Carbon Composites e.V. schulte Berufsschullehrer zum Thema Faserverbundwerkstoffe

Auch Berufsschullehrer müssen sich kontinuierlich fortbilden und Neues in Theorie und Praxis verinnerlichen, um den Auszubildenden entsprechende Inhalte weiter geben zu können. Der Dachverband Carbon Composites e.V. (CCeV) organisierte, im Rahmen eines Projektes mit der IHK Schwaben, für das Thema Faserverbundwerkstoffe bzw. Faserverbundtechnologien eine Berufsschullehrerfortbildung in Augsburg. Anfang Mai kamen deshalb 12 Berufsschullehrer, überwiegend aus dem KFZ-Bereich, am Bildungszentrum Augsburg-West zusammen, um sich von Frau Dr. Iman Taha des CCeV zunächst theoretisch einführen zu lassen. Den praktischen Teil übernahm Herr Alois Geierhos von der IHK Akademie Schwaben. Im Automobilbereich werden herkömmlich Metalle wie Stahl und Aluminium verwendet. Vermehrt hält jedoch im Karosserie-Leichtbau ein neues Material Einzug: kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK). Vermittelt wurden deshalb erste Erfahrungen in Bezug auf Faserhandhabung, Zuschnitt, Laminataufbau, Einflussfaktoren und Hilfsmittel. Danach ging es weiter mit dem Aufbau eines VARI-Setups; dabei wird ein CFK-Gewebe durch ein Vakuum infiltriert, um als Ergebnis eine CFK-Platte zu gewinnen.
Ideen zur Durchführung von ähnlichen Versuchen für den Unterricht wurden abschließend ausgetauscht. „Die Teilnehmer waren begeistert bei der Sache und der ausgebuchte Kurs bestätigte dieses Projekt“, resümiert Katharina Lechler, Leiterin des Bereichs Aus- und Weiterbildung des Carbon Composites e.V..
Über den Carbon Composites e.V.

Carbon Composites e.V. (CCeV) ist ein Verband von Unternehmen und Forschungseinrichtungen. CCeV vernetzt Forschung und Wirtschaft im Süden des deutschsprachigen Raums (Deutschland, Österreich, Schweiz). Sitz des Vereins ist Augsburg.

CCeV versteht sich als Kompetenznetzwerk zur Förderung der Anwendung von Faserverbundtechnologien. Die Aktivitäten von CCeV sind auf die Produktgruppe "Marktfähige Hochleistungs-Faserverbundstrukturen" ausgerichtet. Der Fokus liegt auf Faserverbundstrukturen mit Kunststoffmatrices, wie sie aus vielen Anwendungen auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sind, sowie auf Faserverbundstrukturen mit Keramikmatrices mit ihren höheren Temperatur- und Verschleißbeständigkeiten.


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