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	<title>Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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	<title>Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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		<title>Dirigent Herbert Blomstedt im Alter von 99 Jahren verstorben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2026 09:42:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das teilte das Gewandhaus in Leipzig mit. Blomstedt wurde am 11. Juli 1927 als Sohn eines adventistischen Pastorenehepaars in den USA geboren, zog aber im Alter von zwei Jahren mit seinen Eltern in deren Heimat Schweden. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er am Königlichen Konservatorium in Stockholm und an der Universität Uppsala. Später studierte er<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/11/05/dirigent-herbert-blomstedt-im-alter-von-99-jahren-verstorben/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Dirigent Herbert Blomstedt im Alter von 99 Jahren verstorben</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/11/05/dirigent-herbert-blomstedt-im-alter-von-99-jahren-verstorben/" data-wpel-link="internal">Dirigent Herbert Blomstedt im Alter von 99 Jahren verstorben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das teilte das Gewandhaus in Leipzig mit. Blomstedt wurde am 11. Juli 1927 als Sohn eines adventistischen Pastorenehepaars in den USA geboren, zog aber im Alter von zwei Jahren mit seinen Eltern in deren Heimat Schweden. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er am Königlichen Konservatorium in Stockholm und an der Universität Uppsala. Später studierte er Dirigieren an der Juilliard School of Music in New York, zeitgenössische Musik in Darmstadt sowie Renaissance- und Barockmusik an der Schola Cantorum in Basel und arbeitete unter Igor Markevitch in Salzburg sowie Leonard Bernstein in Tanglewood/USA.</p>
<p>Im Februar 1954 debütierte Blomstedt als Dirigent mit den Stockholmer Philharmonikern. Später leitete er als Chefdirigent bedeutende skandinavische Orchester wie das Oslo Philharmonic Orchestra sowie das Dänische und Schwedische Radiosinfonieorchester, letzteres bis 1983. Von 1975 bis 1985 war er Chefdirigent der Staatskapelle Dresden. In den folgenden zehn Jahren war er Musikdirektor des San Francisco Symphony Orchestra. Von 1996 bis 1998 war er Chefdirigent des NDR-Sinfonieorchesters in Hamburg. Von 1998 bis 2005 leitete er das Gewandhausorchester Leipzig. Bis zuletzt dirigierte er regelmäßig Konzerte verschiedener bedeutender Orchester in Amerika, Japan und Europa. Die Pflege interkultureller Beziehungen lag ihm stets am Herzen. Anlässlich seines 100. Geburtstags im April 2027 plante das Gewandhausorchester Leipzig eine Konzertreihe mit ihm, bei der er Werke von Haydn und Bruckner dirigieren sollte.</p>
<p><b>Zahlreiche Auszeichnungen</b></p>
<p>Herbert Blomstedt wurde zweimal mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Im Jahr 2003 erhielt er das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und am 10. November 2022 das Große Verdienstkreuz mit Stern für sein Lebenswerk. 2017 verlieh ihm die Stadt Leipzig ihre Ehrenmedaille. 2008 erhielt er die „Johann Walter Plakette“ des Sächsischen Musikrats. 2012 nahm er den Charles-Elliot-Weniger-Preis an der adventistischen La-Sierra-Universität in Kalifornien entgegen. Der Preis wird an adventistische Lehrer, Wissenschaftler und Künstler verliehen, die durch hervorragende Leistungen und einen vorbildlichen christlichen Charakter aufgefallen sind.</p>
<p>Herbert Blomstedt war gewähltes Mitglied der Königlich Schwedischen Musikakademie und mehrfacher Ehrendoktor. Dem Gewandhausorchester Leipzig, dessen 19. Kapellmeister er war, blieb er als Ehrendirigent verbunden. Diese Auszeichnung wurde ihm von sechs weiteren Orchestern verliehen: dem San Francisco Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra in Japan, dem Dänischen und dem Schwedischen Radio-Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern und der Staatskapelle Dresden, die ihn 2007 bereits mit der Goldenen Ehrennadel geehrt hatte. Im Oktober 2023 wurde er zudem mit der Auszeichnung „Opus Klassik“ für sein Lebenswerk geehrt.</p>
<p><b>Studienförderung und Veröffentlichungen</b></p>
<p>Herbert Blomstedt hat selbst einen Preis gestiftet. Im Gedenken an seine im Jahr 2003 verstorbene Ehefrau Waltraud verleiht die adventistische Theologische Hochschule Friedensau bei Magdeburg seit 2008 den „Waltraud-und-Herbert-Blomstedt-Preis“. Mit dem Preis werden Friedensauer Studierende für herausragende Bachelor- oder Masterarbeiten in den Fachbereichen Theologie und Christliches Sozialwesen oder für eine besonders zu würdigende künstlerische Leistung im Bereich Musik ausgezeichnet. Die Vergabe des Preises erfolgt durch den „Förderverein Freundeskreis Friedensau“ auf Vorschlag der Fachbereiche Theologie und Christliches Sozialwesen der Theologischen Hochschule.</p>
<p>Unter dem Titel <i>Mission Musik</i> erschien 2017 im Henschel-Verlag (Berlin) ein Buch, das Gespräche zwischen Herbert Blomstedt und der Musikkritikerin Julia Spinola (u.a. Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, F.A.Z.) auf gemeinsamen Reisen dokumentiert. Darin werden seine musikalischen und menschlichen Überzeugungen deutlich.</p>
<p>2018 erschien im Advent-Verlag Schweiz (Krattigen) eine Biographie über Herbert Blomstedt mit dem Titel <i>Ein großer Gesang</i>. Sie wurde von der freien Autorin Ursula Weigert verfasst.</p>
<p><b>Seine Vitalität sei „ein Geschenk“</b></p>
<p>In einem Interview mit der <i>New York Times</i> im Februar 2017 verriet Blomstedt das Geheimnis, wie er das hohe Arbeitspensum in seinem Alter bewältigt. Sein gesunder Lebensstil oder der wöchentliche Ruhetag (Sabbat), den er als Mitglied der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten einhält, seien nicht der Grund. „Es ist ein Geschenk“, betonte Blomstedt. Auf seinen wöchentlichen Ruhetag angesprochen, erklärte der Dirigent, warum er am Sabbat (Samstag) nicht probe, sondern mit den Orchestern auftrete: „Ich dachte an meinen Vater [der Pastor war]: Er bereitete seine Predigt während der Woche sehr gründlich vor. Freitags bei Sonnenuntergang schloss er seine Bücher und verbrachte Zeit mit der Familie, aber am Sabbat hielt er die Predigt. Ich liebe es zu proben, mit dem Orchester zu arbeiten. Aber am Sabbat üben wir nicht mehr &#8211; wir spielen einfach das, was wir gemeinsam einstudiert haben. Und das ist ein Segen für uns alle“, so Blomstedt.</p>
<p>Die <i>Frankfurter Allgemeine Zeitung</i> würdigt in ihrem Nachruf Herbert Blomstedts „Ruhe, der lange Atem und die stille, heitere Freundlichkeit, mit der sich der in Amerika geborene Schwede weitab vom hektischen Mainstream seinen Platz in der Interpretationsgeschichte erarbeitete … Seine unverklemmte natürliche Autorität verbreitete dort, wo er sich auskannte und wohlfühlte … Frische und Vertiefung gleichermaßen, selbst, als er in den letzten Jahren nur noch sitzend dirigieren konnte. Nie wurde, wenn der alte Herr am Pult erschien, das Arbeiten mit den Klängen zur Mühsal, nie auch bedurfte er autoritärer Gesten. Alles war Kommunikation: mit den Ensembles und Hörern – aber auch mit den Schöpfern der Musik und jener Kraft, in der er die Quelle ihrer Eingebungen und seines eigenen Vermögens sah.“ (Artikel von Gerhard Felber, auf <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/musik-und-buehne/konzert/der-freundliche-zum-tod-des-dirigenten-herbert-blomstedt-200820873.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">faz.net, veröffentlicht am 4.11.26</a>).</p>
<p>Mit seiner lebenslangen Hingabe an die Musik sowie seiner zuversichtlichen und von Gottvertrauen geprägten Lebenshaltung hat Herbert Blomstedt ein Vermächtnis geschaffen, das über seinen Tod hinaus fortwirken wird.</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>2026 war kein gutes Jahr für die Religionsfreiheit</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/11/04/2026-war-kein-gutes-jahr-fr-die-religionsfreiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2026 08:50:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Jahrbücher „Religionsfreiheit“ und „Verfolgung und Diskriminierung von Christen“ werden herausgegeben für die Evangelischen Allianzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie für das Internationale Institut für Religionsfreiheit und die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Die Frage, ob sich die Lage im Blick auf Verletzungen der Religionsfreiheit und der Menschenrechte generell verbessert und ob Diskriminierung<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/11/04/2026-war-kein-gutes-jahr-fr-die-religionsfreiheit/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about 2026 war kein gutes Jahr für die Religionsfreiheit</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/11/04/2026-war-kein-gutes-jahr-fr-die-religionsfreiheit/" data-wpel-link="internal">2026 war kein gutes Jahr für die Religionsfreiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Jahrbücher „Religionsfreiheit“ und „Verfolgung und Diskriminierung von Christen“ werden herausgegeben für die Evangelischen Allianzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie für das Internationale Institut für Religionsfreiheit und die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).</p>
<p>Die Frage, ob sich die Lage im Blick auf Verletzungen der Religionsfreiheit und der Menschenrechte generell verbessert und ob Diskriminierung und Verfolgung gläubiger Menschen abgenommen habe, haben die Herausgeber der Jahrbücher mit einem klaren Nein beantwortet. Darüber informierte u.a. die Presseplattform „Bonner Querschnitte“ – eine Einrichtung im Umfeld der Evangelischen Allianz – in einer Pressemitteilung.</p>
<p>Die weltweite Lage der Religionsfreiheit müsse 2026 im Vergleich zu den Vorjahren als „schlechter“ bis „anhaltend schlecht“ bewertet werden. Dabei wurde besonders auf die Verschärfungen der Situation in Iran, Pakistan und Ägypten sowie in Staaten wie China und Kuba hingewiesen. Populistische Instrumentalisierungen religiöser Identität oder Narrative zur Einschränkung von Religions- und Weltanschauungsfreiheit seien auf dem Vormarsch. Der Missbrauch des Glaubens als ideologische Waffe und die religiöse Legitimierung von Kriegsverbrechen durch Russland sei zudem eine sich verschärfende Besonderheit.</p>
<p>Auch der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Thomas Rachel (CDU), äußerte sich aus Anlass der Veröffentlichung der Jahrbücher besorgt über die Zunahme der Verstöße gegen die Religionsfreiheit, wie die evangelische Nachrichtenagentur IDEA berichtete. Er nannte dazu Beispiele aus Nicaragua, Pakistan und China.</p>
<p><b>Fehlender Wille zur Verteidigung der Religionsfreiheit</b></p>
<p>Nicht nur Religionsfreiheit sei bedroht, sondern zunehmend auch der Wille, sie zu verteidigen, so der Präsident des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit (IIRF) sowie der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (ISHR), Prof. Dr. Thomas Paul Schirrmacher: „Die Religionsfreiheit ist weltweit gleich doppelt bedroht: durch diejenigen, die sie mit Füßen treten, und durch diejenigen, die sie aus der internationalen Politik verdrängen.“ Dies sei eine gefährliche Entwicklung. „Nicht nur die Religionsfreiheit gerät unter Druck, sondern auch der politische Wille, sie zu verteidigen. Angesichts der Kriege und Bürgerkriege in der Ukraine, in Äthiopien, im Iran, im Nahen Osten und anderswo, angesichts geopolitischer Machtkämpfe und energiepolitischer Abhängigkeiten wird die Religionsfreiheit zunehmend zur Nebensache. Für Regierungen, die religiöse Minderheiten unterdrücken, ist das eine gute Nachricht: Sie müssen immer seltener mit ernsthaften Konsequenzen rechnen“, so Schirrmacher. Dagegen helfe nur eine breite, religionsübergreifende Allianz von Politikern, Parlamentariern, Journalisten, Wissenschaftlern, religiösen Führungspersönlichkeiten und Menschenrechtsorganisationen. Sie brauche eine gemeinsame Grundlage: unabhängig erhobene, sorgfältig überprüfte und belastbare Fakten. „Mit unseren Jahrbüchern wollen wir dazu einen konkreten Beitrag leisten. Denn wer die Religionsfreiheit aus der internationalen Politik verdrängt, schafft den Verfolgern neue Freiräume“, erklärte er.</p>
<p><b>Geschlechtsspezifische Dimension</b></p>
<p>Die Abgeordnete des österreichischen Nationalrats, Vize-Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung der OSZE und Sprecherin für Menschenrechte der ÖVP, Dr. Gudrun Kugler, wies auf die geschlechtsspezifische Dimension der Verfolgung hin: Frauen aus religiösen Minderheiten erlebten Verfolgung häufig in einer doppelten oder mehrfachen Weise – sowohl als Frau als auch aufgrund ihres Glaubens. „Während Männer häufiger direkter physischer Gewalt ausgesetzt sind, sind Frauen besonders von Zwangsheirat, Entführungen, sexualisierter Gewalt und sozialer Ausgrenzung betroffen. Diese Formen der Gewalt bleiben oft unsichtbar, entfalten jedoch eine tiefgreifende Wirkung auf das Leben der Betroffenen und auf die Stabilität ganzer Gemeinschaften“, so Kugler.</p>
<p><b>Bezug der Jahrbücher</b></p>
<p>Die Jahrbücher stehen ab sofort zum kostenfreien Download bereit (<a href="https://iirf.global/jahrbuch/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://iirf.global/jahrbuch/</a>) oder können als zum Wendebuch zusammengebundenes Jahrbuch für 16 Euro im Buchhandel erworben werden.  Gemeinnützige Organisationen können kostenlose Exemplare zur gezielten Weitergabe an Entscheidungsträger in 10er-Paketen beim Internationalen Institut für Religionsfreiheit bestellen (E-Mail: <a href="mailto:jahrbuch@vkw.li" class="bbcode_email">jahrbuch@vkw.li</a>).</div>
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<div class="pb-contact-item">Thomas Lobitz<br />
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                    </li>
</ul></div>
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            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/1078350.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/11/04/2026-war-kein-gutes-jahr-fr-die-religionsfreiheit/" data-wpel-link="internal">2026 war kein gutes Jahr für die Religionsfreiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>70 Millionen Anfragen mit Glaubensbezug pro Woche auf ChatGPT</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/11/03/70-millionen-anfragen-mit-glaubensbezug-pro-woche-auf-chatgpt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2026 09:55:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Meldung wurde vom christlichen Nachrichtenportal C-Heute (Witten/Ruhr) aufgegriffen. Demnach betreffen 45 Prozent der Anfragen Themen aus dem Islam, gefolgt von Themen aus dem Christentum mit 34 Prozent der Anfragen. Hinduismus, Judentum und Buddhismus folgen mit kleineren Anteilen. Zu Feiertagen wie Ostern oder dem Ramadan verzeichnet das System deutliche Zuwächse. Fragen zu den jeweiligen Heilige<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/11/03/70-millionen-anfragen-mit-glaubensbezug-pro-woche-auf-chatgpt/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about 70 Millionen Anfragen mit Glaubensbezug pro Woche auf ChatGPT</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Diese Meldung wurde vom christlichen Nachrichtenportal <a href="https://c-heute.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">C-Heute</a> (Witten/Ruhr) aufgegriffen. Demnach betreffen 45 Prozent der Anfragen Themen aus dem Islam, gefolgt von Themen aus dem Christentum mit 34 Prozent der Anfragen. Hinduismus, Judentum und Buddhismus folgen mit kleineren Anteilen. Zu Feiertagen wie Ostern oder dem Ramadan verzeichnet das System deutliche Zuwächse.</p>
<p>Fragen zu den jeweiligen Heilige Schriften, beispielsweise der Bibel, bilden mit 22 Millionen wöchentlichen Eingaben den Schwerpunkt. Fast die Hälfte der christlichen Anfragen betreffen konkrete Bibelverse. Das Unternehmen Open AI als Entwickler von ChatGPT vermeldet dazu: „Menschen bitten ChatGPT, schwierige Textstellen zu erklären, passende Kommentare zu finden und ihnen zu helfen, zu verstehen, wie ihre Traditionen bestimmte Alltagsfragen beeinflussen.“</p>
<p><b>Christliche KI</b></p>
<p>Auch christliche Institutionen und Kirchen unterhalten inzwischen KI-Angebote, die Glaubensfragen beantworten sollen. Ein Beispiel dafür ist <a href="https://www.bibleserver.com/nicodemus-ai?mtm_campaign=Nikodemus.AI&amp;mtm_source=googleAds&amp;mtm_medium=paid&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=22404493151&amp;gclid=EAIaIQobChMI5tqHwbDrlwMVWTkGAB1qtTgPEAAYASAAEgJZhPD_BwE" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Nikodemus.AI</a>, ein Chatbot des Bibelservers des christlichen Medienwerks ERF e.V. Der Chatbot liefert Hintergrundinformationen zu Bibeltexten, gibt praktische Tipps zur Anwendung biblischer Prinzipien im Alltag oder stellt Rückfragen zum Weiterdenken und Entdecken der Bibel. Durch die Integration auf dem ERF Bibleserver kann er bei der Beantwortung auf verschiedene theologische Quellen zurückgreifen.</p>
<p>Ein weiteres, konfessionelles Beispiel ist <a href="https://adventai.app/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">AdventAI</a>: ein adventistisches KI-System, das auf über 1100 Bücher zugreift, darunter die Schriften der Kirchenmitbegründerin Ellen White und anderer adventistischer Gründer. Jede Antwort enthält die dazugehörigen Quellenangaben zum Nachlesen. Ein kostenloser Plan mit einem begrenzten Kontingent ist auch in Deutsch verfügbar.</p>
<p><b>Bedenken von OpenAI</b></p>
<p>OpenAI gibt zu bedenken: „KI sollte Menschen dabei helfen, das zu verfolgen, was ihnen wichtig ist, einschließlich ihres Glaubens, dabei sollte sie menschliche Beziehungen und Institutionen stärken, statt sie zu ersetzen.“</p>
<p>Weiterhin betont das Unternehmen: „KI ist keine Instanz für religiöse Wahrheit oder ein Ersatz für geistliche Begleitung, und sollte sie auch nicht werden. Diese Rolle hat jeder Einzelne, religiöse Leitungspersonen und Gemeinden.“</p></div>
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		<title>Ukraine: Erneut adventistische Kirchengebäude bei Angriffen zerstört – Hope Media bringt Server in Sicherheit</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/11/02/ukraine-erneut-adventistische-kirchengebude-bei-angriffen-zerstrt-hope-media-bringt-server-in-sicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2026 10:54:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Über die Zerstörung der Kirchengebäude berichtete der Pressedienst der adventistischen Kirchenleitung in der Ukraine. Demnach wurde das Kirchengebäude der Siebenten-Tags-Adventisten in Irpin in der Region Kiew am 19. Oktober um 6 Uhr morgens bei einem Luftangriff beschädigt. Laut der regionalen Militärverwaltung von Kiew wurden bei den Angriffen 17 Menschen verletzt und eine Frau getötet. Zu<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/11/02/ukraine-erneut-adventistische-kirchengebude-bei-angriffen-zerstrt-hope-media-bringt-server-in-sicherheit/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Ukraine: Erneut adventistische Kirchengebäude bei Angriffen zerstört – Hope Media bringt Server in Sicherheit</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Über die Zerstörung der Kirchengebäude berichtete der Pressedienst der adventistischen Kirchenleitung in der Ukraine. Demnach wurde das Kirchengebäude der Siebenten-Tags-Adventisten in Irpin in der Region Kiew am 19. Oktober um 6 Uhr morgens bei einem Luftangriff beschädigt. Laut der regionalen Militärverwaltung von Kiew wurden bei den Angriffen 17 Menschen verletzt und eine Frau getötet. Zu den Schäden an der Kirche zählen zerbrochene Fenster und Fensterrahmen sowie Risse in den Wänden.</p>
<p>Mitglieder der örtlichen Baptisten- und Pfingstgemeinden unterstützten die adventistische Kirchengemeinde (Adventgemeinde) in Irpin bei den Aufräumarbeiten und der Beseitigung der Trümmer. Die Stadtverwaltung stellte Spezialausrüstung zur Beseitigung von Bauschutt und Glasscherben zur Verfügung.</p>
<p><b>Angriffe auch in Izium</b></p>
<p>In der Nacht vom 18. Oktober wurde das Kirchengebäude der Siebenten-Tags-Adventisten in Izium in der ukrainischen Region Charkiw bei einem Artillerieangriff zerstört. Nach Angaben der Hauptdirektion der Nationalpolizei wurden drei Menschen verletzt. Kirchenleiter berichteten, dass ein erheblicher Teil der Wände und des Daches eingestürzt sei; die Frontfassade sei jedoch intakt geblieben. Die Adventgemeinde in Izium wurde 1947 gegründet und erwarb das Gebäude im Jahr 2006.</p>
<p><b>Cherson: Schule ebenfalls betroffen</b></p>
<p>Bereits am Morgen des 17. Oktobers wurde das Kirchengebäude der Siebenten-Tags-Adventisten in Cherson bei einem Luftangriff beschädigt. Die regionale ukrainische Militärverwaltung von Cherson teilte mit, dass innerhalb einer Stunde acht Bomben abgeworfen wurden, wodurch 22 Menschen verletzt wurden. Bei dem zweiten Angriff kam ein Fahrer des Rettungsdienstes ums Leben.</p>
<p>Vertreter der Kirche gaben an, dass viele Fenster zerbrochen und die Fensterrahmen sowie Türen beschädigt worden seien. Das Gebäude war bis zum Angriff weiterhin in Nutzung. Zuvor war dort die adventistische „Slovo“-Sekundarschule untergebracht, die ihren Unterricht aus Sicherheitsgründen auf Online-Unterricht umgestellt hatte.</p>
<p><b>Hope Media Ukraine bringt Server in Sicherheit</b></p>
<p>Nachdem in der Nähe des TV-Studios des adventistischen Medienzentrums Hope Media Ukraine in Kiew Luftangriffe stattgefunden hatten, begann das Zentrum mit der Verlagerung seiner Sendeserver. Das Team von Hope Channel Ukraine arbeitet mit Unterstützung seines technischen Partners Hope Channel International (HCI) daran, jahrelange Originalprogramme zu sichern. HCI gewährleistet die Videoübertragung und speichert Sicherungskopien eines Teils der Inhalte des Teams außerhalb der Ukraine. Dies geht aus einer Pressemitteilung von HCI hervor.</p>
<p>Justin Woods, Senior Director of Technology bei HCI, erklärte, dass ein Stromausfall im Studio in Kiew die Ausstrahlung des TV-Senders unterbrechen und die gestreamten Inhalte unzugänglich machen würde. „Sollte es von einer Rakete getroffen werden, könnten Originalinhalte aus vielen Jahren zerstört werden, ebenso wie die Infrastruktur, die diese Inhalte weltweit verfügbar macht“, sagte er.</p>
<p>Die Menschenrechtsbeobachtungsmission der Vereinten Nationen in der Ukraine berichtete diesen Herbst von erneuten Angriffen auf die Strom- und Heizungsinfrastruktur. In ihrem Bericht über Angriffe auf Kiewer Kraftwerke am 13. und 14. Oktober zitierte sie Schätzungen der ukrainischen Behörden, wonach 600.000 Menschen in Kiew vorübergehend ohne Strom waren.</p>
<p><b>Herausforderungen von Hope Media Ukraine</b></p>
<p>Hope Media Ukraine betreibt einen Fernsehsender und unterhält acht Studios. Nachdem sich die Qualität des ASTRA-4A-Satellitensignals am 1. Juli verschlechtert hatte und es wiederholt zu Unterbrechungen gekommen war, wechselte der Sender die Verbreitungsplattformen.</p>
<p>Hope Media Ukraine bestätigte, dass sein Programm rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, über Streaming-Dienste, Kabelanbieter und die eigene Website verfügbar ist. Zuschauer können es auf Plattformen wie Megogo und Kyivstar TV sowie über Kabelanbieter wie Volia empfangen. Hope Channel International stellt dem ukrainischen Team die Videoplattform „Jetstream“ zusammen mit technischem Support und außerhalb der Ukraine gespeicherten Backups zur Verfügung, erklärte Woods.</p>
<p><b>Hope Media Ukraine</b> gehört zur internationalen Senderfamilie Hope Channel, die 2003 von der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in den USA gegründet wurde und aus mittlerweile über 83 nationalen Sendern besteht. Website von Hope Media Ukraine: <a href="https://tv.hope.ua/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://tv.hope.ua/</a>. Website von Hope TV Deutsch: <a href="http://www.hopetv.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.hopetv.de</a>.</div>
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		<title>150 Jahre Adventisten in Deutschland: Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/30/150-jahre-adventisten-in-deutschland-entwicklungs-und-katastrophenhilfe-adra/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2026 10:46:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>1876 wurden in Solingen und Vohwinkel (heute ein Stadtteil von Wuppertal) die ersten beiden adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) auf deutschem Boden gegründet. Deshalb feiert die Freikirche in Deutschland unter dem Motto „Mut für morgen“ in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen (siehe APD-Meldung vom 27. Januar 2026). ADRA wurde ins Leben gerufen, weil sich die Erkenntnis durchsetzte,<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/30/150-jahre-adventisten-in-deutschland-entwicklungs-und-katastrophenhilfe-adra/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about 150 Jahre Adventisten in Deutschland: Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/30/150-jahre-adventisten-in-deutschland-entwicklungs-und-katastrophenhilfe-adra/" data-wpel-link="internal">150 Jahre Adventisten in Deutschland: Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">1876 wurden in Solingen und Vohwinkel (heute ein Stadtteil von Wuppertal) die ersten beiden adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) auf deutschem Boden gegründet. Deshalb feiert die Freikirche in Deutschland unter dem Motto „Mut für morgen“ in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2026/01/27/150-jahre-adventisten-in-deutschland-eine-geschichte-des-engagements" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">APD-Meldung vom 27. Januar 2026</a>).</p>
<p>ADRA wurde ins Leben gerufen, weil sich die Erkenntnis durchsetzte, dass „Hilfe zur Selbsthilfe“ neben der „Nothilfe“ wichtig ist. Tätigkeitsfelder von ADRA umfassen beispielsweise Wiederaufbau nach Katastrophen, Gesundheit, Bildung/Erziehung, Wasser und Nahrung, Einkommenssicherung sowie Natur- und Umwelt.</p>
<p>1985 wurde von der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung für Mittel- und Südeuropa sowie einige Länder Afrikas (die damalige Euro-Afrika-Division) beschlossen, dass ADRA auch in ihrem Zuständigkeitsbereich eingeführt wird. Im Januar 1986 übernahm Erich Lischek die Leitung der Abteilung in Deutschland und absolvierte ein dreimonatiges Praktikum bei ADRA International. Das erste Büro von ADRA in Deutschland befand in Darmstadt-Eberstadt.</p>
<p><b>Eine rasante Entwicklung in Deutschland</b></p>
<p>Am 8. Dezember 1986 wurde „ADRA-Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe e. V.“ von den Landeskörperschaften der Freikirche gegründet und 1987 im Vereinsregister in Darmstadt eingetragen. Vom Finanzamt Darmstadt wurde der Verein als „gemeinnützig und mildtätig“ anerkannt. Der erste Vorsitzende war Bruno Liske, als geschäftsführendes Vorstandsmitglied wurde Erich Lischek berufen. Die Personalkosten für den Leiter und seine Assistentin wurden zunächst von der Euro-Afrika-Division übernommen. Unter Lischeks Leitung entwickelte sich ADRA Deutschland rasant.</p>
<p>Der erste direkte Hilfseinsatz von ADRA Deutschland war die Erdbebenhilfe in Armenien 1986. Neben der Lieferung von Kleidung, Nahrungsmitteln und medizinischen Geräten und Medikamenten war das erste Rehabilitationsprojekt das Kinderkrankenhaus in Eriwan.</p>
<p>Das erste Entwicklungsprogramm war der Ausbau des Sheer Memorial Krankenhauses in Banepa (Nepal). Weitere Projekte wurden von der Evangelischen Zentralstelle für Entwicklungshilfe (EZE) mitfinanziert.</p>
<p>1987 wurde Erich Lischek in den <b>„Bensheimer Kreis“ der Leiter der Entwicklungspolitischen NGOs </b>(nichtstaatliche Organisationen) aufgenommen. Ein Jahr später wurde ADRA Deutschland Mitglied bei Euron-Aid, dem Partner der Europäischen Union für Nahrungsmittelhilfe.</p>
<p>1989 wurde ADRA <b>Mitglied im „Arbeitsstab humanitäre Hilfe“ des Auswärtigen Amtes</b>. Damit wird ADRA auch zu Anhörungen des Ausschusses für humanitäre Hilfe und Menschenrechte des deutschen Bundestages geladen.</p>
<p>Im selben Jahr wurde die <b>Aktion „Kinder helfen Kindern“</b>, die durch Anregung von Erich Lischek in der adventistischen Kirchengemeinde (Adventgemeinde) Darmstadt-Marienhöhe begonnen hatte, zum festen Bestandteil der Aktivitäten in vielen Adventgemeinden Deutschlands, der Schweiz, Österreichs, Englands, Belgiens und Luxemburgs.</p>
<p>1991 zog die Verwaltung von ADRA Deutschland <b>von Darmstadt-Eberstadt nach Weiterstadt</b> um. Das Gebäude bot Lagermöglichkeiten für Hilfsgüter und Büroräume für die damals zwölf Mitarbeiter.</p>
<p>1995 war ADRA Deutschland <b>Gründungsmitglied des Verbandes Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen (VENRO)</b> und arbeitet in dessen verschiedenen Arbeitskreisen aktiv mit.</p>
<p>1997 wurde ADRA <b>anerkannter Träger der „Anderen Dienste im Ausland“</b>. Damit wurde der Einsatz von Freiwilligen auch als Ersatz- bzw. Zivildienst anerkannt. Der Freiwillige Adventistische Hilfsdienst (FAH) wurde 2004 von ADRA übernommen. Dadurch hat ADRA Anspruch auf Zuschüsse für die Entsendung von Freiwilligen aus dem Programm „Weltwärts“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.</p>
<p>1999 benötigte ADRA Deutschland mehr Büros für die wachsende Zahl an Angestellten. Der Erwerb des Nachbargrundstückes in der Robert-Bosch-Straße in Weiterstadt wurde durch ein Darlehen eines Ehepaares möglich, zu dem Erich Lischek persönliche Verbindung hatte. Dieses Darlehen wird jährlich in Spenden umgewandelt.</p>
<p><b>Wachstum und zunehmende Vernetzung ab den 2000er-Jahren</b></p>
<p>2000 erfolgte die <b>Gründung des ersten ADRA-Shops</b> in Weiterstadt. Diese Second-Hand-Läden waren eine Reaktion auf die Sammelleidenschaft und Versandbereitschaft der Helferkreise des Advent-Wohlfahrtswerkes. Die hohen Transportkosten von gebrauchten Kleidern in die Länder Osteuropas und sogar Afrikas waren nicht mehr zu vertreten. Mit dem Erlös des Kleidungsverkaufs können Projekte finanziell unterstützt werden. Derzeit gibt es sechs ADRA-Shops: neben Weiterstadt auch in Bergisch Gladbach, Lüdenscheid, Köthen, Nürnberg und Darmstadt-Eberstadt sowie einen <a href="http://adrashop.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Online-Shop</a>.</p>
<p>Am 21. Januar 2001 wurde die <b>ADRA-Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe</b> gegründet. Das Kapital wurde von privaten Spendern und unserer Freikirche in Deutschland eingelegt. Der überwiegende Teil des Geldes wurde in den Erwerb des größeren Grundstückes mit Büroräumen und Lagern in der Robert-Bosch-Straße 10 eingesetzt. Der Verein ADRA Deutschland e. V. muss Miete an die ADRA-Stiftung zahlen. Die Erträge der ADRA-Stiftung gehen dann wieder an den Verein zur Förderung von Projekten und Programmen zurück.</p>
<p>Am 6. März 2001 erfolgte die <b>Gründung der „Aktion Deutschland hilft“</b>, ein Koordinierungsgremium von Hilfsorganisationen. Die Erfahrungen des Umgangs der Medien mit Hilfswerken bei Katastrophen führten Erich Lischek von ADRA, Manuela Roßbach von CARE Deutschland und Heribert Röhrig vom Arbeiter-Samariter-Bund (ebenfalls Mitglieder im Paritätischen Wohlfahrtsverband) zu dieser Idee. In Spendenaufrufen der Medien bei Katastrophen wurden meist nur einzelne große Hilfswerke erwähnt, die dann oft so viele Spenden einnehmen, die sie zuweilen nicht verarbeiten können. In der Regel sind das Hilfswerke, die in Deutschland zwar einen guten Namen haben, jedoch – anders als ADRA –häufig keine direkten Partner in den betroffenen Ländern haben. Der Bosnienkrieg gab dann den Initiatoren den Anlass, die Hilfswerke zu Gesprächen einzuladen und nach Lösungen zu suchen. Das Ergebnis war der Verein „Aktion Deutschland hilft&quot; (ADH). Die drei Initiatoren bildeten den ersten Vorstand. ADH ist zu einem Begriff für Hilfe aus Deutschland geworden.</p>
<p>Die Mitglieder des Vorstandes von ADH brachten die Idee eines „Tages für Afrika&quot; ins Gespräch, um auf vergessene, schleichende Katastrophen aufmerksam zu machen.</p>
<p>Mit fünf weiteren Persönlichkeiten aus den Mitgliedsorganisationen von ADH wurde <b>2003 der Verein „Gemeinsam für Afrika“</b> ins Leben gerufen. Neben den persönlichen Mitgliedern sind eine Reihe von angesehene Hilfswerken Mitglied dieses Vereins. Vorsitzender des Vereins ist Christian Molke, derzeitiger Vorstandsvorsitzender von ADRA Deutschland.</p>
<p>2002 wurde ADRA Deutschland <b>Gründungsmitglied von VOICE</b>, des Dachverbandes der Not- und Katastrophenhilfeorganisationen in Europa, und 2003 der europäischen Vereinigung von <b>Nichtregierungs-Hilfsorganisationen CONCORD</b> (als Vertreter des ADRA-Netzwerkes in Europa).</p>
<p>2004 wurde <b>ADRA Europa</b> gegründet. Die Kosten des Büros trägt ADRA Euro-Afrika und ADRA International; die Personalkosten für 1,5 Stellen übernahm ADRA Deutschland fünf Jahre lang, bis die ADRA-Büros in Europa einer Kostenaufteilung zustimmten.</p>
<p>Im selben Jahr beantragte ADRA Deutschland zum ersten Mal das <b>Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI)</b>. ADRA erhielt es seitdem jedes Jahr. Zudem hat sich ADRA Deutschland der <b>Initiative Transparente Zivilgesellschaft</b> (Transparency International) angeschlossen und ist <b>Mitglied im Deutschen Spendenrat e.V.</b></p>
<p>2006 wurde der offizielle Name in ADRA Deutschland e. V. geändert. Außerdem wurde ein Kuratorium und die Mitgliedschaft von ehrenamtlichen beratenden Mitgliedern im Vorstand eingerichtet. Seit der Satzungsänderung 2006 hat ADRA direkten Zugang zum Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.</p>
<p>Zudem engagiert sich ADRA Deutschland bei <b>Engagement Global</b>. Engagement Global wurde als gemeinnützige Gesellschaft (gGmbH) gegründet und dient als zentrale Anlaufstelle für entwicklungspolitisches Engagement in Deutschland. Die Organisation bietet Informationen, Beratung, Weiterbildung und finanzielle Förderung für Einzelpersonen, die Zivilgesellschaft, Schulen, Unternehmen und Kommunen, die sich für eine gerechte globale Entwicklung einsetzen. Sie vernetzt Akteure weltweit und unterstützt Projekte, die nachhaltige Lösungen aber auch Bildung fördern. Engagement Global arbeitet im Auftrag der Bundesregierung und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert. Derzeitiger Vorsitzender des Kuratoriums von Engagement Global ist Christian Molke, derzeitiger ADRA-Vorstandsvorsitzender. Das 20-köpfige Kuratorium wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung berufen und hat die Aufgabe, die strategische Ausrichtung und fachliche Begleitung der Organisation zu unterstützen. Das Gremium tagt mindestens zweimal jährlich, um die Geschäftsführung bei der Gestaltung und Umsetzung der Programme zu beraten und die Unternehmensentwicklung zu fördern.</p>
<p>Ende 2012 ging Erich Lischek nach 25-jähriger Tätigkeit als ADRA-Geschäftsführer in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde Christian Molke, der auch das Amt des Vorstandsvorsitzenden von ADRA Deutschland e.V. bekleidet.</p>
<p><b>ADRA gGmbH</b></p>
<p>Aus dem Engagement von ADRA Deutschland e.V. für eine gerechte und nachhaltige Welt ist 2016 die ADRAgGmbH entstanden. Die ADRAgGmbH ist eine gemeinnützige Einrichtung, die im Auftrag von ADRA tätig ist. Unter dem Motto „Gutes Kaufen. Gutes Tun.“ verkauft die gGmbH gespendete Waren für wenig Geld weiter, um Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenhilfe von ADRA zu finanzieren. </p>
<p><b>ADRA soteria gGmbH für Inlandseinsätze</b></p>
<p>Für  Katastrophenschutz im Inland wurde die ADRA soteria gGmbH gegründet, um effektiver und transparenter helfen zu können. Anlass war die Flutkatastrophe von 2021 im Ahrtal und anderen Gebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Mit der Gründung der ADRA soteria gGmbH, eine Einrichtung ausschließlich für Einsätze im Inland, sei eine Grundlage für schnelles Reagieren in Zukunft geschaffen worden. ADRA soteria hat beispielsweise maßgeblich den Aufbau von Containerdörfern und die Verteilung von Flutküchen im Ahrtal unterstützt und hat sich beim Wiederaufbau engagiert.</p>
<p>Derzeit hat ADRA Deutschland e. V. 61 Angestellte ist Teil des weltweiten ADRA-Netzwerks, das 1956 gegründet wurde, aus 119 eigenständigen nationalen Büros besteht und weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durchführt. „Gerechtigkeit, Mitgefühl, Liebe“ formuliert ADRA als Leitwerte. Die <a href="https://www.apd.info/news/2026/07/10/jahresbericht-2025-von-adra-deutschland-hilfe-in-herausfordernden-zeiten" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">APD-Meldung zum letzten Jahresbericht von ADRA Deutschland erschien am 10. Juli 2026</a>. Website: <a href="https://adra.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://adra.de</a>.</p>
<p><b>Hinweis:</b> Die historischen Informationen über die Entwicklung von ADRA Deutschland stützen sich auf Angaben von Erich Lischek, dem Geschäftsführer von ADRA Deutschland 1987–2012.</div>
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		<title>Theologische Hochschule Friedensau: Offizielle Amtseinführung des neuen Rektors Prof. Gerald Klingbeil</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/27/theologische-hochschule-friedensau-offizielle-amtseinfhrung-des-neuen-rektors-prof-gerald-klingbeil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 08:53:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Darüber berichtet Andrea Cramer, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule, in einer Pressemitteilung. Der Senat der Hochschule hatte Prof. Klingbeil bereits im Februar zum neuen Rektor gewählt, was anschließend vom Kuratorium als Hochschulträger bestätigt wurde. Am 1. Oktober 2026, zum Start des Studienjahres 2026/27, übergab Prof. Dr. Roland E. Fischer, der bisherige Amtsinhaber, seine Funktion und<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/27/theologische-hochschule-friedensau-offizielle-amtseinfhrung-des-neuen-rektors-prof-gerald-klingbeil/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Theologische Hochschule Friedensau: Offizielle Amtseinführung des neuen Rektors Prof. Gerald Klingbeil</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Darüber berichtet Andrea Cramer, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule, in einer Pressemitteilung. Der Senat der Hochschule hatte Prof. Klingbeil bereits im Februar zum neuen Rektor gewählt, was anschließend vom Kuratorium als Hochschulträger bestätigt wurde. Am 1. Oktober 2026, zum Start des Studienjahres 2026/27, übergab Prof. Dr. Roland E. Fischer, der bisherige Amtsinhaber, seine Funktion und Aufgaben an Prof. Klingbeil. Prof. Dr. Fischer war seit 2016, somit zehn Jahre lang, im Amt. Seine zweite reguläre Amtszeit endete am 30. September. Der Live-Stream der Amtsübergabe ist bei YouTube unter folgendem Shortlink abrufbar: <a href="https://tinyurl.com/2xhf9n3e" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://tinyurl.com/2xhf9n3e</a></p>
<p><b>Ansprachen und Grußworte</b></p>
<p>Die Festansprache zur Amtsübergabe hielt Prof. Bernhard Oestreich, Ph.D., ehemaliger Schulleiter des Theologischen Seminars Friedensau, wo er seit 1978 als Dozent tätig ist. Es folgten weitere Ansprachen und Grußworte von Barna Magyarosi, Th.D., D.Lead., dem Präsidenten der transkontinentalen adventistischen Kirchenleitung für Mittel- und Südeuropa (Intereuropäische Division), von Prof. Dr. Armin Willingmann, dem Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt sowie stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, von Frau Prof. Dr. Claudia Becker, der Rektorin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Präsidentin der Landesrektorenkonferenz, sowie von Johannes Naether, dem Präsidenten der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. Glückwünsche der Theologischen Hochschule Friedensau überbrachte Dr. Friedegard Föltz, Prorektorin der Hochschule. Es schlossen sich eine kurze Ansprache des Alt-Rektors, Prof. Dr. Roland Fischer, und ein „Ausblick“ des neuen Rektors, Prof. Gerald Klingbeil, an. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von den Dresdner Bach-Solisten mit Musik von Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach und einer Adaption von Antonio Vivaldi. Der Friedensau International Choir intonierte „Ndikhokhele Bawo“ (Lead me, oh Father). Vertreter der Kommunalpolitik, der Kirche, anderer adventistischer Institutionen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kolleginnen und Kollegen, ehemalige und aktuelle Studierende der Theologischen Hochschule nahmen ebenfalls am Ereignis teil.</p>
<p><b>Werdegang des neuen Rektors Gerald Klingbeil</b></p>
<p>Einige Informationen zum neuen Rektor: Prof. Gerald A. Klingbeil, 1964 in Berlin geboren, studierte Theologie am Seminar Schloss Bogenhofen (Österreich), am Helderberg-College (Südafrika) und an der Andrews University (USA). Er promovierte an der University of Stellenbosch (Südafrika) mit einem Doctor of Letters oder Doctor of Literature (D.Litt.), einem anglo-amerikanischen Doktortitel.</p>
<p>Ab 1995 war er Professor für Altes Testament an der Universidad Peruana Union in Peru und an der Universidad Adventista del Plata in Argentinien; ab 2005 Dekan des Theologischen Seminars am International Institute of Advanced Studies – einer Hochschule auf den Philippinen. Von 2009 an arbeitete er als stellvertretender Chefredakteur der internationalen Zeitschrift <i>Adventist Review</i>. Gleichzeitig hatte Gerald Klingbeil eine Forschungsprofessur für Altes Testament und Altorientalistik am Theologischen Seminar der Andrews University inne. 2023 kehrte Gerald Klingbeil mit seiner Familie nach Deutschland zurück und arbeitete seither als Finanzvorstand in der Hanse-Vereinigung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die Verwaltungsgemeinschaft der adventistischen Kirchengemeinden (Adventgemeinden) in den Bundesländern Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern.</p>
<p>Zahlreiche Veröffentlichungen – etliche davon gab er gemeinsam mit seiner Frau Chantal heraus – sowie Mitgliedschaften in Forschungsinstituten, Arbeitskreisen und Beiräten in Süd- und Nordamerika zeugen von seiner internationalen Vernetzung. Siehe dazu auch: <a href="https://www.thh-friedensau.de/mitarbeiter/gerald-klingbeil-d-litt/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.thh-friedensau.de/mitarbeiter/gerald-klingbeil-d-litt/</a></p>
<p><b>Über die Theologische Hochschule Friedensau</b></p>
<p>Der heutige Hochschulort Friedensau wurde 1899 gegründet und feierte 2024 sein 125-jähriges Bestehen. 1899 als Missions- und Industrieschule gegründet, führt heute die Theologische Hochschule Friedensau als eine staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten die Tradition als adventistische Ausbildungsstätte fort. Hochschul-Gründungsrektor war 1990 Prof. Dr. phil. Baldur Pfeiffer. Ihm folgten im Rektorenamt Prof. Dr. Udo Worschech, Prof. Johann Gerhardt, Ph.D., Prof. Friedbert Ninow, Ph.D., und Prof. Dr. Roland Fischer. Letzterer wird im Frühjahr 2027 aufgrund des Erreichens der Altersgrenze in den Ruhestand treten.</p>
<p>In den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie können zehn B.A.- und M.A.-Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend, online oder in Teilzeit – belegt werden. Website Studieninteressierte können sich zu Schnuppertagen anmelden und das Leben im Hörsaal und auf dem Campus kennenlernen. Website: <a href="http://www.thh-friedensau.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.thh-friedensau.de</a></div>
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		<title>„Zwischen zwei Welten“ – Media Day von Hope Media und der Adventjugend</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/26/zwischen-zwei-welten-media-day-von-hope-media-und-der-adventjugend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 11:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei diesem Austausch- und Vernetzungstreffen stellen Medieninteressierte und Nachwuchs-Medienschaffende ihre Projekte vor und können sich in Workshops weiterbilden. Ziel ist es, die Talente medienaffiner Jugendlicher und junger Erwachsener zu entdecken und zu fördern. Der diesjährige Media Day war mit rund 140 Teilnehmenden ausgebucht. Angesprochen waren Jugendliche und junge Erwachsene, die sich für Social Media, Mediendesign,<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/26/zwischen-zwei-welten-media-day-von-hope-media-und-der-adventjugend/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about „Zwischen zwei Welten“ – Media Day von Hope Media und der Adventjugend</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/26/zwischen-zwei-welten-media-day-von-hope-media-und-der-adventjugend/" data-wpel-link="internal">„Zwischen zwei Welten“ – Media Day von Hope Media und der Adventjugend</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Bei diesem Austausch- und Vernetzungstreffen stellen Medieninteressierte und Nachwuchs-Medienschaffende ihre Projekte vor und können sich in Workshops weiterbilden. Ziel ist es, die Talente medienaffiner Jugendlicher und junger Erwachsener zu entdecken und zu fördern. Der diesjährige Media Day war mit rund 140 Teilnehmenden ausgebucht.</p>
<p>Angesprochen waren Jugendliche und junge Erwachsene, die sich für Social Media, Mediendesign, Podcasting, Videoproduktion, Fotografie, kreatives und journalistisches Schreiben, Softwareentwicklung oder Gaming interessieren. Einige hatten bereits eigene Medienprojekte gestartet, andere wollten Gleichgesinnte treffen oder überlegten, in Zukunft eigene Projekte zu starten.</p>
<p>Das Motto „Zwischen zwei Welten“ stehe dafür, dass Christen einerseits die gleichen Fragen, Zweifel und Herausforderungen wie alle anderen Menschen haben, sich aber von der Hoffnung getragen wissen, dass es mehr gibt als das, was vordergründig sichtbar ist. Medien könnten dabei helfen, eine Brücke zwischen diesen beiden Welten zu schlagen, so die Veranstalter. Das diesjährige Treffen diene auch dazu, gemeinsam zu entdecken, wie dieses Spannungsfeld authentisch zum Ausdruck gebracht werden könne.</p>
<p><b>Voice of Germany-Gewinner Samuel Rösch: „Zwischen zwei Welten – das ist mein Leben“</b></p>
<p>Hauptsprecher war der Sänger und Musiker <a href="https://samuelroesch.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Samuel Rösch</a>, der im Jahr 2018 die achte Staffel der Casting-Show „The Voice of Germany“ gewonnen hatte. Der aktive evangelische Christ studierte Religionspädagogik und gibt regelmäßig Konzerte und Konzertlesungen, bei denen er seine Lieder und Textpassagen aus seinem gemeinsam mit Beate Hofmann verfassten Buch <i>Ich glaub an dich</i> vorträgt. Zudem engagiert er sich für den Verein „Kinderklinik-Konzerte e.V.“, indem er selbst mit anderen Musikern in Kinderkliniken Konzerte gibt. „Zwischen zwei Welten – das ist mein Leben“, sagte Samuel Rösch in seiner Ansprache beim Media Day. Er bewegt sich sowohl in der christlichen Welt als auch im Showbusiness. Entsprechend erzählte er viel Biografisches und gab einige Einblicke hinter die Kulissen des Showbusiness. Er ermutigte die Teilnehmenden dazu, den Menschen ehrlich zu begegnen und dazu auch die eigene „Bubble“ zu verlassen. Wichtig ist, sich seiner Identität bewusst zu werden, beispielsweise durch das Nachdenken über folgende Fragen: „Wer bist du, wenn die Kamera aus ist? Wenn du für dich allein bist? Woran hängst du dein Herz?“</p>
<p>Zum Abschluss des Media Days sang Samuel Rösch noch einige Lieder, zu denen er das Publikum zum Mitsingen oder Mitsummen animierte.</p>
<p><b>Gewinner des Intereuropäischen Vision Song Contest „True North“ beim Media Day</b></p>
<p>Ein weiterer musikalischer Höhepunkt des Media Days waren Liedvorträge des Duos <a href="https://www.true-north-official.com/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">True North</a> aus Potsdam/Berlin. Mit ihrem Lied „Healing“ gewannen sie einen Tag zuvor den Intereuropäischen Vision Song Contest der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Vier Länder – neben Deutschland noch Bulgarien, Portugal und Spanien – nahmen an diesem Wettbewerb teil, der sich an die Idee des Eurovision Song Contests anlehnt. Die Lieder haben jedoch alle einen christlichen Inhalt. Die Teilnehmer des Intereuropäischen Vision Song Contests wurden zuvor in nationalen Musikwettbewerben ermittelt. In diesen konnten Videoaufzeichnungen von selbst komponierten Liedern eingereicht werden, die von einer Jury bewertet wurden. Laut den Verantwortlichen zielen der Intereuropäische Vision Song Contest sowie die jeweils vorangehenden nationalen Musikwettbewerbe darauf ab, Talente auf dem Gebiet der Musik zu entdecken und zu fördern. Das diesjährige Siegerlied „Healing“ handelt vom Heilungsprozess, der einsetzt, wenn Menschen mit gebrochenen Herzen anfangen, Gott zu vertrauen. Neben diesem Lied präsentierte das Duo True North – bestehend aus Frank Morgan und Nina Catari – am Media Day weitere selbst komponierte und teilweise noch unveröffentlichte Songs. Eine Aufzeichnung des diesjährigen Vision Song Contests ist bei YouTube zu sehen: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5da9U3yrG1I" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.youtube.com/watch?v=5da9U3yrG1I</a></p>
<p><b>Project Slam und Media Day Award</b></p>
<p>In einem „Project Slam“ stellten Teilnehmende in Beiträgen von jeweils fünf Minuten Dauer ihre Projekte vor. Sie waren größtenteils in den Bereichen Film, Software und Musik angesiedelt. Aus den vorgestellten Projekten konnten die Teilnehmenden den Gewinner des Media Day Awards auswählen. Die meisten Stimmen erhielt die Singer-Songwriterin <a href="https://melinagodina.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Melina Godina</a>, die ihre Emotionen und Geschichten in Liedern ausdrückt und dadurch anderen Menschen Hoffnung vermitteln möchte. Der Media Day Award ist mit einem Preisgeld von 300 Euro verbunden.</p>
<p><b>Zehn Masterclasses</b></p>
<p>Am Media Day wurden zehn Workshops, sogenannte Masterclass-Einheiten, angeboten. In diesen gaben Medienprofis ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter und man konnte auch gemeinsam Ideen weiterentwickeln und dabei vom versammelten kreativen Know-how profitieren. Die Themen reichten von Kameraführung, Storytelling, Musik, journalistisches Schreiben, professionelles Sprechen, App-Entwicklung bis zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) für Medienprojekte.</p>
<p><b>Hope Media</b></p>
<p><a href="https://hopemedia.eu/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Hope Media Europe</a> betreibt den Fernsehsender Hope TV, Hope Podcasts, Hope Kurse (Bibelfernkurse) und die Hope Hörbücherei. Hope TV ist der Fernsehsender des Medienzentrums Hope Media Europe e.V. Er ist ein religiöser, christlicher Sparten-Sender mit den Schwerpunkten Information, Lebenshilfe, Kultur und Musik. Das Medienzentrum gehört zur internationalen Senderfamilie Hope Channel, die 2003 von der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in den USA gegründet wurde und aus mittlerweile über 83 nationalen Sendern besteht. Hope TV kann unter anderem über Satellit, deutschlandweit im Kabel und im Internet über <a href="http://www.hopetv.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.hopetv.de</a> empfangen werden.</p>
<p><b>Adventjugend Deutschland</b></p>
<p>Die Adventjugend Deutschland (AJD) ist der eigenständige Jugendverband der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. Er betreut rund 13.000 Kinder, Pfadfinder/innen, Teenager, Jugendliche, junge Erwachsene und Studierende in regionalen Gruppen und durch überregionale Veranstaltungen. Informationen unter <a href="http://www.adventjugend.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.adventjugend.de</a>.</div>
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		<title>Neuer Dozent am Bogenhofen Adventist Campus</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/23/neuer-dozent-am-bogenhofen-adventist-campus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 08:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[adventisten]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bogenhofen Adventist Campus]]></category>
		<category><![CDATA[Dominic Bornand]]></category>
		<category><![CDATA[Neuer Dozent]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Theologisches Seminar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bisher arbeitete Dominic Bornand als Bezirkspastor in Winterthur / Schaffhausen (Schweiz) und wechselt in Form einer 50-Prozent-Anstellung in den Lehrbetrieb des Theologischen Seminars. Werdegang Aufgewachsen in der Schweiz, studierte Dominic Bornand ab 2006 am damaligen Seminar Schloss Bogenhofen (heute: Bogenhofen Adventist Campus) und ab 2010 am Seventh-day Adventist Theological Seminary an der Andrews University (USA).<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/23/neuer-dozent-am-bogenhofen-adventist-campus/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Neuer Dozent am Bogenhofen Adventist Campus</span>[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Bisher arbeitete Dominic Bornand als Bezirkspastor in Winterthur / Schaffhausen (Schweiz) und wechselt in Form einer 50-Prozent-Anstellung in den Lehrbetrieb des Theologischen Seminars.</p>
<p><b>Werdegang</b></p>
<p>Aufgewachsen in der Schweiz, studierte Dominic Bornand ab 2006 am damaligen Seminar Schloss Bogenhofen (heute: Bogenhofen Adventist Campus) und ab 2010 am Seventh-day Adventist Theological Seminary an der Andrews University (USA). Von 2020 bis 2022 absolvierte er das Pastoralpraktikum im Berner Oberland (Schweiz) und übernahm ab 2022 die Verantwortung für den Bezirk Winterthur und Schaffhausen. Während dieser Zeit unterstützte er auch interimistisch den Jugendverband der Adventisten (Adventjugend) in der deutschsprachigen Schweiz (Deutschschweizerische Vereinigung – DSV). Bornand promovierte 2023 im thematischen Bereich der Briefe des Apostels Paulus im Neuen Testament und wurde 2025 als Pastor der Adventgemeinde ordiniert.</p>
<p>Neben seiner Lehrtätigkeit am theologischen Seminar des Bogenhofen Adventist Campus ist Dominic Bornand seit Sommer 2025 Leiter der Gemeindeakademie in der DSV. Er organisiert und realisiert Bildungsangebote in Präsenz und Online für Gemeindeglieder, die ihre geistlichen Gaben und Talente entdecken und entwickeln möchten.</p>
<p><b>Über Bogenhofen Adventist Campus</b></p>
<p>Der Bogenhofen Adventist Campus wurde 1949 von der österreichischen und der deutsch-schweizerischen Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet und liegt in Oberösterreich, nahe der deutschen Grenze. Zur Institution gehören ein Gymnasium, ein Theologisches Seminar und eine Sprachschule (Deutsch als Fremdsprache). Am Bogenhofen Adventist Campus werden derzeit ca. 120 Schüler und Studenten ausgebildet. Website: <a href="http://www.bogenhofen.at" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.bogenhofen.at</a></div>
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		<title>Konferenz der adventistischen Kirchenleitung in Nordamerika zum Thema christlicher Nationalismus</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/21/konferenz-der-adventistischen-kirchenleitung-in-nordamerika-zum-thema-christlicher-nationalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 10:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[adventisten]]></category>
		<category><![CDATA[Christlicher Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[nordamerika]]></category>
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		<category><![CDATA[Trennung von Kirche und Staat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Konferenz mit dem Titel „The Remnant and the Republic“ wurde von den Abteilungen für Archive, Statistik und Forschung sowie für Öffentlichkeitsarbeit und Religionsfreiheit der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung für Nordamerika (Nordamerikanische Division) organisiert. „Adventisten blicken auf eine einzigartige Geschichte der Auseinandersetzung mit Religionsfreiheit, politischer Macht und dem Verhältnis zwischen Kirche und Staat zurück“, wird Michael<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/21/konferenz-der-adventistischen-kirchenleitung-in-nordamerika-zum-thema-christlicher-nationalismus/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Konferenz der adventistischen Kirchenleitung in Nordamerika zum Thema christlicher Nationalismus</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Konferenz mit dem Titel „The Remnant and the Republic“ wurde von den Abteilungen für Archive, Statistik und Forschung sowie für Öffentlichkeitsarbeit und Religionsfreiheit der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung für Nordamerika (Nordamerikanische Division) organisiert.</p>
<p>„Adventisten blicken auf eine einzigartige Geschichte der Auseinandersetzung mit Religionsfreiheit, politischer Macht und dem Verhältnis zwischen Kirche und Staat zurück“, wird Michael W. Campbell, Leiter der Abteilung für Archive, Statistik und Forschung, vom Pressedienst der nordamerikanischen adventistischen Kirchenleitung NAD-News zitiert. „Anlässlich des 250-jährigen Bestehens der Vereinigten Staaten bietet uns diese Konferenz die Gelegenheit, diese Geschichte neu zu beleuchten und zu erörtern, wie ein glaubwürdiges öffentliches Auftreten der Adventisten heute aussehen sollte.“</p>
<p><b>Hauptaussagen aus einigen Vorträgen der Konferenz</b></p>
<p>Die kirchenunabhängige Zeitschrift <a href="https://atoday.org/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><i>Adventist Today</i></a> berichtete ausführlich über die Konferenz, nachstehend die Hauptaussagen einiger Vorträge:</p>
<p><b>Warren Throckmorton</b> ist Autor und Referent mit den Schwerpunkten Psychologie, Geschichte und die politische Instrumentalisierung der amerikanischen Religionsgeschichte. Er ist Autor des Buches „The Christian Past That Wasn’t“ (2026), in dem er sieben christlich-nationalistische Annahmen über das Christentum der Gründerväter Amerikas unter psychologischen, ideologischen und historischen Gesichtspunkten unter die Lupe nimmt und sie als Mythen bezeichnet. Auf der „The Remnant &amp; the Republic Research Conference“ stellte er sieben Behauptungen des christlichen Nationalismus historische Tatsachen gegenüber, die den Behauptungen widersprechen.</p>
<p>Behauptung 1: Amerika ist eine durch einen Bund begründete Heimat für europäische Protestanten. Tatsache: Amerika entstand durch Eroberung und Kolonisierung.</p>
<p>Behauptung 2: Amerika ist eine christliche Nation, weil die Kolonien Staatskirchen hatten. Tatsache: Die meisten amerikanischen Kolonien richteten zwar eine Staatskirche ein, sie wurden jedoch bald wieder abgeschafft.</p>
<p>Behauptung 3: Amerika ist eine christliche Nation, weil die Gründerväter rechtgläubige Christen waren. Tatsache: Die religiösen Überzeugungen der Gründerväter waren unterschiedlich und hatten kaum erkennbare Auswirkungen auf die Gründungsdokumente.</p>
<p>Behauptung 4: Die Gründerväter schufen Amerika, um eine christliche Regierung zu etablieren. Tatsache: Die Gründungsdokumente der Vereinigten Staaten trennen Kirche und Staat und etablieren eine säkulare Regierung, die Religionsfreiheit gewährleistet.</p>
<p>Behauptung 5: Die Gründungsdokumente der Vereinigten Staaten basieren auf der Bibel und dem Christentum. Tatsache: Die Gründungsdokumente wurden weder gezielt noch unmittelbar aus der Bibel und/oder dem Christentum abgeleitet, auch wenn bestimmte Werte mit denen des Christentums übereinstimmen.</p>
<p>Behauptung 6: Amerikas Tugenden rechtfertigen Amerikas Sünden. Tatsache: Jede vollständige Geschichte der Vereinigten Staaten wird detaillierte Schilderungen von Gräueltaten gegen Schwarze, indigene Völker, Einwanderer, Frauen und andere marginalisierte Gruppen sowie deren Widerstand angesichts der Unterdrückung enthalten.</p>
<p>Behauptung 7: Das Christentum sollte im staatlichen Bildungswesen gefördert werden. Tatsache: Der Erste Verfassungszusatz verbietet es, das Christentum in staatlichen Schulen gegenüber anderen Religionen zu bevorzugen. Bevorzugung führt zu Konflikten.</p>
<p><b>Douglas Morgan</b>, adventistischer Kirchenhistoriker (u.a. an der Southern Adventist University, Collegedale/Tennessee) erklärte, er habe sein Buch <i>Adventism and the American Republic: The Public Involvement of a Major Apocalyptic Movement</i> bereits im Jahr 2001 in der Überzeugung verfasst, dass „die adventistische Eschatologie [Lehre von den letzten Dingen] eine Immunität gegen die nationalistische Versuchung geschaffen habe“. Er zeigte sich überrascht, dass die Ermordung des politisch-religiösen Aktivisten Charlie Kirk am 10. September 2025 gewisse Sympathien einiger bekannter adventistischer Verkündiger für christlich-nationalistische Auffassungen offenbarte. So wurde Kirk beispielsweise als Sabbathalter gelobt (Kirk war gleichwohl ein Befürworter von Gesetzen zum Schutz des Sonntags). Morgan bezeichnete derartige Tendenzen als „schleichenden Konstantinianismus“: die Tendenz, die Religion unter die Schirmherrschaft des Staates zu stellen (wie im Römischen Reich unter Kaiser Konstantin dem Großen geschehen).</p>
<p><b>Matthew Taylor</b> (Gastdozent am Center on Faith and Justice der Georgetown University) zitierte Umfragen, nach denen 45 Prozent der amerikanischen Christen der Meinung seien, dass Amerika eine christliche Nation sein sollte, doch nicht alle von ihnen seien „Hardliner“. Seine größte Sorge gelte jenen, die der Ansicht sind, Christen sollten gegenüber anderen Religionen und Gemeinschaften privilegiert behandelt werden.</p>
<p>Taylor identifizierte drei Fraktionen der christlichen Vorherrschaftsideologie: Reaktionäre Katholiken, die gegen das Zweite Vatikanische Konzil eingestellt sind, wie beispielsweise das Opus Dei und Personen wie US-Vizepräsident J.D. Vance;  „Dominionisten“, die der Ansicht sind, dass Amerika christliche Gesetze erlassen und das Land von Menschen säubern müsse, die weder weiß noch evangelikal sind (in der US-Regierung vertreten durch „Kriegsminister“ Pete Hegseth); unabhängige Charismatiker, die im Establishment der Republikanischen Partei durch Personen wie Paula White Cain vertreten seien.</p>
<p>Taylor sagte, dass diese drei Gruppen im Streit lägen. Die Punkte, an denen es zu Konflikten kam, waren der Gaza-Krieg, der Iran-Krieg und die Ermordung von Charlie Kirk. Als Beispiel führte er an: Die reaktionären Katholiken und die „Dominionisten“ neigten zum Antisemitismus, während die Charismatiker glauben, dass Israel einen besonderen Platz in biblischen Prophezeiungen über die Endzeit einnähme. Taylor ist der Ansicht, dass christlicher Nationalismus zu Spaltungen neigt und dass diese „Koalition“ nicht zusammenhalten wird.</p>
<p><b>Jeffrey Rosario</b> (Historiker, Professor für Religionswissenschaft an der adventistischen Loma Linda University, Kalifornien) vertrat in seinem Vortrag die Auffassung, dass die Siebenten-Tags-Adventisten im Dialog mit dem christlichen Nationalismus entstanden seien und dass sie von Anfang an dagegen gewesen wären. Er erzählte eine Reihe Geschichten darüber, wie Freidenker und Atheisten im 19. Jahrhundert den Adventismus schätzten, weil sie nicht versuchten, das Christentum zu nationalisieren. Im Laufe der Zeit hätten sich die Adventisten von dieser starken, öffentlichen Ablehnung des christlichen Nationalismus entfernt. Rosario merkte an, dass Adventisten heute zum christlichen Nationalismus häufig schweigen oder ihn in manchen Situationen sogar zu unterstützen scheinen. In diesen Fällen würden sie ihr Erbe der Religionsfreiheit und der Trennung von Kirche und Staat verleugnen.</p>
<p><b>Adventisten in den USA</b></p>
<p>In den USA gibt es knapp 1,3 Millionen Siebenten-Tags-Adventisten die in 5.804 örtlichen Kirchengemeinden am Sabbat (Samstag) ihren Gottesdienst feiern. Weltweit gehören zur Freikirche 24,3 Millionen Mitglieder in 212 Ländern und Regionen.</p></div>
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		<title>Kirgisistan: Fünf Reformadventisten gegen Geldstrafe aus Haft entlassen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/20/kirgisistan-fnf-reformadventisten-gegen-geldstrafe-aus-haft-entlassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Adventistischer Pressedienst Deutschland APD]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 08:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[geldstrafe]]></category>
		<category><![CDATA[gerichtsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Kirgisistan]]></category>
		<category><![CDATA[menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[reformadventisten]]></category>
		<category><![CDATA[religionsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungshaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dabei handelte es ich um drei Männer und zwei Frauen. Sie wurden wegen „Herstellung und Verbreitung extremistischer Materialien“ strafrechtlich verfolgt, berichtet die norwegische Menschenrechtsorganisation „Forum 18“ in Oslo (siehe APD-Meldung vom 26. Juni). Die getrennten Prozesse gegen die fünf Beschuldigten fanden zwischen Mitte August und Ende September vor dem Bezirksgericht „Birinchi May“ in Bischkek statt.<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/20/kirgisistan-fnf-reformadventisten-gegen-geldstrafe-aus-haft-entlassen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Kirgisistan: Fünf Reformadventisten gegen Geldstrafe aus Haft entlassen</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/20/kirgisistan-fnf-reformadventisten-gegen-geldstrafe-aus-haft-entlassen/" data-wpel-link="internal">Kirgisistan: Fünf Reformadventisten gegen Geldstrafe aus Haft entlassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Dabei handelte es ich um drei Männer und zwei Frauen. Sie wurden wegen „Herstellung und Verbreitung extremistischer Materialien“ strafrechtlich verfolgt, berichtet die norwegische Menschenrechtsorganisation „Forum 18“ in Oslo (siehe <a href="https://www.apd.info/news/2026/06/26/kirgisistan-f%C3%BCnf-reformadventisten-in-untersuchungshaft" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">APD-Meldung vom 26. Juni</a>). Die getrennten Prozesse gegen die fünf Beschuldigten fanden zwischen Mitte August und Ende September vor dem Bezirksgericht „Birinchi May“ in Bischkek statt.</p>
<p><b>Gericht stuft Vergehen herunter</b></p>
<p>Die Staatsanwaltschaft legte die Fälle dem Gericht gemäß Artikel 332 Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs vor („Herstellung und Verbreitung extremistischer Materialien“, sofern diese von „einer Gruppe von Personen nach vorheriger Absprache“ begangen wurden). Hierfür ist eine Freiheitsstrafe von bis zu sieben Jahren vorgesehen.</p>
<p>In jedem Fall stufte der Richter den Sachverhalt jedoch gemäß Artikel 331 Absatz 5 des Strafgesetzbuchs („Beteiligung an der Tätigkeit einer von einem Gericht aufgelösten oder verbotenen extremistischen Organisation“) neu ein. Die Strafen dafür sind geringer, sie reichen von einer Geldstrafe von zwei bis fünf durchschnittlichen Wochenlöhnen (20.000 bis 50.000 Som) oder einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. Die tatsächlich verhängten Geldstrafen betrugen zwischen 10.000 und 20.000 Som.</p>
<p><b>Ermittler: „Ich würde sie im Gefängnis behalten“</b></p>
<p>Ermittler Adilet Asanbayev verteidigte unnachgiebig seine Entscheidung, das Strafverfahren gegen die fünf „Wahren und Freien Reformadventisten“ unter dem Vorwurf des Extremismus einzuleiten. Auf die Frage, warum die Behörden die Reformadventisten als „Extremisten“ angeklagt und inhaftiert, später jedoch freigelassen hätten, erklärte er gegenüber Forum 18 am 13. Oktober: „Das Gericht hat sie freigelassen, aber sie wurden dennoch zu Geldstrafen verurteilt.“ Auf die Frage, warum die Behörden so entschlossen seien, die „Wahren und Freien Reformadventisten“ als „Extremisten“ zu bezeichnen, warum sie diese ablehnten – unter anderem wegen ihrer Weigerung, Militärdienst zu leisten – und sie weiterhin bestraften, sowie darauf, was genau in ihrer Tätigkeit als „Extremismus“ gelte, wies Ermittler Asanbayev die Fragen zurück. „Ich würde sie im Gefängnis behalten, wenn es nach mir ginge. Das Gericht hat die Entscheidung getroffen, sie freizulassen.“</p>
<p><b>Stellungnahmen werden abgelehnt</b></p>
<p>Daraufhin stellte „Forum 18“ dem Gerichtspräsidenten Berdymuratov schriftlich folgende Fragen:</p>
<p>– Was genau stellte in den Handlungen der Adventisten „Extremismus“ dar?</p>
<p>– Warum wurden die Adventisten mehr als zwei Monate lang in Haft gehalten, nur weil sie in ihrer religiösen Literatur die Empfehlung gelesen hatten, keine Waffen zu tragen?</p>
<p>– Und warum verhängte das Gericht Geldstrafen gegen sie, anstatt sie freizusprechen?</p>
<p>„Niemand hat das Recht, von Richtern Rechenschaft über einen konkreten Fall zu verlangen“, schrieb Berdymuratov in seiner Antwort vom 14. Oktober an Forum 18. Er wies darauf hin, dass das Gesetz „keinerlei Einmischung“ in die Tätigkeit von Richtern zulasse und diejenigen bestrafe, die dagegen verstießen.</p>
<p>Auch Beamte und Leiter der Nationalen Agentur für religiöse Angelegenheiten und interethnische Beziehungen in Bischkek lehnten gegenüber „Forum 18“ eine Stellungnahme ab.</p>
<p><b>Reformadventisten: Keine Zusammenarbeit mit dem Staat</b></p>
<p>Die Glaubensgemeinschaft der „Wahren und Freien Reformadventisten“ entstand in der Sowjetunion. Sie lehnt jegliche Zusammenarbeit mit der Regierung, wie Registrierung durch den Staat und Militärdienst, strikt ab. Mitbegründer war 1929 Wladimir Shelkov (1895–1980), der insgesamt 25 Jahre seines Lebens in sowjetischen Gefängnissen verbrachte und während der Haft in Tabaga bei Jakutsk in Nordostsibirien starb. Der Menschenrechtler Andrei Sakharov (1921–1989) zählte ihn zu den „größten christlichen Humanisten unseres Jahrhunderts“. Weitere Informationen zu den „Reformadventisten“ siehe in der <a href="https://www.apd.info/news/2025/07/21/pastor-der-reformadventisten-in-kirgistan-zu-drei-jahren-haft-verurteilt" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">APD-Meldung vom 21. Juli 2025</a>.</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/10/20/kirgisistan-fnf-reformadventisten-gegen-geldstrafe-aus-haft-entlassen/" data-wpel-link="internal">Kirgisistan: Fünf Reformadventisten gegen Geldstrafe aus Haft entlassen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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