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	<title>Firma Deutsche Herzstiftung, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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	<title>Firma Deutsche Herzstiftung, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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		<title>HERZSICHER AED-Register für Bayern: Testphase offiziell gestartet</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/23/herzsicher-aed-register-fr-bayern-testphase-offiziell-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Herzstiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 13:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vertreterinnen und Vertreter der CSU-Landtagsfraktion, der Björn Steiger Stiftung und der Deutschen Herzstiftung haben heute im Kloster Banz die Testphase des HERZSICHER AED-Registers für Bayern gestartet. Ziel ist ein landesweites, einheitliches und leistungsfähiges Register, das Standorte und wichtige Informationen zu automatisierten externen Defibrillatoren (AED) zentral erfasst und für Nutzerinnen und Nutzer zugänglich macht. Das Register<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/23/herzsicher-aed-register-fr-bayern-testphase-offiziell-gestartet/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about HERZSICHER AED-Register für Bayern: Testphase offiziell gestartet</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/23/herzsicher-aed-register-fr-bayern-testphase-offiziell-gestartet/" data-wpel-link="internal">HERZSICHER AED-Register für Bayern: Testphase offiziell gestartet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Vertreterinnen und Vertreter der CSU-Landtagsfraktion, der Björn Steiger Stiftung und der Deutschen Herzstiftung haben heute im Kloster Banz die Testphase des HERZSICHER AED-Registers für Bayern gestartet. Ziel ist ein landesweites, einheitliches und leistungsfähiges Register, das Standorte und wichtige Informationen zu automatisierten externen Defibrillatoren (AED) zentral erfasst und für Nutzerinnen und Nutzer zugänglich macht. Das Register könnte damit perspektivisch als Modell für eine bundesweite Lösung dienen.</b></p>
<p>Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute. Eine sofortige Herzdruckmassage und der frühzeitige Einsatz eines AEDs können die Überlebenschancen deutlich verbessern. Dennoch werden AEDs bei außerklinischen Herz-Kreislauf-Stillständen in Deutschland bislang vergleichsweise selten eingesetzt. Das Problem: Informationen über vorhandene Geräte und deren Zugänglichkeit sind häufig nicht zuverlässig und einheitlich verfügbar.</p>
<p>„Ein AED kann nur helfen, wenn er im entscheidenden Moment gefunden und genutzt werden kann. Dafür brauchen wir verlässliche Informationen: Wo steht das Gerät, wann ist es zugänglich und ist es einsatzbereit? Genau hier setzt das HERZSICHER AED-Register an“, sagt Katerina Malliou, Geschäftsführerin HERZSICHER bei der Björn Steiger Stiftung.</p>
<p>Klaus Holetschek, CSU-Fraktionsvorsitzender:<br />
„Gerade die mögliche Verknüpfung mit Kartendiensten wie GoogleMaps für die Standorte von Defibrillatoren ist für Ersthelfer von hohem Nutzen und kann Leben retten, wenn es um Leben und Tod geht. Die CSU-Fraktion hat dieses Projekt bereits seit vielen Jahren begleitet und unterstützt. Der Freistaat stellt für den Aufbau der zentralen Datenbank 340 000 Euro bereit. Mit der flächendeckenden Datenbank und einheitlichen Standards für unsere Blaulichtfamilie und Leitstellen sind wir damit bundesweiter Vorreiter.“</p>
<p>Bernhard Seidenath, gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion, der bereits seit dem Jahr 2013 für ein Defikataster für Bayern kämpft, unterstreicht:<br />
„In Deutschland erleiden jährlich rund 65.000 Menschen einen außerklinischen Herz-Kreislaufstillstand &#8211; mehr als 10.000 Menschenleben könnten gerettet werden, wenn sofort mit der Wiederbelebung begonnen würde. Entscheidend ist deshalb, dass Ersthelfer schnell handeln können und ebenso schnell wissen, wo der nächste Defibrillator zu finden ist. Deshalb brauchen wir ein flächendeckendes Defikataster in Bayern. Mit dem HERZSICHER AED-Register kommen wir diesem Ziel jetzt einen entscheidenden Schritt näher. Das Projekt der Initiative HERZSICHER der Björn Steiger Stiftung und der Deutschen Herzstiftung unterstützen wir deswegen sehr gerne &#8211; auch mit Mitteln, die wir zu diesem Zweck in den Bayerischen Staatshaushalt eingestellt haben: zum Wohle der Menschen in Bayern. Denn im Ernstfall gilt: Drücken hilft – und ein schnell verfügbarer Defibrillator kann Leben retten! Für jedes gerettete Menschenleben hat sich die Mühe dann schon gelohnt!“</p>
<p>Sascha Schnürer, Abgeordneter der CSU-Fraktion:<br />
„Entscheidend bei diesem Projekt sind die technischen Schnittstellen und die effiziente Verknüpfung von vielen zur Verfügung stehenden Daten. Das alles verbinden wir mit einer gebündelten Abbildung auf digitale Karten und Navigationsgeräte – für Bürgerinnen und Bürger als Ersthelfer genauso wie für Leitstellen, die Einsätze koordinieren.“</p>
<p><b>Verlässliche Daten für den Ernstfall<br />
</b>Im Mittelpunkt des Registers stehen aktuelle und möglichst vollständige Informationen zu den vorhandenen AEDs. Dazu gehören unter anderem Standort, Zugänglichkeit und Betriebszeiten. Auch Informationen wie Zugangscodes oder der aktuelle Betriebsstatus können hinterlegt werden.</p>
<p>Neben den Bürgerinnen und Bürgern können Ersthelfersysteme, Rettungsleitstellen und weitere Initiativen im Bereich der Herzsicherheit von dem neuen Register profitieren. Je nach Berechtigung können Nutzerinnen und Nutzer festlegen, welche Mindestinformationen ein AED erfüllen muss, um bei einer Abfrage berücksichtigt zu werden.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil: Neben öffentlich zugänglichen Standortinformationen können im Register auch geschützte Daten hinterlegt werden. Dazu gehören beispielsweise Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für einzelne AEDs einschließlich ihrer Kontaktdaten. Diese Informationen stehen ausschließlich autorisierten Nutzerinnen und Nutzern zur Verfügung. So können bei einem Einsatz, einem Diebstahl oder anderen Vorkommnissen schnell die zuständigen Personen informiert werden.<br />
Damit unterscheidet sich das Register von offenen Kartensystemen wie OpenStreetMap, in denen meist nur öffentlich zugängliche Standortinformationen wie Adresse oder Koordinaten angegeben sind.</p>
<p><b>Unterschiedliche Datenquellen zusammenführen<br />
</b>Das HERZSICHER AED-Register ist dabei offen für die Anbindung bestehender Register, lokaler Initiativen und weiterer Systeme. Der Datenaustausch kann in beide Richtungen erfolgen.</p>
<p>AED-Standorte können auf unterschiedlichen Wegen in das Register aufgenommen werden: über den Upload strukturierter Daten, über technische Schnittstellen zwischen verschiedenen Softwaresystemen oder direkt vor Ort über eine Smartphone-Anwendung.</p>
<p>Dabei muss ein neuer Eintrag nicht von Beginn an vollständig sein. Auch ein AED-Standort, zu dem zunächst beispielsweise nur die Adresse bekannt ist, kann erfasst werden. Weitere Informationen wie Hersteller, Modell, Seriennummer oder Öffnungszeiten können anschließend ergänzt und verifiziert werden. Ziel ist es, die Datenqualität Schritt für Schritt zu verbessern.</p>
<p>Perspektivisch sollen die verlässlichen Standortdaten auch automatisiert in Kartenanwendungen wie OpenStreetMap sichtbar gemacht werden können. So soll aus unterschiedlichen Datenquellen Schritt für Schritt ein möglichst vollständiges und aktuelles Bild der AED-Versorgung in Bayern entstehen.</p>
<p>„Ein Register ist nur so gut wie seine Daten. Deshalb geht es mit dem Start der Testphase nicht nur darum, möglichst viele AEDs zu erfassen. Entscheidend ist, die Informationen dauerhaft aktuell und verlässlich zu halten“, betont Dr. Sinann Al Najem von der Deutschen Herzstiftung.</p>
<p><b>Testphase startet – Go-Live für März 2027 geplant<br />
</b>Mit dem Start der Testphase wird das Register zunächst unter realen Bedingungen erprobt und weiterentwickelt. Dabei geht es unter anderem darum, Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenzuführen, Prozesse zur Qualitätssicherung zu etablieren und die technische Anbindung weiterer Systeme vorzubereiten.</p>
<p>Der reguläre Go-Live von HERZSICHER – das AED-Register für Bayern ist für den<br />
1. März 2027 vorgesehen.</p>
<p><b>Über HERZSICHER</b></p>
<p>HERZSICHER ist eine gemeinsame Initiative der <a href="https://www.steiger-stiftung.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Björn Steiger Stiftung</a> und der <a href="https://herzstiftung.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Deutschen Herzstiftung</a>. Ziel ist, die Laienreanimationsquote in Deutschland signifikant zu erhöhen. Denn mit jeder Minute ohne Wiederbelebung sinkt die Überlebenschance bei einem plötzlichen Herzstillstand um rund zehn Prozent. In 45-minütigen kostenfreien Schulungen wird niederschwellig und praxisnah vermittelt, wie Herzdruckmassage und der Einsatz eines Defibrillators funktionieren. Zertifizierte Trainer besuchen Unternehmen, Vereine und Privathaushalte, um die Trainings am gewünschten Ort durchzuführen.</p>
<p>2001 setzte sich die Björn Steiger Stiftung mit „Kampf dem plötzlichen Herztod&quot; erstmals für die systematische Verbreitung von Wiederbelebungswissen ein. 2015 etablierte die Deutsche Herzstiftung ihr Programm „Lebensretter werden&quot;. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, bündelten beide Stiftungen ihre Aktivitäten und treten seit Mai 2025 gemeinsam unter der Marke HERZSICHER auf.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.herzsicher.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.herzsicher.de</a> .</p>
<p><b>Ihr Ansprechpartner</b></p>
<p><b>Björn Steiger Stiftung</b></p>
<p>Vanessa Marquardt</p>
<p><b>Deutsche Herzstiftung</b></p>
<p>Pressestelle <br />
 </div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Deutsche Herzstiftung e.V.</div>
<p>Die Deutsche Herzstiftung e. V. wurde 1979 gegr&uuml;ndet und ist heute die gr&ouml;&szlig;te gemeinn&uuml;tzige und unabh&auml;ngige Anlaufstelle f&uuml;r Patienten und Interessierte im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu den Hauptaufgaben der Herzstiftung geh&ouml;rt es, Patienten in unabh&auml;ngiger Weise &uuml;ber Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Vorbeugung sowie &uuml;ber aktuelle Diagnose- und Therapiem&ouml;glichkeiten aufzukl&auml;ren. Bekannt ist die Herzstiftung au&szlig;erdem durch ihre bundesweiten Aufkl&auml;rungskampagnen und als wichtige F&ouml;rderinstitution in der Herz-Kreislauf-Forschung. Die hohe Qualit&auml;t ihrer Informationsangebote beruht nicht zuletzt auf der Expertise der rund 500 Herzspezialisten im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung. Vorstandsvorsitzender ist der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Voigtl&auml;nder (Frankfurt am Main), Schirmherrin ist Barbara Genscher.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Herzstiftung e.V.<br />
Bockenheimer Landstr. 94-96<br />
60323 Frankfurt am Main<br />
Telefon: +49 (69) 955128-0<br />
Telefax: +49 (69) 955128-313<br />
<a href="http://www.herzstiftung.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.herzstiftung.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Pierre König<br />
Pressestelle<br />
Telefon: +49 (69) 955128-140<br />
Fax: +49 (721) 9955128-345<br />
E-Mail: &#107;&#111;&#101;&#110;&#105;&#103;&#064;&#104;&#101;&#114;&#122;&#115;&#116;&#105;&#102;&#116;&#117;&#110;&#103;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Michael Wichert<br />
Leitung<br />
Telefon: +49 (69) 955128-114<br />
Fax: +49 (69) 955128-345<br />
E-Mail: &#119;&#105;&#099;&#104;&#101;&#114;&#116;&#064;&#104;&#101;&#114;&#122;&#115;&#116;&#105;&#102;&#116;&#117;&#110;&#103;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/deutsche-herzstiftung-ev-frankfurt-am-main/herzsicher-aed-register-fr-bayern-testphase-offiziell-gestartet/boxid/1073890" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Deutsche Herzstiftung e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-herzstiftung-ev-frankfurt-am-main" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Deutsche Herzstiftung e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/1073890.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zahl der Herztoten und Klinikfälle auf hohem Niveau: „Prävention als wichtigster Hebel zu wenig genutzt“</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/16/zahl-der-herztoten-und-klinikflle-auf-hohem-niveau-prvention-als-wichtigster-hebel-zu-wenig-genutzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Herzstiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 11:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gesamtsterblichkeit durch Herzkrankheiten in Deutschland ist erneut insgesamt leicht gesunken. Einen deutlichen Rückgang verzeichnet die Sterberate der Koronaren Herzkrankheit (KHK), der Grunderkrankung des Herzinfarkts. Das geht aus den Zahlen des aktuellen Deutschen Herzberichts – Update 2026 hervor. Während mit Ausnahme der angeborenen Herzfehler (leichter Anstieg zum Vorjahr 2023) die Sterberaten anderer Herzkrankheiten eher leichtere<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/16/zahl-der-herztoten-und-klinikflle-auf-hohem-niveau-prvention-als-wichtigster-hebel-zu-wenig-genutzt/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Zahl der Herztoten und Klinikfälle auf hohem Niveau: „Prävention als wichtigster Hebel zu wenig genutzt“</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/16/zahl-der-herztoten-und-klinikflle-auf-hohem-niveau-prvention-als-wichtigster-hebel-zu-wenig-genutzt/" data-wpel-link="internal">Zahl der Herztoten und Klinikfälle auf hohem Niveau: „Prävention als wichtigster Hebel zu wenig genutzt“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Gesamtsterblichkeit durch Herzkrankheiten in Deutschland ist erneut insgesamt leicht gesunken. Einen deutlichen Rückgang verzeichnet die Sterberate der Koronaren Herzkrankheit (KHK), der Grunderkrankung des Herzinfarkts. Das geht aus den Zahlen des aktuellen Deutschen Herzberichts – Update 2026 hervor. Während mit Ausnahme der angeborenen Herzfehler (leichter Anstieg zum Vorjahr 2023) die Sterberaten anderer Herzkrankheiten eher leichtere Abnahmen verzeichnen, sank die Sterberate der KHK innerhalb eines Jahres von 127,3 auf 118,3 Gestorbene pro 100.000 Einwohner (-7,1 Prozent), in absoluten Zahlen: von 119.795 KHK-Sterbefällen (davon Herzinfarkt: 43.839) (2023) auf 113.473 (davon Herzinfarkt: 41.258) (2024). </p>
<p>„Dieser markante und zugleich erfreuliche Rückgang der KHK- und Herzinfarktsterblichkeit im aktuell berichteten Jahr unterstreicht – nach einem vorübergehenden Sterblichkeitsanstieg im Zuge COVID-Pandemie – einen seit Jahren sich abzeichnenden Trend“, betont der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, bei der Vorstellung des neuen Deutschen Herzberichts – Update 2026 in Berlin (1). Der aktuelle Herzbericht ist unter <a href="https://herzstiftung.de/herzbericht" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/herzbericht</a> als ePaper mit weiteren Informationen abrufbar.</p>
<p>„Dieser rückläufige Trend der KHK-Sterblichkeit spiegelt unter anderem Fortschritte in der Herzmedizin in Diagnostik, Therapie und Rehabilitation wieder“, betont Prof. Voigtländer. Dazu zählen interventionelle Verfahren wie die Stent-Therapie bei Herzinfarkt (Notfall-PCI) oder die Bypass-Chirurgie, verbesserte medikamentöse Verfahren und in der invasiven/nicht-invasiven Diagnostik sowie Verbesserungen in der Rettungskette. „Trotzdem müssen wir verstärkt die Prävention in den Vordergrund rücken mit dem Ziel, eine Schädigung der Herzkranzgefäße durch Kontrolle kardiovaskulärer Risikofaktoren und Lebensstilmaßnahmen zu verhindern und die Erkrankung im Frühstadium zu behandeln, damit es gar nicht erst zu atherosklerotischen Gefäßveränderungen und zum Eingriff wegen Komplikationen wie Herzinfarkt kommen muss.“ In den Fokus präventiver Maßnahmen und einer medikamentösen Therapie rücken insbesondere „Gefäßkiller“ wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, Adipositas und Rauchen.</p>
<p>Auch andere Herzkrankheiten zeigen leichte Sterblichkeitsrückgänge zum Vorjahr: bei Herzschwäche sank sie leicht (-2,9 Prozent) von 38,2 (2023) auf 37,1 (2024) Gestorbene pro 100.000 EW, bei Herzrhythmusstörungen um -2,7 Prozent von 30 auf 29,2 pro 100.000 EW. An Herzklappenerkrankungen starben im Jahr 2024 um 0,4 Prozent weniger Menschen als im Vorjahr (2024: 22,7/2023: 22,8).</p>
<p><b>Herzinfarktsterblichkeit im Krankenhaus: Warum bei Frauen höher?</b></p>
<p>Obwohl die Sterblichkeit bei akutem Myokardinfarkt zurückgegangen ist, ist die Prognose bei Frauen nach einem akuten Herzinfarkt (ST-Hebungsinfarkt: STEMI), im Herzbericht als Intra-Hospital-Sterblichkeit abgebildet, auch im Jahr 2024 weiterhin deutlich schlechter. So lag diese bei Frauen 2024 bei 14,4 Prozent, hingegen die der Männer bei 10,1 Prozent. Rund 4.400 Männer und rund 2.600 Frauen verstarben 2024 stationär wegen eines STEMI. „Auffällig ist, dass sich dieser Prognose-Gap zuungunsten von Frauen mit rund fünf Prozentpunkten über einen längeren Zeitraum hält und sich etwa schon im Jahr 2019 zeigt“, gibt der Kardiologe und Intensivmediziner Prof. Voigtländer zu bedenken. „Die genauen Ursachen solcher Sterbefälle noch während eines Krankenhausaufenthalts bedürfen der Analyse: Welche Rolle spielen etwa Symptombesonderheiten, therapeutische oder diagnostische Aspekte innerhalb der Klinik?“, so der Herzstiftungs-Vorsitzende.</p>
<p>Die „Door-to-balloon“-Zeit, die die Dauer von der Krankenhausaufnahme bis zur Wiedereröffnung eines verschlossenen Infarktgefäßes angibt, ist bei beiden Geschlechtern gleich. „Die Unterschiede in der Infarktsterblichkeit beruhen somit wohl auf anderen Ursachen, wie etwa unterschiedlicher Multimorbidität“, schlussfolgern die Autoren des Deutschen Herzberichts – Update 2026, und: „Möglicherweise wird auch der Herzinfarkt bei Frauen erst später erkannt als bei Männern.“</p>
<p><b>Altersentwicklung: Dominanz der Todesrate durch Herzkrankheiten im Alter </b></p>
<p>Beim Betrachten der Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Kontext von Altersgruppen fällt auf, dass der Anteil der kardiovaskulären Erkrankungen an allen Todesursachen in den Altersgruppen der ab 70-Jährigen weiterhin ansteigt, während der Anteil der Krebserkrankungen an allen Todesursachen ab diesem Altersabschnitt abnimmt.</p>
<p>Angesichts der hohen Bevölkerungsanteile der ab 65-Jährigen vom im Bundesdurchschnitt rund 23 Prozent (in Saarland und den ostdeutschen Bundesländern über 24 Prozent), dürfte dieser Anteil der Herz-Kreislauf-Erkrankungen an allen Todursachen noch deutlicher zunehmen. „Auch der Großteil der behandlungsbedürftigen Herzpatienten kommt aus den Altersgruppen ab 65 Jahren. Bei den 75- bis unter 85-Jährigen ist die Hospitalisationsrate seit 2012 um 13,3 Prozent gestiegen. Die herzmedizinische Versorgung stellt diese Entwicklung vor große Herausforderungen und erfordert eine interdisziplinäre multiprofessionelle und sektorenübergreifende Versorgung – von ambulant bis stationär, zwischen Hausärzten, niedergelassenen Kardiologen sowie den invasiv tätigen Herzmedizinern im Krankenhaus, also den Kardiologen und Herzchirurgen. „Diese Entwicklung zeigt außerdem, wie sehr ein effizientes Gegensteuern durch frühzeitige Prävention und Diagnostik – etwa im Rahmen von Vorsorge-Check-ups ab 35 Jahren und Screenings – sowie durch effiziente Therapie an Relevanz gewinnt, um das Entstehen von Herzerkrankungen frühzeitig auf breiter Basis zu bremsen“, erklärt der Herzstiftungs-Vorsitzende.</p>
<p><b>KHK und Rhythmusstörungen: Auch Jüngere um die 40 können betroffen sein</b></p>
<p>Erworbene Herzerkrankungen können, wenn auch weniger häufig als in den Altersgruppen über 65 Jahren, auch bei jüngeren Menschen noch deutlich unter 65 Jahren auftreten. Das gilt vor allem für die KHK und Herzrhythmusstörungen, bei denen bereits ab einem Alter von 40 Jahren steigende Hospitalisationsraten zu erkennen sind. Bei Frauen etwas später beziehungsweise weniger steil. „Bei den jüngeren Bevölkerungsgruppen kommt es darauf an, Männer und Frauen mit einem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bereits im Rahmen der ambulanten Versorgung etwa mit Hilfe von Gesundheits-Check-Ups beim Hausarzt zu identifizieren und Risikofaktoren konsequent mit Hilfe von Lebensstilmaßnahmen und gegebenenfalls Medikamenten einzustellen. „Im Fall von Vorhofflimmern können ein unbehandelter Bluthochdruck, Adipositas, Diabetes sowie Nikotin- und Alkoholkonsum ein frühzeitigeres Auftreten der Rhythmusstörung fördern. Das gilt auch für die Entstehung von Herzkranzgefäßverengungen wie die KHK, hier vor allem durch Rauchen, Fettstoffwechselstörungen oder Bluthochdruck. In der Altersgruppe der 45- bis unter 65-Jährigen kam es im Jahr 2024 zu 480 Krankenhausaufnahmen pro 100.000 EW wegen Herzrhythmusstörungen, wegen KHK zu 667 pro 100.000 EW. „Nur indem wir Risikokonstellationen früh erkennen und medizinisch eingreifen können, bevor ein spürbarer Schaden an Herz und Gefäßen etwa durch unbehandeltes Vorhofflimmern oder einen unentdeckten Herzklappenveränderung eintritt, lässt sich die Zahl vermeidbarer Krankenhausbehandlungen verringern“, so der Kardiologe und Ärztliche Direktor der Agaplesion Frankfurter Diakonie Kliniken. Nur durch eine Verringerung der Krankenhausbehandlungen lässt sich auch dem Kostendruck im Gesundheitswesen etwas entgegensetzen.</p>
<p><b>Krankenhausaufnahmen: Welchen Anteil haben vermeidbare Komplikationen? </b></p>
<p>In Summe sind die vollstationären Krankenhausaufnahmen wegen Herzkrankheiten auch im Jahr 2024 marginal angestiegen. In absoluten Zahlen von 1.635.598 Krankenhausaufnahmen im Jahr 2023 auf 1.653.702 im Jahr 2024. „Mit insgesamt über 1,6 Millionen Krankenhausfällen oder rund 1.700 Krankenhausaufnahmen wegen Herzkrankheiten pro 100.000 Einwohner bewegt sich die Hospitalisationsrate weiterhin auf einem hohen Niveau“, erklärt der Herzstiftungs-Vorsitzende. Allein die KHK, Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz machen rund 1,5 Millionen Klinikeinweisungen pro Jahr aus.</p>
<p>Ins Auge fällt bei den Altersgruppen, dass bei Herzinsuffizienzpatienten sowohl bei Männern und Frauen ab einem Alter von 60 Jahren die vollstationären Aufnahmen kontinuierlich zunehmen und ab 65 Jahren steil ansteigen. „Bei Herzschwächepatienten steigt mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit einer Klinikaufnahme wegen akuter Dekompensation. Dem muss in der Versorgung durch Hausarzt und niedergelassenem Kardiologen hinsichtlich der medikamentösen Therapie der Herzinsuffizienz selbst wie auch der Grund- und Begleiterkrankungen wie KHK, Bluthochdruck, Vorhofflimmern oder Klappenerkrankungen Rechnung getragen werden. Bei Symptomen einer akuten Verschlechterung der Herzschwäche wie Wassereinlagerungen (Ödeme), Luftnot oder Leistungsschwäche muss rasch agiert werden“, unterstreicht Prof. Voigtländer. Ab 65 Jahren sind Aufnahmen zur stationären Therapie der Herzinsuffizienz 13-mal so häufig (2.246 pro 100.000 Einwohner) als bei Patienten zwischen dem 45. und dem 65. Lebensjahr (180/100.000 EW). „Ein medikamentös gut eingestellter Patient mit Herzinsuffizienz kann bei regelmäßiger Kontrolle der Medikamententherapie durch seinen Hausarzt und engmaschiger Betreuung bei Beschwerden durch den Kardiologen Krankenhausaufenthalte vermeiden.“ In der anstehenden Grippesaison ist gerade für vulnerable Bevölkerungsgruppen wie Herz-Kreislauf-Patienten die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Grippeimpfung (Influenza) besonders wichtig. Infos: <a href="https://herzstiftung.de/wichtige-impfungen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/wichtige-impfungen</a></p>
<p><b>Ambulantisierung: Entlastung der stationären Herzmedizin? </b></p>
<p>Im Zuge der Einführung von sogenannten Hybrid-DRGs am 1. Januar 2026 wurde die ambulante Versorgung gestärkt: Veränderte Vergütungsmechanismen ermöglichen es, bestimmte kardiologische Prozeduren, die dem stationären Bereich vorbehalten sind, zukünftig auch ambulant anzubieten. „Perspektivisch werden wichtige Bereiche der interventionellen Herzmedizin eine nahezu vollständige Ambulantisierung erfahren; dies betrifft die Stentversorgung bei Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung, die Schrittmachertherapien, die ICD-Implantation sowie – und dies ist ein Novum – die Katheterablationen bei Herzrhythmusstörungen, besonders bei Vorhofflimmern“, erklärt der Herzstiftungs-Vorstandsvorsitzende Prof. Voigtländer. Inwiefern die Hybrid-DRGs zu einer Entlastung des Kliniksektors führen werden, müsse sich erst noch zeigen. „Die Ambulantisierung muss aber so gestaltet werden, dass im Sinne der Herzpatienten größtmögliche Sicherheit und Qualität der Eingriffe gewährleistet ist. Bereits jetzt werden viele Eingriffe ambulant in größeren Praxen beziehungsweise in Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) durchgeführt. Es braucht aber für viele Leistungen sicherlich auch weiterhin das Back-up eines Krankenhauses und einer Intensivstation, gerade bei Auftreten von Komplikationen ist dies unumgänglich“, so der Frankfurter Kardiologe.  </p>
<p><b>Zeitkritische kardiologische Versorgung muss garantiert sein</b></p>
<p>Angesichts von Klinikinsolvenzen – auch perspektivisch im Zuge der Krankenhausreform – wächst die Sorge unter Ärzten und Patienten vor Engpässen in der kardiologischen Akutversorgung. Hinzu kommt die ohnehin in Deutschland unterschiedliche Versorgungsdichte mit Kardiologen oder Kliniken, die ein Katheterlabor oder eine zertifizierte Chest-Pain-Unit (CPU, Herznotfallambulanz) vorhalten. „Die Herzinfarktsterblichkeit bewegt sich trotz einer kontinuierlichen Senkung der Gesamtmoralität – nicht nur auf dem Land, sondern auch in Ballungsräumen – weiterhin auf einem hohen Niveau – sie ist die vierthäufigste Todesursache überhaupt“, so Prof. Voigtländer. So steht die Metropole Berlin mit 60,4 Herzinfarkttoten pro 100.000 Einwohnern (EW) an zweiter Stelle hinter Mecklenburg-Vorpommern mit 63 Herzinfarkt-Sterbefällen pro 100.000 EW unter den Bundesländern mit der höchsten Herzinfarktsterblichkeit. „Um die Versorgung kardiologischer Notfälle im Rahmen der Krankenhausreform auch in ländlichen Gebieten mit einer geringeren Krankenhausdichte sicherzustellen, kann die Verbreitung von CPUs ein Hebel sein, Engpässe abzufedern“, erklärt der Kardiologe und Herzstiftungs-Vorsitzende. „Die häufig zeitkritische kardiologische Versorgung muss in Zeiten von Reformen und Sparzwängen garantiert sein.“  CPUs sind rund um die Uhr mit qualifiziertem Personal besetzt. Für die Akutversorgung von Patienten mit akuten Brustschmerzen stehen in Deutschland über 400 CPUs (Stand September 2026) in Krankenhäusern an 365 Tagen rund um die Uhr zur Verfügung. CPUs müssen über ein Katheterlabor verfügen. Bei akuten Brustschmerzen müssen mit höchster Priorität vor allem Erkrankungen wie Herzinfarkt, Lungenembolie und Aortendissektion (Einriss der Hauptschlagader) ausgeschlossen oder nachgewiesen werden. CPUs stehen aber auch für die Versorgung von Komplikationen bei Herzrhythmusstörungen und Herzklappenerkrankungen oder bei einer Bluthochdruckkrise zur Verfügung. Erfahrung und Kompetenz bei der Behandlung akuter Notfälle ist wichtig, wodurch sich die CPUs aufgrund einheitlicher Zertifizierungsstandards besonders auszeichnen.</p>
<p><b>Herzinfarktsterblichkeit zeigt weiterhin regionale Unterschiede </b></p>
<p>Wie die Zahlen des Deutschen Herzberichts verdeutlichen, ist die Herzinfarkt-Sterblichkeit regional unterschiedlich ausgeprägt. Die höchste Herzinfarkt-Mortalitätsrate eines Bundeslandes kann mehr als doppelt so hoch sein wie die niedrigste eines anderen Landes. Im Osten Deutschlands überwiegen die Bundesländer mit der höchsten Sterblichkeit durch Herzinfarkt, allerdings ist mit Bremen auch ein westdeutsches Bundesland von einer höheren Sterberate betroffen. Die höchsten Herzinfarkt-Sterberaten finden sich 2024 in Mecklenburg-Vorpommern mit 63,4 Gestorbenen pro 100.000 EW, in Berlin mit 60,4, in Sachsen-Anhalt mit 55,8 und in Bremen mit 55,1 Gestorbenen pro 100.000 EW.</p>
<p>Als Ursachen für die regionalen Unterschiede können verschiedene Faktoren eine Rolle spielen. Neben der Bevölkerungsstruktur und sozioökonomischen Faktoren können auch ein hoher Raucheranteil, Erwerbsstatus, Arbeitslosenquote und die Häufigkeit von Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Adipositas eine wichtige Rolle spielen. „Warum eine Metropole wie Berlin die zweithöchste Herzinfarkt-Sterberate aufweist – im Unterscheid zu Hamburg mit der niedrigsten Herzinfarkt-Sterberate –, bedürfte einer wissenschaftlichen Analyse. Die Hauptstadt verfügt mit einer Quote von 18.519 Einwohnern (EW) pro Kardiologe nach Hamburg (12.934 EW/Kardiologe) und Bayern (15.791 EW/Kardiologe) über die dritthöchste Kardiologendichte in Deutschland, danach folgen Baden-Württemberg: 21.219 EW/Kardiologe, Bremen: 21.360 EW/Kardiologe) und Hessen (21.733 EW/Kardiologe). Auch Berlins Dichte an Linksherzkatheter (LHK)-Messplätzen liegt mit 49.801 EW je LHK-Messplatz noch weit über dem bundesweiten Mittel (64.489 EW/LHK-Messplatz). Die niedrigsten Herzinfarkt-Sterbeziffern für 2024 weisen Hamburg mit 26,2 Gestorbenen pro 100.000 EW, Nordrhein-Westfalen mit 28,8, Bayern mit 41,5 und Niedersachsen mit 42,2 Gestorbenen pro 100.000 EW auf.</p>
<p><b>Bund und Länder müssen Herz-Kreislauf-Prävention viel mehr stärken </b></p>
<p>Wie zunehmend wichtig eine Präventionsstrategie in Deutschland ist zeigt sich nicht nur bei der durchschnittlichen Lebenserwartung der Deutschen, die im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern hinten liegt (1). Auch der Public Health Index von AOK-Bundesverband und DKFZ zeigen: „In drei von vier Bereichen – Tabak, Alkohol und Ernährung – landet die Bundesrepublik auf den hinteren Rängen. Nur im Feld Bewegung reicht es für das untere Mittelfeld.“ (2)</p>
<p>Die Deutsche Herzstiftung unterstützt seit vielen Jahren in punkto Prävention durch mehr Bewegung alle Bundesländer mit ihrem Bewegungsprogramm „Skipping Hearts – Seilspringen macht Schule“ und führt mit „Rauchzeichen“ im Rhein-Main-Gebiet und mit „nachvorn“ gemeinsam mit der Berliner Charité an Berliner Grundschulen Rauch-Präventionsprogramme durch. „Bund und Länder müssen allerdings für eine Verbesserung der Herzgesundheit in der Bevölkerung neben einer institutionalisierten Vermittlung von Gesundheitskompetenz in Kita und Schule viel intensiver frühzeitige Präventionsprogramme bereits ab dem Kindes- und Jugendalter nutzen. Prävention bleibt der wichtigste Hebel zur Prognoseverbesserung, er wird aber noch zu wenig genutzt“, betont Prof. Voigtländer. Auch bundesweite Kampagnen der Deutschen Herzstiftung wie die bundesweiten Herzwochen, der PULSEDAY (alljährlich am 1.3.) bieten Menschen Informationen, wie sie selbst aktiv für ihre Herzgesundheit werden können. Digitale Helfer wie die HerzFit-App der Herzstiftung (<a href="https://herzstiftung.de/HerzFit-app" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/HerzFit-app</a>) oder Smartwatches können Menschen dabei unterstützen, ihr Herzinfarkt-Risiko zu erfassen, sie zu einem herzgesunden Lebensstil motivieren mit Bewegung, gesunder und ausgewogener Ernährung sowie ihre Werte für Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin im Blick zu behalten.</p>
<p><b>Der Deutsche Herzbericht – Update 2026 ist kostenfrei (E-Paper) abrufbar unter:</b> <a href="https://herzstiftung.de/herzbericht" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/herzbericht</a></p>
<p>Infos für Patienten zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen bietet die Herzstiftung kostenfrei unter <a href="http://%20https/herzstiftung.de" class="bbcode_url" data-wpel-link="external" rel="nofollow"> https://herzstiftung.de</a> an.</p>
<p>Die <b>vollständige Pressemappe zur Vorstellung des Deutschen Herzberichts </b>mit weiteren Pressetexten aller beteiligten Fachgesellschaften sowie druckfähiges Grafik- und Bildmaterial erreichen Sie unter: <a href="https://herzstiftung.de/herzbericht" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/herzbericht</a></p>
<p>Informieren Sie sich über Herzberichts-Themen auch auf den sozialen Kanälen der Herzstiftung: instagram, YouTube, Linkedin, facebook, spotify</p>
<p><b>Der Herzbericht im Podcast: </b>Hören Sie im Herzberichts-Podcast die Spitzenvertreter/-in der Herzstiftung und der herzmedizinischen Fachgesellschaften zu aktuellen Trends und Entwicklungen in der Herzkreislauf-Medizin unter <a href="https://herzstiftung.de/podcast-herzbericht-2026" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/podcast-herzbericht-2026</a></p>
<p><b>Impfen schützt das Herz: </b>Welche Impfungen besonders wichtig sind und worauf Herzpatienten achten sollten: <a href="https://herzstiftung.de/wichtige-impfungen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/wichtige-impfungen</a></p>
<p><b>Hinweis – Bei Abdruck/Nutzung der Presse-Information bitten wir um folgende Angabe:</b></p>
<p>Der Deutsche Herzbericht – Update 2026 wird von der Deutschen Herzstiftung zusammen mit den wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften für Kardiologie (DGK), für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG), für Kinderkardiologie und Angeborene Herzfehler (DGPK) und für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR) alljährlich herausgegeben. Infos und ePaper: <a href="http://www.herzstiftung.de/herzbericht" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.herzstiftung.de/herzbericht</a></p>
<p><b>Literatur</b></p>
<p>Deutsche Herzstiftung (Hg.), Deutscher Herzbericht – Update 2026, Frankfurt am Main 2026</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Jasiolonis et al., European Journal of Epidemiology, 2023</li>
<li>Public Health Index 2025, AOK-Bundesverband/Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)/ Gesundheitsschutz im Vergleich 2025</li>
</ul>
<p><b>Gendern</b>: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die zusätzliche Formulierung der weiblichen Form zumeist verzichtet. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Verwendung der männlichen Form explizit als geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.</p>
<p> </p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Deutsche Herzstiftung e.V.</div>
<p>Die Deutsche Herzstiftung e. V. wurde 1979 gegr&uuml;ndet und ist heute die gr&ouml;&szlig;te gemeinn&uuml;tzige und unabh&auml;ngige Anlaufstelle f&uuml;r Patienten und Interessierte im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu den Hauptaufgaben der Herzstiftung geh&ouml;rt es, Patienten in unabh&auml;ngiger Weise &uuml;ber Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Vorbeugung sowie &uuml;ber aktuelle Diagnose- und Therapiem&ouml;glichkeiten aufzukl&auml;ren. Bekannt ist die Herzstiftung au&szlig;erdem durch ihre bundesweiten Aufkl&auml;rungskampagnen und als wichtige F&ouml;rderinstitution in der Herz-Kreislauf-Forschung. Die hohe Qualit&auml;t ihrer Informationsangebote beruht nicht zuletzt auf der Expertise der rund 500 Herzspezialisten im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung. Vorstandsvorsitzender ist der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Voigtl&auml;nder (Frankfurt am Main), Schirmherrin ist Barbara Genscher.</p>
</div>
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</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/deutsche-herzstiftung-ev-frankfurt-am-main/zahl-der-herztoten-und-klinikflle-auf-hohem-niveau-prvention-als-wichtigster-hebel-zu-wenig-genutzt/boxid/1073100" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Deutsche Herzstiftung e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-herzstiftung-ev-frankfurt-am-main" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Deutsche Herzstiftung e.V.</a>
                    </li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/16/zahl-der-herztoten-und-klinikflle-auf-hohem-niveau-prvention-als-wichtigster-hebel-zu-wenig-genutzt/" data-wpel-link="internal">Zahl der Herztoten und Klinikfälle auf hohem Niveau: „Prävention als wichtigster Hebel zu wenig genutzt“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Rhythmusstörungen: Wie gut versorgt die Herzmedizin – wo sind die Patienten gefordert?</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/16/rhythmusstrungen-wie-gut-versorgt-die-herzmedizin-wo-sind-die-patienten-gefordert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Herzstiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 11:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Ablationsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[EMAH-Versorgung]]></category>
		<category><![CDATA[herzinsuffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Herzklappenchirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[herzrhythmusstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kardiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kardiorehabilitation]]></category>
		<category><![CDATA[katheterablation]]></category>
		<category><![CDATA[koronare herzkrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rhythmuskontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[vorhofflimmern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herzrhythmusstörungen zählen zu den Herzerkrankungen mit der höchsten Krankheitslast mit über 509.000 vollstationären Krankenhausaufnahmen und rund 29.800 Gestorbenen im Jahr 2024. Zugleich verursachen sie enorm hohe Gesundheitskosten. Je nach Art der Rhythmusstörung sorgen Unregelmäßigkeiten des Herzschlags für geringe, kaum wahrnehmbare Beschwerden oder sie verursachen erhebliche Symptome wie Luftnot, Herzklopfen, Schmerzen in der Brust, Schwindel und<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/16/rhythmusstrungen-wie-gut-versorgt-die-herzmedizin-wo-sind-die-patienten-gefordert/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Rhythmusstörungen: Wie gut versorgt die Herzmedizin – wo sind die Patienten gefordert?</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/16/rhythmusstrungen-wie-gut-versorgt-die-herzmedizin-wo-sind-die-patienten-gefordert/" data-wpel-link="internal">Rhythmusstörungen: Wie gut versorgt die Herzmedizin – wo sind die Patienten gefordert?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Herzrhythmusstörungen zählen zu den Herzerkrankungen mit der höchsten Krankheitslast mit über 509.000 vollstationären Krankenhausaufnahmen und rund 29.800 Gestorbenen im Jahr 2024. Zugleich verursachen sie enorm hohe Gesundheitskosten. Je nach Art der Rhythmusstörung sorgen Unregelmäßigkeiten des Herzschlags für geringe, kaum wahrnehmbare Beschwerden oder sie verursachen erhebliche Symptome wie Luftnot, Herzklopfen, Schmerzen in der Brust, Schwindel und Angstzustände. Herzrhythmusstörungen können harmlos sein oder lebensgefährliche Komplikationen wie Schlaganfall, Herzschwäche oder plötzlichen Herztod verursachen.</p>
<p>Wie der aktuelle Deutsche Herzbericht – Update 2026 dokumentiert, verzeichnen Rhythmusstörungen 2024 einen Anstieg zum Vorjahr von rund 520 auf 532 Klinikeinweisungen pro 100.000 Einwohner (EW), in absoluten Zahlen: von 493.636 auf 509.490. Allein wegen der häufigsten anhaltenden Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern wurden 2024 rund 360.800 Patienten vollstationär im Krankenhaus behandelt. Diese Zahlen sind Anlass genug für die Herzstiftung und die deutschen Fachgesellschaften für Kardiologie (DGK), für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG), für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler (DGPK) sowie für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DGPR), bei der Vorstellung des neuen Herzberichts den Fokus auf die Volkskrankheit Vorhofflimmern zu legen. Der Deutsche Herzbericht ist die umfangreichste Leistungserhebung der kardiologischen, kinderkardiologischen und herzchirurgischen Versorgung in Deutschland und zeigt, wie sich Morbidität und Mortalität sowie die verschiedenen Therapieoptionen bei Herzerkrankungen entwickeln. Der neue Deutsche Herzbericht – Update 2026 ist abrufbar unter <a href="https://herzstiftung.de/herzbericht" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/herzbericht</a></p>
<p><b>Herzrhythmusstörungen: Sektorenübergreifende Versorgung zunehmend wichtiger </b></p>
<p>Vorhofflimmern ist längst zu einer großen Herausforderung für das Gesundheitswesen geworden – auch in demografischer Hinsicht. „Je älter wir werden, desto häufiger tritt die Erkrankung auf. Das Gros der behandlungsbedürftigen Patienten ist ab dem 65. Lebensjahr zu finden. In der Altersgruppe der über 70-Jährigen ist etwa jeder Zehnte davon betroffen. In drei Jahrzehnten dürfte sich die Zahl der Vorhofflimmerpatienten noch verdoppeln“, betont Prof. Dr. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. „Dieser demografische Effekt schlägt sich auch in therapeutischen Trends wie dem stetigen Anstieg der Katheterablationen nieder, lässt sich jedoch auch bei anderen Herzerkrankungen beobachten, beispielsweise bei den Verfahren zum Herzklappenersatz, da Vorhofflimmern sich auch auf die Funktion der Mitralklappen auswirken kann.“</p>
<p>Neben dem fortgeschrittenen Lebensalter begünstigen Bluthochdruck, Diabetes mellitus, entzündliche Erkrankungen (z.B. Rheuma) und das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom sowie Koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinsuffizienz, Herzklappenerkrankungen und angeborene Herzfehler das Vorhofflimmern. Hinzu kommen Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum und Übergewicht. „Bei der medizinischen Versorgung von Patienten mit Herzrhythmusstörungen kommt es wie bei der Herzinsuffizienz wegen bestehender Komorbiditäten auf eine interdisziplinäre multiprofessionelle und sektorenübergreifende Versorgung an – von ambulant bis stationär, zwischen Hausärzten, niedergelassenen Kardiologen sowie den invasiv tätigen Herzmedizinern im Krankenhaus, also den Kardiologen und Herzchirurgen. Denn bei Herzpatienten sind zusätzliche Begleiterkrankungen häufig und können die Therapie erheblich beeinflussen.</p>
<p>Für Patienten, die mit der Hauptdiagnose Vorhofflimmern in stationärer Versorgung im Akutklinikbereich oder in ambulanter Versorgung im hausärztlichen Bereich sind, zeigen sich laut Deutschem Herzbericht am häufigsten als Begleiterkrankung:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Bluthochdruck (stationär: 61,6 Prozent/ambulant: 58,9 Prozent)</li>
<li>Fettstoffwechselstörungen (stationär: 30,5 Prozent/ambulant: 32,3 Prozent)</li>
<li>Herzinsuffizienz (25,1 Prozent/27,3 Prozent) und</li>
<li>KHK (22,3 Prozent/24,6 Prozent).</li>
</ul>
<p>„Wir sehen anhand dieser Zahlen: Alle Möglichkeiten einer frühen Diagnostik, Therapie und vor allem Prävention dieser Erkrankungen, die das Entstehen von Vorhofflimmern begünstigen oder – wie im Fall der Herzschwäche und Herzklappenerkrankungen – durch Vorhofflimmern verursacht werden können, müssen ausgeschöpft werden“, so Prof. Voigtländer. Die kontinuierliche Nachsorge einer Herzerkrankung wie Vorhofflimmern müsse zudem gut zwischen den behandelnden Kollegen koordiniert sein, um frühzeitig auf auffällige Symptome wie zu hohe Pulsfrequenz, verringerte Leistungsfähigkeit, Brustschmerz oder Luftnot als Anzeichen für eine KHK, Herzschwäche oder Herzklappenerkrankungen reagieren zu können“, erklärt Voigtländer. Patienten seien gefordert, indem sie neben der konsequenten Therapie auch selbst regelmäßig den Blutdruck und Puls kontrollieren, hierbei können digitale Helfer wie moderne Smartwatches unterstützen. Auffällige Werte oder Beschwerden sollten mit dem Hausarzt besprochen werden, um einer Verschlechterung des Krankheitsverlaufs vorzubeugen.</p>
<p><b>Handlungsbedarf groß: Hospitalisierungen auf hohem Niveau </b></p>
<p>In Deutschland leiden allein an Vorhofflimmern über 1,6 Millionen Menschen. 20 bis 30 Prozent der ischämischen Schlaganfälle gehen auf Vorhofflimmern zurück. Die Daten des aktuellen Deutschen Herzberichts zur Morbidität und Mortalität der Herzrhythmusstörungen verdeutlichen den Handlungsbedarf im Gesundheitswesen. So hat die Zahl der vollstationären Krankenhausaufnahmen wegen Herzrhythmusstörungen seit 2012 (bis 2024) um 4,7 Prozent zugenommen. Im Jahr 2024 kam es zu insgesamt 509.490 Krankenhausaufnahmen wegen Herzrhythmusstörungen (2023: 493.636). Seit 2024 nähert sich die Hospitalisationsrate mit knapp 532 pro 100.000 EW wieder dem Niveau der Vor-COVID-Ära von 2019 (535,6) an, ein Rückgang um -0,7 Prozent.</p>
<p>Mit Ausnahme der Herzklappenerkrankungen (+3,6 Prozent) sind auch die Krankenhausaufnahmen für Herzinsuffizienz (-8,9 Prozent), KHK (-19,1 Prozent) und der angeborenen Fehlbildungen (-8,6 Prozent) im Vergleich zur Vor-COVID-Ära 2019 gesunken. Dennoch bewegen sich die Hospitalisationsraten auf einem hohen Niveau bei der KHK mit 569,7 und bei Herzinsuffizienz mit 468,5 pro 100.000 EW. „Der Rückgang bei KHK und Herzinsuffizienz dürfte auch mit Verbesserungen in Diagnostik und Therapie zu erklären sein: Moderne medikamentöse Therapien helfen Krankenhausaufnahmen bei Herzinsuffizienzpatienten zu vermeiden, die häufig wegen entgleister Herzschwäche, der sogenannten Dekompensation, erfolgen. Auch die verbesserte Diagnostik und Therapie von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen spielen bei der KHK eine wichtige Rolle“, erklärt Prof. Dr. Stefan Blankenberg, Kardiologe und Präsident der DGK.</p>
<p><b>Präventionsbedarf ungebrochen: Hohe Sterblichkeit durch Herzkrankheiten</b></p>
<p>Die Sterblichkeit durch Herzrhythmusstörungen ist leicht gesunken von 30 Gestorbenen pro 100.000 EW (2023) auf 29,2 – in absoluten Zahlen: 29.759 Gestorbene (2024) gegenüber 30.128 im Vorjahr 2023. Der Vergleich zur Vor-COVID-Ära zeigt jedoch einen Anstieg um +1,1 Prozent bei rund 28,9 Gestorbenen pro 100.000 EW (2019). Weitere Herzerkrankungen, höheren Sterberaten gegenüber der Vor-COVID-Ära sind Herzklappenerkrankungen (+7,4 Prozent) und angeborene Herzfehler (+17,4 Prozent). Hingegen sanken die Sterberaten der KHK (-11,1 Prozent) und Herzinsuffizienz (-1,9 Prozent). Dennoch sterben in absoluten Zahlen weiterhin 113.473 Menschen an KHK (davon Herzinfarkt: 41.258) und 37.633 an Herzinsuffizienz (2024).</p>
<p>„Auch die Sterblichkeit bewegt sich weiter auf hohem Niveau und verdeutlicht den ungebrochenen Bedarf an frühzeitiger Prävention sowie Diagnostik und Therapie nicht nur der Herzrhythmusstörungen selbst, sondern auch von Grund- und Begleiterkrankungen wie KHK, Herzschwäche, Herzklappenerkrankungen und angeborener Herzfehler sowie Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Adipositas (Fettleibigkeit) oder obstruktives Schlafapnoe-Syndrom“, betont der Herzstiftungs-Vorsitzende Prof. Voigtländer. Zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen: <a href="https://herzstiftung.de/acht-tipps" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/acht-tipps</a></p>
<p><b>Altersentwicklung: Auswirkung auf die herzmedizinische Versorgung </b></p>
<p>Die Häufigkeit von Herzrhythmusstörungen und ihrer Begleiterkrankungen nimmt mit dem Alter zu. Steigerungen bei den Krankenhausaufnahmen zeigen sich in allen Altersgruppen, der Großteil der behandlungsbedürftigen Patienten findet sich in den Altersgruppen ab 65 Jahren. Bei den 75- bis unter 85-Jährigen ist die Hospitalisationsrate seit 2012 um 13,3 Prozent gestiegen. Der demografische Wandel und die damit verbundene Zunahme an behandlungsbedürftigen Herzerkrankungen und Komorbiditäten korrelieren mit der Altersverteilung von interventionellen und chirurgischen Prozeduren. „Das zeigt sich nicht nur bei den Katheterablationen, sondern auch bei anderen Therapieverfahren. Zum Beispiel beim Aortenklappenersatz: Die meisten Patienten, die sich einem chirurgischen Aortenklappenersatz unterziehen, sind zwischen 60 und 80 Jahre alt. Im Vergleich dazu dominieren in der Patientengruppe zwischen 70 und 90 Jahren die Prozeduren des kathetergestützten Aortenklappenersatzes (TAVI)“, erklärt der Kardiologe Prof. Dr. Stefan Blankenberg, Präsident der DGK. „Angesichts der demografischen Entwicklung ist auch in Zukunft mit einer Zunahme der Hospitalisierungen von Patienten im höheren Lebensalter zu rechnen. Denn Fortschritte in der katheterbasierten Behandlung, etwa von Herzklappenfehlern, ermöglichen es, auch hochbetagte Patienten erfolgreich zu behandeln.“</p>
<p>In der Herzchirurgie beschreibt Prof. Dr. Torsten Doenst, Präsident der DGTHG, einen ähnlichen Trend: „Risikoärmere Operationsverfahren ermöglichen es, auch ältere Patienten sicher mit guten Langzeitergebnissen zu operieren.“</p>
<p><b>Katheterablationen: Stellenwert in den Leitlinien nimmt zu</b></p>
<p>Die steigende Zahl an vollstationären Krankenhausaufnahmen wegen Herzrhythmusstörungen, die zu 70 Prozent auf Vorhofflimmern/Vorhofflattern zurückgehen, spiegelt zugleich den wachsenden Stellenwert der Katheterablation bei Vorhofflimmern und anderen Herzrhythmusstörungen wider. Das zeigt ein Blick auf die Entwicklung von 2019 bis 2024: Um 45 Prozent stieg die Anzahl an Katheterablationen bei Herzrhythmusstörungen und um 78,1 Prozent die Anzahl der Ablationen bei Vorhofflimmern. Allein im Jahr 2024 verzeichnete die Katheterablation (für Rhythmusstörungen insgesamt) einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 12,4 Prozent von 124.464 (2023) auf 139.941 Katheterablationen (2024), davon Vorhofflimmer-Ablationen 76.720 (2023) und 88.739 (2024). „Große Studien haben gezeigt: Patienten mit neu diagnostiziertem Vorhofflimmern sollten frühzeitig eine Ablation angeboten werden, um durch eine frühe Normalisierung des Herzrhythmus gefürchtete Komplikationen der Herzrhythmusstörung wie Schlaganfall oder Herzschwäche zu vermeiden“, betont der Herzstiftungs-Vorsitzende und Kardiologe Prof. Voigtländer. „Auch zeigen Studien, dass eine Katheterablation bei Vorhofflimmern einer medikamentösen Therapie der Rhythmuskontrolle überlegen ist, insbesondere dank einer verbesserten Lebensqualität und weniger wiederkehrender Vorhofflimmer-Episoden“, ergänzt DGK-Präsident Prof. Blankenberg. „Entsprechend hat die Vorhofflimmer-Ablation einen zunehmend hohen Stellenwert in den nationalen und internationalen Leitlinien.“</p>
<p><b>Vorhofflimmern chirurgisch ausschalten: Wann sollte operiert werden?</b></p>
<p>Vorhofflimmern kann auch chirurgisch therapiert werden, oft sogar mit einer höheren initialen Erfolgschance. Der Eingriff ist allerdings invasiver und daher in der Regel nicht die erste Wahl. Dafür kommt die chirurgische Behandlung von Vorhofflimmern aber während kombinierter Operationen zum Einsatz. „Die Operation ist immer dann sinnvoll, wenn bei dem Vorhofflimmerpatienten ohnehin ein herzchirurgischer Eingriff ansteht, etwa eine Bypass- oder Herzklappenoperation an der Aorten- oder Mitralklappe. Dann wird das Vorhofflimmern gleich mitbehandelt – das zusätzliche Risiko ist sehr niedrig“, erklärt der Herzchirurg und DGTHG-Präsident Prof. Doenst. Im Jahr 2024 wurden während kombinierter Bypass- und Herzklappenoperationen rund 4.300 Ablationen durchgeführt (DGTHG-Leistungsstatistik). „Auch das linke Vorhofohr, eine Ausbuchtung des Herzvorhofs und Hauptquelle für Gerinnselbildung, die zum Schlaganfall oder einer Embolie führen kann, wird in der Regel im selben Eingriff mit verschlossen“, so Doenst weiter. Neue Daten belegen, dass eine chirurgische Ablation auch in Kombination mit der Kathetertechnik sinnvoll ist (sog. Hybrid-Verfahren) und damit sehr hohe Erfolgsraten erzielt werden können. Sie kommt daher besonders dann infrage, wenn das Vorhofflimmern bisher nicht erfolgreich behandelt werden konnte und wenn Patienten weiter hohen Leidensdruck aufweisen.</p>
<p><b>Kardiologische Reha: Wirksam, aber zu selten genutzt</b></p>
<p>Erneut offenbaren die Daten des Deutschen Herzberichts ein Defizit im Bereich der Rehabilitation. „Kardiologische Rehabilitation mit einem multimodalen Ansatz aus Beratung, Therapieangebot und medizinischer Betreuung wird – obwohl sie in Bezug auf Prognose, Lebensqualität sowie soziale und berufliche Teilhabe wirksam ist und hohen Qualitätsstandards unterliegt – nicht ausreichend genutzt. Das zeigt sich auch im Zusammenhang mit Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern“, bestätigt der Kardiologe und Rehaspezialist Dr. Eike Langheim, Präsident der DGPR. Von den insgesamt 84.302 im Rahmen einer DGPR-Umfrage erfassten Rehabilitanden waren acht Prozent der Patienten mit Diagnose Vorhofflimmern/-flattern und 4,9 Prozent mit einer Device-Therapie (ICD/CRT).</p>
<p>Die Leistungen und Potenziale der kardiologischen Rehabilitation insgesamt und auch im Kontext von Herzrhythmusstörungen werden zu selten genutzt, wie aktuelle Zahlen des Deutschen Herzberichts zeigen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Bei 509.490 stationären Behandlungsfällen wegen Herzrhythmusstörungen und 139.941 Ablationen in Deutschland und im Jahr 2024 gab es in der Rehabilitation 5.889 Patienten mit der Diagnose Vorhofflimmern/Vorhofflattern.</li>
<li>Es erfolgten 2024 zwar 129.634 Herzschrittmacher-/ICD-Neuimplantationen, jedoch nur 3.158 Patienten mit der Diagnose ICD- und/oder CRT-Implantation werden in der Rehabilitationsstatistik des aktuellen Deutschen Herzberichts genannt.</li>
</ul>
<p>„Wir sehen anhand dieser Zahlen: Obwohl die Qualität und Behandlungsdichte und auch die Wirkung der kardiologischen Rehabilitation gut abgebildet sind, wird für Patienten mit Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern die kardiologische Rehabilitation nicht nur zu selten genutzt, sondern den Patienten entgehen dadurch wichtige Maßnahmen der Prävention und Nachsorge, unter anderem eine medizinische Trainingstherapie, Sozial- und Ernährungsberatung sowie fallbezogene Schulungen zu Tabakentwöhnung oder Schulungen zur Behandlung mit Gerinnungshemmern als Teil der Schlaganfallprophylaxe“, gibt DGPR-Präsident Dr. Langheim zu bedenken.</p>
<p>Die kardiologische Reha mit dem biopsychosozialen Behandlungsansatz biete die Chance, durch körperliches Training kombiniert mit einer Verbesserung des Lebensstils die Symptomatik von Herzrhythmusstörungen, insbesondere bei Vorhofflimmern, Angstreaktionen sowie auch Rezidivraten nach Ablationsbehandlungen positiv zu beeinflussen. Auch wenn der Herzbericht zeigt, dass ein Teil der als arbeitsfähig eingestuften Patienten nach der Rehabilitation zunächst nicht in das Erwerbsleben zurückkehrt, ermöglicht die kardiologische Rehabilitation bei kardiologischen Erkrankungen längerfristig in einem hohen Anteil dennoch einen Erhalt der Erwerbsfähigkeit.</p>
<p><b>Herzrhythmusstörungen nach operiertem angeborenem Herzfehler </b></p>
<p>Über 95 Prozent der Kinder mit angeborenem Herzfehler (AHF) erreichen dank medizinischer Innovationen der Kinderkardiologie, Herzchirurgie und moderner medikamentöser Therapien heute das Erwachsenenalter. Heute leben schätzungsweise 350.000 EMAH in Deutschland. Die zunehmende Zahl der EMAH älter als 60 Jahre erklärt zugleich den Anstieg der Zahl der Gestorbenen seit 2012 bis 2024 (in allen Altersgruppen) um 63 Prozent.</p>
<p>Im Langzeitverlauf sind bei EMAH allerdings zunehmend Komplikationen zu beobachten. „Herzrhythmusstörungen gehören bei EMAH zu den häufigen Langzeitproblemen und sind neben der Herzinsuffizienz die häufigste Ursache einer Krankenhausaufnahme“, erläutert Prof. Dr. Anselm Uebing, Präsident der DGPK. Im Jahr 2024 wurden 24.481 Patienten (2023: 25.269) mit angeborener Fehlbildung des Herz-Kreislauf-Systems vollstationär behandelt.</p>
<p>Herzrhythmusstörungen können durch die besondere Herzanatomie, frühere Operationen und Narbengewebe begünstigt werden. „Vorhofflimmern gehört zu den häufigsten Rhythmusstörungen bei EMAH mit all seinen bekannten Risiken für Komplikationen wie Herzschwäche und Schlaganfall, wenn es unbehandelt bleibt“, erklärt Prof. Uebing. Vorhofflimmern tritt zudem in deutlich jüngerem Alter und deutlich häufiger auf als in der Gesamtbevölkerung.</p>
<p><b>Rhythmusstörungen häufigste Komplikation bei EMAH</b></p>
<p>Bei EMAH-Patienten können ganz verschiedene Rhythmusstörungen vorliegen. Sie können aus dem Vorhof oder aus der Herzkammer entstehen mit entweder krankhaft beschleunigter oder verlangsamter Herzfrequenz und oftmals zu schweren Symptomen führen. Besonders bei anhaltender Rhythmusstörung aus der Herzkammer besteht ein erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod – mit nahezu 20 bis 30 Prozent die Haupttodesursache für EMAH im Langzeitverlauf. Grundsätzlich hat sich die Behandlung von Herzrhythmusstörungen in dieser Patientengruppe deutlich von der medikamentösen Therapie hin zu interventionellen und operativen Maßnahmen verlagert. Dazu zählen die elektrophysiologische Untersuchung (EPU), die Verödungstherapie (Ablation) oder Device-Implantate (Schrittmacher, CRT, CRT-D, ICD).</p>
<p>Der DGPK-Präsident Prof. Uebing betont, dass regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch einen Spezialisten in einer EMAH-Praxis oder einem EMAH-Zentrum unverzichtbar seien, um Langzeitfolgen in Form von Rhythmusstörungen oder anderen Folgeerkrankungen wie Herzschwäche, Lungenhochdruck oder Veränderungen der Hauptschlagader (Aorta) früh zu erkennen und zu behandeln. „Betroffene nehmen eine schrittweise nachlassende Belastbarkeit oder Herzbeschwerden häufig nicht wahr, weil sie sich daran gewöhnen und ihre Lebensgewohnheiten daran anpassen. Dadurch bleibt eine Verschlechterung oft lange unentdeckt. Das zeigt, wie wichtig eine flächendeckende medizinische Versorgung dieser Patientengruppe durch EMAH-Spezialisten ist“, so Prof. Uebing.</p>
<p>In Deutschland stehen für die Versorgung von Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler 21 überregionale EMAH-Zentren, 8 EMAH-Schwerpunktkliniken und über hundert EMAH-Spezialistinnen und -Spezialisten in EMAH-Ambulanzen und EMAH-Praxen zur Verfügung.</p>
<p>Obwohl ein angeborener Herzfehler für die Betroffenen eine lebenslange regelmäßige Nachsorge bei einem EMAH-Spezialisten erfordert, gelingt dies über 50 Prozent der EMAH aus vielerlei Gründen nicht. „Diese Nachsorge-Kontinuität ist aber überlebenswichtig für EMAH-Patienten. Der akute Bedarf an Information und Aufklärung für eine bessere Versorgung dieser stetig wachsenden Patientengruppe ist Anlass unserer aktuellen EMAH-Kampagne“, so der Herzstiftungs-Vorsitzende Prof. Voigtländer. Infos: <a href="https://emah-check.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://emah-check.de</a></p>
<p><b>Bedarf an Aufklärung und Forschung zum Vorhofflimmern ungebrochen</b></p>
<p>Ebenso dringlich bedarf es der Aufklärungsarbeit und Forschungsförderung für mehr Erkenntnisse und neuen Therapien zu diesen Erkrankungen. Um die Bevölkerung hierzulande für das Pulsmessen zum niederschwelligen Aufdecken von Unregelmäßigkeiten des Herzschlags zu sensibilisieren, führt die Herzstiftung alljährlich am 1. März die bundesweite Awareness-Kampagne „PULSEDAY“ (<a href="https://herzstiftung.de/pulseday" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/pulseday</a>) durch. Im November haben die bundesweiten Herzwochen Vorhofflimmern als Themenschwerpunkt (<a href="https://herzstiftung.de/herzwochen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/herzwochen</a>). „Mit unseren Aktionen motivieren wir mit niederschwelligen Informationsangeboten Betroffene mit Vorhofflimmern als auch herzgesunde Menschen, selbst aktiv für ihre Herzgesundheit zu werden“, so der Herzstiftungs-Vorsitzende Prof. Voigtländer. Für mehr intensivierte Forschung auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie von Vorhofflimmern investiert die Herzstiftung 2026 nach 2022 erneut eine Million Euro in innovative Forschungsvorhaben.</p>
<p>(Wi)</p>
<p>Der Deutsche Herzbericht – Update 2026 wird von der Deutschen Herzstiftung zusammen mit den ärztlichen Fachgesellschaften, den Deutschen Gesellschaften für Kardiologie (DGK), für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG), für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler (DGPK) sowie für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR) alljährlich herausgegeben.</p>
<p><b>Der Deutsche Herzbericht – Update 2026 ist kostenfrei (E-Paper) abrufbar unter:</b> <a href="https://herzstiftung.de/herzbericht" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/herzbericht</a></p>
<p><b>Der Herzbericht im Podcast: </b>Hören Sie im Herzberichts-Podcast die Spitzenvertreter/-in der Herzstiftung und der herzmedizinischen Fachgesellschaften zu aktuellen Trends und Entwicklungen in der Herzkreislauf-Medizin unter <a href="https://herzstiftung.de/podcast-herzbericht-2026" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/podcast-herzbericht-2026</a></p>
<p>Infos für Patienten zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen bietet die Herzstiftung kostenfrei unter <a href="http://%20https/herzstiftung.de" class="bbcode_url" data-wpel-link="external" rel="nofollow"> https://herzstiftung.de</a> an.</p>
<p>Die <b>vollständige Pressemappe zur Vorstellung des Deutschen Herzberichts </b>mit weiteren Pressetexten aller beteiligten Fachgesellschaften sowie druckfähiges Grafik- und Bildmaterial erreichen Sie unter: <a href="https://herzstiftung.de/herzbericht" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/herzbericht</a></p>
<p>Informieren Sie sich über Herzberichts-Themen auch auf den sozialen Kanälen der Herzstiftung: instagram, YouTube, Linkedin, facebook, spotify</p>
<p><b>Hinweis – Bei Abdruck/Nutzung der Presse-Information bitten wir um folgende Angabe:</b></p>
<p>Der Deutsche Herzbericht – Update 2026 wird von der Deutschen Herzstiftung zusammen mit den wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften für Kardiologie (DGK), für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG), für Kinderkardiologie und Angeborene Herzfehler (DGPK) und für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen (DGPR) alljährlich herausgegeben. Infos und ePaper: <a href="http://www.herzstiftung.de/herzbericht" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.herzstiftung.de/herzbericht</a></p>
<p><b>Gendern</b>: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die zusätzliche Formulierung der weiblichen Form zumeist verzichtet. Wir möchten darauf hinweisen, dass die Verwendung der männlichen Form explizit als geschlechtsunabhängig verstanden werden soll.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Deutsche Herzstiftung e.V.</div>
<p>Die Deutsche Herzstiftung e. V. wurde 1979 gegr&uuml;ndet und ist heute die gr&ouml;&szlig;te gemeinn&uuml;tzige und unabh&auml;ngige Anlaufstelle f&uuml;r Patienten und Interessierte im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu den Hauptaufgaben der Herzstiftung geh&ouml;rt es, Patienten in unabh&auml;ngiger Weise &uuml;ber Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Vorbeugung sowie &uuml;ber aktuelle Diagnose- und Therapiem&ouml;glichkeiten aufzukl&auml;ren. Bekannt ist die Herzstiftung au&szlig;erdem durch ihre bundesweiten Aufkl&auml;rungskampagnen und als wichtige F&ouml;rderinstitution in der Herz-Kreislauf-Forschung. Die hohe Qualit&auml;t ihrer Informationsangebote beruht nicht zuletzt auf der Expertise der rund 500 Herzspezialisten im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung. Vorstandsvorsitzender ist der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Voigtl&auml;nder (Frankfurt am Main), Schirmherrin ist Barbara Genscher.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Herzstiftung e.V.<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Pierre König<br />
Pressestelle<br />
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</div>
<div class="pb-contact-item">Michael Wichert<br />
Leitung<br />
Telefon: +49 (69) 955128-114<br />
Fax: +49 (69) 955128-345<br />
E-Mail: &#119;&#105;&#099;&#104;&#101;&#114;&#116;&#064;&#104;&#101;&#114;&#122;&#115;&#116;&#105;&#102;&#116;&#117;&#110;&#103;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/deutsche-herzstiftung-ev-frankfurt-am-main/rhythmusstrungen-wie-gut-versorgt-die-herzmedizin-wo-sind-die-patienten-gefordert/boxid/1073094" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Deutsche Herzstiftung e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-herzstiftung-ev-frankfurt-am-main" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Deutsche Herzstiftung e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
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            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/1073094.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/16/rhythmusstrungen-wie-gut-versorgt-die-herzmedizin-wo-sind-die-patienten-gefordert/" data-wpel-link="internal">Rhythmusstörungen: Wie gut versorgt die Herzmedizin – wo sind die Patienten gefordert?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Traumhaus statt Mittagsschlaf: Markus (63) aus Brandenburg ist jetzt Traumhaus-Besitzer auf der Nordseeinsel Amrum</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/07/traumhaus-statt-mittagsschlaf-markus-63-aus-brandenburg-ist-jetzt-traumhaus-besitzer-auf-der-nordseeinsel-amrum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Herzstiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 16:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[amrum]]></category>
		<category><![CDATA[Charity-Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Herzstiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Ferienhausmarkt]]></category>
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		<category><![CDATA[Herz-Kreislauf-Prävention]]></category>
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		<category><![CDATA[Nordseeinsel]]></category>
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		<category><![CDATA[Traumhausverlosung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohntraum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/07/traumhaus-statt-mittagsschlaf-markus-63-aus-brandenburg-ist-jetzt-traumhaus-besitzer-auf-der-nordseeinsel-amrum/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mehr als 1,1 Millionen Euro gehen an die Deutsche Herzstiftung e. V. Seit Beginn der Traumhausverlosung wurden mehr als 17,4 Millionen Euro Fördergelder an gemeinnützige Organisationen übergeben Eigentlich wollte Markus (63) aus Brandenburg nur einen Mittagsschlaf machen. Dann klingelte sein Telefon und machte ihn zum Besitzer eines Traumhauses auf Amrum. Bei der neunten Runde der<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/07/traumhaus-statt-mittagsschlaf-markus-63-aus-brandenburg-ist-jetzt-traumhaus-besitzer-auf-der-nordseeinsel-amrum/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Traumhaus statt Mittagsschlaf: Markus (63) aus Brandenburg ist jetzt Traumhaus-Besitzer auf der Nordseeinsel Amrum</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/07/traumhaus-statt-mittagsschlaf-markus-63-aus-brandenburg-ist-jetzt-traumhaus-besitzer-auf-der-nordseeinsel-amrum/" data-wpel-link="internal">Traumhaus statt Mittagsschlaf: Markus (63) aus Brandenburg ist jetzt Traumhaus-Besitzer auf der Nordseeinsel Amrum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">
<ul class="bbcode_list">
<li><b> Mehr als 1,1 Millionen Euro gehen an die Deutsche Herzstiftung e. V. </b></li>
<li><b> Seit Beginn der Traumhausverlosung wurden mehr als 17,4 Millionen Euro Fördergelder an gemeinnützige Organisationen übergeben </b></li>
</ul>
<p>Eigentlich wollte Markus (63) aus Brandenburg nur einen Mittagsschlaf machen. Dann klingelte sein Telefon und machte ihn zum Besitzer eines Traumhauses auf Amrum. Bei der neunten Runde der Traumhausverlosung hat der 63-Jährige ein voll ausgestattetes Friesenhaus auf der Nordseeinsel im Wert von 1,9 Millionen Euro sowie zusätzliche 50.000 Euro gewonnen. Besonders spannend: An der deutschen Nordsee war Markus zuvor noch nie.</p>
<p><b>Mehr als 1,1 Millionen Euro für die Deutsche Herzstiftung </b></p>
<p>Während Markus sich über sein neues Zuhause freuen kann, kommt die neunte Traumhausverlosung zugleich einem guten Zweck zugute. Rund 15 Millionen verkaufte Lose sorgten für eine Fördersumme von mehr als 1,1 Millionen Euro für den Haupt-Charity-Partner Deutsche Herzstiftung e. V.. Mit den Mitteln wird unter anderem das Präventionsprojekt „<i>Skipping Hearts</i>“ unterstützt, das Kinder für mehr Bewegung und einen herzgesunden Lebensstil begeistern soll.</p>
<p>Seit dem Start der Traumhausverlosung in 2024 wurden insgesamt bereits mehr als 17,4 Millionen Euro Fördergelder an gemeinnützige Organisationen vergeben.</p>
<p><i>„Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Traumhausverlosung“</i>, sagt Prof. Dr. med. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung e. V. „<i>Mit ihrer Unterstützung leisten sie einen wichtigen Beitrag dazu, dass wir unser Präventionsprojekt ‚Skipping Hearts‘ weiter ausbauen und noch mehr Kinder für Bewegung und einen herzgesunden Lebensstil begeistern können. Diese großzügige Förderung hilft uns, Herz-Kreislauf-Erkrankungen langfristig vorzubeugen und die Herzgesundheit der nächsten Generation nachhaltig zu stärken.“ </i></p>
<p>Luisa Haxel, Geschäftsführerin der Traumhausverlosung, sagt: <i>„Mit der Traumhausverlosung auf Amrum haben wir erneut gezeigt, dass sich außergewöhnliche Gewinne und gesellschaftliches Engagement erfolgreich verbinden lassen. Wir gratulieren unserem Gewinner Markus ganz herzlich und freuen uns besonders über die hohe Fördersumme, die wir gemeinsam mit unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die Deutsche Herzstiftung erzielen konnten. Jeder Loskauf hat dazu beigetragen, die wichtige Präventionsarbeit der Stiftung zu unterstützen – genau dieser Impact macht die Traumhausverlosung so besonders.“ </i></p>
<p><b>Ein neues Kapitel als Insel-Hausbesitzer auf Amrum startet </b></p>
<p>Seit 2024 nimmt Markus per Abonnement an der Traumhausverlosung teil. Dass eines seiner Lose tatsächlich einmal den Hauptgewinn bringen würde, damit hatte er nicht gerechnet. Beim Gewinnanruf sagt Markus: <i>„Ich war in meinem ganzen Leben erst einmal an der Nordsee – damals in Dänemark. Und jetzt habe ich auf einmal ein Traumhaus auf Amrum. Das ist völlig verrückt. Ich freue mich riesig darauf, die Insel gemeinsam mit meiner Familie und meinem Königspudel Max zu entdecken und dort viele besondere Momente zu erleben.” </i>Damit beginnt für Markus ein neues Kapitel als Traumhaus-Besitzer.</p>
<p><b>Ein neues Zuhause für Markus und Karin, viel Auslauf für Königspudel Max </b>Bei ihrem ersten Besuch auf Amrum konnten Markus, seine Frau Karin und Max nicht nur ihr neues Zuhause erkunden, sondern auch die Insel kennenlernen. Das freistehende Friesenhaus mit rund 143 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche liegt in einem historischen Inseldorf und nur zehn Gehminuten von Strand, Meer und Dünen entfernt. Auf zwei Etagen bietet es fünf Zimmer, darunter drei Schlafzimmer und ein Büro, sowie einen offenen, lichtdurchfluteten Wohn- und Essbereich mit Kamin. Garten und Südterrasse schaffen zusätzlichen Platz, um die Nordseeluft zu genießen – die beiden Outdoor-Highlights kamen auch bei Hund Max direkt gut an. Abseits des neuen Gartens dürfte sich Max auf Amrum wohlfühlen: Der Hundestrand und die weitläufige Natur der Insel bieten Max viel Platz zum Austoben.</p>
<p>Bildmaterial steht Ihnen <a href="https://drive.google.com/drive/folders/1fLu48J-iuf-UKk9FW4TwHM_p1d7un3FD" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>hier </b></a>zum Download bereit.</p>
<p><b>Über Traumhausverlosung: </b></p>
<p>Traumhausverlosung ist die erste Verlosung in Deutschland, bei der SpielerInnen die Chance haben, eine echte Immobilie zu gewinnen. Jede Immobilie wird unabhängig von der Teilnehmerzahl garantiert verlost. Zusätzlich haben SpielerInnen die Chance auf zahlreiche Zusatzgewinne. Veranstalter und Lizenzinhaber der Traumhausverlosung ist die Dreamify gGmbH. Mit jedem verkauften Los unterstützt Traumhausverlosung ausgewählte gemeinnützige Organisationen in Deutschland.</p>
<p><b>Pressekontakt: </b></p>
<p>Tonka Communications</p>
<p>Lena-Marie Kern</p>
<p>lena-marie.kern@tonka-pr.com</p>
<p>Traumhausverlosung</p>
<p>Kristin Splieth</p>
<p>Head of Corporate Communications</p>
<p><a href="mailto:presse@traumhausverlosung.de" class="bbcode_email">presse@traumhausverlosung.de</a></p>
<p>Deutsche Herzstiftung e.V.</p>
<p>Michael Wichert</p>
<p>Leiter Pressestelle</p>
<p>E-Mail: presse@herzstiftung.de</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Deutsche Herzstiftung e.V.</div>
<p>Die Deutsche Herzstiftung e. V. wurde 1979 gegr&uuml;ndet und ist heute die gr&ouml;&szlig;te gemeinn&uuml;tzige und unabh&auml;ngige Anlaufstelle f&uuml;r Patienten und Interessierte im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu den Hauptaufgaben der Herzstiftung geh&ouml;rt es, Patienten in unabh&auml;ngiger Weise &uuml;ber Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Vorbeugung sowie &uuml;ber aktuelle Diagnose- und Therapiem&ouml;glichkeiten aufzukl&auml;ren. Bekannt ist die Herzstiftung au&szlig;erdem durch ihre bundesweiten Aufkl&auml;rungskampagnen und als wichtige F&ouml;rderinstitution in der Herz-Kreislauf-Forschung. Die hohe Qualit&auml;t ihrer Informationsangebote beruht nicht zuletzt auf der Expertise der rund 500 Herzspezialisten im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung. Vorstandsvorsitzender ist der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Voigtl&auml;nder (Frankfurt am Main), Schirmherrin ist Barbara Genscher.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/09/07/traumhaus-statt-mittagsschlaf-markus-63-aus-brandenburg-ist-jetzt-traumhaus-besitzer-auf-der-nordseeinsel-amrum/" data-wpel-link="internal">Traumhaus statt Mittagsschlaf: Markus (63) aus Brandenburg ist jetzt Traumhaus-Besitzer auf der Nordseeinsel Amrum</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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		<title>Lebenswichtiger Herz-Check: Viele Erwachsene mit angeborenem Herzfehler unterversorgt</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/11/lebenswichtiger-herz-check-viele-erwachsene-mit-angeborenem-herzfehler-unterversorgt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Herzstiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 08:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 200.000 EMAH – oder rund zwei Drittel – erhalten derzeit keine spezialisierte Betreuung („Lost to follow-up“). Dadurch ausbleibende Kontrollen können folgenreich für Betroffene sein. Bundesweite EMAH-Informationskampagne sensibilisiert Betroffene und Ärzte für die lebenswichtige Nachsorge angeborener Herzfehler Aus den Augen, aus dem Sinn – Notfallambulanz. In etwa so stellt sich ein ernsthaftes Versorgungsproblem von<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/11/lebenswichtiger-herz-check-viele-erwachsene-mit-angeborenem-herzfehler-unterversorgt/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Lebenswichtiger Herz-Check: Viele Erwachsene mit angeborenem Herzfehler unterversorgt</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/08/11/lebenswichtiger-herz-check-viele-erwachsene-mit-angeborenem-herzfehler-unterversorgt/" data-wpel-link="internal">Lebenswichtiger Herz-Check: Viele Erwachsene mit angeborenem Herzfehler unterversorgt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Mehr als 200.000 EMAH – oder rund zwei Drittel – erhalten derzeit keine spezialisierte Betreuung („Lost to follow-up“). Dadurch ausbleibende Kontrollen können folgenreich für Betroffene sein. Bundesweite EMAH-Informationskampagne sensibilisiert Betroffene und Ärzte für die lebenswichtige Nachsorge angeborener Herzfehler</b></p>
<p>Aus den Augen, aus dem Sinn – Notfallambulanz. In etwa so stellt sich ein ernsthaftes Versorgungsproblem von Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler (EMAH) in Deutschland dar: Komplikationen aufgrund der fehlenden Nachsorge ihres Herzfehlers. Angeborene Herzfehler (AHF) – meist in der frühen Kindheit oder gar direkt nach der Geburt ein- oder mehrmals chirurgisch oder per Kathetereingriff behandelt – bedürfen der lebenslangen Nachsorge durch einen Spezialisten für AHF. „Selbst nach einer erfolgreichen Operation oder Therapie im Kindesalter bleibt ein angeborener Herzfehler eine lebenslange Erkrankung. Deren regelmäßige EMAH-fachgerechte Nachsorge durch einen Spezialisten ist lebenswichtig, um vermeidbaren lebensbedrohlichen Komplikationen vorzubeugen“, betont der Kardiologe Prof. Dr. Bernhard Schwaab, Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung, bei der Vorstellung der bundesweiten EMAH-Informationskampagne der Herzstiftung unter dem Motto „Checkst Du? Geh erwachsen mit angeborenem Herzfehler um. Mach den EMAH-Check!“ unter <a href="http://www.emah-check.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">emah-check.de</a>. „Fatalerweise unterbleibt bei vielen Betroffenen diese EMAH-spezifische Nachsorge, insbesondere weil ein Großteil der EMAH aus vielerlei Gründen nicht an bestehende Versorgungsstrukturen angebunden ist – das müssen wir durch gemeinsame Anstrengungen mit den herzmedizinischen Fachgesellschaften, den zuständigen Sozial- und Gesundheitsministerien der Länder und relevanten Gesundheitsorganisationen ändern.“</p>
<p><b>Historische Trendwende: Mehr Erwachsene als Kinder mit angeborenem Herzfehler</b></p>
<p>Die schätzungsweise über 350.000 EMAH-Patienten verkörpern in Deutschland eine medizinische Erfolgsgeschichte. Jährlich kommen etwa 7.000 Neugeborene mit einem Herzfehler zur Welt. Dank medizinischer Innovationen der Kinderkardiologie, Herzchirurgie und moderner medikamentöser Therapien erreichen heute über 95 Prozent der Kinder mit angeborenem Herzfehler das Erwachsenenalter. Die Zahl der EMAH steigt pro Jahr um zirka 5.000 bis 7.000 Patienten, die das 18. Lebensjahr erreichen (1). „Wir erleben eine historische Trendwende, indem jetzt mehr Erwachsene als Kinder mit einem angeborenen Herzfehler leben“, betont Herzstiftungs-Vorstand und Reha-Spezialist Prof. Schwaab, Chefarzt für Kardiologie der Curschmann-Klinik, Timmendorfer Strand.</p>
<p><b>„Lost to Follow-up“: Über 200.000 EMAH ohne spezialisierte Betreuung </b></p>
<p>Trotz dieser positiven Entwicklung beobachten die Deutsche Herzstiftung, die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler (DGPK) sowie Vertreter der EMAH-Taskforce der herzmedizinischen Fachgesellschaften mit großer Sorge, dass mehr als 200.000 EMAH – oder rund zwei Drittel – derzeit keine spezialisierte Betreuung („Lost to follow-up“) erhalten (1). „Die Notwendigkeit einer kontinuierlichen, lebensbegleitenden Betreuung durch einen EMAH-spezialisierten Kinderkardiologen oder eine Kinderkardiologin oder einen EMAH-spezialisierten Kardiologen oder eine Kardiologin ist jedoch die Voraussetzung für eine fachgerechte Versorgung von EMAH und damit zur Vermeidung von Komplikationen im Langzeitverlauf“, sagt Prof. Dr. Anselm Uebing, Präsident der DGPK. Die Ursachen für diese Versorgungslücke, in die zu viele EMAH geraten, sind vielfältig:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Betroffene fühlen sich gesund und unterschätzen die Bedeutung der lebenslangen Nachsorge im Sinne von: „Mir geht es doch gut, warum sollte ich zum Spezialisten?“</li>
<li>Viele EMAH wissen nicht, dass sie lebenslang regelmäßige Kontrolluntersuchungen benötigen.</li>
<li>Auch betreuende Ärzte der Grundversorgung: Haus- und Allgemeinärzte, Internisten, allgemeine Kardiologen sowie Fachärzte anderer Disziplinen, sind oft nicht ausreichend über die Notwendigkeit einer spezialisierten Nachsorge von EMAH trotz initial erfolgreicher Behandlung im Kindesalter und über die vorhandenen spezialisierten Versorgungsstrukturen für EMAH informiert.</li>
<li>Der Übergang von der kinderkardiologischen Versorgung zur spezialisierten Versorgung bei einem EMAH-Kardiologen oder einer EMAH-Kardiologin (Transition) ist nicht immer strukturiert und lückenlos gewährleistet, sodass die spezialisierte Betreuung zu oft mit dem Ende der kinderkardiologischen Betreuung abbricht.</li>
</ul>
<p><b>Kampagne sensibilisiert EMAH für Herz-Check und mehr Gesundheitskompetenz</b></p>
<p>Mit der bundesweiten EMAH-Informationskampagne unter <a href="https://emah-check.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">emah-check.de</a> sensibilisiert die Deutsche Herzstiftung Betroffene für die regelmäßige lebenswichtige Nachsorge ihres angeborenen Herzfehlers sowie für mehr Gesundheitskompetenz zum Nutzen der persönlichen Herzgesundheit. Die Kampagne richtet sich an EMAH und ihre Angehörigen und bietet umfangreiche Informationen (Podcasts, Ratgeber, Videos), ein Online-Patienten-Seminar und eine spezielle EMAH-Telefon-Sprechstunde. Außerdem richtet sich die Kampagne an medizinische Fachkräfte, um auch sie für die Bedeutung der Nachsorge zu sensibilisieren. Im Fokus der Kampagne steht der in dieser Form einzigartige EMAH-Patientenleitfaden „Leben mit angeborenem Herzfehler im Erwachsenenalter“ (216 Seiten) mit praxisnahem Wissen für den Alltag von über 60 Experten. Mit dem kostenfreien Ratgeber erhalten EMAH Antworten auf wichtige Fragen: Warum ist eine lebenslange Nachsorge wichtig? Wie finde ich den richtigen Spezialisten? Was kann ich als EMAH selbst für meine Herzgesundheit tun? Bei der Online-Suche nach Spezialisten, Praxen und Zentren hilft Betroffenen außerdem der Klinik- und Arztfinder „Dein Herzlotse“ der Herzstiftung unter <a href="https://dein-herzlotse.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">dein-herzlotse.de</a></p>
<p><b>„Repariert, aber nicht geheilt“: Nachsorge beugt Herz-Komplikationen vor</b></p>
<p>Eine EMAH-spezifische Nachsorge ist wichtig, weil trotz der Behandlungsfortschritte die Kinderkardiologie und Herzchirurgie AHF lediglich korrigieren, jedoch nicht heilen kann. „Viele EMAH erreichen einen hervorragenden Gesundheitszustand im Sinne eines vollständigen psychischen, physischen und sozialen Wohlbefindens. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass für ihren angeborenen Herzfehler gilt: Repariert, aber nicht geheilt“, erklärt Prof. Uebing, Direktor der Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Denn bei den meisten behandelten Patienten mit angeborenem Herzfehler ist im Erwachsenenalter mit anatomischen Rest- und Folgezuständen der Eingriffe zu rechnen: Narben, Implantate oder kleinere oder größere Restfehlbildungen im Herzen bleiben zurück, die im weiteren Lebensverlauf bei einem Teil der Behandelten zu Folgeerkrankungen wie beispielsweise Herzschwäche (Herzinsuffizienz), Herzrhythmusstörungen, Lungenhochdruck oder Herzklappenveränderungen (z.B. Undichtigkeit) führen.</p>
<p>Beispiel Herzrhythmusstörungen: Herzrhythmusstörungen gehören zu den häufigen Langzeitproblemen bei EMAH. Sie können durch die besondere Herzanatomie, frühere Operationen und Narbengewebe begünstigt werden. Manche bleiben zunächst unbemerkt, andere äußern sich beispielsweise durch Herzrasen, Schwindel, Luftnot oder einen plötzlichen Leistungsabfall. „Vorhofflattern und Vorhofflimmern gehören zu den häufigsten Rhythmusstörungen bei EMAH. Unbehandelt können sie zusätzlich eine Herzschwäche begünstigen und einen Schlaganfall auslösen“, erklärt Prof. Uebing und betont: „Regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch einen EMAH-Spezialisten sind unverzichtbar – nicht nur bei schweren und mittelschweren Herzfehlern, sondern auch bei vermeintlich einfachen –, um solche Langzeitfolgen in Form von Rhythmusstörungen oder anderen Folgeerkrankungen wie Herzschwäche, Lungenhochdruck oder Veränderungen der Hauptschlagader (Aorta) früh zu erkennen und zu behandeln.“</p>
<p><b>Tückisch: Komplikationen entwickeln sich häufig schleichend</b></p>
<p>Ein großes Problem: Viele dieser Komplikationen machen sich oft langsam mit schleichenden Symptomen bemerkbar wie eine nachlassende Belastbarkeit etwa bei der Wanderung oder bei der Arbeit, bis sie dann mit Luftnot, Herzrasen oder Bewusstlosigkeit hereinbrechen. Betroffene nehmen eine schrittweise nachlassende Belastbarkeit oder Herzbeschwerden häufig nicht wahr, weil sie sich daran gewöhnen und ihre Lebensgewohnheiten daran anpassen. Dadurch bleibt eine Verschlechterung oft lange unentdeckt. „Stecken dann unbehandelte Herzrhythmusstörungen dahinter, können diese unter anderem Herzschwäche, Schlaganfälle oder einen plötzlichen Herztod begünstigen. Auch eine infektiöse Endokarditis kann schwerwiegende Folgen haben, da sie Herzklappen und umliegendes Gewebe schädigen sowie Embolien oder Herzversagen verursachen kann. Das zeigt, wie wichtig eine flächendeckende medizinische Versorgung dieser Patientengruppe ist“, sagt Prof. Uebing. In Deutschland stehen für die Versorgung EMAH-spezialisierte Zentren, Praxen oder (Kinder-)Kardiologen zur Verfügung (siehe Zusatz-Informationen: 3-stufiges EMAH-Versorgungsmodell).</p>
<p><b>Übergang ins Erwachsenenalter (Transition): Schwierig für nahtlose Versorgung</b></p>
<p>Ein nahtloser Übergang der Patienten in die EMAH-Versorgung ist vor diesem Hintergrund von enormer Bedeutung. Allerdings gestaltet sich dieser „Transfer“ vom Jugend- ins Erwachsenenalter und damit von der kinderkardiologischen Versorgung zur Erwachsenenmedizin („Transition“) nicht immer strukturiert und lückenlos. „Im Grenzbereich zwischen kinder- und erwachsenenkardiologischer Versorgung kann dieser Übergang für die heranwachsenden Patienten belastend sein, weil sie die seit ihrer Kindheit vertraute Versorgungsumgebung und den bestens mit ihrem Herzfehler vertrauten Kinderkardiologen verlassen“, berichtet die Freiburger Kinderkardiologin Prof. Dr. Brigitte Stiller vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. „Umso wichtiger ist deshalb eine intakte und flächendeckend funktionierende Transitionsstruktur für diesen Übergang.“ Leider verfügt eine betreuende Institution nicht immer über eine eigene abteilungsinterne Transitionsstruktur für heranwachsende Patienten. „Hierdurch besteht die Gefahr, dass Patienten ab dem 18. Geburtstag den Anschluss an eine EMAH-Versorgung nicht schaffen, wenn ihr Kinderkardiologe nicht über mehrere Jahre vorgebaut hat und bereits ab der Pubertät erste Eigenverantwortung bei den Patienten aufbaut und so frühzeitig in den Transitionsprozess einführt. Das weiter begleitende EMAH-Zentrum sollte frühzeitig ausgesucht werden und dann eine aktive Zuweisung und ein strukturiertes Übergabegespräch erfolgen. Schön wäre, wenn der Kinderkardiologe in einigen Fällen seinen Patienten bis zum 21. Lebensjahr während der Transfer-Phase weiter (mit-)betreuen dürfte“, sagt die Ärztliche Direktorin der Klinik für Angeborene Herzfehler am Universitätsklinikum Freiburg. Deshalb nehmen auch Ärzte der Basisversorgung, die Menschen mit AHF wegen nicht-kardialer Erkrankungen betreuen (Haus- und Allgemeinärzte, Internisten und Fachärzte anderer Disziplinen), „bei der Weichenstellung für einen lückenlosen Übergang in den Erwachsenenbereich eine wichtige Rolle ein“, so die Freiburger Kinderherz- und EMAH-Spezialistin.</p>
<p>Erfreulicherweise wurde auf dem Ärzte-Tag 2018 die Zusatzweiterbildung „Spezielle Kardiologie für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH)“ verabschiedet und bis 2024 in allen Bundesländern umgesetzt. So können heutzutage fertige Kardiologen und Kinderkardiologen im Rahmen einer strukturierten, mindestens 18-monatigen Weiterbildung mit nachfolgender Prüfung vor der Ärztekammer diese EMAH &#8211; Zusatzbezeichnung erwerben und EMAH-Patienten betreuen und auch abrechnen. „Lediglich in Niedersachsen gibt es derzeit temporär ein Problem. Zertifizierte EMAH-Ärzte, die aus der Kinderkardiologie kommen, können derzeit EMAH-Patienten jenseits des 21. Lebensjahres nicht abrechnen. Das entspricht nicht der Gesetzgebung durch die Ärztekammer und muss schnellstmöglich nachgebessert werden!“, so DGPK-Präsident Prof. Uebing.</p>
<p><b>Resilienz für ein selbstbestimmtes Leben als EMAH  </b></p>
<p>Die große Mehrheit der angeborenen Herzfehler kann heute so gut behandelt werden, dass sich die meisten Betroffenen normal entwickeln und ein nahezu normales Familien- und Berufsleben führen können. „Unsere Aufgabe als betreuende EMAH-Ärzte ist es, EMAH zu mehr Resilienz für ein normales Leben trotz ihrer chronischen Herzerkrankung zu verhelfen“, erklärt DGPK-Präsident Prof. Uebing. Eine gesunde Lebensweise mit Bewegung, die Prävention klassischer Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, LDL-Cholesterin, die Nutzung von Rehabilitationsangeboten und die bewusste Auseinandersetzung mit dem Herzfehler können entscheidend dazu beitragen, die Lebensqualität bis ins hohe Alter zu erhalten. „Die EMAH-Kampagne der Deutschen Herzstiftung unterstützt EMAH mit sehr hilfreichen Informationen zu Anlaufstellen, Ratgebern und Checklisten“, so der Kieler EMAH-Spezialist.</p>
<p><b>„Weichensteller“ Haus- und Fachärzte für die EMAH-Nachsorge sensibilisieren</b></p>
<p>Haus- und Allgemeinärzten kommt auch bei der Ansprache und Motivierung der aus der Nachsorge „verlorenen“ EMAH eine Schlüsselfunktion zu. „Sie können und sollten die Betroffenen in eine EMAH-zertifizierte kardiologische Praxis oder Ambulanz weiterverweisen und so die Behandlungskontinuität sichern“, fordert Prof. Stiller. Kinderkardiologinnen wie sie begleiten die Betroffenen teils lebenslang. Darüber hinaus müssten auch Haus- und Allgemeinärzte sowie andere Fachärzte wie Internisten oder Geburtshelfer sensibilisiert werden, die EMAH einer herzfehlerspezifischen Versorgung zuzuführen, um alle erforderlichen und verfügbaren präventiven, gesundheitsfördernden Maßnahmen zu nutzen. „Auch Hausärzte und Fachärzte sollten unbedingt über die Bedeutung der EMAH-spezifischen Betreuung gut informiert sein. Ihnen kommt hierbei eine wichtige Weichenstellerfunktion zu“, so Prof. Stiller.</p>
<p>Deutschland verfügt für Menschen mit angeborenen Herzfehlern über eine strukturell gut aufgestellte Versorgung mit einer eigenen Zusatz-Weiterbildung der Ärztekammern für Kardiologen und Kinderkardiologen und mit zertifizierten Zentren, Kliniken und Praxen. „Wir wollen mit unserer Kampagne dazu beitragen, dass Patienten durch mehr Wissen über ihren Herzfehler und die richtige Betreuung durch Ärzte mit EMAH-Expertise ihre Nachsorge wahrnehmen und somit unnötige Risiken vermeiden“, betont Herzstiftungs-Vorstand Prof. Schwaab.</p>
<p><b>Literatur:</b></p>
<p>(1) Dellas/Sigler in: Dtsch Arztebl 2025; 122(20): [6]; DOI: 10.3238/PersPaed.2025.10.03.01</p>
<p><b>Info-Service </b></p>
<p>Der <b>Patienten-Ratgeber „Leben mit angeborenem Herzfehler im Erwachsenenalter“</b> (216 Seiten) informiert über EMAH-Versorgungsstrukturen, den aktuellen Stand der Diagnostik, Therapie sowie Prävention, Rehabilitation und psychokardiologische Aspekte bei EMAH. Weitere Themen sind u.a. Belastbarkeit, Sport, Sexualität/Schwangerschaft/Empfängnisverhütung und sozialmedizinische Aspekte (Beruf, Versicherung). Der Leitfaden kann kostenfrei unter <a href="https://emah-check.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">emah-check.de</a> angefordert werden.</p>
<p>Presse-Informationen sowie druckfähiges Grafik- u. Bildmaterial unter</p>
<p><a href="https://herzstiftung.de/emah-toolbox" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">herzstiftung.de/emah-toolbox</a></p>
<p><b>Zusatzinformation für Redaktionen </b></p>
<p><b>Angeborene Herzfehler erfordern andere Herzspezialisten als erworbene Herzkrankheiten</b></p>
<p>Weit mehr als 40 verschiedene angeborene Herzfehler sind bekannt. Beachtet man, dass diese in Kombinationen auftreten, die sich klinisch völlig unterschiedlich manifestieren können, sind es weitaus mehr: Das können Veränderungen an den Herzkammern, an den Herzklappen, an den Blutgefäßen oder an den Trennwänden zwischen den Herzkammern („Loch im Herzen“) sein. Selbst bei einfachen, nach Operation häufig als harmlos eingestuften Herzfehlern, können sich mit zunehmendem Alter schwerwiegende Probleme einstellen, mit denen man bislang nicht gerechnet hat. Zusätzlich zum angeborenen Herzfehler können sich im Erwachsenenalter erworbene kardiale und nicht-kardiale Begleiterkrankungen, die den Krankheitsverlauf bei EMAH komplizieren wie</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Herzkranzgefäßverkalkungen und -verengungen (koronare Herzkrankheit)</li>
<li>Herzklappenerkrankungen</li>
<li>Herzschwäche (Herzinsuffizienz)</li>
<li>Herzrhythmusstörungen (tachykarde oder bradykarde Herzrhythmusstörungen)</li>
<li>Nicht-kardiale Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, herzfehlerbedingte Organerkrankungen, Stoffwechselstörungen</li>
</ul>
<p>In der Praxis bedeutet dies beispielsweise, dass bei einem älteren EMAH, der nach Korrektur einer Fallot-Tetralogie eine Herzleistungsschwäche entwickelt, auch an eine begleitende koronare Herzerkrankung gedacht werden muss. Nicht nur Betroffene, sondern auch Ärzte und Beschäftigte in der medizinischen Versorgung sollten sich über die Besonderheiten bei der Versorgung von EMAH informieren: <a href="https://emah-check.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">emah-check.de</a></p>
<p><b>Dreistufiges EMAH-Versorgungsmodell </b></p>
<p><b>1. Hausärztliche Versorgung (Basisversorgung) </b></p>
<p>Allgemeinmediziner, hausärztliche Internisten, Kinder- und Jugendärzte übernehmen die Basisversorgung. Hierfür sollten diese über eine Grundkompetenz im Umgang mit EMAH-spezifischen Problemen verfügen. Diese Informationen liefern die EMAH-zertifizierten Institutionen der Versorgungsstufen II und III, zu denen regionale EMAH-Kliniken und -Praxen sowie überregionale EMAH-Zentren gehören.</p>
<p><b>2. Regionale EMAH-Schwerpunktpraxen und -kliniken </b></p>
<p>Die zweite, regional angesiedelte Versorgungsstufe umfasst diese EMAH-zertifizierten Praxen und Kliniken, die eine erste EMAH-spezifische kardiologische Betreuung gewährleisten. Sie dienen als Bindeglied zwischen der ärztlichen Basisversorgung (Stufe I) und den überregionalen EMAH-Zentren (Stufe III).</p>
<p><b>3. Überregionale EMAH-Zentren (Zentren der Maximalversorgung) </b></p>
<p>Bei komplexen medizinischen Fragestellungen oder bei der Notwendigkeit einer Operation beziehungsweise Katheterbehandlung erfolgt eine Überweisung in ein überregionales EMAH-Zentrum der höchsten Versorgungsstufe, der Maximalversorgung (Stufe III). Hier sind alle für die komplette Versorgung von EMAH notwendigen Kompetenzen, Fachrichtungen und Ausstattungen vorhanden. Überregionale EMAH-Zentren versorgen vorzugsweise seltene und komplexe AHF.</p>
<p><b>Wenn bei einem Patienten erstmals im Erwachsenenalter die Diagnose eines AHF gestellt wird, sollte dieser in einem Zentrum (der Maximalversorgung) vorgestellt werden, das über ausreichende Kenntnisse, Untersuchungsmöglichkeiten und Erfahrungen mit diesem speziellen Patientenkollektiv verfügt.</b></p>
<p>Quelle: Kaemmerer, H. et al. „Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern“: Aktuelle Herausforderung in der medizinischen Versorgung Teil I: Versorgungsstruktur und Problematik, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen. Kardiologie 2023 ·17:219–233. <a href="https://doi.org/10.1007/s12181-023-00616-1" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://doi.org/&#8230;</a></p>
<p><b>Kontakt: </b>Deutsche Herzstiftung e. V. Pressestelle: Michael Wichert (Ltg.) /Pierre König, Tel. 069 955128-114/-140, E-Mail: presse@herzstiftung.de, <a href="http://www.herzstiftung.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.herzstiftung.de</a></div>
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<li>
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		<title>Erwachsen mit angeborenem Herzfehler? Mach den lebenswichtigen EMAH-Check!</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/29/erwachsen-mit-angeborenem-herzfehler-mach-den-lebenswichtigen-emah-check/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Herzstiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 13:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[angeborenem Herzfehler]]></category>
		<category><![CDATA[Behandlungskontinuität]]></category>
		<category><![CDATA[emah]]></category>
		<category><![CDATA[gesundheitskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Check-up]]></category>
		<category><![CDATA[Herzfehler-Sprechstunde]]></category>
		<category><![CDATA[herzstiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Komplikationsrisiko]]></category>
		<category><![CDATA[Nachsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Patientenleitfaden]]></category>
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		<category><![CDATA[Spezialambulanz]]></category>
		<category><![CDATA[versorgungsstrukturen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/29/erwachsen-mit-angeborenem-herzfehler-mach-den-lebenswichtigen-emah-check/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auch die medizinische Versorgung von EMAH ist oft unzureichend. EMAH-Patientengruppe wächst auf über 350.000 Betroffene in Deutschland.  Ihre Herzen haben vielfach schon in der frühen Kindheit oder gar direkt nach der Geburt schwerwiegende operative oder kathetergestützte Eingriffe durchgemacht. Je nach Art und Komplexität des angeborenen Herzfehlers folgen in Kindheit und Jugend weitere Folgeeingriffe – mit<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/29/erwachsen-mit-angeborenem-herzfehler-mach-den-lebenswichtigen-emah-check/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Erwachsen mit angeborenem Herzfehler? Mach den lebenswichtigen EMAH-Check!</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/29/erwachsen-mit-angeborenem-herzfehler-mach-den-lebenswichtigen-emah-check/" data-wpel-link="internal">Erwachsen mit angeborenem Herzfehler? Mach den lebenswichtigen EMAH-Check!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Auch die medizinische Versorgung von EMAH ist oft unzureichend. EMAH-Patientengruppe wächst auf über 350.000 Betroffene in Deutschland. </b></p>
<p>Ihre Herzen haben vielfach schon in der frühen Kindheit oder gar direkt nach der Geburt schwerwiegende operative oder kathetergestützte Eingriffe durchgemacht. Je nach Art und Komplexität des angeborenen Herzfehlers folgen in Kindheit und Jugend weitere Folgeeingriffe – mit anatomischen und funktionellen Auswirkungen auf das Herz. Diese Patienten bedürfen der dauerhaften spezialisierten Nachsorge. Dass heute über 95 Prozent der Kinder mit angeborenem Herzfehler das Erwachsenenalter erreichen, ist den medizinischen Innovationen der Kinderkardiologie, Herzchirurgie und modernen medikamentösen Therapien zu verdanken. So leben mittlerweile über 350.000 Erwachsene mit einem angeborenen Herzfehler, kurz EMAH, in Deutschland. Und ihre Zahl steigt pro Jahr um zirka 5.000 bis 7.000 (1). „Leider befinden sich jedoch viele dieser EMAH nicht in einer medizinischen Betreuung, die den Besonderheiten ihrer angeborenen Herzfehler gerecht wird. Die Ursachen hierfür sind vielfältig“, betont Prof. Dr. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung und Kardiologe in Frankfurt. So ist der Übergang von der pädiatrischen Versorgung zur Erwachsenenmedizin („Transition“) nicht immer strukturiert und lückenlos gewährleistet. Auch die Bedeutung der lebenslangen Nachsorge wird unterschätzt – nach dem Motto: „Mir geht es doch gut, warum sollte ich noch zum Spezialisten?“ „Das kann fatale Folgen für die Betroffenen haben“, berichtet Kardiologe Prof. Voigtländer. „Aus Studien ist bekannt, dass selbst vermeintlich stabile Patienten Jahre später plötzliche, teils lebensbedrohliche Komplikationen entwickeln können.“</p>
<p><b>Kampagne sensibilisiert EMAH für Herz-Check und mehr Gesundheitskompetenz</b></p>
<p>Mit der bundesweiten EMAH-Informationskampagne „Checkst Du? Geh erwachsen mit angeborenem Herzfehler um!“ unter <a href="https://emah-check.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://emah-check.de</a> sensibilisiert die Deutsche Herzstiftung Betroffene für die regelmäßige lebenswichtige Nachsorge ihres angeborenen Herzfehlers sowie für mehr Gesundheitskompetenz zum Nutzen der persönlichen Herzgesundheit. Die Kampagne steht unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken MdB.</p>
<p>Sie richtet sich an EMAH und ihre Angehörigen und bietet umfangreiche Informationen (Podcasts, Ratgeber, Videos), Termine zu Online-Patienten-Seminaren, einer speziellen EMAH-Telefon-Sprechstunde. Im Fokus der Kampagne steht der in dieser Form einzigartige EMAH-Patientenleitfaden „Leben mit angeborenem Herzfehler im Erwachsenenalter“ (216 Seiten). Mit dem Leitfaden erhalten EMAH Antworten auf wichtige Fragen: Warum ist eine lebenslange Nachsorge wichtig? Wie finde ich den richtigen Spezialisten? Was kann ich als EMAH selbst tun?</p>
<p>Bei der Online-Suche nach Spezialisten, Praxen und Zentren hilft Betroffenen außerdem der Klinik- und Arztfinder „Dein Herzlotse“ der Herzstiftung unter</p>
<p><a href="https://herzstiftung.de/dein-herzlotse" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/&#8230;</a></p>
<p>Die große Mehrheit der angeborenen Herzfehler kann heute so gut behandelt werden, dass sich die meisten Betroffenen normal entwickeln und ein nahezu normales Familien- und Berufsleben führen können. „Eine gesunde Lebensweise mit Bewegung, Prävention klassischer Risikofaktoren Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, LDL-Cholesterin, Nutzung von   Rehabilitationsangeboten und die bewusste Auseinandersetzung mit dem Herzfehler können entscheidend dazu beitragen, die Lebensqualität bis ins hohe Alter zu erhalten – unsere Kampagne soll EMAH dabei unterstützen“, so der Herzstiftungs-Vorsitzende Prof. Voigtländer.</p>
<p><b>Über 200.000 EMAH ohne spezialisierte Betreuung </b></p>
<p>Schätzungen zufolge erhalten in Deutschland über 200.000 EMAH – oder 50 bis 80 Prozent – keine spezialisierte Betreuung („Lost to follow-up“) (1). Die Deutsche Herzstiftung und Herzspezialisten für EMAH sind angesichts dieser Zahlen alarmiert. „Ein angeborener Herzfehler ist eine lebenslange Erkrankung. Ein angeborener Herzfehler ist auch nach erfolgreicher Operation oder Therapie nur repariert, aber nicht geheilt“, betont Prof. Dr. Dr. med. Harald Kaemmerer, Leiter der EMAH-Ambulanz am TUM Universitätsklinikum Deutsches Herzzentrum München. „Ohne eine regelmäßige Nachsorge durch einen Spezialisten riskieren Betroffene schwerwiegende Komplikationen. Denn selbst nach einer erfolgreichen Operation oder einem Herzkathetereingriff im Kindesalter sind sogenannte anatomische oder funktionelle Rest- und Folgezustände keine Seltenheit.“</p>
<p><b>Komplikationen verlaufen oft schleichend</b></p>
<p>Zu behandlungsbedürftigen Folgezuständen, die zu schwerwiegenden Komplikationen bis hin zum Herzversagen oder plötzlichen Herztod führen können, wenn sie unbehandelt bleiben, zählen: Herzschwäche (Herzinsuffizienz), Herzklappenveränderungen, Herzrhythmusstörungen, Lungenhochdruck, infektionsbedingte Entzündungen von Herzklappen nach infektiöser Endokarditis und Veränderungen der Hauptschlagader (Aorta). Ein großes Problem: Viele dieser Komplikationen verlaufen schleichend und oft unbemerkt. „Betroffene nehmen eine schrittweise nachlassende Belastbarkeit oder Herzbeschwerden häufig nicht wahr, weil sie sich über Jahre an ihre gesundheitliche Situation angepasst haben. Dadurch bleibt eine Verschlechterung oft lange unentdeckt“, berichtet EMAH-Experte Prof. Kaemmerer und betont: „Für fast alle EMAH ist eine kontinuierliche, fachärztliche Weiterbehandlung durch einen EMAH-spezialisierten Kardiologen oder Kinderkardiologen lebenswichtig.“</p>
<p><b>„Weichensteller“ Haus- und Fachärzte für die EMAH-Nachsorge sensibilisieren</b></p>
<p>Haus- und Allgemeinärzten kommt bei der Ansprache und Motivierung der aus der Nachsorge „verlorenen“ EMAH eine Schlüsselfunktion zu. Sie können und sollten die Betroffenen in eine EMAH-zertifizierte kardiologische Praxis oder Ambulanz weiterverweisen und so die Behandlungskontinuität sichern. „Wir begleiten die Betroffenen teils lebenslang. Darüber hinaus müssen wir auch Hausärzte, Allgemeinärzte sowie andere Fachärzte wie Internisten oder Geburtshelfer, sensibilisieren, die neue EMAH-Patientengruppe einer herzfehlerspezifischen Versorgung zuzuführen, um alle erforderlichen und verfügbaren präventiven, gesundheitsfördernden Maßnahmen zu nutzen“, betont Prof. Kaemmerer. Weil viele Betroffene die EMAH-spezifische Nachsorge nicht wahrnehmen, werden sie über Jahre hinweg von Ärzten betreut, die meist keine ausreichende Erfahrung mit angeborenen Herzfehlern besitzen. „Es ist von elementarer Bedeutung, dass auch Hausärzte und Fachärzte über die Bedeutung der EMAH-spezifischen Betreuung gut informiert sind. Ihnen kommt hierbei eine wichtige Weichenstellerfunktion zu“, so Kaemmerer.</p>
<p>Deutschland verfügt über ein im internationalen Vergleich erstklassiges Versorgungssystem für Menschen mit angeborenen Herzfehlern. „Wir wollen mit unserer Kampagne dazu beitragen, dass Patienten durch mehr Wissen über den eigenen Herzfehler und die richtige Betreuung durch Ärzte mit EMAH-Expertise ihre Nachsorge wahrnehmen und dadurch unnötige Risiken vermeiden“, betont der Herzstiftungs-Vorsitzende Prof. Voigtländer.</p>
<p><b>Literatur:</b></p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Dellas/Sigler in: Dtsch Arztebl 2025; 122(20): [6]; DOI: 10.3238/PersPaed.2025.10.03.01</li>
</ul>
<p><b>Info-Service </b></p>
<p>Der <b>Patientenleitfaden „Leben mit angeborenem Herzfehler im Erwachsenenalter“</b> (216 Seiten) informiert über EMAH-Versorgungsstrukturen, den aktuellen Stand der Diagnostik, Therapie sowie Prävention, Rehabilitation und psychokardiologische Aspekte bei EMAH. Weitere Themen sind u.a. Belastbarkeit, Sport, Sexualität/Schwangerschaft/Empfängnisverhütung und sozialmedizinische Aspekte (Beruf, Versicherung). Der Leitfaden kann kostenfrei unter <a href="https://emah-check.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://emah-check.de</a> angefordert werden.</p>
<p><b>Zusatzinformation für Redaktionen </b></p>
<p><b>Angeborene Herzfehler erfordern andere Herzspezialisten als erworbene Herzkrankheiten</b></p>
<p>Weit mehr als 40 verschiedene angeborene Herzfehler sind bekannt. Beachtet man, dass diese in Kombinationen auftreten, die sich klinisch völlig unterschiedlich manifestieren können, sind es weitaus mehr: Das können Veränderungen an den Herzkammern, an den Herzklappen, an den Blutgefäßen oder an den Trennwänden zwischen den Herzkammern („Loch im Herzen“) sein. Selbst bei einfachen, nach Operation häufig als harmlos eingestuften Herzfehlern, können sich mit zunehmendem Alter schwerwiegende Probleme einstellen, mit denen man bislang nicht gerechnet hat. Zusätzlich zum angeborenen Herzfehler können sich im Erwachsenenalter erworbene kardiale und nicht-kardiale Begleiterkrankungen, die den Krankheitsverlauf bei EMAH komplizieren wie</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Herzkranzgefäßverkalkungen und -verengungen (koronare Herzkrankheit)</li>
<li>Herzklappenerkrankungen</li>
<li>Herzschwäche (Herzinsuffizienz)</li>
<li>Herzrhythmusstörungen (tachykarde oder bradykarde Herzrhythmusstörungen)</li>
<li>Nicht-kardiale Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, herzfehlerbedingte Organerkrankungen, Stoffwechselstörungen</li>
</ul>
<p>In der Praxis bedeutet dies beispielsweise, dass bei einem älteren EMAH, der nach Korrektur einer Fallot-Tetralogie eine Herzleistungsschwäche entwickelt, auch an eine begleitende koronare Herzerkrankung gedacht werden muss.</p>
<p>„Die EMAH-Behandlung unterscheidet sich nicht selten deutlich von der Behandlung eines Herzpatienten mit einer ,erworbenen‘ Herzerkrankung oder anderen Organerkrankungen“, unterstreicht EMAH-Spezialist Prof. Kaemmerer.</p>
<p>Nicht nur Betroffene, sondern auch Ärzte und Beschäftigte in der medizinischen Versorgung sollten sich über die Besonderheiten bei der Versorgung von EMAH informieren: <a href="https://emah-check.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://emah-check.de</a></p>
<p><b>Presse-Informationen </b>sowie druckfähiges <b>Grafik- u. Bildmaterial</b> unter</p>
<p><a href="https://herzstiftung.de/emah-toolbox" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/emah-toolbox</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Deutsche Herzstiftung e.V.</div>
<p>Die Deutsche Herzstiftung e. V. wurde 1979 gegr&uuml;ndet und ist heute die gr&ouml;&szlig;te gemeinn&uuml;tzige und unabh&auml;ngige Anlaufstelle f&uuml;r Patienten und Interessierte im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu den Hauptaufgaben der Herzstiftung geh&ouml;rt es, Patienten in unabh&auml;ngiger Weise &uuml;ber Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Vorbeugung sowie &uuml;ber aktuelle Diagnose- und Therapiem&ouml;glichkeiten aufzukl&auml;ren. Bekannt ist die Herzstiftung au&szlig;erdem durch ihre bundesweiten Aufkl&auml;rungskampagnen und als wichtige F&ouml;rderinstitution in der Herz-Kreislauf-Forschung. Die hohe Qualit&auml;t ihrer Informationsangebote beruht nicht zuletzt auf der Expertise der rund 500 Herzspezialisten im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung. Vorstandsvorsitzender ist der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Voigtl&auml;nder (Frankfurt am Main), Schirmherrin ist Barbara Genscher.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Herzstiftung e.V.<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
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</div>
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</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/29/erwachsen-mit-angeborenem-herzfehler-mach-den-lebenswichtigen-emah-check/" data-wpel-link="internal">Erwachsen mit angeborenem Herzfehler? Mach den lebenswichtigen EMAH-Check!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gesund schlafen für Herz und Gefäße: Worauf ist zu achten?</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/23/gesund-schlafen-fr-herz-und-gefe-worauf-ist-zu-achten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Herzstiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 11:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Atemregulation]]></category>
		<category><![CDATA[Blaulichtfilter]]></category>
		<category><![CDATA[entspannungstechniken]]></category>
		<category><![CDATA[Herzgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[herzschwäche]]></category>
		<category><![CDATA[Regenerationsphasen]]></category>
		<category><![CDATA[schlafanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[schlafapnoe]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafhygiene]]></category>
		<category><![CDATA[schlaflabor]]></category>
		<category><![CDATA[schlafmangel]]></category>
		<category><![CDATA[schlafstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zirkadianrhythmus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/23/gesund-schlafen-fr-herz-und-gefe-worauf-ist-zu-achten/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ratgeber für gesundes Schlafen und Tipps zur Optimierung der Schlafqualität in den sozialen Medien stehen derzeit hoch im Kurs. Wer gut schläft, tut etwas Gutes für seine körperliche und seelische Gesundheit. Krankenkassen-Analysen zeigen jedoch, dass Schlafmangel in Deutschland ein verbreitetes Problem ist und Schlafstörungen zunehmen (1). Ein ungesundes Schlafverhalten bleibt nicht ohne Folgen für Herz<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/23/gesund-schlafen-fr-herz-und-gefe-worauf-ist-zu-achten/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Gesund schlafen für Herz und Gefäße: Worauf ist zu achten?</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/23/gesund-schlafen-fr-herz-und-gefe-worauf-ist-zu-achten/" data-wpel-link="internal">Gesund schlafen für Herz und Gefäße: Worauf ist zu achten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Ratgeber für gesundes Schlafen und Tipps zur Optimierung der Schlafqualität in den sozialen Medien stehen derzeit hoch im Kurs. Wer gut schläft, tut etwas Gutes für seine körperliche und seelische Gesundheit. Krankenkassen-Analysen zeigen jedoch, dass Schlafmangel in Deutschland ein verbreitetes Problem ist und Schlafstörungen zunehmen (1). Ein ungesundes Schlafverhalten bleibt nicht ohne Folgen für Herz und Kreislauf. Wer zu wenig schläft, kann dauerhaft sein Risiko erhöhen, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. „Besonders das Risiko für Herzinfarkt und Herzschwäche steigt bei chronischem Schlafmangel. Auch bereits bestehende Erkrankungen wie die koronare Herzkrankheit (KHK) oder das metabolische Syndrom können dadurch beschleunigt werden. Deshalb sollte man auf keinen Fall Schlafprobleme als harmlos abtun“, warnt der Kardiologe Prof. Dr. med. Dr. phil. Anil-Martin Sinha vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung im aktuellen Experten-Beitrag unter <a href="https://herzstiftung.de/schlafen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/schlafen</a> Aber nicht nur ungewöhnlich kurze, sondern auch sehr lange Schlafzeiten gehen mit einem erhöhten Risiko für schwerwiegende Herz-Kreislauf-Komplikationen einher. „Wer sich nicht um ein gesundes Schlafverhalten kümmert, bezahlt dies später womöglich mit seiner Gesundheit“, so der Chefarzt der Abteilung für Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin am Sana Klinikum Hof.</p>
<p><b>Warum ist Schlaf für unsere Gesundheit so wichtig?</b></p>
<p>Während der Nachtruhe erholt sich der Körper, das Gehirn ist jedoch hochaktiv. Es braucht die regelmäßigen Regenerationsphasen, um in Ruhe arbeiten, wichtige Erinnerungen sichern und Überflüssiges löschen zu können. „Zwischen der Leistungsfähigkeit des Gehirns und der Qualität des Schlafes besteht ein enger Zusammenhang“, sagt Prof. Sinha.  Der Fett- und Zuckerstoffwechsel werden reguliert, das Immunsystem gestärkt, zelulläre Reparaturprozesse angestoßen und die Wundheilung beschleunigt. Auch der Blutdruck wird während der Nachtruhe langfristig konstant gehalten. Sichtbare Folgen von Schlafmangel sind tagsüber Müdigkeit und Erschöpfung, auch die Leistungsfähigkeit sinkt.</p>
<p><b>Schlafmangel: Warum schädlich für Herz und Gefäße?</b></p>
<p>Besonders gefährlich ist der Schlafmangel fürs Herz: Der oxidative Stress nimmt zu und es entstehen aggressive Sauerstoffverbindungen („freie Radikale“), die Zellen und Gewebe angreifen. Eine langfristige Folge dieser schwelenden Entzündungen sind etwa Schäden an der zarten Innenschicht der Blutgefäße (Endothel). „Das begünstigt die Arteriosklerose, die sogenannte Arterienverkalkung. Sie ist die wichtigste Ursache für Herz-Kreislauf-Leiden wie <a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">koronare Herzkrankheit</a>, Herzinfarkt, Herzschwäche und <a href="https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/schlaganfall" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Schlaganfall</a>“, betont der Herzstiftungs-Experte. Auch das metabolische Syndrom, die folgenschwere Kombination aus stillen Gefäßkillern wie hohen Zucker- und Blutfettwerten, <a href="https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/bluthochdruck" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Bluthochdruck</a> und <a href="https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/uebergewicht" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">extremem Übergewicht</a> wird durch Schlafmangel begünstigt. Dieses „tödliche Quartett“ ist eine der Hauptursachen der KHK und lebensbedrohlicher Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall.</p>
<p>Auch ist Vorsicht geboten, wenn eine Erkrankung wie die Schlafapnoe hinter einer Schlafstörung steckt. Die Schlafapnoe geht mit großer Tagesmüdigkeit trotz ausreichender Schlafdauer einher, weil es während des Schlafes immer wieder zu Atemaussetzern kommt. „Eine unbehandelte Schlafapnoe erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Herzschwäche und Schlaganfall und verkürzt die Lebenserwartung. Wer bei sich trotz ausreichender Schlafdauer immer wieder eine Tagesmüdigkeit bemerkt und auch schnarcht, sollte das beim Hausarzt abklären lassen“, sagt Kardiologe Prof. Sinha (siehe Zusatz-Informationen).</p>
<p><b>Diese Störer gefährden den Schlaf</b></p>
<p>Der heute weit verbreitete Schlafmangel ist insbesondere auf die permanente Verfügbarkeit von künstlichem Licht und auf den damit verbundenen Wandel in der Arbeitswelt zurückzuführen, indem sie für ihre Zwcke quasi die Nacht zum Tag werden lässt.  „Bedeutende Risikofaktoren sind Nacht- und Wechselschichten, die den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus stören und unsere innere Uhr verstellen. Aber auch viele Überstunden, fehlende Pausen und eine ununterbrochene Erreichbarkeit im Job sind Störfaktoren für einen gesunden Schlafrhythmus“, erklärt Prof. Sinha. Auch Lärm und die Umgebungstemperatur, etwa während tropisch warmer Sommernächte, sowie ein verändertes Freizeitverhalten, das oftmals mit psychosozialem Stress verbunden ist (z.B. übermäßiger Medienkonsum), führt der Kardiologe als Faktor für ein gesundheitsgefährdendes Schlafverhalten an.</p>
<p>Wer sich am Abend sportlich betätigen möchte, sollte das nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen, sondern – gemäß des individuellen Schlaf-Wach-Rhythmus – am besten vor 18 Uhr. Bei einem intensiven Training wie beispielsweise hochintensivem Intervalltraining (HIIT) oder schnellen Intervallläufen sollte die zeitliche Distanz zur Ruhezeit zwei bis vier Stunden betragen und bei einem moderaten Training (z.B. lockeres Joggen oder Radfahren) ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen. „Sport unmittelbar vor der Schlafenszeit ,peitscht’ Körper und Kreislauf nochmals auf, es erhöhen sich insbesondere die Stresshormone, der Blutdruck und der Zuckerstoffwechsel, obwohl sich der Körper eigentlich auf Ruhe einstellt. Sinnvoll zur Entspannung wäre vielmehr ein gemütlicher Abendspaziergang“, so der Kardiologe Prof. Sinha.</p>
<p><b>Studien: Erwachsene sollten im Schnitt mindestens sieben Stunden schlafen</b></p>
<p>Im Schnitt benötigt der erwachsene Mensch sechs bis neun Stunden Schlaf. Neuere Studien konnten zeigen, dass nicht nur ein langfristig zu kurzer Schlaf (weniger als fünf Stunden), sondern auch dauerhaft zu langer Schlaf (mehr als neun Stunden) das allgemeine Risiko für Krankheiten erhöht. „Es wird daher für Erwachsene mittlerweile eine Schlafdauer von durchschnittlich sieben Stunden pro Nacht empfohlen“, bestätigt Prof. Sinha. Laut einer US-amerikanischen Studie mit über 116.000 Menschen nimmt sowohl bei weniger als sechs Stunden Nachtschlaf, aber vor allem bei mehr als acht Stunden Schlaf bei Erwachsenen – insbesondere ab einem Alter über 50 Jahren – das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkt zu (2). Hingegen Schulkinder brauchen in der Regel neun bis elf und Säuglinge sogar 14 bis 17 Stunden Schlaf. „Schlaf sollte wohldosiert sein“, bringt es Prof. Sinha auf den Punkt.</p>
<p><b>Tipps für einen besseren Schlaf </b></p>
<p>Bestimmte Verhaltensweisen, Gewohneiten und Begebenheiten können den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus negativ beeinträchtigen, zum Beispiel Stress im Alltag, schwere Mahlzeiten am Abend oder generell ein ungesunder Lebensstil. Wer schlecht ein- oder durchschläft, sollte daher abends nur leichte, proteinreiche Mahlzeiten zu sich nehmen und mindestens vier Stunden vor dem Schlafengehen keinen Kaffee mehr trinken. Die folgenden Tipps für einen gesunden Schlaf und viele weitere unter <a href="https://herzstiftung.de/schlafen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/schlafen</a> bieten eine wichtige Hilfe bei Schlafproblemen:</p>
<ol class="bbcode_list">
<li><b>Feste Schlaf- und Aufstehroutine: </b>Sorgen Sie für eine Art Abend- und Schlafroutine: Gehen Sie abends etwa immer zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie morgens immer zur gleichen Zeit auf. Einschlaf- und Aufstehzeit sollten jeweils nicht um mehr als 30 Minuten variieren. Studienergebnisse darauf hin, dass vor allem regelmäßige Zubettgehzeiten für die Herz-Kreislauf-Gesundheit bedeutsam sein könnten – besonders dann, wenn die Schlafdauer eher knapp ist (3).</li>
<li><b>Angenehme Schlafumgebung: </b>Das Schlafzimmer sollte kühl, ruhig und abgedunkelt sein – ideal sind 18 Grad. Frische Luft sorgt ebenfalls für besseren Schlaf.</li>
<li><b>Regelmäßige Schlafrituale: </b>Rituale wie Atemübungen, das Anhören ruhiger Musik oder Meditation helfen dabei, zur Ruhe zu kommen und besser einzuschlafen.</li>
<li><b>Smartphone und Co. nicht vor dem Schlafengehen: </b>Meiden Sie am späten Abend elektronische Geräte wie Computer, Smartphone oder Tablet (Blaulichtemissionen!).</li>
<li><b>Sport vor 18 Uhr: </b>Regelmäßiger Sport verbessert den Schlaf – allerdings nicht, wenn Sie spät abends aktiv sind. Verlegen Sie Ihre körperliche Aktivität daher auf die Zeit vor 18 Uhr.</li>
<li><b>Einschlaf-Tabletten vermeiden: </b>Schlafmittel sollten Sie nur in Absprache mit Ihrem Arzt einnehmen; pflanzliche Mittel, etwa Baldrian- oder Hopfenpräparate, sind dabei zu bevorzugen. Auch die Einnahme von Melatonin kann die Ein- und Durchschlafphasen und damit den Schlaf verbessern.</li>
</ol>
<p>(wi/Red.)</p>
<p><b>Service</b></p>
<p>Mehr Tipps für einen gesunden Schlaf sowie Informationen zu Ursachen und Folgen von Schlafstörungen bietet die Herzstiftung unter <a href="https://herzstiftung.de/schlafen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/schlafen</a> oder im  Herzstiftungs-Podcast „Warum wird unser Herz krank, wenn uns Schlaf fehlt?“ unter <a href="https://herzstiftung.de/podcast-schlaf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/podcast-schlaf</a></p>
<p>Unter <a href="http://www.herzstiftung.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.herzstiftung.de</a> finden Sie per Suchfunktion-Eingabe „Schlaf“ weitere hilfreiche Infos.</p>
<p><b>Zusatz-Information für Redaktionen</b></p>
<p><b>Schlafstörung als Symptom einer Krankheit: Schlafapnoe</b></p>
<p>Von einer Schlafstörung spricht man, wenn ein Mensch mindestens dreimal pro Woche und über einen Zeitraum von einem Monat hinweg Schwierigkeiten mit dem Ein- und Durchschlafen hat und morgens nicht erholt aufwacht. Häufig stecken auch Erkrankungen dahinter.</p>
<p>Beispiel Schlafapnoe: Sie geht mit großer Tagesmüdigkeit trotz ausreichender Schlafdauer einher, weil es während des Schlafes immer wieder zu Atemaussetzern kommt. Kurze Aufwachreaktionen, die wir meist gar nicht bemerken, sind harmlos. Bei Patienten mit der Schlafapnoe treten sie aber bis zu 300-mal pro Nacht auf, bedingt durch Atemaussetzer. Typische Symptome der Schlafapnoe sind Schnarchen und eine große Tagesmüdigkeit. Schnarchen allein ist – außer für den Bettnachbarn – kein Problem. „Erst wenn es beim Schnarchen zwischendrin zu den Atemaussetzern kommt, liegt eine Schlafapnoe vor“, so Prof. Dr. Dr. Anhil-Martin Sinha vom Wisenschaftlichen Beirat der Herzstiftung und Chefarzt der Kardiologie-Abteilung, Sana Klinikum Hof.</p>
<p>Bei mehr als 15 Atemaussetzern pro Stunde liegt eine moderate Schlafapnoe vor, bei mehr als 30 Aussetzern pro Stunde spricht man von einer schweren Schlafapnoe. „Bei Verdacht auf Schlafapnoe sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen“, rät der Kardiologe: „Eine unbehandelte Schlafapnoe erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Herzschwäche und Schlaganfall und verkürzt die Lebenserwartung.“</p>
<p>Literatur:</p>
<p>(1) KKH, Gedankenkarussell im Bett: Immer mehr Deutsche liegen nachts wach: <a href="https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/wachliegen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/wachliegen</a></p>
<p>(2) Yusuf S et al., Eur Heart J. 2019 May 21;40(20):1620-1629.doi: 10.1093/eurheartj/ ehy695.</p>
<p>(3) Nauha L et al.,BMC Cardiovascular Disorders. 2026; doi: 10.1186/s12872-026-05762-4.</p>
<p><b>Kontakt:</b></p>
<p>Deutsche Herzstiftung, Pressestelle: Michael Wichert (Ltg.) / Pierre König, Tel. 069 955128-114/-140, E-Mail: <a href="mailto:presse@herzstiftung.de" class="bbcode_email">presse@herzstiftung.de</a></p>
<p> </p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Deutsche Herzstiftung e.V.</div>
<p>Die Deutsche Herzstiftung e. V. wurde 1979 gegr&uuml;ndet und ist heute die gr&ouml;&szlig;te gemeinn&uuml;tzige und unabh&auml;ngige Anlaufstelle f&uuml;r Patienten und Interessierte im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu den Hauptaufgaben der Herzstiftung geh&ouml;rt es, Patienten in unabh&auml;ngiger Weise &uuml;ber Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Vorbeugung sowie &uuml;ber aktuelle Diagnose- und Therapiem&ouml;glichkeiten aufzukl&auml;ren. Bekannt ist die Herzstiftung au&szlig;erdem durch ihre bundesweiten Aufkl&auml;rungskampagnen und als wichtige F&ouml;rderinstitution in der Herz-Kreislauf-Forschung. Die hohe Qualit&auml;t ihrer Informationsangebote beruht nicht zuletzt auf der Expertise der rund 500 Herzspezialisten im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung. Vorstandsvorsitzender ist der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Voigtl&auml;nder (Frankfurt am Main), Schirmherrin ist Barbara Genscher.</p>
</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Herzstiftung e.V.<br />
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Telefon: +49 (69) 955128-0<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/deutsche-herzstiftung-ev-frankfurt-am-main/gesund-schlafen-fr-herz-und-gefe-worauf-ist-zu-achten/boxid/1064993" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Deutsche Herzstiftung e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-herzstiftung-ev-frankfurt-am-main" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Deutsche Herzstiftung e.V.</a>
                    </li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/23/gesund-schlafen-fr-herz-und-gefe-worauf-ist-zu-achten/" data-wpel-link="internal">Gesund schlafen für Herz und Gefäße: Worauf ist zu achten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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		<title>Roboter-assistierte Bypass-OP per Schlüsselloch-Technik: KI soll sie einfacher und sicherer machen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/19/roboter-assistierte-bypass-op-per-schlsselloch-technik-ki-soll-sie-einfacher-und-sicherer-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Herzstiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 14:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der Koronaren Herzkrankheit (KHK) verengen Ablagerungen (Plaques) aus Cholesterin, Kalk, Entzündungszellen und Bindegewebe die Blutgefäße. Sind die Koronararterien betroffen, wird der Herzmuskel nicht mehr richtig mit Blut versorgt. Die Durchblutung des betroffenen Herzmuskelareals kann mit Hilfe der Kathetertechnik, der sogenannten Perkutanen Koronarintervention (PCI), verbessert oder wiederhergestellt werden: Ausgeprägte Gefäßeinengungen werden mittels eines Ballons wieder<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/19/roboter-assistierte-bypass-op-per-schlsselloch-technik-ki-soll-sie-einfacher-und-sicherer-machen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Roboter-assistierte Bypass-OP per Schlüsselloch-Technik: KI soll sie einfacher und sicherer machen</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/19/roboter-assistierte-bypass-op-per-schlsselloch-technik-ki-soll-sie-einfacher-und-sicherer-machen/" data-wpel-link="internal">Roboter-assistierte Bypass-OP per Schlüsselloch-Technik: KI soll sie einfacher und sicherer machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Bei der Koronaren Herzkrankheit (KHK) verengen Ablagerungen (Plaques) aus Cholesterin, Kalk, Entzündungszellen und Bindegewebe die Blutgefäße. Sind die Koronararterien betroffen, wird der Herzmuskel nicht mehr richtig mit Blut versorgt. Die Durchblutung des betroffenen Herzmuskelareals kann mit Hilfe der Kathetertechnik, der sogenannten Perkutanen Koronarintervention (PCI), verbessert oder wiederhergestellt werden: Ausgeprägte Gefäßeinengungen werden mittels eines Ballons wieder geöffnet und durch einen Stent (Metallgeflecht) dauerhaft offengehalten.</p>
<p>Bei Patienten mit komplexer koronarer Mehrgefäßerkrankung oder mit Verengung des Hauptstamms der linken Herzkranzarterie ist jedoch die koronararterielle Bypass-Operation weiterhin das Mittel der Wahl. Dabei wird eine Umgehung (engl. bypass) um den verengten Gefäßbereich gelegt. „Bei der Bypass-Operation gibt es große Fortschritte durch hochmoderne Verfahren, die den Eingriff weniger invasiv machen, den Patienten eine Eröffnung des Brustbeins ersparen und sie so weniger belasten“, erklärt Dr. Julius Kaemmel, angehender Herzchirurg von der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) in Berlin. In spezialisierten Zentren wie dem DHZC erfolgen diese minimal-invasiven Prozeduren (auch bekannt als Schlüsselloch-Technik) zunehmend mit Unterstützung komplexer mehrarmiger Operationsroboter. Doch auch der Umgang mit diesen neuen Techniken will von den angehenden Herzchirurgen erst einmal gelernt sein.</p>
<p>Dr. Kaemmel setzt genau hier an. Er entwickelt in seinem Forschungsprojekt „LIM-AR“ (1) ein intelligentes Assistenzsystem für robotergestützte, minimal-invasive Bypass-Operationen. Die Deutsche Stiftung für Herzforschung (DSHF) zeichnete ihn dafür in diesem Jahr mit der Dr. Rusche-Projektförderung aus und unterstützt sein Projekt mit knapp 60.000 Euro. Informationen zur Förderung der Herzforschung durch die Deutsche Herzstiftung unter <a href="https://herzstiftung.de/herzforschung" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/herzforschung</a></p>
<p><b>Minimal-invasive Herz-OP für den Patienten sicherer und schonender</b></p>
<p>„Das Ziel ist, minimal-invasive Herzoperationen präziser, sicherer und schonender für die Patienten zu machen“, erläutert Prof. Dr. Armin Welz, Herzchirurg und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der DSHF. Die Auszeichnung des Forschungsvorhabens von Dr. Kaemmel mit der Dr. Rusche-Projektförderung wurde im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) in Köln übergeben.</p>
<p>Das neue Assistenzsystem soll einen besonders komplexen Schritt bei der minimal-invasiven Bypass-OP erleichtern und sicherer machen: Um die Engstellen in den Herzkranzgefäßen zu überbrücken, bedient man sich am liebsten körpereigener Arterien, mit ihnen werden prognostisch die besten Ergebnisse erzielt. „Die linke Brustwandarterie ist in der Regel am besten geeignet, um den Blutfluss im Herzen wieder herzustellen“, erläutert Dr. Kaemmel. „Bei der Freilegung darf sie jedoch auf keinen Fall verletzt werden.“ Um dies sicherzustellen, will Kaemmel ein visuelles Feedbacksystem einsetzen, das Augmented Reality (AR) und Künstliche Intelligenz (KI) kombiniert.</p>
<p><b>Intelligentes System warnt bei drohender Verletzung des Bypass-Gefäßes</b></p>
<p>Im Detail bedeutet dies: Während der robotergestützten Bypass-OP steuert der Operateur die am OP-Tisch platzierten feinbeweglichen Arme des Robotik-Systems von einem Cockpit aus. Er orientiert sich dabei über eine hochauflösende dreidimensionale Kamera, die Bilder aus dem Körperinneren macht und die Lage der Arterie präzise darstellt.</p>
<p>Im Rahmen des „LIM-AR“-Projektes wird dieses Kamerabild aus dem Operationsgebiet mit einer virtuellen Benutzeroberfläche fusioniert (Augmented Reality, AR). Das System überwacht die Interaktion zwischen den Instrumenten der Roboterarme und der inneren Brustwandarterie basierend auf 3-D-Echtzeitdaten. Erkennt es eine drohende Verletzung des Bypass-Gefäßes oder ist die Funktion zum Beispiel durch eine verschmutzte Kameralinse beeinträchtigt, warnt es akustisch und visuell.</p>
<p>Das auf KI basierende Feedback-System wird anhand von endoskopischen Bilddaten trainiert und validiert. Die Entwicklung und das Training der Bilderkennungssoftware sowie deren Validierung erfolgt gemeinsam mit Forschenden des Instituts für kardiovaskuläre Computer-assistierte Medizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und soll in etwa zwei Jahren abgeschlossen sein.</p>
<p><b>Roboter-assistierte Bypass-OP für schnellere Genesung </b></p>
<p>„Schlussendlich ist es das Ziel, die prozeduralen Erfolgsraten von roboter-assistierten Bypassoperationen und damit das Behandlungsergebnis und die Prognose der so behandelten Patienten weiter zu verbessern“, erläutert Prof. Dr. Jörg Kempfert, der das herzchirurgische Team am DHZC leitet, zu dem Kaemmel gehört.  Das DHZC führt derzeit ca. 100 roboterassistierte Bypass-Operationen pro Jahr durch. „Die Patientinnen und Patienten profitieren dabei von einem schmerzarmen Verfahren, das eine schnelle Genesung und kürzere Klinikaufenthalte erlaubt“, betont Kempfert.</p>
<p><i>(1) LIM-AR – An Augmented Reality Feedback System for Safe Harvesting of the Left Internal Mammary Artery in Robotic Coronary Artery Bypass Surgery </i></p>
<p><b>Zahlen zu PCI und Bypass-Operationen</b></p>
<p>Nach Expertenschätzungen wurden 2023 mehr als 353.000 PCI und rund 37.000 Bypass-Operationen (kombiniert) durchgeführt (PCI-Zahlen: InEK-Daten, Bypass-OP-Zahlen: DGTHG-Daten/Deutscher Herzbericht – Update 2025).</p>
<p><b>Service</b></p>
<p><b>Ratgeber „Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt“</b></p>
<p>Zur Fragestellung „Stent oder Bypass?“ und viele weitere Infos rund um die KHK erhalten Patienten in dem Ratgeber „Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt – Prävention, Diagnose, Therapie“ an. Herzexperten informieren leicht verständlich über Entstehung und Risikofaktoren der KHK und des Herzinfarkts, über katheterbasierte und operative Verfahren, Medikamente und wie ein gesunder Lebensstil Lebensqualität und Lebenszeit verbessern kann. Die kostenlose Broschüre (160 S.) kann telefonisch unter 069 955128-400, online unter <a href="https://herzstiftung.de/bestellung" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/bestellung</a> oder per E-Mail unter bestellung@herzstiftung.de angefordert werden.</p>
<p><b><i>Forschung nah am Patienten </i></b></p>
<p><i>Die 2008 eingerichtete „<b>Dr. Rusche-Projektförderung</b>“ ist mit 60.000 Euro dotiert und wird jährlich von der DSHF zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) vergeben. Benannt ist der Stiftungsfonds nach dem Internisten Dr. Ortwin Rusche (1938 bis 2007) aus Bad Soden, der die DSHF in seinem Testament bedachte, um Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Herzchirurgie zu fördern. Bewerben können sich junge Wissenschaftlerinnern und Wissenschaftler, die in Deutschland auf dem Gebiet der Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie tätig sind. Infos: </i><a href="https://www.dshf.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><i>https://www.dshf.de</i></a></p>
<p><i>Dank der finanziellen Unterstützung durch Stifterinnen und Stifter, Spender und Erblasser kann die Deutsche Herzstiftung gemeinsam mit der von ihr 1988 gegründeten Deutschen Stiftung für Herzforschung (DSHF) Forschungsprojekte in einer für die Herz-Kreislauf-Forschung unverzichtbaren Größenordnung finanzieren. </i></p>
<p><i>Infos zur Forschungsförderung der Deutschen Herzstiftung: </i><a href="http://www.herzstiftung.de/forschung-und-foerderung" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><i>www.herzstiftung.de/forschung-und-foerderung</i></a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Deutsche Herzstiftung e.V.</div>
<p>Die Deutsche Herzstiftung e. V. wurde 1979 gegr&uuml;ndet und ist heute die gr&ouml;&szlig;te gemeinn&uuml;tzige und unabh&auml;ngige Anlaufstelle f&uuml;r Patienten und Interessierte im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu den Hauptaufgaben der Herzstiftung geh&ouml;rt es, Patienten in unabh&auml;ngiger Weise &uuml;ber Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Vorbeugung sowie &uuml;ber aktuelle Diagnose- und Therapiem&ouml;glichkeiten aufzukl&auml;ren. Bekannt ist die Herzstiftung au&szlig;erdem durch ihre bundesweiten Aufkl&auml;rungskampagnen und als wichtige F&ouml;rderinstitution in der Herz-Kreislauf-Forschung. Die hohe Qualit&auml;t ihrer Informationsangebote beruht nicht zuletzt auf der Expertise der rund 500 Herzspezialisten im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung. Vorstandsvorsitzender ist der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Voigtl&auml;nder (Frankfurt am Main), Schirmherrin ist Barbara Genscher.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Herzstiftung e.V.<br />
Bockenheimer Landstr. 94-96<br />
60323 Frankfurt am Main<br />
Telefon: +49 (69) 955128-0<br />
Telefax: +49 (69) 955128-313<br />
<a href="http://www.herzstiftung.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.herzstiftung.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
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<div class="pb-contact-item">Pierre König<br />
Pressestelle<br />
Telefon: +49 (69) 955128-140<br />
Fax: +49 (721) 9955128-345<br />
E-Mail: &#107;&#111;&#101;&#110;&#105;&#103;&#064;&#104;&#101;&#114;&#122;&#115;&#116;&#105;&#102;&#116;&#117;&#110;&#103;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Michael Wichert<br />
Leitung<br />
Telefon: +49 (69) 955128-114<br />
Fax: +49 (69) 955128-345<br />
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<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/deutsche-herzstiftung-ev-frankfurt-am-main/roboter-assistierte-bypass-op-per-schlsselloch-technik-ki-soll-sie-einfacher-und-sicherer-machen/boxid/1064679" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Deutsche Herzstiftung e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-herzstiftung-ev-frankfurt-am-main" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Deutsche Herzstiftung e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Extreme Hitze: Vorsichtsmaßnahmen für Menschen mit Herzerkrankungen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/19/extreme-hitze-vorsichtsmanahmen-fr-menschen-mit-herzerkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Herzstiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 10:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[bluthochdruck]]></category>
		<category><![CDATA[dehydratation]]></category>
		<category><![CDATA[fluessigkeitsbilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Herzerkrankungen]]></category>
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		<category><![CDATA[herzschwäche]]></category>
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		<category><![CDATA[Seniorengesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sommergesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorsichtsmaßnahmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/19/extreme-hitze-vorsichtsmanahmen-fr-menschen-mit-herzerkrankungen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Update vom 19. Juni 2026 – Deutschland steht ein Wochenende mit Hitzewarnung vor Temperaturen über 35 Grad Celsius bevor. Aus diesem Anlass weist die Deutsche Herzstiftung auf wichtige Vorkehrungen für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen hin. Denn sehr hohe Temperaturen von 30 Grad Celsius und mehr können zur Herausforderung besonders für ältere Menschen und diejenigen werden, die<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/19/extreme-hitze-vorsichtsmanahmen-fr-menschen-mit-herzerkrankungen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Extreme Hitze: Vorsichtsmaßnahmen für Menschen mit Herzerkrankungen</span>[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Update vom 19. Juni 2026 – Deutschland steht ein Wochenende mit Hitzewarnung vor Temperaturen über 35 Grad Celsius bevor. Aus diesem Anlass weist die Deutsche Herzstiftung auf wichtige Vorkehrungen für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen hin. Denn sehr hohe Temperaturen von 30 Grad Celsius und mehr können zur Herausforderung besonders für ältere Menschen und diejenigen werden, die bereits wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einer Herzschwäche, einer koronaren Herzkrankheit (KHK), Niereninsuffizienz oder wegen Blutdruckproblemen in Behandlung sind. „Wenn das Herz erkrankt ist, dann schränkt das auch die Leistung des körpereigenen Kühlsystems, das übermäßige Wärme aus dem Blut über die kleinen Hautgefäße abgibt, meist deutlich ein. Die Wärme kann vom Kreislauf nur unter erheblicher Anstrengung aus dem Körper transportiert werden“, erklärt der Kardiologe und Intensivmediziner Prof. Dr. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, und warnt: „Die Folge können Muskelkrämpfe, Müdigkeit und Schwindel sowie Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufkollaps sein, außerdem Herzrhythmusstörungen.“ Solche Komplikationen können Betroffene vermeiden, indem sie mit ihrem behandelnden Hausarzt oder Kardiologen spezielle Vorsichtsmaßnahmen für extreme Sommerhitze rechtzeitig besprechen, die je nach Herzerkrankung unterschiedlich sein können. „Wichtige Vorsichtsmaßnahmen sind neben einer kühleren Umgebung insbesondere das Anpassen der Trinkmenge und das Achten auf den Elektrolyte-Haushalt. Eventuell sind auch Dosierungsänderungen bei Medikamenten – unbedingt in Absprache mit dem behandelnden Arzt – notwendig, insbesondere bei Einnahme von Blutdruck- oder wassertreibenden Medikamenten, den sogenannten Diuretika“, so der Ärztliche Direktor der Agaplesion Frankfurter Diakonie Kliniken.</p>
<p>Über wichtige Empfehlungen für Herzpatienten zum Umgang mit der Sommerhitze informiert die Herzstiftung ausführlich unter <a href="https://herzstiftung.de/herzprobleme-bei-hitze" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/herzprobleme-bei-hitze</a></p>
<p><b>Blutdruck messen! Extreme Hitze lässt Blutdruck sinken oder zusätzlich ansteigen </b></p>
<p>Generell sollten Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ältere Menschen die Hitze möglichst meiden, sich körperlich schonen und anstrengende Aktivitäten wie Sport in kühlere Räume (z. B. Ergometer zu Hause, klimatisiertes Fitnessstudio) oder – falls es die Temperatur dann erlaubt – in nicht zu heiße Phasen wie den Morgen oder den Abend verlagern. Extreme Hitze setzt den Körper nämlich so unter Stress, dass der Blutdruck zusätzlich steigen kann. „Auch deshalb leiden Patienten mit Bluthochdruck in Hitzeperioden besonders“, erklärt Prof. Voigtländer. Aber das Gegenteil kann auch der Fall sein. Denn der Körper reagiert auf die hohen Temperaturen, indem er durch Gefäßweitung die Blutzirkulation mehr an die Peripherie zur Haut verlagert und dadurch der Blutdruck abfällt und so zu Ohnmacht, Schwindel oder Rhythmusstörungen führen kann, wie der Herzstiftungs-Vorsitzende erklärt. „Manchmal fällt der Blutdruck so stark ab, dass die Dosis der blutdrucksenkenden Medikamente angepasst werden muss. Deshalb sollte man seinen Blutdruck durch regelmäßiges Messen gut im Blick haben, um gegebenenfalls rasch reagieren zu können.“ Fällt der Blutdruck unter einen Wert von 100 mmHg (systolisch), ist die Rücksprache mit einem Arzt ratsam. Dosisänderungen sind nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt vorzunehmen. Mehr Infos: <a href="https://herzstiftung.de/podcasts/tipps-hitze-herzmedikamente" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/podcasts/tipps-hitze-herzmedikamente</a></p>
<p><b>Bei Herzinsuffizienz und Hitze: Vorsicht vor Flüssigkeitsverlust </b></p>
<p>Besonders die Kombination aus Herzerkrankung, Hitzeperiode über 30 Grad und medikamentöser Therapie sieht der Kardiologe mit einer „gewissen Gefährdung“ verbunden. „Speziell bei Patienten mit Herzschwäche, die wassertreibende Medikamente einnehmen und bei denen die Trinkmenge ohnehin eingeschränkt ist, kann es zu einer ungünstigen Kombination des Wasserverlustes kommen. Der Körper kompensiert die Hitze durch Schwitzen und verliert zusätzlich an Flüssigkeit durch die Diuretika“, erläutert Prof. Voigtländer. „Um einen Flüssigkeitsverlust zu vermeiden, sollten Herzpatienten auf eine ausreichende Trinkmenge achten. Aber sie sollten auch nicht zu viel trinken, denn eine übermäßige Flüssigkeitszufuhr kann bei Herzkranken zur Verschlechterung ihrer Herzleistung führen.“ Weitere Infos unter <a href="https://herzstiftung.de/podcast-herzschutz-hitze" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/podcast-herzschutz-hitze</a></p>
<p>Patienten mit Herzschwäche sollten sich morgens vor dem Frühstück, nach dem ersten Gang zur Toilette wiegen. Generell ist dieses regelmäßige Wiegen am Morgen zur Kontrolle der Flüssigkeitsbilanz ausreichend. Bei großer Hitze lässt sich durch zusätzliches Wiegen am Abend die Flüssigkeitsbilanz über den Tag grob einschätzen. Die folgenden Werte sind Erfahrungswerte und können als Orientierungshilfe dienen, dass die Balance gestört ist:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Zunahme von mehr als 1 kg über Nacht oder</li>
<li>Zunahme von mehr als 2 kg innerhalb von drei Tagen oder</li>
<li>Zunahme von mehr als 2,5 kg in einer Woche.</li>
</ul>
<p>Kommt es zu dieser Zunahme des Körpergewichts, sollten Herzschwäche-Patienten am besten den Arzt kontaktieren. Weitere wichtige Hinweise und Tipps für Herz-Kreislauf-Patienten rund um das Thema Hitze und Themenpunkte wie Trinken/Trinkmenge und Elektrolyte (Blutsalze)-Haushalt bietet die Seite <a href="https://herzstiftung.de/herzprobleme-bei-hitze" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/herzprobleme-bei-hitze</a></p>
<p>(wi/Red.)</p>
<p><b>Zusatz-Information</b></p>
<p><b>Auf Elektrolyte (Blutsalze) achten </b></p>
<p>Herzpatienten sollten bei heißem Wetter vor allem ihren Kalium-Haushalt im Blick haben. Kalium zählt zu den wichtigsten Elektrolyten des Körpers; es ist wichtig für die Funktion des Herzens und die Regulation des Blutdrucks. Zu wenig Kalium im Blut (Hypokaliämie) kann daher die Herzfunktion beeinträchtigen und zu Herzrhythmusstörungen führen. Bei höheren Elektrolyt-Verlusten sind Gemüsebrühen und kaliumreiches Obst (Bananen, Aprikosen, Pfirsiche) empfehlenswert. Die Einnahme von Kalium-Tabletten empfiehlt die Deutsche Herzstiftung nur nach Absprache mit der Ärztin oder dem Arzt. Weitere Infos unter: <a href="https://herzstiftung.de/kalium-und-magnesiummangel" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/kalium-und-magnesiummangel</a></p>
<p><b>Service</b></p>
<p>Der kostenfreie Ratgeber „Herzkrank jedem Wetter trotzen“ ist bei der Herzstiftung telefonisch unter 069 955128-400 oder unter <a href="https://herzstiftung.de/bestellung" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/bestellung</a>  erhältlich.</p>
<p><b>Aus der Podcast-Reihe imPULS zum Schwerpunkt Hitze</b></p>
<p>In der imPULS-Episode „Herzschutz bei Hitze &#8211; Was Sie als Patient wissen sollten“ erläutert der Kardiologe Prof. Thomas Voigtländer, worauf Senioren und Herzkranke bei Hitzeperioden achten sollten, um sich vor kritischen Situationen schützen zu können: <a href="https://herzstiftung.de/podcast-herzschutz-hitze" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/podcast-herzschutz-hitze</a></p>
<p>Tipps und Informationen für herzkranke Menschen rund um die Hitze sind erreichbar unter: <a href="https://herzstiftung.de/herzprobleme-bei-hitze" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://herzstiftung.de/herzprobleme-bei-hitze</a></p>
<p><b>Kontakt: </b></p>
<p>Deutsche Herzstiftung, Pressestelle: Michael Wichert (Ltg.)/Pierre König, Tel. 069 955128-114/-140, E-Mail: <a href="mailto:presse@herzstiftung.de" class="bbcode_email">presse@herzstiftung.de</a> <a href="http://www.herzstiftung.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.herzstiftung.de</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Deutsche Herzstiftung e.V.</div>
<p>Die Deutsche Herzstiftung e. V. wurde 1979 gegr&uuml;ndet und ist heute die gr&ouml;&szlig;te gemeinn&uuml;tzige und unabh&auml;ngige Anlaufstelle f&uuml;r Patienten und Interessierte im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu den Hauptaufgaben der Herzstiftung geh&ouml;rt es, Patienten in unabh&auml;ngiger Weise &uuml;ber Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Vorbeugung sowie &uuml;ber aktuelle Diagnose- und Therapiem&ouml;glichkeiten aufzukl&auml;ren. Bekannt ist die Herzstiftung au&szlig;erdem durch ihre bundesweiten Aufkl&auml;rungskampagnen und als wichtige F&ouml;rderinstitution in der Herz-Kreislauf-Forschung. Die hohe Qualit&auml;t ihrer Informationsangebote beruht nicht zuletzt auf der Expertise der rund 500 Herzspezialisten im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung. Vorstandsvorsitzender ist der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Voigtl&auml;nder (Frankfurt am Main), Schirmherrin ist Barbara Genscher.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Herzstiftung e.V.<br />
Bockenheimer Landstr. 94-96<br />
60323 Frankfurt am Main<br />
Telefon: +49 (69) 955128-0<br />
Telefax: +49 (69) 955128-313<br />
<a href="http://www.herzstiftung.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.herzstiftung.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Pierre König<br />
Pressestelle<br />
Telefon: +49 (69) 955128-140<br />
Fax: +49 (721) 9955128-345<br />
E-Mail: &#107;&#111;&#101;&#110;&#105;&#103;&#064;&#104;&#101;&#114;&#122;&#115;&#116;&#105;&#102;&#116;&#117;&#110;&#103;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Michael Wichert<br />
Leitung<br />
Telefon: +49 (69) 955128-114<br />
Fax: +49 (69) 955128-345<br />
E-Mail: &#119;&#105;&#099;&#104;&#101;&#114;&#116;&#064;&#104;&#101;&#114;&#122;&#115;&#116;&#105;&#102;&#116;&#117;&#110;&#103;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/deutsche-herzstiftung-ev-frankfurt-am-main/extreme-hitze-vorsichtsmanahmen-fr-menschen-mit-herzerkrankungen/boxid/1064649" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Deutsche Herzstiftung e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-herzstiftung-ev-frankfurt-am-main" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Deutsche Herzstiftung e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/1064649.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/19/extreme-hitze-vorsichtsmanahmen-fr-menschen-mit-herzerkrankungen/" data-wpel-link="internal">Extreme Hitze: Vorsichtsmaßnahmen für Menschen mit Herzerkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Traumhausverlosung: Friesenhaus im Wert von 1,9 Mio. Euro auf Amrum zu gewinnen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/15/traumhausverlosung-friesenhaus-im-wert-von-1-9-mio-euro-auf-amrum-zu-gewinnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Herzstiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 12:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[amrum]]></category>
		<category><![CDATA[Charity-Verlosung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Herzstiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenheimgewinn]]></category>
		<category><![CDATA[Familienglück]]></category>
		<category><![CDATA[Friesenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Herzprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienlotterie]]></category>
		<category><![CDATA[Inselimmobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Küstendomain]]></category>
		<category><![CDATA[Naturidylle]]></category>
		<category><![CDATA[Nordseeinsel]]></category>
		<category><![CDATA[Skandinavisches Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Traumhausverlosung]]></category>
		<category><![CDATA[Wellnessrefugium]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/15/traumhausverlosung-friesenhaus-im-wert-von-1-9-mio-euro-auf-amrum-zu-gewinnen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Traumhausverlosung verlost reetgedecktes Friesenhaus auf Amrum in historischem Inseldorf, umgeben von Dünen,  Strand und Wattenmeer GewinnerIn erhält zusätzlich 50.000 Euro in bar Haupt-Charity-Partner ist die Deutsche Herzstiftung e.V. Die Traumhausverlosung startet in die neunte Runde und verlost ein Traumhaus auf der Nordseeinsel Amrum. Das reetgedeckte Friesenhaus mit gemütlicher skandinavischer Design-Einrichtung befindet sich in einem historischen<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/15/traumhausverlosung-friesenhaus-im-wert-von-1-9-mio-euro-auf-amrum-zu-gewinnen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Traumhausverlosung: Friesenhaus im Wert von 1,9 Mio. Euro auf Amrum zu gewinnen</span>[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">
<ul class="bbcode_list">
<li><b>Traumhausverlosung verlost reetgedecktes Friesenhaus auf Amrum in historischem Inseldorf, umgeben von Dünen,  Strand und Wattenmeer</b></li>
<li><b>GewinnerIn erhält zusätzlich 50.000 Euro in bar</b></li>
<li><b>Haupt-Charity-Partner ist die Deutsche Herzstiftung e.V.</b></li>
</ul>
<p>Die Traumhausverlosung startet in die neunte Runde und verlost ein Traumhaus auf der Nordseeinsel Amrum. Das reetgedeckte Friesenhaus mit gemütlicher skandinavischer Design-Einrichtung befindet sich in einem historischen Inseldorf, nur wenige Gehminuten von Dünenlandschaft und Wattenmeer. Die Immobilie hat einen Gesamtwert von ca. 1,9 Millionen Euro; zusätzlich erhält die Gewinnerin oder der Gewinner 50.000 Euro in bar.</p>
<p><b>Nordsee-Inselglück: Zwischen Dünen, Wellen und frischer Seeluft</b></p>
<p>Das freistehende Friesenhaus mit ca. 143 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche liegt nur zehn Gehminuten von Strand, Meer und Dünenlandschaft entfernt und befindet sich in einem historischem Inseldorf. Das Haus verfügt über fünf Zimmer auf zwei Etagen: einen offenen Wohnbereich, drei Schlafzimmer und ein Büro, eingerichtet im skandinavischen Stil. Zwei moderne Duschbäder sorgen dabei für zusätzlichen Komfort im Alltag und bei Besuchen von Familie oder FreundInnen. Der offene und lichtdurchflutete Wohn- und Essbereich mit einem zu drei Seiten offenen Kamin und die hochwertige Küche im Landhausstil mit Granitarbeitsplatte und Bora-Kochfeld laden zu gemütlichen Kochabenden mit FreundInnen ein. Garten und Südterrasse bieten zusätzlichen Raum für Rückzug und Wohlfühlmomente:  perfekt, um die frische Nordseeluft zu genießen.</p>
<p><b>Vom Traumhaus und der Unterstützung eines Herzensprojekts</b></p>
<p>Jedes verkaufte Los der Traumhausverlosung unterstützt zudem den guten Zweck. Haupt-Charity-Partner der neunten Verlosungsrunde ist die Deutsche Herzstiftung e. V., die mit den Erlösen das Projekt „Skipping Hearts – Seilspringen macht Schule“ fördert. Das Bewegungsprogramm vermittelt Kindern spielerisch die Bedeutung von Bewegung, Herzgesundheit und einer ausgewogenen Ernährung. Durch die sportliche Form des Seilspringens lernen sie frühzeitig, wie ein aktiver Lebensstil zu einem gesunden Herzen beitragen kann.</p>
<p><i>„Die Grundlagen für ein gesundes Herz werden bereits im Kindesalter gelegt. Mit unserem Präventionsprojekt ‚Skipping Hearts‘ möchten wir Kinder frühzeitig für Bewegung und einen aktiven Lebensstil begeistern. Die Unterstützung durch die Traumhausverlosung hilft uns dabei, noch mehr Schulen und Kinder zu erreichen und wichtige Impulse für die Herzgesundheit der nächsten Generation zu setzen“,</i> kommentiert Prof. Dr. med. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung e.V.</p>
<p>Luisa Haxel, Geschäftsführerin der Traumhausverlosung, sagt: <i>„Mit unserem Traumhaus auf Amrum verlosen wir einen Ort, von dem viele Menschen träumen: ein reetgedecktes Friesenhaus umgeben von Dünen, Strand und Wattenmeer. Die Nordseeinsel steht für Erholung, Natur und Entschleunigung – und genau dieses Lebensgefühl kann eine Gewinnerin oder ein Gewinner künftig jeden Tag genießen. Gleichzeitig unterstützt jedes Los die wichtige Arbeit der Deutschen Herzstiftung. Diese Verbindung aus außergewöhnlichem Gewinn und gesellschaftlichem Engagement macht die Traumhausverlosung aus.“</i></p>
<p>Das Pressekit steht Ihnen <a href="https://drive.google.com/drive/folders/1fLu48J-iuf-UKk9FW4TwHM_p1d7un3FD" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a> zum Download bereit.</p>
<p><b>Über Traumhausverlosung:  </b></p>
<p>Traumhausverlosung ist die erste Verlosung in Deutschland, bei der SpielerInnen die Chance haben, eine echte Immobilie zu gewinnen. Jede Immobilie wird unabhängig von der Teilnehmerzahl garantiert verlost. Zusätzlich haben SpielerInnen die Chance auf zahlreiche Zusatzgewinne. Veranstalter und Lizenzinhaber der Traumhausverlosung ist die Dreamify gGmbH. Mit jedem verkauften Los unterstützt Traumhausverlosung ausgewählte gemeinnützige Organisationen in Deutschland.<br />
 </div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Deutsche Herzstiftung e.V.</div>
<p>Die Deutsche Herzstiftung e. V. wurde 1979 gegr&uuml;ndet und ist heute die gr&ouml;&szlig;te gemeinn&uuml;tzige und unabh&auml;ngige Anlaufstelle f&uuml;r Patienten und Interessierte im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu den Hauptaufgaben der Herzstiftung geh&ouml;rt es, Patienten in unabh&auml;ngiger Weise &uuml;ber Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Vorbeugung sowie &uuml;ber aktuelle Diagnose- und Therapiem&ouml;glichkeiten aufzukl&auml;ren. Bekannt ist die Herzstiftung au&szlig;erdem durch ihre bundesweiten Aufkl&auml;rungskampagnen und als wichtige F&ouml;rderinstitution in der Herz-Kreislauf-Forschung. Die hohe Qualit&auml;t ihrer Informationsangebote beruht nicht zuletzt auf der Expertise der rund 500 Herzspezialisten im Wissenschaftlichen Beirat der Herzstiftung. Vorstandsvorsitzender ist der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Voigtl&auml;nder (Frankfurt am Main), Schirmherrin ist Barbara Genscher.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Herzstiftung e.V.<br />
Bockenheimer Landstr. 94-96<br />
60323 Frankfurt am Main<br />
Telefon: +49 (69) 955128-0<br />
Telefax: +49 (69) 955128-313<br />
<a href="http://www.herzstiftung.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.herzstiftung.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Lena-Marie Kern<br />
Tonka Communications<br />
E-Mail: &#108;&#101;&#110;&#097;&#045;&#109;&#097;&#114;&#105;&#101;&#046;&#107;&#101;&#114;&#110;&#064;&#116;&#111;&#110;&#107;&#097;&#045;&#112;&#114;&#046;&#099;&#111;&#109;
</div>
<div class="pb-contact-item">Kristin  Splieth  <br />
Head of Corporate Communications<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#116;&#114;&#097;&#117;&#109;&#104;&#097;&#117;&#115;&#118;&#101;&#114;&#108;&#111;&#115;&#117;&#110;&#103;&#046;&#100;&#101;&#063;
</div>
<div class="pb-contact-item">Pierre König<br />
Pressestelle<br />
Telefon: +49 (69) 955128-140<br />
Fax: +49 (721) 9955128-345<br />
E-Mail: &#107;&#111;&#101;&#110;&#105;&#103;&#064;&#104;&#101;&#114;&#122;&#115;&#116;&#105;&#102;&#116;&#117;&#110;&#103;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Michael Wichert<br />
Leitung<br />
Telefon: +49 (69) 955128-114<br />
Fax: +49 (69) 955128-345<br />
E-Mail: &#119;&#105;&#099;&#104;&#101;&#114;&#116;&#064;&#104;&#101;&#114;&#122;&#115;&#116;&#105;&#102;&#116;&#117;&#110;&#103;&#046;&#100;&#101;
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/deutsche-herzstiftung-ev-frankfurt-am-main/traumhausverlosung-friesenhaus-im-wert-von-1-9-mio-euro-auf-amrum-zu-gewinnen/boxid/1064120" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Deutsche Herzstiftung e.V.</a>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-herzstiftung-ev-frankfurt-am-main" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Deutsche Herzstiftung e.V.</a>
                    </li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/15/traumhausverlosung-friesenhaus-im-wert-von-1-9-mio-euro-auf-amrum-zu-gewinnen/" data-wpel-link="internal">Traumhausverlosung: Friesenhaus im Wert von 1,9 Mio. Euro auf Amrum zu gewinnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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