<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Firma Deutsche Dermatologische Gesellschaft, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
	<atom:link href="https://www.deutscherpresseindex.de/author/firma_deutschedermatologischegesellschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.deutscherpresseindex.de/author/firma_deutschedermatologischegesellschaft/</link>
	<description> Die beste Pressemitteilung, der beste Content, die interessantesten News…</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Jan 2024 23:18:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.5.8</generator>

<image>
	<url>https://www.deutscherpresseindex.de/wp-content/uploads/sites/5/2017/09/cropped-deutschepresseindex-e1506074717330-32x32.png</url>
	<title>Firma Deutsche Dermatologische Gesellschaft, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
	<link>https://www.deutscherpresseindex.de/author/firma_deutschedermatologischegesellschaft/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>„Heilendes Licht“ für kranke Haut: Phototherapie mit UV-A- und UV-B-Strahlen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2024/01/16/heilendes-licht-fuer-kranke-haut-phototherapie-mit-uv-a-und-uv-b-strahlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Dermatologische Gesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2024 13:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[berneburg]]></category>
		<category><![CDATA[biologika]]></category>
		<category><![CDATA[ddg]]></category>
		<category><![CDATA[dermatitis]]></category>
		<category><![CDATA[haut]]></category>
		<category><![CDATA[hautkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[helios]]></category>
		<category><![CDATA[med]]></category>
		<category><![CDATA[neurodermitis]]></category>
		<category><![CDATA[patienten]]></category>
		<category><![CDATA[patientinnen]]></category>
		<category><![CDATA[psoriasis]]></category>
		<category><![CDATA[schuppenflechte]]></category>
		<category><![CDATA[zell]]></category>
		<category><![CDATA[zellen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2024/01/16/heilendes-licht-fuer-kranke-haut-phototherapie-mit-uv-a-und-uv-b-strahlen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Entzündliche Hauterkrankungen können heutzutage bei mittlerer und schwerer Ausprägung gut mit modernen Medikamenten (vor allem Biologika) behandelt werden. Es gibt aber eine weitere therapeutische Option: Die Phototherapie mit UV-Strahlen. Sie behauptet ihren Platz als bewährte, sehr effektive Therapie beispielsweise bei atopischer Dermatitis (Neurodermitis), Psoriasis, Hautlymphomen oder Sklerodermien. Dem zeitlichen Aufwand mit häufigeren Terminen in der<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2024/01/16/heilendes-licht-fuer-kranke-haut-phototherapie-mit-uv-a-und-uv-b-strahlen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about „Heilendes Licht“ für kranke Haut: Phototherapie mit UV-A- und UV-B-Strahlen</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2024/01/16/heilendes-licht-fuer-kranke-haut-phototherapie-mit-uv-a-und-uv-b-strahlen/" data-wpel-link="internal">„Heilendes Licht“ für kranke Haut: Phototherapie mit UV-A- und UV-B-Strahlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Entzündliche Hauterkrankungen können heutzutage bei mittlerer und schwerer Ausprägung gut mit modernen Medikamenten (vor allem Biologika) behandelt werden. Es gibt aber eine weitere therapeutische Option: Die Phototherapie mit UV-Strahlen. Sie behauptet ihren Platz als bewährte, sehr effektive Therapie beispielsweise bei atopischer Dermatitis (Neurodermitis), Psoriasis, Hautlymphomen oder Sklerodermien. Dem zeitlichen Aufwand mit häufigeren Terminen in der Hautarztpraxis stehen eine schnell einsetzende Besserung sowie eine nebenwirkungsarme und kostengünstige Therapie gegenüber. Die „Behandlung mit UV-Strahlung“ spielt auch im Zeitalter der Biologika eine wichtige Rolle, erklärt die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG).</b></p>
<p>Krankhafte Hautveränderungen bei Neurodermitis, Psoriasis und Sklerodermie sind häufig durch Symptome wie Juckreiz, Schuppung, Entzündung oder eine derbe Verhärtung der Haut gekennzeichnet und bedeuten für die Betroffenen eine große Belastung. Nicht selten führen die sichtbaren Hautveränderungen zudem zu einer Stigmatisierung, wodurch die Lebensqualität weiter eingeschränkt wird.<br />
Die medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten vieler chronisch entzündlichen Hautkrankheiten haben sich vor allem mit den hochwirksamen Biologika in den letzten Jahren enorm verbessert. Und doch hat die Behandlung mit „therapeutischem Licht“ ihren festen Platz in der Therapie. „Die moderne Phototherapie ist nicht nur sehr effektiv, sondern auch nebenwirkungsarm“, betont Prof. Dr. med. Mark Berneburg, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Regensburg. Die Wirkungsweise der Phototherapie basiert darauf, dass bestimmte Anteile des natürlichen Sonnenlichts Entzündungsprozesse in der Haut positiv beeinflussen und verhärtetes Bindegewebe wieder weicher machen. „Die Bestrahlung mit UV-Licht ist nach wie vor ein unverzichtbarer Bestandteil der hautärztlichen Tätigkeit“, sagt Berneburg, der auch Generalsekretär der DDG ist. Die Phototherapie ist in den Leitlinien zu entzündlichen Hauterkrankungen fest verankert und setzt eine entsprechende Expertise des Behandelnden voraus.</p>
<p>Angewendet werden moderne Geräte als Lichtquellen, mit denen die therapeutisch wirksamen Wellenlängen des Lichts eingesetzt werden können. Die Phototherapie wird mit speziellen Anteilen der UV-Strahlung durchgeführt, die besonders wirksam sind. Das Spektrum der natürlichen UV-Strahlung wird entsprechend seiner Wellenlänge in UV-A, UV-B und UV-C eingeteilt. Nur die langwelligen UV-A-Strahlen und die kurzwelligeren UV-B-Strahlen werden für therapeutische Zwecke genutzt.</p>
<p>UV-A-Strahlen haben eine Wellenlänge von 315 bis 380 nm und dringen bis in die Dermis, also die Unterhaut ein. Sie wirken dort auf Entzündungszellen und spezifische Bindegewebszellen. UV-B-Strahlen besitzen eine Wellenlänge von 280 bis 315 nm und gelangen vor allem bis in die Epidermis, die Oberhaut. Der langwellige Anteil des UV-B-Lichts zeigt dabei eine besondere Wirkung in den unteren Schichten der Epidermis, insbesondere in der Basalzellschicht. In dieser Hautschicht entstehen in einem sich wiederholenden Zyklus von etwa vier Wochen neue hornbildende Zellen (Keratinozyten). Bei einer Schuppenflechte durchlaufen die Keratinozyten einen verkürzten Entstehungszyklus von vier bis sieben Tagen und es entstehen mehr oder weniger dicke schuppige, oft juckende Stellen auf der Oberhaut. Die Wirksamkeit der UV-B-Strahlung beruht u. a. darauf, dass die Zellteilung in der Basalzellschicht der Epidermis gehemmt wird, was zu einer Besserung der entzündlichen Hautveränderungen und zur Abnahme der Schuppung führt. Daher hat sich für die Behandlung der Psoriasis die Phototherapie mit dem selektiven langwelligen UV-B-Spektrum bewährt. Bekannt ist das Ganze unter dem Begriff Schmalband-UV-B-Therapie. Der maximale Peak der emittierten UVB-Strahlen liegt hier bei 311 nm. „Die Schmalband-UV-B-Therapie gilt heute aufgrund ihrer optimalen Wirksamkeit und guten Verträglichkeit als Therapie der ersten Wahl bei mittelschwerer und schwerer Psoriasis“, fasst Berneburg zusammen.</p>
<p>Eine Besonderheit neben dem gezielten Einsatz von UV-A- und UV-B-Strahlen ist die Kombination von UV-A mit dem Photosensibilisator Psoralen, die als PUVA-Therapie bezeichnet wird und effektiv bei der Behandlung verschiedener Hautkrankheiten (vor allem bei Schuppenflechte und kutanen T-Zell-Lymphomen) eingesetzt wird.</p>
<p>Vor Beginn der Phototherapie legt die Dermatologin/der Dermatologe die optimale Anfangsdosis fest. Diese richtet sich nach dem Hauttyp und dem Krankheitsbild der Patientin/des Patienten. Es gibt Geräte für die Bestrahlung des ganzen Körpers in Form von Bestrahlungskabinen mit speziellen medizinischen UV-Lampen für eine homogene rundum Bestrahlung und andere Geräte, mit denen Teile des Körpers bestrahlt werden. „Die Lichttherapie ist in der Regel gut verträglich und sollte drei bis fünf Mal pro Woche erfolgen. Unerlässlich ist bei jeder Bestrahlung eine UV-Schutzbrille, um Bindehaut- oder Hornhautentzündungen des Auges zu vermeiden“, betont der DDG-Generalsekretär.</p>
<p>Das Risiko für Hautkrebs und Krebsvorstufen wie der Aktinischen Keratose wird durch die Phototherapie nicht erhöht. Die Studienlage zeigt derzeit für die Schmalband-UVB-Therapie und für die UVA-Therapie keine klinisch messbare Zunahme von Hautkrebs. </p>
<p>„Die Phototherapie verdient eine Renaissance. Besonders profitieren Patientinnen und Patienten mit Komorbiditäten, die bereits viele Medikamente erhalten“, ergänzt Prof. Dr. med. Silke Hofmann, Chefärztin des Zentrums für Dermatologie, Allergologie und Dermatochirurgie, HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal. Denn Polypharmazie, also die Einnahme von fünf oder mehr verschiedenen Arzneimitteln, sei für viele Menschen – nicht nur für Seniorinnen und Senioren – eine Realität und unerwünschte Wechselwirkungen zwischen den Substanzen sind immer zu bedenken, so Hofmann, Beauftragte für die Öffentlichkeitsarbeit der DDG. Hier kann die Phototherapie zur Behandlung einer Hautkrankheit eine sehr gute Option darstellen.<br />
Professor Berneburg fasst zusammen: „Im Sinne einer personalisierten Medizin sollte bei entzündlichen Hauterkrankungen neben dem breiten Angebot topischer und konventioneller Systemtherapien sowie Biologika immer auch die Lichttherapie angeboten werden.“</p>
<p><b>Literatur:</b></p>
<p>Kurz B, Berneburg M, Bäumler W, Karrer S. Phototherapie in Theorie und Praxis. J Dtsch Dermatol Ges. 2023 Aug;21(8):882-898. <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/ddg.15126_g" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/ddg.15126_g</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Dermatologische Gesellschaft</div>
<p>Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) e. V. ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschsprachigen Dermatologinnen und Dermatologen. Als eine gemeinn&uuml;tzige Organisation mit fast 4.500 Mitgliedern f&ouml;rdert sie Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Dermatologie und ihrer Teilgebiete. Die DDG setzt sich f&uuml;r die F&ouml;rderung der klinischen und praktischen Dermatologie, Allergologie und Venerologie sowie ihrer konservativen und operativen Teilgebiete ein. Mit der Durchf&uuml;hrung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Kongressen engagiert sie sich in der Fort- und Weiterbildung, sie entwickelt Leitlinien und unterst&uuml;tzt Forschungsvorhaben durch Anschubfinanzierungen und F&ouml;rderungen. Dar&uuml;ber hinaus vergibt die DDG zusammen mit der Deutschen Stiftung f&uuml;r Dermatologie Forschungsgelder und Stipendien an vielversprechende Nachwuchsmedizinstudierende und an namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Dermatologische Gesellschaft<br />
Robert-Koch-Platz 7<br />
10115 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 246253-0<br />
Telefax: +49 (30) 246253-29<br />
<a href="http://www.derma.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.derma.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Prof. Dr. med. Silke Hofmann<br />
Telefon: +49 (30) 246253-35<br />
E-Mail: &#100;&#046;&#097;&#114;&#110;&#111;&#108;&#100;&#064;&#100;&#101;&#114;&#109;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/deutsche-dermatologische-gesellschaft/Heilendes-Licht-fuer-kranke-Haut-Phototherapie-mit-UV-A-und-UV-B-Strahlen/boxid/973342" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-dermatologische-gesellschaft" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/973342.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2024/01/16/heilendes-licht-fuer-kranke-haut-phototherapie-mit-uv-a-und-uv-b-strahlen/" data-wpel-link="internal">„Heilendes Licht“ für kranke Haut: Phototherapie mit UV-A- und UV-B-Strahlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schuppenflechte und schwanger: Therapie prüfen und interdisziplinär behandeln</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/10/18/schuppenflechte-und-schwanger-therapie-pruefen-und-interdisziplinaer-behandeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Dermatologische Gesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2023 07:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[adalimumab]]></category>
		<category><![CDATA[biologika]]></category>
		<category><![CDATA[bvdd]]></category>
		<category><![CDATA[certolizumab]]></category>
		<category><![CDATA[ddg]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[hypertonie]]></category>
		<category><![CDATA[patienten]]></category>
		<category><![CDATA[patientinnen]]></category>
		<category><![CDATA[psonet]]></category>
		<category><![CDATA[psoriasis]]></category>
		<category><![CDATA[tum]]></category>
		<category><![CDATA[vitamin]]></category>
		<category><![CDATA[wpt]]></category>
		<category><![CDATA[wuppertal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2023/10/18/schuppenflechte-und-schwanger-therapie-pruefen-und-interdisziplinaer-behandeln/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schwangere Psoriasis-Patientinnen müssen während der Schwangerschaft engmaschig dermatologisch mitbetreut werden. Für die Behandlung leichter Schuppenflechte sind topische (äußerlich anzuwendende) Corticosteroide Teil der Basisversorgung. Bei mittelschwerer und schwerer Psoriasis haben sich Systemtherapeutika wie beispielsweise Biologika bewährt. Wird die Patientin schwanger, muss eine solche Therapie nicht per se abgebrochen, aber überprüft werden. Mit der Zulassungserweiterung der TNF-α-Blocker<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/10/18/schuppenflechte-und-schwanger-therapie-pruefen-und-interdisziplinaer-behandeln/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Schuppenflechte und schwanger: Therapie prüfen und interdisziplinär behandeln</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/10/18/schuppenflechte-und-schwanger-therapie-pruefen-und-interdisziplinaer-behandeln/" data-wpel-link="internal">Schuppenflechte und schwanger: Therapie prüfen und interdisziplinär behandeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Schwangere Psoriasis-Patientinnen müssen während der Schwangerschaft engmaschig dermatologisch mitbetreut werden. Für die Behandlung leichter Schuppenflechte sind topische (äußerlich anzuwendende) Corticosteroide Teil der Basisversorgung. Bei mittelschwerer und schwerer Psoriasis haben sich Systemtherapeutika wie beispielsweise Biologika bewährt. Wird die Patientin schwanger, muss eine solche Therapie nicht per se abgebrochen, aber überprüft werden. Mit der Zulassungserweiterung der TNF-α-Blocker Adalimumab (einsetzbar bis zum 3. Trimenon) und Certolizumab (über die gesamte Schwangerschaft hinweg) stehen Medikamente zur Verfügung, die eine ungestörte Schwangerschaft ermöglichen. Darauf weisen Expertinnen der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. (DDG) anlässlich des Welt-Psoriasis-Tages am 29. Oktober 2023 hin.</b></p>
<p>An Schuppenflechte, medizinisch Psoriasis genannt, leiden in Deutschland etwa zwei Millionen Menschen. Die chronisch entzündliche Hauterkrankung ist durch rote, schuppende Hautveränderungen mit oder ohne Juckreiz gekennzeichnet und verläuft in Schüben. Bei mehr als der Hälfte der Erkrankten tritt die Schuppenflechte vor dem 50. Lebensjahr auf. Fast ein Viertel dieser Patientengruppe mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis ist weiblich. Zur Behandlung der Psoriasis vulgaris (PV), der häufigsten Form der Schuppenflechte, stehen seit einigen Jahren gut wirksame und sichere Systemtherapien zur Behandlung der mittelschweren und schweren Form zur Verfügung. „Die Psoriasis-Behandlung von schwangeren und stillenden Frauen sowie Frauen mit Kinderwunsch ist herausfordernd, denn die Therapie soll nicht nur der Mutter helfen, sondern auch dem Kind nicht schaden“, erklärt Dr. med. Galina Balakirski, Oberärztin am Zentrum für Dermatologie, Allergologie und Dermatochirurgie, HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal. Da es kaum Studien zu schwangeren Frauen mit Psoriasis gibt, basiert die Therapiewahl auf der ärztlichen Erfahrung, den Fachinformationen und der verfügbaren wissenschaftlichen Literatur.</p>
<p>„Die wichtigste Botschaft ist sicherlich, dass eine Schuppenflechte eine Schwangerschaft nicht ausschließt“, betont Balakirski. Unabhängig davon, wie stark die Erkrankung ausgeprägt ist, sollte die Schwangere auf jeden Fall interdisziplinär und engmaschig behandelt werden. „Klinische Erfahrungen zeigen, dass sich der mit der Schwangerschaft einhergehende Hormonschub positiv auf den Verlauf der Psoriasis auswirkt. Das trifft jedoch nicht auf alle erkrankten Frauen zu. Bei etwa einem Viertel muss mit einer Verschlechterung des Hautzustandes bzw. der Hauterkrankung gerechnet werden“, erklärt die Dermatologin. Eine erhöhte Krankheitsaktivität in der Schwangerschaft kann zu Komplikationen wie beispielsweise Frühgeburtlichkeit oder einem geringen Geburtsgewicht des Kindes führen.</p>
<p>Wie die Psoriasis-Therapie für eine schwangere oder stillende Frau gestaltet werden sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab: dem Schwergrad der Erkrankung, der bereits eingeleiteten Therapie und von den Besonderheiten einzelner Medikamente. Bei einer leichten Psoriasis gehören topische Corticosteroide zur Basisversorgung, da es zu ihnen in Bezug auf die Therapie während der Schwangerschaft die umfangreichsten Erfahrungen gibt. Bei einem Nichtansprechen wird eine UVB-Licht-Therapie empfohlen. „Die UV-Lichttherapie gilt in der Schwangerschaft als unbedenklich. Allerdings kann darunter der Folsäurespiegel negativ beeinflusst werden. Daher sollten diese Patientinnen pro Tag die Standarddosis von 0,8 mg Folsäure einnehmen“, sagt Balakirski.</p>
<p>Wenn Patientinnen aufgrund ihrer mittelschweren oder schweren Schuppenflechte bereits systemtherapeutisch behandelt werden, sollte mit dem Bekanntwerden der Schwangerschaft die Therapie geprüft und ggf. angepasst werden. Zu den traditionellen Systemtherapeutika gehört das Immunsuppressivum <i>Ciclosporin</i>, zu dem es die umfangreichste Kenntnis gibt: Diese Therapie kann bei medizinischer Notwendigkeit während der Schwangerschaft fortgesetzt oder eingeleitet werden. Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen, wie Hypertonie (hoher Blutdruck) in der Schwangerschaft, und damit verbundenen Risiken für die Mutter und das ungeborene Kind, wird diese Substanz mittlerweile nur selten eingesetzt. Mit der erweiterten Zulassung von einigen TNF (Tumor-Nekrose-Faktor)-α-Blockern (auch Biologika genannt) zur Therapie mittelschwerer bis schwerer Psoriasis in der Schwangerschaft stehen nun wirksame und deutlich besser verträgliche Medikamente zur Verfügung. Der Tumornekrosefaktor spielt eine wichtige Rolle bei Entzündungsreaktionen im Körper, die durch den TNF-α-Blocker in Schach gehalten werden. <i>Adalimumab</i> ist einsetzbar bis zum 3. Trimenon und <i>Certolizumab</i> über die gesamte Schwangerschaft hinweg.</p>
<p>Einige Medikamente sind in der Schwangerschaft kontraindiziert: Nicht eingesetzt werden dürfen beispielsweise <i>Methotrexat</i>, ein Wirkstoff aus der Gruppe der Zytostatika (konventionelle Systemtherapie), und das Retinoid <i>Acitretin</i> (eine mit dem Vitamin A verwandte chemische Substanz), weil sie zu Fehlbildungen des Kindes führen können.</p>
<p>„Die Behandlung schwangerer Psoriasis-Patientinnen ist komplex. Wir empfehlen Ärztinnen und Ärzten daher, das Thema Kinderwunsch früh bei ihren Patientinnen der entsprechenden Altersgruppe anzusprechen. Dann werden mitunter andere ‚Behandlungsweichen‘ gestellt und die Therapie gleich mit einem TNF-α-Blocker gestartet“, ergänzt Prof. Dr. med. Silke Hofmann, Chefärztin des Zentrums für Dermatologie, Allergologie und Dermatochirurgie, HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal. Zudem sei es sehr wichtig, den Austausch mit anderen behandelnden Ärztinnen und Ärzten wie beispielsweise aus der Gynäkologie und Geburtshilfe zu suchen. „Dank der hierzulande geltenden Mutterschaftsrichtlinien ist die Betreuung von Schwangeren engmaschig. Für Patientinnen mit gravierenden Hauterkrankungen unter Systemtherapeutika sind dermatologische Visiten alle sechs bis acht Wochen wünschenswert“, erklärt Hofmann, die auch Beauftragte für die Öffentlichkeitsarbeit der DDG ist. Dadurch können Medikamenten-getriggerte Komplikationen aufgespürt werden. Über eine entsprechende Ergänzung (Einlage) im Mutterpass wird dann der Informationsaustausch zur gynäkologischen Praxis gewährt.</p>
<p><b>Literatur:</b></p>
<p>Stephan B, Augustin M. Psoriasis und Schwangerschaft: Klinischer Algorithmus und Monitoring bei Systemtherapie. Hautarzt. 2020 Aug;71(8):607-612. doi: 10.1007/s00105-020-04607-1. PMID: 32458008.</p>
<p>Balakirski G, Gerdes S, Beissert S, Ochsendorf F, von Kiedrowski R, Wilsmann-Theis D. Psoriasis-Therapie während Schwangerschaft und Stillzeit. J Dtsch Dermatol Ges. 2022 May;20(5):653-685. doi: 10.1111/ddg.14789_g. PMID: 35578434.</p>
<p><b><br />
Zum Welt-Psoriasis-Tag:</b></p>
<p>Jedes Jahr am 29. Oktober findet der <i><a href="https://ifpa-pso.com/world-psoriasis-day" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Welt-Psoriasis-Tag</a></i> statt. Der Aktionstag wurde im Jahr 2004 von der <i>International Federation of Psoriasis Associations</i> ins Leben gerufen. Ziel des Tages ist es, über Psoriasis aufzuklären und die Situation der an Psoriasis erkrankten Menschen zu verbessern. Der Welt-Psoriasis-Tag steht in Deutschland in diesem Jahr unter dem Motto: „Psoriasis: Gute Versorgung für alle!“</p>
<p><b>Infoveranstaltung zum Welt-Psoriasis-Tag (WPT):</b></p>
<p>Am Sa, 28.10.2023 (also am Vortag des WPT) findet an der TUM-Hautklinik in München die „Zentralveranstaltung“ – <a href="https://www.weltpsoriasistag.de/veranstaltungen-2023/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">der <i>Deutsche Psoriasis Tag 2023</i></a> – statt. Die Infoveranstaltung richtet sich an Patientinnen/Patienten und an Fachpublikum. Die Veranstaltung wird auch gestreamt.</p>
<p>Initiatoren sind der Deutsche Psoriasis Bund und die Hautklinik am Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München (TUM), in Kooperation mit dem BVDD, der DDG und PsoNet. Von 9:00 bis 16:30 Uhr im Hörsaal der TUM-Hautklinik. <a href="https://www.facebook.com/weltpsoriasistag.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.facebook.com/weltpsoriasistag.de</a></p>
<p> </p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Dermatologische Gesellschaft</div>
<p>Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) e. V. ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschsprachigen Dermatologinnen und Dermatologen. Als eine gemeinn&uuml;tzige Organisation mit fast 4.500 Mitgliedern f&ouml;rdert sie Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Dermatologie und ihrer Teilgebiete. Die DDG setzt sich f&uuml;r die F&ouml;rderung der klinischen und praktischen Dermatologie, Allergologie und Venerologie sowie ihrer konservativen und operativen Teilgebiete ein. Mit der Durchf&uuml;hrung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Kongressen engagiert sie sich in der Fort- und Weiterbildung, sie entwickelt Leitlinien und unterst&uuml;tzt Forschungsvorhaben durch Anschubfinanzierungen und F&ouml;rderungen. Dar&uuml;ber hinaus vergibt die DDG zusammen mit der Deutschen Stiftung f&uuml;r Dermatologie Forschungsgelder und Stipendien an vielversprechende Nachwuchsmedizinstudierende und an namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Dermatologische Gesellschaft<br />
Robert-Koch-Platz 7<br />
10115 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 246253-0<br />
Telefax: +49 (30) 246253-29<br />
<a href="http://www.derma.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.derma.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dagmar Arnold<br />
Kommunikation und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 246253-35<br />
E-Mail: &#100;&#046;&#097;&#114;&#110;&#111;&#108;&#100;&#064;&#100;&#101;&#114;&#109;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/deutsche-dermatologische-gesellschaft/Schuppenflechte-und-schwanger-Therapie-pruefen-und-interdisziplinaer-behandeln/boxid/964340" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-dermatologische-gesellschaft" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/964340.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/10/18/schuppenflechte-und-schwanger-therapie-pruefen-und-interdisziplinaer-behandeln/" data-wpel-link="internal">Schuppenflechte und schwanger: Therapie prüfen und interdisziplinär behandeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dermatologische Rehabilitation: Ein unverzichtbarer Therapiebaustein</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/09/06/dermatologische-rehabilitation-ein-unverzichtbarer-therapiebaustein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Dermatologische Gesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2023 07:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[airways]]></category>
		<category><![CDATA[allergy]]></category>
		<category><![CDATA[asklepios]]></category>
		<category><![CDATA[biologika]]></category>
		<category><![CDATA[ddg]]></category>
		<category><![CDATA[drv]]></category>
		<category><![CDATA[haut]]></category>
		<category><![CDATA[neurodermitis]]></category>
		<category><![CDATA[patienten]]></category>
		<category><![CDATA[pruritus]]></category>
		<category><![CDATA[psoriasis]]></category>
		<category><![CDATA[reha]]></category>
		<category><![CDATA[rentenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[sylt]]></category>
		<category><![CDATA[wuppertal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2023/09/06/dermatologische-rehabilitation-ein-unverzichtbarer-therapiebaustein/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine stationäre Rehabilitation kann bei schwer ausgeprägten, chronisch entzündlichen Hauterkrankungen wie der Atopischen Dermatitis (Neurodermitis) nicht nur den Therapieerfolg bei den Hauterscheinungen deutlich verbessern, sondern durch Schulungen, psychologische Betreuung, Sport und sozialmedizinische Beratung die Lebensqualität erhöhen und die Leistungsfähigkeit für Beruf und Alltag stärken. Expertinnen und Experten der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. (DDG) weisen<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/09/06/dermatologische-rehabilitation-ein-unverzichtbarer-therapiebaustein/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Dermatologische Rehabilitation: Ein unverzichtbarer Therapiebaustein</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/09/06/dermatologische-rehabilitation-ein-unverzichtbarer-therapiebaustein/" data-wpel-link="internal">Dermatologische Rehabilitation: Ein unverzichtbarer Therapiebaustein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Eine stationäre Rehabilitation kann bei schwer ausgeprägten, chronisch entzündlichen Hauterkrankungen wie der Atopischen Dermatitis (Neurodermitis) nicht nur den Therapieerfolg bei den Hauterscheinungen deutlich verbessern, sondern durch Schulungen, psychologische Betreuung, Sport und sozialmedizinische Beratung die Lebensqualität erhöhen und die Leistungsfähigkeit für Beruf und Alltag stärken. Expertinnen und Experten der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. (DDG) weisen anlässlich des Welt-Neurodermitis-Tages am 14. September auf diesen wichtigen Therapiebaustein als dritte Säule der Therapie hin und geben Tipps zum Thema Antragstellung für eine dermatologische Rehabilitation.</b></p>
<p>Neurodermitis, auch Atopische Dermatitis (AD) oder atopisches Ekzem genannt, ist eine verbreitete chronische Hautkrankheit, die mit einem hohen Leidensdruck verbunden ist und Auswirkungen auf Alltag und Beruf hat. AD tritt meist bereits im Kindesalter auf – etwa 13 % aller Kinder sind betroffen. Bei den Erwachsenen sind es 2 %. Entzündete Haut, quälender Juckreiz (Pruritus) und Schmerzen gehen oft mit Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen und depressiven Verstimmungen einher. Bei schweren Hauterkrankungen kann eine stationäre Rehabilitation in einer dafür spezialisierten Klinik hilfreich sein. „Ein Reha-Aufenthalt ist für Patientinnen und Patienten mit schwerer AD ein unverzichtbarer Therapiebaustein. Aussicht auf eine Bewilligung durch den Kostenträger besteht immer dann, wenn die Leistungsfähigkeit bereits beeinträchtigt oder gefährdet ist und es zudem eine positive Reha-Prognose gibt“, erklärt Priv.-Doz. Dr. med. Athanasios Tsianakas, Chefarzt des Fachbereichs Dermatologie an der Fachklinik Bad Bentheim. Kostenträger ist bei Erwerbstätigen meist die Deutsche Rentenversicherung (DRV), bei Kindern und Rentnern die Krankenkasse. Ein Anspruch besteht in der Regel alle vier Jahre. „Eine stationäre Reha ist immer dann eine Option, wenn durch die ambulante Behandlung das Therapieziel nicht erreicht werden konnte“, sagt Tsianakas, der Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Rehabilitation in der Dermatologie (AReD) ist.</p>
<p>Die meist dreiwöchige Reha unterscheidet sich von der ambulanten Behandlung vor Ort durch ihren ganzheitlichen Ansatz. Im Fokus stehen die Erkrankung, Komorbiditäten, psychische und psychosoziale Aspekte, die in den individuellen Therapieplan aufgenommen werden. Die Behandlung übernimmt dabei ein interdisziplinäres Team aus Dermatologie, Psychologie, Ernährungsberatung, Sport- und Physiotherapie sowie Pflege. In Schulungen erlernen die Erkrankten die Bedeutung der Basistherapie (tägliche Hautpflege) und den Umgang mit „Externa“, die keine oder keine pharmakologisch aktiven Wirkstoffe enthalten. „Neben der Verbesserung der Hauterscheinungen liegt ein weiteres Ziel auf dem Management der Erkrankung. Zudem sollen die Lebensqualität gesteigert und Stigmatisierungen reduziert werden“, erklärt Dr. med. Hanka Lantzsch, Chefärztin der Klinik für Dermatologie &amp; Allergologie, Asklepios Nordseeklinik Westerland/Sylt und stellvertretende Vorsitzende der AReD. Unter dem Motto „Reha vor Rente“ wird ein weiteres wichtiges Ziel verfolgt: die Teilhabe am Arbeitsleben zu erhalten oder diese wiederherzustellen.</p>
<p>Aufgrund der Chronizität der Neurodermitis, die oftmals schon im Kindesalter beginnt, wird ein Schwerpunkt auf den Umgang mit der Hauterkrankung in verschiedenen Lebenssituationen gelegt. Dies umfasst neben psychologischen Elementen auch Entspannungsverfahren, Seminare und Vorträge sowie Schulungen über die Erkrankung selbst und Therapiemöglichkeiten, sportliche Anwendungen und eine intensive Lokaltherapie meist mit Bädern und UV-Therapie. Einen neuen Schwerpunkt liefert die verhaltensmedizinisch-orientierte Rehabilitation (VOR) mit einer stärkeren Einbeziehung der psychischen Elemente.</p>
<p>Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen bietet eine Reha große Chancen. Die 2020 veröffentlichte S1-Leitlinie zur „Stationären Dermatologischen Rehabilitation“ [1] empfiehlt, dass Kinder bis zum 12. Lebensjahr von einer Bezugsperson in die Reha begleitet werden. Kinder und Jugendliche mit Hauterkrankungen haben einen Anspruch auf Reha. Der Antrag läuft über den für die Familie zuständigen Rentenversicherungsträger oder die Krankenkasse. „In dem meist vierwöchigen Reha-Aufenthalt können die Kinder und Jugendlichen neben der individuellen Behandlung auch Gruppenangebote nutzen. Im Kreis mit ebenfalls Betroffenen gelingt eine positive Auseinandersetzung mit der Erkrankung oft besser“, ergänzt Lantzsch. Vor allem in der Phase der Transition, also dem Übergang vom Jugend- in das Erwachsenenalter, brauchen Teenager mit chronischen Erkrankungen noch einmal besondere Unterstützung. „Die dermatologische Reha kann das leisten. Die Angebote für die Jugendlichen beziehen Themen wie Berufsorientierung, Partnerschaft und Familienplanung mit ein“, erläutert die Dermatologin.</p>
<p>Am Nutzen der dermatologischen Reha-Maßnahmen gibt es keine Zweifel. Und doch sind die Zahlen rückläufig. Nach Angaben der DRV kam es von 2018 bis 2021 zu einer deutlichen Abnahme um 42 %. Abgesehen von diesem Corona-Pandemie-Effekt zeigten bereits die DRV-Zahlen in der vorangehenden Dekade von 2008 bis 2018 für die dermatologische Reha einen Rückgang um 13 %. Die Diagnosen Psoriasis und Atopische Dermatitis machen 85 % der Diagnosen aus. „Den Reha-Rückgang bei der Schuppenflechte kann man vermutlich darauf zurückführen, dass in diesem Jahrzehnt mit den Biologika als neue wirksame Medikamente der Bedarf einfach sank. Was natürlich sehr begrüßenswert ist“, sagt Tsianakas. Bei der AD greift dieser Erklärungsansatz aber nicht, denn hier stehen die neuen Therapieoptionen erst seit Ende 2017 zur Verfügung. „Wir vermuten, dass in den letzten Jahren die Sensibilität für das Thema Reha abgenommen hat“, bedauert der AReD-Vorsitzende. Sein Fazit: „Die gut vorhandene Infrastruktur wird leider in der Dermatologie nicht genügend genutzt.“ Hier sind Ärztinnen/Ärzte und Betroffenen gleichermaßen aufgefordert, aktiv zu werden. „Die medizinische Rehabilitation ist neben der ambulanten und stationären akutmedizinischen Behandlung die dritte Säule der Versorgung“, betont Tsianakas.</p>
<p>Der Antrag wird in der Regel gemeinsam gestellt. Die Antragsstellung ist anfangs etwas zeitintensiver, sie wird aber extrabudgetär vergütet. Eine gute Hilfestellung mit Hinweis auf die jeweiligen Formulare präsentiert die <a href="https://derma.de/ddg/arbeitsgruppen-kooperationen/arbeitsgruppe/rehabilitation-in-der-dermatologie-ared/rehabilitation-in-der-dermatologie" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">AReD auf der DDG-Webseite</a>. [2] (Kurzanleitung „Die korrekte Antragsstellung“, S. 251 ff.)</p>
<p>Auch bei der dermatologischen Reha ist eine leitliniengerechte Behandlung der Schlüssel zum Erfolg. Prof. Dr. med. Silke Hofmann, Beauftragte für die Öffentlichkeitsarbeit der DDG, verweist auf die im Juni erschienene S3-Leitlinie Atopische Dermatitis [3], die ausdrücklich empfiehlt, dass bei schwerer Neurodermitis und „nach Behandlungsbedarf“ eine ambulante oder stationäre Reha angeboten werden soll. „Der Welt-Neurodermitis-Tag ist ein guter Anlass, das wichtige Thema dermatologische Reha bekannter zu machen“, betont die Chefärztin des Zentrums für Dermatologie, Allergologie und Dermatochirurgie, HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal.</p>
<p><b>Zum Welt-Neurodermitis-Tag:</b></p>
<p>Am 14. September 2023 findet der <i>Welt-Neurodermitis-Tag („World Atopic Eczema Day“)</i> statt. Ziel des 2018 etablierten Aktionstages ist es, das Krankheitsbild Neurodermitis mit all seinen Facetten in die Öffentlichkeit zu bringen. In diesem Jahr steht die psychosoziale Belastung von Kindern und Jugendlichen mit atopischem Ekzem im Zentrum. Die diesjährige Kampagne wird die Gedanken von Kindern und Jugendlichen, die mit Neurodermitis leben, unter dem Hashtag #IfYouOnlyKnew teilen.</p>
<p>Die Initiative wird von der <i>European Federation of Allergy and Airways Diseases Patients&#8216; Associations (EFA)</i> und der <i>International Alliance of Dermatology Patient Organizations (GlobalSkin)</i> koordiniert.</p>
<p><b>Literatur:</b></p>
<p>[1] S1-Leitlinie Stationäre Dermatologische Rehabilitation. AWMF-Registernr. 013-083. 2020.<br />
[2] Voigt TP, Bause L, Tsianakas A. Inhalte und Stellenwert der Rehabilitation in der Dermatologie. J Dtsch Dermatol Ges. 2021 Feb;19(2):248-263. German. doi: 10.1111/ddg.14428_g. PMID: 33586884.<br />
[3] S3-Leitlinie „Atopische Dermatitis“. AWMF-Registernr. 013-027. 2023.</p>
<p><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p>Bündnis Kinder- und Jugendreha: <a href="https://kinder-und-jugendreha-im-netz.de/reha-kliniken-fuer-kinder-jugendliche/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://kinder-und-jugendreha-im-netz.de/reha-kliniken-fuer-kinder-jugendliche/</a><br />
Deutsche Rentenversicherung: <a href="https://www.ihre-vorsorge.de/gesundheit/rehabilitation-ziele-arten-ablauf/reha-bei-hauterkrankungen" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.ihre-vorsorge.de/gesundheit/rehabilitation-ziele-arten-ablauf/reha-bei-hauterkrankungen</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Dermatologische Gesellschaft</div>
<p>Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) e. V. ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschsprachigen Dermatologinnen und Dermatologen. Als eine gemeinn&uuml;tzige Organisation mit 4.400 Mitgliedern f&ouml;rdert sie Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Dermatologie und ihrer Teilgebiete. Die DDG setzt sich f&uuml;r die F&ouml;rderung der klinischen und praktischen Dermatologie, Allergologie und Venerologie sowie ihrer konservativen und operativen Teilgebiete ein. Mit der Durchf&uuml;hrung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Kongressen engagiert sie sich in der Fort- und Weiterbildung, sie entwickelt Leitlinien und unterst&uuml;tzt Forschungsvorhaben durch Anschubfinanzierungen und F&ouml;rderungen. Dar&uuml;ber hinaus vergibt die DDG zusammen mit der Deutschen Stiftung f&uuml;r Dermatologie Forschungsgelder und Stipendien an vielversprechende Nachwuchsmedizinstudierende und an namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Dermatologische Gesellschaft<br />
Robert-Koch-Platz 7<br />
10115 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 246253-0<br />
Telefax: +49 (30) 246253-29<br />
<a href="http://www.derma.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.derma.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dagmar Arnold<br />
Kommunikation und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 246253-35<br />
E-Mail: &#100;&#046;&#097;&#114;&#110;&#111;&#108;&#100;&#064;&#100;&#101;&#114;&#109;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/deutsche-dermatologische-gesellschaft/Dermatologische-Rehabilitation-Ein-unverzichtbarer-Therapiebaustein/boxid/959312" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-dermatologische-gesellschaft" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/959312.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/09/06/dermatologische-rehabilitation-ein-unverzichtbarer-therapiebaustein/" data-wpel-link="internal">Dermatologische Rehabilitation: Ein unverzichtbarer Therapiebaustein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bei moderater bis schwerer Neurodermitis verbessern Biologika und JAK-Hemmer die Therapie</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/08/16/bei-moderater-bis-schwerer-neurodermitis-verbessern-biologika-und-jak-hemmer-die-therapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Dermatologische Gesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2023 08:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[??atopische]]></category>
		<category><![CDATA[atopic]]></category>
		<category><![CDATA[biologika]]></category>
		<category><![CDATA[ddg]]></category>
		<category><![CDATA[dermatitis]]></category>
		<category><![CDATA[hannover]]></category>
		<category><![CDATA[haut]]></category>
		<category><![CDATA[hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[inhibitoren]]></category>
		<category><![CDATA[jak]]></category>
		<category><![CDATA[kinder]]></category>
		<category><![CDATA[klinik]]></category>
		<category><![CDATA[neurodermitis]]></category>
		<category><![CDATA[patienten]]></category>
		<category><![CDATA[patientinnen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2023/08/16/bei-moderater-bis-schwerer-neurodermitis-verbessern-biologika-und-jak-hemmer-die-therapie/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Atopische Dermatitis (Neurodermitis) ist eine verbreitete chronische Hautkrankheit mit starkem Einfluss auf die Lebensqualität der Erkrankten. Diagnostik und Therapie sind komplex. Bei moderaten bis schweren Formen, die mit topischer Therapie allein nicht zu behandeln sind, stellen moderne Systemtherapien mit Biologika und JAK-Hemmern einen deutlichen Fortschritt für die Behandlung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen dar. Einen<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/08/16/bei-moderater-bis-schwerer-neurodermitis-verbessern-biologika-und-jak-hemmer-die-therapie/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Bei moderater bis schwerer Neurodermitis verbessern Biologika und JAK-Hemmer die Therapie</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/08/16/bei-moderater-bis-schwerer-neurodermitis-verbessern-biologika-und-jak-hemmer-die-therapie/" data-wpel-link="internal">Bei moderater bis schwerer Neurodermitis verbessern Biologika und JAK-Hemmer die Therapie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Atopische Dermatitis (Neurodermitis) ist eine verbreitete chronische Hautkrankheit mit starkem Einfluss auf die Lebensqualität der Erkrankten. Diagnostik und Therapie sind komplex. Bei moderaten bis schweren Formen, die mit topischer Therapie allein nicht zu behandeln sind, stellen moderne Systemtherapien mit Biologika und JAK-Hemmern einen deutlichen Fortschritt für die Behandlung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen dar. Einen aktuellen Überblick zu Diagnose und Therapie gibt die unter der Federführung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. (DDG) entstandene Leitlinie „Atopische Dermatitis“, an deren Erstellung zahlreiche medizinische Verbände und Selbsthilfeorganisationen beteiligt waren.</b></p>
<p>Neurodermitis, medizinisch atopische Dermatitis (AD) oder atopisches Ekzem genannt, gehört zu den häufigen chronischen Erkrankungen in Deutschland. Sie betrifft alle Altersgruppen, tritt aber meist bereits im Kindesalter auf. Hierzulande leiden etwa 13 % aller Kinder und etwa 2 % aller Erwachsenen unter Neurodermitis. Der Verlauf der AD ist chronisch und die Symptome sind belastend: Trockene, eingerissene und entzündete Haut, intensiver Juckreiz sowie Schmerzen. Bei der Mehrheit der Betroffenen ist die AD leicht ausgeprägt. Je nach Lokalisation und Ausdehnung kann sich jedoch eine schwere Hauterkrankung entwickeln. „Die Neurodermitis schränkt die Lebensqualität stark ein, betrifft viele Alltagsbereiche und geht häufig mit einer Stigmatisierung der Betroffenen einher“, sagt Prof. Dr. med. Thomas Werfel, Direktor der Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie an der Medizinischen Hochschule Hannover und Mitglied im Vorstand der DDG.</p>
<p>Eine Aktualisierung der S2k-Leitlinie zur Neurodermitis aus 2016 war dringend notwendig, da neue medikamentöse Behandlungsoptionen das Management der Erkrankung verändert haben. Im Bereich der Systemtherapie führt der Einsatz von Biologika und JAK-Inhibitoren zur Therapie der moderaten bis schweren AD zu Behandlungserfolgen, was zusammen mit verschiedenen Indikationserweiterungen in der Leitlinie thematisiert wird. „Das Leitlinien-Update im Jahr 2020 zum speziellen Aspekt der Systemtherapie war übergangsweise Hilfe und Orientierung. Jetzt konnten wir die Leitlinie auf S3-Niveau anheben, da wir einen größeren Teil der aufwändigen methodischen Vorarbeiten aus der kürzlich finalisierten europäischen Leitlinie übernehmen konnten“, erklärt Werfel.</p>
<p>Der hohe Stellenwert der topischen Behandlung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Neurodermitis wird in der Leitlinie differenziert dargestellt und bewertet. Es bleibt bei den meisten Patientinnen und Patienten dabei, dass die Lokaltherapie zusammen mit der Basistherapie die wichtigsten Bausteine für das Management der Erkrankung sind.</p>
<p>Ist die AD schwerer ausgeprägt, können die in den letzten Jahren zugelassenen Systemtherapien bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eingesetzt werden. Die neueren Systemtherapeutika werden im Detail bewertet. Die Expertinnen und Experten sind sich einig: Da diese Therapeutika gut wirken und die Lebensqualität der Betroffenen deutlich erhöhen, sollten sie ihnen nach genauer Prüfung der Indikation nicht vorenthalten werden.</p>
<p>„Wichtig war dem interdisziplinär zusammengesetzten Leitlinien-Gremium, auch die nicht medikamentösen Verfahren inklusive Psychotherapie und Schulungsprogramme zu bewerten“, hebt Priv.-Doz. Dr. med. Annice Heratizadeh, Oberärztin an der Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie an der Medizinische Hochschule Hannover und Leiterin des Neurodermitis-Schulungsteam, hervor. Psychoedukative Programme mit nachgewiesener Wirksamkeit wie z. B. die Schulungsprogramme AGNES (für Eltern AD-kranker Kinder, erkrankte Kinder selbst und für Jugendliche mit AD) sowie ARNE (für Erwachsene) werden ausdrücklich empfohlen.</p>
<p>Neu in der Leitlinie ist die Unterscheidung zwischen der allgemeinen Diagnostik zur Sicherung der Diagnose Neurodermitis und der Diagnostik individueller Triggerfaktoren inklusive allergologischer Auslöser und berufsdermatologischer Aspekte, was im Management der Erkrankung nach wie vor nicht vernachlässigt werden darf. Prof. Dr. med. Hagen Ott, Chefarzt der Pädiatrischen Dermatologie und Allergologie am Kinder- und Jugendkrankenhaus AUF DER BULT in Hannover, betont, dass es weder im Kindesalter noch bei Erwachsenen einen „Königsweg“ im Umgang mit vermuteten Auslösefaktoren der Erkrankung gibt. Dazu muss man wissen, dass Nahrungsmittelallergien bei Kindern mit moderater bis schwerer AD deutlich häufiger sind als in der Allgemeinbevölkerung und bei 15 bis 40 % der Patientinnen und Patienten vorkommen. Die Komorbidität ist mit dem Schweregrad der AD assoziiert. „Die Triggerfaktoren müssen individuell identifiziert werden, bevor konkrete Empfehlungen etwa zu Diäten ausgesprochen werden“, so Ott, der die Leitlinie zusammen mit Werfel koordinierte. Eine sogenannte Eliminationsdiät könne hilfreich sein. „Die Zahl unnötiger Diäten muss aber reduziert werden, da mit ihnen immer auch die Gefahr der Fehlernährung und emotionale Belastungen einhergehen“, mahnt der Kinder- und Hautarzt.</p>
<p>Im Anhang der Leitlinie finden sich praxisorientierte Checklisten, die für jedes Alter konsentiert wurden und für die Einschätzung der Schwere der Erkrankung und der Indikation für eine Systemtherapie hilfreich sind. Die Tabellen zeigen die allgemeinen Empfehlungen (inklusive Empfehlungsgrad) zur topischen sowie zu antiinflammatorischen, systemischen Langzeittherapie.</p>
<p>Die aktualisierte Leitlinie soll Ärztinnen und Ärzte bestmöglich bei der Behandlung von AD-Patientinnen und -Patienten unterstützen. Hilfreich ist dabei zudem die von der Division of Evidence based Medicine (dEBM) erstellte Kurzpräsentation der Leitlinie, die als Schulungsmaterial in Mittagsvisiten, Qualitätszirkeln oder bei sonstigen Weiterbildungen eingesetzt werden kann.</p>
<p><b>Literatur:</b></p>
<p>S3-Leitlinie „Atopische Dermatitis“ (AWMF-Registernr. 013-027) (2023)</p>
<p>verfügbar unter:</p>
<p><a href="https://derma.de/leitlinien/detail?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=5206&amp;cHash=7f5cc0e9763b672432aba4df0c9394b1" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://derma.de/&#8230;</a></p>
<p>S3-Leitlinie „Atopische Dermatitis“ in Kurzform (<a href="https://derma.de/ddg/login/geschuetzer-bereich/leitlinien-handouts" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://derma.de/ddg/login/geschuetzer-bereich/leitlinien-handouts</a>) im DDG-Mitgliederbereich.</p>
<p>Wollenberg, A et al. European guideline (EuroGuiDerm) on atopic eczema – part I &#8211; systemic therapy. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2022 Sep;36(9):1409-1431. doi: 10.1111/jdv.18345. PMID: 35980214.</p>
<p>Wollenberg, A et al. European guideline (EuroGuiDerm) on atopic eczema – part II: non-systemic treatments and treatment recommendations for special AE patient populations. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2022 Nov;36(11):1904-1926. doi: 10.1111/jdv.18429.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Dermatologische Gesellschaft</div>
<p>Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) e. V. ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschsprachigen Dermatologinnen und Dermatologen. Als eine gemeinn&uuml;tzige Organisation mit 4.400 Mitgliedern f&ouml;rdert sie Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Dermatologie und ihrer Teilgebiete. Die DDG setzt sich f&uuml;r die F&ouml;rderung der klinischen und praktischen Dermatologie, Allergologie und Venerologie sowie ihrer konservativen und operativen Teilgebiete ein. Mit der Durchf&uuml;hrung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Kongressen engagiert sie sich in der Fort- und Weiterbildung, sie entwickelt Leitlinien und unterst&uuml;tzt Forschungsvorhaben durch Anschubfinanzierungen und F&ouml;rderungen. Dar&uuml;ber hinaus vergibt die DDG zusammen mit der Deutschen Stiftung f&uuml;r Dermatologie Forschungsgelder und Stipendien an vielversprechende Nachwuchsmedizinstudierende und an namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Dermatologische Gesellschaft<br />
Robert-Koch-Platz 7<br />
10115 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 246253-0<br />
Telefax: +49 (30) 246253-29<br />
<a href="http://www.derma.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.derma.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dagmar Arnold<br />
Kommunikation und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 246253-35<br />
E-Mail: &#100;&#046;&#097;&#114;&#110;&#111;&#108;&#100;&#064;&#100;&#101;&#114;&#109;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/deutsche-dermatologische-gesellschaft/Bei-moderater-bis-schwerer-Neurodermitis-verbessern-Biologika-und-JAK-Hemmer-die-Therapie/boxid/957017" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-dermatologische-gesellschaft" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/957017.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/08/16/bei-moderater-bis-schwerer-neurodermitis-verbessern-biologika-und-jak-hemmer-die-therapie/" data-wpel-link="internal">Bei moderater bis schwerer Neurodermitis verbessern Biologika und JAK-Hemmer die Therapie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Leitlinie Handekzem: Schweregradeinteilung und Therapie-Stufenschema aktualisiert</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/07/19/leitlinie-handekzem-schweregradeinteilung-und-therapie-stufenschema-aktualisiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Dermatologische Gesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2023 10:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[abd]]></category>
		<category><![CDATA[antikörper]]></category>
		<category><![CDATA[biologika]]></category>
		<category><![CDATA[bvdd]]></category>
		<category><![CDATA[ddg]]></category>
		<category><![CDATA[dkg]]></category>
		<category><![CDATA[dresden]]></category>
		<category><![CDATA[handekzem]]></category>
		<category><![CDATA[haut]]></category>
		<category><![CDATA[index??]]></category>
		<category><![CDATA[jak]]></category>
		<category><![CDATA[klinik]]></category>
		<category><![CDATA[patienten]]></category>
		<category><![CDATA[patientinnen]]></category>
		<category><![CDATA[wuppertal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2023/07/19/leitlinie-handekzem-schweregradeinteilung-und-therapie-stufenschema-aktualisiert/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Handekzeme sind häufige entzündliche Hauterkrankungen, die nicht nur das individuelle Wohlbefinden der Betroffenen einschränken, sondern oft auch Auswirkungen auf den Beruf haben. Das Handekzem ist die Nummer 1 unter den Berufskrankheiten. Subtypen erkennen, Schweregrad einstufen, die richtige Therapie und ursachenbezogene Präventionsmaßnahmen einleiten – das sind die Themen der S2k-Leitlinie „Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems“,<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/07/19/leitlinie-handekzem-schweregradeinteilung-und-therapie-stufenschema-aktualisiert/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Leitlinie Handekzem: Schweregradeinteilung und Therapie-Stufenschema aktualisiert</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/07/19/leitlinie-handekzem-schweregradeinteilung-und-therapie-stufenschema-aktualisiert/" data-wpel-link="internal">Leitlinie Handekzem: Schweregradeinteilung und Therapie-Stufenschema aktualisiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Handekzeme sind häufige entzündliche Hauterkrankungen, die nicht nur das individuelle Wohlbefinden der Betroffenen einschränken, sondern oft auch Auswirkungen auf den Beruf haben. Das Handekzem ist die Nummer 1 unter den Berufskrankheiten. Subtypen erkennen, Schweregrad einstufen, die richtige Therapie und ursachenbezogene Präventionsmaßnahmen einleiten – das sind die Themen der S2k-Leitlinie „Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems“, die unter der Federführung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. (DDG) entstanden ist. Die Schweregradeinteilung und das Stufenschema zur Therapie stehen besonders im Fokus. Neue medikamentöse Behandlungsansätze mit Biologika und „kleinen Molekülen“ und ihre vielversprechenden Behandlungsmöglichkeiten werden vorgestellt.</b></p>
<p>Das Handekzem (HE) gehört zu den häufigsten entzündlichen Hauterkrankungen. 9,1 % der Gesamtbevölkerung sind betroffen (1-Jahres Prävalenz). Zu den Auslösern/Ursachen gehören wiederholte Schädigungen der Hautbarriere durch hautreizende und allergieauslösende Stoffe, die in die Haut eindringen und ein Ekzem auslösen. Es gibt auch eine genetische Komponente.</p>
<p>Die Haut an den Händen und Handgelenken ist gerötet, es juckt und schmerzt. Hautrisse, Schwellungen, Bläschen und Entzündungen mit nässenden Läsionen, die dann Krusten bilden, beeinträchtigen Beruf und Freizeit. „Für die Betroffenen sind diese Symptome sehr einschränkend und belastend, denn die Hände sind unsere wichtigsten Werkzeuge. Daher ist es nicht überraschend, dass das Handekzem eine der verbreitetsten Berufskrankheiten ist und es die Statistik der gesetzlichen Unfallversicherung anführt“, sagt Prof. Dr. med. Andrea Bauer, Oberärztin an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden. Zu den besonders risikoreichen Branchen mit viel „Feuchtarbeit“ gehören beispielsweise das Gesundheitswesen, das Friseurgewerbe, die Metallindustrie, Reinigungsbetriebe oder Berufe in der Nahrungsmittelindustrie und der Gastronomie.</p>
<p>Der Schweregrad des HE reicht von sehr leichter Ausprägung bis zu schweren chronischen und schmerzhaften Verläufen, die zu langen Krankschreibungen und Verlust des Arbeitsplatzes führen können. „Das chronische Handekzem hat eine hohe gesundheitsökonomische und sozialmedizinische Bedeutung“, erklärt Bauer, Leitlinienkoordinatorin und stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie in der DDG.</p>
<p>In der aktualisierten Leitlinie, die sich in die Bereiche Klassifikation, körperliche Untersuchung und Diagnostik, Expositionsbewertung, Prävention sowie Therapie gliedert, werden zwei Aspekte besonders akzentuiert. Die Definition des Schweregrades und der Chronizität (was für die Auswahl der Therapieoptionen und den Prozess der Anerkennung als Berufskrankheit relevant ist) und das Stufenschema der Therapie. „Zur Bewertung der Handekzemschwere bieten sich ergänzend der sogenannte Hand eczema severity index (HECS)-Score oder der validierte Photographic guide an“, erläutert Bauer.</p>
<p>Zur Behandlung des Handekzems stehen zahlreiche topische, physikalische und systemische Therapieoptionen zur Verfügung, die sich am Schweregrad orientieren. Einen kompakten Überblick gibt eine Abbildung mit den wichtigsten Therapieempfehlungen. Topische Glukokortikosteroide mit niedrigem atrophogenem Potential sind Therapie der ersten Wahl beim leichten HE (Stufe 1) und beim mittelschweren bis schweren HE (Stufe 2). Empfohlen wird von den Leitlinienautorinnen und -autoren eine einmal tägliche Behandlung mit Glukokortikoiden. Sie ist ausreichend und möglicherweise sogar einer zweimal täglichen Anwendung überlegen. Es habe sich zudem gezeigt, dass die Wirksamkeit einer systemischen Behandlung mit Alitretinoin durch eine zusätzliche topische Therapie mit Glukokortikoiden gesteigert wird. Der Wirkstoff Alitretinoin wird seit Jahren erfolgreich als orale Therapie bei Stufe 2 und Stufe 3 (persistierendes mittelschweres und schweres Handekzem) eingesetzt.</p>
<p>In der Leitlinie wird zudem ein Ausblick auf zukünftige medikamentöse Therapieoptionen gegeben. „Die ersten Ergebnisse aus den Phase III Studien mit Biologika (Anti IL-4/IL-13 Antikörper) in der Indikation atopisches Hand- und Fußekzem und topischen JAK-Inhibitoren in der Indikation chronisches Handekzem sind vielversprechend“, betont Bauer. Hier eröffnen sich neue Behandlungsmöglichkeiten des atopischen und chronischen HE. Eine Wirksamkeit von Anti-IL-13 Antikörpern beim atopischen Handekzem und systemische Jak-Inhibitoren beim atopischen und chronischen Handekzem ist aufgrund der Wirkprinzipien ebenfalls zu erwarten, aber bisher nicht mit ausreichender Evidenz belegt.</p>
<p>„Wir erhoffen wir uns von der Leitlinie, dass sie hilft, die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten mit Handekzem zu verbessern“, ergänzt Prof. Dr. med. Silke Hofmann, Chefärztin des Zentrums für Dermatologie, Allergologie und Dermatochirurgie, HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal. Für die Beauftragte der DDG-Medienarbeit ist es zudem denkbar, dass die Krankheitslast insgesamt zurückgeht, da die Arbeitsfähigkeit von Patientinnen und Patienten mit Handekzem durch eine leitliniengerechte Therapie gesteigert werden kann und krankheitsbedingte Fehlzeiten abnehmen.</p>
<p>Die Aktualisierung erfolgte auf Grundlage der europäischen Leitlinie „Guidelines for diagnosis, prevention and treatment of hand eczema“ aus dem Jahr 2022. Beteiligt waren neben der DDG, die Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD) in der DDG, die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie e.V. (DGAKI), die Deutsche Kontaktallergie-Gruppe e. V. (DKG) der DDG, der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) und der Ärzteverband Deutscher Allergologen (AeDA).</p>
<p><b>Literatur:<br />
</b>Bauer A et al. S2k-Leitlinie Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems. <a href="https://derma.de/fileadmin/user_upload/Leitlinien/013-053l_S2k_Diagnostik-Praevention-Therapie-Handekzem_2023-05.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://derma.de/fileadmin/user_upload/Leitlinien/013-053l_S2k_Diagnostik-Praevention-Therapie-Handekzem_2023-05.pdf<br />
</a>Bauer, A, Worm, M. Neue Leitlinie und neue Therapiemöglichkeiten beim Handekzem. Dermatologie 74, 425–429 (2023). <a href="https://doi.org/10.1007/s00105-023-05143-4" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://doi.org/10.1007/s00105-023-05143-4</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Dermatologische Gesellschaft</div>
<p>Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) e. V. ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschsprachigen Dermatologinnen und Dermatologen. Als eine gemeinn&uuml;tzige Organisation mit 4.400 Mitgliedern f&ouml;rdert sie Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Dermatologie und ihrer Teilgebiete. Die DDG setzt sich f&uuml;r die F&ouml;rderung der klinischen und praktischen Dermatologie, Allergologie und Venerologie sowie ihrer konservativen und operativen Teilgebiete ein. Mit der Durchf&uuml;hrung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Kongressen engagiert sie sich in der Fort- und Weiterbildung, sie entwickelt Leitlinien und unterst&uuml;tzt Forschungsvorhaben durch Anschubfinanzierungen und F&ouml;rderungen. Dar&uuml;ber hinaus vergibt die DDG zusammen mit der Deutschen Stiftung f&uuml;r Dermatologie Forschungsgelder und Stipendien an vielversprechende Nachwuchsmedizinstudierende und an namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Dermatologische Gesellschaft<br />
Robert-Koch-Platz 7<br />
10115 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 246253-0<br />
Telefax: +49 (30) 246253-29<br />
<a href="http://www.derma.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.derma.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dagmar Arnold<br />
Kommunikation und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 246253-34<br />
E-Mail: &#100;&#046;&#097;&#114;&#110;&#111;&#108;&#100;&#064;&#100;&#101;&#114;&#109;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/deutsche-dermatologische-gesellschaft/Leitlinie-Handekzem-Schweregradeinteilung-und-Therapie-Stufenschema-aktualisiert/boxid/954352" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-dermatologische-gesellschaft" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/954352.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/07/19/leitlinie-handekzem-schweregradeinteilung-und-therapie-stufenschema-aktualisiert/" data-wpel-link="internal">Leitlinie Handekzem: Schweregradeinteilung und Therapie-Stufenschema aktualisiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Professor Julia Welzel aus Augsburg ist neue Präsidentin der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DD</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/04/professor-julia-welzel-aus-augsburg-ist-neue-praesidentin-der-deutschen-dermatologischen-gesellschaft-dd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Dermatologische Gesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2023 09:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[adf]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[bvdd]]></category>
		<category><![CDATA[dda]]></category>
		<category><![CDATA[ddg]]></category>
		<category><![CDATA[dermato]]></category>
		<category><![CDATA[dfg]]></category>
		<category><![CDATA[hautkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[legendi]]></category>
		<category><![CDATA[Lübeck]]></category>
		<category><![CDATA[lymphom]]></category>
		<category><![CDATA[OCT]]></category>
		<category><![CDATA[patienten]]></category>
		<category><![CDATA[süd]]></category>
		<category><![CDATA[teledermatologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/04/professor-julia-welzel-aus-augsburg-ist-neue-praesidentin-der-deutschen-dermatologischen-gesellschaft-dd/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Prof. Julia Welzel, Direktorin der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Universitätsklinikum Augsburg, Medizincampus Süd, ist neue Präsidentin der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG). Nachwuchsgewinnung, Digitalisierung und der Strukturwandel im Gesundheitswesen sind die Themen, die Welzel in ihrer Amtszeit besonders voranbringen möchte. Sie übernimmt das Amt von Prof. Michael Hertl, Direktor der Universitäts-Hautklinik Marburg. Das neue<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/04/professor-julia-welzel-aus-augsburg-ist-neue-praesidentin-der-deutschen-dermatologischen-gesellschaft-dd/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Professor Julia Welzel aus Augsburg ist neue Präsidentin der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DD</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/04/professor-julia-welzel-aus-augsburg-ist-neue-praesidentin-der-deutschen-dermatologischen-gesellschaft-dd/" data-wpel-link="internal">Professor Julia Welzel aus Augsburg ist neue Präsidentin der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DD</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Prof. Julia Welzel, Direktorin der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Universitätsklinikum Augsburg, Medizincampus Süd, ist neue Präsidentin der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG). Nachwuchsgewinnung, Digitalisierung und der Strukturwandel im Gesundheitswesen sind die Themen, die Welzel in ihrer Amtszeit besonders voranbringen möchte. Sie übernimmt das Amt von Prof. Michael Hertl, Direktor der Universitäts-Hautklinik Marburg. Das neue Präsidium wurde im Rahmen der 52. DDG-Tagung (26.-29. April 2023) gewählt und wird bis 2025 amtieren.<br />
</b><br />
Die neue DDG-Präsidentin, Prof. Dr. med. Julia Welzel, sieht für das Fach Dermatologie große Herausforderungen. Sie wird sich in ihrer Amtszeit besonders mit drei Zukunftsthemen befassen. „Die Nachwuchsgewinnung für die Dermatologie ist immens wichtig. Die Generation der Baby-Boomer wird in Rente gehen. Wir werden den Nachwuchs früh und stärker einbinden“, so die neue Präsidentin. Neben einer intensiven Mitgliederwerbung stehen vor allem die Führungskräfte von morgen im Zentrum, für die Angebote einer „Führungsakademie“ ausgebaut werden. Die Digitalisierung in der Dermatologie muss weiter vorangebracht werden, indem mehr Forschungsprojekte initiiert werden. „Den Strukturwandel im Gesundheitswesen werden wir aktiv begleiten und uns noch mehr in die Politik einbringen“, so Welzel. Von dem Engagement der DDG profitieren letztlich die Patientinnen und Patienten und natürlich auch die über 4.000 Dermatologinnen und Dermatologen, deren Interessen die Fachgesellschaft vertritt. Welzel ist es ein großes Anliegen – wie auch ihrem Vorgänger, Prof. Dr. med. Michael Hertl – den Zusammenhalt der Dermatologinnen und Dermatologen in Klinik und Praxis zu stärken und zu mehr Austausch zwischen den Sektoren zu ermuntern.</p>
<p>Zusammen mit dem neu gewählten Generalsekretär, Professor Dr. med. Mark Berneburg, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Regensburg, wird sie die satzungsgemäßen und die tagesaktuellen Arbeitsschwerpunkte des DDG-Präsidiums weiter voranbringen, darunter das Thema Hautkrebsfrüherkennung. „Die zurückliegende Corona-Pandemie hat das Gesundheitswesen stark gefordert und sich – von Fach zu Fach – unterschiedlich ausgewirkt“, erklärt Welzel. Insgesamt haben alle Disziplinen, die Krebserkrankungen behandeln und über Früherkennungsangebote verfügen, ähnliche Erfahrungen gemacht. „Die Zahlen des Hautkrebs-Screenings gingen zurück, immer häufiger stellten sich in der Folge Menschen mit weiter fortgeschrittenen Hautkrebsstufen bei den Dermatologinnen und Dermatologen vor. Eine Entwicklung, die uns mit großer Sorge erfüllt“, so die DDG-Präsidentin. Früherkennung und Prävention von Hautkrebs stehen daher weit oben auf der Agenda. In diesem Zusammenhang betont Welzel, welche Bedeutung nicht-invasive diagnostische Techniken und Künstliche Intelligenz in der Dermatologie heute bereits haben. Diese durch gezielte Förderungen weiterzuentwickeln, ist ein wichtiger Schritt im Kontext einer zukunftsorientierten Dermatologie.</p>
<p>Die Digitalisierung in der Dermatologie führt im Zusammenhang mit KI, Teledermatologie und Apps in eine neue Ära. „Jede technische Weiterentwicklung bringt unser Fach voran. Wichtig ist jedoch auch, dass jede Dermatologin und jeder Dermatologe in der Handhabung neuer Techniken bestmöglich und qualitätsbasiert unterstützt wird“, erklärt Welzel. Daher werden diese Angebote auf den Tagungen und in der Deutschen Dermatologischen Akademie (DDA) einen größeren Stellenwert erhalten.</p>
<p>„Die Zukunft des Faches gründet sich auf eine hochqualifizierte klinische Ausbildung, auf kontinuierliche Weiterbildung und innovative Forschung“, so Welzel. Die Erfahrungen mit dem <i>Clinician Scientist Program</i> (CSP) der DDG/Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung (ADF) zeigen, dass unter den entsprechenden Voraussetzungen junge Hautärztinnen und -ärzte an Kliniken zu Höchstleistungen in der Lage sind. Das CSP soll daher fortgesetzt werden.</p>
<p>Dem neuen Präsidium der DDG gehören neben Prof. Welzel an: Prof. Dr. med. Mark Berneburg (Generalsekretär und Schriftführer), Prof. Dr. med. Matthias Goebeler, Würzburg (Schatzmeister), Prof. Dr. med. Silke Hofmann, Wuppertal (stellvertretende Schriftführerin und Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit), Dr. med. Ralph von Kiedrowski, Selters (vom BVDD benanntes DDG-Präsidiumsmitglied) und Prof. Dr. med. Michael Hertl, Marburg (Past-Präsident).</p>
<p>Prof. Dr. med. Peter Elsner (Jena) verlässt nach langjähriger, äußerst engagierter Tätigkeit als Beauftragter für die Öffentlichkeitsarbeit und Präsidiumsmitglied die DDG-Gremien. Ebenso scheiden Prof. Dr. med. Enk und Prof. Dr. med. Simon, die beide ebenfalls viele Jahre maßgeblich die Arbeit der DDG mitgestaltet haben, aus dem Vorstand aus. Die DDG dankt ihnen für ihr engagiertes und inspirierendes Mitwirken.</p>
<p><b>Kurzbiographien:<br />
DDG-Präsidentin<br />
</b><b>Prof. Dr. med. Julia Welzel</b> ist seit 2004 die Direktorin der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Klinikum und seit 2019 am Universitätsklinikum Augsburg, Medizincampus Süd.</p>
<p>Julia Welzel, Jahrgang 1965, studierte Humanwissenschaften an den Universitäten Hamburg und Lübeck und legte 1990 ihr Staatsexamen ab. 1992 erhielt sie ihre Approbation und mit ihrer Dissertation „Spezifische Anosmien für Androstenol und Androstenon“ den Grad eines Doktors der Medizin durch die Medizinische Fakultät der Medizinischen Universität zu Lübeck. Sie begann ihre Arbeit an der Klinik für Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum Lübeck. 1996 wurde sie dort Oberärztin. 2001 habilitierte sie sich mit dem Thema „Optische Kohärenztomographie der Haut“ und erlangte die Venia legendi für das Fach Dermatologie und Venerologie.</p>
<p>Seit 2004 ist sie die Direktorin der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Klinikum Augsburg (seit 2019 Universitätsklinikum Augsburg Medizincampus Süd). Im Jahr 2005 ernannte sie das Rektorat der Universität zu Lübeck zur Professorin (APL). Seit 2006 leitet sie zudem das Allergiezentrum und seit 2009 das Hauttumorzentrum am Klinikum Augsburg. Seit 2021 ist sie Ordinaria für Dermatologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg.</p>
<p>Als Leiterin des Hautphysiologielabors und Studienzentrums begleitete sie in den zurückliegenden Jahren über 60 klinische Studien als verantwortliche Prüfärztin, darunter Arzneimittelstudien, Verträglichkeits- und Wirksamkeitsuntersuchungen dermatologischer Lokaltherapeutika und Kosmetika. Sie forscht zu modernen Bildgebungsverfahren und nichtinvasiver bildgebender Diagnostik bei Hauterkrankungen wie zum Beispiel optische Kohärenztomographie (OCT) und konfokale Lasermikroskopie (RCM).</p>
<p><b>DDG-Generalsekretär<br />
</b><b>Prof. Dr. med. Mark Berneburg</b> ist seit 2013 Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Regensburg. Seit Ende April 2023 ist er Generalsekretär der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. (DDG).</p>
<p>Mark Berneburg, Jahrgang 1968, studierte Humanmedizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und legte dort sein Staatsexamen ab. 1997 erfolgte die Approbation als Arzt. Ein Ausbildungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) führte ihn 1997 bis 1999 an die University of Sussex Falmer Brighton, Great Britain.</p>
<p>2002 erhielt er die Facharztanerkennung „Dermatologie und Venerologie“. Von 2002 bis 2003 leitete er die Laserabteilung der Hautklinik Düsseldorf. Von 2003 bis 2011 war er als Oberarzt an der Universitätshautklinik Tübingen tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit bildeten die Photodiagnostik und Phototherapie, Lasertherapie, Photodynamische Therapie, Lymphom-Sprechstunde, ästhetische Dermatologie sowie seltene Erkrankungen. 2004 habilitierte er sich. Ab 2011 war er in Tübingen Leitender Oberarzt. Seit 2013 ist er Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Regensburg. Von 2016 bis 2020 war er Fachkollegiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).</p>
<p>Seine aktuellen Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind die Dermato-Onkologie, seltene dermatologische Erkrankungen/Genodermatosen und die Photodiagnostik sowie die Phototherapie. Berneburg ist seit 2014 Sprecher des von ihm mitgegründeten Zentrums für Seltene Erkrankungen Regensburg (ZSER).</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Dermatologische Gesellschaft</div>
<p>Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) e. V. ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschsprachigen Dermatologinnen und Dermatologen. Als eine gemeinn&uuml;tzige Organisation mit mehr als 4.000 Mitgliedern f&ouml;rdert sie Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Dermatologie und ihrer Teilgebiete. Die DDG setzt sich f&uuml;r die F&ouml;rderung der klinischen und praktischen Dermatologie, Allergologie und Venerologie sowie ihrer konservativen und operativen Teilgebiete ein. Mit der Durchf&uuml;hrung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Kongressen engagiert sie sich in der Fort- und Weiterbildung, sie entwickelt Leitlinien und unterst&uuml;tzt Forschungsvorhaben durch Anschubfinanzierungen und F&ouml;rderungen. Dar&uuml;ber hinaus vergibt die DDG zusammen mit der Deutschen Stiftung f&uuml;r Dermatologie Forschungsgelder und Stipendien an vielversprechende Nachwuchsmedizinstudierende und an namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Dermatologische Gesellschaft<br />
Robert-Koch-Platz 7<br />
10115 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 246253-0<br />
Telefax: +49 (30) 246253-29<br />
<a href="http://www.derma.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.derma.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dagmar Arnold<br />
Kommunikation und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 246253-34<br />
E-Mail: &#100;&#046;&#097;&#114;&#110;&#111;&#108;&#100;&#064;&#100;&#101;&#114;&#109;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/deutsche-dermatologische-gesellschaft/Professor-Julia-Welzel-aus-Augsburg-ist-neue-Praesidentin-der-Deutschen-Dermatologischen-Gesellschaft-DD/boxid/944887" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-dermatologische-gesellschaft" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/944887.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/04/professor-julia-welzel-aus-augsburg-ist-neue-praesidentin-der-deutschen-dermatologischen-gesellschaft-dd/" data-wpel-link="internal">Professor Julia Welzel aus Augsburg ist neue Präsidentin der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DD</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DDG zeichnet Prof. Timo Buhl mit dem Preis für Akademische Lehre 2023 aus</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/02/ddg-zeichnet-prof-timo-buhl-mit-dem-preis-fuer-akademische-lehre-2023-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Dermatologische Gesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2023 07:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[allergy]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[ddg]]></category>
		<category><![CDATA[gliem]]></category>
		<category><![CDATA[göttingen]]></category>
		<category><![CDATA[HNO]]></category>
		<category><![CDATA[hochschulen]]></category>
		<category><![CDATA[klinik]]></category>
		<category><![CDATA[kliniken]]></category>
		<category><![CDATA[med]]></category>
		<category><![CDATA[prof]]></category>
		<category><![CDATA[studierenden]]></category>
		<category><![CDATA[timo]]></category>
		<category><![CDATA[umg]]></category>
		<category><![CDATA[universitätsmedizin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/02/ddg-zeichnet-prof-timo-buhl-mit-dem-preis-fuer-akademische-lehre-2023-aus/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Innovative Lehrkonzepte sind gefragt, um angehende Medizinerinnen und Mediziner früh für das Fach Dermatologie zu begeistern und ihnen ein gutes Wissensfundament zu geben. Der „Preis für Akademische Lehre“ der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) zeichnet Lehrende und Lehrkonzepte aus, denen es gelingt, mit innovativen Ansätzen die akademische Lehre zu bereichern. Ausgezeichnet wird in diesem Jahr der<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/02/ddg-zeichnet-prof-timo-buhl-mit-dem-preis-fuer-akademische-lehre-2023-aus/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about DDG zeichnet Prof. Timo Buhl mit dem Preis für Akademische Lehre 2023 aus</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/02/ddg-zeichnet-prof-timo-buhl-mit-dem-preis-fuer-akademische-lehre-2023-aus/" data-wpel-link="internal">DDG zeichnet Prof. Timo Buhl mit dem Preis für Akademische Lehre 2023 aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Innovative Lehrkonzepte sind gefragt, um angehende Medizinerinnen und Mediziner früh für das Fach Dermatologie zu begeistern und ihnen ein gutes Wissensfundament zu geben. Der „Preis für Akademische Lehre“ der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) zeichnet Lehrende und Lehrkonzepte aus, denen es gelingt, mit innovativen Ansätzen die akademische Lehre zu bereichern. Ausgezeichnet wird in diesem Jahr der Dermatologe und Hochschullehrer Prof. Timo Buhl für ein neues Lehrkonzept für das Querschnittfach Allergologie. Überreicht wurde die Auszeichnung auf der 52. DDG-Tagung (26. bis 29. April 2023).<br />
</b></p>
<p>Obwohl die Erkrankungszahlen für allergische Erkrankungen zunehmen und lange schon klar ist, dass die Behandlung multidisziplinärer Systemerkrankungen interdisziplinär erfolgen muss, ist die Allergologie in Deutschland nicht als selbstständiges Fach im Studium der Humanmedizin verankert. Die Lehre an den deutschen Hochschulen im Bereich Allergologie ist daher fragmentiert. Prof. Dr. med. Timo Buhl, Professor für Dermatologie an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), initiierte ein Projekt zur Verbesserung der allergologischen Lehre und entwickelte zusammen mit zwölf Kliniken/Instituten im interdisziplinären Konsens über den Zeitraum von zwei Jahren ein neues Lehrkonzept.</p>
<p>Zentraler Bestandteil war die Erarbeitung gemeinsamer Lernziele und eine Gesamtkonzeption. Die Vermittlung des interdisziplinären Curriculums erfolgte in Lehrveranstaltungen in Präsenz sowie digital. Angeboten wurden die Inhalte mit interaktiven Fallbeispielen, zusätzlichen Materialien zum Selbststudium sowie Lernkontrollen auf der universitätsweit eingesetzten web-/appbasierten Lernplattform ILIAS erstmals im Sommersemester 2021. Eine vergleichende Evaluation von Studierenden nach Absolvieren der unterschiedlichen Curricula zeigte signifikante Verbesserungen des Lernerfolgs.</p>
<p>„Das Konzept für das Wahlpflichtfach Allergologie kann genutzt werden, um das im Studiengang Humanmedizin unterrepräsentierte Fach Allergologie deutschlandweit praxisorientiert zu standardisieren und zu stärken“, sagt Professor Dr. med. Falk Ochsendorf, Vorsitzender des Kuratoriums des DDG-Preises für Akademische Lehre. Die Mitglieder des Kuratoriums überzeugte das Konzept „Interdisziplinäre Neukonzeption der Lehre im Querschnittsfach ‚Allergologie‘ im Studiengang Humanmedizin“ aufgrund seiner systematischen und praxisorientierten Ausrichtung.</p>
<p>Das Kuratorium hebt in seiner Begründung als besonders positiv hervor, dass Prof. Buhl eine Forschungsarbeit geliefert habe, die als Blaupause für andere Kliniken nutzbar sein könnte. „Damit liefert er einen großen Mehrwert für das Fach Dermatologie und die dermatologische Lehre“, fasst Ochsendorf zusammen.</p>
<p>Der DDG-Preis für Akademische Lehre ist mit insgesamt 2.500 Euro dotiert. Verliehen wurde der Preis auf der 52. DDG‐Tagung, am Freitag, 28.04.2023 in Berlin.</p>
<p><b>Literatur:<br />
</b>Schuppe MC, Lex C, Gliem N et al. Interdisziplinäre Neukonzeption der Lehre im Querschnittsfach „Allergologie“ im Studiengang Humanmedizin. HNO 70, 870–877 (2022). doi.org/10.1007/s00106-022-01222-5</p>
<p>Beutner C, Lex C, Gliem N et al. Neues Wahlpflichtfach „Interdisziplinäre Allergologie“ im Studiengang Humanmedizin an einem Comprehensive Allergy Center. Allergologie 46, 120-127 (2023). doi: 10.5414/ALX02278.</p>
<p><b>Zur Person: </b>Prof. Dr. med. Timo Buhl ist Oberarzt an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Er leitet das allergologische Labor der UMG und ist Arbeitsgruppenleiter „Allergologische Erkrankungen und chronisch entzündliche Dermatosen in Maus und Mensch“. 2017 erhielt er die Professur für Dermatologie an der UMG. Seine Schwerpunkte sind die Allergologie und die klinische Immunologie.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Dermatologische Gesellschaft</div>
<p>Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) e. V. ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschsprachigen Dermatologinnen und Dermatologen. Als eine gemeinn&uuml;tzige Organisation mit mehr als 4.000 Mitgliedern f&ouml;rdert sie Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Dermatologie und ihrer Teilgebiete. Die DDG setzt sich f&uuml;r die F&ouml;rderung der klinischen und praktischen Dermatologie, Allergologie und Venerologie sowie ihrer konservativen und operativen Teilgebiete ein. Mit der Durchf&uuml;hrung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Kongressen engagiert sie sich in der Fort- und Weiterbildung, sie entwickelt Leitlinien und unterst&uuml;tzt Forschungsvorhaben durch Anschubfinanzierungen und F&ouml;rderungen. Dar&uuml;ber hinaus vergibt die DDG zusammen mit der Deutschen Stiftung f&uuml;r Dermatologie Forschungsgelder und Stipendien an vielversprechende Nachwuchsmedizinstudierende und an namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Dermatologische Gesellschaft<br />
Robert-Koch-Platz 7<br />
10115 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 246253-0<br />
Telefax: +49 (30) 246253-29<br />
<a href="http://www.derma.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.derma.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dagmar Arnold<br />
Kommunikation und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 246253-35<br />
E-Mail: &#100;&#046;&#097;&#114;&#110;&#111;&#108;&#100;&#064;&#100;&#101;&#114;&#109;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/deutsche-dermatologische-gesellschaft/DDG-zeichnet-Prof-Timo-Buhl-mit-dem-Preis-fuer-Akademische-Lehre-2023-aus/boxid/944409" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-dermatologische-gesellschaft" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/944409.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/02/ddg-zeichnet-prof-timo-buhl-mit-dem-preis-fuer-akademische-lehre-2023-aus/" data-wpel-link="internal">DDG zeichnet Prof. Timo Buhl mit dem Preis für Akademische Lehre 2023 aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Oscar-Gans-Preis 2023 zur Förderung der experimentellen Dermatologie</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/28/oscar-gans-preis-2023-zur-foerderung-der-experimentellen-dermatologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Dermatologische Gesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 07:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[brüning]]></category>
		<category><![CDATA[ddg]]></category>
		<category><![CDATA[eyerich]]></category>
		<category><![CDATA[galderma]]></category>
		<category><![CDATA[gerbaulet]]></category>
		<category><![CDATA[hertl]]></category>
		<category><![CDATA[jais]]></category>
		<category><![CDATA[makrophagen]]></category>
		<category><![CDATA[menden]]></category>
		<category><![CDATA[meßmer]]></category>
		<category><![CDATA[roers]]></category>
		<category><![CDATA[schäbitz]]></category>
		<category><![CDATA[singhal]]></category>
		<category><![CDATA[skin]]></category>
		<category><![CDATA[wound]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/28/oscar-gans-preis-2023-zur-foerderung-der-experimentellen-dermatologie/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft e. V. (DDG) hat auf ihrer 52. DDG-Tagung (26. bis 29. April 2023) drei Dermatologinnen und Dermatologen mit dem Oscar-Gans-Preis ausgezeichnet, der zu den bedeutendsten Wissenschaftspreisen in der Dermatologie gehört. Prämiert werden Arbeiten zur experimentellen Dermatologie. Der Preis wird von der Firma Galderma unterstützt. Der Hauptpreis geht an Prof. Stefanie Eyerich, die<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/28/oscar-gans-preis-2023-zur-foerderung-der-experimentellen-dermatologie/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Oscar-Gans-Preis 2023 zur Förderung der experimentellen Dermatologie</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/28/oscar-gans-preis-2023-zur-foerderung-der-experimentellen-dermatologie/" data-wpel-link="internal">Oscar-Gans-Preis 2023 zur Förderung der experimentellen Dermatologie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft e. V. (DDG) hat auf ihrer 52. DDG-Tagung (26. bis 29. April 2023) drei Dermatologinnen und Dermatologen mit dem Oscar-Gans-Preis ausgezeichnet, der zu den bedeutendsten Wissenschaftspreisen in der Dermatologie gehört. Prämiert werden Arbeiten zur experimentellen Dermatologie. Der Preis wird von der Firma Galderma unterstützt. Der Hauptpreis geht an Prof. Stefanie Eyerich, die in ihrer Forschungsarbeit entzündliche Signaturen bei Hauterkrankungen untersucht. Dr. Corinne Hübers erhält den Förderpreis für eine Arbeit, in der sie die „Kommunikation“ zwischen Primärtumoren mit Fernmetastasen untersucht. Dr. Sebastian Willenborg bekommt den Förderpreis für seine Forschung zur Rolle mitochondrialer Makrophagen in verschiedenen Stadien der Wundheilung.</b></p>
<p>„Die Qualität der eingereichten Bewerbungen für den Oscar-Gans-Preis hat das Kuratorium beeindruckt, zeigt dies doch, wie intensiv sich deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Fragen dermatologischer Grundlagenforschung befassen“, sagt Professor Dr. med. Michael Hertl, Präsident der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und Vorsitzender des Kuratoriums. Mit dem Oscar-Gans-Preis werden in diesem Jahr drei Forscherinnen und Forscher ausgezeichnet – es gibt einen Hauptpreis und zwei Förderpreise.</p>
<p>Den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis erhält <b>Prof. Dr. rer. nat. Stefanie Eyerich </b>für ihre in <i>Nature Communications</i> veröffentlichte Arbeit „Spatial transcriptomics landscape of lesions from non-communicable inflammatory skin diseases“.Das Kuratorium überzeugte, wie die Münchener Forscherin eine neue Methode vorstellt, die verschiedene phänotypische und funktionelle Qualitäten von Entzündungsinfiltraten verbindet und Entzündungsmuster bestimmten Lokalisationen zuordnen lässt. „Damit berücksichtigt diese Arbeit neben der Quantität auch die Qualität von Entzündungsmustern. Das beeinflusst nicht nur den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn, sondern bietet auch neue therapeutische Ansätze, die für die Dermatologie im Allgemeinen von großer Bedeutung sind“, betont Hertl.</p>
<p>Zwei Forschende erhalten einen mit jeweils 5.000 Euro dotierten Förderpreis. <b>Dr. med. Corinne Hübers</b> erhält die Auszeichnung für ihre Arbeit „Primary tumor-derived systemic nANGPTL4 inhibits metastasis“. Die onkologisch tätige Oberärztin aus Mannheim, deren Arbeit im <i>Journal of Experimental Medicine</i> veröffentlicht wurde, geht der Frage nach, wie sich der Primärtumor mit Fernmetastasen über Spaltprodukte eines Mediators der Angiogenese „unterhält“.</p>
<p>Hübers untersuchte dies an Patientenmaterial, im Tierversuch und in der Zellkultur. „Die Arbeit macht deutlich, wie funktionelle Eigenschaften eines Proteins wesentlich Einfluss auf biologische Systeme, z. B. bei der Metastasierung, haben können. Das ist eine beeindruckende Forschungsleistung einer primär klinisch tätigen Dermatologin“, sagt Hertl.</p>
<p><b>Dr. rer. nat. Sebastian Willenborg</b> wird für seine in <i>Cell Metabolism</i> publizierte Arbeit „Mitochondrial metabolism coordinates stage specific repair processes in macrophages during wound healing“ ebenfalls mit dem Förderpreis geehrt. Das Kuratorium lobt die klare, saubere zellbiologische Arbeit des Kölner Forschers zur Rolle mitochondrialer Makrophagen in verschiedenen Stadien der Wundheilung im Tiermodell und hebt hervor, dass diese Erkenntnisse neue therapeutische Implikationen bieten. „Mit dieser Arbeit vermittelt der Autor neue Einblicke in wesentliche Mechanismen der Wundheilung, die gegebenenfalls auch in unsere klinische Praxis einfließen können“, bilanziert Hertl.</p>
<p>Der Oscar-Gans-Preis 2023 wurde am 26.04.2023 auf der 52. Tagung der DDG in Berlin verliehen. Die DDG bedankt sich sehr herzlich für die Unterstützung des Sponsors Galderma.</p>
<p><b>Die Preisträgerinnen und Preisträger und ihre prämierten Arbeiten:</b></p>
<p><b>Prof. Dr. rer. nat. Stefanie Eyerich<br />
</b>Schäbitz A, Hillig C, Mubarak M, Jargosch M, Farnoud A, Scala E, Kurzen N, Pilz AC, Bhalla N, Thomas J, Stahle M, Biedermann T, Schmidt-Weber CB, Theis F, Garzorz-Stark N, Eyerich K, Menden MP, Eyerich S. Spatial transcriptomics landscape of Lazios from non-communicable inflammatory skin diseases. Nat Commun. 2022 Dec 13;13(1):7729. doi: 10.1038/s41467-022-35319-w.</p>
<p><b>Dr. med. Corinne Hübers<br />
</b>Hübers C, Abdul Pari AA, Grieshober D, Petkov M, Schmidt A, Messmer T, Heyer CM, Schölch S, Kapel SS, Gengenbacher N, Singhal M, Schieb B, Fricke C, Will R, Remans K, Utikal JS, Reissfelder C, Schlesner M, Hodivala-Dilke KM, Kersten S, Goerdt S, Augustin HG, Felcht M. Primary tumor-derived systemic nANGPTL4 inhibits metastasis. J Exp Med. 2023 Jan 2;220(1):e20202595. doi: 10.1084/jem.20202595. </p>
<p><b>Dr. rer. nat. </b><b>Sebastian Willenborg<br />
</b>Willenborg S, Sanin DE, Jais A, Ding X, Ulas T, Nüchel J, Popović M, MacVicar T, Langer T, Schultze JL, Gerbaulet A, Roers A, Pearce EJ, Brüning JC, Trifunovic A, Eming SA. Mitochondrial metabolism coordinates stage-specific repair processes in macrophages during wound healing. Cell Metab. 2021 Dec 7;33(12):2398-2414.e9. doi: 10.1016/j.cmet.2021.10.004. </div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Dermatologische Gesellschaft</div>
<p>Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) e. V. ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschsprachigen Dermatologinnen und Dermatologen. Als eine gemeinn&uuml;tzige Organisation mit mehr als 4.000 Mitgliedern f&ouml;rdert sie Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Dermatologie und ihrer Teilgebiete. Die DDG setzt sich f&uuml;r die F&ouml;rderung der klinischen und praktischen Dermatologie, Allergologie und Venerologie sowie ihrer konservativen und operativen Teilgebiete ein. Mit der Durchf&uuml;hrung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Kongressen engagiert sie sich in der Fort- und Weiterbildung, sie entwickelt Leitlinien und unterst&uuml;tzt Forschungsvorhaben durch Anschubfinanzierungen und F&ouml;rderungen. Dar&uuml;ber hinaus vergibt die DDG zusammen mit der Deutschen Stiftung f&uuml;r Dermatologie Forschungsgelder und Stipendien an vielversprechende Nachwuchsmedizinstudierende und an namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Dermatologische Gesellschaft<br />
Robert-Koch-Platz 7<br />
10115 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 246253-0<br />
Telefax: +49 (30) 246253-29<br />
<a href="http://www.derma.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.derma.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dagmar Arnold<br />
Kommunikation und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 246253-35<br />
E-Mail: &#100;&#046;&#097;&#114;&#110;&#111;&#108;&#100;&#064;&#100;&#101;&#114;&#109;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/deutsche-dermatologische-gesellschaft/Oscar-Gans-Preis-2023-zur-Foerderung-der-experimentellen-Dermatologie/boxid/944230" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-dermatologische-gesellschaft" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/944230.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/28/oscar-gans-preis-2023-zur-foerderung-der-experimentellen-dermatologie/" data-wpel-link="internal">Oscar-Gans-Preis 2023 zur Förderung der experimentellen Dermatologie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr Sonnenbelastung durch Klimawandel, Planetary Health und Nachhaltigkeit in der Dermatologie</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/24/mehr-sonnenbelastung-durch-klimawandel-planetary-health-und-nachhaltigkeit-in-der-dermatologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Dermatologische Gesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2023 07:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[bfs]]></category>
		<category><![CDATA[bvdd]]></category>
		<category><![CDATA[ddg]]></category>
		<category><![CDATA[ddg2023]]></category>
		<category><![CDATA[haut]]></category>
		<category><![CDATA[hautkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[health]]></category>
		<category><![CDATA[hertl]]></category>
		<category><![CDATA[index??]]></category>
		<category><![CDATA[klinik]]></category>
		<category><![CDATA[melanom]]></category>
		<category><![CDATA[niebel]]></category>
		<category><![CDATA[patienten]]></category>
		<category><![CDATA[patientinnen]]></category>
		<category><![CDATA[wwwderma]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/24/mehr-sonnenbelastung-durch-klimawandel-planetary-health-und-nachhaltigkeit-in-der-dermatologie/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Täglich ist unsere Haut in besonderer Weise der Umwelt ausgesetzt. Der Klimawandel führt zu hohen Temperaturen, mehr Sonnenstunden und damit zu mehr UV-Strahlenbelastung, wodurch sich das Hautkrebsrisiko erhöht und Hautalterung befördert wird. Welche Präventionsmaßnahmen beim Sonnenschutz ausgebaut werden müssen und welche Bedeutung Planetary Health und Nachhaltigkeit in der Dermatologie haben, sind Themen der Pressekonferenz am<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/24/mehr-sonnenbelastung-durch-klimawandel-planetary-health-und-nachhaltigkeit-in-der-dermatologie/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Mehr Sonnenbelastung durch Klimawandel, Planetary Health und Nachhaltigkeit in der Dermatologie</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/24/mehr-sonnenbelastung-durch-klimawandel-planetary-health-und-nachhaltigkeit-in-der-dermatologie/" data-wpel-link="internal">Mehr Sonnenbelastung durch Klimawandel, Planetary Health und Nachhaltigkeit in der Dermatologie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Täglich ist unsere Haut in besonderer Weise der Umwelt ausgesetzt. Der Klimawandel führt zu hohen Temperaturen, mehr Sonnenstunden und damit zu mehr UV-Strahlenbelastung, wodurch sich das Hautkrebsrisiko erhöht und Hautalterung befördert wird. Welche Präventionsmaßnahmen beim Sonnenschutz ausgebaut werden müssen und welche Bedeutung Planetary Health und Nachhaltigkeit in der Dermatologie haben, sind Themen der Pressekonferenz am 25. April 2023 zum Auftakt der 52. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. (DDG) vom 26. bis 29. April 2023 in Berlin.</b></p>
<p>Die Jahre mit mehr registrierten Sonnenstunden in Deutschland nehmen zu. Laut Deutschem Wetterdienst war das Jahr 2022 ein Rekordjahr, in dem die 1544 Sonnenstunden, die sonst durchschnittlich das ganze Jahr zu verzeichnen sind, bereits Ende August erreicht wurden. Warme bis heiße Temperaturen und sonniges Wetter verändern das Freizeitverhalten vieler Menschen. Der Wunsch, sich mit leichter, sportlicher Kleidung im Freien aufzuhalten, ist sehr verbreitet. Andere wiederum sind aus beruflichen Gründen vermehrt der Sonne ausgesetzt, wie beispielsweise Beschäftigte in der Landwirtschaft, im Bauwesen oder Gartenbau.</p>
<p>„Bei den vom Klimawandel verursachten Veränderungen ist aus dermatologischer Sicht die Belastung durch UV-Strahlen besonders wichtig, denn die damit einhergehenden Risiken für Hautkrebs werden von der Bevölkerung noch immer unterschätzt“, sagt Professor Dr. med. Mark Berneburg, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Regensburg.</p>
<p>Hautkrebserkrankungen (das maligne Melanom und auch der nicht-melanozytäre Hautkrebs) nehmen seit Jahrzehnten zu. Mit mehr als 220.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Hautkrebs die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Für Berneburg ist Prävention durch Sonnenschutz besonders wichtig. „Wir haben zwar für die Prävention schon viel auf den Weg gebracht. Beim berufsbedingten Hautkrebs, der vor allem Menschen betrifft, die viel im Freien arbeiten, sind Maßnahmen der Verhaltens- und Verhältnisprävention schon sehr bekannt. Nun müssen die Konzepte erweitert werden, mit denen wir die Prävention voranbringen“, so Berneburg. In diesem Zusammenhang ist auch wichtig zu wissen, welche Belastungen am jeweiligen Tag zu erwarten sind. Hier helfen beispielsweise Informationen vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zu UV-Index und prognostizierten Tagesverläufen weiter. Als Faustregel nennt Berneburg: „Je höher der UV-Index ist, desto schneller entsteht auf ungeschützter Haut ein Sonnenbrand und um so mehr muss man sich schützen.“ Darüber hinaus gehören zur individuellen Prävention von Hautkrebs der Expositions-Schutz beispielsweise durch Kleidung, die vor UV-Strahlung schützt, die regelmäßige Selbstuntersuchung der Haut sowie die alle zwei Jahre von den gesetzlichen Krankenkassen angebotene Hautkrebsfrüherkennungs-Untersuchung.</p>
<p>Aber nicht nur beim Sonnenschutz sind Hautärztinnen und Hautärzte für die individuellen Patientinnen und Patienten wichtig. Da die Haut immer direkt der Umwelt ausgesetzt ist, spielt die Umwelt bei vielen Krankheiten der Haut auch eine direkte Rolle. Die Tatsache, dass beispielsweise eine Zunahme der Temperaturen im Jahresverlauf zu einer vermehrten Allergenbelastung von Menschen führt, belegt dies eindrücklich. Aber auch Aspekte wie Nachhaltigkeit in der Dermatologie sowie Planetary Health spielen eine wichtige Rolle in der Dermatologie. Aus diesem Grund ist eine eigene Arbeitsgruppe zum Thema Nachhaltigkeit in der Dermatologie von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft eingerichtet worden.</p>
<p>„Wir als wissenschaftliche medizinische Fachgesellschaft nehmen Nachhaltigkeit, Planetary Health und insbesondere die Prävention von Hautkrebs sehr ernst. Gerade letzteres erfolgt durch unser Mitwirken an den Leitlinien. Mit der S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs sind ganz entscheidende Hinweise zusammengetragen und in weite Teile der Gesellschaft getragen worden“, ergänzt Professor Dr. med. Michael Hertl, Präsident der DDG.<br />
„Mehr Aufklärung über präventive Maßnahmen beim Sonnenschutz heißt nicht, dass wir den Menschen vorschreiben wollen, ob und wie viel sie in der Sonne sind“, sagt Hertl. Aber es gibt noch immer Wissensdefizite in Bezug auf die Risiken von zu viel Sonne und Sonnenbränden, die es zu beheben gilt. Eine Initiative, diese Lücken zu schließen, ist der vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) initiierte und von der DDG unterstütze „Hautkrebsmonat Mai 2023“, der die Bevölkerung auf die Risiken einer übermäßigen Sonneneinstrahlung aufmerksam macht und über Risiken für Hautkrebs aufklärt.</p>
<p><b>Tipps:<br />
</b>Newsletter vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS): Informationen über die zu erwartenden UV-Werte  <a href="https://www.bfs.de/DE/aktuell/newsletter/uv-newsletter/newsletter-bestellen_node.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfs.de/DE/aktuell/newsletter/uv-newsletter/newsletter-bestellen_node.html</a></p>
<p>UV-Index BfS: Welche Sonnenschutzmaßnahmen sollen wann ergriffen werden. (Der UV-Index beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung.) <a href="https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/uv-index/einfuehrung/einfuehrung.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/uv-index/einfuehrung/einfuehrung.html</a></p>
<p>Aktuelle Tagesverläufe mit Informationen, welche Werte an diesem Tag prognostiziert werden:  <a href="https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/uv-index/aktuelle-tagesverlaeufe/aktuell_node.html" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/uv-index/aktuelle-tagesverlaeufe/aktuell_node.html</a></p>
<p><b>Faustregel:</b> Je höher der UV-Index ist, desto schneller entsteht auf ungeschützter Haut ein Sonnenbrand. In Deutschland werden im Sommer Werte von 8 bis 9, in den Hochlagen der süddeutschen Gebirgsregionen sogar bis 11 erreicht. (Die Skala reicht von 1 bis 11, ist aber nach oben hin offen.)</p>
<p>Informationen zum <b>Hautkrebsmonat Mai 2023</b>: <a href="https://www.gemeinsam-gegen-hautkrebs.de/euromelanoma/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.gemeinsam-gegen-hautkrebs.de/euromelanoma/</a></p>
<p><b>Literatur: </b></p>
<p><a href="https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Leitlinien/Hautkrebspraeventationsleitlinie_1.1/Version_2/LL_Pr%C3%A4vention_von_Hautkrebs_Langversion_2.1.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">S3-Leitlinie Prävention von Hautkrebs</a> Version 2.1 – September 2021.</p>
<p>Niebel D, Herrmann A, Balzer S, et al. Nachhaltigkeit in der dermatologischen Praxis und Klinik: Herausforderungen und Lösungsansätze. JDDG. 2023; 21: 44- 59. <a href="https://doi.org/10.1111/ddg.14952_g" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://doi.org/10.1111/ddg.14952_g</a></p>
<p><b>Terminhinweise:</b></p>
<p><b>Pressekonferenz zum Auftakt der 52. DDG-Tagung</b></p>
<p><b>Termin:</b> Dienstag, <b>25. April 2023</b> von <b>13 bis 14 Uhr</b><br />
<b>Ort:</b> Hörsaal im Kaiserin-Friedrich-Haus<br />
<b>Adresse:</b> Robert-Koch-Platz 7, 10117 Berlin<br />
Einwahl-Link: <a href="https://us06web.zoom.us/j/83324548680?pwd=KzdMcDI1dG14b2d5WjlQRXlzSEk2UT09#success" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://us06web.zoom.us/j/83324548680?pwd=KzdMcDI1dG14b2d5WjlQRXlzSEk2UT09</a> Kenncode: 585545</p>
<p>Den Einwahllink finden Sie auch im Programm der Pressekonferenz.</p>
<p><b><a href="https://derma.de/fileadmin/PDF-Dateien/Vorlaeufiges_Programm_DDG-Pressekonferenz_2023_F.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">52. Zum Programm der Pressekonferenz</a></b><b>DDG-Tagung vom 26. bis 29. April 2023:</b></p>
<p>Wissenschaftliches Programm, Tagungsnews und weitere Informationen</p>
<p><a href="https://www.derma-tagungen.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.derma-tagungen.de/</a></p>
<p><b>Anmeldung zur Teilnahme an der Tagung: </b></p>
<p>Registrierung auf der Seite <a href="https://www.m-anage.com/Home/Index/Event/ddg2023/de-DE" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.m-anage.com/Home/Index/Event/ddg2023/de-DE</a></p>
<p>Nach Prüfung der Registrierung zur Tagung erhalten Sie die Buchungsbestätigung für die Tagungsregistrierung nebst Ticket und wenige Tage vor der Veranstaltung die Zugangsdaten zur Online-Plattform für die Online-Teilnahme per E-Mail.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Dermatologische Gesellschaft</div>
<p>Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) e. V. ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschsprachigen Dermatologinnen und Dermatologen. Als eine gemeinn&uuml;tzige Organisation mit mehr als 4.000 Mitgliedern f&ouml;rdert sie Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Dermatologie und ihrer Teilgebiete. Die DDG setzt sich f&uuml;r die F&ouml;rderung der klinischen und praktischen Dermatologie, Allergologie und Venerologie sowie ihrer konservativen und operativen Teilgebiete ein. Mit der Durchf&uuml;hrung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Kongressen engagiert sie sich in der Fort- und Weiterbildung, sie entwickelt Leitlinien und unterst&uuml;tzt Forschungsvorhaben durch Anschubfinanzierungen und F&ouml;rderungen. Dar&uuml;ber hinaus vergibt die DDG zusammen mit der Deutschen Stiftung f&uuml;r Dermatologie Forschungsgelder und Stipendien an vielversprechende Nachwuchsmedizinstudierende und an namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Dermatologische Gesellschaft<br />
Robert-Koch-Platz 7<br />
10115 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 246253-0<br />
Telefax: +49 (30) 246253-29<br />
<a href="http://www.derma.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.derma.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dagmar Arnold<br />
Kommunikation und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 246253-34<br />
E-Mail: &#100;&#046;&#097;&#114;&#110;&#111;&#108;&#100;&#064;&#100;&#101;&#114;&#109;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/deutsche-dermatologische-gesellschaft/Mehr-Sonnenbelastung-durch-Klimawandel-Planetary-Health-und-Nachhaltigkeit-in-der-Dermatologie/boxid/943452" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-dermatologische-gesellschaft" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/943452.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/24/mehr-sonnenbelastung-durch-klimawandel-planetary-health-und-nachhaltigkeit-in-der-dermatologie/" data-wpel-link="internal">Mehr Sonnenbelastung durch Klimawandel, Planetary Health und Nachhaltigkeit in der Dermatologie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Melanom: Zielgerichtete Therapie, Immuntherapie und therapeutische Impfung</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/21/melanom-zielgerichtete-therapie-immuntherapie-und-therapeutische-impfung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Deutsche Dermatologische Gesellschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2023 05:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[ado]]></category>
		<category><![CDATA[antikörper]]></category>
		<category><![CDATA[aussagen]]></category>
		<category><![CDATA[berking]]></category>
		<category><![CDATA[ddg]]></category>
		<category><![CDATA[ddg2023]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[haut]]></category>
		<category><![CDATA[hautkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[index??]]></category>
		<category><![CDATA[leber]]></category>
		<category><![CDATA[patienten]]></category>
		<category><![CDATA[schilddrüse]]></category>
		<category><![CDATA[uicc]]></category>
		<category><![CDATA[wwwderma]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/21/melanom-zielgerichtete-therapie-immuntherapie-und-therapeutische-impfung/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Behandlung des malignen Melanoms (schwarzer Hautkrebs) hat sich auch bei fortgeschrittener Erkrankung in den letzten zehn Jahren stark verbessert. Zielgerichtete Therapien und Immuncheckpoint-Inhibitoren haben positive Auswirkungen auf das Langzeitüberleben der Krebskranken. Welche therapeutischen Säulen die Hautkrebstherapie tragen, für wen diese Behandlungsansätze infrage kommen und welche neuen Möglichkeiten die mRNA-Technologie bietet, diskutieren Expertinnen und Experten<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/21/melanom-zielgerichtete-therapie-immuntherapie-und-therapeutische-impfung/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Melanom: Zielgerichtete Therapie, Immuntherapie und therapeutische Impfung</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/21/melanom-zielgerichtete-therapie-immuntherapie-und-therapeutische-impfung/" data-wpel-link="internal">Melanom: Zielgerichtete Therapie, Immuntherapie und therapeutische Impfung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Behandlung des malignen Melanoms (schwarzer Hautkrebs) hat sich auch bei fortgeschrittener Erkrankung in den letzten zehn Jahren stark verbessert. Zielgerichtete Therapien und Immuncheckpoint-Inhibitoren haben positive Auswirkungen auf das Langzeitüberleben der Krebskranken. Welche therapeutischen Säulen die Hautkrebstherapie tragen, für wen diese Behandlungsansätze infrage kommen und welche neuen Möglichkeiten die mRNA-Technologie bietet, diskutieren Expertinnen und Experten auf der Pressekonferenz am 25. April 2023 zum Auftakt der 52. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. (DDG) vom 26. bis 29. April 2023 in Berlin.<br />
</b></p>
<p>An einem malignen Melanom erkranken in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts etwa 22.000 Männer und Frauen (Stand: 2019). Der schwarze Hautkrebs ist die fünfthäufigste Krebserkrankung. Im Vergleich zum häufigeren weißen Hautkrebs gilt das maligne Melanom als gefährlicher, denn die Krebszellen können sich meist rascher über Blut- und Lymphgefäße im Körper ausbreiten und Metastasen bilden. An erster Stelle der Therapie steht nach wie vor die operative Entfernung des Tumors. Erkrankte, bei denen eine Operation nicht angeraten erscheint, werden häufig radioonkologisch behandelt. „Noch bis vor etwa zwölf Jahren gab es für Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem, metastasierten Hautkrebs wenig Möglichkeiten für ein Langzeitüberleben bei guter Lebensqualität. Das hat sich grundsätzlich durch neue medikamentöse Behandlungen geändert“, sagt Professor Dr. med. Michael Hertl, Direktor der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Universitätsklinikum Marburg und Präsident der DDG. Die therapeutische Behandlung durch Systemtherapien mit einer Vielzahl individueller Therapiemöglichkeiten hat eine neue Ära der Melanom-Behandlung eingeleitet.</p>
<p>Zwei Säulen tragen die Therapie: Die Immuntherapie und die zielgerichtete Therapie. Ziel der Immuntherapie ist es, durch die Blockade spezifischer Checkpoints das Immunsystem scharf zu stellen, das heißt, das eigene Immunsystem dazu zu bringen, den Hautkrebs zu bekämpfen. Die Bedeutung der Checkpoints liegt in ihrem Aktivierungspotential des körpereigenen Immunsystems. Als eine Art Schaltstelle prägen sie die Balance zwischen nötiger Aggressivität, z. B. gegen Krebszellen und der Gegenregulation einer überschießenden Immunantwort gegen körpereigene, gesunde Zellen. Auch der Tumor selbst kann auf die Checkpoints wirken und damit die Tumor-bekämpfenden Immunzellen schwächen. Die intravenös verabreichten Checkpoint-Inhibitoren (monoklonale Antikörper) verhindern die Unterdrückung der Immunantwort. Damit können die Abwehrzellen des Immunsystems den Tumor verstärkt angreifen. „Da die Immuntherapie das körpereigene Abwehrsystems aktiviert, kann es als Nebenwirkung der Therapie zu überschießenden Immunreaktionen mit schweren Entzündungsreaktionen an der Haut, aber auch Entzündungen an Schilddrüse, Leber, Lunge, Bauchspeicheldrüse oder Darm sowie Herzschäden kommen“, erklärt Hertl.</p>
<p>Die zweite moderne Behandlungssäule ist eine zielgerichtete Therapie, die für etwa die Hälfte der erkrankten Menschen infrage kommt. Im Zentrum des Behandlungsansatzes stehen sogenannte Treibermutationen (Oncogene) des Tumors, die für das Überleben und Wachstum der Krebszellen relevant sind. Auf diese Treibermutationen ausgerichtet konnten Kinase-Inhibitoren entwickelt werden, die überaktivierte Signalwege hemmen, damit das Krebswachstum bremsen und zu einem Abnehmen der Tumormasse führen. Kinasen sind Schlüsselenzyme, die viele Vorgänge in der Zelle steuern.</p>
<p>Wenn gleichzeitig mit den in Tablettenform verabreichten Kinase-Inhibitoren andere Medikamente eingenommen werden, kann es unerwünschte Nebenwirkungen wie beispielsweise Fieber geben. Wichtig sind regelmäßige kardiologische Untersuchungen im Zeitverlauf der Einnahme zielgerichteter Medikamente. Alle Nebenwirkungen lassen nach dem Absetzen der Kinase-Hemmer in der Regel wieder nach.</p>
<p>Die Erfolge beider therapeutischen Ansätze sind überzeugend. Das zeigt die 5-Jahres-Überlebensrate, ein Prognosewert, der Auskunft darüber gibt, wie viel Prozent einer Patientengruppe, nach Ablauf von fünf Jahren noch lebt. Im fortgeschrittenen Stadium des Melanoms (also Stadium III und IV nach UICC-Einteilung, die gezieltere Aussagen über den weiteren Krankheitsverlauf und Therapiemöglichkeiten zulässt) leben 72 % der Frauen und 60 % der Männer (III), bzw. 32 % der Frauen und 19 % der Männer (IV) nach fünf Jahren. „Ein Melanom in fortgeschrittenem Stadium ist heutzutage kein Todesurteil mehr“, fasst Hertl zusammen.</p>
<p>Ganz neue Ausblicke auf eine Therapie könnten therapeutische Impfungen mit mRNA-Vakzinierung in Kombination mit Checkpoint-Inhibitoren bei Hautkrebs ergeben. „Das sind individualisierte Impfstoffe, die sozusagen einen Tumor-Steckbrief für das Immunsystem haben“, erläutert Hertl. Bei der „Krebsimpfung“ wird das Immunsystem aktiviert, um einen bereits bestehenden, internen Feind, die Krebszellen, zu erkennen und zu bekämpfen. „Die mRNA-Technologie hat das Potenzial, das Immunsystem sehr präzise gegen den individuellen Krebs eines Patienten zu aktivieren“, so Hertl. Da die Entstehung von Krebs nicht vorhergesagt werden und eine Behandlung erst beginnen kann, wenn der Krebs bereits besteht, handelt es sich bei Krebsimpfungen um therapeutische Impfstoffe.</p>
<p>In die Therapie des malignen Melanoms ist Bewegung gekommen. Aber die Prävention von Hautkrebs ist und bleibt wichtig. „Regelmäßige und hohe UV-Belastung mit Sonnenbränden vor allem im Kindes- und Jugendalter sind eine zentrale Ursache für Hautkrebs. Hier ist jede und jeder Einzelne aufgefordert, sich zu schützen und durch entsprechendes Verhalten das Risiko zu senken“, fasst Hertl zusammen.</p>
<p><b>Literatur:<br />
</b>Wilden SM, Lang BM, Mohr P, Grabbe S. Checkpoint-Inhibitoren in der Immuntherapie: Ein Meilenstein in der Behandlung des malignen Melanoms. JDDG. 2016. <a href="https://doi.org/10.1111/ddg.13012_g" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://doi.org/10.1111/ddg.13012_g</a></p>
<p><b>Terminhinweise:<br />
</b><b>Pressekonferenz zum Auftakt der 52. DDG-Tagung<br />
</b><b>Termin:</b> Dienstag, <b>25. April 2023</b> von <b>13 bis 14 Uhr</b><br />
<b>Ort:</b> Hörsaal im Kaiserin-Friedrich-Haus<br />
<b>Adresse:</b> Robert-Koch-Platz 7, 10117 Berlin<br />
<b>Einwahl-Link: </b><a href="https://us06web.zoom.us/j/83324548680?pwd=KzdMcDI1dG14b2d5WjlQRXlzSEk2UT09" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://us06web.zoom.us/j/83324548680?pwd=KzdMcDI1dG14b2d5WjlQRXlzSEk2UT09</a><br />
<b>Kenncode:</b> 585545<br />
(Zur Pressekonferenz im Vorfeld angemeldete Teilnehmer erhalten eine Erinnerungsmail.)</p>
<p><b>Anmeldung zur Teilnahme an der Pressekonferenz:</b><br />
Zusammen mit der Registrierung zur DDG-Tagung oder per Mail über die DDG-Pressestelle. Den Einwahllink finden Sie auch im Programm der Pressekonferenz.<br />
<b><a href="https://derma.de/fileadmin/PDF-Dateien/Vorlaeufiges_Programm_DDG-Pressekonferenz_2023_F.pdf" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Zum Programm der Pressekonferenz</a></b></p>
<p><b>52. DDG-Tagung vom 26. bis 29. April 2023:<br />
</b>Wissenschaftliches Programm, Tagungsnews und weitere Informationen<b><br />
<a href="http://www.derma-tagungen.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.derma-tagungen.de</a> </b></p>
<p><b>Anmeldung zur Teilnahme an der Tagung:<br />
</b>Registrierung auf der Seite <a href="https://www.m-anage.com/Home/Index/Event/ddg2023/de-DE" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.m-anage.com/Home/Index/Event/ddg2023/de-DE</a></p>
<p><b>AKS13<br />
</b>Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO): Diskussion dermatoonkologischer Entscheidungsprozesse anhand konkreter Fallbeispiele<br />
Vorsitzende: C. Berking, R. Gutzmer<br />
Termin: Mittwoch, 26. April 2023, 15:30 &#8211; 17:00 Uhr<br />
Ort: Saal A4, CityCube Berlin<br />
Weitere Infos: <a href="https://www.derma-tagungen.de/release/ddg2023/de-DE/session/104462" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.derma-tagungen.de/release/ddg2023/de-DE/session/104462</a></p>
<p><b>S01<br />
</b>Track Onkologie: Melanom<br />
Vorsitzende: R. Gutzmer, C. Berking, J. C. Hassel<br />
Termin: Donnerstag, 27. April 2023, 10:45 &#8211; 12:15 Uhr<br />
Ort: Saal A8, CityCube Berlin<br />
Weitere Infos: <a href="https://www.derma-tagungen.de/release/ddg2023/de-DE/session/104478" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">https://www.derma-tagungen.de/release/ddg2023/de-DE/session/104478</a></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Deutsche Dermatologische Gesellschaft</div>
<p>Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) e. V. ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschsprachigen Dermatologinnen und Dermatologen. Als eine gemeinn&uuml;tzige Organisation mit mehr als 4.000 Mitgliedern f&ouml;rdert sie Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Dermatologie und ihrer Teilgebiete. Die DDG setzt sich f&uuml;r die F&ouml;rderung der klinischen und praktischen Dermatologie, Allergologie und Venerologie sowie ihrer konservativen und operativen Teilgebiete ein. Mit der Durchf&uuml;hrung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Kongressen engagiert sie sich in der Fort- und Weiterbildung, sie entwickelt Leitlinien und unterst&uuml;tzt Forschungsvorhaben durch Anschubfinanzierungen und F&ouml;rderungen. Dar&uuml;ber hinaus vergibt die DDG zusammen mit der Deutschen Stiftung f&uuml;r Dermatologie Forschungsgelder und Stipendien an vielversprechende Nachwuchsmedizinstudierende und an namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Deutsche Dermatologische Gesellschaft<br />
Robert-Koch-Platz 7<br />
10115 Berlin<br />
Telefon: +49 (30) 246253-0<br />
Telefax: +49 (30) 246253-29<br />
<a href="http://www.derma.de" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.derma.de</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Dagmar Arnold<br />
Kommunikation und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit<br />
Telefon: +49 (30) 246253-35<br />
E-Mail: &#100;&#046;&#097;&#114;&#110;&#111;&#108;&#100;&#064;&#100;&#101;&#114;&#109;&#097;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/inaktiv/deutsche-dermatologische-gesellschaft/Melanom-Zielgerichtete-Therapie-Immuntherapie-und-therapeutische-Impfung/boxid/943250" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/deutsche-dermatologische-gesellschaft" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Deutsche Dermatologische Gesellschaft</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/943250.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/21/melanom-zielgerichtete-therapie-immuntherapie-und-therapeutische-impfung/" data-wpel-link="internal">Melanom: Zielgerichtete Therapie, Immuntherapie und therapeutische Impfung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
