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	<title>Firma Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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	<title>Firma Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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		<title>Branchenumfrage 2022: Kostenexplosion, Bürokratie, Leistungseinschränkungen &#8211; Hilfsmittelversorgung unter Druck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2022 09:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im November 2022 hat das Bündnis „Wir versorgen Deutschland“, zu dem der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) gehört, knapp 400 Betriebe zur aktuellen Situation der Hilfsmittelbranche befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Hilfsmittelleistungserbringer stark von den aktuellen Kostensteigerungen betroffen sind und zugleich davon ausgehen, kaum von den Entlastungsmaßnahmen zu profitieren. In der Folge befürchten zwei Drittel<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/12/07/branchenumfrage-2022-kostenexplosion-buerokratie-leistungseinschraenkungen-hilfsmittelversorgung-unter-druck/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Branchenumfrage 2022: Kostenexplosion, Bürokratie, Leistungseinschränkungen &#8211; Hilfsmittelversorgung unter Druck</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/12/07/branchenumfrage-2022-kostenexplosion-buerokratie-leistungseinschraenkungen-hilfsmittelversorgung-unter-druck/" data-wpel-link="internal">Branchenumfrage 2022: Kostenexplosion, Bürokratie, Leistungseinschränkungen &#8211; Hilfsmittelversorgung unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Im November 2022 hat das Bündnis „Wir versorgen Deutschland“, zu dem der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) gehört, knapp 400 Betriebe zur aktuellen Situation der Hilfsmittelbranche befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Hilfsmittelleistungserbringer stark von den aktuellen Kostensteigerungen betroffen sind und zugleich davon ausgehen, kaum von den Entlastungsmaßnahmen zu profitieren. In der Folge befürchten zwei Drittel der Betriebe starke oder sehr starke Einschränkungen in der Versorgung. Zudem belasten hohe Bürokratieaufwände die Unternehmen. </b></p>
<p>Aktuell beurteilen ca. 60 Prozent der befragten Unternehmen ihre wirtschaftliche Lage als schlecht oder eher schlecht. Knapp 80 Prozent geben an, stark oder sehr stark von Preissteigerungen wie steigenden Energie-, Treibstoff-, Bürokratie- oder Logistikkosten betroffen zu sein. Zugleich erhält nach eigenen Angaben über die Hälfte der befragten Unternehmen keine Kostenerstattung für diese Preissteigerungen durch die Krankenkassen. Zudem gehen fast drei Viertel der Betriebe davon aus, von den neuen Entlastungsprogrammen der Bundesregierung, insbesondere den Preisbremsen, nicht oder kaum zu profitieren. In der Folge rechnen zwei Drittel der Leistungserbringer mit starken oder sehr starken Einschränkungen bei der Hilfsmittelversorgung.</p>
<p>„<i>Die Ergebnisse unserer Umfrage bestätigen unsere Warnungen vor einer wirtschaftlichen Überlastung der Hilfsmittelbranche und dadurch drohenden Versorgungsproblemen bei medizinischen Hilfsmitteln</i>“, erklären hierzu <b>Kirsten Abel und Patrick Grunau, Generalsekretäre von „Wir versorgen Deutschland“</b>. „<i>Zugleich zeigt sich ein hoher Vertrauensverlust in die Politik, wenn fast drei Viertel der Betriebe davon ausgehen, von den aktuell beschlossenen Hilfsprogrammen nicht zu profitieren. Hier rächt sich die bereits bei den Corona-Hilfen aufgetretene Vernachlässigung der Hilfsmittelbranche durch die Gesundheits- und Wirtschaftspolitik</i>.“</p>
<p>Angesichts der Befürchtungen der Branche in Hinblick auf Leistungseinschränkungen bei der Versorgung der Patientinnen und Patienten müsse nun dringend politisch umgesteuert werden, so Abel und Grunau weiter. <b>Die Bundespolitik müsse die Hilfsmittelbranche nun insbesondere im „Hilfsfonds für Soziale Dienstleister“ angemessen berücksichtigen.</b></p>
<p>Auch beim Thema Bürokratieabbau bestehe dringender Handlungsbedarf, wenn fast zwei Drittel der Unternehmen angeben, über 30 Prozent ihrer Zeit allein für Bürokratie- und Dokumentationspflichten aufzuwenden. Über 97 Prozent der antwortenden Betriebe sehen den derzeitigen Umfang der Bürokratie- und Dokumentationspflichten als zu hoch an und halten eine Reduzierung für notwendig. Zugleich benenne die Umfrage klar, wo die Probleme liegen, insbesondere beim Thema MDR und der Vielzahl der Verträge mit den Krankenkassen sowie den Dokumentationspflichten gegenüber den Kostenträgern. </p>
<p>Eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse der WvD-Umfrage zur Situation der Hilfsmittelbranche 2022 sowie die dort verwendeten Grafiken finden Sie zum Download unter <a href="https://wirversorgendeutschland.de/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.wirversorgendeutschland.de</a>.</p>
<p><b>Berliner Büro</b><br />
Lützowstraße 102-104<br />
10785 Berlin<br />
Tel. +49 (0)30 33 93 35 63<br />
E-Mail: <a href="mailto:info@wirversorgendeutschland.de" class="bbcode_email">info@wirversorgendeutschland.de</a><br />
Internet: <a href="http://www.wirversorgendeutschland.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.wirversorgendeutschland.de</a></p>
<p>BT-Lobbyregister-Nr.: R004824</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</div>
<p>Der Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband des orthop&auml;dietechnischen Handwerks etwa 2.500 Sanit&auml;tsh&auml;user und orthop&auml;dietechnische Werkst&auml;tten mit mehr als 40.000 Besch&auml;ftigten. J&auml;hrlich versorgen die angeschlossenen H&auml;user mehr als 25 Millionen Patienten mit Hilfsmitteln. Der BIV-OT steht in der Verantwortung des deutschen Gesundheitswesens und engagiert sich f&uuml;r die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualit&auml;t der Versorgungsformen.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik<br />
Reinoldistr. 7-9<br />
44135 Dortmund<br />
Telefon: +49 (231) 557050-0<br />
Telefax: +49 (231) 557050-40<br />
<a href="http://www.biv-ot.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.biv-ot.org</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Kirsten Abel<br />
Leitung Verbandskommunikation<br />
Telefon: +49 (231) 557050-27<br />
E-Mail: &#097;&#098;&#101;&#108;&#064;&#098;&#105;&#118;&#045;&#111;&#116;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/bundesinnungsverband-fuer-orthopaedie-technik/Branchenumfrage-2022-Kostenexplosion-Buerokratie-Leistungseinschraenkungen-Hilfsmittelversorgung-unter-Druck/boxid/927544" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesinnungsverband-fuer-orthopaedie-technik" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/927544.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/12/07/branchenumfrage-2022-kostenexplosion-buerokratie-leistungseinschraenkungen-hilfsmittelversorgung-unter-druck/" data-wpel-link="internal">Branchenumfrage 2022: Kostenexplosion, Bürokratie, Leistungseinschränkungen &#8211; Hilfsmittelversorgung unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Entlastungsprogramme</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/11/25/entlastungsprogramme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Nov 2022 09:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Versorger im Hilfsmittelbereich sollen offenbar nicht im geplanten Hilfsfonds für Soziale Dienstleister berücksichtigt werden. Dies ergaben die Antworten der Bundesregierung auf zwei parlamentarische Anfragen der Abgeordneten Simone Borchardt (CDU/CSU) im Bundestag. „Wir versorgen Deutschland“ kritisiert die Entscheidung der Regierung scharf, damit nicht alle notwendigen Versorgungsbereiche im Sozial- und Gesundheitswesen einzubeziehen und fordert schnelle Korrekturen.<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/11/25/entlastungsprogramme/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Entlastungsprogramme</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/11/25/entlastungsprogramme/" data-wpel-link="internal">Entlastungsprogramme</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Versorger im Hilfsmittelbereich sollen offenbar nicht im geplanten Hilfsfonds für Soziale Dienstleister berücksichtigt werden. Dies ergaben die Antworten der Bundesregierung auf zwei parlamentarische Anfragen der Abgeordneten Simone Borchardt (CDU/CSU) im Bundestag. „Wir versorgen Deutschland“ kritisiert die Entscheidung der Regierung scharf, damit nicht alle notwendigen Versorgungsbereiche im Sozial- und Gesundheitswesen einzubeziehen und fordert schnelle Korrekturen.  </b></p>
<p>„<i>Medizinische Hilfsmittel sind für Millionen von Patienteninnen und Patienten unabdingbar für ihre gesundheitliche Versorgung und gesellschaftliche Teilhabe</i>“, betonen <b>Kirsten Abel und Patrick Grunau, Generalsekretäre von WvD</b>. „<i>Hilfsmittelleistungserbringer können aufgrund der besonderen Vertragsstrukturen im Gesundheitsbereich die derzeitigen Kostenexplosionen im Gegensatz zu anderen Unternehmen nicht an ihre Patientinnen und Patienten weitergeben. Die Kommission Gas und Wärme hatte den Hilfsfonds für Soziale Dienstleister vorgeschlagen, um genau diese speziellen Probleme im Sozial- und Gesundheitsbereich abzufedern und so Versorgungslücken zu verhindern. Es ist nicht nachvollziehbar, wenn nun aber offenbar nicht alle betroffenen Versorgungsbereiche einbezogen werden.“</i>    </p>
<p>Es sei zwar begrüßenswert, dass die Bundesregierung mit dem angekündigten Vorziehen der Gas- und Strompreisbremse weitere Entlastungen für KMU auf den Weg bringe und damit auch auf Kritik von „Wir versorgen Deutschland“ reagiert habe, so Abel und Grunau weiter, dies alleine könne die besonderen wirtschaftlichen Belastungen im Hilfsmittelbereich jedoch nicht ausreichend kompensieren. Die Bundesregierung müsse daher bei der Ausgestaltung des Hilfsfonds entsprechend nachsteuern und alle notwendigen Bereiche der Gesundheits- und Sozialbranche angemessen einbeziehen. Es sei nun auch an den Abgeordneten des Bundestages diesbezüglich im parlamentarischen Prozess korrigierend einzugreifen.</p>
<p><b>Über „Wir versorgen Deutschland“ (WvD)</b></p>
<p>Das Bündnis <b>Wir versorgen Deutschland e.V.</b> setzt sich für eine qualitätsgesicherte, wohnortnahe und individuelle Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln ein. Die Mitglieder zählen zu den maßgeblichen Spitzenverbänden und Zusammenschlüssen von Leistungserbringern. Zu dem Bündnis gehören der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik, die EGROH-Service GmbH, die ORTHEG eG, die Reha-Service-Ring GmbH, die rehaVital Gesundheitsservice GmbH und die Sanitätshaus Aktuell AG.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</div>
<p>Der Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband des orthop&auml;dietechnischen Handwerks etwa 2.500 Sanit&auml;tsh&auml;user und orthop&auml;dietechnische Werkst&auml;tten mit mehr als 40.000 Besch&auml;ftigten. J&auml;hrlich versorgen die angeschlossenen H&auml;user mehr als 25 Millionen Patienten mit Hilfsmitteln. Der BIV-OT steht in der Verantwortung des deutschen Gesundheitswesens und engagiert sich f&uuml;r die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualit&auml;t der Versorgungsformen.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik<br />
Reinoldistr. 7-9<br />
44135 Dortmund<br />
Telefon: +49 (231) 557050-0<br />
Telefax: +49 (231) 557050-40<br />
<a href="http://www.biv-ot.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.biv-ot.org</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Kirsten Abel<br />
Leitung Verbandskommunikation<br />
Telefon: +49 (231) 557050-27<br />
E-Mail: &#097;&#098;&#101;&#108;&#064;&#098;&#105;&#118;&#045;&#111;&#116;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/bundesinnungsverband-fuer-orthopaedie-technik/Entlastungsprogramme/boxid/926042" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesinnungsverband-fuer-orthopaedie-technik" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
<p>        <img decoding="async" src="https://www.lifepr.de/presscorner/cpix/tp---1/926042.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/11/25/entlastungsprogramme/" data-wpel-link="internal">Entlastungsprogramme</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreicher Tag der Technischen Orthopädie auf dem DKOU 2022</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/10/31/erfolgreicher-tag-der-technischen-orthopaedie-auf-dem-dkou-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2022 11:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[biv-ot]]></category>
		<category><![CDATA[DGIHV]]></category>
		<category><![CDATA[dkou]]></category>
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		<category><![CDATA[orthopädieschuhtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[orthopdietechnik]]></category>
		<category><![CDATA[qualitätsstandard]]></category>
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		<category><![CDATA[TTO]]></category>
		<category><![CDATA[zvos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Begeisterung für unsere Patienten – lautete das Motto des DKOU 2022. Neben der Begeisterung für das jeweils eigene Fach ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Medizinern, Orthopädie(schuh)technikern sowie Physio- und Ergotherapeuten Voraussetzung für eine qualitätsgesicherte orthopädie(schuh)technische Versorgung der Patienten. In vier Sessions tauschten sich diese Expertengruppen zum Tag der Technischen Orthopädie (TTO) am 26. und<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/10/31/erfolgreicher-tag-der-technischen-orthopaedie-auf-dem-dkou-2022/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Erfolgreicher Tag der Technischen Orthopädie auf dem DKOU 2022</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/10/31/erfolgreicher-tag-der-technischen-orthopaedie-auf-dem-dkou-2022/" data-wpel-link="internal">Erfolgreicher Tag der Technischen Orthopädie auf dem DKOU 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Mit Begeisterung für unsere Patienten – lautete das Motto des DKOU 2022. Neben der Begeisterung für das jeweils eigene Fach ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Medizinern, Orthopädie(schuh)technikern sowie Physio- und Ergotherapeuten Voraussetzung für eine qualitätsgesicherte orthopädie(schuh)technische Versorgung der Patienten. In vier Sessions tauschten sich diese Expertengruppen zum Tag der Technischen Orthopädie (TTO) am 26. und 27. Oktober im Rahmen des DKOU über neueste interdisziplinäre Versorgungskonzepte und -pfade aus. </b></p>
<p><i>„Patientenorientierte Hilfsmittelversorgung ist immer individuell und oftmals komplex“</i>, erklärte <b>Alf Reuter</b>, <b>Präsident des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT</b>). <i>„Sie kann nur im engen Dialog im Expertenteam mit den Patienten gemeistert werden. Für den Erfolg ist immer ein individuelles Versorgungskonzept mit Hilfsmitteln entscheidend, das das Rehabilitationsziel definiert und durch die Versorgung die Lebensqualität des Patienten im Alltag nachhaltig verbessert. Qualitätsstandards und Versorgungspfade dienen hierfür als gute Grundlage. Hinzu muss aber das eigene Nachdenken über individuelle, am Patienten orientierte, Lösungen kommen.“</i> Alf Reuter leitete mit Unfallchirurg Dr. med. Thomas Kern die Auftaktsession <b>„Orthopädietechnische Versorgung oder operative Rekonstruktion bei kongenitalen und erworbenen Defekten</b>“, der ersten Kooperation der TTO-Veranstalter mit der Gesellschaft für Extremitätenverlängerung und ‑rekonstruktion e. V. (GEVR). Aussage nicht nur dieser Session: Operieren oder technisch versorgen? Beides!</p>
<p>Wie weit der interdisziplinäre Dialog bereits fortgeschritten ist, zeigten Vorsitzende, Referenten und Experten im Publikum in den vier Sessions des gut besuchten TTO: „Orthopädietechnische Versorgung oder operative Rekonstruktion bei kongenitalen und erworbenen Defekten“, „Orthopädieschuhtechnik“, „Leitlinien und Versorgungspfade der Hilfsmittelversorgung im Alltag?“ und „Interdisziplinären Behandlung von Amputationen der unteren Extremität“. Der BIV-OT, die VTO, die Initiative ’93 und die DGIHV hatten gemeinsam zum mittlerweile 10. Tag der Technischen Orthopädie (TTO) eingeladen.</p>
<p><b>Großes Interesse am Qualitätsstandard im Bereich Fuß und Schuh </b></p>
<p>Mehr als fünf Millionen Versorgungen im Bereich Einlagen und Schuhe werden jährlich in Deutschland durgeführt. Der VTO und der Zentralverband der Orthopädieschuhtechnik (ZVOS) widmeten sich daher gemeinsam dem Thema <b>„Orthopädieschuhtechnik“</b>. OSM Frank Schievink organisierte zusammen mit Prof. Dr. med. Dipl. oec. Bernhard Greitemann die Session. Zu den besonderen Highlights gehörte die Vorstellung des druckfrischen Kompendiums der DGIHV „Qualitätsstandard im Bereich Fuß und Schuh“ durch Dr. Hartmut Stinus, der gemeinsam mit dem Orthopädieschuhmacher-Meister Michael Möller die Schriftleitung des Kompendiums innehatte. Das Kompendium stieß im Publikum auf großes Interesse.</p>
<p><b>Noch mehr Studien braucht das Land</b></p>
<p><i>„Expertenmeinung ist auch Evidenz“,</i> betonte <b>Prof. Greitemann</b>. <i>„Der Nachweis von Evidenz in einigen Gebieten der Einlagenversorgung ist noch verbesserungswürdig. Ich rufe die Kolleginnen und Kollegen auf, randomisierte, kontrollierte Studien in diesen Bereichen aufzusetzen.“</i> Sein Appell passte zum dritten Themenblock <b>„Leitlinien und Versorgungspfade der Hilfsmittelversorgung im Alltag?“ </b>unter dem Vorsitz von Prof. Dr. med. Franz Braatz und Prof. Greitemann. Beide Chairs unterstrichen die Bedeutung von Kompendien. Diese unterstützen die qualitätsgesicherte Hilfsmittelversorgung in Deutschland, erleichtern die Arbeit der Orthopädie(schuh)technikern und dienen Ärzten bei der Verordnung und Mitarbeitern der Kostenträger bei der Beurteilung als Orientierung. <i>„Deshalb arbeitet die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV) derzeit an einem digitalen Qualitätsstandard zum riesigen Feld der Orthetik“</i>, wie <b>Kirsten Abel von der DGIHV</b> in Berlin erklärte.</p>
<p>Dass die Anwendung von Qualitätsstandards den Versorgungsablauf unterstütze, äußerten ebenfalls die Referenten des vierten und letzten Themenblocks <b>„Interdisziplinäre Behandlung von Amputationen der unteren Extremität“</b> – eine Kooperation von BIV-OT und VTO – unter dem Vorsitz von Prof. Dr. med. Frank Braatz und Merkur Alimusaj.</div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</div>
<p>Der Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband des orthop&auml;dietechnischen Handwerks etwa 2.500 Sanit&auml;tsh&auml;user und orthop&auml;dietechnische Werkst&auml;tten mit mehr als 40.000 Besch&auml;ftigten. J&auml;hrlich versorgen die angeschlossenen H&auml;user mehr als 25 Millionen Patienten mit Hilfsmitteln. Der BIV-OT steht in der Verantwortung des deutschen Gesundheitswesens und engagiert sich f&uuml;r die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualit&auml;t der Versorgungsformen.</p>
</div>
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<p>Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik<br />
Reinoldistr. 7-9<br />
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		<title>Gesundheitshandwerke fordern mehr Elan bei der Sicherstellung von Versorgungsstrukturen und bei der Entbürokratisierung im Gesundheitswesen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/10/21/gesundheitshandwerke-fordern-mehr-elan-bei-der-sicherstellung-von-versorgungsstrukturen-und-bei-der-entbuerokratisierung-im-gesundheitswesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2022 11:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[biha]]></category>
		<category><![CDATA[biv-ot]]></category>
		<category><![CDATA[bmg]]></category>
		<category><![CDATA[gesundheitshandwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Arbeitsgemeinschaft der Gesundheitshandwerke, bestehend aus den fünf Zentralfachverbänden biha, BIV-OT, VDZI, ZVA und ZVOS, haben ihren Parlamentarischen Abend im Haus des Deutschen Handwerks am 18.10.2022 dazu genutzt, die Politik auf die Bedarfe der Berufsgruppen aus Augenoptik, Hörakustik, Orthopädieschuhtechnik, Orthopädietechnik und Zahntechnik aufmerksam zu machen. Angesichts der dramatisch gestiegenen Kosten für Energie, Einkauf und Transport<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/10/21/gesundheitshandwerke-fordern-mehr-elan-bei-der-sicherstellung-von-versorgungsstrukturen-und-bei-der-entbuerokratisierung-im-gesundheitswesen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Gesundheitshandwerke fordern mehr Elan bei der Sicherstellung von Versorgungsstrukturen und bei der Entbürokratisierung im Gesundheitswesen</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/10/21/gesundheitshandwerke-fordern-mehr-elan-bei-der-sicherstellung-von-versorgungsstrukturen-und-bei-der-entbuerokratisierung-im-gesundheitswesen/" data-wpel-link="internal">Gesundheitshandwerke fordern mehr Elan bei der Sicherstellung von Versorgungsstrukturen und bei der Entbürokratisierung im Gesundheitswesen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Arbeitsgemeinschaft der Gesundheitshandwerke, bestehend aus den fünf Zentralfachverbänden biha, BIV-OT, VDZI, ZVA und ZVOS, haben ihren Parlamentarischen Abend im Haus des Deutschen Handwerks am 18.10.2022 dazu genutzt, die Politik auf die Bedarfe der Berufsgruppen aus Augenoptik, Hörakustik, Orthopädieschuhtechnik, Orthopädietechnik und Zahntechnik aufmerksam zu machen.</b></p>
<p>Angesichts der dramatisch gestiegenen Kosten für Energie, Einkauf und Transport haben die Gesundheitshandwerke drastisch verdeutlicht, dass jetzt der Zeitpunkt zur Sicherung wohnortnaher und flächendeckender Versorgungsstrukturen ist. <b>Alf Reuter</b>, Präsident des Bundesinnungsverbands für Orthopädietechnik, machte klar:</p>
<p><i>„Wir Gesundheitshandwerke sind mit unseren energieintensiven Maschinenparks und mobilen Diensten von den Preissteigerungen stark betroffen. Doch keiner von uns kann die Preissteigerungen weiterreichen, weder an Kostenträger noch an Patientinnen und Patienten. Das gefährdet nicht nur die Wirtschaftlichkeit, sondern die Existenz unserer Betriebe. Wir Gesundheitshandwerke brauchen als mittelständische Leistungserbringer Unterstützung.“</i></p>
<p>Einig waren sich die Teilnehmenden, dass die sozial- und gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen Herausforderungen für Leistungserbringer und Krankenkassen mit sich bringen. <b>Hans Peter Wollseifer</b>, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, betonte angesichts steigender Ausgaben in unterschiedlichen Sozialversicherungszweigen:</p>
<p><i>„Wir warnen die Bundesregierung eindringlich davor, die 40-Prozent-Grenze bei den Sozialbeiträgen zu überschreiten. Das gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland und trifft gerade das beschäftigungsintensive Handwerk besonders hart. Der Lohnkostenanteil unserer Betriebe im Handwerk beträgt bis zu 80 Prozent. Die Ampel-Parteien müssen sich endlich an die unumgänglichen grundsätzlichen Reformen unserer sozialen Sicherungssysteme machen.“</i></p>
<p>Das <b>Bundesgesundheitsministerium</b> erläuterte daraufhin aktuelle Ansätze zu möglichen Entbürokratisierungsmaßnahmen:</p>
<p><i>„Deutschland befindet sich in einer ernsten wirtschafts- und sozialpolitischen Lage. Das Bundesgesundheitsministerium nimmt Unterstützungsmaßnahmen für mittelständisch geprägte Leistungserbringer, darunter die Gesundheitshandwerke, sehr ernst. Wir stehen in der Diskussion, ob Entbürokratisierungsmaßnahmen zu einer finanziellen Entlastung des Gesundheitssystems beitragen können. Im Blick haben wir dabei auch medizinprodukterechtliche Anforderungen für Sonderanfertiger sowie weitere Maßnahmen aus den Leistungsbereichen Hilfsmittel und Zahnersatz.“</i></p>
<p>Dringend benötigte Ressourcen im Gesundheitssystem lassen sich aus Sicht der Gesundheitshandwerke mit unterschiedlichen Entbürokratisierungsmaßnahmen mobilisieren. So verdeutlichte <b>Dominik Kruchen</b>, Präsident des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen:</p>
<p><i>„Dokumentation kostet Zeit und Zeit kostet Geld. Gerade das Thema der Klinischen Bewertungen für Sonderanfertiger stellt ohne erkennbaren Mehrwert für die Patienten eine unverhältnismäßige und nicht zielführende Belastung dar. Insbesondere dort, wo kein direkter Patientenkontakt besteht! Dort wäre eine Entbürokratisierung und Entlastung sinnvoll und würde auch Ressourcen bei den Gesundheitshandwerken freimachen.“ </i></p>
<p>Mit dem Parlamentarischen Abend haben sich die Gesundheitshandwerke in der Berliner Bundespolitik gemeinsam dafür eingesetzt, das hohe Versorgungsniveau in der wohnortnahen und flächendeckenden Leistungserbringung mit Hilfsmitteln und Zahnersatz auch künftig sicherzustellen. </p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</div>
<p>Der Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband des orthop&auml;dietechnischen Handwerks etwa 2.500 Sanit&auml;tsh&auml;user und orthop&auml;dietechnische Werkst&auml;tten mit mehr als 40.000 Besch&auml;ftigten. J&auml;hrlich versorgen die angeschlossenen H&auml;user mehr als 25 Millionen Patienten mit Hilfsmitteln. Der BIV-OT steht in der Verantwortung des deutschen Gesundheitswesens und engagiert sich f&uuml;r die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualit&auml;t der Versorgungsformen.</p>
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		<title>Zeit für Patienten und Qualität: Hilfsmittelversorgung vor Ort sichern</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/07/25/zeit-fuer-patienten-und-qualitaet-hilfsmittelversorgung-vor-ort-sichern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 11:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[??systemrelevant??]]></category>
		<category><![CDATA[effizienz]]></category>
		<category><![CDATA[flexibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Kostenträger]]></category>
		<category><![CDATA[orthopädietechnik]]></category>
		<category><![CDATA[sanitätshaus]]></category>
		<category><![CDATA[verträge]]></category>
		<category><![CDATA[wirversorgendeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[wvd]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.deutscherpresseindex.de/2022/07/25/zeit-fuer-patienten-und-qualitaet-hilfsmittelversorgung-vor-ort-sichern/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von der Bedeutung einer wohnortnahen und qualitätsgesicherten Hilfsmittelversorgung in Deutschland überzeugte sich Kristine Lütke, MdB FDP, am 22. Juli in den orthopädischen Werkstätten und Sanitätshaus Dechet in ihrem Wahlkreis. „Eigenverantwortliches unternehmerisches Handeln verlangt das Auge für das große Ganze: Die wohnortnahe und qualitätsgesicherte Versorgung für jede und jeden Einzelnen ist von hoher Bedeutung. Patientinnen und<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/07/25/zeit-fuer-patienten-und-qualitaet-hilfsmittelversorgung-vor-ort-sichern/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Zeit für Patienten und Qualität: Hilfsmittelversorgung vor Ort sichern</span>[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Von der Bedeutung einer wohnortnahen und qualitätsgesicherten Hilfsmittelversorgung in Deutschland überzeugte sich Kristine Lütke, MdB FDP, am 22. Juli in den orthopädischen Werkstätten und Sanitätshaus Dechet in ihrem Wahlkreis. „Eigenverantwortliches unternehmerisches Handeln verlangt das Auge für das große Ganze: Die wohnortnahe und qualitätsgesicherte Versorgung für jede und jeden Einzelnen ist von hoher Bedeutung. Patientinnen und Patienten müssen auf Qualitätsstandards in der Versorgung vertrauen können, auch während Krisen wie einer Pandemie“, erklärte die Gesundheitspolitikerin bei ihrem Besuch in Roth. „Gleichzeitig müssen Unternehmen im Gesundheitswesen auf Preisschwankungen und Lieferengpässe schneller reagieren können, damit keine Engpässe in der Versorgung entstehen. Nur so können wir die derzeit hohe Versorgungsqualität halten und Leistungskürzungen vermeiden“, so die Berichterstatterin für Heil- und Hilfsmittel der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag.</p>
<p><b>WvD wirbt für Maßnahmenkatalog</b></p>
<p>Weniger Bürokratie, mehr Flexibilität und mehr Effizienz stehen auch beim Bündnis „Wir versorgen Deutschland“ (WvD) ganz oben auf der Agenda. Um die hohe Versorgungsqualität in Deutschland zu gewährleisten und versteckte Leistungskürzungen zu verhindern, empfahl Kirsten Abel, Generalsekretärin des WvD, im Gespräch mit Kristine Lütke einen Katalog von Maßnahmen: Entbürokratisierung durch Harmonisierung der Mehrwertsteuer, standardisierte Formulare in Krankenkassenverträgen und die Überarbeitung der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV). Seit Langem schon fordert das Bündnis zudem Leitverträge mit führenden Organisationen der Leistungserbringer statt immer wieder Qualitätsstandards verletzende Einzelverträge. So erläuterte Michael Schäfer, stv. Obermeister der Landesinnung Bayern, „Leitverträge würden auf das Konto einer stabilen Versorgungsqualität unter der Maßgabe deutlich größerer Effizienz einzahlen“, und verwies beispielhaft auf die vom Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) gestoppte „eVersorgung“ mit Einlegesohlen (PG 08). Der Einzelvertrag der BARMER sei ein Versuch gewesen, unter dem Deckmantel der Digitalisierung Versorgungsstandards abzusenken, so Schäfer. Eine Körperschaft des öffentlichen Rechts wie die BARMER hatte einen Vertrag verhandelt, der das Entsetzen sämtlicher für die Versorgung in dieser Produktgruppe einschlägigen medizinischen Fachgesellschaften hervorrief. Trotzdem werde in aller Öffentlichkeit überlegt, wie man diese Versorgung wieder aufleben lassen könne. Nach dem Motto: „Was nicht passt, wird passend gemacht“ werde dabei die Anpassung des Hilfsmittelverzeichnisses und damit letztlich die Senkung gesetzlicher Mindeststandards gefordert, wie Schäfer sagte. „Dieses vom BAS aus dem Verkehr gezogene Beispiel hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass Vertragsparteien über das Wohl der Versicherten entscheiden, die eine qualitätsgesicherte Versorgung im Blick behalten, denn Fehlversorgung hat schlussendlich ebenfalls wirtschaftliche Konsequenzen.“</p>
<p><b>Unternehmerisches Handeln braucht den Blick fürs Ganze</b></p>
<p>Beim Rundgang durch den Inhaber geführten Meisterbetrieb in vierter Generation erläuterten Orthopädietechniker-Meister Matthias Dechet sowie Alf Reuter, WvD-Vorstand und Präsident des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT), der Abgeordneten drängende Fragen im Versorgungsalltag einer orthopädietechnischen Werkstatt. „Fachkräftemangel, stark steigende Preise für Lieferungen und Energie sowie ein überaus hohes Maß an Bürokratie kennzeichnen unseren Alltag. Verwaltungsaufgaben sowie Verhandlungen mit den Krankenkassen über die Kostenübernahme für Versorgungen, die den Patienten und Patientinnen nach dem Sozialgesetzbuch eigentlich zustehen, nehmen immer mehr Zeit ein“, skizzierte Alf Reuter die Situation der Sanitätshäuser. Zeit, die der Orthopädietechnik-Meister lieber seinen Patientinnen und Patienten widmen würde. „Zusätzlich erreichen uns jeden Tag neue Nachrichten über Kostensteigerungen, die wir zumeist allein schultern müssen. Denn wir haben mit den rund 100 Koste nträgern in Deutschland mehrjährige Verträge. Zwar zeigen einzelne Krankenkassen kleine Flexibilitäten und übernehmen Zuschüsse, zumeist bleiben die Betriebe aber auf den Mehrkosten sitzen.“ Mit Blick auf die ebenfalls stark unter Kostendruck stehenden Kostenträger warnte Alf Reuter vor versteckten Leistungskürzungen: „Mit Spannung warten wir daher auf das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz, an dem das Bundesministerium für Gesundheit derzeit arbeitet.“</p>
<p><b>Fachgerechte Versorgung durch handwerkliches Können und anatomische Kenntnisse</b></p>
<p>Wie eine qualitätsgesicherte Versorgung aussehen sollte, zeigte der Orthopädietechniker-Meister Matthias Dechet am Beispiel eines Patienten, der an Multipler Sklerose (MS) leidet. Erst nach langem Leidensweg konnte gemeinsam auf dem Wege zwischen der behandelnden Klinik und dem Sanitätshaus ein passendes Hilfsmittel gefunden werden. Eine funktionelle elektrostimulierende Hilfsmittelversorgung sorgt dafür, dass der Patient besser gehen kann und damit in seinem Lebensalltag mobiler ist und seiner Arbeit nachgehen kann. Er ist weniger auf seinen Rollstuhl angewiesen. Das industriell gefertigte Produkt verlangt viele Erprobungen und eine ausreichend lange Testphase sowie Kompetenz und Verständnis für das Krankheitsbild MS. Jeder Patient ist verschieden und braucht eine individuelle abgestimmte Versorgung“, so Dechet.</p>
<p>Ist die richtige Versorgung erst einmal gefunden, kann der Patient in der Regel oft nicht direkt versorgt werden – die Bewilligung durch die Krankenkasse dauert und folgt keinem wirklich geregelten Prozess. „Hier hält es jede der 97 Krankenkassen in Deutschland anders“, so der Orthopädietechnik-Meister. Dechet hat mit genauer Versorgungsdokumentation u.a. per Video den Behandlungserfolg nachgewiesen – aber ob die Krankenkasse das Ergebnis ankerkennt, steht auf einem ganz anderen Blatt. „Eine Testphase bedeutet viel Vorleistung und man muss seine Kompetenz und Erfahrung einsetzen. Von der finanziellen Vorleistung ganz abgesehen. Diese Vorleistung muss auch von Krankenkassen anerkannt werden“, so Dechet über den Bewilligungsprozess.</p>
<p>Für den Patienten verstreicht damit wertvolle Zeit. „Das ist für mich organisatorisch und wirtschaftlich kaum mehr zu stemmen.“ Allein für eine einzige Krankenkasse im Versorgungsbereich Reha legt er ganze fünf Aktenordner vor, welche die verschiedenen Vertragsbedingungen etc. regeln. „Das ist weder zu händeln noch für unternehmerisches Handeln berechenbar – hier macht jeder, was er will“, so Dechet. Auch was Qualitätsstandards in der Versorgung betrifft: Kassen haben hier sehr unterschiedliche Vorstellungen von Preisen und Leistungsanforderungen. Hier herrschen wenig Transparenz und viel Raum für Willkür. Wie auf einem Basar, so kommt sich Dechet tatsächlich oftmals im Umgang mit den 97 Krankenkassen vor. „So kann man als Unternehmer nicht wirklich arbeiten und dabei verlässlich einen Versorgungsauftrag erfüllen.“</p>
<p><b>Hintergrund</b></p>
<p>Den Abbau der Bürokratie im Sinne von Patienten und zur Qualitätssicherung der Hilfsmittelversorgung fordert der Verein „Wir versorgen Deutschland“ seit Jahren.</p>
<p>Knapp 25 Prozent der gesetzlich Versicherten in Deutschland benötigen die Versorgung mit Hilfsmitteln. Für Teilhabe und Lebensqualität dieser Patienten und Patientinnen sind diese Versorgungen elementar: Sie gewährleisten den Erfolg ihrer Krankenbehandlung, beugen drohenden Behinderungen vor oder gleichen bereits bestehende Handicaps aus. Mehr als 120.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mehr als 8.000 Leistungserbringer in den Bereichen Orthopädietechnik, Orthopädieschuhtechnik, Reha-Technik und Homecare verantworten die wohnortnahe und qualitätsgesicherte Versorgung. Doch die Hilfsmittelversorgung als ein zentrales Element der Gesundheitsversorgung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen, die unter anderem durch die Stichpunkte Digitalisierung, überbordende Bürokratie und die Sicherung der Versorgungsqualität unter steigendem Kostendruck umrissen werden können.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</div>
<p>Der Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband des orthop&auml;dietechnischen Handwerks etwa 2.500 Sanit&auml;tsh&auml;user und orthop&auml;dietechnische Werkst&auml;tten mit mehr als 40.000 Besch&auml;ftigten. J&auml;hrlich versorgen die angeschlossenen H&auml;user mehr als 25 Millionen Patienten mit Hilfsmitteln. Der BIV-OT steht in der Verantwortung des deutschen Gesundheitswesens und engagiert sich f&uuml;r die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualit&auml;t der Versorgungsformen.</p>
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		<item>
		<title>Hilfsmittelversorgung in Deutschland: globaler Innovationstreiber in der Versorgung</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/07/04/hilfsmittelversorgung-in-deutschland-globaler-innovationstreiber-in-der-versorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2022 07:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt – darin waren sich die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Sabine Dittmar, sowie der Generalsekretär und der Vorstand vom Verein „Wir versorgen Deutschland“, Patrick Grunau und Alf Reuter, einig. „Die millionenfache, schnelle, wirtschaftliche und qualitativ hochwertige Versorgung mit Hilfsmitteln in Deutschland hat weltweit Vorbildcharakter“, erklärte Sabine<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/07/04/hilfsmittelversorgung-in-deutschland-globaler-innovationstreiber-in-der-versorgung/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Hilfsmittelversorgung in Deutschland: globaler Innovationstreiber in der Versorgung</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Deutschland hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt – darin waren sich die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit, Sabine Dittmar, sowie der Generalsekretär und der Vorstand vom Verein „Wir versorgen Deutschland“, Patrick Grunau und Alf Reuter, einig. „Die millionenfache, schnelle, wirtschaftliche und qualitativ hochwertige Versorgung mit Hilfsmitteln in Deutschland hat weltweit Vorbildcharakter“, erklärte Sabine Dittmar MdB, die am 30. Juni der Einladung des Sanitätshauses mannl + hauck in Haßfurt in ihrem Wahlkreis folgte.</p>
<p>Harmonisierung der Mehrwertsteuer, einheitliche Leitverträge, die Überarbeitung der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) und Entbürokratisierung – diese und andere Themen standen im Mittelpunkt der Gespräche beim Rundgang durch das Sanitätshaus, das auf die Versorgung von Kindern mit schwersten und Mehrfachbehinderungen spezialisiert ist. Das persönliche Erleben der Kompetenzvielfalt und der hohen Versorgungsqualität, aber auch die Schilderung der Herausforderungen innerhalb der Branche durch Inflation und die Fülle an Bestimmungen, Verträgen, Formularen, Verordnungen und Vertragspartnern habe sie sehr beeindruckt, erklärte Sabine Dittmar in Haßfurt: „Es muss unser Ziel sein, durch höhere Effizienz die Kosten im Gesundheitswesen dauerhaft finanzierbar zu halten.“</p>
<p><b>Entbürokratisierung für 25 Millionen Hilfsmittelversorgungen pro Jahr</b></p>
<p>Jährlich erfolgen allein in Deutschland 25 Millionen Versorgungen mit Hilfsmitteln für ein selbstbestimmtes und selbständiges Leben. „Die größten Herausforderungen für das Gesundheitswesen und damit auch für die hohe Qualität der Hilfsmittelversorgung in Deutschland sind die verschleppte Digitalisierung, die maßlose Bürokratie und die drastischen Preissteigerungen bei gleichzeitig starren Verträgen. Ein System, das seine Stabilität und Versorgungssicherheit über lange Laufzeiten mit den fast 100 Krankenkassen in Deutschland sichert, stellt sich in Krisenzeiten als zu starr heraus. Hier muss es weitere Lösungen geben, damit stabile Versorgung auch unter Bedingungen, die schnelles und flexibles Handeln erfordern, funktionieren kann“, meinte der WvD-Generalsekretär Patrick Grunau.</p>
<p>Auf eine Stärkung des Gesundheitswesens und damit der Volksgesundheit hat sich die Bundesregierung bereits in ihrem Koalitionsvertrag vom November 2021 geeinigt. „Nun wird es Zeit, dass den Worten auch Taten folgen“, sagte Alf Reuter, Vorstand des WvD und Präsident des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik. „Umso mehr freuen wir uns, dass Sabine Dittmar als Parlamentarierin und Parlamentarische Staatssekretärin sich die Zeit für einen Besuch vor Ort in einem Sanitätshaus genommen hat, um sich ein Bild vom Spannungsfeld zwischen Leistungen am Patienten und Verwaltungsaufwand zu machen.“</p>
<p>Beim Rundgang durch die Räume zeigten die Inhaber und Orthopädietechniker-Meister Udo Mannl und Uwe Hauck in den Bereichen Prothetik und Reha-Technik innovative und technisch komplexe Versorgungen mit Hilfsmitteln. „Wir sind Versorger, die individuelle Hilfsmittel fertigen und anpassen“, sagte Udo Mannl, Vorstandsmitglied der Landesinnung Bayern für Orthopädie-Technik. „Das wollten wir in dem Termin deutlich machen und so dem Bild von der Schachtel-Orthopädie die Realität unseres hochinnovativen und technisch wie menschlich anspruchsvollen Handwerks entgegensetzen.“</p>
<p><b>Hintergrund</b></p>
<p>Den Abbau der Bürokratie im Sinne von Patienten und zur Qualitätssicherung der Hilfsmittelversorgung fordert der Verein „Wir versorgen Deutschland“ seit Jahren.</p>
<p>Knapp 25 Prozent der gesetzlich Versicherten in Deutschland benötigen die Versorgung mit Hilfsmitteln. Für Teilhabe und Lebensqualität dieser Patienten und Patientinnen sind diese Versorgungen elementar: Sie gewährleisten den Erfolg ihrer Krankenbehandlung, beugen drohenden Behinderungen vor oder gleichen bereits bestehende Handicaps aus. Mehr als 120.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mehr als 8.000 Leistungserbringer in den Bereichen Orthopädietechnik, Orthopädieschuhtechnik, Reha-Technik und Homecare verantworten die wohnortnahe und qualitätsgesicherte Versorgung. Doch die Hilfsmittelversorgung als ein zentrales Element der Gesundheitsversorgung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen, die unter anderem durch die Stichpunkte Digitalisierung, überbordende Bürokratie und die Sicherung der Versorgungsqualität unter steigendem Kostendruck umrissen werden können.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</div>
<p>Der Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband des orthop&auml;dietechnischen Handwerks etwa 2.500 Sanit&auml;tsh&auml;user und orthop&auml;dietechnische Werkst&auml;tten mit mehr als 40.000 Besch&auml;ftigten. J&auml;hrlich versorgen die angeschlossenen H&auml;user mehr als 25 Millionen Patienten mit Hilfsmitteln. Der BIV-OT steht in der Verantwortung des deutschen Gesundheitswesens und engagiert sich f&uuml;r die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualit&auml;t der Versorgungsformen.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik<br />
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<div>Ansprechpartner:</div>
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesinnungsverband-fuer-orthopaedie-technik" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Hilfsmittelversorgung: Formularberge in Papierform rauben Patientenzeiten</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/06/29/hilfsmittelversorgung-formularberge-in-papierform-rauben-patientenzeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2022 11:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[arzneimittel]]></category>
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		<category><![CDATA[PSA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer heute in ein Sanitätshaus geht, um ein Rezept für eine Hilfsmittelversorgung einzulösen, muss damit rechnen, zunächst einmal Berge von Papierformularen auszufüllen. Hierzu gehören die Datenschutzerklärungen und die Mehrkostenerklärung. Denn jede medizin-technische Versorgung muss zum Schutze der Patienten gemäß europäischer Richtlinie dokumentiert und nachverfolgt werden. Betreiber von Sanitätshäusern sind wiederum gezwungen, kistenweise Anträge und Abrechnungen<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/06/29/hilfsmittelversorgung-formularberge-in-papierform-rauben-patientenzeiten/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Hilfsmittelversorgung: Formularberge in Papierform rauben Patientenzeiten</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Wer heute in ein Sanitätshaus geht, um ein Rezept für eine Hilfsmittelversorgung einzulösen, muss damit rechnen, zunächst einmal Berge von Papierformularen auszufüllen. Hierzu gehören die Datenschutzerklärungen und die Mehrkostenerklärung. Denn jede medizin-technische Versorgung muss zum Schutze der Patienten gemäß europäischer Richtlinie dokumentiert und nachverfolgt werden. Betreiber von Sanitätshäusern sind wiederum gezwungen, kistenweise Anträge und Abrechnungen für Hilfsmittelversorgungen an die verschiedenen Kostenträger per Post zu senden. Die Zeit für die Bewältigung der Papierformulare geht vom Patienten ab.</p>
<p>Linda Heitmann (MdB), die für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN als Abgeordnete für Hamburg-Altona im Bundestag sitzt, überzeugte sich am 28. Juni bei einem Besuch im Stolle Sanitätshaus in Hamburg Blankenese persönlich von den umfangreichen Kompetenzen und komplexen Abrechnungsprozessen eines Sanitätshauses. Welche Chancen Digitalisierung bietet, wenn es darum geht, die bisher umfangreichen Papierberge bei der Beantragung von individuellen Hilfsmitteln zu reduzieren, wurde Frau Heitmann anhand eines Beispiels an einer Patientin mit Stützstrumpf-Bedarf vor Ort demonstriert. Linda Heitmann ist seit 2021 Mitglied des Bundestages und dort unter anderem Mitglied des Ausschusses für Gesundheit.</p>
<p><b>Transparente Prozesse </b></p>
<p>Mit jeder der derzeit 97 Krankenkassen in Deutschland müssten nach geltendem Recht Leistungserbringer einzeln verhandeln, und zwar zu jeder Produktgruppe. „Bereits der Verhandlungsaufwand ist enorm. Dass die Sanitätshäuser zusätzlich je nach Kostenträger unterschiedliche Formulare im Papierformat ausfüllen müssten, ist nicht nur für Sanitätshäuser unzumutbar. Auch für Patienten wird damit die Leistung vollkommen intransparent“, meinte Alf Reuter, Präsident des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT), der Linda Heitmann bei ihrem Besuch begleitete. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens sei allerdings nicht ohne die Einbeziehung der Akteure denkbar. Ein negatives Beispiel: die elektronische Patientenakte (ePa). Trotz des regelmäßigen interdisziplinären Austausches von Handwerkern und Medizinern bei der komplexen Hilfsmittelversorgung von Patienten gewährt der Gesetzgeber Leistungserbringen bisher nur bedingten Zugang zu allen relevanten Versicherteninformationen in d er elektronischen Versichertenakte. „Wir fordern daher die gesetzliche Verankerung des Lese- und Schreibzugriffs auf alle für die Versorgung mit Hilfsmitteln relevanten Versicherteninformationen in der elektronischen Patientenakte. Zudem ist wie bei dem eRezept für Arzneimittel sicherzustellen, dass die freie Wahl des Versicherten sichergestellt bleibt – auch für Hilfsmittelverordnungen sollte die gematik als neutrale Stelle verantwortlich sein“, sagte Alf Reuter.</p>
<p><b>Mit flexibleren Verträgen versteckte Leistungskürzungen verhindern </b></p>
<p>Detlef Möller, Geschäftsführer des Stolle Sanitätshauses, betonte gegenüber der Bundestagsabgeordneten, dass ihn die Inflexibilität der Kostenträger derzeit besonders umtreibe. „Die meisten Verträge haben mehrere Jahre Laufzeit. Änderten sich aber die gesellschaftlichen Bedingungen – Stichwort Mindestlohnerhöhung, Corona-Pandemie mit Mehrkosten im Bereich der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) oder den aktuell durch die Decke gehenden Energie- und Frachtkosten – gibt es keinen Spielraum für Verhandlungen. Es kann nicht sein, dass wir allein auf den Mehrkosten sitzen bleiben. Das gefährdet die Betriebe und damit langfristig die Hilfsmittelversorgung in Deutschland“, erklärte der Orthopädietechnik-Meister. Deshalb fordert der Verein „Wir versorgen Deutschland“ eine verhandlungsbasierte Regelung von Mehrkosten auf Ebene der Spitzenverbände der Leistungserbringer auf der einen und GKV-Spitzenverband bzw. G-BA auf der anderen Seite, deren Ergebnis dann für alle Krankenkassen verbindlich ist.</p>
<p><b>Hintergrund</b></p>
<p>Den Abbau der Bürokratie im Sinne von Patienten und zur Qualitätssicherung der Hilfsmittelversorgung fordert der Verein „Wir versorgen Deutschland“ seit Jahren.</p>
<p>Knapp 25 Prozent der gesetzlich Versicherten in Deutschland benötigen die Versorgung mit Hilfsmitteln. Für Teilhabe und Lebensqualität dieser Patienten und Patientinnen sind diese Versorgungen elementar: Sie gewährleisten den Erfolg ihrer Krankenbehandlung, beugen drohenden Behinderungen vor oder gleichen bereits bestehende Handicaps aus. Mehr als 120.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mehr als 8.000 Leistungserbringer in den Bereichen Orthopädietechnik, Orthopädieschuhtechnik, Reha-Technik und Homecare verantworten die wohnortnahe und qualitätsgesicherte Versorgung. Doch die Hilfsmittelversorgung als ein zentrales Element der Gesundheitsversorgung in Deutschland steht vor großen Herausforderungen, die unter anderem durch die Stichpunkte Digitalisierung, überbordende Bürokratie und die Sicherung der Versorgungsqualität unter steigendem Kostendruck umrissen werden können.</p>
<p><b><i>Foto: Im Gespräch von li. n. re: MdB Linda Heitmann mit Generalsekretär Patrick Grunau und Vorstandsmitglied Alf Reuter vom Bündnis &quot;Wir versorgen Deutschland&quot; in einem Hamburger Sanitätshaus am 28. Juni 2022.</i></b></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</div>
<p>Der Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband des orthop&auml;dietechnischen Handwerks etwa 2.500 Sanit&auml;tsh&auml;user und orthop&auml;dietechnische Werkst&auml;tten mit mehr als 40.000 Besch&auml;ftigten. J&auml;hrlich versorgen die angeschlossenen H&auml;user mehr als 25 Millionen Patienten mit Hilfsmitteln. Der BIV-OT steht in der Verantwortung des deutschen Gesundheitswesens und engagiert sich f&uuml;r die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualit&auml;t der Versorgungsformen.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik<br />
Reinoldistr. 7-9<br />
44135 Dortmund<br />
Telefon: +49 (231) 557050-0<br />
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<a href="http://www.biv-ot.org" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">http://www.biv-ot.org</a></div>
<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Kirsten Abel<br />
Leitung Verbandskommunikation<br />
Telefon: +49 (231) 557050-27<br />
E-Mail: &#097;&#098;&#101;&#108;&#064;&#098;&#105;&#118;&#045;&#111;&#116;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
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                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesinnungsverband-fuer-orthopaedie-technik" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>OTWorld 2022: Zeit für Werte</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/05/16/otworld-2022-zeit-fuer-werte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2022 11:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[ddg]]></category>
		<category><![CDATA[DGIHV]]></category>
		<category><![CDATA[diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[druyen]]></category>
		<category><![CDATA[erezept]]></category>
		<category><![CDATA[homecare]]></category>
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		<category><![CDATA[patienten]]></category>
		<category><![CDATA[sprott]]></category>
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		<category><![CDATA[Zusatznutzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mut, Verantwortung, Werte – unter diesen Schlagworten lassen sich vier Tage Branchenpolitisches Forum auf der OTWorld 2022 zusammenfassen. Vor dem Hintergrund einer Welt im Krisenmodus und vor allem des Krieges in der Ukraine wurde vom 10. bis 13. Mai auf Internationaler Fachmesse und Weltkongress über die globale Verantwortung für eine qualitätsgesicherte Versorgung mit Hilfsmitteln wie<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/05/16/otworld-2022-zeit-fuer-werte/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about OTWorld 2022: Zeit für Werte</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/05/16/otworld-2022-zeit-fuer-werte/" data-wpel-link="internal">OTWorld 2022: Zeit für Werte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Mut, Verantwortung, Werte – unter diesen Schlagworten lassen sich vier Tage Branchenpolitisches Forum auf der OTWorld 2022 zusammenfassen. Vor dem Hintergrund einer Welt im Krisenmodus und vor allem des Krieges in der Ukraine wurde vom 10. bis 13. Mai auf Internationaler Fachmesse und Weltkongress über die globale Verantwortung für eine qualitätsgesicherte Versorgung mit Hilfsmitteln wie Prothesen und Orthesen, den Wert der Gesundheit in Zeiten verschärfter Finanzierungsdebatten sowie die Chancen der Digitalisierung für die Behandlung von Menschen mit Behinderungen und Mobilitätseinschränkungen debattiert. Auf Einladung des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT) und des Leistungserbringer-Bündnisses „Wir versorgen Deutschland“ (WvD) kamen in acht Talkrunden Fachleute aus Politik, Wissenschaft, Medizin, Krankenkassen, Sozial- und Branchenverbänden sowie von Organisationen wie der International Society for Prosthetics and Orthotics (ISPO) zu Wort.</b></p>
<p>„Unter dem übergreifenden Motto ‚Verantwortung’ ist uns an den vier Tagen ein internationaler Austausch über gemeinsame Werte bei der Versorgung von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und Behinderungen gelungen. Denn unser aller Pflicht, gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen und Leiden zu verhindern, endet nicht an Ländergrenzen“, unterstreicht Alf Reuter, BIV-OT-Präsident, WvD-Vorstandsmitglied und Gastgeber des Branchenpolitischen Forums. „Die Hilfsmittelbranche hat auf dem Weltevent OTWorld wieder bewiesen, zu welchen Höchstleistungen sie in der Lage ist. Die Fachleute, die auf dem Podium des Branchenpolitischen Forums zusammengetroffen sind, waren sich einig: Im interdisziplinären, interprofessionellen und internationalen Team, mit Mut zur Vernetzung und zur Digitalisierung, können wir die Möglichkeiten unseres wunderbaren Handwerks an der Schnittstelle von Mensch und Technik noch viel intensiver und globaler ausschöpfen.“</p>
<p><b>Werte- statt Preisdiskussion </b></p>
<p>Mehr Mitbestimmung der Patientinnen und Patienten bei gesundheitspolitischen Richtungsentscheidungen, mehr interdisziplinäre Kooperation, weniger Bürokratie und mehr Transparenz durch digitale Prozesse: Das Branchenpolitische Forum legte den Finger in die wunden Stellen der aktuellen Gesundheitspolitik. „Wir geben derzeit mehr Geld aus, als wir einnehmen“, erläuterte Rainer Sbrzesny, Referent im Arbeitsstab der Patientenbeauftragten der Bundesregierung, der aus Berlin zum Podium „Qualitätsgesicherte und fachgerechte Hilfsmittelversorgung in Deutschland: Wer steht in der Verantwortung?“ am ersten Tag der OTWorld zugeschaltet war. Man gehe an die Reserven – und die seien auch bald verbraucht. Deshalb müsse sich die Versorgung von der Mengen- hin zur Patientenzentrierung bewegen. Es gebe viele Stellen, wo die Patientensicht eine Rolle spielen könnte. Zudem sei das Gesundheitssystem sehr intransparent. Ziel müsse sein, „unnötige Suchbewegungen“ zu verringern, so Sbrzesny. „Wir brauchen eine value based medicine“, forderte Prof. Dr. Joachim Kugler, Professor für Gesundheitswissenschaften/Public Health an der Technischen Universität (TU) Dresden. Statt über Werte zu sprechen wie den Zusatznutzen, den die Versorgungen jeweils für die Patientinnen und Patienten bringen, werde nur über Preise diskutiert. Er kritisierte ein in Einzelabrechnungen aufgesplittertes Versorgungssystem, das selten fragt, wie es den Patienten eigentlich geht und welcher Wert an Gesundheit bzw. Zufriedenheit mithilfe des ausgegebenen Geldes eigentlich geschaffen wurde.</p>
<p><b>Mehr Digitalisierung wagen</b></p>
<p>Um Wunsch und Wirklichkeit bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen im Allgemeinen und der Hilfsmittelversorgung im Besonderen ging es gleich in mehreren Debatten. „Die digitale Wirklichkeit ist bitter“, konstatierte Prof. Dr. Wolfram Mittelmeier, 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV) e. V. und Klinikdirektor der orthopädischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Rostock, in der Podiumsrunde „Mit Verantwortung die Zukunft gestalten: Warum tut sich Deutschland mit dem eRezept und der elektronischen Patientenakte so schwer?“ Es fehle an der Digitalisierung in der Fläche – und es seien einfache Lösungen gefragt. „Das deutsche Gesundheitswesen ist kein simples Gesundheitswesen“, stellte der aus Berlin zugeschaltete Volker Mielke, Chief Transformation Officer der gematik GmbH, fest. Aber er sei optimistisch, auch im Hinblick auf die im Koalitionsvertrag gesetzten Schwerpunkte. Er rechne damit, so Mielke, dass man im Sommer die Zielmarke von 30.000 abgerechneten eRezepten erreichen werde und dann in den weiteren Roll-out starten könne. Das deutsche Gesundheitswesen könne sich „freuen auf eine Infrastruktur, die stabiler ist, resilienter, die mehr Flexibilität hat und ein hohes Sicherheitsniveau, ohne starr zu sein.“</p>
<p><b>Weltweit helfen in Krisenzeiten</b></p>
<p>Die großen weltpolitischen Themen und wie die Branche helfen kann – dies stand im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion „Verantwortung zeigen: Kennt internationale Hilfsmittelversorgung (keine) Grenzen?“ BIV-OT-Vizepräsident Albin Mayer schilderte Gespräche mit Menschen aus der Ukraine: „Sie berichteten, wie viele Schwerstverletzte man dort hat in der Zivilbevölkerung und auch im Militär – und man kann sie nicht behandeln. Kliniken sind geschlossen, ukrainische Werkstätten nicht aktiv.“ Die Bemühungen um Hilfe aus Deutschland und international laufen, so Mayer: „Es geht um Soforthilfe, aber auch um qualifizierte Ausbildung in der Ukraine sowie Gesellen und Meister von dort bei uns fortzubilden.“ Hans Georg Näder, Eigentümer und Vorsitzender des Verwaltungsrats der Ottobock SE &amp; Co. KGaA, erinnerte an die Situation in Afrika, das abhängig ist von Lebensmitteleinfuhren aus der Ukraine und Russland und durch den Ukraine-Krieg von Hungersnot bedroht. „Afrika ist immer wieder das Opfer – immer und immer wieder“, wie Näder mahnte. Claude Tardif, Präsident der International Society for Prosthetics and Orthotics (ISPO), unterstrich, dass mehrere Krisen zu meistern seien. So hätten während der Corona-Pandemie viele Menschen medizinisch nicht versorgt werden können – und Covid sei immer noch da. Die OTWorld habe nach Ansicht von Tardif aber eine positive Botschaft gesendet: Menschen seien bereit, zusammenzuarbeiten – und es seien „eine Menge Möglichkeiten und Innovationen zu sehen.“ Es gehe nun darum, einen Weg zu finden, um mehr Menschen den Zugang zu ermöglichen.</p>
<p><b>Prävention verhindert Leid</b></p>
<p>Prävention sei nicht nur Sache der Ärzte, „Prävention braucht alle in den Gesundheitsberufen“, betonte Dr. Alexander Risse, ehemaliger Leiter des Diabeteszentrums am Klinikum Dortmund und Mitglied der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), im Forum „Zwischen Homeoffice, Selbstoptimierung und demografischem Wandel: Gesundheit selbst verantworten?“ Die jährlich 40.000 Amputationen wegen des Diabetischen Fußsyndroms seien unnötig, so der Experte. Viel zu langsam werde reagiert. Dabei müsse gesundheitliche Aufklärung nicht dröge sein. Und Hilfsmittel müssen nicht langweilig aussehen – Stichwort und Credo für Lipödem-Model, Unternehmerin, Autorin und Bloggerin Caroline Sprott, die für mehr Empathie bei der Behandlung von Lipödem-Patientinnen plädierte: „Wenn man nicht ernst genommen wird, stellt man sich selbst infrage – und das ist nicht fair.“ Sie sprach darüber, wie sie sich durch Mode selbst therapiert habe, um ihre Erkrankung annehmen zu können: „Ich musste kreativ werden aus Überlebenswillen.“</p>
<p><b>Mehr Mut!</b></p>
<p>„Vielleicht sollten wir in Deutschland mal dem Zweifel seine Attraktivität nehmen“, sagte Univ. Prof. Dr. Thomas Druyen in der Diskussionsrunde unter dem Titel „Verantwortung übernehmen: Wie steht es um die digitale Versorgung und unser Mindset eHealth?“ Für den Direktor der Sigmund Freud PrivatUniversität, Institut für Zukunftspsychologie und Zukunftsmanagement, der ebenfalls im Vorstand des Opta Data Instituts sitzt, war die OTWorld ein Zukunftsort mit „mutigen Leuten“ und „Visionären“. Zum Thema Digitalisierung erklärte Kongresspräsident Dipl.-Ing. Merkur Alimusaj, Leiter der Technischen Orthopädie an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg: „Das Erste, was wir tun müssen, ist die Angst aus dem System rauszunehmen.“ Digitalisierung beginne mit der Ausbildung. Dabei dürfe das Wissen der „Alten“ nicht vergessen werden. „Wir werden es brauchen“, so Alimusaj. „Es gibt zurzeit keinen Algorithmus weltweit, der das individuelle Anpassen übernehmen kann. Das ist Grips, das ist Orthopädie-Technik.“</p>
<p><b>„Wir müssen lauter werden!“</b></p>
<p>„Wir schaffen jeden Tag Sinn, ich kann mir keinen besseren Beruf vorstellen“, so BIV-OT-Präsident Alf Reuter in der Podiumsrunde „Wem traut man im Gesundheitswesen Verantwortung zu? Über die Bedeutung der Gesundheitsfachberufe“ am letzten Tag der Veranstaltung. In der Öffentlichkeit werde die verantwortungsvolle Arbeit in der Orthopädie-Technik jedoch zu wenig wahrgenommen. „Deshalb müssen wir lauter werden, unser Handwerk bekannter machen.“</p>
<p>Ausgewählte Sessions des Branchenpolitischen Forums sind in den kommenden zwei Monaten in der <a href="https://www.ot-world.com/de/programm/otworld-live/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Mediathek</a> der OTWorld verfügbar.</p>
<p><i>Über den Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik</i></p>
<p>Der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband des orthopädietechnischen Handwerks bundesweit die Sanitätshäuser und orthopädietechnischen Werkstätten mit etwa 40.000 Beschäftigten. Jährlich versorgen die angeschlossenen Häuser mehr als 25 Millionen Patienten mit Hilfsmitteln.</p>
<p><i>Über das Bündnis „Wir versorgen Deutschland“</i></p>
<p>Knapp 25 Prozent der gesetzlich Versicherten in Deutschland benötigen die Versorgung mit Hilfsmitteln – elementar für Teilhabe und Lebensqualität. Mehr als 120.000 Beschäftigte und mehr als 8.000 Leistungserbringer in den Bereichen Orthopädie-Technik, Orthopädieschuhtechnik, Reha-Technik und Homecare verantworten die wohnortnahe und qualitätsgesicherte Versorgung. Die im Bündnis zusammengeschlossenen Partner zählen zu den maßgeblichen Spitzenverbänden und Zusammenschlüssen von Leistungserbringern: Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik, EGROH-Service GmbH, Reha-Service-Ring GmbH, rehaVital Gesundheitsservice GmbH und Sanitätshaus Aktuell AG.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</div>
<p>Der Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband des orthop&auml;dietechnischen Handwerks etwa 2.500 Sanit&auml;tsh&auml;user und orthop&auml;dietechnische Werkst&auml;tten mit mehr als 40.000 Besch&auml;ftigten. J&auml;hrlich versorgen die angeschlossenen H&auml;user mehr als 25 Millionen Patienten mit Hilfsmitteln. Der BIV-OT steht in der Verantwortung des deutschen Gesundheitswesens und engagiert sich f&uuml;r die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualit&auml;t der Versorgungsformen.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik<br />
Reinoldistr. 7-9<br />
44135 Dortmund<br />
Telefon: +49 (231) 557050-0<br />
Telefax: +49 (231) 557050-40<br />
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<div class="pb-contacts">
<div>Ansprechpartner:</div>
<div class="pb-contact-item">Kirsten Abel<br />
Leitung Verbandskommunikation<br />
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E-Mail: &#097;&#098;&#101;&#108;&#064;&#098;&#105;&#118;&#045;&#111;&#116;&#046;&#111;&#114;&#103;
</div>
<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/bundesinnungsverband-fuer-orthopaedie-technik/OTWorld-2022-Zeit-fuer-Werte/boxid/899870" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesinnungsverband-fuer-orthopaedie-technik" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</a>
                    </li>
</ul></div>
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            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/05/16/otworld-2022-zeit-fuer-werte/" data-wpel-link="internal">OTWorld 2022: Zeit für Werte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>OTWorld 2022: Branchenfest mit Feuerwerk an Innovationen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/05/13/otworld-2022-branchenfest-mit-feuerwerk-an-innovationen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 May 2022 12:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fühlende Prothesen, Superheldenanzug für neurogene Erkrankungen, nachhaltig gefertigte Orthesen aus recyceltem Material – diese Zukunft der Hilfsmittelversorgung war auf der OTWorld vom 10. bis 13. Mai zu sehen. Healthfluencer wie Caroline Sprott, Ms Anna, Alex oder prominente Hilfsmittelnutzer wie Fabian Hambüchen, Dirk Nowitzki, Markus Rehm, Johannes Floors und Samuel Koch zeigten in Weltkongress und Weltleitmesse<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/05/13/otworld-2022-branchenfest-mit-feuerwerk-an-innovationen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about OTWorld 2022: Branchenfest mit Feuerwerk an Innovationen</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/05/13/otworld-2022-branchenfest-mit-feuerwerk-an-innovationen/" data-wpel-link="internal">OTWorld 2022: Branchenfest mit Feuerwerk an Innovationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Fühlende Prothesen, Superheldenanzug für neurogene Erkrankungen, nachhaltig gefertigte Orthesen aus recyceltem Material – diese Zukunft der Hilfsmittelversorgung war auf der OTWorld vom 10. bis 13. Mai zu sehen. Healthfluencer wie Caroline Sprott, Ms Anna, Alex oder prominente Hilfsmittelnutzer wie Fabian Hambüchen, Dirk Nowitzki, Markus Rehm, Johannes Floors und Samuel Koch zeigten in Weltkongress und Weltleitmesse auf dem Leipziger Messegelände, wie Hilfsmittelversorgung Leben verändern kann. Davon überzeugten sich 18.800 Orthopädietechniker, Orthopädieschuhmacher, Mediziner und Physiotherapeuten aus 86 Ländern bei 440 Ausstellern und 300 Kongressreferenten. Jeder dritte Besucher reiste aus dem weltweiten Ausland an. Zu Gast war auch eine Delegation aus der vom Krieg betroffenen Ukraine. </b></p>
<p>„Die OTWorld ist das internationale Klassentreffen. Hier kommen Experten aus aller Welt und allen Disziplinen zusammen. Es geht um fachlichen Austausch, um gemeinsames Streiten um die besten Versorgungslösungen – und wie man sie für Patienten zugänglich macht. Gerade in schwierigen Zeiten braucht es den persönlichen Austausch,“ kommentiert Alf Reuter, Präsident des Spitzenverbandes der Orthopädie-Technik, (BIV-OT). „Es war überfällig und das hat man in jeder Halle und jedem Saal gemerkt: Das Zwischenmenschliche – das wechselseitige Interesse an den Erfahrungen der anderen macht den Unterschied. Nur durch den Austausch der Erfahrungen unter Kollegen entwickelt sich unser Fach weiter. Man konnte sich in diesem Jahr voll und ganz auf diesen Austausch konzentrieren. Und wer dabei den ein oder anderen Vortrag verpasst hat – der schaut einfach in die digitale Mediathek. Ich werde hier das eine oder andere sicher nachholen müssen,“ so Reuter weiter.</p>
<p><b>Weltleitveranstaltung mit höchstem Entscheideranteil</b></p>
<p>Das Interesse an neuen Versorgungsoptionen in einer Zeit von Lieferengpässen, steigenden Rohstoffpreisen, nach wie vor erhöhten Hygieneanforderungen und einer globalen Zeitenwende belegt insbesondere der hohe Anteil an Entscheidern. Mit 51 Prozent konnte die OTWorld 2022 den höchsten Anteil an Entscheidern in der Geschichte der Veranstaltung ausweisen.</p>
<p>„Ich freue mich sehr, dass die erste OTWorld in Präsenz nach vier Jahren ausgesprochen erfolgreich verlaufen ist. Über 90 Prozent der Aussteller und Besucher hatten eine erfolgreiche Messe, wollen sich wieder beteiligen und werden die Veranstaltung weiterempfehlen“, sagt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Beeindruckend ist die hohe internationale Präsenz. Das zeigt, wie notwendig im In- und Ausland der grenzübergreifende Austausch eingeschätzt wird. Die hohe Zufriedenheit aller spiegelt wider, dass Industrie, Handwerk und Handel die OTWorld für die Präsentation von Innovationen und für den Branchenaustausch benötigen.“</p>
<p><b>Patienten im Mittelpunkt</b></p>
<p>Im Fokus der OTWorld stand in Weltkongress und Weltleitmesse wie immer das Ringen um die beste Versorgungsqualität. Es geht um Patienten mit ihren individuellen Bedürfnissen und Bedarfen. Die Hilfsmittelbranche hat in Leipzig die Aufmerksamkeit weg von den Intensivpatienten hin zur Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen, Behinderungen und nach Verletzungen gerichtet. Patienten sprachen über die zweifache Lebensveränderung erstens durch ihre Erkrankung oder Verletzung und zweitens durch ihre individuelle und fachgerechte Hilfsmittelversorgung. Aussteller und Referenten stellten zahlreiche neue Versorgungskonzepte vor, die das Leben der Menschen verändern können. „Dass diese Konzepte zukünftig ihren Weg zu den Patienten finden, ist Aufgabe der Politik und der Kostenträger“, mahnte der BIV-OT-Präsident.</p>
<p>Zahlreiche Vertreter von Kostenträgern und Politik nutzen die OTWorld für einen Besuch. Bereits zur Eröffnung der OTWorld am 10. Mai bedankte sich virtuell Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach bei den Sanitätshäusern und orthopädietechnischen Werkstätten in Deutschland für das Aufrechterhalten der Hilfsmittelversorgung während der Pandemiezeit.</p>
<p><b>Digital fertigen und austauschen</b></p>
<p>In der digitalen Fertigung sind die orthopädie-technischen Werkstätten schon seit Jahren Innovationstreiber. Die OTWorld 2022 präsentierte sich noch digitaler – ob in der Start-up-Zone der Veranstaltung oder bei den Traditionsausstellern. Neu bei diesem Mal war der emotionale und fachliche Austausch auf Instagram und LinkedIn unter den Hashtags #otworld und #otworld22. Die Healthinfluencerin und Lipödem-Patientin @powersprotte schrieb „Nach den Lockdowns fühlte sich diese Messe an wie ein großes Klassentreffen und es sprießen richtig tolle Ideen, die wir für euch und die Aufklärung ins Rollen bringen wollen.“ Aussteller @protiq_gmbh: „Unglaublich, wie viele spannende Gespräche wir hier auf der OTWorld in den letzten zwei Tagen schon führen konnten – und wie weit und offen die Branche im Bereich der additiven Fertigung schon ist.“</p>
<p><b>Ohne Tunnelblick und immer in interdisziplinärer Perspektive</b></p>
<p>Das Who-is-who der Technischen-Orthopädie-Welt suchte in Leipzig den Austausch mit den mehr als 300 Referenten. Zwei Jahre lang gestalteten die Kongresspräsidenten Prof. Martin Engelhardt und Dipl.-Ing. Merkur Alimusaj das Programm mit Symposien, Internationalen Leuchttürmen und Kursen.</p>
<p>„In den vergangenen Jahrzehnten wurde die ärztliche Aus-, Fort- und Weiterbildung sowohl in der Amputationschirurgie als auch in der konservativ-technischen Orthopädie fahrlässig vernachlässigt. Expertise besteht nur noch rudimentär. Techniken, die die Lebensqualität von Patienten deutlich verbessern könnten, geraten komplett in Vergessenheit. Damit droht Know-how, das die Versorgung im deutschen Gesundheitswesen zu einem der besten in der Welt gemacht hat, verloren zu gehen“, erklärte Prof. Dr. Martin Engelhardt, Kongresspräsident der OTWorld. „Der Weltkongress der OTWorld, der unter der Beteiligung von 20 internationalen Fachgesellschaften durchgeführt wurde, zählt daher für mich zu den führenden Orthopädie-Kongressen. Hier in Leipzig findet auf einem sehr hohen internationalen Niveau konservativ technische Fortbildung statt. Ohne Tunnelblick und immer in interdisziplinärer Perspektive.“ Den Schwerpunkt des Weltkongresses legten die Kongresspräsidenten in diesem Jahr auf die Themen Kinderversorgung, Registerforschung und Sportorthopädie. „Insbesondere an den Versorgungsmöglichkeiten in der Sportorthopädie zeigt sich, was möglich ist und wie hier die Lebensqualität der Menschen durch technische Versorgung deutlich verbessert werden kann“, so Engelhardt.</p>
<p><b>Aussteller und Referenten zeigten sich hochzufrieden</b></p>
<p>Der aus dem niederländischen Nijmegen angereiste Referent Harmen van der Linde lobte den interdisziplinären Ansatz des Weltkongresses: „Die OTWorld ist gelebte Interdisziplinarität. Hier trifft man sich auf Augenhöhe und der fachliche Austausch ist auf hohem Niveau“, erklärte der Facharzt für Rehabilitationsmedizin. „Für mich ist auch in Zukunft die OTWorld ein fester Termin im Kongress-Kalender.</p>
<p>Auch die Aussteller zogen ein positives Fazit. „Es ist die einzige große Messe der Branche, das ist das Alleinstellungsmerkmal der OTWorld“, wie Peter H. Franzel, Head of Global Events, Exhibitions &amp; Sport beim Aussteller Ottobock betonte. „Die OTWorld hat einen besonderen Stellenwert. Hier trifft und zeigt sich die Hilfsmittelbranche, national wie international – und das mit Herzblut, Engagement und Vision. Die Leipziger Messe hat sich dabei erneut als perfekter Messestandort bewiesen“, sagt Thomas Geiger, Vertriebsleiter der Bauerfeind AG. Auch Melissa Hobbs, Head of Corporate Communications der medi GmbH &amp; Co. KG zieht ein überaus positives Fazit: „Die OTWorld ist der Leuchtturm unserer Branche. Die vergangenen zwei Jahre konnten zwar digital überbrückt werden, aber diese Branche muss sich auch persönlich treffen. Sie lebt vom Austausch, von den Aktionen, die die Produkte erlebbar machen – das hat die diesjährige Auflage der Messe gezeigt.“ Zum gleichen Schluss kommt auch Anica Meiertoberens, Event Managerin bei enovis. „Der Kontakt ist für uns das Wichtigste hier. Wir freuen uns, dabei zu sein und mit den Kunden endlich wieder schöne Gespräche zu führen. Für uns ist besonders das internationale Publikum im Vergleich zu anderen Messen ein echter Mehrwert.“</p>
<p>Auch die digitalen Neuerungen bei der OTWorld wurden sehr gut aufgenommen. „Die OTWorld ist die größte Messe der Branche, die Internationalität macht sie besonders. Einzigartig macht die Messe dabei die Kombination von digitalen Formaten zusammen mit der Möglichkeit des direkten Austauschs“, erklärt Fabian Christopher Jung, Marketing Director DACH bei Össur Deutschland.</p>
<p>Vom 14. bis 17. Mai 2024 trifft sich die Hilfsmittelbranche zur nächsten OTWorld wieder in Leipzig.</p>
<p><i>Über die OTWorld </i></p>
<p>Die OTWorld ist der größte und international führende Branchentreffpunkt für alle Hersteller, Händler und Leistungserbringer in der modernen Hilfsmittelversorgung. Die Internationale Fachmesse und der Weltkongress OTWorld wenden sich mit einem einzigartigen Angebot an Orthopädie-Techniker, Orthopädieschuhmacher, Reha-Techniker, Therapeuten und Ärzte, Ingenieure, den medizinischen Fachhandel und Mitarbeiter der Kostenträger. Die nächste OTWorld findet vom 10. bis 13. Mai 2022 als internationales Vor-Ort-Event mit ergänzenden digitalen Angeboten in Leipzig statt.</p>
<p>Ideeller Träger der OTWorld ist der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT). Inhaber der Marke OTWorld und Veranstalter des Kongresses ist die Confairmed GmbH. Die Fachmesse verantwortet die Leipziger Messe GmbH.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</div>
<p>Der Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband des orthop&auml;dietechnischen Handwerks etwa 2.500 Sanit&auml;tsh&auml;user und orthop&auml;dietechnische Werkst&auml;tten mit mehr als 40.000 Besch&auml;ftigten. J&auml;hrlich versorgen die angeschlossenen H&auml;user mehr als 25 Millionen Patienten mit Hilfsmitteln. Der BIV-OT steht in der Verantwortung des deutschen Gesundheitswesens und engagiert sich f&uuml;r die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualit&auml;t der Versorgungsformen.</p>
</div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik<br />
Reinoldistr. 7-9<br />
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<div class="pb-contact-item">Kirsten Abel<br />
Leitung Verbandskommunikation<br />
Telefon: +49 (231) 557050-27<br />
E-Mail: &#097;&#098;&#101;&#108;&#064;&#098;&#105;&#118;&#045;&#111;&#116;&#046;&#111;&#114;&#103;
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/pressemitteilung/bundesinnungsverband-fuer-orthopaedie-technik/OTWorld-2022-Branchenfest-mit-Feuerwerk-an-Innovationen/boxid/899702" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/bundesinnungsverband-fuer-orthopaedie-technik" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen von Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</a>
                    </li>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/05/13/otworld-2022-branchenfest-mit-feuerwerk-an-innovationen/" data-wpel-link="internal">OTWorld 2022: Branchenfest mit Feuerwerk an Innovationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Frieden als wichtigste Rahmenbedingung für Gesellschaft und Handwerk“</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/05/11/frieden-als-wichtigste-rahmenbedingung-fuer-gesellschaft-und-handwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2022 14:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Medizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum zweiten Mal brachte das Handwerkspolitische Forum Ost am 11. Mai auf dem Leipziger Messegelände hochkarätige Gäste aus Politik, Handwerk und Wirtschaft miteinander ins Gespräch. Thema in diesem Jahr: Volle Auftragsbücher bei geleichzeitigem Fachkräftemangel, Energiewende und reißenden Lieferketten. Und es wurde deutlich, dass auch der russische Angriffs-Krieg in der Ukraine nicht ohne Folgen für das<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/05/11/frieden-als-wichtigste-rahmenbedingung-fuer-gesellschaft-und-handwerk/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about „Frieden als wichtigste Rahmenbedingung für Gesellschaft und Handwerk“</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/05/11/frieden-als-wichtigste-rahmenbedingung-fuer-gesellschaft-und-handwerk/" data-wpel-link="internal">„Frieden als wichtigste Rahmenbedingung für Gesellschaft und Handwerk“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Zum zweiten Mal brachte das Handwerkspolitische Forum Ost am 11. Mai auf dem Leipziger Messegelände hochkarätige Gäste aus Politik, Handwerk und Wirtschaft miteinander ins Gespräch. Thema in diesem Jahr: Volle Auftragsbücher bei geleichzeitigem Fachkräftemangel, Energiewende und reißenden Lieferketten. Und es wurde deutlich, dass auch der russische Angriffs-Krieg in der Ukraine nicht ohne Folgen für das deutsche Handwerk ist.</p>
<p><b>Handwerk Wirtschaftsmacht Nummer eins</b></p>
<p>In den ostdeutschen Ländern sei das Handwerk die Wirtschaftsmacht Nummer eins, darauf wies der Präsident des Thüringer Handwerkstages, Stefan Lobenstein, hin. „Wir sind klassische Handwerksländer. Darauf sind wir stolz“, meinte der Präsident des Thüringer Handwerkstages. Um Betriebsschließungen zu vermeiden, sei die Unterstützung des Staates gefragt. Vor allem die Energiepreise drängen die Betriebe an die Grenze der Wirtschaftlichkeit. „Die Politik, insbesondere die neue Bundesregierung, darf die Handwerksbetriebe nicht bestrafen, sondern muss ihnen beispielsweise bei der Umstellung auf energiesparende Investitionen unter die Arme greifen“, so Lobenstein. „Gleichzeitig muss global gedacht werden, um langfristig stabile Preise zu sichern. Hier muss die Europäische Union als starker Spieler auftreten, um auf internationale Vereinbarungen einwirken zu können.“</p>
<p>Bodo Ramelow, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, bezeichnete die Bedeutung des Handwerks mit 150.000 Beschäftigten in Thüringen als „unschlagbare Macht“, ohne die sich im Freistaat nichts drehen würde. Bis zum Jahr 2035 gehen 300.000 Menschen in Thüringen in Rente, aber nur 150.000 junge Menschen kommen bis dahin in Beschäftigung. „Wir werden uns alle noch kloppen um den Rohstoff Mensch“, meinte der Ministerpräsident.</p>
<p><b>Das Handwerk braucht Frieden in Europa</b></p>
<p>Die zentrale Rolle des Handwerks unterstrich auch Alf Reuter, der Präsident des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik (BIV-OT) sprach sich angesichts der zu erwartenden Kriegsversehrten in Europa für den Frieden aus. „Leider ist der Krieg 2022 nach Europa zurückgekehrt. Wir Orthopädie-Techniker versorgen Kriegsversehrte. Das können wir, das machen wir bereits und das werden wir auch weiter tun: Aber möge uns eine Eskalation des Krieges erspart bleiben. Frieden ist die wichtigste Rahmenbedingung für Gesellschaft und Handwerk.“ Die Orthopädie-Technik verstehe sich als ein Handwerk, das sich der Verbesserung von Menschen mit Handicap oder Mobilitätseinschränkungen verschrieben habe. Die enormen Möglichkeiten in der Patientenversorgung seien in der parallel stattfindenden OTWorld zu bestaunen. Es sei besorgniserregend, dass im Jahre 2022 die Versorgung von Kriegsversehrten in Europa als ein Schwerpunkt der OTWorld zurückgekehrt sei.</p>
<p>Tags zuvor eröffnete Reuter die Weltleitveranstaltung der Orthopädie-Technik – unter den Ehrengästen: Eine ukrainische Delegation rund um den Parlamentsabgeordneten und Leiter des Parlamentsausschusses für Gesundheit, Mychailo Radutsky, sowie die stellvertretende Ministerin für Gesundheit, Iryna Mykychak, um die Möglichkeiten der Versorgung von Kriegsversehrten mit der Hilfe des Spitzenverbandes der Orthopädie-Technik zu besprechen.</p>
<p><b>Warnung vor Leistungskürzungen und falsch verstandener Digitalisierung</b></p>
<p>Als weitere wichtige Rahmenbedingungen, die das Orthopädie-Technik-Handwerk beeinflussen, seien Beständigkeit – in Lieferketten, auf Energiemärkten und bei Rohstoffpreisen – sowie die Anerkennung der Leistungen des OT-Handwerks für die Gesellschaft und damit keine Leistungskürzungen in der Versorgung, gerechte Versorgungsverträge und Kostenträger, die Innovationen an nachhaltigen Verbesserungen für die Lebensqualität der Patienten messen und nicht allein am Preis. Entscheidend sei aber auch eine Politik, die aus Erfahrung lerne und den Wettbewerb nicht mehr an billig, sondern an einem gesellschaftlichen Auftrag zur Verbesserung der Versorgung ausrichte. Eine Politik, die der Zeit mit den Patienten endlich wieder mehr Bedeutung einräume als der Bürokratie. „Und eine Handwerksorganisation, die einen Beruf, den wir lieben, den wir brauchen, nicht leichtfertig mit Verweisen auf Medizin- und Sozialrecht verspielt – sondern die den Meisterbrief als oberstes Qualitätssiegel einer fachgerechten Versorgung schützt“, so der BIV-OT-Präsident in Leipzig. „Eine Handwerksorganisation, die Digitalisierung, die auf laienhafte Art die Patientensicherheit gefährdet, verantwortlich stoppt. Die sich für uns, für unsere Patienten einsetzt – damit Orthopädie-Technik auch in Zukunft Qualitätsstandards in der Versorgung setzen kann: in Deutschland, Europa und der Welt.“</p>
<p>Weitere Grußworte zum Handwerkspolitischen Forum Ost hielten der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, Stefan Lobenstein sowie der Geschäftsführer der Leipziger Messe, Martin Buhl-Wagner. Impulse für die abschließende Podiumsdiskussion gab Dr. Carsten Rolle, Abteilungsleiter Energie- und Klimapolitik BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., mit seiner Keynote „Klimapfade für Deutschland“. Zum Abschluss des Handwerkspolitischen Forums griff die Diskussionsrunde um Moderator Robert Burdy das Thema des Forums „Fachkräftemangel, Energiewende, Beschaffungsmarkt: Welche Rahmenbedingungen braucht das Handwerk für weiteres Wachstum“ auf. Zu den Teilnehmern zählten unter anderem Bodo Ramelow, Dirk Palige, Geschäftsführer des Deutschen Handwerkskammertages (DHKT) sowie Geschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) und Dr. Jörg Dittrich, Präsident des Sächsischen Handwerkstages.</p>
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<div>Über Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik</div>
<p>Der Bundesinnungsverband f&uuml;r Orthop&auml;die-Technik (BIV-OT) vertritt als Spitzenverband des orthop&auml;dietechnischen Handwerks etwa 2.500 Sanit&auml;tsh&auml;user und orthop&auml;dietechnische Werkst&auml;tten mit mehr als 40.000 Besch&auml;ftigten. J&auml;hrlich versorgen die angeschlossenen H&auml;user mehr als 25 Millionen Patienten mit Hilfsmitteln. Der BIV-OT steht in der Verantwortung des deutschen Gesundheitswesens und engagiert sich f&uuml;r die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualit&auml;t der Versorgungsformen.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/05/11/frieden-als-wichtigste-rahmenbedingung-fuer-gesellschaft-und-handwerk/" data-wpel-link="internal">„Frieden als wichtigste Rahmenbedingung für Gesellschaft und Handwerk“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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