Christophsbad-Akademie: Sattelfeste Psychotherapeuten ausgebildet

Im Oktober begann der neunte Jahrgang die dreijährige Weiterbildung in der Christophsbad-Akademie für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (C-APP). 2010 wurde die Akademie aus der Taufe gehoben, uns mit Ihr neue Wege in der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten zu beschritten. Theorie und Praxis an einem Ort sowie mit einer Ausbildungsvergütung – dieses Modell sucht bundesweit immer noch seinesgleichen. Erfolgreiche Teilnehmer dürfen als psychologische Psychotherapeuten eigenverantwortlich Behandlungen durchführen. Sie erhalten nach der Prüfung durch das Regierungspräsidium die Approbation.

 

„Arbeitgeber die ausbilden, haben die Chance, die Zukunft mitzugestalten. Wir bilden Psychotherapeuten aus, die das Mosaik der Multiprofessionalität nutzen und schätzen. Bei uns umfasst die praktische Ausbildung nicht nur das vorgeschriebene absolute Minimum und dabei soll es bleiben. Der Abschluss bei uns soll ein Qualitäts- und Erfahrungssiegel sein“, erklärt Bernhard Wehde, Geschäftsführer des Klinikums Christophsbad. Seit 2010 wurden 20 Psychologinnen und 4 Psychologen mit Diplom oder Masterabschluss am C-APP zu Psychologischen Psychotherapeuten approbiert.

 

Vollzeit-Weiterbildung: kompaktes Programm verbindet Theorie und Praxis


Meistens müssen die Absolventen eines Psychologiestudiums, die Psychotherapeuten werden möchten, eine Ausbildung verteilt auf verschiedene Ausbildungsorte durchlaufen, teilweise sogar nicht bezahlt. „Die Ausbildung dauert dadurch häufig sehr lange“, sagt Ausbildungsleiter Dipl.-Psych. Martin Bärsch-Klötzke. „Wir sind stolz darauf, Theorie und Praxis aus einer Hand sowie eine Vergütung und weitere Leistungen anbieten zu können. Die Absolventen eines Psychologiestudiums erweitern bei uns ihre theoretischen Kenntnisse, und sammeln vor allem unverzichtbare praktische Erfahrungen auf verschiedenen Gebieten und Stationen des Klinikums“, sagt Bärsch-Klötzke. In der Ausbildungsambulanz des Institutes führen die fortgeschrittenen Akademieteilnehmer ambulante Psychotherapien mit Patienten unter enger Supervision von erfahrenen Therapeuten durch.

 

Hoher Bedarf an Psychologischen Psychotherapeuten

Etwa ein halbes Jahr Wartezeit müssen die Patienten im Kreis Göppingen in Kauf nehmen, bevor sie einen Therapieplatz haben – in vielen Fällen ist das zu lang. Erst im September 2018 forderte die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) in einem Sofortprogramm rund 1.500 psychotherapeutische Praxen zusätzlich zu schaffen.[1] Psychisch kranke Menschen sollen nicht länger monatelang darauf warten müssen, behandelt zu werden.

 

[1] https://www.lpk-bw.de/…

Über die C-APP

Die staatlich anerkannte Christophsbad-Akademie für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (C-APP) in Göppingen bietet Psychologen eine dreijährige Vollzeitausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie an.

Das Klinikum Christophsbad in Göppingen ist ein modernes Akutplankrankenhaus für Neurologie einschließlich regionaler Stroke Unit, Frührehabilitation und Schlaflabor, für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit einer über 165-jährigen Tradition. Es besteht, zusammen mit der geriatrischen Rehabilitationsklinik in Göppingen und der orthopädischen Rehaklinik Bad Boll, aus 8 Kliniken mit ambulanten, teil- und vollstationären Bereichen.

Angegliedert an das Klinikum ist das Christophsheim, ein spezialisiertes Wohnheim für psychisch sowie neurologisch kranke Erwachsene. Die vier Standorte des Unternehmens befinden sich in Göppingen, Geislingen und Bad Boll, sowie mit der Privat-Patienten-Klinik, dem Zentrum für psychische Gesundheit MentaCare, in Stuttgart. Die spezialisierte Klinikgruppe und das Christophsheim bilden mit über 960 Betten/Plätzen, das Dach für rund 1500 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist nach KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) zertifiziert.

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