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	<title>Firma Stiftung Marktwirtschaft, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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	<title>Firma Stiftung Marktwirtschaft, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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		<title>Migrationspolitik kann Folgen des demografischen Wandels nicht ausreichend kompensieren</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2024/01/10/migrationspolitik-kann-folgen-des-demografischen-wandels-nicht-ausreichend-kompensieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung Marktwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 12:37:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der zunehmende Fachkräftemangel heizt die politische Diskussion über Maßnahmen zur Anwerbung von Migrantinnen und Migranten an. Allerdings zeigt die Analyse der fiskalischen Effekte der Zuwanderung auf Basis der aktualisierten Generationenbilanzierung 2023, dass auch eine verstärkte Migration nicht ausreichen wird, um die Nachhaltigkeitslücke des Haushalts zu schließen. Angesichts der Bevölkerungsalterung ist eine grundlegende Neuausrichtung der Sozialpolitik<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2024/01/10/migrationspolitik-kann-folgen-des-demografischen-wandels-nicht-ausreichend-kompensieren/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Migrationspolitik kann Folgen des demografischen Wandels nicht ausreichend kompensieren</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2024/01/10/migrationspolitik-kann-folgen-des-demografischen-wandels-nicht-ausreichend-kompensieren/" data-wpel-link="internal">Migrationspolitik kann Folgen des demografischen Wandels nicht ausreichend kompensieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der zunehmende Fachkräftemangel heizt die politische Diskussion über Maßnahmen zur Anwerbung von Migrantinnen und Migranten an. Allerdings zeigt die Analyse der fiskalischen Effekte der Zuwanderung auf Basis der aktualisierten Generationenbilanzierung 2023, dass auch eine verstärkte Migration nicht ausreichen wird, um die Nachhaltigkeitslücke des Haushalts zu schließen. Angesichts der Bevölkerungsalterung ist eine grundlegende Neuausrichtung der Sozialpolitik dringend notwendig.</p>
<p>Zur Ermittlung der fiskalischen Bilanz der Einwanderung wurden für zukünftige Migrantinnen und Migranten die heutigen durchschnittlichen Pro-Kopf-Zahlungen der in Deutschland lebenden Ausländerinnen und Ausländer verwendet (vgl. Abb. 1). „Die unterstellte Integrationsdauer von sechs Jahren führt in diesem Szenario zu geringeren Nettozahlungen der zukünftigen Migrantinnen und Migranten als die der einheimischen Bevölkerung“, betont Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Vorstandsmitglied der Stiftung Marktwirtschaft. Dies führe zu einem deutlichen Anstieg der Nachhaltigkeitslücke von 447,8 auf 497,1 Prozent des BIP. In einem hypothetischen Szenario ohne künftige Migrationsströme läge die Nachhaltigkeitslücke dagegen mit 347,4 Prozent des BIP um 149,7 Prozentpunkte niedriger. „Auch die fiskalische Bilanz zukünftiger Zuwanderung ist somit negativ und beträgt bei den angenommenen 293.000 Zuwanderern pro Jahr knapp das Anderthalbfache der aktuellen jährlichen Wirtschaftsleistung“, so der Ökonom.</p>
<p>„Eine Option zur Verringerung der finanziellen Belastung durch Migration besteht in migrationspolitischen Maßnahmen, die auf eine Verbesserung der Qualifikationsstruktur zukünftiger Migrantinnen und Migranten abzielen“, stellt Raffelhüschen fest. Unter optimistischen Annahmen könnten diese so ausgewählt werden, dass die Hälfte von ihnen über eine Berufsausbildung oder einen Hochschulabschluss verfügt, was die Nachhaltigkeitslücke um 64 Prozentpunkte verringern würde.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit, die finanzielle Belastung durch Migration zu reduzieren, besteht in migrationspolitischen Maßnahmen, die zusätzliche Arbeitsmigration fördern. Gegenüber der Nettomigration von 293.000 Personen im Referenzszenario wird in diesem Szenario eine zusätzliche Zuwanderung von 109.000 Personen mit einer höheren Qualifikation in Form einer Berufsausbildung oder eines Hochschulabschlusses angenommen, wodurch sich die Nachhaltigkeitslücke um 39,5 Prozentpunkte verringern würde (vgl. Abb. 2).</p>
<p>Allerdings würde auch diese Kombination aus einer Erhöhung der Qualifikationsstruktur der Migrantinnen und Migranten um 50 Prozent sowie gezielten Anwerbemaßnahmen unter den Annahmen der vorliegenden Analyse insgesamt zu keiner positiven fiskalischen Bilanz der Migration führen. Zwar ergäbe sich ein positiver fiskalischer Effekt von 127,7 Prozent des BIP, insgesamt bliebe die fiskalische Bilanz der Migration jedoch bei -22,0 Prozent des BIP. „Somit zeigt sich, dass die negative fiskalische Bilanz der Zuwanderung insbesondere auf die ungesteuerte und irreguläre Migration zurückzuführen ist“, betont Raffelhüschen.</p>
<p>Die Analyse der betrachteten Migrationsszenarien zeigt, dass eine Erhöhung der Zuwanderung keinesfalls ausreicht, um die Nachhaltigkeitslücke zu schließen. Es verbleiben Nachhaltigkeitslücken zwischen 369,4 und 457,6 Prozent des BIP. „Die Migrationspolitik ist zwar für die fiskalische Nachhaltigkeit in Deutschland von großer Bedeutung, kann aber die Folgen des demografischen Wandels nicht ausreichend kompensieren“, warnt Raffelhüschen. Das liege vor allem daran, dass der deutsche Staatshaushalt insgesamt nicht nachhaltig aufgestellt sei, sondern seinen Bürgern mehr Leistungen verspreche, als sie über ihren Lebenszyklus finanzieren könnten. Selbst eine erfolgreiche Zuwanderungspolitik könne daher eine Anpassung der staatlichen Leistungen, insbesondere der altersspezifischen Sozialausgaben, nicht ersetzen: „Der Sozialstaat in seiner jetzigen Form ist auf Dauer weder für die in Deutschland lebende Bevölkerung noch für Zuwanderer bezahlbar“, resümiert Raffelhüschen.</p></div>
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		<title>Kronberger Kreis: “Besser keine als eine schlechte Reform der europäischen Fiskalregeln!“</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/12/06/kronberger-kreis-besser-keine-als-eine-schlechte-reform-der-europaeischen-fiskalregeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung Marktwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2023 12:44:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der wissenschaftliche Beirat der Stiftung Marktwirtschaft zeigt auf, dass die Vorschläge der Europäischen Kommission für eine Reform der EU-Fiskalregeln die Schuldentragfähigkeit einzelner Mitgliedstaaten und die Stabilität der Währungsunion eher schwächen würden. „Der Vorschlag der Kommission zur Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts geht in die völlig falsche Richtung, da er vor allem den hoch verschuldeten Mitgliedstaaten<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/12/06/kronberger-kreis-besser-keine-als-eine-schlechte-reform-der-europaeischen-fiskalregeln/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Kronberger Kreis: “Besser keine als eine schlechte Reform der europäischen Fiskalregeln!“</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/12/06/kronberger-kreis-besser-keine-als-eine-schlechte-reform-der-europaeischen-fiskalregeln/" data-wpel-link="internal">Kronberger Kreis: “Besser keine als eine schlechte Reform der europäischen Fiskalregeln!“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der wissenschaftliche Beirat der Stiftung Marktwirtschaft zeigt auf, dass die Vorschläge der Europäischen Kommission für eine Reform der EU-Fiskalregeln die Schuldentragfähigkeit einzelner Mitgliedstaaten und die Stabilität der Währungsunion eher schwächen würden.</p>
<p>„Der Vorschlag der Kommission zur Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts geht in die völlig falsche Richtung, da er vor allem den hoch verschuldeten Mitgliedstaaten eine höhere Staatsverschuldung erlauben würde, statt Anreize zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte zu setzen“, kritisiert der Sprecher des Kronberger Kreises Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld. Den Mitgliedstaaten künftig größere Verschuldungsspielräume zu gewähren, wenn sie ihre Haushaltspolitik an europäischen Prioritäten ausrichten, würde darüber hinaus bedeuten, eine Budgetsteuerung in die Fiskalregeln aufzunehmen. „Dadurch würde nicht nur die wesentliche Funktion der Schuldenregeln, eine solide Finanzpolitik sicherzustellen, geschwächt. Das wäre eine Verschiebung haushaltpolitischer Kompetenzen auf die EU-Ebene ohne Vertragsänderung, was für einen solchen Schritt eigentlich unabdingbar wäre“, warnt Feld.  </p>
<p>Das bestehende Regelwerk entfalte laut Prof. Dr. Berthold U. Wigger zwar nur begrenzte Wirkung hinsichtlich solider Staatsfinanzen: „Der Reformvorschlag verwässert die Verschuldungsregeln aber zusätzlich. Der Wahrung stabiler Staatsfinanzen in Europa ist eher gedient, wenn es beim Status quo bleibt.“ Vor allem die stärkere Flexibilisierung sei abzulehnen: „Statt des von der Kommission gewünschten Bilateralismus, der ihre Einflussmöglichkeiten stärken würde, sollte der multilaterale Charakter der fiskalischen Überwachung beibehalten werden. Nur wenn die Regeln gemeinsam vereinbart werden und nachvollziehbar sind, kann Transparenz und Vergleichbarkeit sichergestellt werden“, betont Wigger.</p>
<p>Prof. Volker Wieland Ph.D. unterstreicht zudem ein strategisches Dilemma der Eurozone: „Solange die niedrige Staatsverschuldung in einem Teil andauert, bleiben die Anreize für die hoch verschuldeten Mitgliedstaaten gering, ihre Staatsschuldenquoten zurückzuführen, weil die finanzpolitische Solidität der anderen die Stabilität des Euro stützt. Ohne eine Veränderung dieses Anreizes besteht die Gefahr der Überforderung der solideren Mitgliedstaaten oder eines Endes der Stabilität der gemeinsamen Währung, wenn die heute geringer verschuldeten Staaten ihrerseits nicht mehr bereit sind, finanzpolitisch solide zu bleiben, und stattdessen ebenfalls eine höhere Staatsverschuldung auf sich nehmen.“ Deutschland solle den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts daher ablehnen. Europa wäre damit nicht gedient, resümiert Wieland.</p>
<p>Falls sich dennoch eine Reform der europäischen Fiskalregeln abzeichne, sollte die Bundesregierung laut Prof. Dr. Justus Haucap wenigstens versuchen, die von ihr ins Spiel gebrachten Mindesterfordernisse für die Konsolidierung weiter zu schärfen und Haltelinien hinsichtlich der Lockerung der Regeln einzuziehen. Der korrektive Arm der Fiskalregeln stelle eine solche Haltelinie dar, der von den Verwässerungen des präventiven Arms nicht beeinträchtigt werden dürfe. So könnten zumindest wesentliche Teile des heutigen Regelwerks erhalten bleiben, was im Vergleich zum Kommissionsvorschlag zu einer stärkeren Konsolidierung in den nächsten Jahren beitragen würde. Die eigentlich erforderliche Härtung der Regeln wäre jedoch damit noch nicht erreicht.</p>
<p>Mehr Informationen über den Kronberger Kreis finden Sie unter: <a href="http://www.kronberger-kreis.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.kronberger-kreis.de</a></p>
<p><a href="https://www.stiftung-marktwirtschaft.de/fileadmin/user_upload/KK-Studien/KK-Studie-72_EU-Fiskalregeln.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Flexibilität statt Solidität? Zur Reform der europäischen Fiskalregeln</a></p>
<p>Kronberger Kreis<br />
Schriftenreihe der Stiftung Marktwirtschaft, Band 72</p>
<p>Autoren:  <br />
Lars P. Feld, Clemens Fuest, Justus Haucap, Heike Schweitzer, Volker Wieland, Berthold U. Wigger</p>
<p>Herausgeber:<br />
Stiftung Marktwirtschaft, Berlin 2023; ISBN  3-89015-135-3</div>
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		<title>Kronberger Kreis kritisiert Habecks industriepolitischen Pläne und fordert eine andere wirtschaftspolitische Agenda</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/11/03/kronberger-kreis-kritisiert-habecks-industriepolitischen-plaene-und-fordert-eine-andere-wirtschaftspolitische-agenda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung Marktwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2023 10:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angesichts der aktuellen Probleme der deutschen Wirtschaft sowie der Debatte über die Gefahr einer Deindustrialisierung unterzieht der Kronberger Kreis, wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Marktwirtschaft, in seiner neuen Studie die „Transformative Angebotspolitik“ und „neue Indus-triestrategie“ des Bundeswirtschaftsministers einer kritischen Analyse und zeigt auf, welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen jetzt notwendig sind und welche kontraproduktiv wären. „Die aktuellen Probleme<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/11/03/kronberger-kreis-kritisiert-habecks-industriepolitischen-plaene-und-fordert-eine-andere-wirtschaftspolitische-agenda/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Kronberger Kreis kritisiert Habecks industriepolitischen Pläne und fordert eine andere wirtschaftspolitische Agenda</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/11/03/kronberger-kreis-kritisiert-habecks-industriepolitischen-plaene-und-fordert-eine-andere-wirtschaftspolitische-agenda/" data-wpel-link="internal">Kronberger Kreis kritisiert Habecks industriepolitischen Pläne und fordert eine andere wirtschaftspolitische Agenda</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Angesichts der aktuellen Probleme der deutschen Wirtschaft sowie der Debatte über die Gefahr einer Deindustrialisierung unterzieht der Kronberger Kreis, wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Marktwirtschaft, in seiner neuen Studie die „Transformative Angebotspolitik“ und „neue Indus-triestrategie“ des Bundeswirtschaftsministers einer kritischen Analyse und zeigt auf, welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen jetzt notwendig sind und welche kontraproduktiv wären.</p>
<p>„Die aktuellen Probleme der deutschen Industrie gefährden die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und den künftigen Wohlstand, da hierzulande viele Dienstleistungen eng mit der Industrie verbunden sind“, warnt der Sprecher des Kronberger Kreises Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld. Wenngleich auf politischer Seite zunehmend die richtigen Herausforderungen benannt würden, läge mit der neuen Industriestrategie des Wirtschaftsministers weiterhin kein überzeugendes Konzept vor, um die Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu steigern.</p>
<p>„Deutschland als Industriestandort zu erhalten, bedeutet nicht, Anpassungen an veränderte Wettbewerbsverhältnisse zu behindern oder bestehende Unternehmen und Branchen vom Wettbewerb abzuschotten, um unrentable Arbeitsplätze oder Sektoren zu bewahren&quot;, unterstreicht Prof. Volker Wieland Ph.D. Statt spezifische Unternehmen oder Sektoren zu fördern, müsse der Staat die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, damit weiterhin hochproduktive Tätigkeiten und gut bezahlte Arbeitsplätze in Deutschland angesiedelt werden: „Strukturwandel mit staatlichen Interventionen steuern oder aufhalten zu wollen, hat sich in der Vergangenheit oft als teure Sackgasse erwiesen.“</p>
<p>Bei anhaltend hoher Inflation sei eine Konjunkturpolitik, die auf eine Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage abziele, das falsche Instrument, so Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest: „Wir brauchen Maßnahmen zur Ausweitung des Angebots, die möglichst breit und wettbewerbsfördernd angelegt sind. Im Konzept der ‚Transformativen Angebotspolitik‘ wird jedoch eine solche Angebotspolitik abgelehnt. Da befürchtet wird, dass ansonsten Personal für die Klimatransformation fehlen könnte, wird lieber eine schwächere Wirtschaftsentwicklung als nötig in Kauf genommen. Das ist für ein Wirtschaftsministerium, auch wenn es die Zuständigkeit für Klimaschutz an sich gezogen hat, erstaunlich.“</p>
<p>Eine aktive industriepolitische Ausrichtung der ganzen Volkswirtschaft auf Klimaschutz sei nicht nur ökonomisch problematisch, sondern behindere letztlich die Bekämpfung des Klimawandels, führt Prof. Dr. Justus Haucap aus. „In einem marktwirtschaftlichen System ergibt sich die Steuerung der Angebotsstruktur aus dem Zusammenspiel von staatlicher Rahmensetzung und Marktsignalen, insbesondere in der Klimapolitik, aber nicht primär durch staatliche Angebotssteuerung“. Daher seien stark lenkende staatliche Eingriffe, wie die Subventionierung von Chip- und Halbleiterfabriken oder von Strom für energieintensive Unternehmen durch einen Industriestrompreis abzulehnen.</p>
<p>Eine konsistente Agenda zur Förderung und Verbesserung des Industrie- und Wirtschaftsstandorts Deutschland müsse sich auf die folgenden     sieben Punkte konzentrieren, argumentiert der Kronberger Kreis: (1) Stärkung des Arbeitsangebots, (2) Steigerung des Energieangebots und Anpassung an höhere Energiepreise, (3) international abgestimmte Klimapolitik, die Klimaschutz und wachsenden Wohlstand miteinander verbindet, (4) Verbesserung regulatorischer und steuerlicher Bedingungen, (5) ambitioniertere Digitalisierungspolitik, (6) Modernisierung der öffentlichen und grenzüberschreitenden Verkehrsinfrastruktur, (7) europäische Handelspolitik, die weitere Handelsabkommen mit Drittstaaten abschließt und sich für eine offene, regelgebundene internationale Handelsordnung einsetzt.  </p>
<p>Die Mitglieder des Kronberger Kreises sind</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld (Sprecher des Kronberger Kreises, Direktor des Walter Eucken Instituts)</li>
<li>Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest (Präsident des ifo Instituts)</li>
<li>Prof. Dr. Justus Haucap (Direktor des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE))</li>
<li>Prof. Dr. Heike Schweitzer, LL.M. (Professorin für Bürgerliches Recht, deutsches und europäisches Wirtschafts- und Wettbewerbsrecht und Ökonomik, Humboldt-Universität zu Berlin)</li>
<li>Prof. Volker Wieland Ph.D. (Geschäftsführender Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS))</li>
<li>Prof. Dr. Berthold U. Wigger (Professor für Finanzwissenschaft und Public Management, Karlsruher Institut für Technologie (KIT))</li>
</ul>
<p>Mehr Informationen über den Kronberger Kreis finden Sie unter: <a href="http://www.kronberger-kreis.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.kronberger-kreis.de</a></p>
<p><a href="https://www.stiftung-marktwirtschaft.de/inhalte/publikationen/kronberger-kreis-studien/detailansicht/wirtschafts-und-industriestandort-deutschland-in-gefahr-was-zu-tun-ist-und-was-man-unterlassen-sollte/kronberger-kreis-studien/show/Publications/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland in Gefahr? Was zu tun ist und was man unterlassen sollte<br />
</a>Kronberger Kreis<br />
Schriftenreihe der Stiftung Marktwirtschaft, Band 71<br />
Lars P. Feld, Clemens Fuest, Justus Haucap, Heike Schweitzer, Volker Wieland, Berthold U. Wigger<br />
Herausgeber: Stiftung Marktwirtschaft, Berlin 2023; ISBN  3-89015-134-5</div>
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		<title>SWIFT-Preis 2023 für Wirtschaftssatire der Stiftung Marktwirtschaft geht an Jeremy Banx</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/24/swift-preis-2023-fuer-wirtschaftssatire-der-stiftung-marktwirtschaft-geht-an-jeremy-banx/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung Marktwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2023 10:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[??irischen]]></category>
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		<category><![CDATA[financial]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Stiftung Marktwirtschaft hat am 21. April 2023 in Kronberg im Taunus den SWIFT-Preis für Wirtschaftssatire verliehen. Der Preisträger 2023 ist Jeremy Banx, freiberuflicher Cartoonist u.a. für die Financial Times (London) sowie Schriftsteller und Filmemacher. Der SWIFT-Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert. Mit Jeremy Banx wird ein Cartoonist ausgezeichnet, der mit seinem außergewöhnlich<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/24/swift-preis-2023-fuer-wirtschaftssatire-der-stiftung-marktwirtschaft-geht-an-jeremy-banx/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about SWIFT-Preis 2023 für Wirtschaftssatire der Stiftung Marktwirtschaft geht an Jeremy Banx</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/24/swift-preis-2023-fuer-wirtschaftssatire-der-stiftung-marktwirtschaft-geht-an-jeremy-banx/" data-wpel-link="internal">SWIFT-Preis 2023 für Wirtschaftssatire der Stiftung Marktwirtschaft geht an Jeremy Banx</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Stiftung Marktwirtschaft hat am 21. April 2023 in Kronberg im Taunus den SWIFT-Preis für Wirtschaftssatire verliehen. Der Preisträger 2023 ist Jeremy Banx, freiberuflicher Cartoonist u.a. für die Financial Times (London) sowie Schriftsteller und Filmemacher. Der SWIFT-Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert.</p>
<p>Mit <b>Jeremy Banx </b>wird ein Cartoonist ausgezeichnet, der mit seinem außergewöhnlich prägnanten satirischen Blick die Debatte um unsere auf Freiheit, Wettbewerb und Transparenz basierende marktwirtschaftliche Ordnung immer wieder erfrischend belebt und auf besondere Weise das Genre der Satire aus (wirtschafts-)politischer Perspektive bereichert, so die Jury. Mit seinem scharfen Blick und charakteristischen Ausdruck sowie der breiten internationalen Themen­wahl weckt er Interesse an der Auseinandersetzung mit marktwirt­schaftlichen und wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, gibt unterhaltsamen wie auch lehrreichen Einblick in ein zunehmend komplexes Wirtschaftsgefüge und verschafft auf diese Weise dem Genre der Wirt­schafts­satire verstärkt Aufmerksamkeit.</p>
<p>Der nach dem irischen Satiriker <b>Jonathan Swift</b> benannte Preis soll den kreativen Diskurs um die auf Menschenwürde und freiem Markt basierende Gesellschaftsordnung auszeichnen, die auf den Grundwerten Freiheit – Wettbewerb – Eigenverantwortung aufbaut.</div>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/stiftung-marktwirtschaft" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Stiftung Marktwirtschaft</a>
                    </li>
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		<title>Kronberger Kreis fordert Reform der Krankenhausversorgung</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/10/10/kronberger-kreis-fordert-reform-der-krankenhausversorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung Marktwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2022 10:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um den Mitteleinsatz in der Krankenhausversorgung in Deutschland zu verbessern sowie die Resilienz und Agilität des Systems zu erhöhen, fordert der wissenschaftliche Beirat der Stiftung Marktwirtschaft eine Zentralisierung der Krankenhausplanung, eine monistische Krankenhausfinanzierung sowie eine Stärkung des Krankenhauswettbewerbs. „Die Tatsache, dass die Krankenhausversorgung in Deutschland den enormen Belastungen in der Corona-Pandemie im internationalen Vergleich relativ<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/10/10/kronberger-kreis-fordert-reform-der-krankenhausversorgung/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Kronberger Kreis fordert Reform der Krankenhausversorgung</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/10/10/kronberger-kreis-fordert-reform-der-krankenhausversorgung/" data-wpel-link="internal">Kronberger Kreis fordert Reform der Krankenhausversorgung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Um den Mitteleinsatz in der Krankenhausversorgung in Deutschland zu verbessern sowie die Resilienz und Agilität des Systems zu erhöhen, fordert der wissenschaftliche Beirat der Stiftung Marktwirtschaft eine Zentralisierung der Krankenhausplanung, eine monistische Krankenhausfinanzierung sowie eine Stärkung des Krankenhauswettbewerbs.</p>
<p>„Die Tatsache, dass die Krankenhausversorgung in Deutschland den enormen Belastungen in der Corona-Pandemie im internationalen Vergleich relativ gut standgehalten hat, ist leider nicht auf eine vorausschauende Planung und ein effizientes Versorgungssystem zurückzuführen. Stattdessen ist die Krankenhausversorgung hierzulande hochgradig reformbedürftig“, betont Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld. Der Sprecher des Kronberger Kreises führt aus, dass insbesondere institutionelle Fehlanreize in den Bereichen Krankenhausplanung, -finanzierung und -wettbewerb dazu geführt hätten, dass zu viele Krankenhausbetten vorgehalten würden, es zu viele kleine Krankenhäuser gäbe und die Krankenhausinvestitionen zu gering seien. Gewisse Überkapazitäten trügen zwar zu einer stärkeren Krisenresilienz bei, deren Planung sollte aber im Rahmen grenzüberschreitender Vereinbarungen auf europäischer Ebene erfolgen.</p>
<p>„In der bisherigen Krankenhausversorgung fehlt es an einer funktionsfähigen Abstimmung zwischen Regulierung und Wettbewerb“, hebt Prof. Dr. Heike Schweitzer hervor. Die Krankenhausplanung sollte sich daher in Zukunft strikt darauf beschränken, die Eckpfeiler einer Mindest- (und womöglich einer Höchst-)versorgung festzulegen. Unter Berücksichtigung lokaler Besonderheiten sollte dies idealerweise auf Bundesebene geschehen, fordert der Kronberger Kreis. „Über die Ausgestaltung der Krankenhausversorgung im Übrigen sollte der Wettbewerb entscheiden – vor allem dort, wo keine Versorgungslücken auftreten“, betont Schweitzer.</p>
<p>Auch die dezentrale und zugleich duale Finanzierung der Krankenhäuser trage entscheidend zur Fehlversorgung bei, wie Prof. Dr. Berthold Wigger ausführt: „Da die Länder ihrer Verantwortung für die Finanzierung der Krankenhausinvestitionen nur unzureichend nachkommen, versuchen die Krankenhäuser mit zusätzlichen Fallzahlen Deckungsbeiträge für die Finanzierung von Investitionen zu generieren. Das löst starke Anreize aus, viele Krankenhausbetten vorzuhalten und zugleich die Kosten der Pflege am Bett möglichst gering zu halten. Im Ergebnis werden nicht nur zu viele Betten vorgehalten, sondern diese auch belegt und in der Pflege tendenziell unterversorgt.“ Der Kronberger Kreis fordert, zu einer monistischen Finanzierung in der Krankenhausversorgung überzugehen, sodass Anreize verringert würden, mit zusätzlichen Behandlungsfällen Deckungsbeiträge für ansonsten unterfinanzierte Krankenhausinvestitionen zu erzielen.</p>
<p>Trotz der großen Unterschiede, die Gesundheitsdienstleistungen zu anderen Gütern aufwiesen, könne die Krankenhausversorgung durch mehr Wettbewerb verbessert werden. Mehr Preis- und Qualitätswettbewerb ließe sich gewährleisten, wenn Krankenkassen mehr Möglichkeiten hätten, die Krankenhauswahl ihrer Versicherten zu beeinflussen. In einem gewissen Rahmen sei dies durch Selektivverträge möglich, bei denen Krankenversicherungen ihren Versicherten Vorgaben machen, welche Krankenhäuser sie in Anspruch nehmen können, und so Patientenströme lenken. Zudem erläutert Prof. Dr. Justus Haucap: „Der Wettbewerb zwischen Krankenhäusern steigert nachweislich die Behandlungsqualität. Ein wichtiger Baustein zum Schutz dieses Wettbewerbs ist die Fusionskontrolle, die für Krankenhäuser den Anreiz zu Innovation, Investition und Behandlungsqualität erhält, da Patienten auf andere Krankenhäuser ausweichen können. Statt der gegenwärtigen partiellen Ausschaltung der Fusionskontrolle im Krankenhaussektor, brauchen wir also eine stärkere Fusionskontrolle.“</p>
<p>Die Mitglieder des Kronberger Kreises sind</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld (Sprecher des Kronberger Kreises, Direktor des Walter Eucken Instituts)</li>
<li>Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest (Präsident des ifo Instituts)</li>
<li>Prof. Dr. Justus Haucap (Direktor des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE))</li>
<li>Prof. Dr. Heike Schweitzer, LL.M. (Professorin für Bürgerliches Recht, deutsches und europäisches Wirtschafts- und Wettbewerbsrecht und Ökonomik, Humboldt-Universität zu Berlin)</li>
<li>Prof. Volker Wieland Ph.D. (Geschäftsführender Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS))</li>
<li>Prof. Dr. Berthold U. Wigger (Professor für Finanzwissenschaft und Public Management, Karlsruher Institut für Technologie (KIT))</li>
</ul>
<p>Mehr Informationen über den Kronberger Kreis finden Sie unter: <a href="http://www.kronberger-kreis.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.kronberger-kreis.de</a></div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/stiftung-marktwirtschaft" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Stiftung Marktwirtschaft</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/919547.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/10/10/kronberger-kreis-fordert-reform-der-krankenhausversorgung/" data-wpel-link="internal">Kronberger Kreis fordert Reform der Krankenhausversorgung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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		<item>
		<title>Kronberger Kreis fordert von der EZB mutigere Schritte in der Zinspolitik und kritisiert fiskalische Umverteilungswirkungen durch selektive Anleihekäufe</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/09/08/kronberger-kreis-fordert-von-der-ezb-mutigere-schritte-in-der-zinspolitik-und-kritisiert-fiskalische-umverteilungswirkungen-durch-selektive-anleihekaeufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung Marktwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 13:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Die EZB hat die geldpolitische Wende im Juli zu spät eingeleitet“, kritisiert Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld. „Die Anhebung der Zinsen um weitere 75 Basispunkte, die die EZB heute beschlossen hat, ist ein Schritt in die richtige Richtung, ändert aber kaum etwas daran, dass die Geldpolitik immer noch sehr expansiv ist“, warnt der<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/09/08/kronberger-kreis-fordert-von-der-ezb-mutigere-schritte-in-der-zinspolitik-und-kritisiert-fiskalische-umverteilungswirkungen-durch-selektive-anleihekaeufe/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Kronberger Kreis fordert von der EZB mutigere Schritte in der Zinspolitik und kritisiert fiskalische Umverteilungswirkungen durch selektive Anleihekäufe</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/09/08/kronberger-kreis-fordert-von-der-ezb-mutigere-schritte-in-der-zinspolitik-und-kritisiert-fiskalische-umverteilungswirkungen-durch-selektive-anleihekaeufe/" data-wpel-link="internal">Kronberger Kreis fordert von der EZB mutigere Schritte in der Zinspolitik und kritisiert fiskalische Umverteilungswirkungen durch selektive Anleihekäufe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„Die EZB hat die geldpolitische Wende im Juli zu spät eingeleitet“, kritisiert Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld. „Die Anhebung der Zinsen um weitere 75 Basispunkte, die die EZB heute beschlossen hat, ist ein Schritt in die richtige Richtung, ändert aber kaum etwas daran, dass die Geldpolitik immer noch sehr expansiv ist“, warnt der Sprecher des Kronberger Kreises, dem wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Marktwirtschaft. „Es müssen rasch weitere Zinsschritte folgen, um der hohen Inflationsdynamik im Euroraum adäquat zu begegnen“, fordert Feld angesichts des erneuten Anstiegs der Verbraucherpreise auf inzwischen 9,1 Prozent im Euroraum mit einer Inflationsspanne von 6,5 Prozent in Frankreich bis 25,2 Prozent in Estland.</p>
<p>„Die hohe Inflation bei den Verbraucherpreisen kann nicht allein den gestiegenen Energiepreisen angelastet werden und sie ist auch kein vorübergehendes Phänomen, wie die EZB fälschlicherweise bis vor kurzem noch annahm“, betont Prof. Volker Wieland, Ph.D.. „Die um Energiepreise bereinigte Inflation beträgt inzwischen 5,8 Prozent und es ist zu befürchten, dass sich die Inflationserwartungen vom zwei-prozentigen Inflationsziel der EZB immer mehr entankern“, mahnt Wieland. Aktuelle Umfrageergebnisse der Deutschen Bundesbank zeigen, dass die Inflationserwartungen von Privatpersonen in Deutschland für die nächsten 5 Jahre seit Mitte 2021 um 2 Prozentpunkte von 3 auf 5 Prozent stark angestiegen sind. „Die EZB muss viel energischer reagieren, um ihre Glaubwürdigkeit nicht aufs Spiel zu setzen“, fordert Wieland.</p>
<p>„Die Aussicht auf konjunkturelle Eintrübung oder steigende Schuldenquoten in der Eurozone rechtfertigt es nicht, die Geldpolitik weiterhin expansiv zu halten. Wenn die Wende in der Geldpolitik auf die lange Bank geschoben wird, steigen Inflation und Inflationserwartungen noch stärker. Das erhöht letztlich die Kosten der Inflationsbekämpfung“, stellt Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest fest. Mit Blick auf das im Juli von der EZB beschlossene neue Anleihekaufprogramm TPI (Transmission Protection Instrument) kritisiert Fuest: „Zinsdifferenzen gehören zu einem funktionsfähigen Kapitalmarkt. Diese in der Eurozone geldpolitisch einebnen zu wollen, ist höchst problematisch. Eine von der EZB vorgegebene maximal zulässige Zinsdifferenz in der Währungsunion grenzt an Willkür.“ Dennoch habe die EZB bereits Umschichtungen in ihrem Staatsanleiheportfolios zugunsten von Staaten mit höheren Anleiherenditen vorgenommen. So sei der Bestand an deutschen Anleihen seit Juni um knapp 18 Milliarden Euro reduziert worden, während sich der Bestand an italienischen und spanischen Anleihen im gleichen Zeitraum nahezu spiegelbildlich erhöht habe, wie der Kronberger Kreis ermittelt hat. „Es ist nicht Aufgabe der EZB, einzelnen hochverschuldeten Eurostaaten fiskalische Spielräume zu verschaffen. Dies hat toxische Wirkung auf die langfristige Stabilität der Währungsunion“, warnt Fuest.</p>
<p>„Die neuen Maßnahmen stellen einen klaren Widerspruch zum bisher vertretenen Grundsatz der EZB dar, die Anleihekäufe entlang des Kapitalschlüssels zu tätigen“, macht Prof. Dr. Berthold U. Wigger deutlich. „Daraus entspringen fiskalpolitische Fehlanreize für einzelne Staaten. Zudem wird die Unabhängigkeit der Geldpolitik beschädigt. Die Sicherung angemessener Finanzierungskonditionen ist nicht Aufgabe der Geldpolitik, sondern liegt im Verantwortungsbereich der Fiskalpolitik“, betont Wigger.</p>
<p>„Neben der Möglichkeit unbegrenzter und zeitlich unbeschränkter Anleihekäufe ist vor allem die unzureichende Konditionalität ein ernstzunehmendes Problem“, warnt Prof. Dr. Heike Schweitzer. „Dadurch wird die Grenze zwischen Geld- und Fiskalpolitik weiter verwässert. Die unzureichende Konditionalität des Kaufprogramms steht im direkten Widerspruch zur bisherigen Linie der EZB, wie sie sich beispielsweise im OMT-Programm wiederfindet“, gibt Schweitzer zu bedenken.</p>
<p>Es bestehe die Sorge, dass das primäre Ziel der EZB – die Sicherstellung der Preisstabilität – durch das neue Ankaufprogramm weiter ins Hintertreffen gerät und zusätzliche Zielkonflikte bei der Ausrichtung der Geldpolitik entstehen könnten, mahnt der Kronberger Kreis. „Auch eine Berücksichtigung klimapolitischer Aspekte, wie sie von der EZB zunehmend eingefordert wird, trägt zu einer Verwässerung des Mandats bei, für Preisstabilität zu sorgen. Dies würde zu einer zunehmenden Überfrachtung des geldpolitischen Aufgabenfeldes führen“, warnt Prof. Dr. Justus Haucap. „Klimapolitik ist Aufgabe der Parlamente und Regierungen und sollte vor allem über einen einheitlichen CO2-Preis verfolgt werden“, erläutert Haucap.</p>
<p>Die <a href="https://www.stiftung-marktwirtschaft.de/inhalte/presse-und-aktuelles/pressedetails/kronberger-kreis/show/News/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Pressemitteilung</a> im PDF-Format können Sie auf unserer Webseite herunterladen.</p>
<p>Die Mitglieder des Kronberger Kreises sind</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld (Sprecher des Kronberger Kreises, Direktor des Walter Eucken Instituts)</li>
<li>Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest (Präsident des ifo Instituts)</li>
<li>Prof. Dr. Justus Haucap (Direktor des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE))</li>
<li>Prof. Dr. Heike Schweitzer, LL.M. (Professorin für Bürgerliches Recht, deutsches und europäisches Wirtschafts- und Wettbewerbsrecht und Ökonomik, Humboldt-Universität zu Berlin)</li>
<li>Prof. Volker Wieland Ph.D. (Geschäftsführender Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS))</li>
<li>Prof. Dr. Berthold U. Wigger (Professor für Finanzwissenschaft und Public Management, Karlsruher Institut für Technologie (KIT))</li>
</ul>
<p>Mehr Informationen über den Kronberger Kreis finden Sie unter: <a href="http://www.kronberger-kreis.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.kronberger-kreis.de</a></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/09/08/kronberger-kreis-fordert-von-der-ezb-mutigere-schritte-in-der-zinspolitik-und-kritisiert-fiskalische-umverteilungswirkungen-durch-selektive-anleihekaeufe/" data-wpel-link="internal">Kronberger Kreis fordert von der EZB mutigere Schritte in der Zinspolitik und kritisiert fiskalische Umverteilungswirkungen durch selektive Anleihekäufe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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		<title>EU-Nachhaltigkeitsranking 2021: Corona geht &#8211; Demografie bleibt</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2021/12/13/eu-nachhaltigkeitsranking-2021-corona-geht-demografie-bleibt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung Marktwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Dec 2021 13:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[bank]]></category>
		<category><![CDATA[bip]]></category>
		<category><![CDATA[corona]]></category>
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		<category><![CDATA[stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie darf nicht als Ausrede dienen, um die dringend notwendige Konsolidierung der Staatsfinanzen in den EU-Mitgliedsländern auf die lange Bank zu schieben. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Marktwirtschaft anlässlich der Vorstellung des EU-Nachhaltigkeitsrankings 2021 durch Vorstandsmitglied Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen. Die Mehrzahl der EU-Staaten ist von nachhaltigen Staatsfinanzen weit entfernt, was in erster<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2021/12/13/eu-nachhaltigkeitsranking-2021-corona-geht-demografie-bleibt/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about EU-Nachhaltigkeitsranking 2021: Corona geht &#8211; Demografie bleibt</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2021/12/13/eu-nachhaltigkeitsranking-2021-corona-geht-demografie-bleibt/" data-wpel-link="internal">EU-Nachhaltigkeitsranking 2021: Corona geht &#8211; Demografie bleibt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Corona-Pandemie darf nicht als Ausrede dienen, um die dringend notwendige Konsolidierung der Staatsfinanzen in den EU-Mitgliedsländern auf die lange Bank zu schieben. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Marktwirtschaft anlässlich der Vorstellung des EU-Nachhaltigkeitsrankings 2021 durch Vorstandsmitglied Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen. Die Mehrzahl der EU-Staaten ist von nachhaltigen Staatsfinanzen weit entfernt, was in erster Linie an den schon lang bekannten fiskalischen Auswirkungen der voranschreitenden Bevölkerungsalterung liegt. Ausgabenkürzende Reformen sind jetzt unerlässlich und sollten intergenerativ gerecht auch heutige und baldige Rentnergenerationen mit einschließen – anstatt sie in eine ferne Zukunft zu verschieben.</b></p>
<p>Die Ergebnisse des aktuellen europäischen Nachhaltigkeitsrankings 2021 zeigen einen beträchtlichen fiskalischen Konsolidierungsbedarf in der EU, der deutlich über eine Reduzierung der expliziten Schulden hinausgeht. Im Durchschnitt der 27 Mitgliedstaaten liegt die durch die Nachhaltigkeitslücke gemessene Gesamtverschuldung bei 192 Prozent des BIP und damit über dem Doppelten der explizit ausgewiesenen Schulden.</p>
<p>Hauptgrund für die teils sehr hohen impliziten Schulden ist der für fast alle Länder projizierte überproportionale Anstieg der altersabhängigen Ausgaben für Rente, Gesundheit und Pflege, der sich in den kommenden Jahrzehnten als Folge der voranschreitenden Bevölkerungsalterung manifestieren wird. „Ohne Reformen in den von der Bevölkerungsalterung betroffenen sozialen Sicherungssystemen werden die jährlichen staatlichen Haushaltsdefizite in vielen Ländern zwangsläufig massiv ansteigen“ warnt Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Vorstandsmitglied der Stiftung Marktwirtschaft und Koautor der Studie, und stellt klar: „Eine echte Konsolidierung wird nur gelingen, wenn neben den expliziten Schulden auch der Abbau der impliziten Schulden endlich ernsthaft in Angriff genommen wird.“</p>
<p>Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten. Während die drei Spitzenreiter des Rankings (Griechenland, Estland und Kroatien) angesichts einer negativen Nachhaltigkeitslücke sogar über ein „Staatsvermögen“ verfügen, übersteigt in 18 Ländern die Gesamtverschuldung die jährliche Wirtschaftsleistung. Das gilt auch für die vier größten EU-Staaten inklusive Deutschland. Besonders dramatisch stellt sich die Situation für die vier Schlusslichter des Rankings (Slowenien, Luxemburg, Rumänien und die Slowakei) dar, deren Gesamtverschuldung über 500 Prozent des BIP liegt.</p>
<p>Deutschland liegt mit einer Gesamtverschuldung von 164 Prozent des BIP im Mittelfeld zwischen Italien (145 Prozent des BIP) und Spanien (198 Prozent des BIP). Sowohl Italien als auch Spanien profitieren von bereits beschlossenen Rentenreformen, die langfristig durch ein drastisches Absenken des Rentenniveaus zu einer deutlichen Verringerung der staatlichen Rentenausgaben führen werden. Ähnliches gilt für Frankreich, während in Deutschland keine Reformen beschlossen wurden, die zu einer vergleichbaren Absenkung des projizierten durchschnittlichen Rentenniveaus führen würden.</p>
<p>Angesichts des Umfangs der jeweils anvisierten Rentenniveauabsenkungen bis zum Jahr 2070 (Italien: -25 Prozent, Spanien: -51 Prozent, Frankreich: -32 Prozent) sind allerdings erhebliche Zweifel angebracht, ob diese Kürzungen langfristig auch tatsächlich politisch durchgehalten werden können, wie Raffelhüschen betont: „Man bedenke nur die aktuellen Widerstände gegen jede Form einer Rentenniveauabsenkung in Deutschland. Sollten die beschlossenen Rentenreformen in der Zukunft jedoch ausgesetzt werden, wird dies zu einem deutlichen Anstieg der Nachhaltigkeitslücken in den betroffenen Ländern führen“. Darum fordert der Ökonom eindringlich: „Anstatt die impliziten Schulden erst in der fernen Zukunft durch dann notgedrungen sehr einschneidende Reformen anzugehen, sollte jetzt sofort – zuverlässig und generationengerecht – gehandelt werden.“</p>
<p>Das EU-Nachhaltigkeitsranking 2021 der Stiftung Marktwirtschaft und des Forschungszentrums Ge nerationenverträge stellt eine umfassende Betrachtung der gesamten staatlichen Schuldenlast dar. Neben den explizit ausgewiesenen, sichtbaren Staatsschulden berücksichtigt es auch absehbare zu künftige Defizite der öffentlichen Haushalte (implizite Schulden), die vor allem aus einem überpropor tionalen Anstieg der altersabhängigen Ausgaben resultieren, denen weder ausreichende Einnah menzuwächse noch finanzielle Reserven gegenüberstehen. Datengrundlage der Berechnungen sind der aktuelle Alterungsbericht der Europäischen Kommission 2021 sowie die wirtschaftliche Frühjahrs und Sommerprognose der Europäischen Kommission.</p></div>
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		<title>Kronberger Kreis fordert neue Wirtschafts- und Finanzpolitik</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2021/11/02/kronberger-kreis-fordert-neue-wirtschafts-und-finanzpolitik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung Marktwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2021 12:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der wissenschaftliche Beirat der Stiftung Marktwirtschaft schlägt der neuen Bundesregierung in seiner aktuellen Studie konkrete Maßnahmen vor, um die Finanzierung der heutigen Renten-, Pflege- und Gesundheitspolitik auf tragbare und generationengerechte Füße zu stellen, globalen Klimaschutz wirksam und effizient zu betreiben sowie mithilfe einer innovationsfreundlichen Digitalisierungsstrategie die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken. „Die neue Bundesregierung muss die<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2021/11/02/kronberger-kreis-fordert-neue-wirtschafts-und-finanzpolitik/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Kronberger Kreis fordert neue Wirtschafts- und Finanzpolitik</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2021/11/02/kronberger-kreis-fordert-neue-wirtschafts-und-finanzpolitik/" data-wpel-link="internal">Kronberger Kreis fordert neue Wirtschafts- und Finanzpolitik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Der wissenschaftliche Beirat der Stiftung Marktwirtschaft schlägt der neuen Bundesregierung in seiner aktuellen Studie konkrete Maßnahmen vor, um die Finanzierung der heutigen Renten-, Pflege- und Gesundheitspolitik auf tragbare und generationengerechte Füße zu stellen, globalen Klimaschutz wirksam und effizient zu betreiben sowie mithilfe einer innovationsfreundlichen Digitalisierungsstrategie die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken.</b></p>
<p>„Die neue Bundesregierung muss die Transformation der deutschen Wirtschaft, die im Zuge von Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischem Wandel ansteht, mit den richtigen Rahmenbedingungen begleiten und dabei die knappen Finanzmittel unter Einhaltung der Schuldenbremse möglichst zielgenau und effizient einsetzen“, betont Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld. Der Sprecher des Kronberger Kreises warnt, dass dies kein leichtes Unterfangen sei, da bereits der demografische Wandel für sich genommen höhere Sozialausgaben bedinge, wenn an der heutigen Renten-, Pflege- und Gesundheitspolitik festgehalten werde.</p>
<p>In der Rentenpolitik seien kurzfristig wirksame Maßnahmen zur Eindämmung der Ausgabensteigerungen notwendig, wie bspw. die Wiedereinsetzung des Nachholfaktors in der Rentenformel. „Das derzeitige Aussetzen des Nachholfaktors kommt einer Manipulation der Rentenformel zu Lasten der jüngeren Generationen gleich. Seine Wiedereinsetzung wäre nichts anderes als eine faire Lastenverteilung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise zwischen den Erwerbstätigen und den Rentnerinnen und Rentnern“ stellt Prof. Dr. Berthold Wigger klar. Zur langfristigen Stabilisierung der Gesetzlichen Rentenversicherung solle das gesetzliche Renteneintrittsalter ab dem Jahr 2031 angehoben und an die Entwicklung der ferneren Lebenserwartung gekoppelt werden.</p>
<p>Auf Ebene der Digitalisierung erfordere eine erfolgreiche Strategie nennenswerte Investitionen, aber auch die Umorganisation von Prozessen, was insbesondere im öffentlichen Dienst schwierig sei. Der Bund solle hier durch eine mit Auflagen versehene Fortführung des Digitalpakts helfen. Notwendig sei z.B. eine bundesweite Standardisierung von Software, um möglichst hohe Skaleneffekte zu generieren. „Zudem sollte schnellstmöglich eine Sachverständigenkommission eingesetzt werden, die zügig Vorschläge für ein innovationsfreundlicheres Datenrecht entwickelt. Nur wenn private Datenkooperationen gefördert, Dateninteroperabilität gesteigert und Datennutzung für Zwecke von besonderem öffentlichem Interesse erleichtert werden, können Deutschland und Europa im internationalen Innovationswettbewerb mithalten“, so Prof. Dr. Heike Schweitzer.</p>
<p>Um die bisherige Ineffizienz der deutschen Klimaschutzpolitik zu überwinden, müsse die Bepreisung von CO2 das Leitinstrument sein, die sozialpolitisch durch die Abschaffung der EEG-Umlage und eine Senkung der Stromsteuer zu flankieren sei. Der europäische Emissionshandel sollte auf weitere Sektoren und Staaten ausgeweitet und global verzahnt werden. Eine deutlich stärkere Rolle müssten Innovationen in der deutschen Klimapolitik spielen. Die Entwicklung neuer klimafreundlicher, bezahlbarer Innovationen in Deutschland könne laut Kronberger Kreis einen wirklichen Unterschied machen, wenn diese Innovationen international genutzt werden würden. „Im Grunde ist es ähnlich wie bei der Corona-Pandemie: Das Impfen in Deutschland wird Corona nicht weltweit ausrotten und hat auf das globale Infektionsgeschehen nur marginalen Einfluss. Die Entwicklung eines Impfstoffes, die Innovation also, ist das, was weltweit einen Unterschied macht“, veranschaulicht Prof. Dr. Justus Haucap.</p>
<p>Wichtig sei darum staatliche technologieoffene Förderung von Forschung und Entwicklung sowie die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Unternehmen, z.B. durch Abschreibungserleichterungen und eine Überprüfung der Unternehmensbesteuerung hinsichtlich innovationsschädlicher Elemente. „Die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte sollte in erster Linie über Wirtschaftswachstum erfolgen. Für eine dynamischere Wirtschaftsentwicklung kommt es vor allem auf die private Investitionstätigkeit an, die günstige Investitions- und Wettbewerbsbedingungen voraussetzt“, hebt Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest hervor.</p>
<p>Die Herausforderungen jetzt annehmen!<br />
Demografischer Wandel, Klimaschutz, Digitalisierung<br />
Kronberger Kreis<br />
Schriftenreihe der Stiftung Marktwirtschaft, Band 68<br />
Autoren: Lars P. Feld, Clemens Fuest, Justus Haucap, Heike Schweitzer, Volker Wieland, Berthold U. Wigger<br />
Herausgeber: Stiftung Marktwirtschaft, Berlin 2021; ISBN 3-89015-130-2</div>
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		<title>Update 2021 der Generationenbilanz: Steigende Schulden, versäumte Reformen, apathische Politik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung Marktwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2021 11:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie hat die deutschen Staatsschulden nicht nur kurzfristig in die Höhe getrieben, sondern verschlechtert die fiskalischen Perspektiven auch langfristig. Das zeigen aktuelle Berechnungen der Stiftung Marktwirtschaft und des Forschungszentrums Generationenverträge der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zur deutschen Generationenbilanz. Aktuell beläuft sich die fiskalische Nachhaltigkeitslücke aus expliziten und impliziten Staatsschulden auf 439,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) –<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2021/08/12/update-2021-der-generationenbilanz-steigende-schulden-versaeumte-reformen-apathische-politik/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Update 2021 der Generationenbilanz: Steigende Schulden, versäumte Reformen, apathische Politik</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Corona-Pandemie hat die deutschen Staatsschulden nicht nur kurzfristig in die Höhe getrieben, sondern verschlechtert die fiskalischen Perspektiven auch langfristig. Das zeigen aktuelle Berechnungen der Stiftung Marktwirtschaft und des Forschungszentrums Generationenverträge der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zur deutschen Generationenbilanz. Aktuell beläuft sich die fiskalische Nachhaltigkeitslücke aus expliziten und impliziten Staatsschulden auf 439,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) – das sind 94,2 Prozentpunkte mehr als noch vor einem Jahr. In absoluten Zahlen beträgt der Gesamtschuldenstand aller staatlichen Ebenen inkl. der Sozialversicherungen damit ca. 14,7 Billionen Euro (vgl. Abb. 1). Hinter den impliziten Schulden verbergen sich alle durch das heutige Steuer- und Abgabenniveau nicht gedeckten staatlichen Leistungsversprechen für die Zukunft, nicht zuletzt diejenigen der Sozialversicherungen und Beamtenversorgung. Da die impliziten, d.h. heute noch nicht direkt sichtbaren, Staatsschulden stärker als die expliziten gestiegen sind und nun bei 369,5 Prozent des BIP liegen, weist der Staat nicht einmal ein Sechstel der Nachhaltigkeitslücke offen aus.</p>
<p>Während die durch die Corona-Pandemie verschlechterte Wirtschaftslage bereits im letztjährigen Sommer-Update berücksichtigt wurde, resultiert die aktuelle Verschlechterung der Nachhaltigkeitslücke vor allem aus den zahlreichen Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen, die die Politik seitdem beschlossen hat, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern. „Auch wenn manche Maßnahmen angesichts der Umstände notwendig waren, werden sie die öffentlichen Kassen auf Jahre hinaus belasten. Darüber hinaus wäre an der einen oder anderen Stelle deutlich mehr Augenmaß und fiskalischer Realismus angebracht gewesen“, mahnt Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Vorstandsmitglied der Stiftung Marktwirtschaft. Insgesamt hat sich die Nachhaltigkeitslücke im Vergleich zur Situation vor der Corona-Pandemie fast verdoppelt. Besonders kritisch bewertet Raffelhüschen in diesem Zusammenhang die jüngste Pflegereform, die nicht nur die Nachhaltigkeitslücke der Sozialen Pflegeversicherung erhöht, sondern durch den neu eingeführten Bundeszuschuss zusätzlich die Gebietskörperschaften belastet. „Mit der Pflegereform wurde die aufgrund der voranschreitenden Bevölkerungsalterung seit Jahren diagnostizierte Unwucht in den Staatsfinanzen sehenden Auges noch einmal verstärkt“, betont Raffelhüschen.</p>
<p>Zudem sind die Versorgungsausgaben für pensionierte Beamte seit der Jahrtausendwende deutlich angestiegen – allein im letzten Jahrzehnt um 50 Prozent. Die zeitgleich sinkenden Zinsausgaben haben zwar bisher ein stärkeres Anwachsen der Haushaltsdefizite bei Bund und Ländern verhindert. „Vor allem für die westdeutschen Bundesländer, die im Durchschnitt über 15 Prozent ihrer Steuereinnahmen für Versorgungsausgaben aufwenden müssen, kann die Situation aber schnell problematisch werden, falls das Zinsniveau wieder steigt“, gibt der Finanzwissenschaftler zu bedenken (vgl. Abb. 2). In den kommenden Jahren sei zunächst mit einem weiteren Anstieg der Versorgungsausgaben zu rechnen, bevor es ab den 2030er Jahren zu einer Stabilisierung und einem leichten Rückgang der realen Ausgaben kommen könnte.</p>
<p>Vor dem Hintergrund der anstehenden Bundestagswahl zeigt sich Raffelhüschen enttäuscht über die ökonomischen Zukunftspläne der Parteien. „In ihren Wahlprogrammen liefern die Parteien fast durchgehend keine adäquaten Antworten auf die demografisch bedingten finanziellen Herausforderungen der sozialen Sicherungssysteme. Im Gegenteil: Viele der sozialpolitischen Vorschläge – wie etwa eine dauerhafte Haltelinie für das Rentenniveau – würden zu einer noch stärkeren Belastung junger und zukünftiger Generationen führen und den Beitragssatz zur Rentenversicherung auf über 25 Prozent ansteigen lassen. Anstatt zukunftsorientierte Reformen zum Wohle aller Generationen voranzubringen, wirkt die Politik in ihrer Fokussierung auf die Mehrheit der älteren Wähler geradezu apathisch“, konstatiert Raffelhüschen.</p></div>
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		<title>Auch bei der Pflegeversicherung: Große Koalition pfeift auf U 45</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2021/06/02/auch-bei-der-pflegeversicherung-grosse-koalition-pfeift-auf-u-45/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Stiftung Marktwirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2021 08:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Kurz vor der Bundestagswahl pflegt die Bundesregierung die Wählermehrheit der über 55-Jährigen. Der heute im Bundeskabinett anstehende Systemwechsel in der Sozialen Pflegeversicherung durch die Begrenzung der pflegebedingten Eigenanteile wird hinter einer populären, höheren Bezahlung von Pflegekräften versteckt. Er hilft vor allem bessergestellten Pflegebedürftigen und ihren Erben dabei, Guthaben und Hausbesitz zu schonen – zu Lasten der Steuerzahler und Versichertengemeinschaft: Vollkaskomentalität statt sozialstaatlichem Bedürftigkeitsprinzip und Eigenverantwortung. „Ab mit den Eltern ins Heim und ran an die ungeschmälerte Erbschaft“: So könnte sich der Fehlanreiz für viele in einer mittleren Generation darstellen, die zudem schon in dieser Wahlperiode bis zu einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro von der Inanspruchnahme für die Eltern befreit wurde – eine beispiellose gesellschaftliche Entsolidarisierung. Der Schnellschuss der GroKo ist ein unheilvoller Spahnsinn wider besseren Wissens und demographischer Fakten: Geradezu grob fahrlässig schiebt die Politik die längerfristigen Finanzierungsherausforderungen der Pflegeversicherung mit leichter Hand beiseite. Was bleibt, ist der Eindruck, dass Älteren kurz vor der Wahl einmal mehr ein sozialpolitisches „Wohlfühlpaket“ präsentiert werden soll, das größtenteils zu Lasten der jungen und zukünftigen Generationen gehen wird. Nach zwei Rentenpaketen 2014 und 2018 zugunsten von Ü 55, nach Abwälzung fast aller Corona-Lasten und auch der europäischen „Wiederaufbau“-Gaben auf zukünftige Beitrags- und Steuerzahler sowie angesichts der Vernachlässigung von Digitalisierung und Infrastruktur muss wohl festgestellt werden: Der Großteil der Großen Koalition pfeift auf U 45!</p>
<p> </p>
<p>In den letzten Wochen ihrer Amtszeit plant die schwarz-rote Bundesregierung einen weitreichenden Umbau der Sozialen Pflegeversicherung. Die Bundesregierung erweckt den Eindruck, es gehe in erster Linie um eine höhere Entlohnung der Pflegekräfte, um dem Arbeitskräftemangel in der Pflege entgegenzuwirken. Diese soll flächendeckend durch Tarifverträge geregelt werden, indem stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen, die ihre Mitarbeiter untertariflich bezahlen, in Zukunft keine Versorgungsverträge mehr mit den Pflegekassen abschließen können. Zudem ist eine Begrenzung der pflegebedingten Eigenanteile in der stationären Versorgung vorgesehen (die es heute schon gibt – wer nicht über Reserven verfügt, erhält Unterstützung vom Staat). Der von den Pflegebedürftigen selbst zu tragende Anteil an den Pflegekosten soll durch entsprechende Zuschüsse der Pflegekassen nach einem Jahr um 25 Prozent, nach zwei Jahren um 50 Prozent und nach drei Jahren um 75 Prozent verringert werden (vgl. Abbildung).</p>
<p> </p></div>
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<li>
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                    </li>
</ul></div>
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