Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e.V.) fordert bundesweite Anwendung für temporäre Ausweitung von Sonntagsöffnungszeiten

Mit der Aufnahme von fünf verkaufsoffenen Sonntagen zur Adventszeit in die Corona-Schutzverordnung stärkt das Bundesland Nordrhein-Westfalen die Innenstädte und durch Entzerrung des Einkaufsgeschehens auch den Infektionsschutz. Jetzt gilt es für die anderen Bundesländer, diesem Beispiel zu folgen.

Verkaufsoffene Sonntage sind ein Instrument, um die innerstädtische Wirtschaft zu stärken und durch die Ausweitung der Einkaufszeiten Kundenfrequenzen zu verteilen und so Infektionsgefahren zu verringern. Das gilt insbesondere in der Weihnachtszeit. Die temporär begrenzte Ausweitung von Sonntagsöffnungszeiten, ohne dass ein gesonderter Anlassbezug vorliegen muss, ist somit sehr sinnvoll. In diesem von der Covid-19-Pandemie geprägten Jahr bieten Sonntagsöffnungen dem stationären Einzelhandel die Möglichkeit, das wirtschaftlich enorm wichtige Weihnachtsgeschäft infektionsschutzkonform zu gestalten.

Der Schutz der Sonn- und Feiertage durch das Grundgesetz als Tage der Arbeitsruhe wird damit nicht in Frage gestellt. Vielmehr geht es darum, Menschen zu schützen und Einzelhändler*innen und weiteren Dienstleister*innen durch eine angemessene Ausweitung der Ladenöffnungszeiten in der Zeit der Krise die Möglichkeit zu geben, Verluste zu verringern und so ihre Existenz und Arbeitsplätze zu sichern.


Die Nordrheinwestfälische Landesregierung schafft hier möglichst weitgehende Rechtssicherheit für die temporäre Ausweitung von Ladenöffnungszeiten. „Diese besonderen Zeiten bedürfen solcher pragmatischen Lösungen, wie sie die Corona-Schutzverordnung in NRW ausweist. Ich bin mir sicher, dass andere Bundesländer schnell diesem Beispiel folgen werden“, meint bcsd-Geschäftsführer Jürgen Block.

Als Dachverband der City- und Stadtmarketingorganisationen in Deutschland mit Mitgliedern aus über 380 Städten und 71 Unternehmen, die als fördernde Mitglieder angeschlossen sind, fördert und unterstützt die bcsd seit 25 Jahren unter dem Claim „Stadt ist Leben“ alle, die sich in den Städten in jeder Form des City- und Stadtmarketings gemeinsam mit den Menschen für eine vitale und funktionierende Innenstadt einsetzen. Hierfür ist auch ein attraktives Handelsangebot essentiell.

Über den Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V.

1996 wurde die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd) von Stadtmarketingverantwortlichen gegründet, um den Erfahrungsaustausch mit Kolleg*innen zu fördern und zu koordinieren und um die Belange des Stadtmarketings auf Bundesebene zu vertreten. Aktuell sind 413 City- und Stadtmarketingorganisationen aus über 380 Städten so-wie 71 Fördermitglieder in der bcsd organisiert.

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