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	<title>Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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	<description> Die beste Pressemitteilung, der beste Content, die interessantesten News…</description>
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	<title>Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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		<title>Bürger-Uni: Kritische Infrastrukturen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/28/brger-uni-kritische-infrastrukturen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 08:32:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der Bürger-Uni auf dem Bildungscampus in Heilbronn machte Alexander Fekete, studierter Geologe und Professor für Risiko und Krisenmanagement an der TH Köln, deutlich, wie es um die Vorsorge für kritische Infrastrukturen und für den Bevölkerungsschutz bestellt ist, warum sie in vielen Bereichen noch immer hinterherhinkt und was die Menschen zu ihrer eigenen Sicherheit tun sollten. Veranstaltet wurde die sehr gut besuchte Kooperationsveranstaltung von<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/28/brger-uni-kritische-infrastrukturen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Bürger-Uni: Kritische Infrastrukturen</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Bei der Bürger-Uni auf dem Bildungscampus in Heilbronn machte Alexander Fekete, studierter Geologe und Professor für Risiko und Krisenmanagement an der TH Köln, deutlich, wie es um die Vorsorge für kritische Infrastrukturen und für den Bevölkerungsschutz bestellt ist, warum sie in vielen Bereichen noch immer hinterherhinkt und was die Menschen zu ihrer eigenen Sicherheit tun sollten. Veranstaltet wurde die sehr gut besuchte Kooperationsveranstaltung von der Dieter-Schwarz-Stiftung, der Heilbronner Stimme und dem <a href="https://chn.tum.de/de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">TUM Campus Heilbronn</a>. </p>
<p>Ein gesellschaftsrelevantes Thema aus der Wissenschaft &#8211; kompetent und nahbar vermittelt. „Kritische Infrastrukturen &#8211; wir merken erst, wie wichtig sie für uns sind, wenn wir sie nicht haben“, sagte <a href="https://www.professoren.tum.de/pufahl-luise" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Luise Pufahl</a>, Gastgeberin und Professorin für Information Systems am TUM Campus Heilbronn, in ihren einführenden Worten. Dabei konnte die gebürtige Berlinerin aus direktem Umfeld von Freunden berichten, als ein Angriff auf die Stromversorgung im Januar Teile der Bundeshauptstadt lahmgelegt hatte:„Man hat gemerkt, dass Polizei und Feuerwehr nicht ideal vorbereitet waren.“ </p>
<p><b>Gefahren rücken näher </b></p>
<p>Alexander Fekete räumte den recht sperrigen Vortragstitel „Zukunft sichern: Vorsorge für kritische Infrastrukturen und Bevölkerungsschutz“ ein. Dabei gehe es mit Starkregenereignissen, Hitzewellen und Flächenbränden, aber auch Sabotageakten, Cyberangriffen, Desinformationskampagnen und Beeinflussung von Wahlen um sehr konkrete Inhalte, die für jeden bedeutsam werden könnten. </p>
<p>Dass die Gefahren sehr nahe sind, verdeutlichte Moderator Tobias Wieland durch seine Erfahrungen als Redakteur bei der Heilbronner Stimme mit der Sturzflut von Braunsbach im Mai 2016. Er sprach von apokalyptischen Zuständen an den Engen des Kochertals am Morgen danach und stellte dem Publikum eine entscheidende Frage: „Wer hat einen gepackten Notfallrucksack griffbereit an der Haustür?“ Nicht eine Hand ging nach oben. </p>
<p><b> Katastrophen sind Ländersache </b></p>
<p>Die allgemeine Verdrängung potenzieller Gefahren und den Glauben, dass es schon nicht so schlimm kommen werde, bestätigte Alexander Fekete. Als Beispiele nannte er Menschen, die Nachrichtensendungen meiden, Verwaltungen, die ihren Server noch immer im Keller stehen haben, oder sommerliche Hitze, bei der der Klimawandel als Auslöser geleugnet werde. „Von 9000 betroffenen Häusern im Ahrtal sind nur 40 nicht wieder bezogen worden“, sagte er. „Wir wissen, dass im Alltag etwas passieren kann, aber wirklich vorbereitet sind wir nicht.“ </p>
<p>Er erklärte: „Der Bund darf nur im Verteidigungsfall tätig werden.“ Bei Katastrophen seien die Länder zuständig. Mit finanziellem Hemmschuh im Ahrtal, in dem die Einsatzkräfte einen großartigen Job geleistet hätten. Nach den Gründen gefragt, warum derKatastrophenalarm nicht ausgelöst wurde, habe eine Kommune eingeräumt: aus Angst, dann allein zur Kasse gebeten zu werden. </p>
<p><b>Der Wille jedes Einzelnen </b></p>
<p>Deshalb sei das im März vom Bundestag beschlossene KRITIS-Dachgesetz zur Stärkung der physischen Resilienz kritischer Anlagen keine Panikmache. Auch die Vorbereitung eines Konfliktfalls an der Nato-Grenze sei keine Schwarzmalerei. „Es geht um Sicherheit und darum, im Ernstfall vorbereitet zu sein.“ </p>
<p>Der Wissenschaftler appellierte zugleich an den Willen jedes Einzelnen, Szenarien vorauszudenken. Statt das Auto bei Hochwasser aus der gefährlichen Tiefgarage retten zu wollen, solle man bereits vorher an die Unterstützung hilfsbedürftiger Nachbarn denken. Seinen Wunsch zur Vorsorge für kritische Infrastruktur brachte er abschließend auf den Punkt: „Wenn im Nachgang mindestens zehn Zuhörer ihre Dokumententasche an der Haustür hängen haben, dann war diese Bürger-Uni ein Erfolg.“ </p>
<p>Die nächste <a href="https://chn.tum.de/de/events/event-detail/termin/buerger-uni-11112026" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Bürger-Uni</a> gibt es am 11. November. Prof. <a href="https://www.professoren.tum.de/anzt-hartwig" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Hartwig Anzt</a> vom TUM Campus Heilbronn spricht über das Thema „Rechnen für Gesundheit und Klima – wie Supercomputer unser Leben verändern“.</div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Die TUM Campus Heilbronn gGmbH<br />
Bildungscampus 2<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Digitale Fabriktransformation bei Audi</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/23/digitale-fabriktransformation-bei-audi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 11:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die AUDI AG, das Fraunhofer IAO und die Technische Universität München setzen ihre Zusammenarbeit zur digitalen Fabriktransformation von Produktion und Logistik fort. Im Mittelpunkt stehen 2026 die Validierung gemeinsamer Datenräume, die operative Weiterentwicklung kausaler KI sowie ein strategisch ausgerichteter Think Tank. Die Initiative AI+ verzahnt industrielle Praxis mit angewandter Forschung. Ziel der bereits 2021 gestarteten<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/23/digitale-fabriktransformation-bei-audi/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Digitale Fabriktransformation bei Audi</span>[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die AUDI AG, das Fraunhofer IAO und die Technische Universität München setzen ihre Zusammenarbeit zur digitalen Fabriktransformation von Produktion und Logistik fort. Im Mittelpunkt stehen 2026 die Validierung gemeinsamer Datenräume, die operative Weiterentwicklung kausaler KI sowie ein strategisch ausgerichteter Think Tank.</p>
<p>Die Initiative AI+ verzahnt industrielle Praxis mit angewandter Forschung. Ziel der bereits 2021 gestarteten Zusammenarbeit von AUDI mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO sowie der TU München ist es, KI-basierte Lösungen wirksam und nachhaltig in der Produktion einzusetzen.</p>
<p><b>Zukunftsthemen frühzeitig identifizieren und bewerten</b></p>
<p>Ein zentrales Format der aktuellen Kooperationsrunde ist ein strategisches Austauschformat – der »AI+-Think Tank«. Er richtet den Blick bewusst über das Tagesgeschäft hinaus und identifiziert zukunftsrelevante Trends, Ansätze und Wertschöpfungspotenziale für Produktion und Logistik. Die Partner analysieren diese Themen systematisch und bereiten bis zu vier besonders relevante Schwerpunkte gezielt auf. Das schafft frühzeitig Orientierung für strategische Entscheidungen in der digitalen Fabriktransformation.</p>
<p><b>Data Spaces für Mehrwerte gemeinsamer Datenräume</b></p>
<p>Im Fokus steht aktuell die Datenplattform »Catena-X«, die den sicheren und standardisierten Austausch von Daten entlang der automobilen Wertschöpfungskette ermöglicht. Untersucht wird insbesondere der konkrete Nutzen einer Plattformlösung, die es Unternehmen erlaubt, produktionsrelevante Informationen standort- und unternehmensübergreifend zu teilen und gemeinsam zu nutzen – insbesondere zur besseren Einbindung von Lieferanten in Produktionsprozessen (PURIS). Anonyme Befragungen sowie Expertengespräche liefern hierfür eine qualitative und quantitative Datengrundlage. Die Ergebnisse fließen in eine empirische Studie ein, die Effizienzpotenziale, Kostenvorteile und Synergieeffekte gemeinsamer Datenräume aufzeigt und als Entscheidungsbasis für eine mögliche Skalierung dient. Dieses Handlungsfeld ist ein direktes Ergebnis des Think Tank. Hervorzuheben ist, dass in diesem Handlungsfeld sowohl die AUDI AG als auch Volkswagen PKW als Industriepartner agieren.</p>
<p><b>Von der Modellierung in den operativen Einsatz mit kausaler KI </b></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung von KI-Ansätzen, die nicht nur Muster in Daten erkennen, sondern auch nachvollziehen, welche Ursachen zu bestimmten Ergebnissen führen. Kausale KI ermöglicht robuste Entscheidungen nicht nur basierend auf Korrelationen, sondern auch durch Ursache-Wirkungs-Beziehungen und dies selbst unter veränderten Bedingungen. Diese Besonderheit wurde 2024 im Rahmen des Think Tank erkannt. Aufbauend auf Machbarkeitstests aus dem vergangenen Jahr, werden diese für reale Anwendungsfälle im Presswerk und im Prüfungszentrum weiterentwickelt, validiert und operationalisiert. Durch neue und bereinigte Daten sowie methodische Fortschritte sollen Robustheit, Aussagekraft und Praxistauglichkeit der Modelle deutlich erhöht werden. Eine strukturierte Ergebnisdokumentation unterstützt die nachhaltige Nutzung und Weiterentwicklung der KI-Ansätze.</p>
<p>Parallel dazu wird die Informationsarchitektur konsequent in die Umsetzung gebracht. Geplant ist der Aufbau eines Wissensgraphen für Produktion und Logistik, der Daten, Prozesse und Zusammenhänge systematisch abbildet. Gemeinsam definieren die Projektpartner Regeln, Beziehungstypen und Vorgehensweisen, um eine konsistente und skalierbare Wissensbasis zu schaffen. Diese Basis dient als Grundlage für weitere KI-Anwendungsfälle.</p></div>
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/tumcampus-heilbronn-ggmbh/digitale-fabriktransformation-bei-audi/boxid/1306297" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Die TUM Campus Heilbronn gGmbH</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/tumcampus-heilbronn-ggmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Die TUM Campus Heilbronn gGmbH</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---4/1306297.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/23/digitale-fabriktransformation-bei-audi/" data-wpel-link="internal">Digitale Fabriktransformation bei Audi</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>TUMunity Award 2026 für besonderes Engagement am TUM Campus Heilbronn Ajla Muslija, Gero von Manstein und Iman Zukic erhalten den ersten TUMunity Award</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/22/tumunity-award-2026-fr-besonderes-engagement-am-tum-campus-heilbronn-ajla-muslija-gero-von-manstein-und-iman-zukic-erhalten-den-ersten-tumunity-award/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 10:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Premiere am TUM Campus Heilbronn: Mit dem neuen TUMunity Award würdigte der Campus erstmals herausragendes Engagement von Studierenden. Ajla Muslija, Gero von Manstein und Iman Zukic heißen die Gewinner des Jahres 2026. Das Trio wurde zum Semesterausklang während der Campus Funfair auf großer Bühne mit viel Applaus gefeiert. Die drei Studierenden investieren Zeit und Energie,<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/22/tumunity-award-2026-fr-besonderes-engagement-am-tum-campus-heilbronn-ajla-muslija-gero-von-manstein-und-iman-zukic-erhalten-den-ersten-tumunity-award/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about TUMunity Award 2026 für besonderes Engagement am TUM Campus Heilbronn Ajla Muslija, Gero von Manstein und Iman Zukic erhalten den ersten TUMunity Award</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/22/tumunity-award-2026-fr-besonderes-engagement-am-tum-campus-heilbronn-ajla-muslija-gero-von-manstein-und-iman-zukic-erhalten-den-ersten-tumunity-award/" data-wpel-link="internal">TUMunity Award 2026 für besonderes Engagement am TUM Campus Heilbronn Ajla Muslija, Gero von Manstein und Iman Zukic erhalten den ersten TUMunity Award</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Premiere am TUM Campus Heilbronn: Mit dem neuen TUMunity Award würdigte der Campus erstmals herausragendes Engagement von Studierenden. Ajla Muslija, Gero von Manstein und Iman Zukic heißen die Gewinner des Jahres 2026. Das Trio wurde zum Semesterausklang während der Campus Funfair auf großer Bühne mit viel Applaus gefeiert. Die drei Studierenden investieren Zeit und Energie, um den Campus zu einem besseren Ort für jeden Einzelnen zu machen, sagte Tobias Bidon, Leiter der Geschäftsstelle des TUM Campus Heilbronn. Durch ihren Einsatz gelinge es, Menschen zusammenzubringen und die Community zu stärken. „Es ist dieser Spirit, der unseren Campus so besonders macht.“</p>
<p>Vielfältiges Engagement</p>
<p>Ajla Muslija ist in zahlreichen Initiativen eingebunden. Sie organisiert Veranstaltungen, führt Menschen zusammen und bereichert das Studierendenleben durch ihre bemerkenswerte Tatkraft und ihren Enthusiasmus. Viele von ihren Kommilitonen hoben hervor, wie sehr Ajla Muslija dafür sorgt, dass Menschen sich auf dem TUM Campus heimisch fühlen. Muslija ermuntert andere, sich ebenfalls aktiv in der Gemeinschaft einzubringen.</p>
<p>Gero von Manstein beweist seit den Anfängen der Studierendenvertretung am TUM Campus herausragendes Engagement und ein hohes Maß an Verantwortungsgefühl. Als Vorsitzender der Fachschaft an der TUM School of Computation, Information and Technology (CIT) hat er im Aufbau von nachhaltigen Strukturen eine Schlüsselrolle eingenommen. Dabei hat er stets die Interessen der Studierenden an die erste Stelle gesetzt.</p>
<p>Iman Zukic, Ansprechpartnerin für Social Media und Public Relations in der Fachschaft, hat einen bedeutsamen Beitrag dazu geleistet, Kommunikationsstrukturen zu verbessern und die studentischen Aktivitäten sichtbarer zu machen. Zukic konnte die Trophäe nicht persönlich in Empfang nehmen. Gero von Manstein bedankte sich für den Award und stellte gleichzeitig das Engagement aller Studierenden heraus. „Sie machen den TUM Campus Heilbronn zu einem großartigen Ort für uns alle.“</p>
<p>Große Resonanz auf Aufruf</p>
<p>Die Rückmeldungen auf den Aufruf, außergewöhnliches Engagement junger Talente aus den Reihen des TUM Campus Heilbronn zu melden, waren zahlreich. Eine Jury aus Expertinnen und Experten, bestehend aus Mitgliedern der CIT, der TUM School of Management (MGT), des Managing Boards, des Student Services Departments und des Vizepräsidenten, hat die Gewinner unter den Projekten gekürt.</p>
<p>Der TUMunity Award wird nun in jedem Jahr verliehen. Die Auszeichnung soll andere Studierende dazu inspirieren, Verantwortung zu übernehmen und andere zu unterstützen. Auf diese Weise belebt der Award den außergewöhnlichen Spirit des TUM Campus.</p>
<p>Ausgegliederte Zitate: Gero von Manstein: „Sie machen den TUM Campus Heilbronn zu einem großartigen Ort für uns alle.“ Tobias Bidon: „Es ist dieser Spirit, der unseren Campus so besonders macht.“</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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		<title>Janis McDavid an der TUM Heilbronn</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/22/janis-mcdavid-an-der-tum-heilbronn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geht nicht, gibt’s nicht. Auf die innere Einstellung kommt es an. Das macht Janis McDavid bei seinem Vortrag in der Veranstaltungsreihe „Learning from Legends“ des TUM Campus Heilbronn deutlich. Der 34-Jährige ist international gefragter Keynote Speaker, Buchautor, Motivationsexperte. Mit seiner motivierenden, humorvollen und ehrlichen Art kommt der beiden Studierenden bestens an. In der Mensa der<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/22/janis-mcdavid-an-der-tum-heilbronn/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Janis McDavid an der TUM Heilbronn</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/22/janis-mcdavid-an-der-tum-heilbronn/" data-wpel-link="internal">Janis McDavid an der TUM Heilbronn</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Geht nicht, gibt’s nicht. Auf die innere Einstellung kommt es an. Das macht Janis McDavid bei seinem Vortrag in der Veranstaltungsreihe „Learning from Legends“ des TUM Campus Heilbronn deutlich. Der 34-Jährige ist international gefragter Keynote Speaker, Buchautor, Motivationsexperte. Mit seiner motivierenden, humorvollen und ehrlichen Art kommt der beiden Studierenden bestens an.</p>
<p>In der Mensa der Schule, die Janis McDavid besuchte, führte eine elegante hölzerne Treppe nach oben. „Ich habe meine Mutter gefragt, was dort eigentlich ist“, erzählt er den Studierenden im Open Space of Arkadia Heilbronn in der Weipertstraße. Ihre Antwort: „Finde es heraus.“ Einen Aufzug gab es nicht. Also lernte der Junge, der ohne Arme und Beine zur Welt gekommen war, die Treppenstufen zu bewältigen.</p>
<p>Der Wahl-Berliner erzählt offen aus seinem Leben, bei dem die Weichen nicht von Anfang an auf Erfolg gestellt waren. Geboren in Hamburg als Kind von Eltern, die mit seiner Behinderung überfordert waren. Aufgewachsen bei Pflegeeltern in Bochum. Ein Glücksfall: „Sie wollten, dass ich so normal und unabhängig wie möglich aufwachse“, betont er. Ihre fordernde und fördernde Art befähigte ihn zu einem aktiven Leben.</p>
<p>Er hatte zunächst eine ganz normale Kindheit. Dann aber zeigten sich erste, später gravierende Risse. Verwirrung und Scham verspürt er, als er sich mit acht Jahren zum ersten Mal im Spiegel sieht. „In der Pubertät wurde es sehr schwierig“, räumt er ein. Statt sich hüpfend fortzubewegen, habe er nur noch den Rollstuhl genutzt und Prothesen gewollt. Um sein eigentliches Ich dahinter zu verstecken: „Ich wollte so normal wie möglich sein.“</p>
<p><b>Vom Selbstzweifel zu Selbstvertrauen und Eigenverantwortung</b></p>
<p>Erst das Gespräch mit der Mutter markierte einen Wendpunkt – weg von Selbstzweifeln, hin zu Mut und dem Willen, über sich hinauszuwachsen. Es war ein Weckruf: „Sie schaffte es, meinen Standpunkt zu verschieben“, berichtet er. Nicht mehr die rückwärtsgerichtete Frage „Warum gerade ich?“ prägte sein Leben. Sondern der Blick nach vorne: Was macht mich jetzt gerade aus? Was ist möglich, um kreativ und selbstbestimmt zu leben.</p>
<p>Das Studium in Business und Economy beschreibt er als großartige und bereichernde Erfahrung. Mit der Anforderung, sich selbst zu organisieren und vor allem eine Frage zu klären, die auch sein Leben bestimmen sollte: „Wie schaffen es Firmen, dass alle gemeinsam auf ein großes Ziel hinarbeiten?“</p>
<p>In ihm entflammt der unternehmerische Geist, dem er gegenüber dem Studium den Vorzug einräumt. Als bewusste Entscheidung, nachdem sich die Chance ergeben hat, Keynotes zu halten und das erste Buch zu schreiben. Manchmal als glückliche Fügungen, insbesondere aber durch Kontakte, die seine mitreißende und zielorientierte Art ermöglicht haben.</p>
<p>„Ich würde es wieder genauso machen.“ Sein Rat an die Studierenden: Sie sollten bereits während des Studiums die Fühler in die Berufswelt ausstrecken und Erfahrungen sammeln. Für Janis McDavid der Durchbruch. Es folgen lebensverändernde Entwicklungen. Etwa eine Vortragsreihe in Sri Lanka, Reden für die Unicef oder vor dem ukrainischen Parlament.</p>
<p><b> Digitale Technologien und Inklusion ermöglichen mehr Selbstständigkeit</b></p>
<p>Ein unterstützendes Umfeld und digitale Hilfsmittel erleichtern ihm, seine Ziele zu erreichen. Er fährt Auto – mit einem Joystick als Spezialanfertigung zum Navigieren. Digitale Funktionen auf seinem Handy und ein Smart Home ermöglichen ihm größte Unabhängigkeit. Allerdings betont er auch Einschränkungen, wenn digitale Hilfsmittel nicht auf jeden zugeschnitten sind. „Wir müssen aufpassen, unbewusst nicht neue Hindernisse aufzubauen“, betont er die Bedeutung der Inklusion. „Dafür kann jeder aktiv werden.“</p>
<p>Die Studierenden wollen mehr erfahren. Fragen nach seinem Lieblingsbuch, das die Sichtweise auf sein aktives Leben am besten spiegelt. Wollen wissen, welche Rolle die Risikobereitschaft dabei spielt. Erkundigen sich nach der Bedeutung von Disziplin und den Abwehrstrategien gegen negative Einflüsse.</p>
<p>Sein aktuelles Leben gibt darauf die beste Antwort. Mit guten Freunden hat er den Kilimanjaro bezwungen. Außerdem hat er seine frühere panische Angst vor Wasser überwunden und durch ein intensiv begleitetes Training zu physischer und psychischer Befähigung er in diesem Jahr Silber bei der Para Swimming World Series geholt. Das nächste Ziel steht für Janis McDavid schon fest: die Teilnahme an den Paralympics 2028 in Los Angeles.</p></div>
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		<title>KI-Kompetenz für eine bessere Bildungstechnologie</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/22/ki-kompetenz-fr-eine-bessere-bildungstechnologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sehnsucht nach Schnee führte Dr. &#8218;Joba Adisa an die Clemson University. Gefunden hat er ein subtropisches Klima und die Leidenschaft seines Lebens: die Optimierung der Bildungstechnologie. Beim diesjährigen Global Technology Forum am TUM Campus Heilbronn sprach er mit internationalen Expertinnen und Experten über den Ausbau von KI-Kompetenz für Schüler und Lehrer. Wie trügerisch Momentaufnahmen<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/22/ki-kompetenz-fr-eine-bessere-bildungstechnologie/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about KI-Kompetenz für eine bessere Bildungstechnologie</span>[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Sehnsucht nach Schnee führte Dr. &#8218;Joba Adisa an die Clemson University. Gefunden hat er ein subtropisches Klima und die Leidenschaft seines Lebens: die Optimierung der Bildungstechnologie. Beim diesjährigen Global Technology Forum am TUM Campus Heilbronn sprach er mit internationalen Expertinnen und Experten über den Ausbau von KI-Kompetenz für Schüler und Lehrer.</p>
<p>Wie trügerisch Momentaufnahmen sein können, erfuhr &#8218;Joba bei seinem Wechsel von seinem Heimatland Nigeria an eine Elite-Universität in South Carolina: „Nach meinem Master suchte ich die nächste ideale Station. Auf der Webseite der Clemson University fiel mir auf, dass die Bilder total verschneit waren – und ich liebe Schnee. Als ich dann nach Clemson kam, stellte ich fest, dass es dort maximal einmal im Jahr schneit, wenn überhaupt. Da dachte ich mir: Oh Mann, ich hätte besser nachforschen sollen.“ Doch der studierte Physiker war ja nicht in erster Linie wegen des Wetters gekommen und intensivierte seine Forschung im Bereich maschinelles Lernen im Kontext der Bildungstechnologie.</p>
<p>Lehren und Lernen mit KI</p>
<p>Während seiner Doktorarbeit beschäftigte er sich mit KI-Kompetenzen im K-12-Bereich, also vom Kindergarten bis zur zwölften Klasse. Diese sind einem stetigen Wandel unterworfen: „Technologie entwickelt sich immer weiter. In den vergangenen Jahren waren es Virtual Reality und E-Learning-Plattformen, heute ist es KI. Die entscheidende Frage bleibt jedoch dieselbe: Wie können wir diese Technologie für besseres Lehren und Lernen nutzen?“</p>
<p>Nach seiner Promotion in Clemson wechselte er von der Ost- zur Westküste ins Silicon Valley ans Stanford Institute for Human-Centered Artificial Intelligence (HAI) in Kalifornien. Dort setzte er seine Forschung in einem breiteren Rahmen fort – nicht mehr nur mit Schülern, sondern auch mit Lehrern im sowie mit Industriepartnern wie Google und dem College Board. Bereits während seines Masterstudiums entdeckte er die Vorzüge der Kombination aus Wissenschaft und Praxis: „In Nigeria war ich für die Niederlassung eines globalen Unternehmens tätig – Tek Expert. Menschen mit verschiedenen Ethnien und Sprachen arbeiten dort Hand in Hand.“</p>
<p>Wissenschaft mit Wirkung</p>
<p>&#8218;Joba sieht hier auch den Schlüssel für erfolgreiche Forschung: „Durch die Zusammenarbeit mit der Industrie gelangt die Wissenschaft aus dem Vorlesungssaal in die Öffentlichkeit und in die reale Welt.“ Denn mit begrenzten öffentlichen Fördermitteln allein versinken selbst die besten Untersuchungen im Sand. „Man kann eben nur so viele Klassenzimmer besuchen, wie es die Finanzierung, die Ressourcen und die Zeit zulassen“, erklärt &#8218;Joba. Zudem sind die Ergebnisse oft schwer zugänglich, da „nur sehr wenige Menschen wissenschaftliche Artikel lesen.“</p>
<p>Dabei lohnt es sich – besonders stolz ist &#8218;Joba auf sein neuestes Paper mit dem Titel <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/10508406.2026.2676870" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external"><b>“It can not only just predict your future; it can also change it”: a case of two children examining algorithmic bias in machine learning</b></a>. Denn der Aufwand für die Arbeit hat sich gelohnt, und der Artikel wurde im renommierten Journal of the Learning Sciences veröffentlicht. Er untersucht, wie Kinder aus einer kritischen Perspektive mit KI-Technologien umgehen. &#8218;Joba führt aus: „Es geht auch darum, dass die Schülerinnen und Schüler durch die Beschäftigung mit KI eine kritische Sichtweise entwickeln. Indem sie selbst Modelle für maschinelles Lernen erstellen, sollen sie besser verstehen, welche sozialen Folgen es haben kann, wenn bestimmte Gruppen nicht an der technologischen Entwicklung teilhaben.“</p>
<p>Aktive Teilhabe am Heilbronner Ökosystem</p>
<p>Teilhabe und Praxisbezug erfuhr &#8218;Joba dagegen beim diesjährigen GTF: „Mein persönliches Highlight war der Besuch der gerade stattfindenden TECH-Konferenz. Es war großartig zu sehen, wie viele Leute Forschungsergebnisse in die Praxis umsetzen. Und auch, wie die Community über diese Technologie nachdenkt.“ Der Postdoc beteiligte sich als Podiumsgast im House of Start-ups an der öffentlichen Fish-Bowl-Diskussion „Bridging the Gap Between Research and Its Application, Commercialization, and Spin-offs“.</p>
<p>Den ständig wachsenden Campus Heilbronn betrachtet er mit großem Respekt. Mit einem Augenzwinkern sagt er: „Jedes Jahr entsteht hier ein neues Gebäude. Überlasst das Bauen den Deutschen.“ Doch auf dem Campus entstehen nicht nur neue Komplexe, sondern auch Kooperationen. So ist &#8218;Joba seit dem GTF 2025 mit Prof. Kejia Hu aus Oxford im Austausch. In diesem Jahr interessierte ihn besonders der Workshop „Reimagining Academia in the Age of AI“ von HUJI-Professorin Tomer Shadmy: „Uns vereint das Interesse daran, wie sich KI entwickeln wird und wie sie Bildung und Wissenschaft verändern wird.“  </p>
<p>Mit neuen Kontakten und Forschungsansätzen kehrte Dr. &#8218;Joba Adisa nach Stanford zurück. Doch bald steht die nächste persönliche Veränderung für ihn an: „Im August dieses Jahres werde ich Professor für KI und neue Technologien an der Clemson University.“ Damit schließt sich für &#8218;Joba der Kreis – auf Schnee wird er aber weiterhin verzichten müssen.</p></div>
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		<item>
		<title>Kinderbetreuung: Warum der Zugang noch immer vom Einkommen abhängt</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/16/kinderbetreuung-warum-der-zugang-noch-immer-vom-einkommen-abhngt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 09:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[autoren]]></category>
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		<category><![CDATA[Reformen]]></category>
		<category><![CDATA[tum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele OECD-Staaten streben eine flächendeckende Kinderbetreuung an, doch in der Realität profitieren Familien mit geringem Einkommen deutlich seltener. Prof. Philipp Lergetporer vom TUM Campus Heilbronn und seine KoautorInnen zeigen in einem Beitrag in „Nature Human Behaviour“, warum soziale Ungleichheiten beim Zugang zu früher Bildung trotz ausgebauter Betreuungsangebote fortbestehen – und welche politischen Maßnahmen sie wirksam<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/16/kinderbetreuung-warum-der-zugang-noch-immer-vom-einkommen-abhngt/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Kinderbetreuung: Warum der Zugang noch immer vom Einkommen abhängt</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/16/kinderbetreuung-warum-der-zugang-noch-immer-vom-einkommen-abhngt/" data-wpel-link="internal">Kinderbetreuung: Warum der Zugang noch immer vom Einkommen abhängt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Viele OECD-Staaten streben eine flächendeckende Kinderbetreuung an, doch in der Realität profitieren Familien mit geringem Einkommen deutlich seltener. Prof. Philipp Lergetporer vom TUM Campus Heilbronn und seine KoautorInnen zeigen in einem Beitrag in „Nature Human Behaviour“, warum soziale Ungleichheiten beim Zugang zu früher Bildung trotz ausgebauter Betreuungsangebote fortbestehen – und welche politischen Maßnahmen sie wirksam abbauen könnten.</b></p>
<p><b>Frühe Bildung erreicht benachteiligte Familien oft nicht </b></p>
<p>Frühkindliche Bildung stärkt die kognitive und soziale Entwicklung von Kindern, verbessert ihre späteren Bildungschancen und erleichtert insbesondere Müttern den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Dennoch nutzen Familien mit geringem Einkommen Betreuungsangebote deutlich seltener als einkommensstärkere Haushalte.</p>
<p>Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam mit Beteiligung von <a href="https://www.mgt.tum.de/de/global-center-for-family-enterprise/prof-dr-philipp-lergetporer" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Philipp Lergetporer</a>, Professor für Economics am <a href="https://chn.tum.de/de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">TUM Campus Heilbronn</a>. Gemeinsam mit <a href="https://www.henninghermes.com/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Prof. Henning Hermes</a>, <a href="https://www.dzhw.eu/gmbh/mitarbeiter?m_id=861" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Dr. Frauke Peter</a> und <a href="https://www.iwh-halle.de/ueber-das-iwh/team/detail/simon-wiederhold" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Prof. Simon Wiederhold</a> analysierte er die Ursachen sozialer Ungleichheiten beim Zugang zu frühkindlicher Betreuung in OECD-Ländern. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Nature Human Behaviour“ veröffentlicht.</p>
<p>Der Übersichtsartikel zeigt, dass fehlende Betreuungsplätze nur ein Teil des Problems sind – hinzu kommen finanzielle, organisatorische und administrative Hürden. Damit liefert der Beitrag einen differenzierten Blick auf die Ursachen sozialer Ungleichheiten.</p>
<p>Die Forschenden zeigen: Bei Kindern unter drei Jahren bestehen in einigen Ländern Unterschiede von bis zu 40 Prozentpunkten in den Betreuungsquoten zwischen einkommensstarken und einkommensschwachen Familien. Auch bei älteren Kindern bestehen die Unterschiede weiterhin. Besonders bemerkenswert ist, dass sich die Ungleichheiten trotz zahlreicher politischer Reformen in vielen Ländern kaum verringert haben.</p>
<p><b>Fehlende Betreuungsplätze sind nur ein Teil des Problems</b></p>
<p>Viele Eltern mit niedrigem Einkommen wünschen sich ausdrücklich einen Betreuungsplatz, stoßen jedoch auf zahlreiche Hürden. Dazu zählen fehlende Betreuungsplätze, hohe Eigenkosten, Personalmangel und komplizierte Anmeldeverfahren. Hinzu kommen unflexible Öffnungszeiten, schlechte Verkehrsanbindungen oder unzureichende Betreuungszeiten, die sich nur schwer mit Schicht- oder Teilzeitarbeit vereinbaren lassen. Auch mangelnde Informationen über Antragsverfahren oder Gebühren erschweren den Zugang. Zudem reagieren Betreuungseinrichtungen teilweise weniger positiv auf Anfragen benachteiligter Familien.</p>
<p>Die Folgen: Kinder aus benachteiligten Familien verpassen eine der wirksamsten Maßnahmen zur Verringerung von Bildungsungleichheiten. Gleichzeitig können viele Mütter ihre Erwerbstätigkeit nicht wie gewünscht ausweiten. Dies verstärkt langfristig Einkommensunterschiede und Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt.</p>
<p><b>Sechs Handlungsempfehlungen für mehr Chancengleichheit</b></p>
<p>Die Autorinnen und Autoren formulieren sechs zentrale Empfehlungen für Politik und Verwaltung. An erster Stelle steht der konsequente Ausbau der Betreuungsangebote – insbesondere für Kinder unter drei Jahren, bei denen der Mangel am größten ist. Gleichzeitig sollten Arbeitsbedingungen und Bezahlung des pädagogischen Personals verbessert werden, um ausreichend qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und die Qualität der Betreuung langfristig zu sichern.</p>
<p>Darüber hinaus empfehlen die Forschenden, Anmeldeverfahren deutlich einfacher zu gestalten – etwa durch zentrale Bewerbungsplattformen, einheitliche Regelungen und einkommensabhängige Gebührenmodelle oder kostenfreie Betreuung. Persönliche Beratungsangebote und gezielte Informationskampagnen könnten Familien unterstützen, vorhandene Angebote besser zu nutzen. Digitale Plattformen und KI-gestützte Anwendungen, die leicht zugänglich sind, könnten künftig Verwaltungsprozesse vereinfachen und Familien schneller mit passenden Betreuungseinrichtungen zusammenbringen. Nicht zuletzt sollten Regierungen den demografischen Wandel frühzeitig berücksichtigen und Betreuungsinfrastruktur langfristig planen.</p>
<p>Aus Sicht des Forschungsteams stellt Kinderbetreuung nicht allein eine familienpolitische Leistung dar, sondern eine zentrale gesellschaftliche Infrastruktur. Hochwertige frühkindliche Bildung fördert die Chancengleichheit, stärkt die Erwerbsbeteiligung – und zahlt sich so langfristig für die gesamte Gesellschaft aus.</p>
<p>Zum Paper geht es <a href="https://www.nature.com/articles/s41562-026-02479-4" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">hier</a>.</div>
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		<title>Künstliche Intelligenz in der Finanzbranche: Chancen, Risiken und neue Anwendungsfelder</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/16/knstliche-intelligenz-in-der-finanzbranche-chancen-risiken-und-neue-anwendungsfelder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 09:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz verändert die Finanzbranche grundlegend. Sie analysiert Geschäftsberichte, erkennt Risiken in Textdaten, kann in der Vermögensverwaltung und Finanzberatung unterstützen und automatisiert Routineaufgaben. Sebastian Müller, Professor für Finance am TUM Campus Heilbronn, erklärt, welche Chancen KI für Banken, Investoren sowie Kundinnen und Kunden bietet, welche Risiken durch Cyberangriffe, Deepfakes und Herding-Effekte entstehen und warum der<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/16/knstliche-intelligenz-in-der-finanzbranche-chancen-risiken-und-neue-anwendungsfelder/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Künstliche Intelligenz in der Finanzbranche: Chancen, Risiken und neue Anwendungsfelder</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/16/knstliche-intelligenz-in-der-finanzbranche-chancen-risiken-und-neue-anwendungsfelder/" data-wpel-link="internal">Künstliche Intelligenz in der Finanzbranche: Chancen, Risiken und neue Anwendungsfelder</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Künstliche Intelligenz verändert die Finanzbranche grundlegend. Sie analysiert Geschäftsberichte, erkennt Risiken in Textdaten, kann in der Vermögensverwaltung und Finanzberatung unterstützen und automatisiert Routineaufgaben. Sebastian Müller, Professor für Finance am TUM Campus Heilbronn, erklärt, welche Chancen KI für Banken, Investoren sowie Kundinnen und Kunden bietet, welche Risiken durch Cyberangriffe, Deepfakes und Herding-Effekte entstehen und warum der Mensch trotz aller Fortschritte weiterhin eine wichtige Rolle spielt.</b></p>
<p><b>KI verbessert die Analyse von Geschäftsberichten und Finanzdaten</b></p>
<p>Der Ton macht die Musik, und die wichtigen Dinge stehen oft zwischen den Zeilen. Was in vielen Lebenssituationen gilt, trifft auch auf die Finanzbranche zu: „Klassische Methoden der Finanzanalyse werten vor allem strukturierte Daten aus – etwa Bilanzen, Börsenkurse oder Industrieklassifikationen“, sagt Sebastian Müller, Professor für Finance am TUM Campus Heilbronn. Das Problem: „Dabei kann eine Menge qualitativer Informationen verlorengehen. Das kann die Tonalität sein, in der ein Text geschrieben ist, oder der Kontext, in dem eine Aussage gefallen ist – also all das, was zwischen den Zeilen steht.“ Menschliche Analysten können solche Inhalte zwar erfassen, aber nicht in Hunderttausenden Berichten gleichzeitig auswerten.</p>
<p>Hier kommt Künstliche Intelligenz immer stärker zum Einsatz: „Sie übersetzt sehr schnell, kostengünstig und automatisiert Textdaten in numerische Signale, mit denen die Analysten arbeiten können.“ Nicht zuletzt kann sie Informationen erkennen, die Menschen manchmal übersehen – weil sie etwa weit hinten im Bericht stehen oder in Fußnoten versteckt sind.</p>
<p>Die Analyse von Daten und Berichten ist bei weitem nicht das einzige Anwendungsfeld für KI in der Finanzbranche. „Bereits seit Jahren wird die Technologie im sogenannten Quant Asset Management – der Vermögensverwaltung auf Basis mathematischer Modelle, statistischer Verfahren und Algorithmen – sowie im Credit Scoring verwendet. Neu hinzugekommen ist die generative KI, die viele standardisierte Routinearbeiten übernimmt – etwa in Callcentern, bei der Betrugserkennung sowie bei Compliance- und Know-your-Customer-Prüfungen“, sagt Müller. Oft werde die Technologie auch für die Echtzeit-Auswertung von CEO-Statements und Earnings Calls – also Telefonkonferenzen zu den Quartalszahlen – oder für Sentiment-Analysen eingesetzt. „Ein weiterer Aspekt mit großem Potenzial ist die Erweiterung des Risikomanagements: Hier könnte die KI in Textdaten unter Umständen mögliche Risiken für Unternehmen identifizieren – etwa in der Resilienz von Lieferketten oder bei Klimarisiken.“</p>
<p><b>Wie KI Wettbewerb und Finanzberatung verändert</b></p>
<p>Müller sieht viele Vorteile, vor allem für stark datengetriebene Unternehmen mit gut ausgebauter KI-Infrastruktur. Das müssten nicht zwangsläufig die größten sein: „Start-ups, die von Anfang an mit KI arbeiten, könnten im Vorteil sein gegenüber 100 Jahre alten Unternehmen, die ihre Systeme nicht so schnell KI-kompatibel machen können. Das könnte den Wettbewerb beleben, wovon wiederum der Endkunde profitieren würde – durch bessere Apps, preiswertere Produkte oder günstigere Finanzdienstleistungen.“ Auch die Beratung könnte künftig bereits bei niedrigeren Vermögen noch stärker personalisiert werden.</p>
<p>Für viele Analysen sind heute keine Finanzprofis mehr erforderlich: „Jeder kann heute einen Geschäftsbericht von einem großen Sprachmodell analysieren und so erklären lassen, dass auch Laien es versteht.“ Auch Aufsichtsbehörden und Zentralbanken könnten profitieren: „Wenn man mehr Textdaten verwendet und einen größeren Datenschatz mit KI auswerten kann, bekommt man eventuell bessere Informationen darüber, wie sich etwa die Inflation entwickelt und kann entsprechend darauf reagieren.“</p>
<p><b>Risiken von KI in der Finanzbranche: Black Box, Cyberangriffe und Deepfakes</b></p>
<p>Doch die KI-Transformation in der Finanzbranche bringt auch einige Risiken mit sich: Die Technologie kann falsche Empfehlungen geben und bleibt häufig eine Black Box, bei der sich kaum nachvollziehen lässt, wie sie zu ihren Entscheidungen gelangt. Auch branchenspezifische Risiken macht Müller aus: „Im Risikomanagement denken wir oft in Stressszenarien. KI ist aber darauf trainiert, was in normalen Zeiten passiert. Daher eignet sie sich ggf. schlechter für Modellierungen von Stressszenarien.“</p>
<p>In der zunehmenden Konzentration auf wenige Anbieter leistungsstarker Modelle sieht Müller die Gefahr einer Abhängigkeit vor allem von US-amerikanischen Unternehmen. Zudem sei das Risiko von Cyberangriffen im KI-Zeitalter sprunghaft angestiegen und es könnten ohne großen Aufwand Deepfake-Videos erstellt werden, in denen CEOs eine angebliche Ankündigung machen. Dadurch könnten schlimmstenfalls ganze Unternehmenswerte vernichtet werden.</p>
<p>Eine weitere Gefahr bestehe in sogenannten Herding-Effekten, bei denen viele Marktteilnehmende durch die Nutzung ähnlicher KI-Modelle die gleiche Entscheidung treffen – oft mit gravierenden Folgen. Müller nennt ein Beispiel: „Ein Unternehmen veröffentlicht einen Geschäftsbericht, den alle KI-Systeme negativ beurteilen. Alle Investoren und auch alle KI-Agenten, die auf Basis derselben Empfehlungen handeln, drücken dann den Verkaufsknopf. Dadurch könnte es zu plötzlichen, extremen Kurseinbrüchen an den Börsen kommen.“</p>
<p>Um solche Risiken unter Kontrolle zu halten, sollten Mensch und KI miteinander kooperieren und beispielsweise hybride Beratungsmodelle anbieten, bei denen die KI z.B. einfache Steuererklärungen erstellt, während der Mensch Ansprechpartner für große strategische Fragen wie Unternehmensnachfolge oder Erbschaft bleibt. „Ob sich dieses Hybridmodell langfristig durchsetzt, ist für mich die spannende Frage“, blickt der Ökonom in die Zukunft. „Ich bin eher skeptisch, da es letztlich ein Spiel um Geld in einem sehr intensiven Wettbewerbsumfeld ist. Wenn ein KI-Agent die Aufgabe eines Portfolio-Managers schneller und kostengünstiger erledigen kann, wird es früher oder später die ersten Häuser geben, die komplett auf KI umstellen.“</p></div>
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		<title>Andrea Sironi spricht bei der CEO Leadership Series am TUM Campus Heilbronn über Führung, Resilienz und Karriere</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/02/andrea-sironi-spricht-bei-der-ceo-leadership-series-am-tum-campus-heilbronn-ber-fhrung-resilienz-und-karriere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 12:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Präsident der Università Commerciale Luigi Bocconi und Aufsichtsratsvorsitzende von Assicurazioni Generali diskutierte mit den Studierenden des TUM Campus Heilbronn über seinen außergewöhnlichen Karriereweg, prägende Lebenserfahrungen und die Eigenschaften, die aus seiner Sicht gute Führung ausmachen. Prof. Andrea Sironi, Präsident der Università Commerciale Luigi Bocconi und Aufsichtsratsvorsitzender von Assicurazioni Generali, war zu Gast bei der<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/02/andrea-sironi-spricht-bei-der-ceo-leadership-series-am-tum-campus-heilbronn-ber-fhrung-resilienz-und-karriere/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Andrea Sironi spricht bei der CEO Leadership Series am TUM Campus Heilbronn über Führung, Resilienz und Karriere</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/02/andrea-sironi-spricht-bei-der-ceo-leadership-series-am-tum-campus-heilbronn-ber-fhrung-resilienz-und-karriere/" data-wpel-link="internal">Andrea Sironi spricht bei der CEO Leadership Series am TUM Campus Heilbronn über Führung, Resilienz und Karriere</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Der Präsident der Università Commerciale Luigi Bocconi und Aufsichtsratsvorsitzende von Assicurazioni Generali diskutierte mit den Studierenden des TUM Campus Heilbronn über seinen außergewöhnlichen Karriereweg, prägende Lebenserfahrungen und die Eigenschaften, die aus seiner Sicht gute Führung ausmachen.</b></p>
<p>Prof. Andrea Sironi, Präsident der Università Commerciale Luigi Bocconi und Aufsichtsratsvorsitzender von Assicurazioni Generali, war zu Gast bei der CEO Leadership Series des TUM Campus Heilbronn. Im Gespräch mit Chengguang Li, Professor für Strategic Management, sprach einer der bedeutendsten Wirtschaftsmanager Europas über seinen Weg von der Wissenschaft in internationale Führungspositionen, den prägenden Einfluss einer lebensbedrohlichen Erkrankung sowie die Werte, die sein Führungsverständnis bis heute bestimmen.</p>
<p>Viele der Studierenden im bis auf den letzten Platz gefüllten Hörsaal dürften sich gefragt haben: Wie schafft es jemand, der zu den bedeutendsten Managern Europas zählt, so authentisch und bescheiden zu bleiben? Auch eine prägende persönliche Erfahrung in seiner Jugend hat Andrea Sironis Weltanschauung mitgeprägt. Eine schwere gesundheitliche Krise, auf die eine erfolgreiche Transplantation folgte, hat seinen Sinn für das Wesentliche gestärkt und seine Einstellung zum Leben und zur Führung nachhaltig geprägt.</p>
<p><b>Eine Lektion in Resilienz und Perspektive</b></p>
<p>Diese Erfahrung hat ihn nachhaltig geprägt. Sie hat seinen Sinn für das große Ganze gestärkt, seine Wertschätzung für Stabilität und enge Beziehungen vertieft und seine Fähigkeit gefördert, schwierige Momente mit Geduld und Gelassenheit zu meistern. Diese Eigenschaften – Belastbarkeit, Gelassenheit und Respekt gegenüber anderen – gehören auch zu denen, die er als wesentlich für eine Führungsrolle erachtet.</p>
<p>Er begann seine berufliche Laufbahn bei Chase Manhattan, wo er auch internationale Erfahrungen in London sammelte, bevor er später an die Universität zurückkehrte, die fortan seine langjährige berufliche Heimat werden sollte.</p>
<p><b>Vom Forscher zum Manager</b></p>
<p>Mit 27 Jahren schaffte er die Rückkehr an die Bocconi-Universität, die er längst als sein Zuhause bezeichnet. Voller Elan stürzte er sich in seine Forschung über Risikoregulierung, nahm mit der Zeit aber auch immer mehr Managementrollen an. So reiste er als Dean of International Affairs um die Welt und knüpfte Kontakte, um seine Universität im Ausland noch bekannter zu machen und ihre Internationalisierung voranzutreiben.</p>
<p>Von den Managementrollen bei Bocconi war es dann ein logischer nächster Schritt zur ersten Führungsposition außerhalb der Universität: Er wurde zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Mailänder Börse berufen. Später gehörte er dem entsprechenden Gremium der London Stock Exchange an. Eines Tages bot ihm dann Assicurazioni Generali als eines der traditionsreichsten und bedeutendsten Versicherungsunternehmen der Welt den Aufsichtsratsvorsitz an. „Andrea, Generali ist Generali – das kannst du nicht ablehnen“, erinnerte sich Sironi an den Rat seines Mentors Mario Monti, damals Bocconi-Präsident. „Ich lerne dort viel und liebe diese Institution genauso wie Bocconi“, sagte er über Generali. Er lobte die diverse Zusammensetzung des Verwaltungsrats und prognostizierte, dass die Bedeutung von Versicherungen in Zeiten des Klimawandels weiter zunehme.</p>
<p><b>Aufmunternde Worte für die Studierenden</b></p>
<p>Fehlt noch ein Puzzlestück von Sironis Karriere: Wie wurde er zum Präsidenten seiner Universität? Wieder spielte Mario Monti die entscheidende Rolle: Er fragte ihn direkt an und schärfte ihm trotz seiner verantwortungsvollen Funktion bei Generali ein: „Bocconi kommt an erster Stelle.“ Einem Mario Monti widersetzt man sich nicht, und so folgte Sironi seinem Mentor als Präsident nach. Die Internationalisierung der Bocconi voranzutreiben und auch jungen Menschen aus ärmeren Familien ein Studium an der renommierten Universität zu ermöglichen, bezeichnete er als seine Herzensangelegenheiten.</p>
<p>Auch in der anschließenden Fragerunde mit den Studierenden zeigte sich Sironi als offenherziger Mensch, der eigene Schwächen zugab und für jeden aufmunternde Worte parat hatte. So berichtete er, nicht gut Nein sagen zu können, und ermutigte die TUM-Studierenden: „Mit Ihren kombinierten Fähigkeiten aus Technologie und Management bringen Sie genau das mit, was am Markt gefragt ist. Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf darüber, was von Ihnen erwartet wird.“</p></div>
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		<title>TUM im „Entrepreneurial Impact“-Ranking an der Spitze</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/01/tum-im-entrepreneurial-impact-ranking-an-der-spitze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 11:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Technische Universität München zählt im „Entrepreneurial Impact“-Ranking zu den Hochschulen mit besonders erfolgreichen Gründerinnen und Gründern. Start-ups von TUM-Absolventinnen und -Absolventen haben in den vergangenen zehn Jahren 25.000 Arbeitsplätze geschaffen. Die Studie vergleicht Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Untersucht wurde, wie viele Arbeitsplätze Start-ups im letzten Jahrzehnt geschaffen haben, wie hoch die<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/07/01/tum-im-entrepreneurial-impact-ranking-an-der-spitze/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about TUM im „Entrepreneurial Impact“-Ranking an der Spitze</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Technische Universität München zählt im „Entrepreneurial Impact“-Ranking zu den Hochschulen mit besonders erfolgreichen Gründerinnen und Gründern. Start-ups von TUM-Absolventinnen und -Absolventen haben in den vergangenen zehn Jahren 25.000 Arbeitsplätze geschaffen.</b></p>
<p>Die Studie vergleicht Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Untersucht wurde, wie viele Arbeitsplätze Start-ups im letzten Jahrzehnt geschaffen haben, wie hoch die Finanzierungssummen waren und wann Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Studium gegründet haben.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigen: Ein Großteil der unternehmerischen Wirkung konzentriert sich auf Gründungsteams aus wenigen Hochschulen. Besonders häufig liegen die Technische Universität München, die WHU, die Universität St. Gallen und die ETH Zürich vorn.</p>
<p>Auch der TUM Campus Heilbronn ist Teil dieses Gründungsökosystems. Mit seinem Schwerpunkt auf Management, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz, der engen Zusammenarbeit mit Unternehmen sowie der Förderung von Entrepreneurship unterstützt der Campus die Entwicklung innovativer Start-ups.</p>
<p>Die Studie „Entrepreneurial Impact of Academic Institutions“ hatte im vergangenen Jahr erstmals ein vollständiges Bild gezeigt, wo in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Start-up-Gründerinnen und -Gründer studiert und geforscht haben. Nun hat das Forschungsteam von Technischer Universität München (TUM), ETH Zürich und Universität Innsbruck die Daten zu den rund 51.000 Start-ups, die von 2014 bis 2024 in den drei Ländern gegründet wurden, weiter ausgewertet. Die beim TUM Entrepreneurship Day vorgestellten Ergebnisse liefern wichtige Grundlagen für Gründungsförderung und Hochschulpolitik und zeigen, welche Hochschulen die Start-up-Landschaft prägen.</p>
<p><b>Zahl der Mitarbeitenden:</b></p>
<p>Die meisten Arbeitsplätze im deutschsprachigen Raum wurden von Start-ups geschaffen, die Unternehmenssoftware anbieten. Es folgen die Branchen Verkehr, Energie und Finanztechnologie. Im Ranking der Hochschulen und Forschungsgesellschaften gibt es vier Einrichtungen, deren Studierende, Forschende und Alumni mit ihren Start-ups mehr als 20.000 Arbeitsplätze geschaffen haben: die TUM (rund 25.500), die WHU – Otto Beisheim School of Management (25.000), die Universität St. Gallen (21.500) und die ETH Zürich (21.000). Auch gemessen an der Zahl der Start-ups, die mehr als 50 Mitarbeitende beschäftigen, sind Gründungsteams mit mindestens einer Gründerin oder einem Gründer von TUM (90), Universität St. Gallen (85) und WHU (76) am erfolgreichsten.</p>
<p>Der erste Teil der Studie hatte bereits ergeben, dass die meisten Start-ups von Studierenden, Mitarbeitenden und Alumni der TUM (rund 1.100), der ETH Zürich (1.000) und der Universität St. Gallen (850) gegründet wurden.</p>
<p><b>Finanzierung:</b></p>
<p>Die Höhe der Finanzierung der Start-ups unterscheidet sich stark. Während 10 Prozent mehr als 20 Millionen Euro einwerben konnten, mussten sich mehr als 40 Prozent mit weniger als einer Million Euro begnügen. Am meisten Investitionen flossen in Start-ups aus den Bereichen Finanztechnologie, Gesundheit und Software. Die höchste Finanzierung pro Unternehmen erzielte die Verkehrsbranche. Die höchste Gesamtsumme haben Gründerinnen und Gründer aus der TUM eingeworben (rund 8,6 Milliarden Euro).</p>
<p><b>Gründungszeit und Vorerfahrung:</b></p>
<p>Fast 40 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmer gründen in den ersten zwei Jahren nach ihrem (letzten) Hochschulabschluss, die Durchschnittszeit liegt bei sechs Jahren. Frauen gründen im Schnitt ein Jahr früher als Männer. Ebenfalls ein Jahr kürzer ist die Zeit bis zur Gründung in Deutschland im Vergleich zur Schweiz. Haben die Gründerinnen und Gründer nach ihrem Hochschulabschluss zunächst bei anderen Unternehmen gearbeitet, dann überwiegend bei DAX-Konzernen, zumeist in der Industrie, und Unternehmensberatungen. Deutlich kleiner ist der Anteil der IT-Branche.</p>
<p>Am schnellsten nach ihrem Abschluss gründen Absolventinnen und Absolventen der HHL Leipzig Graduate School of Management (4,4 Jahre), gefolgt von Alumni der TUM und der WHU (jeweils 4,7 Jahre).</p>
<p><b>Methodik:</b></p>
<p>Erfasst hat das Forschungsteam die zwischen 2014 bis 2024 gegründeten Start-ups, deren Gründerinnen und Gründer, Mitarbeitende und Finanzierung über Datenbanken und Plattformen wie Startupdetector, Austrian Startup Monitor, Startupticker, Startup.ch, Dealroom, Crunchbase und Pitchbook sowie über LinkedIn-Profile. Die Start-ups wurden den verschiedenen akademischen Institutionen zugeordnet, sofern diese mit einem substanziellen Anteil zu den Ausbildungs- und Karrierestufen der Gründungsteams beigetragen hatten.</p>
<p>Publikationen</p>
<p>Tretow, I., Lemanczyk, P., Treffers, T., Welpe, I.M., Clarysse, B., Füller, J. (2026). <a href="https://entrepreneurshipranking.com/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Entrepreneurial Impact of Academic Institutions 2026 in DACH Region: Munich Impact Study – Deep Dive Analysis.</a></div>
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<ul>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/tumcampus-heilbronn-ggmbh" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Die TUM Campus Heilbronn gGmbH</a>
                    </li>
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		<title>Johannes Teyssen spricht am TUM Campus Heilbronn über Karriere, Führung und Krisenmanagement</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/30/johannes-teyssen-spricht-am-tum-campus-heilbronn-ber-karriere-fhrung-und-krisenmanagement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Die TUM Campus Heilbronn gGmbH]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 10:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der CEO Leadership Series erläutert der frühere E.ON-Chef und heutige Aufsichtsratsvorsitzende der Lufthansa Group, welche Rolle Ambition, Zufall, Entscheidungsstärke und Talentförderung für Führungskräfte spielen. „Ich hatte keinen Karriereplan“, gesteht Dr. Johannes Teyssen bei der gutbesuchten CEO Leadership Series am TUM Campus Heilbronn. Er wusste nicht, wo er einmal landen würde. 66-jährig blickt der<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2026/06/30/johannes-teyssen-spricht-am-tum-campus-heilbronn-ber-karriere-fhrung-und-krisenmanagement/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Johannes Teyssen spricht am TUM Campus Heilbronn über Karriere, Führung und Krisenmanagement</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Im Rahmen der CEO Leadership Series erläutert der frühere E.ON-Chef und heutige Aufsichtsratsvorsitzende der Lufthansa Group, welche Rolle Ambition, Zufall, Entscheidungsstärke und Talentförderung für Führungskräfte spielen.</b></p>
<p>„Ich hatte keinen Karriereplan“, gesteht Dr. Johannes Teyssen bei der gutbesuchten CEO Leadership Series am TUM Campus Heilbronn. Er wusste nicht, wo er einmal landen würde. 66-jährig blickt der frisch gewählte Aufsichtsratschef der Lufthansa Group auf ein erfülltes Berufsleben zurück: Unter anderem war er Vorstandsmitglied bei der Hannover-Braunschweigischen Stromversorgungs-AG, Vorstandsvorsitzender bei E.ON und seit 2022 Verwaltungsratspräsident des Schweizer Energiekonzerns Alpiq Holding.</p>
<p>Im ebenso offenen wie humorvollen Gespräch mit Gastgeber und Moderator Chengguang Li, Professor für Strategic Management an der TUM School of Management, betont der gebürtige Hildesheimer die fehlende Planbarkeit von Karriere. Das einzig Wichtige sei, sich zu fragen: „Was sind meine Ambitionen? Wofür möchte ich leben?“</p>
<p><b>Ein Anruf zur rechten Zeit</b></p>
<p>Mit seinem Jura-Studium in Freiburg und Göttingen trat Johannes Teyssen zunächst in die Fußstapfen seines Vaters, des Richters Hans Teyssen. Von ihm habe er auch Argumentieren und kritisches Denken gelernt. Obwohl er gleichzeitig Volkswirtschaftslehre studierte, dachte er als promovierter Jurist, er müsse im Bereich der Rechtswissenschaft arbeiten. Doch dann kam ein Anruf zur rechten Zeit. Bei PreussenElektra lernte Teyssen die beeindruckende Atmosphäre der Wirtschaftsbranche kennen und fragte sich: „Warum nicht hier arbeiten?“ Rückblickend erklärt er: „Man muss ehrgeizig sein, aber manchmal braucht es einfach Glück.“ </p>
<p>Was ihn in seiner Anfangszeit beim Energieversorgungsunternehmen PreussenElektra zusätzlich voranbrachte, war seine Neugier: Andere Mitarbeitende freundlich zu fragen, ob sie einem beim Verständnis komplexer Zusammenhänge helfen könnten, ermögliche ein noch tiefergehendes Studium. Gleichermaßen unerlässlich sei es, Feedback von Vertrauenspersonen einzuholen. Denn Sozialkompetenz zählte anfangs eher nicht zu seinen Stärken, räumt Teyssen freimütig ein. Umso mehr betont er heute, wie unerlässlich es sei, Mitarbeitenden zuzuhören. Seine Faustregel als CEO: „Talk late, best last.“</p>
<p><b>Das Rezept für die Katastrophe</b></p>
<p>Indes wartete das Berufsleben immer wieder mit neuen Herausforderungen auf. Als Teyssen 2001 als Vorstandsmitglied der E.ON Energie AG nach München geschickt wurde, um das Finanzressort zu verantworten, war das aufgrund der damaligen Wirtschaftslage für ihn ein „sehr harter Start“. Teyssens Reaktion: „Wenn dich eine Krise erwischt, besinne dich auf das Wesentliche.“ Er analysierte die Geschäftslage und legte daraufhin die Ziele fest. „Angst vor Entscheidungen zu haben, ist das Rezept für die Katastrophe“, bringt er es mit einem Schmunzeln auf den Punkt.</p>
<p>Zur Realität als CEO gehöre es allerdings auch, Probleme mit nach Hause zu nehmen. Teyssen weiß von einigen schlaflosen Nächten zu berichten. Seine Frau, die er liebevoll seinen „Chief Adviser“ nennt, steht ihm immer verlässlich zur Seite. Work-Life-Balance ergibt für ihn indes keinen Sinn: „In Krisenzeiten ist es Pflicht, dem Unternehmen jede Minute zu geben.“ Denn tausende Jobs hingen daran. Arbeit und Freizeit sieht der Opernliebhaber nicht in Opposition zueinander, vielmehr heißt es für ihn: „Entscheidungen treffen, Prioritäten setzen und damit leben.“ Es kämen auch wieder ruhigere Zeiten.</p>
<p><b>Talente fördern</b></p>
<p>Was die bedeutendsten Eigenschaften eines CEOs sind, hakt Professor Li nach. Charakter, zählt Teyssen auf, Resilienz und die Fähigkeit, Szenarien zu entwickeln. Als Pflicht sieht es der vierfache Vater überdies, seine Nachfolge vorzubereiten und Talente zu fördern. „Man muss ein Gespür dafür entwickeln, wann es Zeit ist, zu gehen.“ Der Konzern sei nun einmal größer als man selbst. „Er gehört nicht mir “, erklärt Teyssen. Sein Anspruch ist es, das Unternehmen möglichst in besserem Zustand weiterzugeben, als er es erhalten habe.</p>
<p>In der sich anschließenden Fragerunde möchte ein Student von Teyssen wissen, ob er im Falle einer Zeitreise etwas anders machen würde. Das verneint der 66-Jährige: „Ich würde nichts ändern. Manches war besser, manches weniger.“ Gestrige Entscheidungen infrage zu stellen, sei hingegen äußerst demotivierend. Abschließend appelliert er: „Das Leben ist kein leichtes Segeln. Kämpft!“ Lächelnd fügt er hinzu: „Und habt Spaß!“</p></div>
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