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	<title>Firma Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, Autor bei Deutscher Presseindex</title>
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		<title>Verschiebung Wahlen in Senegal sorgt für Verunsicherung bei Unternehmensvertretern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2024 07:23:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Verschiebung der Wahlen in Senegal – und dies kurz nach dem Austritt von drei Ländern aus der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS &#8211; verunsichert einige der in Westafrika tätigen deutschen Unternehmen,“ sagt Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft. „Im Senegal und anderen westafrikanischen Ländern aktive Unternehmen blicken mit Sorge auf die aktuellen Entwicklungen in der Region und hoffen zumindest mit Blich auf Senegal auf<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2024/02/07/verschiebung-wahlen-in-senegal-sorgt-fuer-verunsicherung-bei-unternehmensvertretern/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Verschiebung Wahlen in Senegal sorgt für Verunsicherung bei Unternehmensvertretern</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2024/02/07/verschiebung-wahlen-in-senegal-sorgt-fuer-verunsicherung-bei-unternehmensvertretern/" data-wpel-link="internal">Verschiebung Wahlen in Senegal sorgt für Verunsicherung bei Unternehmensvertretern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Verschiebung der Wahlen in Senegal – und dies kurz nach dem Austritt von drei Ländern aus der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS &#8211; verunsichert einige der in Westafrika tätigen deutschen Unternehmen,“ sagt Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft.</p>
<p>„Im Senegal und anderen westafrikanischen Ländern aktive Unternehmen blicken mit Sorge auf die aktuellen Entwicklungen in der Region und hoffen zumindest mit Blich auf Senegal auf zügige Lösungen“, so Kannengießer.</p>
<p>Senegal ist die zweitgrößte Volkswirtschaft im frankophonen Westafrika. Gute Rahmenbedingungen, ein demokratisches Regierungssystem und die Aufnahme in die G20-Initiative „Compact with Africa“ rücken die Republik seit einigen Jahren stärker in den Fokus deutscher Unternehmen. Mit Wachstumsprognosen von über neun Prozent in diesem Jahr, gehört Senegal zu den wirtschaftlich attraktivsten Märkten in Afrika. Eine zunehmende Zahl von Unternehmen sind dabei, im Zuge ihrer Diversifizierung Dependancen im Land zu errichten.</p>
<p>Eine herausragende Rolle spielt der Energiesektor. Von dezentralen erneuerbaren Energieprojekten für Haushalte, hunderte Dörfer oder Industriestandorte bis hin zu Großprojekten im Bereich Wasserkraft, Gasförderung, Netzausbau und Energielogistik  &#8211; die deutsche Wirtschaft spielt in all diesen Bereichen eine zunehmende Rolle.  Darüber hinaus sind auch deutsche Unternehmen aus den Bereichen Gesundheit, Industrialisierung und Digitalisierung im Land aktiv.</p>
<p>Bislang ist Senegal von Importen fossiler Energieträger abhängig. Dadurch hat das Land einen der höchsten Strompreise in Afrika. Die Regierung verfolgt das Ziel, bis 2025 der gesamten Bevölkerung Zugang zu Strom zu verschaffen uns bis 2035 zur Gruppe der Länder mit mittlerem Einkommen zu gehören. Es ist das zweite afrikanische Land, mit dem internationale G7-Partner (u.a. Deutschland) eine Just Energy Transition Partnerschaft (JETP) vereinbart haben. </p>
<p>Senegal galt bislang als stabil und hat eine lange Tradition von Wahlen und demokratisch legitimierten Regierungswechseln. Aufgrund seiner geographischen Positionierung in der krisengeschüttelten Sahel-Region und angrenzenden Küstenländern ist die Stabilität des Landes von großer Bedeutung.</p></div>
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		<title>Bundeskanzler Scholz reist mit Wirtschaftsdelegation nach Äthiopien und Kenia</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/02/bundeskanzler-scholz-reist-mit-wirtschaftsdelegation-nach-aethiopien-und-kenia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2023 07:42:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/05/02/bundeskanzler-scholz-reist-mit-wirtschaftsdelegation-nach-aethiopien-und-kenia/" data-wpel-link="internal">Bundeskanzler Scholz reist mit Wirtschaftsdelegation nach Äthiopien und Kenia</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„In Kenia werden 90 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen. Deshalb überrascht es nicht, dass die zweite Afrikareise von Bundeskanzler Scholz nach Äthiopien und Kenia geht. Für uns stehen dabei insbesondere die Stärkung nachhaltiger Wirtschaftspartnerschaften und die sichtbare politische Unterstützung der deutschen Wirtschaft und ihrer Projekte in Kenia im Vordergrund. Bei dem Besuch in Äthiopien hoffen wir auf weitere Unterstützung durch die Bundesregierung beim Friedensprozess und den großen panafrikanischen Wirtschaftsprojekten – insbesondere der Umsetzung der afrikanischen kontinentalen Freihandelszone,“ erklärt Sabine Dall‘Omo, neugewählte Vorsitzende des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, die den Bundeskanzler auf seiner Reise begleiten wird.</p>
<p>„Der Bundesregierung sollte auch daran gelegenen sein, Kenia in den <i>Compact with Africa</i> einzubeziehen und damit dem Wirtschaftsstandort Kenia für deutsche Unternehmen noch mehr Aufmerksamkeit zu verleihen. Die Reise sollte zudem Anlass sein, die Bedingungen der Bundesgarantien für Investitionen und Handel deutscher Unternehmen mit Ziel Kenia zu verbessern. Denn Kenia kann ein wichtiges Ziel der Diversifizierung in Richtung Afrika werden,“ ergänzt Dall‘Omo.</p>
<p>„Bei seinem Besuch in Berlin sendete der kenianischen Präsident Ruto im März dieses Jahres bereits das Signal, dass er für die Stärkung der deutsch-kenianischen Wirtschaftspartnerschaft eintritt. Die Bundesregierung hat mit der Ausweitung der Klima- und Entwicklungspartnerschaft zwischen Deutschland und Kenia hier bereits ein positives Zeichen gesetzt. Nun freuen wir uns, wenn Bundeskanzler Scholz bei seinem Besuch wiederum die wichtige Rolle des Privatsektors bei der Stärkung einer solchen Partnerschaft hervorhebt. Die mitreisenden Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen haben von Projekten mit Off-Grid-Systemen über nachhaltige Landwirtschaft bis hin zu Kraftwerksmontage einiges zu bieten“, erklärt Dall’Omo.</p>
<p>Nach Einschätzung des Afrika-Verein investieren deutsche Unternehmen aufgrund der guten wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen verstärkt in Kenia und sehen das Land dank relativ guter regionaler Integration auch als Tor in die Ost- und zentralafrikanischen Märkte. Ein entscheidender Faktor bei der Standortwahl ist laut Afrika-Verein auch, dass Kenia eine der stabilsten Demokratien und – mit einer prognostizierten Wachstumsrate von 5 Prozent – dynamischsten Volkswirtschaften in Afrika ist. „Für deutsche Unternehmen bleibt Kenia mit 260 Mio. Euro im Jahr 2022 unter den Top 5 der Exportmärkte in Subsahara-Afrika“, so die AV-Vorsitzende Sabine Dall’Omo.</p>
<p>Hintergrund: Vom 4. – 5. Mai 2023 reist Bundeskanzler Olaf Scholz mit einer Wirtschaftsdelegation nach Äthiopien und Kenia. In Äthiopien stehen friedenspolitische Themen im Vordergrund. In Kenia stehen auch Gespräche mit wirtschaftlichem Fokus auf der Agenda.</p></div>
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		<item>
		<title>Sabine Dall’Omo ist neue Vorsitzende des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/24/sabine-dallomo-ist-neue-vorsitzende-des-afrika-verein-der-deutschen-wirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2023 14:14:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Vorstand des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft hat heute in Frankfurt am Main Sabine Dall’Omo zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sabine Dall’Omo ist seit Juli 2014 CEO von Siemens Sub-Saharan Africa. Bereits seit 2004 für die Siemens AG auf dem afrikanischen Kontinent tätig, leitete sie bei Siemens South Africa den Bereich Risk and Controlling, Mergers and<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/24/sabine-dallomo-ist-neue-vorsitzende-des-afrika-verein-der-deutschen-wirtschaft/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Sabine Dall’Omo ist neue Vorsitzende des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/04/24/sabine-dallomo-ist-neue-vorsitzende-des-afrika-verein-der-deutschen-wirtschaft/" data-wpel-link="internal">Sabine Dall’Omo ist neue Vorsitzende des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Der Vorstand des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft hat heute in Frankfurt am Main Sabine Dall’Omo zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sabine Dall’Omo ist seit Juli 2014 CEO von <i>Siemens Sub-Saharan Africa</i>. Bereits seit 2004 für die <i>Siemens AG</i> auf dem afrikanischen Kontinent tätig, leitete sie bei <i>Siemens South Africa</i> den Bereich Risk and Controlling, Mergers and Acquisitions, bevor sie 2012 dort CFO wurde. Ihre Karriere bei der <i>Siemens AG</i> begann sie im Jahr 1986 mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau. Sabine Dall’Omo tritt die Nachfolge von Stefan Liebing an, der seit Anfang 2012 Vorsitzender des Afrika-Verein war und diesen über mehr als zehn Jahre entscheidend mitgeprägt hat.</p>
<p>„Ich freue mich darauf, als Vorsitzende des Afrika-Verein die deutsch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen noch stärker als zuvor auch im Ehrenamt mitgestalten zu können. Durch die Netzwerke, Informationen und Veranstaltungen des Afrika-Vereins wird vielen deutschen Unternehmen die Aufnahme von Wirtschaftsbeziehungen mit unserem wirtschaftlich aufstrebenden Nachbarkontinent erleichtert. Die in Afrika tätigen Firmen schätzen ihn als starke Interessenvertretung. Gerade in diesem Feld hat mein Vorgänger Stefan Liebing in den letzten Jahren viel bewegt. Deutsche Unternehmen müssen noch stärker in Richtung Afrika diversifizieren und expandieren. Sie brauchen dafür eine wirkungsvolle Unterstützung durch die Politik. Dafür wird sich der Afrika-Verein weiter mit Nachdruck einsetzen,“ so Dall’Omo.</p>
<p>Als Stellvertreter Dall‘Omos wurden Roland Göhde (<i>Sysmex Europe SE</i>), Martin Güldner (<i>GOPA Consulting Group)</i>, Frank Nordmann (<i>GRIMME Landmaschinen GmbH &amp; Co. KG)</i> sowie Volker Schütte (<i>Fredk. Möller Söhne GmbH, Schatzmeister) </i>gewählt.</p>
<p>Den Vorstand ergänzen jetzt Martina Biene (<i>Volkswagen Group South Africa)</i>, Shobhna Mohn (<i>Bertelsmann SE &amp; Co. KgaA)</i>, Petra Warnecke (<i>Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH, GIZ</i>) und Rasmus Woermann (<i>C. Woermann GmbH &amp; Co. KG)</i>.</p>
<p>Zum Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft e.V.: Der AV unterstützt seit knapp 90 Jahren Unternehmen bei ihrem wirtschaftlichen Engagement auf dem afrikanischen Kontinent. Der AV ist ein gemeinnütziger Verein und hat derzeit rund 500 Mitglieder: vor-wiegend deutsche, aber auch europäische sowie afrikanische Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen. Der Verein repräsentiert etwa 85 Prozent des deutschen Afrika-Geschäfts – quer durch alle Branchen, vom Start-up bis zum DAX-Unternehmen.</p>
<p> </p></div>
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		<title>Wahlen in Nigeria: Deutsche Wirtschaft hofft auf neuen Schwung</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/23/wahlen-in-nigeria-deutsche-wirtschaft-hofft-auf-neuen-schwung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2023 07:11:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am kommenden Samstag, den 25. Februar finden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Nigeria statt. In Afrikas bevölkerungsreichster und größter Volkswirtschaft sind über 93 Millionen Menschen dazu aufgerufen einen neues Staatsoberhaupt zu wählen, da der amtierende Präsident Muhammadu Buhari nach zwei Amtszeiten verfassungsgemäß die Macht übergeben wird. Aussichtsreichste Kandidaten sind Bola Ahmed Tinubu, von der regierenden Partei<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/23/wahlen-in-nigeria-deutsche-wirtschaft-hofft-auf-neuen-schwung/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Wahlen in Nigeria: Deutsche Wirtschaft hofft auf neuen Schwung</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Am kommenden Samstag, den 25. Februar finden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Nigeria statt. In Afrikas bevölkerungsreichster und größter Volkswirtschaft sind über 93 Millionen Menschen dazu aufgerufen einen neues Staatsoberhaupt zu wählen, da der amtierende Präsident Muhammadu Buhari nach zwei Amtszeiten verfassungsgemäß die Macht übergeben wird. Aussichtsreichste Kandidaten sind Bola Ahmed Tinubu, von der regierenden Partei <i>All Progressives Congress</i> (APC) und Atiku Abubakar, von der seit langem dominierenden <i>People’s Democratic Party</i> (PDP). Als Underdog und Kandidat, der bei der jungen Bevölkerung gut ankommt, wird auch Peter Obi von der <i>Labour Party</i> Chancen zugedacht.</p>
<p>„Aus unserer Sicht sind alle Spitzenkandidaten geeignet, neuen Schwung in die angeschlagene nigerianische Wirtschaft zu bringen. Sie sind wirtschaftsfreundlicher aufgestellt als die aktuelle Regierung und können somit auch den Wirtschaftsstandort Nigeria für lokale und ausländische Investoren und Unternehmerinnen attraktiver machen. Davon sind wir überzeugt und werden in enger Zusammenarbeit mit einer neuen Regierung das 10. Jubiläum des Deutsch-Nigerianischen Wirtschaftsforums im November 2023 in Frankfurt feiern“, äußert Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft.</p>
<p>„Potential für eine engere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Nigeria sehen wir durchaus. Nigeria ist zwar aufgrund seiner Größe und Komplexität ein schwieriger Markt für deutsche Unternehmen, aber dennoch nach Südafrika weiterhin Deutschlands wichtigster Handelspartner in Subsahara-Afrika. Und deutsche Qualität ist in Nigeria sehr gefragt, denn gerade die kaufkräftigen lokalen und internationalen Unternehmen machen Nigeria zu einem wichtigen Zukunftsmarkt für deutsche Exportgüter wie Kraftfahrzeuge, Maschinen, Chemikalien und Nahrungsmittel“, so Kannengießer.</p>
<p>„Nach einem hoffentlich friedlichen und transparenten Wahlverlauf sollte die deutsche Bundesregierung schnell auf hoher Ebene Nigeria besuchen und auch nach Deutschland einladen. Denn gute politische Beziehungen sind auch der Grundstein für das Vorankommen von wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Gerade für die deutsch-nigerianische Energiepartnerschaft sind gute Beziehungen wichtig, auch weil Nigeria als Lieferant für die Energiequelle der Zukunft – grüner Wasserstoff – im Gespräch ist. Für die deutsche Wirtschaft sind auch die Fortführung der Gespräche zu einem Doppelbesteuerungsabkommen, der Visavergabe für nigerianische Geschäftsreisende und die Einführung geringer Selbstbehalte bei Exportkreditgarantien wichtig“, erklärt Christoph Kannengießer.</p></div>
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		<title>Reise von Bundesministerin Schulze und Bundesminister Heil nach Ghana und Côte d&#8217;Ivoire</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/20/reise-von-bundesministerin-schulze-und-bundesminister-heil-nach-ghana-und-cote-divoire/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 07:08:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Mit Entwicklungsministerin Schulze und Arbeitsminister Heil reist bereits zum zweiten Mal in diesem Monat eine deutsche Ministerdelegation in afrikanische Länder. Dieser diplomatische Austausch mit unseren afrikanischen Partnern auf höchster Ebene sollte auch zur Intensivierung der wirtschaftlichen Beziehungen genutzt werden. Gerade in Ghana und Côte d’Ivoire gibt es großes Interesse an einer guten Zusammenarbeit mit Deutschland“,<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/20/reise-von-bundesministerin-schulze-und-bundesminister-heil-nach-ghana-und-cote-divoire/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Reise von Bundesministerin Schulze und Bundesminister Heil nach Ghana und Côte d&#8217;Ivoire</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„Mit Entwicklungsministerin Schulze und Arbeitsminister Heil reist bereits zum zweiten Mal in diesem Monat eine deutsche Ministerdelegation in afrikanische Länder. Dieser diplomatische Austausch mit unseren afrikanischen Partnern auf höchster Ebene sollte auch zur Intensivierung der wirtschaftlichen Beziehungen genutzt werden. Gerade in Ghana und Côte d’Ivoire gibt es großes Interesse an einer guten Zusammenarbeit mit Deutschland“, sagt Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft.</p>
<p>„Die wirtschaftliche Dynamik in Ghana leidet stark unter der immensen Staatsverschuldung und zweistelligen Inflationsraten. Nichtsdestotrotz gibt es auch aktuell positive Entwicklungen unserer Mitgliedsunternehmen zu vermelden: So ist etwa <i>Hospital Engineering GmbH</i> bei der Planung und Umsetzung mehrerer Krankenhausprojekte mit einer Investitionssumme von ca. 500 Mio. USD beteiligt. Und das Unternehmen <i>INZAG AG</i> baut beispielsweise Straßenabschnitte des <i>Eastern Corridor Projects</i>“, so Kannengießer.</p>
<p>„In Côte d’Ivoire wird die Wirtschaft dieses Jahr um schätzungsweise 6,5% wachsen. Damit ist Côte d’Ivoire eines der wachstumsstärksten Länder und liegt bei den deutschen Exporten nach Afrika auf Platz 8 mit 334 Mio. Euro. Insbesondere in den letzten Jahren wurden durch Reformen die Investitionsbedingungen im Land stark verbessert. Die Regierung sieht im Privatsektor einen starken Partner gerade beim Ausbau der Infrastruktur. So liefert beispielsweise unser Mitgliedsunternehmen <i>Liebherr GmbH</i> die Kräne für den Ausbau des Hafens San-Pédro“, erläutert Christoph Kannengießer.</p>
<p>„Sowohl Ghana als auch Côte d’Ivoire sind wichtige Lieferanten von Kakao und weiteren Rohstoffen und Produkten. Gute Arbeitsbedingungen in diesen Sektoren sind für deutsche Unternehmen wichtig. Mit Blick auf das Lieferkettengesetz sollten wir nicht mit immer neuen bürokratischen Hürden und Vorschriften die Geschäftspartnerschaften zwischen deutschen und afrikanischen Unternehmen erschweren. Dass afrikanische Akteure hierfür bereits eigene Ideen und Initiativen entwickeln, zeigt gerade das Beispiel der Kakaolieferkette, in der kontinuierliche Verbesserungen für afrikanische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erzielt wurden. Die Bundesregierung sollte deutsche Unternehmen gerade dann besonders unterstützen, wenn diese den Aufbau lokaler Wertschöpfung durch Unternehmen vorantreiben und damit für Einkommen und Lebensperspektiven vor Ort sorgen“, so Kannengießer.</p>
<p>„Zeitgleich zur Reise der Ministerin und des Ministers reist auch eine Delegation des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft nach Côte d’Ivoire, um mit lokalen Partnern und deutschen Unternehmen neue Geschäfte und Projekte in der Gesundheitswirtschaft anzubahnen“, führt Kannengießer.</p>
<p>Zum Hintergrund: Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil reisen von Montag bis Freitag nach Ghana und Côte d‘Ivoire. Im Zentrum der Reise stehen die Migrationszusammenarbeit und Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie in Ghana und die Kakao-Lieferketten in Côte d’Ivoire.</p></div>
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		<title>Der deutsch-afrikanische Handel boomt</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/07/der-deutsch-afrikanische-handel-boomt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[afrika]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Der deutsch-afrikanische Handel hat im Jahr 2022 ein neues Rekordniveau erreicht. Das Handelsvolumen für 2022 beträgt 59,8 Milliarden Euro und liegt damit 21,3 Prozent über dem Vorjahreswert von rund 49 Milliarden Euro. Die Exporte im Rekordjahr 2022 liegen mit 26,4 Milliarden Euro 14,5 Prozent über denen des Vorjahres. Bei den Importen ist der Anstieg mit<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/07/der-deutsch-afrikanische-handel-boomt/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Der deutsch-afrikanische Handel boomt</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/02/07/der-deutsch-afrikanische-handel-boomt/" data-wpel-link="internal">Der deutsch-afrikanische Handel boomt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„Der deutsch-afrikanische Handel hat im Jahr 2022 ein neues Rekordniveau erreicht. Das Handelsvolumen für 2022 beträgt 59,8 Milliarden Euro und liegt damit 21,3 Prozent über dem Vorjahreswert von rund 49 Milliarden Euro. Die Exporte im Rekordjahr 2022 liegen mit 26,4 Milliarden Euro 14,5 Prozent über denen des Vorjahres. Bei den Importen ist der Anstieg mit 27,4 Prozent auf 33,4 Milliarden Euro noch deutlicher. Dass sowohl bei den Importen als auch bei den Exporten deutliche Zuwächse verzeichnet werden konnten, bewerten wir positiv, auch wenn bei den Importen steigende Rohstoffpreise eine starke Rolle gespielt haben“, kommentiert Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, die gerade erschienenen Außenhandelszahlen.</p>
<p>„Für uns zeigen die Zahlen, dass afrikanische Länder für die deutsche Wirtschaft an Bedeutung gewinnen und dass afrikanische Länder ein wachsendes Interesse an der Zusammenarbeit mit Deutschland haben. Die offiziellen Handelszahlen bestätigen auch die positive Bilanz unserer Mitgliedsunternehmen für das Jahr 2022. In einer Umfrage waren diese zu mehr als 63 Prozent mit ihren Afrika-Aktivitäten zufrieden. 43 Prozent wollen 2023 verstärkt in ihr Afrikageschäft investieren. Die neuen Rekordzahlen zeigen auch, dass deutsche Unternehmen trotz wirtschaftlichem Krisenmodus bei ihrem Afrikageschäft an die Vorkrisenjahre 2018 und 2019 anknüpfen konnten“, so Christoph Kannengießer.</p>
<p>„Um die deutsch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen weiter zu stärken und auch regional zu diversifizieren, sollten die Außenwirtschaftsinstrumente weiter verbessert werden. Günstigere Exportkreditgarantien beim Handel mit afrikanischen Partnern machen deutsche Unternehmen in den Märkten wettbewerbsfähiger. Durch eine gleichzeitige Ausweitung der Investitionsgarantien des Bundes und weiterer Instrumente der Außenwirtschaftsförderung kann auch der Sprung vom Handel zu Investitionen und damit der Schaffung von Arbeitsplätzen in afrikanischen Ländern vermehrt gelingen. Für das Jahr 2023 hoffen wir auf weitreichende Reformen zugunsten verstärkter Aktivitäten deutscher Unternehmen und ihrer afrikanischen Partner sowie auf einen hochrangigen Afrika-Gipfel mit Schwerpunkt auf Handel und Investitionen“, führt Kannengießer aus.</p></div>
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		<item>
		<title>Die Afrika-Strategie des BMZ: Zeitenwende nicht erkennbar</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/01/24/die-afrika-strategie-des-bmz-zeitenwende-nicht-erkennbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 10:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Dem Anspruch, eine Antwort auf die von Bundeskanzler Scholz konstatierte Zeitenwende im Bereich der Entwicklungspolitik zu sein, wird die neue Afrika-Strategie des BMZ leider nicht gerecht. Statt neue Impulse zur Förderung privatwirtschaftlicher Projekte und Investitionen zu setzen und damit der immer stärkeren Präsenz von Akteuren etwas entgegenzusetzen, die nach Einschätzung der Politik Systemwettbewerber sind, erschöpft<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/01/24/die-afrika-strategie-des-bmz-zeitenwende-nicht-erkennbar/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Die Afrika-Strategie des BMZ: Zeitenwende nicht erkennbar</span>[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„Dem Anspruch, eine Antwort auf die von Bundeskanzler Scholz konstatierte Zeitenwende im Bereich der Entwicklungspolitik zu sein, wird die neue Afrika-Strategie des BMZ leider nicht gerecht. Statt neue Impulse zur Förderung privatwirtschaftlicher Projekte und Investitionen zu setzen und damit der immer stärkeren Präsenz von Akteuren etwas entgegenzusetzen, die nach Einschätzung der Politik Systemwettbewerber sind, erschöpft sich das Papier weitgehend darin, bestehende Initiativen zu beschreiben und Absichtserklärungen zu formulieren. Ein konsistentes Ineinandergreifen von Entwicklungs-, Außen- und Außenwirtschaftspolitik, welches dringender ist als je zuvor, ist für uns nicht erkennbar“, erklärt der Vorsitzende des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, Stefan Liebing zur heute von Entwicklungsministerin Schulze präsentierten Afrika-Strategie ihres Hauses.</p>
<p>„Im Gegenteil, der Beitrag der deutschen Unternehmen, die auf dem afrikanischen Kontinent Arbeitsplätze schaffen, klimaschonende Energieprojekte realisieren, in moderne Technik und die Aus- und Weiterbildung investieren, kommt in dem Papier nur am Rande vor. Damit verschließt sich das BMZ auch den immer wieder vorgetragenen Prioritäten unserer afrikanischen Partner, die sich mehr Engagement der deutschen Wirtschaft in ihren Ländern wünschen. Dieses aber bedarf kraftvoller Unterstützung durch die Politik, die sich aber offenbar weiterhin und verstärkt eher den Export gesellschaftspolitischer Leitbilder zum Ziel gesetzt hat“, so Liebing.</p>
<p>Positiv wertet der Afrika-Verein das Vorhaben, die Compact with Africa-Initiative weiterzuentwickeln. „Dass das BMZ sich im Rahmen des Compact with Africa für gute Investitionsbedingungen einsetzen und die Initiative weiterentwickeln will, ist durchaus sinnvoll. Leider fehlt es aber zu dieser bereits im Koalitionsvertrag formulierten Ankündigung auch nach einem Jahr an notwendigen Konkretisierungen. Zeitnah sollte zum Beispiel ein weiterer Afrika-Gipfel in Deutschland stattfinden. Zudem ist es wichtig, dass Programme für den Privatsektor wie AfricaConnect fortgeführt werden. Neue und innovative Ideen zur Finanzierung von Privatinvestitionen fehlen jedoch gänzlich. Damit bleibt auch die angekündigte engere Zusammenarbeit in den Bereichen der Erneuerbaren Energien und der Produktion von grünem Wasserstoff auf dem Kontinent vage. Das ist enttäuschend“, meint Stefan Liebing.</p></div>
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		<title>9. German-African Agribusiness Forum – Wege zu einer nachhaltigen und resilienten Landwirtschaft in Afrika</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2023/01/23/9-german-african-agribusiness-forum-wege-zu-einer-nachhaltigen-und-resilienten-landwirtschaft-in-afrika/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 10:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Die Pandemie und der russische Angriffskrieg in der Ukraine haben in den vergangenen Jahren zu Unterbrechungen der landwirtschaftlichen Liefer- und Wertschöpfungsketten geführt. Das hat auch auf dem afrikanischen Kontinent zu steigenden Lebensmittelpreisen und spürbaren Engpässen geführt. Die große Ernährungskrise blieb glücklicherweise vorerst aus. Dennoch ist aufgrund des Bevölkerungswachstums und des Klimawandels und der nach wie<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2023/01/23/9-german-african-agribusiness-forum-wege-zu-einer-nachhaltigen-und-resilienten-landwirtschaft-in-afrika/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about 9. German-African Agribusiness Forum – Wege zu einer nachhaltigen und resilienten Landwirtschaft in Afrika</span>[...]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„Die Pandemie und der russische Angriffskrieg in der Ukraine haben in den vergangenen Jahren zu Unterbrechungen der landwirtschaftlichen Liefer- und Wertschöpfungsketten geführt. Das hat auch auf dem afrikanischen Kontinent zu steigenden Lebensmittelpreisen und spürbaren Engpässen geführt. Die große Ernährungskrise blieb glücklicherweise vorerst aus. Dennoch ist aufgrund des Bevölkerungswachstums und des Klimawandels und der nach wie vor großen Importabhängigkeit vieler afrikanischer Länder eine Transformation des Agrarsektors in Afrika wichtig. Bei unserem 9. Deutsch-Afrikanischen Agrarforum diskutieren wir deshalb, wie der Wandel von der Subsistenzwirtschaft hin zu effizienter und moderner Agrarwirtschaft beschleunigt und die lokale Verarbeitung von Agrarrohstoffen gestärkt werden kann. Deutsche Unternehmen können hier mit Know-how, Maschinen und Anlagen, Düngemittel oder Saatgut eine wichtige Rolle spielen“, erklärt Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft zur Eröffnung des Forums.</p>
<p>„Seit den 2000er hat Subsahara-Afrika die höchste Wachstumsrate der landwirtschaftlichen Produktion aller Weltregionen verzeichnet. Und dennoch bleibt der Innovations- und Investitionsbedarf gewaltig. Bundesregierung und Wirtschaft sollten darüber nachdenken, wie Investitionen und Risikokapital mobilisiert und damit auch die Nachfrage nach deutscher Technologie gestärkt werden kann. Unsere afrikanischen Partner profitieren vom Transfer von Knowhow, Technologie und Kapital für mehr Wertschöpfung und Beschäftigung, aber noch längst nicht genug“, führt Kannengießer weiter aus.</p>
<p>„Beschränkungen und nichttarifäre Hemmnisse für den Export landwirtschaftlicher Produkte aus Afrika nach Europa müssen kritisch überprüft und weiter abgebaut werden. Alles, was der Schaffung einer weiterverarbeitenden Industrie in afrikanischen Ländern entgegensteht, hemmt Entwicklung“, so Kannengießer.</p>
<p>Dr. Ophelia Nick, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: „Um das Menschenrecht auf Nahrung umzusetzen, müssen wir unsere Agrar- und Landwirtschaftssysteme transformieren &#8211; und zwar weltweit. Das BMEL hat deshalb sehr gerne die Schirmherrschaft zu dieser Veranstaltung übernommen, die sich genau diesem Thema widmet:  Der Frage, wie wir gemeinsam zu einer nachhaltigen und klimaresilienten Landwirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent als Weg in die Ernährungssouveränität beitragen können. Es kommt jetzt darauf an, vor allem auch die regionale Erzeugung und Eigenversorgung zu stärken damit gutes Essen insbesondere auch denen zur Verfügung steht, die es dringend brauchen. Deshalb wollen wir als BMEL unsere Zusammenarbeit mit Afrika weiter intensivieren und freuen uns, dass wir Sie dabei als Partner an unserer Seite wissen.“</p>
<p>Hintergrund: Das 9th German-African Agribusiness Forum des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft (AV) und der German Agribusiness Alliance (GAA) findet am 23. Januar 2023 in Berlin statt und ist die zentrale Plattform für den Austausch von afrikanischen und deutschen Entscheiderinnen und Entscheidern aus dem Agrarsektor. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und unter Beteiligung der Landwirtschaftsminister aus Guinea, Malawi, Sudan und Äthiopien diskutieren mehr als 200 Teilnehmende aus Deutschland und Afrika den Weg zu Ernährungssouveränität und nachhaltiger und resilienter Landwirtschaft.</p></div>
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		<title>Bessere Garantien für Afrika-Geschäft – AV begrüßt Habecks Ankündigung zu Investitionsgarantien</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/12/07/bessere-garantien-fuer-afrika-geschaeft-av-begruesst-habecks-ankuendigung-zu-investitionsgarantien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2022 14:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Ankündigung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, deutsche Unternehmen bei ihrem wirtschaftlichen Engagement in Afrika stärker zu unterstützen, erklärt der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft: Wir begrüßen die Ankündigung des Ministers. Unsere Unternehmen benötigen für ein stärkeres Afrikaengagement dringend bessere Garantien zu günstigen Konditionen und mit wenig bürokratischen Hürden.  Es wäre zudem gut, wenn zukünftig neben politischen<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/12/07/bessere-garantien-fuer-afrika-geschaeft-av-begruesst-habecks-ankuendigung-zu-investitionsgarantien/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Bessere Garantien für Afrika-Geschäft – AV begrüßt Habecks Ankündigung zu Investitionsgarantien</span>[...]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Zur Ankündigung von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, deutsche Unternehmen bei ihrem wirtschaftlichen Engagement in Afrika stärker zu unterstützen, erklärt der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft:</p>
<p>Wir begrüßen die Ankündigung des Ministers. Unsere Unternehmen benötigen für ein stärkeres Afrikaengagement dringend bessere Garantien zu günstigen Konditionen und mit wenig bürokratischen Hürden. </p>
<p>Es wäre zudem gut, wenn zukünftig neben politischen Risiken auch ausgewählte wirtschaftliche Risiken abgesichert werden könnten. Außerdem sollte die Bundesregierung Hermes-Bürgschaften für Exportgeschäfte und Projekte zu günstigeren Konditionen als bisher gewähren. </p>
<p>Alles, was dazu beiträgt, die Finanzierung von Handel und Investitionen auf dem afrikanischen Kontinent zu verbessern, wird es Unternehmen erleichtern, sich regional breiter aufzustellen und im Wettbewerb etwa mit China zu bestehen.</p>
<p>Da unternehmerische Engagements Arbeitsplätze schaffen und die Entwicklung vor Ort fördern, sollte über weitere Förderinstrumente &#8211; auch aus Entwicklungsmitteln &#8211; konstruktiv nachgedacht werden.</p></div>
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<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
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                        <a href="https://www.lifepr.de/newsroom/afrika-verein-der-deutschen-wirtschaft-ev" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Meldungen dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft e.V.</a>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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		<item>
		<title>Den Bekenntnissen zur deutsch-afrikanischen Wirtschaftspartnerschaft müssen Taten folgen</title>
		<link>https://www.deutscherpresseindex.de/2022/12/05/den-bekenntnissen-zur-deutsch-afrikanischen-wirtschaftspartnerschaft-muessen-taten-folgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2022 07:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Die deutsche Wirtschaft braucht neben klaren Bekenntnissen aus der Politik nun auch endlich Taten, um die Geschäftschancen auf dem afrikanischen Kontinent zu nutzen. Der diesjährige deutsch-afrikanische Wirtschaftsgipfel (GABS) darf nicht nur ein weiteres Diskussionsforum bleiben. Wir brauchen greifbare Verbesserungen bei den Instrumenten der Außenwirtschaftsförderung und in der Wirtschaftsdiplomatie,“ fordert Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika-Verein der<a class="moretag" href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/12/05/den-bekenntnissen-zur-deutsch-afrikanischen-wirtschaftspartnerschaft-muessen-taten-folgen/" data-wpel-link="internal"><span class="screen-reader-text">Read more about Den Bekenntnissen zur deutsch-afrikanischen Wirtschaftspartnerschaft müssen Taten folgen</span>[...]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.deutscherpresseindex.de/2022/12/05/den-bekenntnissen-zur-deutsch-afrikanischen-wirtschaftspartnerschaft-muessen-taten-folgen/" data-wpel-link="internal">Den Bekenntnissen zur deutsch-afrikanischen Wirtschaftspartnerschaft müssen Taten folgen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.deutscherpresseindex.de" data-wpel-link="internal">Deutscher Presseindex</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„Die deutsche Wirtschaft braucht neben klaren Bekenntnissen aus der Politik nun auch endlich Taten, um die Geschäftschancen auf dem afrikanischen Kontinent zu nutzen. Der diesjährige deutsch-afrikanische Wirtschaftsgipfel (GABS) darf nicht nur ein weiteres Diskussionsforum bleiben. Wir brauchen greifbare Verbesserungen bei den Instrumenten der Außenwirtschaftsförderung und in der Wirtschaftsdiplomatie,“ fordert Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft zum Auftakt des 4. German-African Business Summit in Johannesburg und begleitend zur Reise des Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck nach Namibia und Südafrika.</p>
<p>„Widersprüchlich ist es, wenn die Bundesregierung einerseits die Diversifizierung in neue Märkte fordert, aber gleichzeitig in Brüssel für noch mehr Bürokratie und Risiken für international aufgestellte Unternehmen sorgt. Wirtschaftsminister Habeck muss beim europäischen Lieferkettengesetz die berechtigten Sorgen der Wirtschaft vor der Verschlechterung ihrer Wettbewerbssituation z.B. gegenüber China aufgreifen.“</p>
<p>„Es ist gut, dass der Wirtschaftsminister nach Namibia und Südafrika reist und Präsenz zeigt. Wenn es um die dringend notwendige Diversifizierung von Liefer- und Wertschöpfungsketten geht, brauchen deutsche Unternehmen aber auch konkrete Unterstützung, etwa höhere Deckungsanteile bei Exportkreditversicherungen und eine Ausweitung und Verbesserung von Investitionsgarantien. Hier erwarten wir, dass der Grundsatzbeschluss der Bundesregierung zur Überarbeitung von Investitionsgarantien so umgesetzt wird, dass afrikanische Länder als Ziel von Investitionen attraktiver werden. Denn gerade für die mittelständisch geprägte deutsche Wirtschaft bieten sich dann mehr neue Chancen in den wachsenden afrikanischen Märkten,“ erklärt Stefan Liebing.</p>
<p>„Bei der Schaffung von guten Arbeitsplätzen in Afrika durch Investitionen deutscher Unternehmen kann der gezielte Einsatz von Entwicklungsmitteln genauso helfen, wie eine stetige Intensivierung der Wirtschaftsdiplomatie. Auch ein jährlicher Afrikagipfel in Berlin sollte von der Bundesregierung mit der deutschen Wirtschaft umgesetzt werden,“ fügt Stefan Liebing an.</p>
<p>„Die Reise von Wirtschaftsminister Habeck nach Namibia und Südafrika und seine Präsenz beim GABS in Johannesburg kann helfen. Südafrika ist mit der gut ausgebauten Infrastruktur in den Ballungszentren und einer kaufkräftigen Mittelschicht ein beliebter Standort für deutsche Direktinvestitionen und Außenhandel. Namibia könnte mit Projekten zur Produktion von grünem Wasserstoff zum Katalysator für eine grüne Industrialisierung im südlichen Afrika werden – und zwar mit maßgeblichen Investitionen deutscher Unternehmen. Wir erwarten, dass durch die Reise von Wirtschaftsminister Habeck die konkreten Projekte in beiden Ländern forciert werden,“ so Liebing weiter.</p>
<p>Vom 6.-8. Dezember 2022 findet in Johannesburg der 4. German-African Business Summit statt. Der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft ist als einer der Träger der Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI) Mitveranstalter. Mehr als 500 Vertreterinnen und Vertreter der deutschen und afrikanischen Politik und Wirtschaft diskutieren über die Wirtschaftssektoren der Zukunft: Energiekooperationen, Modernisierung der Landwirtschaft, Innovationen im Technologie- und Gesundheitssektor, sowie Diversifizierung von Lieferketten und Rohstoffpartnerschaften.</p></div>
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