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	<title>Firma Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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	<description> Die beste Pressemitteilung, der beste Content, die interessantesten News…</description>
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	<title>Firma Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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		<title>IGFM macht in Pressekonferenz auf das Schicksal von inhaftierten Kurden aufmerksam und fordert deren sofortige Freilassung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2024 13:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Keine Zeit zu verlieren: Nach der Hinrichtung der politischen Gefangenen Mohammad Ghobadlou und Farhad Salimi am 23. Januar 2024 im Iran ist die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) alarmiert und fürchtet um das Leben vier kurdischer Gefangener. Mohsen Mazloum, Mohammad (Hajir) Faramarzi, Vafa Azarbar und Pejman Fatehi wurden der „Kollaboration mit Israel“ beschuldigt und zum<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2024/01/25/igfm-macht-in-pressekonferenz-auf-das-schicksal-von-inhaftierten-kurden-aufmerksam-und-fordert-deren-sofortige-freilassung/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about IGFM macht in Pressekonferenz auf das Schicksal von inhaftierten Kurden aufmerksam und fordert deren sofortige Freilassung</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2024/01/25/igfm-macht-in-pressekonferenz-auf-das-schicksal-von-inhaftierten-kurden-aufmerksam-und-fordert-deren-sofortige-freilassung/" data-wpel-link="internal">IGFM macht in Pressekonferenz auf das Schicksal von inhaftierten Kurden aufmerksam und fordert deren sofortige Freilassung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Keine Zeit zu verlieren: Nach der Hinrichtung der politischen Gefangenen Mohammad Ghobadlou und Farhad Salimi am 23. Januar 2024 im Iran ist die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) alarmiert und fürchtet um das Leben vier kurdischer Gefangener. Mohsen Mazloum, Mohammad (Hajir) Faramarzi, Vafa Azarbar und Pejman Fatehi wurden der „Kollaboration mit Israel“ beschuldigt und zum Tode verurteilt. In einer Pressekonferenz machte die in Frankfurt ansässige Menschenrechtsorganisation heute auf deren Schicksal aufmerksam.</b></p>
<p>„Frankfurt steht fest an der Seite von Frau Azimi, Frau Mahmoudi und Sabah, und wir werden alles tun, um sie zu unterstützen. Zudem fordere ich die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass die Hinrichtungen der vier kurdischen Dissidenten verhindert werden und Pejman und Mohammad mit ihren Familien in Deutschland zusammengeführt werden. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland Verantwortung übernimmt und sich solidarisch an die Seite der Freiheitsbewegung im Iran stellt“, fordert Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin von Frankfurt am Main.</p>
<p><b>Willkürlich festgenommen und zum Tod verurteilt</b><br />
Mohsen Mazloum, <a href="http://mail.igfm.de/c/43895832/66558ca927c9-s7tjmi" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Mohammad (Hajir) Faramarzi</a>, Vafa Azarbar und Pejman Fatehi wurden am 20. Juli 2022 in Urmia, Provinz West-Aserbaidschan, von Sicherheitskräften des Geheimdienstes willkürlich festgenommen, der „Kollaboration mit Israel“ angeklagt und zum Tode verurteilt. Der Oberste Gerichtshof bestätigte dieses Urteil. Seitdem wurden mehrmals die unter Folter erzwungenen Geständnisse der Männer im iranischen Staatsfernsehen ausgestrahlt. In diesem Propagandavideo gaben die Männer zu, nach Anweisungen des israelischen Geheimdienstes ein Bombenattentat in der Nähe Isfahans geplant zu haben.</p>
<p><b>Kein Kontakt zu Familie gestattet</b><br />
Bisher wird den Familien der Kontakt zu ihren Angehörigen verwehrt. Die Angeklagten erhalten kein faires Verfahren und haben kein Recht auf einen unabhängigen Anwalt. Ihre Familien werden bedroht, verhört und eingeschüchtert. Inzwischen ist die Frau von Pejman Fathi, Bayan Azimi, mit ihrem fünfjährigen Sohn nach Deutschland geflohen. Auch die Ehefrau von Mohammad Faramarzi, Maria Mahmoudi ist seit wenigen Monaten hier in Sicherheit und hat sich seit gestern mit einem Hungerstreik mit den 61 im Iran inhaftierten Frauen solidarisiert um gegen die Todesstrafe allgemein zu demonstrieren.</p>
<p>Innerhalb weniger Minuten wurden die Männer vom Gericht zum Tode verurteilt, denn in der Islamischen Republik Iran existiert weder ein fairer Prozess noch ein Rechtsstaat. Ihre Hinrichtung könnte jederzeit vollstreckt werden. Zusammen mit den Ehefrauen von Pejman Fathi und Mohammad Faramarzi, der Bürgermeisterin Frankfurts, Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, und Behrouz Asadi appelliert die IGFM an die deutsche Bundesregierung, sich für die Rettung der unschuldigen Gefangenen einzusetzen.</p>
<p>Auch der politische Pate von Mohammad Faramarzi wandte sich in einer <a href="http://mail.igfm.de/c/43895970/66558ca927c9-s7tjmi" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Videobotschaft </a>an die Familie des politischen Gefangenen und kündigte seine weitere Unterstützung für das Leben und die Freiheit des Gefangenen an.</p>
<p><b><i>Weitere Statements:<br />
</i></b><br />
<b>Behrouz Asadi</b>, Leiter Haus der Kulturen und interkulturelle Zusammenarbeit und Kommunikation (Malteser)</p>
<p>Wenn man die Bilanz für das Regime im letzten Jahr zieht, dann lässt sich feststellen, dass von ihm über 800 Menschen ermordet wurden und noch immer über 20.000 Menschen auf Grund von falschen Beschuldigungen, Verleumdung und aus Angst vor den eigenen Bürgern in Gefängnissen eingesperrt sind. Das Regime versucht die Vergangenheit zu erhalten und schlägt mit aller Brutalität die Proteste nieder. Urteile fällen die von der Regierung kontrollierten Gerichte auf Grund von unter Folter erpressten Geständnissen. Die jungen Menschen, die in den Gefängnissen misshandelt werden, erleiden dort schwere psychische und physische Langzeitschäden und durch die Länge der Haftstrafen werden ihre Moral und ihre Seele beschädigt.</p>
<p>Der Iran betreibt eine Außenpolitik, die darauf abzielt Unruhe in der Welt zu stiften und eine Innenpolitik, die jeden Gedanken an Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und Frauenrechte in Keim erstickt.</p>
<p>Vor zwei Tagen sind zwei junge Menschen hingerichtet worden. Viele weitere sehen sich mit diesem Schicksal konfrontiert. Die Frage ist, wie steht es um die Glaubwürdigkeit der Weltgemeinschaft, wenn sie sich für die Bewahrung der Menschenrechte einsetzen will, dies aber nur Lippenbekenntnisse bleiben. Es muss Konsequenzen geben, die dieses Regime auch spüren kann. Seit 40 Jahren gibt es die Islamische Republik und während dieser Zeit ist es zu Tausenden von Morden durch den Staat und die Justiz gekommen. Die Weltgemeinschaft hat dies gesehen aber nur mit leisen Worten verurteilt. Dies reicht nicht aus. Es war noch nie so sehr an der Zeit, dass dieses Regime für jeden neuen Mord zur Rechenschaft gezogen wird. Es muss Konsequenzen geben, die dieses Regime auch wirklich spürt. Die Botschafter und Lobbyisten dieses Regimes müssen ausgewiesen werden, denn heutzutage reichen Briefe und Stellungnahmen nicht mehr aus.</p>
<p>Die Revolutionsgarden müssen auf die Terrorliste gesetzt werden. Da es so viele Beweise gibt, dass es sich hierbei um eine terroristische Organisation handelt, sollte dies eigentlich nur eine Formsache sein.</p>
<p>Sich für die Menschenrechte und die Bewahrung der Menschenrechte einzusetzen ist kein Eingriff in die Innenpolitik des Irans. Dies ist eine schlechte Ausrede dafür nichts zu unternehmen. Lassen Sie sich nicht dazu hinreißen diesen bequemen Weg einzuschlagen. Denn dies führt dazu, dass die gesamte Jugend eines Landes bald dem Henker gegenübersteht. Wir warten auf konkrete und spürbare Reaktion der Politik.<br />
Wir fordern die EU und besonders die Bundesrepublik Deutschland auf, alles für die Einstellung der Todesstrafe und Hinrichtungen unternehmen.</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Internationale Gesellschaft f&uuml;r Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion e.V.<br />
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Telefon: +49 (69) 420108-0<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/internationale-gesellschaft-fuer-menschenrechte-igfm-deutsche-sektion-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Internationale Gesellschaft f&uuml;r Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion e.V.</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>„Isolationshaft ist Verbrechen gegen die Menschlichkeit“</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2024/01/25/isolationshaft-ist-verbrechen-gegen-die-menschlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2024 09:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet von landesweiten Razzien und über 70 Festnahmen durch den KGB in Belarus. Die Menschenrechtler verurteilen die aktuelle Repressionswelle aufs Schärfste und fordern die sofortige Freilassung aller politischen Gefangenen. Auf politische Gefangene werde zudem massiver Druck ausgeübt und unabhängige Medienprodukte als „extremistische Materialien und Formationen“ eingestuft, so die in<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2024/01/25/isolationshaft-ist-verbrechen-gegen-die-menschlichkeit/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about „Isolationshaft ist Verbrechen gegen die Menschlichkeit“</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2024/01/25/isolationshaft-ist-verbrechen-gegen-die-menschlichkeit/" data-wpel-link="internal">„Isolationshaft ist Verbrechen gegen die Menschlichkeit“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet von landesweiten Razzien und über 70 Festnahmen durch den KGB in Belarus. Die Menschenrechtler verurteilen die aktuelle Repressionswelle aufs Schärfste und fordern die sofortige Freilassung aller politischen Gefangenen. Auf politische Gefangene werde zudem massiver Druck ausgeübt und unabhängige Medienprodukte als „extremistische Materialien und Formationen“ eingestuft, so die in Frankfurt ansässige Menschenrechtsorganisation.</b></p>
<p>„Während die Welt aktuell auf die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten schaut, nutzt Diktator Lukaschenko die Gelegenheit, um Kritiker im ganzen Land weiter einzuschüchtern. In einigen Fällen wurden nun sogar ganze Familien festgenommen“, erklärt IGFM-Vorsitzender Edgar Lamm.</p>
<p><b>Über 70 Festnahmen an einem Tag &#8211; Fokus auf „INeedHelpBY“-Initiative</b></p>
<p>Bei den landesweiten Razzien durch den KGB am 23. Januar wurden die Wohnungen von mindestens 84 Personen durchsucht. Die Durchsuchungsbefehle waren unter anderem mit dem Verdacht der „Finanzierung extremistischer Aktivitäten“ und der „Beteiligung an extremistischen Gruppen“ begründet. Im Fokus standen insbesondere Angehörige politischer Gefangener. Einigen der Inhaftierten wurde mitgeteilt, dass die Durchsuchungen im Zusammenhang mit der „INeedHelpBY“-Initiative stünden. Diese Initiative wurde gegründet, um den unterversorgten politischen Häftlingen mit Lebensmittelpäckchen zu helfen. Am 16. Januar stufte der KGB diese Initiative als „extremistische Formation“ ein, kritisiert die IGFM.</p>
<p><b>Journalisten und Familienmitglieder verhört und festgenommen</b></p>
<p>Zu den Inhaftierten gehört die Ehefrau des politischen Gefangenen und ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Nikolai Statkewitsch, Marina Adamowitsch. Auch die Mutter der Aktivistin Marina Kosinerowa, Mitbegründerin der Hilfsorganisation Dissidentby, wurde für zehn Stunden verhört. Man habe von ihr alles über ihre Tochter im Exil erfahren wollen, berichtet die IGFM. Die Generalstaatsanwaltschaft leitete zudem ein Strafverfahren gegen den bekannten Blogger und Journalisten von „Radio Svaboda“, Syarhei Dubauts, ein. Die Behörden stufen Radio Svaboda als „extremistische Organisation“ ein, die Redaktion ist daher gezwungen, im Ausland zu arbeiten. Die IGFM kritisiert seit Jahren die anhaltende Einschränkung der Pressefreiheit in Belarus.</p>
<p><b>1.415 politische Gefangene</b></p>
<p>Noch immer befinden sich in Belarus nach der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung im Sommer 2020 tausende friedliche Demonstranten im Gefängnis.</p>
<p>Die von dem seit Juli 2021 inhaftierten Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski gegründete Menschenrechtsorganisation „Viasna“ benennt heute 1.415 politische Gefangene in Belarus. Darunter 186 Frauen, 535 junge Menschen sowie 48 Senioren und Seniorinnen, wie die 75-jährige Natallia Taran, die wegen „indirekter Präsidentenbeleidigung“ zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt wurde.</p>
<p><b>Entrechtung und Entmenschlichung &#8211; vierter Toter politischer Gefangener</b></p>
<p>Die Verhandlungen finden ohne wirkliche Rechtsvertretung und in Abwesenheit der Beklagten statt. Die Urteile sind drakonisch; Strafen von zehn bis 18 Jahren Freiheitsentzug für führende Köpfe der Demokratiebewegung sind das Regelmaß. Die Haftbedingungen zeichnen sich durch unzureichende medizinische Versorgung sowie fehlende Hygieneartikel und Waschmöglichkeiten aus. Zudem herrschen Überfüllung vor sowie ungenügende Luftzufuhr, fehlende Beheizung und Warmwasser, Tag- und Nachtbeleuchtung, Misshandlung durch Wärter, Gewaltandrohungen, Entzug von Bewegung und Ausgang an frischer Luft, Ungeziefer in den Zellen, Bettwanzen. Vier politische Häftlinge sind seither in belarusischen Gefängnissen auf ungeklärte Weise verstorben. Vithold Ashurak, Mikalai Klimowitsch, Ales Puschkin und zu Jahresbeginn der 50-jährige Vadzim Khrasko.</p>
<p><b>Zerstörung durch KGB-Polizeistaat und absolute Isolation</b></p>
<p>Das erklärte Ziel des Diktatoren Lukaschenko ist es, die politischen Gefangenen und mit ihnen die belarusische Demokratiebewegung mit Psychoterror zu zerstören. „Wir kriegen sie alle“, so hatte er es dem russischen Präsidenten versprochen, ohne den er selbst nicht mehr an der Macht wäre, mahnt die IGFM an. In dem nach stalinistischen Muster geführten Polizeistaat wird jegliche Opposition im Keim erstickt und sei es das Tragen von rot-weißen Socken, den Farben der Demokratiebewegung.</p>
<p><b>Angehörige über 10 Monate ohne Lebenszeichen</b></p>
<p>Seit einem Jahr setzt Lukaschenko auf absolute Isolation der politischen Gefangenen, insbesondere der damaligen führenden Köpfe der Demokratiebewegung. Sie werden in Isolations- und Einzelhaft unter strengem Regime gehalten, jeglicher Kontakt zur Außenwelt wird ihnen entsagt. Die IGFM stuft die zunehmende Isolationspolitik Lukaschenkas als Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein.</p>
<p>Die Angehörigen erhalten kein Lebenszeichen und sind angewiesen auf unbenannte Quellen von Gefängnisinsassen, die Nachrichten nach außen vermitteln. So gelangte vor zwei Tagen, erstmals nach 10 Monaten, ein vermeintliches Lebenszeichen der bekannten und tapferen Maria Kolesnikowa nach außen. Sie sei von Wärtern zur medizinischen Abteilung geführt worden und sei sehr abgemagert.</p>
<p><a href="http://mail.igfm.de/c/43891596/66558ca927c9-s7t7vg" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in Belarus</a></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2024/01/25/isolationshaft-ist-verbrechen-gegen-die-menschlichkeit/" data-wpel-link="internal">„Isolationshaft ist Verbrechen gegen die Menschlichkeit“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Islamische Republik Iran bricht Völkerrecht</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/12/14/islamische-republik-iran-bricht-voelkerrecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 10:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Jahren sind die deutschen Staatsbürger Nahid Taghavi und Jamshid Sharmahd Geiseln der Islamischen Republik Iran. Hierbei kommt es zu massiven Verstößen gegen völkerrechtliche Verträge, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Ein studentisches Rechercheteam stellte die Ergebnisse im Rahmen einer Pressekonferenz vor. Die Töchter der inhaftierten Deutschen sind vom Einsatz der deutschen Bundesregierung enttäuscht<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/12/14/islamische-republik-iran-bricht-voelkerrecht/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Islamische Republik Iran bricht Völkerrecht</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/12/14/islamische-republik-iran-bricht-voelkerrecht/" data-wpel-link="internal">Islamische Republik Iran bricht Völkerrecht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Seit Jahren sind die deutschen Staatsbürger Nahid Taghavi und Jamshid Sharmahd Geiseln der Islamischen Republik Iran. Hierbei kommt es zu massiven Verstößen gegen völkerrechtliche Verträge, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Ein studentisches Rechercheteam stellte die Ergebnisse im Rahmen einer Pressekonferenz vor. Die Töchter der inhaftierten Deutschen sind vom Einsatz der deutschen Bundesregierung enttäuscht und fordern mehr Engagement im Kampf für die Freilassung ihrer Eltern.</b></p>
<p>Insbesondere gegen die Inhaftierungs- Haftbedingungs- und Verfahrensgarantien des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte (IPbpR/ Zivilpakt) sind in den Fällen von Nahid Taghavi und Jamshid Sharmahd massive Verstöße zu verzeichnen. Dazu zählt die Festnahme, die Missachtung ihrer Informations- und Haftprüfungsrechte sowie die Unterbringung, die unzureichende medizinische Versorgung und die verwehrte Kommunikation mit Anwälten, Angehörigen und deutscher Botschaft. Die Verstöße gegen die Verfahrensgarantien und die Verteidigungsrechte haben dazu geführt, dass in beiden Fällen eine faire Verteidigung unmöglich gemacht wurde, so das Rechercheteam von der Student Division Lawyers without Borders (LWOB) an der Ludwig-Maximilians-Universität München.</p>
<p>Im Iran haben politisch motivierte Inhaftierungen, Verurteilungen und Todesurteile gegen Oppositionelle leider System. In den letzten Jahren hat die Islamische Republik eine Reihe von ausländischen Staatsbürgern und Doppelstaatlern verhaftet und im Rahmen ihrer „Geiseldiplomatie“ mit anderen Ländern verhandelt. Ländern wie Deutschland ist es noch nicht gelungen, ihre von der Todesstrafe bedrohten Bürger, wie Jamshid Sharmahd, zu retten. Dies meldet die IGFM in ihrem jüngst erschienen Iran-Report.</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/12/14/islamische-republik-iran-bricht-voelkerrecht/" data-wpel-link="internal">Islamische Republik Iran bricht Völkerrecht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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		<title>Schirrmacher: Religionsfreiheit schützen sowie durchsetzen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/12/11/schirrmacher-religionsfreiheit-schuetzen-sowie-durchsetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2023 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[allianz]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[bielefeldt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Religionsfreiheit muss durch einen demokratischen Staat geschützt werden. Der Staat ist besonders gefordert, wenn diejenigen die er schützt, Andersgläubige bedrohen oder gar angreifen. „Schützen und durchsetzen gehört zusammen. Wenn Häuser in denen Juden leben gekennzeichnet werden und auf unseren Straßen religiös motivierter Hass verbreitet wird, muss der Staat mit äußerster Entschiedenheit gegen die Täter vorgehen“,<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/12/11/schirrmacher-religionsfreiheit-schuetzen-sowie-durchsetzen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Schirrmacher: Religionsfreiheit schützen sowie durchsetzen</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/12/11/schirrmacher-religionsfreiheit-schuetzen-sowie-durchsetzen/" data-wpel-link="internal">Schirrmacher: Religionsfreiheit schützen sowie durchsetzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Religionsfreiheit muss durch einen demokratischen Staat geschützt werden. Der Staat ist besonders gefordert, wenn diejenigen die er schützt, Andersgläubige bedrohen oder gar angreifen. „Schützen und durchsetzen gehört zusammen. Wenn Häuser in denen Juden leben gekennzeichnet werden und auf unseren Straßen religiös motivierter Hass verbreitet wird, muss der Staat mit äußerster Entschiedenheit gegen die Täter vorgehen“, erklärt Prof. Thomas Schirrmacher, Präsident der weltweiten Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (ISHR). Schirrmachers Appell im Rahmen der Vorstellung der Jahrbücher für Religionsfreiheit in Berlin richtet sich an die Bundesregierung und die deutschen Landesregierungen.</b></p>
<p>Religiöse Intoleranz, antichristliche und antisemitische Hassverbrechen und Gewaltaufrufe haben mitten in Europa Hochkonjunktur. Nach Juden sind Christen, die am meisten angegriffene religiöse Gruppe. Dazu zählen nicht nur alltägliche Bedrohungen, Beleidigungen, Ausgrenzungen und andere Diskriminierungen, sondern auch schwerste Körperverletzungen, Morde, Brandanschläge und Messerangriffe. Schirrmacher: „Wer unsere jüdischen Mitbürger oder das Existenzrecht Israels in Frage stellt, dem muss der deutsche Staat entgegentreten!“</p>
<p><b>Auch kleine Religionsgemeinschaften brauchen Schutz</b><br />
Eintreten für Religionsfreiheit bedeutet nicht nur, sich für große Religionsgemeinschaften wie Christen oder Muslime einsetzen, wenn diese diskriminiert werden. Genauso gilt es, Gläubige aus kleinen Religionsgemeinschaften, wie zum Beispiel die indigener Völker in Lateinamerika zu schützen. Im aktuellen Jahrbuch Religionsfreiheit wird dies von mehreren Autoren thematisiert. Frank Schwabe, Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit ist einer dieser Autoren. Er erläutert die Spiritualität der indigenen Völker als neues, wichtiges Thema der Religionsfreiheit. Die Anerkennung indigener Religionen und Weltanschauungen als grundlegende Bestandteile der Religionsfreiheit und kulturellen Vielfalt ist von zentraler Bedeutung für die nachhaltige, partnerschaftliche und friedliche Entwicklung unserer Welt. Weiter erklärt Schwabe: „Christinnen und Christen – die größte Glaubensgemeinschaft weltweit – sind von der Verletzung der Religionsfreiheit besonders betroffen. Nirgends dürfen wir in unserem Einsatz nachlassen, wie aktuelle Beispiele etwa aus Indien, China oder Nigeria zeigen. Dabei müssen wir aus Gründen der Glaubwürdigkeit den weiten Horizont der vielen Verletzungen der Religionsfreiheit beibehalten.“</p>
<p><b>Verquickung von Staat und religiösem Extremismus</b><br />
In einigen Staaten erwächst die Verfolgung Andersgläubiger aus einer symbiotischen Verbindung von religiösem Extremismus mit staatlicher Macht. Iran, Myanmar, Indien, Pakistan diskriminieren und verfolgen Andersgläubige systematisch. Dazu dienen auch religiöse Unterwerfungs- und Verfolgungsgesetze, die zum Beispiel angebliche „Blasphemie“ oder „Verderben bringen auf Erden“ unter schwerste Strafen, bis hin zur Todesstrafe stellen“, kritisiert Martin Lessenthin Menschenrechtsexperte und Herausgeber der Jahrbücher. Auch die Ausgrenzung und Verfolgung von Menschen, die sich zu keiner Religion bekennen oder ihre Abwendung von der Religion öffentlich machen, steigt an. Die islamischen Republiken im Iran, Afghanistan und Pakistan treten dabei besonders in Erscheinung.</p>
<p><b>Verfolger sind totalitäre Staaten und Extremisten</b><br />
„Religiöse Minderheiten sind aktuell Opfer von Verfolgung durch totalitäre Staaten wie China, Kuba, Nordkorea oder den Gottesstaat Iran. Zugleich sind sie Opfer nichtstaatlicher extremistischer Bewegungen. Religiös.extremistische Verfolger sind unter anderem Islamischer Staat, al-Qaida, al-Shabaab in Somalia, Hisbollah im Libanon, Huthi Milizen im Jemen, Hamas und Islamischer Dschihad in den Palästinensergebieten, Hindu-Extremisten in Indien, Boko Haram und islamistische Fulani-Milizen in Nigeria,“ erläutert Lessenthin weiter.</p>
<p>In Staaten wie Kuba und Nicaragua werden Repräsentanten von Religionsgemeinschaften systematisch unter Druck gesetzt, ihre Loyalität zur Staatsführung zu dokumentieren. Wenn sie sich widersetzen, drohen Inhaftierung, Isolation und Zwang gegen andere Gläubige oder Angehörige. „Markenzeichen deutscher Außenpolitik“ müsse immer „verlässliches und engagiertes Eintreten für die Opfer von religiöser Diskriminierung und anderen Menschenrechtsverletzungen“ sein. Jeder politisch Verantwortliche, der mit Deutschland ins Gespräch kommen oder gute Wirtschaftsbeziehungen nutzen möchte müsse wissen, dass er „an seinem Eintreten für Glaubens- und Weltanschauungsfreiheit gemessen werde“, so der Menschenrechtsexperte.</p>
<p><b>Thomas Schirrmacher, Martin Lessenthin und Martin Warnecke</b> (Hg.). Jahrbuch Religionsfreiheit 2022/23. Studien zur Religionsfreiheit Bd. 40. Verlag für Kultur und Wissenschaft: Bonn, 2023. ISBN 978-3-86269-281-1. Pb. 248 S. DOI: 10.59484/JBNK6921.Das Standardwerk zur Religionsfreiheit 2022/23 und das Standardwerk zur Verfolgung von Christen 2022/23 in einem Wendebuch zusammengebunden – jedes Jahrbuch beginnt auf einer Seite des Umschlages. Herausgegeben für den Arbeitskreis für Religionsfreiheit der Deutschen und Österreichischen Evangelischen Allianz und die Arbeitsgemeinschaft Religionsfreiheit der Schweizerischen Evangelischen Allianz, das Internationale Institut für Religionsfreiheit und die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte von Thomas Schirrmacher, Martin Lessenthin und Martin Warnecke. Die aktuellen Ausgaben sind als zum Wendebuch zusammengebundenes Jahrbuch für insgesamt 14 Euro (bis 2022 12 Euro) im Buchhandel erschienen. <a href="http://mail.igfm.de/c/43641737/66558ca927c9-s5i1a7" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Link zu den Jahrbüchern.</a></p>
<p><b>Zitate:</b></p>
<p>Der 7.10.2023 war auch religionsgeschichtlich eine Zäsur. Das Massaker der Hamas war das brutalste Pogrom seit dem Holocaust. Seit dem Ende der Shoah wurden an einem einzigen Tag noch nie so viele Juden ermordet. Die 1400 Ermordeten starben, weil sie Juden oder arabische Bürger des jüdischen Staates waren. Darauf erfolgte ein weiterer Beschuss Israels aus Gaza und eine weltweite Welle des Antisemitismus. Eine solche allgemeine Angst unter Jüdinnen und Juden habe ich noch nicht erlebt.<br />
Adornos Perspektive eines Zustandes, „in dem man ohne Angst verschieden sein kann“ wurde für Jüdinnen und Juden außerhalb Israels weltweit außer Kraft gesetzt. Und damit ist für sie auch ihre Religionsfreiheit außer Kraft gesetzt.<br />
<b>Volker Beck</b>, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft</p>
<p>China ist aus einer Vielzahl von Gründen der Lackmustest darauf, ob religiöse Toleranz auf diesem Planeten eine Zukunft behält. Oder ob mit Verfolgung, auch Vernichtung von Andersdenkenden und Andersglaubenden, zuletzt mit militärischen Überfällen auf Länder mit anderen Grundwerten &#8211; wie dem Überfall der Diktatur Russland auf die Demokratie Ukraine &#8211; das uralte Kennzeichen der religiösen Verfolgung wieder stärker werden wird. Die Frage des Umgangs der freien Welt mit China ist also viel mehr eine Frage auch der globalen Religionsfreiheit und des globalen Schutzes von religiösen Gemeinschaften vor staatlicher und anderer Verfolgung als es auf den ersten Blick den Anschein haben mag.<br />
<b>Michael Brand</b>, Sprecher der CDU/CSU-Fraktion für Menschenrechte und humanitäre Hilfe</p>
<p>Die Religionsfreiheit wird nicht nur vielfältig verletzt; sie ist zugleich manchen Projekten autoritärer Umdeutung ausgesetzt, die ihren Charakter eines universalen Freiheitsrechts verdunkeln kann. Ein krasses Beispiel ist der Versuch von Staaten wie Pakistan, Ägypten, Russland oder Malaysia, drakonischen Blasphemiegesetzen eine vordergründige menschenrechtssemantische Deckung zu verleihen – mit der Konsequenz, dass eine ins Autoritäre verbogene Religionsfreiheit dabei systematisch zum Antipoden von Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit und anderen diskursiven Freiheitsrechten gerät. Auch für konservative religiös konnotierte traditionelle Familienwerte wird die Religionsfreiheit gern in Anschlag gebracht – oft mit polemischer Stoßrichtung gegen emanzipatorische Forderungen in Richtung Gender-Gerechtigkeit. Ideologisch tonangebend ist dabei Russland, das mit Rückendeckung der Russisch-Orthodoxen Kirche die Religionsfreiheit gleichsam zum Anti-Menschenrecht gegen eine vermeintlich dekadente Liberalität aufbauen möchte und damit den Universalismus der Menschenrechte im Ganzen bedroht.<br />
<b>Heiner Bielefeldt</b>, Prof. für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik an der Universität Erlangen-Nürnberg.</p>
<p><a href="http://mail.igfm.de/c/43641738/66558ca927c9-s5i1a7" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Weitere Informationen zum Thema Religionsfreiheit auch im aktuellen IGFM-Sonderheft</a></div>
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		<item>
		<title>IGFM: Russland setzt Verknappung von Lebensmitteln in der Ukraine als Waffe ein</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/11/27/igfm-russland-setzt-verknappung-von-lebensmitteln-in-der-ukraine-als-waffe-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2023 07:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[august]]></category>
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		<category><![CDATA[holodomor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) klagt Russlands Angriffe auf die Lebensmittelversorgung der Ukraine an und sieht Parallelen zu der von Stalin herbeigeführten Hungersnot in den 1930er Jahren (Holodomor). Der 28. November ist in der Ukraine der Gedenktag für die Opfer des Holodomor. Nach Angaben der IGFM arbeiten zur Zeit internationale Menschenrechtsanwälte zusammen mit ukrainischen<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/11/27/igfm-russland-setzt-verknappung-von-lebensmitteln-in-der-ukraine-als-waffe-ein/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about IGFM: Russland setzt Verknappung von Lebensmitteln in der Ukraine als Waffe ein</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/11/27/igfm-russland-setzt-verknappung-von-lebensmitteln-in-der-ukraine-als-waffe-ein/" data-wpel-link="internal">IGFM: Russland setzt Verknappung von Lebensmitteln in der Ukraine als Waffe ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) klagt Russlands Angriffe auf die Lebensmittelversorgung der Ukraine an und sieht Parallelen zu der von Stalin herbeigeführten Hungersnot in den 1930er Jahren (Holodomor).</b></p>
<p><b>Der 28. November ist in der Ukraine der Gedenktag für die Opfer des Holodomor.</b></p>
<p>Nach Angaben der IGFM arbeiten zur Zeit internationale Menschenrechtsanwälte zusammen mit ukrainischen Staatsanwälten an einer Dokumentation dieser Verbrechen. Nach Fertigstellung soll Russland erneut vor dem Internationalen Strafgerichtshof angeklagt werden.</p>
<p>Folgende Beispiele werden von der IGFM genannt:</p>
<p>In Tschernihiw fanden 20 Zivilisten durch russische Splitterbomben den Tod, als sie am 16. März 2022 vor einem Supermarkt in der Schlange standen. Auch die Belagerung von Mariupol ist zu erwähnen. Die Nahrungsmittelversorgung der Stadt wurde unterbrochen. Humanitäre Hilfskorridore wurden blockiert oder bombardiert.</p>
<p>In der gesamten Ukraine kam es zur Zerstörung von Nahrungsmittel- und Wasservorräten sowie von Energiequellen. Städte wie Mykolajiw im Süden hatten schon kurz nach dem Überfall kein Trinkwasser mehr, da russische Truppen die für die Versorgung entscheidende Pumpstation erobert hatten. </p>
<p>Russland verhindert Exporte ukrainischer Lebensmittel. Staatlichen Berichten zufolge wurden 2023 allein in den Monaten Juli und August 270.000 Tonnen Lebensmittel zerstört.</p>
<p>Dass Russland versucht, die Ukraine auszuhungern, erinnert an die unheilvolle Geschichte: 1932/33 starben im von Stalin verursachten Holodomor Millionen Ukrainer den Hungertod.</p>
<p>In einer Resolution des UN-Sicherheitsrates aus dem Jahr 2018 wurde der Einsatz von Hunger als Kriegswaffe verurteilt. Bei der Überarbeitung des römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs 2019 wurde diesem Straftatbestand Nachdruck verliehen.</p>
<p><b>Die IGFM fordert ein Ende des Einsatzes von Hunger als Waffe und die sofortige Einstellung des Beschusses von Verteilungspunkten für humanitäre Hilfe, Getreidelagern, kritischer Infrastruktur und des Energiesystems der Ukraine.</b></div>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/internationale-gesellschaft-fuer-menschenrechte-igfm-deutsche-sektion-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories dem Internationale Gesellschaft f&uuml;r Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion e.V.</a>
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</ul></div>
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            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/11/27/igfm-russland-setzt-verknappung-von-lebensmitteln-in-der-ukraine-als-waffe-ein/" data-wpel-link="internal">IGFM: Russland setzt Verknappung von Lebensmitteln in der Ukraine als Waffe ein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>18. November: Europäischer Tag zum Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/11/20/18-november-europaeischer-tag-zum-schutz-von-kindern-vor-sexuellem-missbrauch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2023 07:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie & Kind]]></category>
		<category><![CDATA[iran]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[kinderehen]]></category>
		<category><![CDATA[missbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[sexuelle Ausbeutung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2023/11/20/18-november-europaeischer-tag-zum-schutz-von-kindern-vor-sexuellem-missbrauch/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die islamische Republik Iran verstößt mit ihrem Zivilrecht gegen den notwendigen Schutz von Kindern gegen sexuellen Missbrauch Gemäß Artikel 1041 entspricht ein Heiratsalter von 13 Jahren für Mädchen und 15 Jahren für Jungen dem Gesetz. Auch gilt die Eheschließung von Mädchen unter 13 Jahren mit „Zustimmung des Vormunds“ und „Anerkennung des Gerichts“ als legal. Diese<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/11/20/18-november-europaeischer-tag-zum-schutz-von-kindern-vor-sexuellem-missbrauch/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about 18. November: Europäischer Tag zum Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/11/20/18-november-europaeischer-tag-zum-schutz-von-kindern-vor-sexuellem-missbrauch/" data-wpel-link="internal">18. November: Europäischer Tag zum Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die islamische Republik Iran verstößt mit ihrem Zivilrecht gegen den notwendigen Schutz von Kindern gegen sexuellen Missbrauch Gemäß Artikel 1041 entspricht ein Heiratsalter von 13 Jahren für Mädchen und 15 Jahren für Jungen dem Gesetz. Auch gilt die Eheschließung von Mädchen unter 13 Jahren mit „Zustimmung des Vormunds“ und „Anerkennung des Gerichts“ als legal.</p>
<p>Diese Praxis betrifft keineswegs nur Ausnahmefälle, es kommen in der Statistik der Kinderheiraten 27.500 kleine Mädchen innerhalb eines Jahres vor.</p>
<p>Zwischen Winter 2021 und Herbst 2022 sind nach dem jüngsten Bericht des iranischen Statistikzentrums mindestens 27.500 Mädchen unter 15 Jahren verheiratet worden. Dies ist einem Artikel der staatlichen Zeitung Etemad zu entnehmen.</p>
<p>Hinzu kommt die erschreckende Tatsache, dass Mädchen, die früh heiraten, auch früh Mütter werden. Nach veröffentlichen Zahlen des Standesamtes (April 2022) liegt die Zahl der Geburten von minderjährigen Müttern im Jahr 2021 bei über einer Million. Mindestens 69.103 Babys wurden von Müttern zwischen 10 und 19 Jahren und 1.000.474 Babys von Müttern im Alter von 10 bis 14 Jahren geboren.</p>
<p>Der Hintergrund ist laut Soziologin Shahla Kazemipour: Kinderehen sind im Iran vor allem auf wirtschaftliche und kulturelle Armut zurückzuführen. In Provinzen mit höherer Armut und Analphabetismus ist das Heiratsalter am niedrigsten. Dies betrifft Sistan und Belutschistan, Hormozgan, Khuzestan, die kurdischen Gebiete und die Grenzregionen. Hier ist die Zahl der Kinderehen höher als in den zentralen und entwickelten Provinzen.</p>
<p>Zu den schwerwiegendsten Folgen der Kinderheirat für die betroffenen Mädchen zählt der Schulabbruch. Weitere Folgen sind frühe Schwangerschaften, Depressionen und sexuelle und körperliche Unreife. Frühe Heirat geht oft einher mit häuslicher Gewalt. Hintergrund aus der Sicht der ehelichen Beziehungen ist hier auch sexueller Missbrauch von Kindern.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über den Internationale Gesellschaft f&uuml;r Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion e.V.</div>
<p>Die IGFM &#8211; Internationale Gesellschaft f&uuml;r Menschenrechte unterst&uuml;tzt seit ihrer Gr&uuml;ndung im Jahr 1972 in Frankfurt am Main Menschen, die sich gewaltlos f&uuml;r die Verwirklichung der Menschenrechte einsetzen.</p>
</div>
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		<title>Hongkonger Demokratie-Aktivist Ray Wong macht auf hohe Zahl politischer Gefangener und bedrohter Informationsfreiheit aufmerksam</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/11/03/hongkonger-demokratie-aktivist-ray-wong-macht-auf-hohe-zahl-politischer-gefangener-und-bedrohter-informationsfreiheit-aufmerksam/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2023 18:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[china]]></category>
		<category><![CDATA[demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[gefangene]]></category>
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		<category><![CDATA[Internetfreiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es sind derzeit in Hongkong 1.672 Personen wegen ihrer politischen Aktivitäten inhaftiert, darunter Leiter von Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschafter, Journalisten, Aktivisten, Lehrer, Professoren, Studenten, Oppositionspolitiker, Anwälte. Nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) wurden die meisten von ihnen wegen der Proteste im Jahr 2019 festgenommen und bestraft. Dies bestätigt der Hongkonger Demokratie-Aktivist Ray Wong gegenüber der<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/11/03/hongkonger-demokratie-aktivist-ray-wong-macht-auf-hohe-zahl-politischer-gefangener-und-bedrohter-informationsfreiheit-aufmerksam/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Hongkonger Demokratie-Aktivist Ray Wong macht auf hohe Zahl politischer Gefangener und bedrohter Informationsfreiheit aufmerksam</span>[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Es sind derzeit in Hongkong 1.672 Personen wegen ihrer politischen Aktivitäten inhaftiert, darunter Leiter von Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschafter, Journalisten, Aktivisten, Lehrer, Professoren, Studenten, Oppositionspolitiker, Anwälte.</p>
<p>Nach Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) wurden die meisten von ihnen wegen der Proteste im Jahr 2019 festgenommen und bestraft. Dies bestätigt der Hongkonger Demokratie-Aktivist Ray Wong gegenüber der IGFM bei einem Besuch in Frankfurt. Junge Menschen werden überproportional verfolgt. Drei Viertel der politischen Gefangenen sind unter 30 Jahre alt. 15 Prozent sind minderjährig.</p>
<p>Nach Angaben des 2020 eröffneten Nationalen Sicherheitsbüros in Hongkong wurden bis Ende September 2023 insgesamt 279 Personen auf Grundlage des Nationalen Sicherheitsgesetzes verhaftet. Davon stehen 162 Personen vor Gericht. Die Verurteilungsquote liegt nach aller Erfahrung bei 100 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese 162 Personen verurteilt werden, ist also sehr hoch.</p>
<p>Internetfreiheit</p>
<p>Im Gegensatz zu Festlandchina, wo das Internet durch eine &quot;Große Firewall&quot; abgeriegelt ist, konnten die Menschen in Hongkong bisher noch relativ frei im Internet surfen. Es gab keine Websites, die aus politischen Gründen verboten waren. Mit dem Nationalen Sicherheitsgesetz versucht die Regierung jedoch, einige pro-demokratische Webseiten zu verbieten. Dazu gehört auch die Website der Menschenrechtsgruppe „Hong Kong Watch“.</p>
<p>Obwohl die Hongkonger Regierung nicht ausdrücklich erklärt hat, dass sie eine Internet-Firewall errichten wird, befürchten viele Oppositionelle, dass dies nur eine Frage der Zeit ist.</p>
<p>Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in China und Hongkong: <a href="https://www.igfm.de/china" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.igfm.de/china</a></div>
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		<title>IGFM Initiative Very Important Stamps</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2021/05/26/igfm-initiative-very-important-stamps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Deutsche Sektion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2021 11:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verbraucher & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[badawi]]></category>
		<category><![CDATA[belarus]]></category>
		<category><![CDATA[bene]]></category>
		<category><![CDATA[breiling]]></category>
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		<category><![CDATA[sotoudeh]]></category>
		<category><![CDATA[stamps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Belarus, China, Iran, Kuba, Saudi Arabien, Türkei – weltweit sitzen Systemkritiker, Menschenrechtler und Künstler im Gefängnis – nicht selten ohne ein beweisbares Vergehen, ohne Anklage oder die Möglichkeit, sich zu verteidigen. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) startete im Mai 2021 die Gefängnispost-Initiative VERY IMPORTANT STAMPS. Stellvertretend für Tausende weltweit Inhaftierte, wurden 10 politische Gefangene<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2021/05/26/igfm-initiative-very-important-stamps/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about IGFM Initiative Very Important Stamps</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2021/05/26/igfm-initiative-very-important-stamps/" data-wpel-link="internal">IGFM Initiative Very Important Stamps</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Belarus, China, Iran, Kuba, Saudi Arabien, Türkei – weltweit sitzen Systemkritiker, Menschenrechtler und Künstler im Gefängnis – nicht selten ohne ein beweisbares Vergehen, ohne Anklage oder die Möglichkeit, sich zu verteidigen.</b> <b>Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) startete im Mai 2021 die Gefängnispost-Initiative VERY IMPORTANT STAMPS. Stellvertretend für Tausende weltweit Inhaftierte, wurden 10 politische Gefangene von namhaften Künstlern aus Deutschland für Briefmarken portraitiert.</b> <b>Die Marken wurden gedruckt und können kostenlos über die IGFM bezogen werden.<br />
</b><br />
Die Unterstützung politisch Inhaftierter ist nicht schwer. Ein bewährtes Mittel ist Post aus dem Ausland. Jeder Brief, jede Postkarte kann ein Schutz vor Repressalien oder gar Folter sein. Denn sie signalisieren dem Gefängnispersonal, dass die inhaftierte Person international hohes Ansehen genießt und ihr Schicksal im Ausland kritisch verfolgt wird. Daneben geben sie psychologischen Halt. Immer wieder berichten Inhaftierte nach Ihrer Freilassung, wie sehr ihnen ins Gefängnis geschickte Briefe geholfen haben – selbst wenn sie weder die Verfasser noch deren Sprache kannten.</p>
<p><b>Portraits von Inhaftierten werden zu Briefmarken</p>
<p></b>Im Mai 2021 startete die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) die Gefängnispost-Initiative <b><a href="http://mail.igfm.de/c/36577329/66558ca927c9-qtpo1m" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">VERY IMPORTANT STAMPS</a>.</b> Stellvertretend für Tausende weltweit Inhaftierte, wurden 10 politische Gefangene von namhaften Künstlern aus Deutschland für Briefmarken portraitiert. Die Marken wurden gedruckt und können kostenlos über die IGFM bezogen werden.„Ziel der Aktion ist nicht nur, das Thema zu Gefängnispost einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen, sondern auch eine Vielzahl von Briefen und Postkarten zu generieren, die den portraitierten Gefangenen zugehen und helfen.“, erklärt IGFM-Sprecher Martin Lessenthin. „Unwichtige Personen landen schließlich nicht auf Briefmarken. Das wissen auch Gefängnisbedienstete im Iran, in China oder auf Kuba“.</p>
<p><b>10 Gefangene, stellvertretend für Zehntausende.</p>
<p></b>Prominentestes Beispiel unter der portraitierten Gefangenen ist die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh. Die Trägerin des alternativen Friedensnobelpreises wurde in ihrem Heimatland für ihren Einsatz für Menschenrechte zu einer Strafe von 33 Jahren Gefängnis und 148 Peitschenhieben verurteilt. Hinzu kommt die iranische Frauenrechtsaktivistin <b>Saba Kord Afshari</b> und die Deutsch-Iranerin <b>Nahid Taghavi</b>. Aus Belarus sind der Blogger <b>Sergej Petruchkin</b> und die Oppositionelle <b>Svetlana Kupreeva</b> vertreten, aus Kuba der Regimekritiker <b>Pablo Moya Delá</b> und der Rapper <b>Denis Solís González</b>, aus Saudi Arabien der Internetaktivist Raif Badawi und aus der Türkei die kurdische Sängerin <b>Nûdem Durak</b>. Ebenso wurde das Portrait des taiwanesischen Demokratieaktivisten <b>Lee Ming-che</b>, der in China interniert ist, auf einer Briefmarke verewigt.</p>
<p><b>Künstler engagieren sich für Menschenrechte<br />
</b><br />
Hinter den Portraits der Inhaftierten stehen namhafte Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland. So konnten unter anderem Laura Breiling, Tina Berning, Bene Rohlmann, Heiko Müller, Dijana Ejaita und Andreas Preis für die Initiative gewonnen werden. Drei weitere Kreative unterstützen die Aktion anonym. Bei entsprechendem Erfolg der Aktion, ist eine weitere Serie von Portrait-Briefmarken mit anderen Gefangenen, sowie Künstlern und Künstlerinnen geplant. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), mit Sitz in Frankfurt am Main, ist eine der ältesten Menschenrechtsorganisationen Deutschlands. Durch zahlreiche Aktionen und Kampagnen setzt sie sich, neben anderen Menschenrechtsthemen, auch immer wieder für die Unterstützung von politischen Gefangenen ein.</div>
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