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	<title>Firma Neuer Berliner Kunstverein, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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	<title>Firma Neuer Berliner Kunstverein, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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		<title>Anca Benera &#038; Arnold Estefán. Rehearsals for Peace</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Neuer Berliner Kunstverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 May 2023 12:56:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>. Eröffnung: Freitag, 9. Juni 2023, 19 Uhr 10. Juni – 6. August 2023 Dienstag–Sonntag 12–18 Uhr / Donnerstag 12–20 Uhr Kuratorinnen: Krisztina Hunya, Diana Marincu Anca Benera und Arnold Estefán verfolgen eine forschungsorientierte und interdisziplinäre Praxis, die sich historischen, sozialen oder geopolitischen Erzählungen sowie den dahinterstehenden Strukturen widmet. In ihren aktuellen Projekten befassen sie<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/24/anca-benera-arnold-estefan-rehearsals-for-peace/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Anca Benera &#38; Arnold Estefán. Rehearsals for Peace</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/24/anca-benera-arnold-estefan-rehearsals-for-peace/" data-wpel-link="internal">Anca Benera &amp; Arnold Estefán. Rehearsals for Peace</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">.<br />
Eröffnung: Freitag, 9. Juni 2023, 19 Uhr<br />
10. Juni – 6. August 2023<br />
Dienstag–Sonntag 12–18 Uhr / Donnerstag 12–20 Uhr</p>
<p>Kuratorinnen: Krisztina Hunya, Diana Marincu</p>
<p>Anca Benera und Arnold Estefán verfolgen eine forschungsorientierte und interdisziplinäre Praxis, die sich historischen, sozialen oder geopolitischen Erzählungen sowie den dahinterstehenden Strukturen widmet. In ihren aktuellen Projekten befassen sie sich mit ökologischen Themen, wie Extraktivismus, der Übernutzung natürlicher Ressourcen, und konzentrieren sich auf die Überschneidungen von Umweltbelangen und dem Militärwesen. Im Mittelpunkt von Rehearsals for Peace – ihrer ersten Einzelausstellung in Deutschland – steht die kritische Auseinandersetzung mit den Absurditäten von Kriegsführung. Thematisiert wird dabei insbesondere die paradoxe Dynamik zwischen militärischer Bereitschaft, simulierten Operationen und dem ersehnten Frieden.</p>
<p>Die peripheren Ostgebiete der Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) in Europa, wie etwa das Staatsgebiet Rumäniens, nehmen eine geostrategisch zentrale Rolle bei der Einrichtung von Truppenübungsplätzen und Militärstützpunkten ein. Weite Flächen Osteuropas wurden spätestens seit der Krim-Annexion durch Russland 2014 (re-)militarisiert. Da diese Übungsplätze meist in Naturschutzgebieten eingerichtet werden – an Orten, die üblicherweise Abgeschiedenheit und Erholung verkörpern –, entstanden beispielsweise in den ländlichen Gebieten Siebenbürgens militärische Einrichtungen, die eine Bedrohung für lokale Ökosysteme und den symbiotischen Lebensstil von Hirt*innen und weidenden Tieren darstellen. Ausgehend von diesen Orten erforschen Benera und Estefán verschiedene Rituale zur Abwehr von konkreten wie fiktiven Feinden und hinterfragen die Diskrepanz zwischen der Ruhe der Naturlandschaft und der gewaltvollen Präsenz des Krieges: Wie überkreuzen sich ökologische und militärische Belange? Welche Rituale werden durchgeführt, um unmittelbare oder langfristige Bedrohungen abzuwehren? Und ist die Vision des Friedens lediglich eine radikale Utopie?</p>
<p>Das Video Rehearsals for Peace (2023) – koproduziert vom n.b.k. Video-Forum – greift auf verschiedene volkstümliche Traditionen zur Abwehr von bösen Geistern zurück. Das Werk ist inspiriert vom sieben-bürgischen Brauch des Urzelnlaufens, der auf einer lokalen Legende über eine tapfere Frau, Ursula, beruht, die die Osmanen verscheuchte, indem sie ein furchterregendes Kostüm trug und mit einer Hirtenpeitsche Lärm erzeugte. Diese scheinbar absurden Gesten symbolisieren die Kraft des gewaltlosen Widerstands und werden bis heute jedes Jahr Anfang Januar in siebenbürgischen Dörfern kollektiv praktiziert. Rehearsals for Peace wird erstmalig gezeigt, als Teil einer raumfüllenden Installation und zusammen mit Perpetual Harvest (2023), einer Serie geflochtener Strohskulpturen, die an ein altes Ernteritual erinnern, das den saisonalen Rhythmus des Weizenanbaus symbolisiert.</p>
<p>Rehearsals for Peace ist Teil des fortlaufenden Projekts Debrisphere. Landschaft als Erweiterung der militärischen Vorstellungskraft (seit 2019). Mit dem Begriff Debrisphere beschreiben die Künstler*innen die noch nicht benannte Schicht der Erdkruste, die von Territorien gebildet wird, die durch Konflikte und Kriege geformt werden. Mit ihren jüngsten Werken untersuchen Benera und Estefán u. a. jene neuen Formen von Landschaften, die als Ergebnis menschlichen Eingriffs entstehen – getarnte Schichten der Natur, die umgestaltet und manipuliert wurden, um militärischen Strategien zu dienen.</p>
<p>Biografisches<br />
Anca Benera (*1977 in Constanța / Rumänien) und Arnold Estefán (*1978 in Târgu Secuiesc / Rumänien) arbeiten seit 2012 zusammen und leben und arbeiten in Bukarest und Wien. 2022 wurden sie mit dem Birgit-Jürgenssen-Preis des Österreichischen Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport ausgezeichnet; 2023 sind sie SAVA Creative Fellows am Postsocialist Art Centre des University College London. Präsentationen ihres Werks waren zuletzt u. a. zu sehen Museum Tinguely, Basel (2023–2022); Whitechapel Gallery, London (2023–2022); Biennale Matter of Art, Prag (2022); Trafó Galéria, Budapest (Solo, 2021); Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich (2020); Mucem, Marseilles (2019); Frac des Pays de la Loire, Nantes (2018); Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (2017).</p>
<p>Diskursprogramm<br />
Donnerstag, 29. Juni, 2023<br />
What to Eat in Times of Perpetual Crisis?<br />
Workshop mit Anca Benera, Arnold Estefán und L. Sasha Gora (Kulturhistorikerin, Leiterin der internationalen Nachwuchsforschungsgruppe „Off the Menu: Appetites, Culture, and Environment“ an der Universität Augsburg).<br />
Anmeldung unter <a href="http://www.nbk.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.nbk.org</a><br />
In englischer Sprache</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Neuer Berliner Kunstverein e.V.<br />
Chausseestr. 128-129<br />
10115 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 2807020<br />
Telefax: +49 (30) 2807019<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Michaela Richter<br />
Kommunikation und Presse<br />
Telefon: +49 (30) 2807020<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#110;&#098;&#107;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/neuer-berliner-kunstverein-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Neuer Berliner Kunstverein e.V.</a>
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</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/24/anca-benera-arnold-estefan-rehearsals-for-peace/" data-wpel-link="internal">Anca Benera &amp; Arnold Estefán. Rehearsals for Peace</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Trevor Paglen. Hide the Real, Show the False</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/24/trevor-paglen-hide-the-real-show-the-false/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Neuer Berliner Kunstverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 May 2023 12:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>. Eröffnung: Freitag, 9. Juni 2023, 19 Uhr 10. Juni – 6. August 2023 Dienstag–Sonntag 12–18 Uhr / Donnerstag 12–20 Uhr Kuratorinnen: Lidiya Anastasova, Anna Lena Seiser Trevor Paglen widmet sich in seinem interdisziplinären und medienübergreifenden Werk, das Fotografie, Video, Skulptur und Installation umfasst, der Sichtbarmachung verborgener Machtsysteme und Technologien, die die heutige Gesellschaft prägen.<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/24/trevor-paglen-hide-the-real-show-the-false/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Trevor Paglen. Hide the Real, Show the False</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/24/trevor-paglen-hide-the-real-show-the-false/" data-wpel-link="internal">Trevor Paglen. Hide the Real, Show the False</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">.<br />
Eröffnung: Freitag, 9. Juni 2023, 19 Uhr<br />
10. Juni – 6. August 2023<br />
Dienstag–Sonntag 12–18 Uhr / Donnerstag 12–20 Uhr</p>
<p>Kuratorinnen: Lidiya Anastasova, Anna Lena Seiser</p>
<p>Trevor Paglen widmet sich in seinem interdisziplinären und medienübergreifenden Werk, das Fotografie, Video, Skulptur und Installation umfasst, der Sichtbarmachung verborgener Machtsysteme und Technologien, die die heutige Gesellschaft prägen. Er ist bekannt für seine investigative Recherchepraxis zu staatlicher Überwachung, militärischen Geheimoperationen sowie Datensicherheit. Seine Arbeiten zeichnen sich durch kritische Fragestellungen rund um den Status des Bildes in Zeiten rasant fortschreitender technologischer Entwicklungen aus.</p>
<p>Im n.b.k. präsentiert Paglen erstmalig in einer Institution in Europa neue Werkserien, die manipulative Techniken zur Lenkung der Wahrnehmung, Täuschungsstrategien und psychologische Operationen (PSYOP) im U.S.-militärischen Kontext untersuchen. Zentrales Element bildet eine Videoinstallation zu Richard Doty, einem ehemaligen Offizier der Spionageabwehr der U.S. Air Force. Er berichtet von Techniken zur Produktion und Verbreitung von Desinformationen in Zusammenhang mit unidentifizierten Flugobjekten (UFOs), die u. a. von geheimen militärischen Luft- und Raumfahrtoperationen ablenken sollten. Dotys Ausführungen werden in der Ausstellung um Objekte und Recherchematerialien ergänzt, darunter Dokumente und Memorabilia zu U.S.-militärischen Operationen. Der Themenkomplex zu Begriffen wie „Wahrheit“ und „Faktizität“ wird durch weitere neue Werke in der Ausstellung erweitert.</p>
<p>In einer neuen fotografischen Werkserie setzt Paglen seine langjährige Arbeit zu militärischen Operationen im Luftraum fort. Durch die Verwendung spezieller Infrarot-Teleskope erfasste und fotografierte der Künstler mehrere hundert von der U.S. Space Force überwachte unidentifizierte Objekte („unids“) im nächtlichen Himmel. Auf den großformatigen Fotografien werden diese als Lichtspuren, umgeben von Wolken interstellarer Materie aus Gas und Staub, erkennbar.</p>
<p>Eine neue skulpturale Arbeit Paglens ist in Anlehnung an U.S. militärische „Palladium“-Objekte entstanden, die speziell für Täuschungszwecke und zur Überwachung internationaler Lufträume entwickelt wurden. Die verspiegelten Objekte sollen zur Ablenkung und Verwirrung von Radaren und Sensoren dienen und zugleich Informationen in Form elektronischer Signale fremder Militär-Hardware erfassen.</p>
<p>Biografisches<br />
Das Werk von Trevor Paglen (*1974 in Maryland / USA, lebt und arbeitet in New York und Berlin) wurde international in zahlreichen Ausstellungen präsentiert. Umfassende Einzelausstellungen zuletzt u. a. im San José Museum of Art, USA (2021); Fondazione Prada, Mailand (mit Kate Crawford, 2019); Barbican Centre, London (2019); Smithsonian American Art Museum (2019); Van Abbemuseum, Eindhoven (2013). Teilnahme an Gruppenausstellungen u. a. im Centre Pompidou, Paris (2022); DePaul Art Museum, Chicago (2022), San Francisco Museum of Modern Art (2018; 2010; 2008); Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid (2014); Metropolitan Museum of Art, New York (2012); Tate Modern, London (2010). Paglen wurde u. a. mit dem MacArthur Fellowship (2017), dem Deutsche Börse Photography Foundation Prize (2016) und dem Electronic Frontier Foundation Pioneer Award (2014) ausgezeichnet.</p>
<p>Diskursprogramm<br />
Dienstag, 25. Juli 2023, 19 Uhr<br />
Podiumsdiskussion<br />
Mit Trevor Paglen, Hari Kunzru (Journalist und Autor, New York), Mark Pilkington (Autor,<br />
Gründer und Verleger von Strange Attractor Press, London) u. a.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Neuer Berliner Kunstverein e.V.<br />
Chausseestr. 128-129<br />
10115 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 2807020<br />
Telefax: +49 (30) 2807019<br />
<a href="http://www.nbk.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.nbk.org</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Michaela Richter<br />
Kommunikation und Presse<br />
Telefon: +49 (30) 2807020<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#110;&#098;&#107;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/neuer-berliner-kunstverein-ev/Trevor-Paglen-Hide-the-Real-Show-the-False/boxid/947498" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Neuer Berliner Kunstverein e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/neuer-berliner-kunstverein-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Neuer Berliner Kunstverein e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/947498.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/24/trevor-paglen-hide-the-real-show-the-false/" data-wpel-link="internal">Trevor Paglen. Hide the Real, Show the False</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sammeln als Kulturförderung. n.b.k. erhält mehrjährige Förderung durch die Kriket-Stiftung Berlin</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/20/sammeln-als-kulturfoerderung-n-b-k-erhaelt-mehrjaehrige-foerderung-durch-die-kriket-stiftung-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Neuer Berliner Kunstverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 15:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Reinhard Körner (Kunstsammler und Gründer der Kriket-Stiftung, Berlin), Dr. Katharina Garbers-von Boehm, LL.M. (Rechtsanwältin und Kunstsammlerin) und Bruno Brunnet (Contemporary Fine Arts, Berlin), moderiert von Dr. Britta Schmitz (Kunsthistorikerin, ehem. Chefkuratorin Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin) Im Rahmen eines Gesprächs im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) erörtern die Sammler*innen Katharina Garbers-von Boehm und<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/20/sammeln-als-kulturfoerderung-n-b-k-erhaelt-mehrjaehrige-foerderung-durch-die-kriket-stiftung-berlin/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Sammeln als Kulturförderung. n.b.k. erhält mehrjährige Förderung durch die Kriket-Stiftung Berlin</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/20/sammeln-als-kulturfoerderung-n-b-k-erhaelt-mehrjaehrige-foerderung-durch-die-kriket-stiftung-berlin/" data-wpel-link="internal">Sammeln als Kulturförderung. n.b.k. erhält mehrjährige Förderung durch die Kriket-Stiftung Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Mit Reinhard Körner (Kunstsammler und Gründer der Kriket-Stiftung, Berlin), Dr. Katharina Garbers-von Boehm, LL.M. (Rechtsanwältin und Kunstsammlerin) und Bruno Brunnet (Contemporary Fine Arts, Berlin), moderiert von Dr. Britta Schmitz (Kunsthistorikerin, ehem. Chefkuratorin Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin)</i></p>
<p>Im Rahmen eines Gesprächs im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) erörtern die Sammler*innen Katharina Garbers-von Boehm und Reinhard Körner, der Galerist Bruno Brunnet und die Kunsthistorikern Britta Schmitz die Bedeutung privater Kunstsammlungen für die Kunstförderung sowie die einschneidenden Veränderungen des Kunstmarkts in den letzten Jahrzehnten.</p>
<p>Bereits 1968 legte Reinhard Körner den Grundstein für seine Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst. Was zu Studienzeiten als Impulskauf begann, wuchs bis heute zu einem umfangreichen Konvolut an Werken zahlreicher namhafter Künstler*innen. Neben Arbeiten von Peter Doig, Jonathan Meese, Anselm Reyle, Daniel Richter und Dana Schutz umfasst Körners Sammlung weitere Werke und Editionen von John Baldessari, Louise Bourgeois, Marlene Dumas, Fischli &amp; Weiss, Günther Förg, Jenny Holzer, Rebecca Horn, Mike Kelley, Martin Kippenberger, Gerhard Richter, Gregor Schneider und Cindy Sherman.</p>
<p>2022 veräußerte Reinhard Körner einen Teil seiner Sammlung, die Erlöse flossen in die eigens von Körner gegründete Kriket-Stiftung (benannt nach dem gleichnamigen Gemälde von Peter Doig), mit dem Ziel, insbesondere Kindern und Jugendlichen aus sozial schwächeren Familien durch zeitgenössische Kunst eine neue Perspektive zu eröffnen. Der Neue Berliner Kunstverein, der 1969 fast gleichzeitig mit Körners Sammlung ins Leben gerufen wurde, erhält zu diesem Zweck ab 2023 eine mehrjährige Förderung in den Bereichen Kunstvermittlung und Programme – eine in Berlin beispiellose Konstellation zwischen einer Galerie, einer Privatsammlung und einer öffentlichen Institution. Die finanzielle Unterstützung ermöglicht die Einrichtung einer neuen Stelle in der Kunstvermittlung sowie die Förderung von internationalen Ausstellungsprojekten und Kooperationen des n.b.k. ebenso wie von dessen Sammlungen.</p>
<p>Anlässlich der Podiumsdiskussion wird der Katalog der Sammlung Reinhard Körner vorgestellt: <i>Zeitmaschine Balthus. Eine Berliner Sammlung</i>, mit Texten von Nicole Hackert, Katharina Hajek, Jörg Heiser, Tom McGrath, Roberto Ohrt, Beatrix Ruf, Markus Woeller und Dana Žaja, einem Berlin Roundtable mit Jacqueline Burckhardt, Bice Curiger, Diedrich Diederichsen, Jörg Heiser, Olaf Nicolai, Susanne Pfeffer, Mark Welzel und Steffen Zillig, sowie einem Interview von Marius Babias mit Bruno Brunnet und Reinhard Körner, 144 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen, Köln: Snoeck Verlagsgesellschaft, 2022</p>
<p><a href="https://t841d799d.emailsys1a.net/c/120/6658760/6153/0/35816425/6311/495587/4d40f1044d.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Weitere Informationen hier</a></div>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/neuer-berliner-kunstverein-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Neuer Berliner Kunstverein e.V.</a>
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		<title>Neuzugänge in der Sammlung: Screening der Neuerwerbungen des n.b.k. Video-Forums 2022</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/03/23/neuzugaenge-in-der-sammlung-screening-der-neuerwerbungen-des-n-b-k-video-forums-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Neuer Berliner Kunstverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2023 16:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>  Screening im n.b.k. Video-Forum Täglich 14–20 Uhr Mit Werken von Yalda Afsah / Ginan Seidl, Mona Hatoum, Trevor Paglen, Kristina Paustian, Adnan Softić und Nina Softić, Pilvi Takala, Sean Vegezzi Vom 28. bis 30. März 2023 präsentiert der n.b.k. im Video-Forum eine Auswahl der 2022 für die Sammlung angekauften Arbeiten. Das 1971 gegründete Video-Forum<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/03/23/neuzugaenge-in-der-sammlung-screening-der-neuerwerbungen-des-n-b-k-video-forums-2022/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Neuzugänge in der Sammlung: Screening der Neuerwerbungen des n.b.k. Video-Forums 2022</span>[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"> </p>
<p><b>Screening im n.b.k. Video-Forum</b><br />
Täglich 14–20 Uhr</p>
<p>Mit Werken von Yalda Afsah / Ginan Seidl, Mona Hatoum, Trevor Paglen, Kristina Paustian, Adnan Softić und Nina Softić, Pilvi Takala, Sean Vegezzi</p>
<p>Vom 28. bis 30. März 2023 präsentiert der n.b.k. im Video-Forum eine Auswahl der 2022 für die Sammlung angekauften Arbeiten. Das 1971 gegründete Video-Forum des Neuen Berliner Kunstvereins ist mit über 1.700 Werken die älteste sowie eine der größten internationalen Videokunstsammlungen in Deutschland. Auch im Jahr 2022 konnten die umfassenden Bestände erweitert und elf Videoarbeiten im Rahmen der Förderkommission für Bildende Kunst des Berliner Senats und aus Mitteln der LOTTO-Stiftung Berlin erworben werden.</p>
<p>Die Arbeiten werden während der Öffnungszeiten im Video-Forum im Loop gezeigt und können auf Anfrage auch einzeln gesichtet werden.</p>
<p>Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.</p>
<p><b>Programm</b><br />
<b>Yalda Afsah / Ginan Seidl</b><br />
<i>BOY</i>, 2015, HD-Video, 29:59 min</p>
<p><b>Mona Hatoum</b><br />
<i>Measures of Distance</i>, 1988, PAL, 15:33 min<br />
<i>Roadworks</i>, 1985, NTSC, 6:47 min<br />
<i>Changing Parts</i>, 1984, PAL, 24:20<br />
<i>So much I want to say</i>, 1983, PAL, 4:43 min<br />
<i>Don’t smile, you&#8217;re on camera!</i>, 1980, PAL, 11:27 min</p>
<p><b>Trevor Paglen</b><br />
<i>Image Operations. Op. 10</i>, 2018, UHD-Video, 23 min</p>
<p><b>Kristina Paustian</b><br />
<i>Timekeeper</i>, 2022, HD-Video, 74 min</p>
<p><b>Adnan Softić und Nina Softić</b><br />
<i>Schiffe mit Waren und Stoffen stoßen mit ihren Wellen die Bibby Challenge an</i>, 2019, HD-Video, 12:25 min</p>
<p><b>Pilvi Takala</b><br />
<i>Workers’ Forum</i>, 2015, HD-Video, 6:25 min</p>
<p><b>Sean Vegezzi</b><br />
<i>DMYCC</i>, 2017, HD-Video, 76 min</p>
<p><a href="https://t841d799d.emailsys1a.net/c/120/6563767/6153/0/35816425/6345/484053/4ea6a6a0de.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Weitere Informationen hier</a></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Neuer Berliner Kunstverein e.V.<br />
Chausseestr. 128-129<br />
10115 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 2807020<br />
Telefax: +49 (30) 2807019<br />
<a href="http://www.nbk.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.nbk.org</a></div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/neuer-berliner-kunstverein-ev/Neuzugaenge-in-der-Sammlung-Screening-der-Neuerwerbungen-des-n-b-k-Video-Forums-2022/boxid/940024" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Neuer Berliner Kunstverein e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/neuer-berliner-kunstverein-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Neuer Berliner Kunstverein e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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		<title>Sung Tieu. No Jobs, No Country</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/14/sung-tieu-no-jobs-no-country/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Neuer Berliner Kunstverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 16:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[ars]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[award]]></category>
		<category><![CDATA[basel]]></category>
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		<category><![CDATA[vertragsarbeiterinnen]]></category>
		<category><![CDATA[viva]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>. Eröffnung: Freitag, 10. März 2023, 19 Uhr 11. März – 7. Mai 2023* Dienstag–Sonntag 12–18 Uhr / Donnerstag 12–20 Uhr *An Karfreitag, den 7. April 2023, bleibt die Ausstellung geschlossen. Pressevorbesichtigung: Freitag, 10. März 2023, 17 Uhr, in Anwesenheit der Kuratorin. Kuratorin: Anna Lena Seiser In Video- und Soundarbeiten, Installationen und Objekten setzt sich<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/14/sung-tieu-no-jobs-no-country/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Sung Tieu. No Jobs, No Country</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/14/sung-tieu-no-jobs-no-country/" data-wpel-link="internal">Sung Tieu. No Jobs, No Country</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">.<br />
Eröffnung: Freitag, 10. März 2023, 19 Uhr<br />
11. März – 7. Mai 2023*<br />
Dienstag–Sonntag 12–18 Uhr / Donnerstag 12–20 Uhr<br />
*An Karfreitag, den 7. April 2023, bleibt die Ausstellung geschlossen.</p>
<p>Pressevorbesichtigung: Freitag, 10. März 2023, 17 Uhr, in Anwesenheit der Kuratorin.</p>
<p>Kuratorin: Anna Lena Seiser</p>
<p>In Video- und Soundarbeiten, Installationen und Objekten setzt sich die deutsch-vietnamesische Künstlerin Sung Tieu (*1987 in Hai Duong / Vietnam, lebt in Berlin) mit den Zusammenhängen von Architektur und Ideologie, Bürokratie und Machtstrukturen sowie den Auswirkungen des Kalten Krieges auseinander. Im Zentrum von Tieus Ausstellung im n.b.k. steht das „Objekt Gehrenseestraße“, einer der größten Wohnheimkomplexe der DDR, der Anfang der 1980er Jahre im Berliner Bezirk Lichtenberg errichtet wurde. Die aus neun baugleichen Gebäudeblocks bestehende Plattenbausiedlung diente von 1982 an vornehmlich als Unterkunft für DDR-Vertragsarbeiter*innen, insbesondere aus Vietnam, die hier unter strengen Reglementierungen auf rund 5 m2 Wohnfläche pro Person und unter ständiger Aufsicht wohnten.</p>
<p>Nach der Wende wurden in den Wohnheimen Asylbewerber*innen und später Bürgerkriegsflüchtlinge unter anderem aus dem ehemaligen Jugoslawien oder dem Mittleren Osten untergebracht. Seit 2003 stehen die Gebäude leer. Nach aktuellen Planungen soll 2023 deren Abriss vorgenommen und unter dem Namen Quartier Gehrenseestraße ein neues Wohn- und Geschäftsviertel auf der Fläche errichtet werden.</p>
<p>Tieu selbst lebte von 1994 bis 1997 in einem der Gebäude in der Gehrenseestraße. In ihren Arbeiten thematisiert sie wiederholt die besondere Rolle der DDR-Vertragsarbeiter*innen und die ihnen auferlegten bürokratischen Zwänge, sowohl vor als auch nach der Wende.</p>
<p>Durch eine strenge formale Zuspitzung, die auf Gesten und Diskurse von Minimalismus und Abstraktion Bezug nimmt, diese aber zugleich subtil unterwandert, arbeitet Sung Tieu die in Architekturen zementierten oder in administrativen Dokumenten eingeprägten Ideologien heraus. Die Künstlerin verweist in ihrer Arbeit konkret auf die Organisation von Fläche und Volumen, welcher, auch jenseits der Kunst, eine gesellschaftliche Rolle als Instrument der Gouvernementalität zukommt, deren Wirksamkeit sich insbesondere in Hafträumen und staatlichen Architekturen manifestiert. Im n.b.k. Showroom wird diese Verbindungslinie durch eine Stahlskulptur, die auf dem Grundriss des Gebäudes in der Gehrenseestraße basiert, sowie durch einen Eingriff im Raum verdeutlicht, bei dem mittels Perforierungen in der Wand die Umrisse eines dahinterliegenden Fensters angedeutet und so der Eindruck eines Wohnraums evoziert werden. Vier DIN A4 große, in die Wand eingelassene Gipsarbeiten mit geometrischen Zeichnungen markieren darüber hinaus den zweidimensionalen Raum, der in den Formularen für eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland durch die Antragstellenden auszufüllen ist.</p>
<p>Biografisches<br />
Sung Tieu lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Arbeiten wurden mit Einzelausstellungen im In- und Ausland gezeigt, u. a.: Amant, New York / USA (2023); MIT List Visual Arts Center, Cambridge / USA (2023); MUDAM, Luxemburg (2022); Kunstmuseum Bonn (2021); Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig (2021); Nottingham Contemporary (2020); Haus der Kunst, München (2020); Nha San Collective, Hanoi (2017). Tieus Werke waren Teil der Biennalen von São Paulo und Kiew (beide 2021). Gruppenausstellungen u. a.: Kunstmuseum Winterthur (2022); Stedelijk Museum, Amsterdam (2022); Museion, Bozen (2021); Kunsthalle Basel (2021); Hamburger Bahnhof, Berlin (2020). Im Jahr 2021 erhielt Tieu den Frieze Artist Award, den ars viva-Preis sowie den Publikumspreis des Preises der Nationalgalerie in Berlin.</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Neuer Berliner Kunstverein e.V.<br />
Chausseestr. 128-129<br />
10115 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 2807020<br />
Telefax: +49 (30) 2807019<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Michaela Richter<br />
Kommunikation und Presse<br />
Telefon: +49 (30) 2807020<br />
E-Mail: &#112;&#114;&#101;&#115;&#115;&#101;&#064;&#110;&#098;&#107;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/neuer-berliner-kunstverein-ev/Sung-Tieu-No-Jobs-No-Country/boxid/935148" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung dem Neuer Berliner Kunstverein e.V.</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/neuer-berliner-kunstverein-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Neuer Berliner Kunstverein e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/935148.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/14/sung-tieu-no-jobs-no-country/" data-wpel-link="internal">Sung Tieu. No Jobs, No Country</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Realities Left Vacant</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/14/realities-left-vacant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Neuer Berliner Kunstverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 16:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[abt]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[caligula]]></category>
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		<category><![CDATA[versammlungsgesetzes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>. Eröffnung: Freitag, 10. März 2023, 19 Uhr 11. März – 7. Mai 2023* Dienstag–Sonntag 12–18 Uhr / Donnerstag 12–20 Uhr *An Karfreitag, den 7. April 2023, bleibt die Ausstellung geschlossen. Pressevorbesichtigung: Freitag, 10. März 2023, 17 Uhr, in Anwesenheit der Kurator*innen. Für Interviewmöglichkeiten mit den Künstler*innen kontaktieren Sie bitte Michaela Richter unter Telefon: (030)<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/14/realities-left-vacant/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Realities Left Vacant</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/14/realities-left-vacant/" data-wpel-link="internal">Realities Left Vacant</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">.<br />
<b>Eröffnung: Freitag, 10. März 2023, 19 Uhr</b><br />
11. März – 7. Mai 2023*<br />
Dienstag–Sonntag 12–18 Uhr / Donnerstag 12–20 Uhr<br />
<i>*An Karfreitag, den 7. April 2023, bleibt die Ausstellung geschlossen.</i></p>
<p><b>Pressevorbesichtigung:</b> Freitag, 10. März 2023, 17 Uhr, in Anwesenheit der Kurator*innen.<br />
Für Interviewmöglichkeiten mit den Künstler*innen kontaktieren Sie bitte Michaela Richter unter<br />
Telefon: (030) 280 70 20 oder per E-Mail: presse@nbk.org.</p>
<p>Kurator*innen: Layla Burger-Lichtenstein, Arkadij Koscheew</p>
<p><i>Realities Left</i> Vacant präsentiert Arbeiten von elf internationalen Künstler*innen, die 2022 mit dem<br />
Arbeitsstipendium Bildende Kunst des Berliner Senats ausgezeichnet wurden. Die Ausstellung gibt Einblick in die Vielfalt der individuellen Praktiken und fokussiert zugleich übergeordnete gesellschaftliche Fragestellungen sowie zeitgenössische Bildpolitiken, die die künstlerischen Arbeitsweisen prägen.</p>
<p><i>Realities Left</i> Vacant bringt Werke zusammen, die sich mit den Infrastrukturen des Sehens und Erlebens auseinandersetzen. Sie richten einen kritischen Blick auf Sehgewohnheiten, die die individuelle Wahrnehmung prägen, sowie auf materielle und immaterielle Strukturen, innerhalb derer sich Koexistenz und Konflikte abspielen. Die in Realities Left Vacant ausgestellten Künstler*innen arbeiten diese Bedingungen als immer schon politisch geprägt heraus.</p>
<p>Kennzeichnend für die gezeigten Arbeiten ist nicht nur eine Beschäftigung mit Fragen von Herkunft, Zugehörigkeit und dem Verhältnis von kollektiver und individueller Erinnerung, sondern auch eine Auseinandersetzung mit dem Einfluss von geopolitischen Konflikten und der globalen Klimakrise auf den Zugang zu Infrastrukturen. Im Rückgriff auf dokumentarische und investigative Praktiken, archivbasierte Recherchen, biografische Erzählungen und mediale Bildpolitiken fordern sie zur Beschäftigung mit Machtstrukturen, kolonialem Erbe und Wertschöpfungsmechanismen auf.</p>
<p>Göksu Kunak setzt sich in der multimedialen Installation Petrol (2022) mit der Petropolitik in der Türkei und Südwestasien in den 1980er und 1990er Jahren auseinander. Die Effekte dieser Politik auf Wirtschaft und Popkultur untersucht Kunak ausgehend vom Lied Petrol von Ajda Pekkan, einer Liebeshymne auf Erdöl, die 1980 beim Eurovision Song Contest vorgetragen wurde. Tekla Aslanishvili erzählt in ihrem dokumentarischen Experimentalfilm A State in a State (2022) von Infrastrukturen der Eisenbahn, die nach dem Zerfall der Sowjetunion dem Systemwettbewerb anheimgegeben wurden und zeichnet ein ambivalentes Bild der sogenannten „Neuen Seidenstraße“. So bieten diese Transportbindeglieder auch Möglichkeiten der Unterbrechung und Sabotage – sei es, um Machtinteressen durchzusetzen oder um ebendiese zu unterwandern. Der von Alina Schmuch gemeinsam mit Maria Ebbinghaus produzierte<br />
Videoessay Amphibische Pfade (2022) beleuchtet die Anpassung von Infrastrukturen an die Auswirkungen des Klimawandels und die zunehmende Bedrohung durch einen steigenden Meeresspiegel. Die Frage nach Angriff, Rückzug oder Anpassung an veränderte Lebensbedingungen rückt dabei in den Fokus. Von zurückweichendem Wasser und dem, was es freigibt, erzählt das Hörstück Speculum Dianae (2022) von Marianna Christofides. Die Uferlinie des heiligen Sees der römischen Göttin Diana, des Lago Nemi in Italien, wird zur Grundlage einer musikalischen Komposition, während der sinkende Wasserspiegel die schwimmenden Paläste des römischen Kaisers Caligula freilegt.</p>
<p>Ökologische Auflösungserscheinungen werden in Arbeiten wie Place (2023) aus der Serie Semantic Fields von Silvina Der Meguerditchian von buchstäblichen Prozessen des Verknüpfens und Aufknüpfens von Verbindungen – in diesem Fall von Wollfäden – komplementiert. Indem die Künstlerin Wortbilder in einzelne Fäden auflöst, die sich in den Ausstellungsraum ergießen, schafft sie Denkanstöße zur Verbindung von Begriff und Welt, von Konzept und Material. Sofia Duchovny spielt mit Auflösungsprozessen anderer Art, indem sie in ihrer Malerei zunächst von Motiven der Zerbrechlichkeit und der Scham ausgeht und diese dann in einer Geste der Negation Schicht für Schicht abschleift. So lenkt sie den Blick auf die gemalte Oberfläche und legt damit auch ihre Konstruktionsprinzipien frei. Die Collagen von Isaiah Lopaz bestehen aus Porträts, digitalen Bildern, Stockfotos und Fotos aus Büchern und Zeitschriften und voll-<br />
ziehen anhand von afrikanischen, Geechee- und Anishinaabe-Kosmologien nach, wie Geschichten, die oft als voneinander getrennte beschrieben werden, sich in der Gegenwart überschneiden und verschmelzen. Afrikanische, Kreolische und First-Nations-Epistemologien und spirituelle Praktiken überlagern hier einander und fließen ein in eine Untersuchung von race, Staatsbürger*innenschaft und Zugehörigkeit sowie Klimawandel, Gender und Sexualität. Die Auseinandersetzung mit dekolonialen Praktiken fußt in Christian Diaz Orejarenas multimedialer Installation auf Recherchen und Workshops, die der Künstler in Kolumbien und in Berlin-Hellersdorf durchführte. Er geht insbesondere dem durch kolumbianische Widerstandsbewegungen geprägten Begriff der „re-existencia“ nach und fragt nach dessen Anwendbarkeit und Potenzial für einen deutschsprachigen Diskurs.</p>
<p>Cornelia Herfurtners Skulpturen untersuchen Gesten des Sich-Schützens im Zusammenhang mit<br />
dem Paragraphen 17a des Versammlungsgesetzes, der Gegenstände, die bei öffentlichen Versammlungen dem Erhalt der körperlichen Unversehrtheit dienen, als „passive Waffen“ einstuft. Mit ihren Arbeiten fragt Herfurtner nach dem Status des öffentlichen Raumes und des Subjektes in einem Land, das Selbstschutz gegenüber potenzieller Polizeigewalt ahndet. Ahu Dural setzt sich mit der Architektur von Berlin-Siemensstadt auseinander, dem Ortsteil, in dem sie aufgewachsen ist und der von den Werkssiedlungen des Elektronikkonzerns Siemens geprägt ist. Ausgehend von Kindheitserinnerungen erschafft Dural Möbelstücke, die an architektonische Elemente von Orten der Sozialisation der Künstlerin erinnern und zugleich das Zusammenspiel von migrantischen Biografien, Architektur und Arbeit vor Augen führen. Die Werkserie Obsessions von Nadja Abt hat die langjährige Faszination der Künstlerin für Romy Schneider als Ausgangspunkt, mittels derer die Künstlerin Mechanismen der Filmbranche sowie die mediale und gesellschaftliche Repräsentation von Weiblichkeit kritisch beleuchtet. Für die Entstehung der Serie ist Abts Beschäftigung mit feministischen Diskursen ebenso zentral wie das Avantgarde-Kino des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Der Titel der Ausstellung ist einer Zeile des Songs The Question Is To See It All (2021) der US-amerikanischen Band Darkside entlehnt. Realities Left Vacant bildet so als Sinnbild einen gemeinsamen Rahmen für die Arbeiten von elf individuell vorgehenden und zugleich einem gemeinsamen Eindruck von gestaltbaren Realitäten folgenden Künstler*innen.</p>
<p><b>Diskursprogramm</b></p>
<p><b>Dienstag, 21. März 2023, 19 Uhr</b><br />
<i><b>Radical Futurisms. Ecologies of Collapse, Chronopolitics, and Justice-to-Come</b></i><br />
Buchvorstellung und Diskussion mit T.J. Demos (Professor in Art History and Visual Culture,<br />
University of California Santa Cruz)<br />
<i>In englischer Sprache</i></p>
<p><b>Ab Dienstag, 4. April 2023</b><br />
<i><b>Kritische Infrastrukturen</b></i><br />
Online-Paneldiskussion mit Gustav Cederlöf (Umweltgeograf, Dozent, Universität Göteborg),<br />
Sepideh Karami (Architektin, Dozentin, The University of Edinburgh) und Ute Tellmann (Professorin<br />
für Allgemeine Soziologie, Technische Universität Darmstadt),moderiert von Keller Easterling (Enid Storm Dwyer Professor of Architecture, Yale University, New Haven / USA)<br />
<i>In englischer Sprache</i></div>
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		<title>Carrie Mae Weems &#8211; Queen B (Mary J. Blige)</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/14/carrie-mae-weems-queen-b-mary-j-blige/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Neuer Berliner Kunstverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 16:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eröffnung: Freitag, 10. März 2023, 19 Uhr 11. März – 27. August 2023 Kreuzung Friedrichstraße / Torstraße Pressevorbesichtigung: Freitag, 10. März 2023, 17 Uhr, in Anwesenheit der Kuratorin. Kuratorin: Lidiya Anastasova In ihrer künstlerischen Praxis, die Fotografie, Video, raumgreifende Installationen, Texte, Performance sowie aktivistische Kampagnen umfasst, untersucht Carrie Mae Weems seit den 1980er Jahren Themen<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/14/carrie-mae-weems-queen-b-mary-j-blige/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Carrie Mae Weems &#8211; Queen B (Mary J. Blige)</span>[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Eröffnung: Freitag, 10. März 2023, 19 Uhr</b><br />
11. März – 27. August 2023<br />
Kreuzung Friedrichstraße / Torstraße</p>
<p><b>Pressevorbesichtigung</b>: Freitag, 10. März 2023, 17 Uhr, in Anwesenheit der Kuratorin.</p>
<p>Kuratorin: Lidiya Anastasova</p>
<p>In ihrer künstlerischen Praxis, die Fotografie, Video, raumgreifende Installationen, Texte, Performance sowie aktivistische Kampagnen umfasst, untersucht Carrie Mae Weems seit den 1980er Jahren Themen wie Gender, race und Klasse sowie die Asymmetrie sozialpolitischer Machtverhältnisse und deren Konsequenzen. Als Akt der Rückaneignung und Wiederermächtigung in der Repräsentation Schwarzer, Indigener und People of Color, ihrer Geschichten und Erfahrungen verwendet Weems visuelle Zitate aus historischen, wissenschaftlichen, musealen und popkulturellen Kontexten und entwickelt neue Narrative.</p>
<p>Für die Reihe „n.b.k. Billboard“ adaptierte Weems die Fotografie Queen B, die aus einer umfangreichen Bildserie über die R&amp;B-Ikone und Schauspielerin Mary J. Blige stammt, welche die Künstlerin 2017 für eine Sonderausgabe des Kulturmagazins W anfertigte. 2020 wurde eine Version des Werks im Rahmen der Ausstellungsreihe „Eiserner Vorhang“ von museum in progress in der Wiener Oper präsentiert. Der n.b.k. zeigt die Arbeit erstmals im urbanen Raum, wo sie eine zeitliche und räumliche Rekontextualisierung erfährt und an weiteren narrativen Strängen gewinnt, u. a. im Hinblick auf aktuelle Ereignisse im Kontext der britischen Monarchie.</p>
<p>Das von Carrie Mae Weems opulent konstruierte Set für Queen B ist dem Bildaufbau und den Codes barocker Stilllebenmalerei nachempfunden – eine Referenz auf das „goldene Zeitalter“ europäischer Kolonialmächte, deren Reichtümer auf Ausbeutung basieren. Blumen, Früchte, Kristall und Silber werden von der Künstlerin mit Artefakten wie einem Tyi-Wara-Kopfschmuck der Bambara aus Mali und einer Ebenholzfigur aus Nigeria sowie mit Objekten zeitgenössischer Künstler wie Kehinde Wiley ergänzt. Mit dem Motiv der Krone zitiert Weems zudem Jean-Michel Basquiat, der diese in seiner Kunst als ein wiederkehrendes Symbol in Verbindung mit Ausdrucksformen Schwarzer Kultur verwendete.</p>
<p>Mehrdimensionale Darstellungen, die der Komplexität menschlicher Geschichten gerecht werden, sind zentral in Weems’ Oeuvre. Dabei reflektiert sie stets Repräsentationen von Macht und untersucht den der Geschichte des Mediums Fotografie eingeschriebenen objektivierenden Blick. In ihren akribisch aufgebauten Werken sucht Weems historische Machtverhältnisse gezielt zu destabilisieren und umzukehren.</p>
<p>Das Werk Queen B knüpft an Weems frühere Arbeit Slow Fade to Black an – die 2010 entstandene Werkserie ist eine Hommage an Schwarze Musikerinnen und Kulturschaffende des 20. Jahrhunderts, darunter Dinah Washington, Nina Simone, Leontyne Price, Mahalia Jackson, Shirley Bassey, Ella Fitzgerald, Abbey Lincoln, Eartha Kitt und Koko Taylor.</p>
<p><b>Biografisches</b></p>
<p>Carrie Mae Weems (*1953, Portland/Oregon, lebt in Syracuse/New York) wurde neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen zuletzt der Bernd-und-Hilla-Becher-Preis verliehen sowie der Harlem Stage Transformative Artist Award (beide 2022), der Artes Mundi 9 Biennial Prize, Cardiff (2020) und das Royal Photographic Society Honorary Fellowship (2019). Einzel- und Gruppenausstellungen u. a.: Barbican Art Centre, London (2023); Getty Center, Los Angeles (2023); Kunstmuseum Basel (2023); KBr Fundación Mapfre, La Fundación Foto Colectania, MACBA, Barcelona (2022); Württembergischer Kunstverein, Stuttgart (2022); Park Avenue Armory, New York (2021); The Studio Museum in Harlem, New York (2014); Guggenheim Museum, New York (2014); Palais de Tokyo, Paris (2012). Carrie Mae Weems wird vertreten von: Jack Shainman Gallery, New York; Galerie Barbara Thumm, Berlin; Fraenkel Gallery, San Francisco.</p>
<p><b>Zum Projekt n.b.k. Billboard:</b></p>
<p>Das Projekt im öffentlichen Raum „n.b.k. Billboard“ befindet sich an der Straßenkreuzung Friedrichstraße / Torstraße, nur zwei Gehminuten vom Neuen Berliner Kunstverein n.b.k. entfernt und ist in ein zentrales und hochfrequentiertes urbanes Umfeld eingebettet. Im sechsmonatigen Rhythmus werden der Berliner Öffentlichkeit eigens für die großformatige Stellwandfläche konzipierte Werke internationaler zeitgenössischer Künstler*innen präsentiert, die zu einer aktiven Auseinandersetzung mit den gesellschaftspolitischen und ästhetischen Implikationen zeitgenössischer Kunst sowie mit der städtischen Umgebung einladen.</p></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Michel Majerus</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/11/16/michel-majerus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Neuer Berliner Kunstverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2022 16:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[arcangel]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>. Eröffnung: Freitag, 16. Dezember 2022, 19 Uhr 17. Dezember 2022 – 5. Februar 2023* Dienstag–Sonntag 12–18 Uhr / Donnerstag 12–20 Uhr * Vom 24. – 26. Dezember sowie am 31. Dezember 2022 und 1. Januar 2023 ist die Ausstellung geschlossen. Pressevorbesichtigung: Freitag, 16. Dezember, 10:30 Uhr, in Anwesenheit der Kuratorin Im Anschluss Pressetour /<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/11/16/michel-majerus/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Michel Majerus</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/11/16/michel-majerus/" data-wpel-link="internal">Michel Majerus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">.</p>
<p><b>Eröffnung: Freitag, 16. Dezember 2022, 19 Uhr</b><br />
<b>17. Dezember 2022 – 5. Februar 2023*</b><br />
<b>Dienstag–Sonntag 12–18 Uhr / Donnerstag 12–20 Uhr</b><br />
<b>* Vom 24. – 26. Dezember sowie am 31. Dezember 2022 und 1. Januar 2023 ist die Ausstellung geschlossen.</b></p>
<p>Pressevorbesichtigung: Freitag, 16. Dezember, 10:30 Uhr, in Anwesenheit der Kuratorin<br />
Im Anschluss Pressetour / Möglichkeit zur geführten Besichtigung der weiteren Berliner Ausstellungsorte des Kooperationsprojekts Michel Majerus 2022: KW Institute for Contemporary Art, neugerriemschneider, Michel Majerus Estate.</p>
<p>Kuratorin: Michaela Richter</p>
<p>Das Werk von Michel Majerus (*1967 in Esch-sur-Alzette / Luxemburg, † 2002 in Niederanven / Luxemburg) ist geprägt von gesellschaftlichen Paradigmen, die sich in den 1990er Jahren entfalteten und bis in die heutige Zeit fortwirken: dem Beginn des virtuellen Zeitalters mit der zunehmenden Präsenz von Computer und Internet, der Ausbreitung von Massenmedien, Werbewelt, Pop- und Jugendkultur.</p>
<p>Nach seinem Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart zog Majerus 1992 nach Berlin und setzte hier im Boom der Wendezeit zu einer internationalen Karriere an. Er schuf großformatige Gemälde, raumgreifende Wandarbeiten und monumentale Installationen – diese sind gekennzeichnet von einer künstlerischen Reflexion des Digital Turn und der überbordenden Bildwelten, deren Präsenz heute die sozialen Netzwerke charakterisiert. Seine Arbeiten sind Ausdruck der Beschleunigung von Informations- und Konsumtionskreisläufen sowie der damit einhergehenden grenzenlosen Verfügbarkeit von Bildern. Majerus nutzte diese Einflüsse in einer Weise, die nicht nur eine Auseinandersetzung mit allgemeinen kulturellen Entwicklungen, sondern auch mit den Parametern künstlerischer Praxis und Rezeption selbst impliziert. Kennzeichnend für Majerus ist ein unhierarchisches und diskursives Bildverständnis, in dem Zitate, Serialität und Zeitlichkeit sowie die Verwischung der Grenzen zwischen Kunstwelt und Alltagsleben eine zentrale Rolle spielen.</p>
<p>Dabei zeigt sich insbesondere sein Bestreben, durch das unerwartete Kombinieren unterschiedlicher Bildsprachen Irritationen zu schaffen, die Mechanismen visueller Repräsentation reflektierbar machen. Sein Werk ist durch ein unermüdliches Hinschauen, ein Aufsaugen und Weiterverarbeiten massenkultureller Eindrücke geprägt sowie durch die Frage, was angesichts einer zunehmenden Reizüberflutung im Gedächtnis bleibt.</p>
<p>Ein wesentliches Element im Schaffen von Michel Majerus bilden räumliche Eingriffe. Seine auf Kunstrichtungen wie Pop und Minimal Art anspielenden Ensembles lassen die Betrachter*innen Teil einer erlebbaren Versuchsanordnung werden. Die Ausstellung im Neuen Berliner Kunstverein beleuchtet Majerus’ installatives Werk als ein zentrales Ausdrucksmittel seiner Praxis: Eine raumgreifende Videoinstallation, exemplarische Wandarbeiten und Raumgestaltungen sowie erstmals präsentierte plastische Modelle, die Majerus für seine ortsspezifischen Großprojekte konzipierte, veranschaulichen die intermediale Spezifität seines Werks, seine medienreflexiven Ansätze sowie seine Methode, Räume für differenzierte ästhetische Erfahrungen zu schaffen.</p>
<p>Mit seiner beständigen Aneignung existierender Bilder stellte Majerus sowohl die kunsthistorische Überhöhung eines künstlerischen Ausdrucks infrage als auch tradierte Vorstellungen davon, was den Wert eines Bildes ausmacht. Durch Übersteigerung, Stilbrüche, Fragmentierungen oder gezielte Gegenüberstellungen fragt er immer wieder nach dem Verhältnis der Bilder zur Realität – nicht zuletzt indem er ihren Rahmen sprengt oder sie direkt in die Lebenswelt des öffentlichen und halböffentlichen Raums einbringt.</p>
<p><b>Biografisches</b></p>
<p>Michel Majerus studierte von 1986 bis 1992 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Joseph Kosuth und K. R. H. Sonderborg. Unmittelbar nach seinem Studium zog er nach Berlin, wo er – abgesehen von einem einjährigen Aufenthalt in Los Angeles im Jahr 2001 – bis zu seinem frühen Tod lebte und arbeitete. 1996 präsentierte die Kunsthalle Basel eine Midcareer-Überblicksausstellung zum Werk von Majerus. 1998 wurden seine Arbeiten auf der Manifesta 2 in Luxemburg präsentiert, im Jahr darauf gestaltete Majerus auf Einladung Harald Szeemanns im Rahmen der Venedig Biennale 1999 die Außenfassade des zentralen Pavillons. Im Jahr 2000 präsentierte Majerus im von Udo Kittelmann geleiteten Kölnischen Kunstverein seine monumentale Installation if we are dead, so it is, die den gesamten Innenraum der Ausstellung in eine Halfpipe verwandelte. 2002 starb Michel Majerus auf dem Weg von Berlin nach Luxemburg bei einem Flugzeugabsturz. Seitdem wurde sein Werk in mehreren Retrospektiven vorgestellt, u. a. im Kunsthaus Graz, im Stedelijk Museum, Amsterdam, in der Kestnergesellschaft, Hannover, und in den Deichtorhallen Hamburg (alle 2005), Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean,<br />
Luxemburg (2006), Kunstmuseum Stuttgart (2011), Kunsthalle Bielefeld (2018).</p>
<p><b>Ausstellungsreihe</b></p>
<p>Die Ausstellungsreihe Michel Majerus 2022 würdigt zwanzig Jahre nach seinem Tod in fünf Einzelausstellungen im Neuen Berliner Kunstverein, im KW Institute for Contemporary Art, im Kunstverein in Hamburg, im Michel Majerus Estate sowie bei neugerriemschneider sein vielschichtiges Schaffen in einem noch nie dagewesenen Umfang. Parallel zeigen deutschlandweit dreizehn Museen Werke von Michel Majerus aus ihren Sammlungsbeständen.</p>
<p><b>Publikation</b></p>
<p>Zur Ausstellungsreihe Michel Majerus 2022 erscheint eine umfassende zweisprachige Publikation (DE/EN) mit Texten von Cory Arcangel, Karen Archey, Diedrich Diederichsen, Brigitte Franzen und Rirkrit Tiravanija im DCV Verlag, Berlin.<br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/11/16/michel-majerus/" data-wpel-link="internal">Michel Majerus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Young-Hae Chang Heavy Industries. Please Mistake Me for Nobody</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/11/16/young-hae-chang-heavy-industries-please-mistake-me-for-nobody/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Neuer Berliner Kunstverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2022 16:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>  Eröffnung: Freitag, 16. Dezember 2022, 19 Uhr 17. Dezember 2022 – 5. Februar 2023* Dienstag–Freitag 12–18 Uhr / Donnerstag 12–20 Uhr * Am 17. und 18. Dezember 2022 sowie am 4. und 5. Februar 2023 ist die Ausstellung von 12–18 Uhr geöffnet. Vom 24. Dezember 2022 bis 1. Januar 2023 ist die Ausstellung geschlossen.<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/11/16/young-hae-chang-heavy-industries-please-mistake-me-for-nobody/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Young-Hae Chang Heavy Industries. Please Mistake Me for Nobody</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/11/16/young-hae-chang-heavy-industries-please-mistake-me-for-nobody/" data-wpel-link="internal">Young-Hae Chang Heavy Industries. Please Mistake Me for Nobody</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"> </p>
<p><b>Eröffnung: Freitag, 16. Dezember 2022, 19 Uhr</b><br />
17. Dezember 2022 – 5. Februar 2023*<br />
Dienstag–Freitag 12–18 Uhr / Donnerstag 12–20 Uhr<br />
* Am 17. und 18. Dezember 2022 sowie am 4. und 5. Februar 2023 ist die Ausstellung von 12–18 Uhr geöffnet.<br />
Vom 24. Dezember 2022 bis 1. Januar 2023 ist die Ausstellung geschlossen.</p>
<p><b>Pressevorbesichtigung</b>: Freitag, 16. Dezember, 17 Uhr, in Anwesenheit des Kurators<br />
Für Interviewmöglichkeiten mit den Künstler*innen ab 12. Dezember kontaktieren Sie bitte Michaela Richter unter Telefon: (030) 280 70 20 oder per E-Mail: presse@nbk.org.</p>
<p>Kurator: Arkadij Koscheew</p>
<p>Der Neue Berliner Kunstverein präsentiert die erste institutionelle Einzelausstellung der als Pioniere der Net Art geltenden YOUNG-HAE CHANG HEAVY INDUSTRIES in Deutschland. Die Ausstellung PLEASE MISTAKE ME FOR NOBODY versammelt Werke aus den Jahren 2000 bis 2020, die um das Thema der Paranoia kreisen. Arbeiten wie OPERATION NUKOREA (2003) erlangen inmitten einer zunehmend durch Kriege und real werdende nukleare Bedrohungen geprägten Gegenwart besondere Relevanz – hier wird der atomare Angriff Nordkoreas auf die südkoreanische Hauptstadt Seoul in einer beängstigend bildreichen Sprache imaginiert. Der Großteil der gezeigten Arbeiten wurde eigens für die Ausstellung erstmals ins Deutsche übersetzt.</p>
<p>Seit ihrer Gründung in den späten 1990er Jahren haben YHCHI einen charakteristischen Stil entwickelt, in dem sie Themen wie kulturelle Identität, materielle Ungleichheiten, (Polizei-)Gewalt, das Ineinanderfließen von Fakt und Fiktion und geopolitische Gegebenheiten, darunter die Teilung Koreas, verhandeln. Dabei zeichnen sich ihre Arbeiten durch einen hohen Grad an Abstraktion aus, der zugleich ihre Handschrift ausmacht: Die breit gestreuten Themen und Interessen von YHCHI werden beinahe ausschließlich durch schwarze Schrift auf weißem Grund verhandelt, der Text ist durch – häufig selbstkomponierte – Musik rhythmisiert und baut sich Satz für Satz, Wort für Wort oder Buchstabe für Buchstabe auf.</p>
<p>Die Werke von YHCHI wurden bis 2020 als Adobe Flash-Animationen konzipiert und werden – nunmehr als Videodateien – weiterhin auf ihrer Webseite yhchang.com einem globalen Publikum zur Verfügung gestellt. Das inzwischen obsolete Animationsprogramm Adobe Flash gestattete es seit 1997, Grafiken, Sounds und Texte zu animieren und mit geringer Dateigröße über Internetbrowser wiederzugeben. Dies ermöglichte YHCHI noch vor der Einführung von YouTube, Breitbandinternet und dem heute allgegenwärtigen Streaming von HD-Videos ihre Werke über Internet-Modems einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Zu verdanken war dies auch der schnellen Ladezeit von nur wenigen Sekunden für eine Flash-Animation beliebiger Größe verglichen mit mehreren Stunden für ein Video selbst mit geringer Auflösung. Damit nehmen die Arbeiten von YHCHI nicht nur künstlerisch, sondern auch technisch eine Vorreiterrolle ein.</p>
<p>Die breite Zugänglichkeit der Arbeiten des Künstler*innenkollektivs äußert sich nicht nur in Nutzung des Internets als konzeptueller Raum, sondern auch in der Übersetzung ihrer Werke in bisher 26 Sprachen. Die Arbeiten von YHCHI vereinen Aspekte von Net Art, Videokunst und Literatur und machen sich die hier vorhandenen, egalitären Ansätze zur Streuung von Erzählungen und Botschaften zu eigen. Dabei ließen Young-hae Chang und Marc Voge sich jedoch nicht von einer Euphorie für „Interaktivität“ mitreißen, die die frühen Tage des Internets erfasste. Vielmehr wird beispielsweise das vermeintliche „Miterstellen“ von Netzliteratur seitens des Publikums durch das Klicken auf Hyperlinks als eine fingierte Interaktivität erkannt und strikt abgelehnt. So sprechen YHCHI, sicherlich nicht ohne Augenzwinkern, auch davon, dass sie sich wünschen, dass ihre Arbeiten „die Leser*innen in einem diktatorischen Würgegriff halten.“</p>
<p>2018 wurde das Gesamtwerk von YHCHI (einschließlich aller existierenden und künftigen Arbeiten) vom M+ Museum Hong Kong in Form des Artist Proofs 2/2 angekauft. Damit gehören YHCHI heute zur verschwindend geringen Minderheit von Künstler*innen, deren künftiges Werk schon zu Lebzeiten von einem international tätigen Museum erworben wurde. Alle sechs Monate erhält das M+ ein Update<br />
seines Ankaufs in Form eines USB-Sticks mit den Entwürfen, Übersetzungen und Screeningdateien der Werke von YOUNG-HAE CHANG HEAVY INDUSTRIES. Das M+ Museum gab ferner anlässlich seiner Eröffnung in 2021 die großformatige Arbeit CRUCIFIED TVS – NOT A PRAYER IN HEAVEN (2021) in Auftrag. In New York City eröffnete das New Museum 2007 seinen Neubau mit der umfassenden Installation BLACK ON WHITE, GRAY ASCENDING.</p>
<p>Biografisches</p>
<p>Die Werke von YOUNG-HAE CHANG HEAVY INDUSTRIES (Young-hae Chang und Marc Voge, leben und arbeiten in Seoul; yhchang.com) wurden bis heute in 26 Sprachen übersetzt. 2012 waren sie Creative Arts Fellows des Rockefeller Foundation Bellagio Center. 2018 erwarb das Museum M+ Hong Kong ein Archiv all ihrer bisherigen und künftigen Arbeiten (YHCHANG. COM/AP2: THE COMPLETE WORKS). 2020 hielten sie die Renato Poggioli Lecture an der Harvard Universität, Cambridge/Mass. 2021 wurden YHCHI vom M+ anlässlich der Eröffnung des Museums mit der raumgreifenden Arbeit CRUCIFIED TVS beauftragt. Einzelausstellungen waren zuletzt u. a. zu sehen: Tate Modern, London (on- und offline, 2021); Kadist, San Francisco (2013); New Museum, New York (2007); Moderna Museet, Stockholm (2007).</p></div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/neuer-berliner-kunstverein-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Neuer Berliner Kunstverein e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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			</item>
		<item>
		<title>Uferhallen Kunstaktien. Dokumentation einer Publikumsgesellschaft</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/08/18/uferhallen-kunstaktien-dokumentation-einer-publikumsgesellschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Neuer Berliner Kunstverein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2022 05:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[aktien]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>. Ausstellung in den Uferhallen, Uferstraße 8, 13357 Berlin 14.–25. September 2022 Mittwoch–Freitag 14–20 Uhr / Samstag–Sonntag 12–18 Uhr* * Anlässlich der Berlin Art Week ist die Ausstellung von Mittwoch, den 14. September, bis Sonntag, den 18. September 2022, von 12–22 Uhr geöffnet. Kuratorin: Anna Lena Seiser Kuratorische Assistenz, Recherche: Cilia Jonda, Hansjörg Schneider Die<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/08/18/uferhallen-kunstaktien-dokumentation-einer-publikumsgesellschaft/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Uferhallen Kunstaktien. Dokumentation einer Publikumsgesellschaft</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/08/18/uferhallen-kunstaktien-dokumentation-einer-publikumsgesellschaft/" data-wpel-link="internal">Uferhallen Kunstaktien. Dokumentation einer Publikumsgesellschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">.<br />
Ausstellung in den Uferhallen, Uferstraße 8, 13357 Berlin<br />
14.–25. September 2022<br />
Mittwoch–Freitag 14–20 Uhr / Samstag–Sonntag 12–18 Uhr*<br />
* Anlässlich der Berlin Art Week ist die Ausstellung von Mittwoch, den 14. September, bis Sonntag, den 18. September 2022, von 12–22 Uhr geöffnet.</p>
<p>Kuratorin: Anna Lena Seiser<br />
Kuratorische Assistenz, Recherche: Cilia Jonda, Hansjörg Schneider</p>
<p>Die Uferhallen – ein ehemaliges Betriebsgelände der Berliner Verkehrsbetriebe in Berlin-Wedding – wurden vom Land Berlin an eine kleine Gruppe privater Investor*innen, die UferHallen AG, verkauft. Diese initiierte im Jahr 2011 ein bis heute einzigartiges Projekt, für das sie 132 Künstler*innen einlud, je 25 Aktien als Kunstwerke zu gestalten. Es entstanden 3.300 sogenannte „Kunstaktien“, die sowohl einen Anteil an dem 38.000 qm großen Gelände verbrieften als auch originäre Kunstwerke darstellten. So sollte eine möglichst breite Streuung der Aktien bewirkt werden, um das langfristige Bestehen der Uferhallen als Kulturstandort zu sichern. Im Jahr 2017 wurde eine Investorengruppe der Samwer-Brüder Mehrheitseigner der AG und beschloss 2021, über ein Squeeze-Out-Verfahren den Verkauf der verblie-benen freien Aktien zu erreichen. Trotz dieser Entwicklung trugen die Kunstaktien entscheidend dazu bei, dass anhaltende Gespräche zwischen dem Mehrheitseigner, dem Bezirk und dem Senat mit dem Ziel der Sicherung des Kultur- und Atelierstandorts Uferhallen geführt werden.</p>
<p>Der n.b.k. hatte bereits 2014 vier Kunstaktien für die Sammlung Artothek erworben und 2018 – auf Initiative und mit finanzieller Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Bezirksamt Mitte – weitere 20 Aktien gesichert, um ein Mitspracherecht der Kleinaktionäre zu erhalten. Die UferHallen AG wurde mit dem Squeeze-Out in die Marema GmbH umgewandelt, alle Kunstaktien wurden entwertet und sollen als nunmehr reine Kunstwerke an die Künstler*innen zurückgegeben werden.</p>
<p>In seiner Ausstellung zur Geschichte der Kunstaktien zeichnet der n.b.k. die Entwicklung der Uferhallen und die Genese des Projekts „Kunstaktien“ nach. Es sind Kunstaktien aller 132 beteiligten Künstler*innen ausgestellt. Zeitgleich findet in den Uferhallen die Ausstellung On Equal Terms des Uferhallen e. V. statt, die Einblick in die Produktion der Künstler*innen auf dem Gelände gibt. Auf Einladung des n.b.k. werden die Eingangstore der Uferhallen mit ortsspezifischen Arbeiten von Rosa Barba, Karin Sander und Herta Müller bespielt.</p></div>
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</div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/neuer-berliner-kunstverein-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Neuer Berliner Kunstverein e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/912074.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/08/18/uferhallen-kunstaktien-dokumentation-einer-publikumsgesellschaft/" data-wpel-link="internal">Uferhallen Kunstaktien. Dokumentation einer Publikumsgesellschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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