die nächsten Schritte?</b></p>
<p>Mit dem Inkrafttreten wird die BBNJ-Vorbereitungskommission (PrepCom) ihre Arbeit für die Etablierung der Grundlagen und Institutionen des Vertrags intensivieren. Dazu gehören unter anderem:</p>
<p>– Einrichtung eines Sekretariats und Verabschiedung einer Geschäftsordnung,</p>
<p>– Regelung von Finanzierungsfragen,</p>
<p>– Etablierung eines Ausschusses für Zugang und Vorteilsausgleich (access and benefit-sharing committee) und weiterer Unterausschüsse,</p>
<p>– Klärung von Fragen zur Kontrolle und Durchsetzung von Maßnahmen bei Verstößen wie illegaler Fischerei (IUU-Fischerei) in Meeresschutzgebieten (MPAs),</p>
<p>– Vorbereitung des ersten Treffens der Vertragsstaaten (Conference of the Parties/CoP1), die das BBNJ-Abkommen ratifiziert haben.</p>
<p><b>Vorschläge für neue Meeresschutzgebiete auf der Hohen See </b></p>
<p>Auch wenn der institutionelle Mechanismus des Abkommens noch nicht etabliert ist, können Länder bereits jetzt mit der Ausarbeitung von Anträgen für die Einrichtung von Meeresschutzgebieten beginnen.</p>
<p>Der internationale NGO-Dachverband <i><b>High Seas Alliance</b></i> hat hierzu bereits eine Liste von mit hoher Priorität zu schützenden Gebieten aufgestellt. Darunter auch Seeberge und unterseeische Gebirgszüge, die als besonders empfindliche marine Ökosysteme (<b>Vulnerable Marine Ecosystems/VMEs</b>) durch einen hohen Grad an Biodiversität hervorstechen:</p>
<p>– die<i> Lost City</i> („verlorene Stadt“) mit ihren etwa 30 Hydrothermalquellen im mittleren Atlantik,</p>
<p>– der unterseeische Gebirgszug <i>Lord Howe Rise</i> in der südlichen Tasmansee,</p>
<p>– die Sargassosee,</p>
<p>– die <i>Emperor Seamounts</i>, eine Kette von mehr als 80 Unterwasserbergen zwischen Hawaii und dem Kurilen-Kamtschatka-Graben.</p>
<p>„Die auf der CoP1 zu beschließenden Prozesse und die Geschwindigkeit, mit der die Institutionen des Abkommens etabliert werden können, sind entscheidend. Vielleicht sehen wir 2027 bereits die ersten neuen Meeresschutzgebiete auf der Hohen See“, hofft Ulrich Karlowski.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)</div>
<p>Die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) ist eine Treuhandstiftung, die 2007 gegr&uuml;ndet wurde. Ziel unserer Arbeit ist es, der Ausbeutung der Weltmeere und der Vernichtung ihrer Bewohner etwas entgegenzusetzen. In Kooperation mit engagierten Forschern und Organisationen rund um den Globus f&ouml;rdern und verwirklichen wir Projekte und Aktionen zum Erhalt des Lebens in den Meeren. Erm&ouml;glicht wird dies durch Spenden.</p>
<p>Wir sind Mitglied im europ&auml;ischen Meeresschutzb&uuml;ndnis Seas At Risk (SAR / seas-at-risk.org), in der Deep Sea Conservation Coalition (DSCC / deep-sea-conservation.org) und sind Netzwerkpartner der UN-Dekade der Meeresforschung f&uuml;r nachhaltige Entwicklung (2021 &ndash; 2030) in Deutschland (Ozeandekade / ozeandekade.de).</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)<br />
Brandgasse 4<br />
41460 Neuss<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Ulrich Karlowski<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
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		<title>Seltener Gast in der Ostsee: ein Finnwal in der Flensburger Förde</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/01/05/seltener-gast-in-der-ostsee-ein-finnwal-in-der-flensburger-frde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jan 2026 14:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Stiftung Meeresschutz]]></category>
		<category><![CDATA[finnwal]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburger Förde]]></category>
		<category><![CDATA[Großwale]]></category>
		<category><![CDATA[Irrgast]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresbiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungskette]]></category>
		<category><![CDATA[naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee]]></category>
		<category><![CDATA[plastikmüll]]></category>
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		<category><![CDATA[Schutzmaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierverhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das neue Jahr beginnt in der Ostsee mit einer Riesen-Überraschung. Für Aufsehen sorgt ein seltener und ziemlich großer Gast. Am Sonntag, den 4. Januar, traf ein Zollboot in der Flensburger Innenförde im Bereich Mürwik am späten Vormittag auf einen ca. 17 m großen Finnwal! „Wahrscheinlich handelt es sich um den Finnwal, den man kurz vor<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/01/05/seltener-gast-in-der-ostsee-ein-finnwal-in-der-flensburger-frde/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Seltener Gast in der Ostsee: ein Finnwal in der Flensburger Förde</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/01/05/seltener-gast-in-der-ostsee-ein-finnwal-in-der-flensburger-frde/" data-wpel-link="internal">Seltener Gast in der Ostsee: ein Finnwal in der Flensburger Förde</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Das neue Jahr beginnt in der Ostsee mit einer Riesen-Überraschung. Für Aufsehen sorgt ein seltener und ziemlich großer Gast. Am Sonntag, den 4. Januar, traf ein Zollboot in der Flensburger Innenförde im Bereich Mürwik am späten Vormittag auf einen ca. 17 m großen Finnwal!</b></p>
<p>„Wahrscheinlich handelt es sich um den Finnwal, den man kurz vor Weihnachten im Kleinen Belt vor der dänischen Küste entdeckt hatte“, erklärt der Diplom-Biologe Ulrich Karlowski von der Deutschen Stiftung Meeresschutz. Der dänische Walforscher Carl Kinze hatte das Tier anhand der Position der Rückenfinne und der Form des Blases (Atemfontäne) als Finnwal identifiziert.</p>
<p>Auch wenn zu dieser Zeit kaum Sportbootfahrer auf der Förde unterwegs sein dürften, bittet die Deutsche Stiftung Meeresschutz um Vorsicht und Rücksicht bei einer Begegnung zum Schutz von Mensch und Tier:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Abstand halten, mindestens 100 m</li>
<li>Geschwindigkeit drosseln</li>
<li>den Wal nicht verfolgen</li>
</ul>
<p><b>Großwale in der Ostsee?</b><br />
Die Ostsee ist keine Heimat für Großwale. „Vermutlich ist der Finnwal bei der Verfolgung von Nahrungsströmungen hierher gelangt“, meint Karlowski. „Es bleibt zu hoffen, dass er unversehrt zurück in die Nordsee beziehungsweise den Atlantik zurückfindet.“</p>
<p>Die am häufigsten in das mit seiner mittleren Wassertiefe von nur 52 m flache Binnenmeer Ostsee als Irrgast anzutreffende Art ist der Buckelwal. Finnwale (<i>Balaenoptera physalus</i>), die zweitgrößten Lebewesen der Erde, kommen hier nur selten vor.</p>
<p>Auf der Nordhalbkugel werden Finnwale bis zu 24 m groß, auf der Südhalbkugel sogar bis zu 27 m. Lediglich der Blauwal ist mit bis zu 33 m noch größer.</p>
<p><b>Reise ohne Wiederkehr?</b><br />
Zuletzt wurde im September 2016 ein Finnwal, ebenfalls in der Flensburger Förde, gesichtet. „Leider bleibt das Schicksal dieser Irrgäste in den meisten Fällen ungewiss. Was man weiß, ist, dass etliche von ihnen es leider nicht zurück in die Nordsee und den Atlantik schaffen und sterben. In der Ostsee lauern viele Gefahren: Tödliche Verstrickung in Fischernetzen, Schiffskollisionen und Plastikmüll oder sie finden nicht genug Nahrung und verhungern“, sagt Karlowski.</p>
<p><b>Finnwale: die Windhunde der Meere</b><br />
Finnwale sind schnell. Man nennt sie auch „Windhunde der Meere“. Sie können Spitzengeschwindigkeiten von 30 km/h – manche Experten sprechen sogar von 41 km/h – erreichen. Die normale Reisegeschwindigkeit beträgt 10–15 km/h.</p>
<p>Auf ihrem Speiseplan stehen Plankton und kleine Meerestiere wie Krebse oder Jungfische. Beim Fressen nehmen sie einen „Mundvoll“ Wasser auf, aus dem sie sich ihre Beute herausseihen. Ein Mundvoll heißt bei einem Finnwal rund 70.000 Liter Meerwasser! Anschließend pressen sie das Wasser durch ihre Barten, an denen die Beute hängen bleibt und mit der Zunge abgeschleckt wird, wieder hinaus.</p>
<p>Finnwale gelten laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als gefährdet und sind geschützt. Trotzdem werden sie von den Walfängern in Japan noch kommerziell bejagt. Isländische Walfänger wollen in diesem Jahr wieder auf Finnwalfang gehen.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)</div>
<p>Die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) ist eine Treuhandstiftung, die 2007 gegr&uuml;ndet wurde. Ziel unserer Arbeit ist es, der Ausbeutung der Weltmeere und der Vernichtung ihrer Bewohner etwas entgegenzusetzen. In Kooperation mit engagierten Forschern und Organisationen rund um den Globus f&ouml;rdern und verwirklichen wir Projekte und Aktionen zum Erhalt des Lebens in den Meeren. Erm&ouml;glicht wird dies durch Spenden.</p>
<p>Wir sind Mitglied im europ&auml;ischen Meeresschutzb&uuml;ndnis Seas At Risk (SAR / seas-at-risk.org), in der Deep Sea Conservation Coalition  (DSCC / deep-sea-conservation.org) und sind Netzwerkpartner der UN-Dekade der Meeresforschung f&uuml;r nachhaltige Entwicklung (2021 &ndash; 2030) in Deutschland (Ozeandekade / ozeandekade.de).</p>
</div>
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Ulrich Karlowski<br />
Vorstand<br />
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</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/01/05/seltener-gast-in-der-ostsee-ein-finnwal-in-der-flensburger-frde/" data-wpel-link="internal">Seltener Gast in der Ostsee: ein Finnwal in der Flensburger Förde</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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		<title>Fischereikommission ICCAT mit Teilerfolgen für den Haischutz</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2025/11/25/fischereikommission-iccat-mit-teilerfolgen-fr-den-haischutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2025 12:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Fins Naturally Attached]]></category>
		<category><![CDATA[fischereikommission]]></category>
		<category><![CDATA[fischereimanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Haifang]]></category>
		<category><![CDATA[haischutz]]></category>
		<category><![CDATA[Haischutzmaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzflossen-Makohaie]]></category>
		<category><![CDATA[marine Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresschutz]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltige Fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutzmaßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[riesenhaie]]></category>
		<category><![CDATA[thunfischarten]]></category>
		<category><![CDATA[Weiße Haie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2025/11/25/fischereikommission-iccat-mit-teilerfolgen-fr-den-haischutz/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach über einer Woche zäher Verhandlungen endete am 24.11. in Sevilla die 29. Generalversammlung der Internationalen Kommission zum Erhalt des Atlantischen Thunfischs (ICCAT, International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas). In den Zuständigkeitsbereich der ICCAT fällt das fischereiliche Management von 30 weit wandernden Fischarten im Nord- und Südatlantik. Neben verschiedenen Thunfischarten fallen darunter auch<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2025/11/25/fischereikommission-iccat-mit-teilerfolgen-fr-den-haischutz/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Fischereikommission ICCAT mit Teilerfolgen für den Haischutz</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2025/11/25/fischereikommission-iccat-mit-teilerfolgen-fr-den-haischutz/" data-wpel-link="internal">Fischereikommission ICCAT mit Teilerfolgen für den Haischutz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Nach über einer Woche zäher Verhandlungen endete am 24.11. in Sevilla die 29. Generalversammlung der Internationalen Kommission zum Erhalt des Atlantischen Thunfischs (ICCAT, International Commission for the Conservation of Atlantic Tunas). In den Zuständigkeitsbereich der ICCAT fällt das fischereiliche Management von 30 weit wandernden Fischarten im Nord- und Südatlantik. Neben verschiedenen Thunfischarten fallen darunter auch Haiarten wie Kurzflossen-Makohaie, Walhaie, Riesenhaie oder Weiße Haie.</p>
<p>Die Kommission, in deren Zuständigkeitsbereich der Großteil der europäischen Haifänge erfolgt, konnte sich nur auf kleine entscheidende Fortschritte für mehr Nachhaltigkeit bei der Haifischerei einigen. <i>„Obwohl insgesamt sieben Vorschläge für besseren Haischutz auf dem Tisch lagen, wurden nur zwei angenommen. Für den Kurzflossen-Makohai im Südatlantik hätte die Chance bestanden, das Ruder noch herumzureißen. Diese Chance könnte verspielt worden sein, während die Haibestände einem Zusammenbruch entgegenschwimmen“</i>, warnt Dr. Iris Ziegler von der Deutschen Stiftung Meeresschutz. <i>„Für die Zukunft der Haie im Atlantik, insbesondere der Hochseehaie, ist jede weitere Verzögerung fatal. Die Bestände sind massiv überfischt – Maßnahmen zur Senkung der fischereibedingten Mortalität sind unerlässlich, um sie zu erhalten“</i>, ergänzt Dr. Mona Schweizer von Pro Wildlife.</p>
<p><b>18 Jahre Diskussion über ein Finning-Verbot – noch immer keine Einigung</b></p>
<p>Seit 18 Jahren streiten die ICCAT-Mitgliedsstaaten über die sogenannte „Fins Naturally Attached (FNA)“-Regelung. FNA besagt, dass Haien erst an Land die Flossen abgetrennt werden dürfen.</p>
<p>Dies soll den Handel mit Haiflossen und das sogenannte „Shark Finning“ eindämmen. Hierbei schneiden die Fischer den Haien nach dem Fang die wertvollen Flossen ab. Dann „entsorgen“ sie den Rest des noch lebenden Tieres im Meer. Damit ist auch eine Nachvollziehbarkeit darüber, ob geschützte Arten betroffen sind und welche Gesamtfangmenge erzielt wurde, nicht gegeben. Obwohl seit Jahren eine große Mehrheit der Mitgliedsstaaten für eine strikte FNA-Regelung ohne Ausnahmen eintritt, blockieren einige wenige, darunter Japan, die Verabschiedung im Konsens.  </p>
<p><b>Blauhai-Management vertagt</b></p>
<p>Blauhaie stehen sowohl im Nord- als auch im Südatlantik unter starkem Fischereidruck. Dennoch wendet ICCAT beim Fischereimanagement nicht denselben Standard an, wie er für Thunfische und thunfischartige Spezies selbstverständlich ist.</p>
<p>Letztes Jahr stieß die ICCAT immerhin einen Prozess an, der zur Entwicklung und Einführung von Maßnahmen für ein nachhaltiges Fischereimanagement von Blauhaien führen soll. Allerdings wurde der Prozess verzögert. Ein Antrag der EU, der dem dringend benötigten Blauhai-Management höhere Priorität eingeräumt und den Prozess um Jahre beschleunigt hätte, wurde abgelehnt.</p>
<p><b>Reduktion der Fangmenge von Kurzflossen-Makohaien im Südatlantik </b></p>
<p>Kurzflossen-Makohaie sind den meisten Menschen eher unbekannt. Als Spitzenprädatoren im Atlantik spielen sie jedoch eine zentrale Rolle für die Stabilität und Funktionsfähigkeit mariner Ökosysteme. Ihr Bestand ist sowohl im Nord- als auch im Südatlantik in einem äußerst kritischen Zustand, nachdem die Art über Jahrzehnte hinweg – insbesondere durch Fangflotten der EU – massiv überfischt wurde.</p>
<p>Die EU forderte auf der 29. ICCAT-Generalversammlung ein Fang- und Anlandeverbot für die Populationen des Südatlantiks. Ein derartiges Verbot gibt es bereits seit 2022 für den Nordatlantik. Der Versuch, es auf den Südatlantik auszudehnen, scheiterte jedoch.</p>
<p>Immerhin einigte man sich auf eine Fangmengen-Reduzierung für 2026 von bisher 1.295 auf 634 Tonnen. Ob dies jedoch ausreicht, um den Mako-Bestand langfristig zu erhalten, bleibt fraglich. <i>„Einfach nur den Fang zu verbieten oder Mortalitätsgrenzen festzulegen, reicht nicht. Die Tiere werden dennoch gefangen – als Beifang in der Blauhai- und Schwertfischfischerei – und anschließend meist tot oder sterbend wieder freigelassen&quot;, </i>erklärt Ziegler<i>. „Solange wir die Selektivität der Fanggeräte nicht erhöhen und dadurch den Fang dieser Haie verringern, wird kein konsequenter Haischutz gelingen. Namibia, eine relevante Fangnation im Südatlantik, hat beispielsweise mit einem Verbot von stählernen Langleinen, von denen sich Haie kaum befreien können, die Haimortalität gesenkt. ICCAT muss diesbezüglich endlich nachziehen.&quot;</i></p>
<p><b>Erfolge für den Weißen Hai und Riesenhaie </b></p>
<p>Zumindest nahm die Generalversammlung den Vorschlag Großbritanniens für ein Fang- und Anlandeverbot für Weiße Haie und Riesenhaie an.</p>
<p>Überdies sind die Fangflotten jetzt dazu verpflichtet, Tiere in ihren Netzen oder an ihren Haken möglichst unbeschadet wieder freizulassen. Daten über Beifänge müssen zudem an die ICCAT gemeldet werden. <i>„Die Entscheidung bezüglich der beiden gefährdeten Haiarten ist ein wichtiger Erfolg, aber bei Weitem nicht genug, um die Haipopulationen im Atlantik langfristig zu erhalten</i><i>“, </i>lautet das Resümee von Pro Wildlife und Deutscher Stiftung Meeresschutz.</div>
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<div>Über Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)</div>
<p>Die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) ist eine Treuhandstiftung, die 2007 gegr&uuml;ndet wurde. Ziel unserer Arbeit ist es, der Ausbeutung der Weltmeere und der Vernichtung ihrer Bewohner etwas entgegenzusetzen. In Kooperation mit engagierten Forschern und Organisationen rund um den Globus f&ouml;rdern und verwirklichen wir Projekte und Aktionen zum Erhalt des Lebens in den Meeren. Erm&ouml;glicht wird dies durch Spenden.</p>
<p>Wir sind Mitglied im europ&auml;ischen Meeresschutzb&uuml;ndnis Seas At Risk (SAR / seas-at-risk.org), in der Deep Sea Conservation Coalition  (DSCC / deep-sea-conservation.org) und sind Netzwerkpartner der UN-Dekade der Meeresforschung f&uuml;r nachhaltige Entwicklung (2021 &ndash; 2030) in Deutschland (Ozeandekade / ozeandekade.de).</p>
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		<title>33 Meeresschutzorganisationen fordern: EU muss Tiefseelebensräume (VMEs) vor der Zerstörung durch die Fischerei schützen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2025/11/06/33-meeresschutzorganisationen-fordern-eu-muss-tiefseelebensrume-vmes-vor-der-zerstrung-durch-die-fischerei-schtzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 10:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Costas Kadis]]></category>
		<category><![CDATA[Fischereikommissar]]></category>
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		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>
		<category><![CDATA[VMEs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>33 europäische Meeresschutzorganisationen fordern in einem offenen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und den Kommissar für Fischerei und Ozeane, Costas Kadis, den besseren Schutz gefährdeter EU-Tiefseeökosysteme (VMEs) vor der Zerstörung durch die industrielle Tiefseefischerei. Spanische Fischereiindustrie will vulnerable Tiefseeökosysteme (VMEs) befischen Der auch von der Deutschen Stiftung Meeresschutz unterstützte Appell richtet sich gegen<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2025/11/06/33-meeresschutzorganisationen-fordern-eu-muss-tiefseelebensrume-vmes-vor-der-zerstrung-durch-die-fischerei-schtzen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about 33 Meeresschutzorganisationen fordern: EU muss Tiefseelebensräume (VMEs) vor der Zerstörung durch die Fischerei schützen</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2025/11/06/33-meeresschutzorganisationen-fordern-eu-muss-tiefseelebensrume-vmes-vor-der-zerstrung-durch-die-fischerei-schtzen/" data-wpel-link="internal">33 Meeresschutzorganisationen fordern: EU muss Tiefseelebensräume (VMEs) vor der Zerstörung durch die Fischerei schützen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>33 europäische Meeresschutzorganisationen fordern in einem offenen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und den Kommissar für Fischerei und Ozeane, Costas Kadis, den besseren Schutz gefährdeter EU-Tiefseeökosysteme (VMEs) vor der Zerstörung durch die industrielle Tiefseefischerei.</b></p>
<p><b>Spanische Fischereiindustrie will vulnerable Tiefseeökosysteme (VMEs) befischen</b></p>
<p>Der auch <a href="https://www.stiftung-meeresschutz.org/wp-content/uploads/pdf/open-letter-to-president-ursula-von-der-leyen_vme-closures.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">von der Deutschen Stiftung Meeresschutz unterstützte Appell</a> richtet sich gegen Versuche der spanischen Fischereiindustrie, das von der EU verhängte <b>Verbot für bodenberührende</b> <b>Tiefseefischerei in 87 vulnerablen marinen Ökosystemen (sog. VMEs oder Vulnerable Marine Ecosystems)</b> aufzuheben.</p>
<p>„Die Europäische Union muss beim Schutz empfindlicher Tiefseeökosysteme vor der industriellen Fischerei mit gutem Beispiel vorangehen“, lautet die Kernforderung der Verbände.</p>
<p><b>Tiefseefischerei in vulnerablen marinen Ökosystemen (VMEs)</b></p>
<p><b>Die spanische Fischereiindustrie ging bereits bis vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH)</b>, um das EU-Verbot für die bodenberührende Tiefseefischerei in den 87 VMEs aufzuheben. Angeblich habe man wirtschaftliche Einbußen erlitten. Belastbare Nachweise dafür wurden jedoch nicht vorgelegt.</p>
<p>In seinem Urteil vom 11. Juni 2025 bestätigte der Europäische Gerichtshof unmissverständlich die Rechtmäßigkeit der Fischereiverbote. Dennoch erhalten die spanischen Fischer Unterstützung von EU-Parlamentariern aus Spanien, Portugal, Frankreich und den Niederlanden, die das EuGH-Urteil ignorieren.</p>
<p><b>Vulnerable marine Ökosysteme sind Biodiversitäts-Hotspots</b></p>
<p>Im Visier haben die Fischer 87 artenreiche Tiefsee-Lebensräume in EU-Gewässern (Seeberge, Kaltwasser-Korallenriffe, Schwammriffe), sogenannte <b>VMEs (Vulnerable Marine Ecosystems oder vulnerable marine Ökosysteme)</b>.</p>
<p>Die Gebiete sind seit September 2022 durch die EU-Verordnung (EU) 2016/2336 für die Tiefseefischerei gesperrt. Wissenschaftler und Meeresschützer halten VMEs für nicht befischbar, da sie fischereilicher Nutzung nicht lange standhalten und viele tausend Jahre benötigen, um sich zu regenerieren.</p>
<p>„Die betroffenen vulnerablen marinen Ökosysteme gehören zu den empfindlichsten und am wenigsten widerstandsfähigen Lebensräumen der Erde. Die Wiedereröffnung der VMEs für die Tiefseefischerei unter dem Druck der Fischereiindustrie würde irreparable Schäden riskieren und die Glaubwürdigkeit der EU beim Schutz der Ozeane unterminieren“, sagt der Biologe Ulrich Karlowski von der Deutschen Stiftung Meeresschutz.</p>
<p>So ist der <b>Beifang von Tiefseehaien, die in den VMEs leben</b> und auf sie zur Fortpflanzung angewiesen sind, bei der Tiefsee-Langleinenfischerei um den Faktor 6 höher als bei Schleppnetzen.</p>
<p><b>Das EU-Verbot für Tiefseefischerei in VMEs</b></p>
<p><b>Die EU-Verordnung (EU) 2016/2336 gilt als Meilenstein für den Schutz von vulnerablen marinen Ökosystemen (VMEs).</b> Denn durch sie ist seit September 2022 die bodenberührende Tiefsee-Fischerei (Schleppnetze, Langleinen, Stellnetze, Reusen und Fallen) in 87 VMEs in EU-Gewässern ab 400 m Tiefe verboten.</p>
<p>Die betroffenen Tiefseeökosysteme befinden sich in der Nähe der Atlantikküsten Frankreichs, Irlands, Portugals und Spaniens. Insgesamt umfassen sie jedoch nur 16.419 km<sup>2</sup> oder gerade einmal 1,16 Prozent der EU-Gewässer im Nordostatlantik.</p>
<p>Die Schließungen der VMEs für die Tiefseefischerei beruhen auf den besten verfügbaren wissenschaftlichen Gutachten des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES).</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)</div>
<p>Die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) ist eine Treuhandstiftung, die 2007 gegr&uuml;ndet wurde. Ziel unserer Arbeit ist es, der Ausbeutung der Weltmeere und der Vernichtung ihrer Bewohner etwas entgegenzusetzen. In Kooperation mit engagierten Forschern und Organisationen rund um den Globus f&ouml;rdern und verwirklichen wir Projekte und Aktionen zum Erhalt des Lebens in den Meeren. Erm&ouml;glicht wird dies durch Spenden.</p>
<p>Wir sind Mitglied im europ&auml;ischen Meeresschutzb&uuml;ndnis Seas At Risk (SAR / seas-at-risk.org), in der Deep Sea Conservation Coalition (DSCC / deep-sea-conservation.org) und sind Netzwerkpartner der UN-Dekade der Meeresforschung f&uuml;r nachhaltige Entwicklung (2021 &ndash; 2030) in Deutschland (Ozeandekade / ozeandekade.de).</p>
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Vorstand<br />
Telefon: +49 &#8211; 89 &#8211; 71 66 81 88<br />
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                    </li>
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		<title>Bevölkerung fordert von griechischer Regierung Einrichtung eines Meeresschutzgebietes</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2025/08/22/bevlkerung-fordert-von-griechischer-regierung-einrichtung-eines-meeresschutzgebietes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2025 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[biologische Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Fischereipolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Fischereiverbände]]></category>
		<category><![CDATA[Fischereiverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresökologie]]></category>
		<category><![CDATA[meeresschutzgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[mittelmeer]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltiger tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutzmaßnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Peloponnes-Halbinsel]]></category>
		<category><![CDATA[posidonia]]></category>
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		<category><![CDATA[Spill-over-Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[umweltbewusstsein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2025/08/22/bevlkerung-fordert-von-griechischer-regierung-einrichtung-eines-meeresschutzgebietes/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein ungewöhnlicher Zusammenschluss aus Tauchern, Touristikern, Fischern und Lokalpolitikern des auf Mani – dem „mittleren Finger“ der Peloponnes-Halbinsel – gelegenen ehemaligen Fischerorts Stoupa fordert von der Regierung in Athen die Einrichtung eines Meeresschutzgebietes (Marine Protected Area/MPA). Das neue Meeresschutzgebiet soll in einer Bucht direkt südlich von Stoupa liegen und würde etwa 12 km2 umfassen. In der<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2025/08/22/bevlkerung-fordert-von-griechischer-regierung-einrichtung-eines-meeresschutzgebietes/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Bevölkerung fordert von griechischer Regierung Einrichtung eines Meeresschutzgebietes</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2025/08/22/bevlkerung-fordert-von-griechischer-regierung-einrichtung-eines-meeresschutzgebietes/" data-wpel-link="internal">Bevölkerung fordert von griechischer Regierung Einrichtung eines Meeresschutzgebietes</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Ein ungewöhnlicher Zusammenschluss aus Tauchern, Touristikern, Fischern und Lokalpolitikern des auf Mani – dem „mittleren Finger“ der Peloponnes-Halbinsel – gelegenen ehemaligen Fischerorts Stoupa fordert von der Regierung in Athen die Einrichtung eines Meeresschutzgebietes (Marine Protected Area/MPA). </b></p>
<p>Das neue Meeresschutzgebiet soll in einer Bucht direkt südlich von Stoupa liegen und würde etwa 12 km<sup>2</sup> umfassen. In der Bucht existiert eine Vielfalt verschiedener Ökosysteme. Darunter Korallenriffe, Steilabbrüche, Seegraswiesen, ein Sandstrand, Felsen sowie mehrere Grotten. Dies bedingt eine ungewöhnlich reichhaltige Artenvielfalt unter Wasser. In dem neuen Meeresschutzgebiet soll neben anderen Restriktionen auch ein Fischereiverbot gelten (<i>no-take zone</i>).</p>
<p>Die Pläne werden vom Verband der Berufsfischer von Agios Nikolaos, Stoupa und Kardamyli sowie den Amateurfischern von Mani und dem Gemeinderat von West-Mani (Dytiki Mani) unterstützt.</p>
<p><b>Bevölkerung fordert mehr Meeresschutz für ihre Küste</b></p>
<p>Die Initiative für die „Stoupa MPA“ stammt von Dimitris Exarhouleas. Er führt mit seiner Familie seit Jahrzehnten am Kalogria Beach in Stoupa das Tauchzentrum „Dive Code“. Hilfe erhält Dimitris Exarhouleas nicht nur von Bürgermeister George Hioureas, sondern auch von der gesamten Bevölkerung und den Fischern aus West-Mani. Diese wollen sogar bei der Überwachung der Stoupa MPA helfen.</p>
<p>Project Manaia (Österreich) und die Deutsche Stiftung Meeresschutz unterstützen die Forderung der Bevölkerung an die griechische Regierung. „Das gemeinsame Vorhaben unterschiedlichster Interessensgruppen ist absolut ungewöhnlich. Damit könnte die Stoupa MPA ein Leuchtturm-Projekt für den Meeresschutz im Mittelmeer werden“, erklärt der Meeresbiologe Manuel Marinelli von Project Manaia.</p>
<p><b>Überwältigende Artenvielfalt</b></p>
<p>Marinelli kennt die Küstenregion des südöstlichen Ionischen Meeres an der Ostküste des Peloponnes wie seine Westentasche. Regelmäßig erkundet er auf den Mittelmeer-Exkursionen von Project Manaia auch die Bucht von Stoupa.</p>
<p>Im Jahr 2020 erstellte der Meeresbiologe eine öko-soziale Bewertung. Dort heißt es abschließend: „Das Gebiet um Stoupa, einschließlich der Bucht, weist große Flächen mit gesunden <i>Posidonia</i>-Seegraswiesen auf! Diese sind ein wesentliches Merkmal für einen gesunden Lebensraum im Mittelmeerraum. Ein Schutzgebiet wäre auch von daher ein großer Schritt in die richtige Richtung und würde der lokalen Wirtschaft, den Fischern, dem Tourismus sowie der Unterwasserwelt enorm zugutekommen!“</p>
<p>In die Bucht von Stoupa münden Frischwassereinströmungen. Das hat zur Folge, dass das Meerwasser hier kühler als beispielsweise im Hafen des Fischerorts ist. Deshalb findet man hier die dichtesten und gesündesten <i>Posidonia</i>-Seegraswiesen des Mittelmeers. Die Bucht ist ein noch ungeschützter Hotspot der Artenvielfalt.</p>
<p><b>Spill-over-Effekt von Meeresschutzgebieten für höhere Fischereierträge</b></p>
<p>„Es ist mittlerweile eine Binsenweisheit, dass vollständig geschützte Meeresschutzgebiete ohne Fischerei innerhalb kurzer Zeit zu höheren Erträgen für die lokale Fischerei außerhalb des Schutzgebietes führen. Man nennt das Spill-over-Effekt. Die Fischer in Stoupa haben das verstanden. Deshalb unterstützen sie ein Fischereiverbot, so paradox das klingen mag“, freut sich der Biologe Ulrich Karlowski von der Deutschen Stiftung Meeresschutz.</p>
<p>Meeresschutzgebiete (MPAs) werden in vier Level von streng bis minimal geschützt kategorisiert. Nach einer Studie aus dem Jahr 2020 sind nur 0,23 Prozent des Mittelmeerbeckens durch Meeresschutzgebiete so stark geschützt (<i>fully protected</i> und <i>highly protected</i>), dass sie positive Effekte für die marine Artenvielfalt bewirken. Alle anderen sind sogenannte „Paper Parks“. Hier besteht kein Unterschied im Ausmaß der Nutzung durch Fischerei, Schifffahrt oder Rohstoffförderung wie außerhalb des Schutzgebietes.</p>
<p>Die Stoupa MPA dagegen soll mindestens das zweitstrengste Kriterium (<i>highly protected</i>) erfüllen. Neben einem Fischereiverbot wären hier das Ankern in Seegraswiesen, Energiegewinnung (Windkraftanlagen, Gezeitenkraftwerke) und Rohstoffförderung (Sand- und Kiesabbau) verboten. Lokal könnten Ökotourismusprojekte angeboten werden.</p>
<p><b>Kleines Schutzgebiet mit großer Wirkung</b></p>
<p>Die Stoupa MPA wäre mit ihren ca. 12 km<sup>2</sup> ein vergleichsweise kleines Meeresschutzgebiet. Da es in der Bucht jedoch ungewöhnlich viele Ökosysteme gibt, wäre der Wirkungsgrad für die Artenvielfalt enorm und könnte viele wesentlich größere Meeresschutzgebiete in den Schatten stellen.</div>
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<div>Über Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)</div>
<p>Die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) ist eine Treuhandstiftung, die 2007 gegr&uuml;ndet wurde. Ziel unserer Arbeit ist es, der Ausbeutung der Weltmeere und der Vernichtung ihrer Bewohner etwas entgegenzusetzen. In Kooperation mit engagierten Forschern und Organisationen rund um den Globus f&ouml;rdern und verwirklichen wir Projekte und Aktionen zum Erhalt des Lebens in den Meeren. Erm&ouml;glicht wird dies durch Spenden.</p>
<p>Wir sind Mitglied im europ&auml;ischen Meeresschutzb&uuml;ndnis Seas At Risk (SAR / seas-at-risk.org), in der Deep Sea Conservation Coalition (DSCC / deep-sea-conservation.org) und sind Netzwerkpartner der UN-Dekade der Meeresforschung f&uuml;r nachhaltige Entwicklung (2021 &ndash; 2030) in Deutschland (Ozeandekade / ozeandekade.de).</p>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/deutsche-stiftung-meeresschutz-dsm-neuss/bevlkerung-fordert-von-griechischer-regierung-einrichtung-eines-meeresschutzgebietes/boxid/1033230" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-stiftung-meeresschutz-dsm-neuss" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)</a>
                    </li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2025/08/22/bevlkerung-fordert-von-griechischer-regierung-einrichtung-eines-meeresschutzgebietes/" data-wpel-link="internal">Bevölkerung fordert von griechischer Regierung Einrichtung eines Meeresschutzgebietes</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Neue Art: der Rochen mit der Zorro-Maske</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2025/07/29/neue-art-der-rochen-mit-der-zorro-maske/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 09:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Artenklassifikation]]></category>
		<category><![CDATA[biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[fidschi inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Fidschi-Archipel]]></category>
		<category><![CDATA[Fidschi-Maskenrochen]]></category>
		<category><![CDATA[fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[Indo-Pazifik]]></category>
		<category><![CDATA[Marinewissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Maskenrochen]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresbiologie]]></category>
		<category><![CDATA[neue Art]]></category>
		<category><![CDATA[Ökosystemmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Ozeanographie]]></category>
		<category><![CDATA[Rochenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Maskenrochen sind im gesamten Indopazifik weit verbreitet, so auch in den Gewässern des Fidschi-Archipels. Bislang wusste man allerdings nicht, um welche der 16 anerkannten Maskenrochenarten es sich handelt. Jetzt ist klar: Es ist eine neue Art und es gibt sie nur im Fidschi-Archipel (endemische Art). Sie erhielt den Namen Fidschi-Maskenrochen mit dem Artnamen Neotrygon romeoi1.<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2025/07/29/neue-art-der-rochen-mit-der-zorro-maske/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Neue Art: der Rochen mit der Zorro-Maske</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2025/07/29/neue-art-der-rochen-mit-der-zorro-maske/" data-wpel-link="internal">Neue Art: der Rochen mit der Zorro-Maske</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Maskenrochen sind im gesamten Indopazifik weit verbreitet, so auch in den Gewässern des Fidschi-Archipels. Bislang wusste man allerdings nicht, um welche der 16 anerkannten Maskenrochenarten es sich handelt. Jetzt ist klar: Es ist eine neue Art und es gibt sie nur im Fidschi-Archipel (endemische Art).</b> Sie erhielt den Namen Fidschi-Maskenrochen mit dem Artnamen <i>Neotrygon romeoi</i><sup>1</sup>.</p>
<p>Identifiziert hat sie die Meereswissenschaftlerin Dr. Kerstin Glaus, gemeinsam mit Taxonomen und Molekularbiologen des CSIRO-Forschungsinstituts in Tasmanien. Glaus war von Ende 2021 bis März 2025 Forschungsbeauftragte am Institute of Marine Resources (IMR) an der University of the South Pacific (USP) in Suva, der Hauptstadt von Fidschi. Sie untersuchte – unterstützt von der Deutschen Stiftung Meeresschutz<sup>2</sup> und dem Pacific-European Union Marine Partnership Programm (PEUMP)<sup>3</sup> – die Artenvielfalt und Häufigkeit der bei Fidschi lebenden Rochen.</p>
<p>Dabei setzte sie eine Kombination aus Feldforschung<sup>4</sup> mit beköderten Unterwasserkameras, morphologischen Untersuchungen von auf Fischmärkten angebotenen Fängen und DNA-Analysen von aus Meerwasser gewonnenen genetischen Informationen (eDNA/Umwelt-DNA) ein. Durch zahlreiche Gespräche mit lokalen Fischern auf Fidschi gewann sie zudem Einblick in die Bedeutung der Rochen für die Ernährungssicherheit.</p>
<p><b>Verblüffende Anpassungen und Artenvielfalt bei Rochen</b></p>
<p>„Der Maskenrochen-Artenkomplex ist biogeografisch hochinteressant. Es ist, als hätten viele Inseln im Pazifik ihren eigenen Maskenrochen – abgesehen von den großen wie Papua-Neuguinea oder Australien, die haben gleich mehrere Arten“, erklärt Kerstin Glaus die komplexe und noch lange nicht restlos geklärte Maskenrochen-Systematik. Bislang gab es 16 gültige Arten, die zur Gattung Neotrygon gezählt werden. „Der Fidschi-Maskenrochen ist jetzt die gültige Nummer 17“.</p>
<p><b>Besserer Schutz für endemische Arten in Fidschi</b></p>
<p>Die Einstufung als neue und endemische Art kann direkte Auswirkungen auf den Schutzstatus der Tiere nach sich ziehen. Denn als endemische Art können sie jetzt im Fiji Endangered and Protected Species Act (EPS) aufgenommen werden.</p>
<p>Dieses Gesetz regelt Handel, Schutz und Management gefährdeter oder nur bei Fidschi vorkommender Arten. Damit will die Regierung die einzigartige Biodiversität des Insel-Archipels erhalten.</p>
<p>Außerdem will Kerstin Glaus gemeinsam mit dem PEUMP-Programm dem Fischereiministerium in Fidschi konkrete Managementvorschläge für Haie und Rochen vorschlagen. Darunter:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>kein Befischen von Flüssen und Flussmündungen, mindestens während der Reproduktionsphasen von November bis April</li>
<li>kein Verkauf von Rochen und Haien auf Fischmärkten</li>
<li>Einrichtung und Vernetzung von Schutzzonen</li>
</ul>
<p><b>Zum Hintergrund: der Rochen mit der Zorro-Maske</b></p>
<p>Fidschi-Maskenrochen erreichen Scheibendurchmesser von bis zu 40 cm. In Fidschi sind sie die am häufigsten gefischten Rochen. Innerhalb der Gattung Neotrygon zählen sie systematisch zwar zur Gruppe der Blaupunkt-Maskenrochen, haben allerdings kaum blaue Punkte.</p>
<p>Namensgebend und charakteristisch ist die gut erkennbare maskenartige dunkelbraune Zeichnung über den Augen. Jedoch sind bei keiner anderen Art die schwarzen Augenflecken hinter den eigentlichen Augen derart ausgeprägt wie beim Fidschi-Maskenrochen. Es ist, als trügen diese Rochen eine Zorro-Maske.</p>
<p>Zudem trägt nur der Fidschi-Maskenrochen eine Dornenreihe entlang der Rückenmitte – ein Merkmal, das bei keiner anderen Maskenrochenart bekannt ist.</p>
<p>Wie bei Maskenrochen üblich, sind sie lebend gebärend (vivipar). Ihre Vermehrungsrate ist dabei sehr niedrig. Kerstin Glaus schätzt, dass ein Weibchen maximal 4 Jungtiere zur Welt bringen kann.</p>
<p><b>Kontakt Dr. Kerstin Glaus:</b><br />
kerstin_glaus@outlook.com</p>
<p><i><sup>1</sup> Der lateinische Artbeiname ist dem verstorbenen Romeo Glaus, Vater von Dr. Kerstin Glaus, gewidmet, in Anerkennung seiner anhaltenden Inspiration, Unterstützung und seines tiefen Respekts vor der Natur.</i></p>
<p><i><sup>2</sup> Die Deutsche Stiftung Meeresschutz und Dr. Kerstin Glaus arbeiten seit vielen Jahren bei verschiedenen Projekten zur Artenvielfalt und Artenhäufigkeit von Haien und Rochen im Fidschi-Archipel zusammen. Im Fokus stehen dabei seltene und unbekannte Arten.</i></p>
<p><sup><i>3 </i></sup><i><a href="https://www.peump.dev/home" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">PEUMP</a>: Pacific-European Union Marine Partnership Programme.</i></p>
<p><i><sup>4</sup> Die Feldforschung wurde unterstützt von Drawaqa Marine Conservation Trust, Crystal Blue Reef Safari, Barefoot Manta Island Resort, IHG Hotels and Resorts-InterContinental Fiji.</i></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM)</div>
<p>Die Deutsche Stiftung Meeresschutz (DSM) ist eine Treuhandstiftung, die 2007 gegr&uuml;ndet wurde. Ziel unserer Arbeit ist es, der Ausbeutung der Weltmeere und der Vernichtung ihrer Bewohner etwas entgegenzusetzen. In Kooperation mit engagierten Forschern und Organisationen rund um den Globus f&ouml;rdern und verwirklichen wir Projekte und Aktionen zum Erhalt des Lebens in den Meeren. Erm&ouml;glicht wird dies durch Spenden.</p>
<p>Wir sind Mitglied im europ&auml;ischen Meeresschutzb&uuml;ndnis Seas At Risk (SAR / seas-at-risk.org), in der Deep Sea Conservation Coalition  (DSCC / deep-sea-conservation.org) und sind Netzwerkpartner der UN-Dekade der Meeresforschung f&uuml;r nachhaltige Entwicklung (2021 &ndash; 2030) in Deutschland (Ozeandekade / ozeandekade.de).</p>
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<ul>
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                    </li>
<li>
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