Fed: Zinserhöhungen bereits 2023

Im Mittelpunkt des Marktinteresses stand das Ergebnis der Sitzung der US-Notenbank Fed und der aktualisierte „Dot Plot“. Angesichts steigender Inflationszahlen erklärte die Zentralbank, dass auf einer der nächsten Sitzungen über ein Ende des Anleihekaufprogramms, das sogenannte Tapering, diskutiert werden könnte. Zudem zeigte der aktualisierte „Dot Plot“ – hier stellen die Mitglieder der Zentralbank ihre Schätzungen für den künftigen Verlauf der Zinsentwicklung dar – dass im Median von zwei Zinserhöhungen bereits 2023 ausgegangen wird. Zuvor rechneten die FOMC-Mitglieder frühestens 2024 mit einem ersten Zinsschritt. Insgesamt zeigte sich die Fed damit restriktiver als von den Märkten erwartet, mit entsprechend negativen Folgen für die Märkte. Weitere relevante Daten wurden zur Entwicklung der Einzelhandelsumsätze in den USA veröffentlicht. Im Mai gingen diese gegenüber dem Vormonat stärker als erwartet um 1,3 Prozent zurück. Die regionalen Einkaufsmanagerindizes aus New York und Philadelphia zeigten ein gemischtes Bild: Der Empire State Index gab stärker als erwartet auf 17,4 nach. Der Philly Fed Index fiel etwas weniger als erwartet auf 30,7. Die chinesischen Aktivitätsdaten für Mai fielen derweil etwas schwächer als erwartet aus. Die Jahresrate bei der Industrieproduktion gab auf 8,8 Prozent nach (April: 9,8 Prozent), die Einzelhandelsumsätze gingen auf 12,4 Prozent zurück (April: 17,7 Prozent).

In diesem Umfeld hielt sich aus Sicht des Euro-Investors der japanische Aktienmarkt mit einer positiven Wertentwicklung am besten. Es folgte der US-Markt mit einem kleinen Plus, während der europäische Aktienmarkt negativ schloss. Emerging Markets konnten die Industrieländer outperformen. Hinsichtlich der Marktkapitalisierung entwickelten sich Small Caps gegenüber Large Caps in den USA und in Europa deutlich schwächer. Auf Ebene des Investmentstils entwickelte sich in den USA und in Europa das Growth-Segment klar besser als Value-Aktien. Auf Sektorebene sah es in den USA wie folgt aus: Relative Stärke bewiesen Titel aus den Sektoren IT, zyklischer Konsum und Gesundheit. Relative Schwäche zeigten die Sektoren Rohstoffe, Financials und Energie. In Europa ergab sich folgendes Bild: Am besten schnitten Aktien aus den Sektoren Gesundheit, nichtzyklischer Konsum und Versorger ab. Eine Underperformance kam aus den Sektoren Rohstoffe, Energie und zyklischer Konsum.

Im Rentenbereich wiesen Euro-Staatsanleihen, angeführt von Anleihen aus der Peripherie, Kursverluste auf. US-Staatsanleihen konnten hingegen leicht zulegen. Unternehmensanleihen entwickelten sich ebenfalls positiv, ebenso Hochzinsanleihen. Allerdings schnitten diese beiden Segmente besser ab als Staatsanleihen.

Auf der Währungsseite legte der US-Dollar gegenüber dem Euro deutlich um 2,15 Prozent zu. Der japanische Yen zeigte sich 1,71 Prozent stärker. Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent stieg um rund einen US-Dollar und schloss bei 73,51 US-Dollar.

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